Oiger http://oiger.de Neues aus Wirtschaft und Forschung Fri, 06 May 2016 12:46:28 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.4.2 http://oiger.de/wp-content/uploads/Oiger-neu-1024mal10241-54f1fedfv1_site_icon-32x32.pngOigerhttp://oiger.de 32 32 40 % der Schüler wechseln aufs Gymnasiumhttp://oiger.de/2016/05/06/40-der-schueler-wechseln-aufs-gymnasium/159547 http://oiger.de/2016/05/06/40-der-schueler-wechseln-aufs-gymnasium/159547#respond Fri, 06 May 2016 07:38:33 +0000 http://oiger.de/?p=159547 Wiesbaden, 6. Mai 2016. Immer mehr Grundschüler wechseln mit der fünften Klasse aufs Gymnasium: Vor zehn Jahren taten dies 36 % der Grundschüler, inzwischen sind es bereits 40 %, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden heute mit.

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Abb.: hw

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Wiesbaden, 6. Mai 2016. Immer mehr Grundschüler wechseln mit der fünften Klasse aufs Gymnasium: Vor zehn Jahren taten dies 36 % der Grundschüler, inzwischen sind es bereits 40 %, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden heute mit.

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Warm leuchtende Glasfolien von Fraunhofer Dresdenhttp://oiger.de/2016/05/05/warm-leuchtende-glasfolien-von-fraunhofer-dresden/159541 http://oiger.de/2016/05/05/warm-leuchtende-glasfolien-von-fraunhofer-dresden/159541#respond Thu, 05 May 2016 07:26:24 +0000 http://oiger.de/?p=159541 Organische Leuchtgläser sollen für schicke Möbel- und Auto-Designs sorgen Dresden, 5. Mai 2016. Fraunhofer-Forschern aus Dresden ist es gelungen, hauchdünne Glasfolien zu erzeugen, die organisch leuchten. Diese OLED-Gläser werden im Rollenverfahren produziert. Solche dünnen Leuchten könnten für ganz neue Möbeldesigns, Auto- und Gebäudebeleuchtungen sorgen, schätzen die Entwickler vom „Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik“ (FEP) ein. Sie wollen ihre warm leuchtenden Glasfolien Ende Mai 2016 auf der internationalen Beschichtungstechnik-Messe „AIMCAL“ in Dresden ausstellen. Empfindliche OLEDs wollen verkapselt sein Um die umweltempfindlichen Organischen Leuchtdioden (OLEDs) vor Feuchtigkeit und Außenluft zu schützen, entwickelten die Forscher ein spezielles Verkapselungsverfahren, bei dem sie Glasfolien auf Dünnglas klebten. Dies sei „eine große Herausforderung für langzeitstabile flexible OLED“, betonte Dr. Stefan Mogck, Leiter der Rolle-zu-Rolle-Technologieabteilung am Fraunhofer FEP.

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Die Fraunhofer-Experten haben Organische Leuchtdioden (OLED) in hauchdünne Gläser eingekapselt. Foto: Fraunhofer FEP

Die Fraunhofer-Experten haben Organische Leuchtdioden (OLED) in hauchdünne Gläser eingekapselt. Foto: Fraunhofer FEP

Organische Leuchtgläser sollen für schicke Möbel- und Auto-Designs sorgen

Dresden, 5. Mai 2016. Fraunhofer-Forschern aus Dresden ist es gelungen, hauchdünne Glasfolien zu erzeugen, die organisch leuchten. Diese OLED-Gläser werden im Rollenverfahren produziert. Solche dünnen Leuchten könnten für ganz neue Möbeldesigns, Auto- und Gebäudebeleuchtungen sorgen, schätzen die Entwickler vom „Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik“ (FEP) ein. Sie wollen ihre warm leuchtenden Glasfolien Ende Mai 2016 auf der internationalen Beschichtungstechnik-Messe „AIMCAL“ in Dresden ausstellen.

Organische Auto-Heckleuchte von Hellas auf der Basis von OLEDs aus dem Dresdner Comedd. Abb.: So Light

In früheren Prototypen schon ausprobiert: Organische Auto-Heckleuchte von Hellas auf der Basis von Dresdner OLEDs. Archivfoto: So Light

Empfindliche OLEDs wollen verkapselt sein

Um die umweltempfindlichen Organischen Leuchtdioden (OLEDs) vor Feuchtigkeit und Außenluft zu schützen, entwickelten die Forscher ein spezielles Verkapselungsverfahren, bei dem sie Glasfolien auf Dünnglas klebten. Dies sei „eine große Herausforderung für langzeitstabile flexible OLED“, betonte Dr. Stefan Mogck, Leiter der Rolle-zu-Rolle-Technologieabteilung am Fraunhofer FEP.

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Quantencomputer aus der Internetwolkehttp://oiger.de/2016/05/04/quantencomputer-aus-der-internetwolke/159535 http://oiger.de/2016/05/04/quantencomputer-aus-der-internetwolke/159535#respond Wed, 04 May 2016 14:37:23 +0000 http://oiger.de/?p=159535 IBM schaltet 5 tiefgekühlte Quantum-Bits per Cloud frei Yorktown Heights, 4. Mai 2016. Wer schon immer einen der legendären Quantencomputer ausprobieren wollte, die unzählige Rechenoperationen wirklich gleichzeitig ausprobieren können, hat mit ein wenig Glück und Argumentations-Kunst nun die Chance dafür: Der US-Elektronikkonzern IBM stellt ab sofort einen Quantencomputer per Internetwolke („Cloud“) zur Verfügung. Q-Prozessor auf Supraleit-Sprungtemperatur gefrostet Auf Anfrage können Nutzer mit fünf Quanten-Bits (Qubits) herumrechnen. Physisch befinden sich diese Qubits in einem Spezialprozessor im IBM-Forschungslabor in Yorktown Heights nahe New York. Dieser Quanten-Prozessor auf Silizium-Basis ist so tief heruntergekühlt, dass er Strom widerstandslos leitet („Supraleit-Effekt“). Videobericht von IBM über das Quantencomputer-Projekt: Quantenrechner probieren alle Lösungen gleichzeitig aus Quantencomputer basieren auf den besonderen Effekten der subatomaren Welt, in der winzig kleine Teilchen mehrere Zustände gleichzeitig annehmen können. Ein beliebtes Gedankenexperiment dafür nennt sich Schrödingers Katze und sagt im Kern, dass eine (hypothetische) Quantenkatze in einer geschlossenen Box gleichzeitig als sowohl tot wie auch lebendig behandelt werden kann, solange keiner die Box öffnet und nachschaut – dann „entscheidet“ sich die Quantenkatze gewissermaßen für Leben oder Tod. …

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IBM-Forscher Stefan Filipp kontrolliert das Kühlsystem. das den Quantencomputer nahe bei Weltraum-Temperatur hält, damit der Supraleit-Effekt nicht zusammenbricht. Foto: IBM Research

IBM-Forscher Stefan Filipp kontrolliert das Kühlsystem. das den Quantencomputer nahe bei Weltraum-Temperatur hält, damit der Supraleit-Effekt nicht zusammenbricht. Foto: IBM Research

IBM schaltet 5 tiefgekühlte Quantum-Bits per Cloud frei

Yorktown Heights, 4. Mai 2016. Wer schon immer einen der legendären Quantencomputer ausprobieren wollte, die unzählige Rechenoperationen wirklich gleichzeitig ausprobieren können, hat mit ein wenig Glück und Argumentations-Kunst nun die Chance dafür: Der US-Elektronikkonzern IBM stellt ab sofort einen Quantencomputer per Internetwolke („Cloud“) zur Verfügung.

Q-Prozessor auf Supraleit-Sprungtemperatur gefrostet

Auf Anfrage können Nutzer mit fünf Quanten-Bits (Qubits) herumrechnen. Physisch befinden sich diese Qubits in einem Spezialprozessor im IBM-Forschungslabor in Yorktown Heights nahe New York. Dieser Quanten-Prozessor auf Silizium-Basis ist so tief heruntergekühlt, dass er Strom widerstandslos leitet („Supraleit-Effekt“).

Videobericht von IBM über
das Quantencomputer-Projekt:
 

Quantenrechner probieren alle Lösungen gleichzeitig aus

Quantencomputer basieren auf den besonderen Effekten der subatomaren Welt, in der winzig kleine Teilchen mehrere Zustände gleichzeitig annehmen können. Ein beliebtes Gedankenexperiment dafür nennt sich Schrödingers Katze und sagt im Kern, dass eine (hypothetische) Quantenkatze in einer geschlossenen Box gleichzeitig als sowohl tot wie auch lebendig behandelt werden kann, solange keiner die Box öffnet und nachschaut – dann „entscheidet“ sich die Quantenkatze gewissermaßen für Leben oder Tod. Entsprechend können die Basisspeicherzellen (Bits) in einem Quantencomputer auch den Wert „0“, „1“ oder beide Zustände gleichzeitig annehmen. Denkbar sind jenseits des binären Zahlensystems auch noch mehr gleichzeitige Zustände.

Die Spintronik soll den "Quantendrall" der Elementarteilchen für superschnelle Computerchips einspannen. Abb.: NASA, Montage: hw

Die Spintronik soll den „Quantendrall“ der Elementarteilchen für superschnelle Computerchips einspannen. Abb.: NASA, Montage: hw

Codebrecher und Heilmittel-Finder

Dadurch kann ein Quantencomputer bei einer komplexen Berechnung viele Lösungswege gleichzeitig ausprobieren und ist in solchen Fällen sehr viel schneller als ein klassicher Computer. Künftige Quantencomputer gelten daher potenzielle Codebrecher, die jede Verschlüsselung, die auf einer Faktor-Zerlegung beruht, knacken können. Auch für die Chemie, die Pharmaforschung und das Werkstoff-Design könnten solcher rechner unschätzbare Dienste leisten, da sie alle möglichen molekularen Verbindung gleichzeitig „ausprobieren“ können, statt jede Variante einzeln zu simulieren.

Zum Weiterlesen:

Auf der Suche nach stabilen Code-Knackern

Nobelpreisträger: Spintronik wird unser Leben verändern 

IBM rechnet mit praktisch nutzbaren Quantencomputern in 10 Jahren

Bisher gibt es erst experimentelle Quantencomputer mit wenigen Qubits, die sich noch nicht als Universalrechner eignen. IBM geht aber davon aus, dass seine Quantencomputer-Architektur skalierbare ist, also recht einfach auf mehr Qubits erweitert werden kann. Das Unternehmen erwarte, „dass mittelgroße Systeme mit 50-100 Qubits im nächsten Jahrzehnt realisiert werden können. Ein Quantencomputer mit gerade einmal 50 Qubits könnte durch keinen Superrechner der gegenwärtigen TOP500-Liste emuliert werden. Dies zeigt eindrucksvoll das enorme Potenzial dieser Technologie“, hieß es von IBM.

Werbung: Einsteins Spuk und die Quantencomputer:

Einsteins Spuk: Teleportation und weitere Mysterien der Quantenphysik

 

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Gründer-Bereitschaft stagniert in Sachsenhttp://oiger.de/2016/05/04/gruender-bereitschaft-stagniert-in-sachsen/159531 http://oiger.de/2016/05/04/gruender-bereitschaft-stagniert-in-sachsen/159531#respond Wed, 04 May 2016 11:30:54 +0000 http://oiger.de/?p=159531 Per Saldo schrumpft das Heer der Unternehmungen Dresden, 4. Mai 2016. Die Sachsen neigen immer weniger dazu, den Sprung in die berufliche Selbstständigkeit zu wagen – nicht zuletzt, weil am Arbeitsmarkt derzeit recht viele Jobs winken. Das geht aus dem „Sächsischen Gründerreport“ hervor, den das „Sächsische Existenzgründer-Netzwerk“ (SEN) und die Industrie- und Handelskammern (IHK) heute vorgestellt haben. Rechnet man Betriebsgründungen, echte Neugründungen Kleingewerbetreibender, Nebenwerbs-Firmen und Erfolgen zusammen, kam Sachsen zuletzt im Jahr 2004 auf einen Spitzenwert von fast 40.000 Gründungen – 2015 waren es nur noch rund 22.000. Allerdings hat sich die Lage seit 2013 stabilisiert. Die Kurve flacht kaum noch weiter ab. Aber bereits seit 2011 übersteigt die Zahl der Unternehmens-Schließungen die der Gründungen. Der Saldo liegt derzeit bei minus 2.888 Unternehmungen. Kammern: Robuster Arbeitsmarkt schwächt Gründungsbereitschaft „Die Gründe für die verhaltende Gründungsdynamik sind vielfältig“, schätzten die IHKs ein. „Insbesondere die anhaltend gute Arbeitsmarktsituation stellt potenzielle Gründer verstärkt vor die Wahl zwischen einer abhängigen Beschäftigung oder dem Schritt in die berufliche Selbstständigkeit.“ Die meisten Gründer betätigen sich übrigens im Bausektor, gefolgt von der Gastronomie.

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Langfristig gesehen, ist die Gründungsbereitschaft in Sachsen deutlich gesunken.- Seit 2013 verharren die Werte auf niedrigem Niveau. Abb.: SEN

Langfristig gesehen, ist die Gründungsbereitschaft in Sachsen deutlich gesunken.- Seit 2013 verharren die Werte auf niedrigem Niveau. Abb.: SEN

Per Saldo schrumpft das Heer der Unternehmungen

Dresden, 4. Mai 2016. Die Sachsen neigen immer weniger dazu, den Sprung in die berufliche Selbstständigkeit zu wagen – nicht zuletzt, weil am Arbeitsmarkt derzeit recht viele Jobs winken. Das geht aus dem „Sächsischen Gründerreport“ hervor, den das „Sächsische Existenzgründer-Netzwerk“ (SEN) und die Industrie- und Handelskammern (IHK) heute vorgestellt haben.

Rechnet man Betriebsgründungen, echte Neugründungen Kleingewerbetreibender, Nebenwerbs-Firmen und Erfolgen zusammen, kam Sachsen zuletzt im Jahr 2004 auf einen Spitzenwert von fast 40.000 Gründungen – 2015 waren es nur noch rund 22.000. Allerdings hat sich die Lage seit 2013 stabilisiert. Die Kurve flacht kaum noch weiter ab. Aber bereits seit 2011 übersteigt die Zahl der Unternehmens-Schließungen die der Gründungen. Der Saldo liegt derzeit bei minus 2.888 Unternehmungen.

Seit 2011 ist der Saldo aus Gewerbean- und abmeldungen in Sachsen negativ. Abb.: SEN

Seit 2011 ist der Saldo aus Gewerbean- und abmeldungen in Sachsen negativ. Abb.: SEN

Kammern: Robuster Arbeitsmarkt schwächt Gründungsbereitschaft

„Die Gründe für die verhaltende Gründungsdynamik sind vielfältig“, schätzten die IHKs ein. „Insbesondere die anhaltend gute Arbeitsmarktsituation stellt potenzielle Gründer verstärkt vor die Wahl zwischen einer abhängigen Beschäftigung oder dem Schritt in die berufliche Selbstständigkeit.“

Die meisten Gründer betätigen sich übrigens im Bausektor, gefolgt von der Gastronomie.

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In Deutschland fehlt ein Ökosystem für Elektroautoshttp://oiger.de/2016/05/04/in-deutschland-fehlt-ein-oekosystem-fuer-elektroautos/159523 http://oiger.de/2016/05/04/in-deutschland-fehlt-ein-oekosystem-fuer-elektroautos/159523#respond Wed, 04 May 2016 07:57:54 +0000 http://oiger.de/?p=159523 Die Verkehrswissenschaftler René Pessier und Armin Raupbach von der TU Dresden über Stand und Zukunft der Elektromobilität René Pessier und Armin Raupbach vom Lehrstuhl für Kommunikationswirtschaft der Technischen Universität Dresden haben für eine Studie über Elektromobilität über 600 Nutzer von Elektroautos in Europa befragt. Oiger-Redakteur Heiko Weckbrodt hat die beiden Forscher darüber ausgefragt, wann wir auf die Kanzlermillion kommen, wo der ganze Strom für so viele Elektroautos herkommen soll – und warum der ganze Markt bisher so vor sich hinkriecht. Sie sagen: Kaufprämien für Elektroautos wie die jüngst beschlossenen sind sinnvoll als Anstoß, um eine kritische Masse im Markt zu erreichen. Sie haben aber nur Sinn, wenn Staat und/oder Wirtschaft für ein allgemein zugängliches Netz aus Ladestationen und andere Infrastrukturen für Elektroautos sorgen. Die Kanzlerin will bis 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen sehen. Wo stehen wir heute? Armin Raupbach: In Deutschland waren zum Jahresende etwa 30.000 Elektro-Fahrzeuge unterwegs, wenn man Pedelecs, E-Bikes und Eigenzulassungen der Hersteller nicht mitrechnet. Dass wir noch so weit von dem Millionenziel entfernt sind, wundert mich nicht: Wenn man …

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Armin Raupbach und René Pessier an einer Elektroauto-Ladesäule auf dem TU-Campus. Foto: Tim Tines, TUD

Armin Raupbach und René Pessier an einer Elektroauto-Ladesäule auf dem TU-Campus. Foto: Tim Tines, TUD

Die Verkehrswissenschaftler René Pessier und Armin Raupbach von der TU Dresden über Stand und Zukunft der Elektromobilität

René Pessier und Armin Raupbach vom Lehrstuhl für Kommunikationswirtschaft der Technischen Universität Dresden haben für eine Studie über Elektromobilität über 600 Nutzer von Elektroautos in Europa befragt. Oiger-Redakteur Heiko Weckbrodt hat die beiden Forscher darüber ausgefragt, wann wir auf die Kanzlermillion kommen, wo der ganze Strom für so viele Elektroautos herkommen soll – und warum der ganze Markt bisher so vor sich hinkriecht. Sie sagen: Kaufprämien für Elektroautos wie die jüngst beschlossenen sind sinnvoll als Anstoß, um eine kritische Masse im Markt zu erreichen. Sie haben aber nur Sinn, wenn Staat und/oder Wirtschaft für ein allgemein zugängliches Netz aus Ladestationen und andere Infrastrukturen für Elektroautos sorgen.

Die Kanzlerin will bis 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen sehen. Wo stehen wir heute?

Armin Raupbach: In Deutschland waren zum Jahresende etwa 30.000 Elektro-Fahrzeuge unterwegs, wenn man Pedelecs, E-Bikes und Eigenzulassungen der Hersteller nicht mitrechnet. Dass wir noch so weit von dem Millionenziel entfernt sind, wundert mich nicht: Wenn man als reiner homo oeconomicus einen Elektroauto-Kauf durchrechnet, sehe ich höhere Anschaffungskosten und weniger Einsatzmöglichkeiten als bei einem Benziner oder diesel. Bisher sind es im Privatsektor vor allem die Enthusiasten, die sich ein Elektroauto kaufen. Einige Nachfrage erzeugen auch die Unternehmen und Behörden, die sich solche Fahrzeuge im Zuge von Förderprogrammen beziehungsweise aus Image-Gründen zulegen.

Armin Raupbach (links) und René Pessier. Foto: Heiko Weckbrodt

Armin Raupbach (links) und René Pessier. Foto: Heiko Weckbrodt

Wo liegen die Probleme? Der Preis allein ist es ja anscheinend nicht…

Armin Raupbach: Elektromobilität ist ein Systemgut: Was in Deutschland wirklich fehlt, ist ein einheitliches und anwenderfreundliches Ökosystem für Elektroautos. Ein System, welches Fahrzeug, Navigation, Einsatzplanung und Lade-Infrastruktur zusammenführt. Tesla hat dies begriffen und daraus ein Produkt gemacht: mit einem eigenen Netz von Schnellladestationen, zu denen das integrierte Navigationsgerät das Elektrofahrzeug rechtzeitig navigiert. Dieses Vorgehen nimmt die Komplexität aus dem Thema heraus. Tesla ist momentan aber nur ein Nischenanbieter.

Als dominierendes Problem haben die meisten Elektroauto-Nutzer, die wir befragt haben, die schlechte Ladeinfrastruktur angesprochen. Es immer noch zu wenig Ladestationen und zu viele Zugangsbeschränkungen: Allein in Sachsen braucht ein Elektroauto-Fahrer vier verschiedene Zugangskarten und muss sich bei fünf Diensten anmelden, um auch nur 80 Prozent der Ladesäulen nutzen zu können.

Hinzu kommt die ständige Unsicherheit auf der Anfahrt zur Ladestation: Wo steht die nächste Station? Ist sie vielleicht von anderen Autos zugeparkt? Ist sie durch andere E-Autos belegt? Oder ist sie kaputt?

„Planungsaufwand, um in Deutschland mit einem Elektroauto größere Reisen zu unternehmen, ist zu hoch“

René Pessier: Der Planungsaufwand, um in Deutschland mit einem Elektroauto größere Reisen zu unternehmen, ist zu hoch. Um zum Beispiel von Dresden nach Berlin zu gelangen, kommen Sie im Moment besser, wenn sie den Umweg über Leipzig nehmen – wegen der Verteilung der Schnellladestationen. Und damit sind wir bei einem ganz entscheidenden Punkt, den viele Elektroauto-Nutzer in unseren Befragungen moniert haben: Die Reichweite der Fahrzeuge müsste mindestens doppelt zu groß sein, damit Elektroautos nicht nur für innerstädtische und regionale Fahrten sinnvoll verwendbar sind. Sie wollen auch mittlere und Langstrecken zurücklegen. Man müsste also mit einer Ladung mindestens von Dresden bis nach Berlin kommen.

In Sachsen hat Tesla eine Superscharger-Station am Autohof Nossen an der A 14 installiert. Tesla-Fahrer dürfen hier gratis Strom tanken. Foto: Heiko Weckbrodt

In Sachsen hat Tesla eine Superscharger-Station am Autohof Nossen an der A 14 installiert. Tesla-Fahrer dürfen hier gratis Strom tanken. Foto: Heiko Weckbrodt

 Sind denn inzwischen wenigstens die Anschlüsse für die Schnelllade-Stationen standardisiert?

Armin Raupbach: Leider nicht. Wir haben da den deutschen Standard CCS, dem VW, BMW, Mercedes und Porsche folgen, dann den französisch-japanischen Standard CHAdeMO, außerdem das Tesla-Netzwerk. Nicht zuletzt gibt es das – ebenfalls als Schnellladen titulierte – Wechselstromladen mit 43 Kilowatt . Diese Stecker sind nicht kompatibel zueinander, sie haben unterschiedliche Formen und Steuersignale.

René Pessier: Das ist ein ernstes Problem: Es gibt ohnehin zu wenige Ladestationen in Deutschland und dazu kommt dann noch diese Konkurrenz der Anbieter, von denen jeder seinen Standard am Markt durchsetzen will. Dies ist hinderlich, führt zu Unsicherheiten und höheren Kosten. Wir gehen davon aus, dass sich erst in einigen Jahren ein Ladestandard durch den Marktdruck durchsetzen wird. Nämlich dann, wenn Elektrofahrzeuge zu einem echten Massenmarkt geworden sind.

„Wenn sich das alles so weiterentwickelt wie bisher, dann werden wir die Millionenvorgabe nicht annähernd erreichen.“

Was müsste sich vor allem ändern, damit wir der einen Million Elektrofahrzeuge endlich näher kommen?

René Pessier: Vorneweg gesagt: Wenn sich das alles so weiterentwickelt wie bisher, dann werden wir die Millionenvorgabe nicht annähernd erreichen.

Aber wir sehen tatsächlich einige Ansätze. Eine Möglichkeit wäre, die Abgas-Grenzwerte für Autos so zu verschärfen, dass dies – zumindest in Innenstädten – auf Fahrverbote für klassische Autos mit Verbrennungsmotor hinausläuft. Das würde recht schnell zu mehr Elektroauto-Käufen führen.

Wachstumstreiber Autoindustrie in Sachsen - hier ein Blick in die i8-Montage im BMW-Werk Leipzig. Foto: BMW

Blick in die i8-Montage im BMW-Werk Leipzig. Foto: BMW

Zweitens könnte der Staat Kauf-Anreize wie damals während der Wirtschaftskrise mit den Verschrottungsprämien schaffen. Dies würde wahrscheinlich bald zu höheren Verkaufszahlen bei Fahrzeugflotten von Unternehmen und Behörden führen. Denn anders als viele private Konsumenten, bei denen emotionale und viele andere Faktoren beim Autokauf auch eine Rolle spielen, rechnen Flottenbetreiber rational. Und die würden das ganz genau ausrechnen, ab welcher Prämie sich ein Elektroauto lohnt.

Subventionspolitik entwickelt oft so ihre Schattenseiten…

Armin Raupbach: In der Tat bergen solche Kaufprämien die Gefahr von Fehlsteuerungen und Mitnahmeffekten. Das konnte man sehr deutlich in Frankreich sehen: Dort hat der Staat den Kauf von Elektroautos mit jeweils bis zu 10.000 Euro gefördert. Die Bedingungen waren, dass der Käufer das Auto mindestens ein halbes Jahr behalten und mindestens 6000 Kilometer damit gefahren sein musste, bis er es weiterverkaufen konnte. Was war die Folge? Es entwickelte sich ein Geschäftsmodell: Die Elektroautos wurden genau so lange behalten, bis die Bedingungen erfüllt waren – und danach gebraucht weiterverkauft.

René Pessier: Wir halten Kaufprämien für sinnvoll – aber nur, um den Markt anzustoßen und für eine kritische Masse zu sorgen. Damit solche Prämien nicht verpuffen, müsste der Staat parallel dazu die drängenden ordnungspolitischen Probleme angehen, und dafür sorgen, dass ein selbsttragendes Ökosystem und eine hemmnisfreie Infrastruktur für Elektroautos wächst. Zum Beispiel durch Investitionen in ein dichtes Netz aus Ladestationen.

Wo beginnt solch eine kritische Masse?

René Pessier: Ich denke, ab etwa 100.000 Elektroautos wäre solch ein Punkt erreicht. Damit hätten wir relevante Nachfrage. Wir müssten den aktuellen Bestand also noch etwa verdreifachen.

Nehmen wir mal an, wir würden uns doch bald der Million Elektroautos nähern: Könnten unsere Kraftwerke und Stromnetze genug Saft für solche E-Flotten überhaupt hergeben?

René Pessier: Ich sehe da kein Problem. In Deutschland gibt es eine Überproduktion von elektrischer Energie und hat eher Probleme, die Energie zwischen Nord und Süd, Ost und West zu transportieren. Klar wäre es ein Problem, wenn an einem Sonntagnachmittag plötzlich eine Million Elektroauto-Besitzer auf die Idee kämen, gleichzeitig ihre Batterien zu laden. Aber wie realistisch ist solch ein Szenario? Hinzu kommt: In Ostdeutschland sind die Stromnetze sowieso überdimensioniert, die könnten also auch mehr Last vertragen.

Als weitere ökologische Alternative gelten Wasserstoff-Autos, die mit Brennstoffzellen-Antrieben Strom erzeugen. Könnten wir die mit ausreichend Wasserstoff versorgen?

Armin Raupbach: Wir sind erst letztens so ein Wasserstoff-Auto mit Brennstoffzelle probegefahren, einen Hyundai IX35 Fuel Cell. Der fährt sich wie ein Elektroauto, hat immerhin 400 bis 500 Kilometer Reichweite und wird mit 6,9 Litern Wasserstoff betankt. Das hat seinen Charme, aber wird wohl auf absehbare Zeit ein Nischenprodukt bleiben. Es gibt nur zirka 150 wasserstoffgetriebene Fahrzeuge in Deutschland und etwa 30 Wasserstoff-Tankstellen. Wohl auch wegen der geringen Tankstellen-Dichte will Honda, als weiterer Hersteller, demnächst eine Art Minikraftwerk anbieten, damit die Leute daheim per Elektrolyse Wasserstoff selbst erzeugen können. Die Produktionsmenge liegt aber wohl nur bei ein bis zwei Kilogramm Wasserstoff pro Tag, soviel wir wissen, von den Kosten einer solchen Anlage ganz zu schweigen.

Null Kohlendioxid: Die Brennstoffzellen-Wasserstoff-Rikscha "Hydrogenia" der Fraunhofer-Forscher. Abb.: FHG

Null Kohlendioxid: Eine Brennstoffzellen-Wasserstoff-Rikscha „Hydrogenia“ von Fraunhofer-Forschern. Abb.: FHG

Immerhin wäre das vielleicht ein Weg, um die Energiespeicher-Lücke in Deutschland etwas zu schließen: Ökostrom rein, Wasserstoff raus… Und einige sagen ja auch den Akkus von Elektroautos dieses Potenzial nach. Sie sollen nach diesen Konzepten im virtuellen Verbund die Wind- und Solar-Energiespitzen zwischenspeichern, die Deutschland mangels leistungsstarker Stromtrassen nicht verteilt bekommt. Halten Sie das für realistisch?

Armin Raupbach: Nicht wirklich zeitnah. Den Vorteil der geringen Betriebskosten kann ein Elektrofahrzeug nur ausspielen, , wenn es viel bewegt wird, etwa als Taxi oder im Carsharing. Das verträgt sich nicht mit dem Gedanken, die Batterie lange als Zwischenspeicher ans Netz zu hängen. Und gerade tagsüber, wenn Solar- und Windanlagen überproduzieren, wäre das Fahrzeug ja auch besonders wahrscheinlich gerade unterwegs. Zudem bräuchten wir Zehntausende oder gar Hunderttausende Auto-Batterien in einem virtuellen Verbund, bis sie zusammen als Großspeicher wirklich ins Gewicht fallen würden.

René Pessier: Da wird eher anders herum ein Schuh draus: Wenn man intelligente Steuerungssysteme verwendet, um Elektroautos lastabhängig zu laden, könnten wir zumindest die Lastspitzen in den Stromnetzen besser ausgleichen. Alles andere würde beim Durchbruch und Mengen von mehreren Millionen Fahrzeugen kommen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist ursprünglich für das Uni-Journal der TU Dresden entstanden. Die Ausgabe ist hier im Netz zu finden.

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Bitkom: Fiskus finanziert Smartphone mithttp://oiger.de/2016/05/03/bitkom-fiskus-finanziert-smartphone-mit/159521 http://oiger.de/2016/05/03/bitkom-fiskus-finanziert-smartphone-mit/159521#respond Tue, 03 May 2016 16:35:28 +0000 http://oiger.de/?p=159521 Berlin, 3. Mai 2016. Berufstätige können den Fiskus für die Finanzierung eines Smartphones oder Tablettrechners mit einspannen – wenn sie nachweisen, dass sie die mobilen Endgeräte „in erheblichem Umfang“ für die Arbeit benötigen. Darauf hat der Hightech-Verband „Bitkom“ in Berlin hingewiesen. Die Anschaffungskosten dürfen Werktätige in diesem Fall in der Steuererklärung geltend machen, die sie bis zum 31. Mai abgeben müssen. „Entscheidend ist für das Finanzamt dabei, welchen Anteil die berufliche Nutzung hat“, schreibt der Bitkom. „Für den Nachweis ist es sinnvoll, eine schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers einzureichen oder drei Monate lang die Nutzung des Geräts aufzuzeichnen. Ist ein Nachweis nicht möglich, geht die Rechtsprechung von einer Aufteilung von 50 zu 50 (beruflich/privat) aus.“ Anschaffungskosten über 410 Euro netto werden in der Regel auf fünf Jahre (Smartphone) oder drei Jahre (Tablets) verteilt.

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Die "AuSZeit jetzt"-App der Sächsischen Zeitung ist darauf ausgerichtet, die aktuelle Nachrichtenlage fix per Smartphone zu sichten. Foto: hw

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Berlin, 3. Mai 2016. Berufstätige können den Fiskus für die Finanzierung eines Smartphones oder Tablettrechners mit einspannen – wenn sie nachweisen, dass sie die mobilen Endgeräte „in erheblichem Umfang“ für die Arbeit benötigen. Darauf hat der Hightech-Verband „Bitkom“ in Berlin hingewiesen. Die Anschaffungskosten dürfen Werktätige in diesem Fall in der Steuererklärung geltend machen, die sie bis zum 31. Mai abgeben müssen.

„Entscheidend ist für das Finanzamt dabei, welchen Anteil die berufliche Nutzung hat“, schreibt der Bitkom. „Für den Nachweis ist es sinnvoll, eine schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers einzureichen oder drei Monate lang die Nutzung des Geräts aufzuzeichnen. Ist ein Nachweis nicht möglich, geht die Rechtsprechung von einer Aufteilung von 50 zu 50 (beruflich/privat) aus.“ Anschaffungskosten über 410 Euro netto werden in der Regel auf fünf Jahre (Smartphone) oder drei Jahre (Tablets) verteilt.

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Förderjobs stärken Zugehörigkeits-Gefühlhttp://oiger.de/2016/05/03/foerderjobs-staerken-zugehoerigkeits-gefuehl/159519 http://oiger.de/2016/05/03/foerderjobs-staerken-zugehoerigkeits-gefuehl/159519#respond Tue, 03 May 2016 13:48:17 +0000 http://oiger.de/?p=159519 Nürnberg, 3. Mai 2016. Öffentlich geförderte Tätigkeiten können das subjektive Gefühl von Langzeit-Arbeitslosen, Teil dieser Gesellschaft zu sein, stärken. Das hat eine gemeinsame Studie des Nürnberger „Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung“ (IAB) der Bundesarbeitsagentur sowie des „Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik“ (ISG) ergeben. Auf einer Skala von Skala von 0 (fühle mich gesellschaftlich ausgeschlossen) bis 10 (dazugehörig) ordneten sich Arbeitslose, die in solchen intensiv betreuten Jobs tätig waren, nachher im Schnitt mit 7,1 ein. Zum Vergleich: Arbeitslose Hartz-IV-Empfänger ordnen sich im Mittel bei einem Wert von 6,0 ein, erwerbstätige Hartz-IV-Empfänger („Aufstocker“) bei 7,0. Der Durchschnittswert für alle Erwerbstätige liegt bei 8,0. Die Studie beruht auf Befragungen von rund 500 Geförderten und mehr als 50 „Jobcoaches“ und Daten aus dem Projektverlauf.

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Abb.: BA

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Nürnberg, 3. Mai 2016. Öffentlich geförderte Tätigkeiten können das subjektive Gefühl von Langzeit-Arbeitslosen, Teil dieser Gesellschaft zu sein, stärken. Das hat eine gemeinsame Studie des Nürnberger „Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung“ (IAB) der Bundesarbeitsagentur sowie des „Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik“ (ISG) ergeben.

Auf einer Skala von Skala von 0 (fühle mich gesellschaftlich ausgeschlossen) bis 10 (dazugehörig) ordneten sich Arbeitslose, die in solchen intensiv betreuten Jobs tätig waren, nachher im Schnitt mit 7,1 ein. Zum Vergleich: Arbeitslose Hartz-IV-Empfänger ordnen sich im Mittel bei einem Wert von 6,0 ein, erwerbstätige Hartz-IV-Empfänger („Aufstocker“) bei 7,0. Der Durchschnittswert für alle Erwerbstätige liegt bei 8,0.

Die Studie beruht auf Befragungen von rund 500 Geförderten und mehr als 50 „Jobcoaches“ und Daten aus dem Projektverlauf.

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Mehr Azubis im Raum Dresdenhttp://oiger.de/2016/05/03/mehr-azubis-im-raum-dresden/159515 http://oiger.de/2016/05/03/mehr-azubis-im-raum-dresden/159515#respond Tue, 03 May 2016 12:12:51 +0000 http://oiger.de/?p=159515 6 % mehr Lehrverträge geschlossen Dresden, 3. Mai 2016. Insgesamt 1271 junge Männer und Frauen haben bis Ende April 2016 Lehrverträge im Kammerbezirk Dresden abgeschlossen und damit 6,2 % mehr als im Vorjahr. Das hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden heute mitgeteilt. Metallindustrie führend Die meisten Azubis treten ihre Lehre in der metallverarbeitenden Industrie (404 Verträge) an, gefolgt von kaufmännischen Berufen (176), Hotellerie und Gastronomie (171) und der Elektrotechnik (91). Bisher konnten die Betriebe aber noch längst nicht alle Lehrstellen besetzen: Derzeit gibt es noch mindestens rund 2.200 freie Ausbildungsplätze bei etwa 1.100 Unternehmen im Kammerbezirk.

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Industrie Zahnrad Konjunktur. Abb.: Heiko Weckbrodt

Abb.: Heiko Weckbrodt

6 % mehr Lehrverträge geschlossen

Dresden, 3. Mai 2016. Insgesamt 1271 junge Männer und Frauen haben bis Ende April 2016 Lehrverträge im Kammerbezirk Dresden abgeschlossen und damit 6,2 % mehr als im Vorjahr. Das hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden heute mitgeteilt.

Metallindustrie führend

Die meisten Azubis treten ihre Lehre in der metallverarbeitenden Industrie (404 Verträge) an, gefolgt von kaufmännischen Berufen (176), Hotellerie und Gastronomie (171) und der Elektrotechnik (91).

Bisher konnten die Betriebe aber noch längst nicht alle Lehrstellen besetzen: Derzeit gibt es noch mindestens rund 2.200 freie Ausbildungsplätze bei etwa 1.100 Unternehmen im Kammerbezirk.

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Der Fuchs trickst und Faust rockthttp://oiger.de/2016/05/03/der-fuchs-trickst-und-faust-rockt/159510 http://oiger.de/2016/05/03/der-fuchs-trickst-und-faust-rockt/159510#respond Tue, 03 May 2016 07:37:17 +0000 http://oiger.de/?p=159510 „St. Pauli“-Theaterruine startet in den „Sommer der Träume“ Dresden, 3. Mai 2016. Einen „Sommer der Träume“ sieht das Ensemble der „St. Pauli“-Theaterruine in Dresden nahen und hat daraus einen Spielplan voll von romantischen und komisch-hintergründigen Stücken gewoben. Die Ruinen-Besucher erwartet ab Mai 2016 ein Sommertheater aus Träumereien, Visionen, Sehnsüchten und Wünschen. Insgesamt sieben Inszenierungen, darunter zwei Premieren, kommen auf die Bühne in dem urigen alten Backsteingemäuer am Königsbrücker Platz im Hechtviertel. Noch an neue Glasdach-Akustik gewöhnen „Es wird wieder eine Mischung aus Bewährtem und Experimentellem zu sehen sein“, sagt Jörg Berger, Regisseur und Vereinsvorsitzender der Theaterruine. Nach dem Ausbau vor drei Jahren mit wetterfestem Glasdach hat sich auch die Akustik verändert, was sprechtechnisch nicht immer leicht ist für die Spieler, da sie im gesamten Gemäuer interagieren und ohne technische Unterstützung auskommen müssen. „Wir sind immer noch in der Kennenlernphase des Raums, was hier sein Zuhause finden will“, sagte Berger. Für Musiktheater und Konzerte von Bands wie Chören sei er vom Klang gut geeignet. Entsprechend viele finden sich im Spielplan bis Mitte Oktober. Saison startet mit …

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Valpone ist ein reicher Venezianer und gilt als "Der Fuchs", der die Erbschleicher austrickst. Foto: TheaterRuine St. Pauli e.V.

Valpone ist ein reicher Venezianer und gilt als „Der Fuchs“, der die Erbschleicher austrickst. Premiere hat diese Inszenierung am 6. Mai 2016 in der Theater-Ruine St. Pauli in Dresden. Foto: Theater-Ruine St. Pauli e. V.

„St. Pauli“-Theaterruine startet in den „Sommer der Träume“

Dresden, 3. Mai 2016. Einen „Sommer der Träume“ sieht das Ensemble der „St. Pauli“-Theaterruine in Dresden nahen und hat daraus einen Spielplan voll von romantischen und komisch-hintergründigen Stücken gewoben. Die Ruinen-Besucher erwartet ab Mai 2016 ein Sommertheater aus Träumereien, Visionen, Sehnsüchten und Wünschen. Insgesamt sieben Inszenierungen, darunter zwei Premieren, kommen auf die Bühne in dem urigen alten Backsteingemäuer am Königsbrücker Platz im Hechtviertel.

Noch an neue Glasdach-Akustik gewöhnen

Jörg Berger. Foto: Theaterruine St. Pauli e.V.

Jörg Berger. Foto: Theaterruine St. Pauli e.V.

„Es wird wieder eine Mischung aus Bewährtem und Experimentellem zu sehen sein“, sagt Jörg Berger, Regisseur und Vereinsvorsitzender der Theaterruine. Nach dem Ausbau vor drei Jahren mit wetterfestem Glasdach hat sich auch die Akustik verändert, was sprechtechnisch nicht immer leicht ist für die Spieler, da sie im gesamten Gemäuer interagieren und ohne technische Unterstützung auskommen müssen. „Wir sind immer noch in der Kennenlernphase des Raums, was hier sein Zuhause finden will“, sagte Berger. Für Musiktheater und Konzerte von Bands wie Chören sei er vom Klang gut geeignet. Entsprechend viele finden sich im Spielplan bis Mitte Oktober.

Saison startet mit dem Fuchs vom Shakespeare-Rivalen

Eröffnet wird die Saison am 6. Mai um 20 Uhr mit der Premiere von „Volpone oder Der Fuchs“, einer Komödie von Ben Jonson, einem Zeitgenossen und Rivalen Shakespeares in einer Bearbeitung von Stefan Zweig. In diesem turbulenten und fabulierfreudigen Stück, so Berger, führt der reiche Kaufmann Volpone mit Hilfe seiner gerissenen Diener die habgierigen Erbschleicher an der Nase herum. Kostüme und Ausstattung sind angelehnt an die Commedia dell’arte und auch etwas skulptural.

Alternder Faust träumt vom großen Durchbruch

Als nächstes hat „Faust rockt!“, ein Schauspiel mit Rockmusik von Manfred Tauchen frei nach Goethes Klassiker „Faust I“, am 4. Juni um 20 Uhr Premiere in der Theaterruine. Erzählt wird über den alternden Faust, der in Auerbachs Keller sitzt, trinkt und von ewiger Jugend, Frauen und seinem Durchbruch als Dichter träumt. Während Mephisto, genannt „Bubi“ gern ein böser Teufel wäre, was jedoch nicht so einfach ist, da er mit einem zu freundlichen Naturell gesegnet ist. „Dabei gibt es eine Umkehrung aller Figuren in dieser Inszenierung und sie endet auch nicht als Tragödie“, verrät Berger. Da wird es auf der Bühne eng mit rund 20 Spielern und Chorsängern. Und noch fehlt es an Ausstattung und Bühnenbild für „Faust rockt!“ Doch Berger ist zuversichtlich, dass sich dafür noch eine Lösung findet. Rund zehn neue Darsteller verstärken seit diesem Jahr das Theaterruinen-Ensemble.

Ein Theater wie eine Energie-Tankstelle

Da ist viel Neugier und Lust am Spiel dabei. Anders ginge es auch gar nicht. Denn die Spieler binden sich schließlich für drei Jahre an die Theatertruppe mit Proben, Aufführungen und nicht selten auch Einlassdienst abends erfordert das auch viel Freizeit. „Es ist auch eine Tankstelle. Man steckt viel Energie hinein, aber bekommt auch viel mit und jede Aufführung entschädigt für alle Mühen durch den Spaß den man zusammen hat“, sagt Karl Weber, ein „Urgestein“ der Theaterruine. Er steht natürlich auch bei den beiden Premieren auf der Bühne, in „Faust rockt“ gibt er den Herrgott im Kampf zwischen Gut und Böse.

Die Spieler werden tatkräftig unterstützt von den Helfern des Vereins mit rund 100 Mitgliedern. Sie kümmern sich um alles selbst vom Bühnenaufbau, Umbau über Schminken bis zu Techniktransporten.

10.000 Besucher in fünfeinhalb Monaten

Seit dieser Saison hat das Theaterensemble endlich eine Stelle für technische Betreuung. Immerhin 153 Veranstaltungen mit Vermietung, darunter 99 Theateraufführungen und 28 Gastspiele und Konzerte mit insgesamt rund 10.000 Besuchern fanden im Jahr 2015 in fünfeinhalb Monaten in der Theaterruine statt. Ein enormer Kraftaufwand für die ehrenamtliche Theatertruppe.

75 Aufführungen geplant

Dieses Jahr ist es etwas weniger mit 75 Theateraufführungen. Auch weil der Bedarf in der Sommerzeit nicht so groß ist und die Zuschauernachfrage an Veranstaltungen dann im Herbst wieder wächst. Bei den vielen Konzert-Gastspielen ist für jeden Geschmack etwas dabei: Paul Hoorn und Freunde spielen ihr Liederprogramm „Weit von hier – hier vor meiner Tür“ am 22. Mai. Das Musiker-Duo „Café del Mundo“ aus Köln kommt am 30. Juni und die Serkowitzer Volksoper ist vom 11. bis 13. Juli mit ihrem Musiktheater-Stück „Entführung auf dem Jahrmarkt“ zu Gast. Autorin: Lilli Vostry

Besucherinformationen:

Einrittspreise: Tickets für die Veranstaltungen in der Theaterruine kosten 15 (ermäßigt 10) Euro an der Abendkasse und im Vorverkauf 14 bzw. 9 Euro. Donnerstag ist Theatertag mit ermäßigtem Eintritt.
Programm im Internet: www.theaterruine.de
Kontakt: Theaterbüro, Hechtstraße 32, 01097 Dresden. Tel. (0351) 272 14 44, Fax: (0351) 272 14 66, E-Mail: st-pauli@gmx.de

Lilli Vostry. Foto. privat

Lilli Vostry. Foto. privat

Unsere Autorin Lilli Vostry ist freie Kultur-Journalistin in Dresden und betreibt das Online-Kulturmagazin meinwortgarten.com.

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Dresden und Singapur forschen gemeinsam an Keramik-3D-Druckhttp://oiger.de/2016/05/02/dresden-und-singapur-forschen-gemeinsam-an-keramik-3d-druck/159506 http://oiger.de/2016/05/02/dresden-und-singapur-forschen-gemeinsam-an-keramik-3d-druck/159506#respond Mon, 02 May 2016 16:49:22 +0000 http://oiger.de/?p=159506 Technologiesprung in Industrie erhofft Singapur/Dresden, 2. Mai 2016. Die Keramikexperten vom Fraunhofer-Institut IKTS in Dresden und das „Singapore Center for 3D-Printing“ entwickeln künftig gemeinsam neue Verfahren, um leistungsfähige 3D-Drucker für den industriellen Einsatz zu entwickeln. Das sieht ein gemeinsames „Memorandum of Understanding“ vor, das beide Institute nun vereinbart haben. Sie erhoffen sich insbesondere vom 3D-Druck keramikscher Bauteile einen Technologiesprung in der Industrie. „Mit dem Singapore Center for 3D-Printing an der Nanyang Technological University trifft das Fraunhofer IKTS auf einen namhaften Partner mit einer umfangreichen Expertise in der Additiven Fertigung von Kunststoffen, Metallen und Gläsern“, schätzte Professor Alexander Michaelis, Institutsleiter des Fraunhofer IKTS, ein. „Gemeinsam wollen wir in den kommenden Jahren die Additive Fertigung hochleistungskeramischer Bauteile vorantreiben und so den Einsatz keramischer Werkstoffe in der Industrie revolutionieren.“ Das könnte Sie auch interessieren: Dresden präsentiert sich auf Hannovermesse als 3D-Druck-Hochburg Markt für 3D-Drucker wächst rasant Keramik und Metall statt Kunststoff wie bei Privat-3D-Druckern 3D-Drucker sind im Heimsektor inzwischen schon recht weit verbreitet. Sie schmelzen meist Kunststoff auf, um Schicht für Schicht komplexe Bauteile nach einem Computermodell (CAD) …

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Additiv-generativ erzeugtes Titan-Bauteil für Flugtriebwerke. Foto: IWS

Additiv-generativ erzeugtes Titan-Bauteil für Flugtriebwerke. Foto: IWS

Technologiesprung in Industrie erhofft

Singapur/Dresden, 2. Mai 2016. Die Keramikexperten vom Fraunhofer-Institut IKTS in Dresden und das „Singapore Center for 3D-Printing“ entwickeln künftig gemeinsam neue Verfahren, um leistungsfähige 3D-Drucker für den industriellen Einsatz zu entwickeln. Das sieht ein gemeinsames „Memorandum of Understanding“ vor, das beide Institute nun vereinbart haben. Sie erhoffen sich insbesondere vom 3D-Druck keramikscher Bauteile einen Technologiesprung in der Industrie.

„Mit dem Singapore Center for 3D-Printing an der Nanyang Technological University trifft das Fraunhofer IKTS auf einen namhaften Partner mit einer umfangreichen Expertise in der Additiven Fertigung von Kunststoffen, Metallen und Gläsern“, schätzte Professor Alexander Michaelis, Institutsleiter des Fraunhofer IKTS, ein. „Gemeinsam wollen wir in den kommenden Jahren die Additive Fertigung hochleistungskeramischer Bauteile vorantreiben und so den Einsatz keramischer Werkstoffe in der Industrie revolutionieren.“

Gerd Engel zeigt ein Titan-Implantat, das H+E Dresden im 3D-Drucker erzeugte, um für einen Krebspatienten einen individuell geformten künstlichen Kieferknochen zu ermöglichen. Foto: Heiko Weckbrodt

Gerd Engel zeigt ein Titan-Implantat, das H+E Dresden im 3D-Drucker erzeugte, um für einen Krebspatienten einen individuell geformten künstlichen Kieferknochen zu ermöglichen. Foto: Heiko Weckbrodt

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Sogar 3D-Drucker speziell für Kinder, an denen die lieben Kleinen Spielzeug-Roboter und dergleichen basteln sollen, sind inzwischen auf dem Markt. Foto: XYZprinting

Sogar 3D-Drucker speziell für Kinder, an denen die lieben Kleinen Spielzeug-Roboter und dergleichen basteln sollen, sind inzwischen auf dem Markt. Foto: XYZprinting

Keramik und Metall statt Kunststoff wie bei Privat-3D-Druckern

3D-Drucker sind im Heimsektor inzwischen schon recht weit verbreitet. Sie schmelzen meist Kunststoff auf, um Schicht für Schicht komplexe Bauteile nach einem Computermodell (CAD) zu erzeugen. Inzwischen beginnen sich auch industrielle 3D-Drucker durchzusetzen, die Werkstücke aus Metall erzeugen. Im Profi-Segment werden diese Verfahren allerdings meist nicht 3D-Druck, sondern „Additive Fertigung“ genannt.

Der 3D-Druck mit Keramik steckt laut Fraunhofer dagegen noch in den Kinderschuhen. Diese Technologie wird insbesondere am IKTS Dresden derzeit erforscht. In der sächsischen Landeshauptstadt sind zudem weitere 3D-Druck-Forschungsprojekte konzentriert. hw

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Frühe Kindheit unter der Lupehttp://oiger.de/2016/05/02/fruehe-kindheit-unter-der-lupe/159500 http://oiger.de/2016/05/02/fruehe-kindheit-unter-der-lupe/159500#respond Mon, 02 May 2016 14:51:44 +0000 http://oiger.de/?p=159500 Uni Leipzig richtet Forschungszentrum mit eigener Labor-Kita ein Leipzig, 2. Mai 2016. Die Uni Leipzig richtet auf dem Campus Jahnallee ein neues Zentrum für frühkindliche Entwicklung ein. Unter der Leitung von Prof. Daniel Haun wollen Experten dort den „bereits in den vergangenen Jahren an der Universität Leipzig kontinuierlich aufgebauten Forschungsschwerpunkt Entwicklung in der frühen Kindheit bündeln und vertiefen“, kündigte die Uni an. Wie Kinder in verschiedenen Kulturen aufwachsen Zu den Themenschwerpunkten gehören kindliche Entwicklungsverläufe im interkulturellen Vergleich und der Erwerb sozialer Kompetenzen in der frühen Kindheit. Die Uni-Wissenschaftler wollen dabei mit den Max-Planck-Instituten für Evolutionäre Anthropologie (EVA) und für Kognitions- und Neurowissenschaften (CBS) kooperieren sowie mit der Leipziger Universitätsklinik. Forscher durchleuchten Kita-Alltag Eine weitere Besonderheit: Die Kindheitsforscher werden eine Kita mit Forschungsprofil auf dem Campus Jahnallee einrichten. „Die Forscher werden hier in den Alltag einer Kita ‚hinein zoomen‘ können. Die gewohnte Umgebung, bekannte Regeln und Rituale sowie die Anwesenheit vertrauter Menschen ermöglichen eine neue Qualität in der Erforschung des selbsttätigen Gestaltens und selbstgewählten Spiels der Kinder, aber auch von Interaktions- und Bildungsprozessen mit Kindern und …

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Abb.: Bildschirmfoto lfe.uni-leipzig.de

Abb.: Bildschirmfoto lfe.uni-leipzig.de

Uni Leipzig richtet Forschungszentrum mit eigener Labor-Kita ein

Leipzig, 2. Mai 2016. Die Uni Leipzig richtet auf dem Campus Jahnallee ein neues Zentrum für frühkindliche Entwicklung ein. Unter der Leitung von Prof. Daniel Haun wollen Experten dort den „bereits in den vergangenen Jahren an der Universität Leipzig kontinuierlich aufgebauten Forschungsschwerpunkt Entwicklung in der frühen Kindheit bündeln und vertiefen“, kündigte die Uni an.

Wie Kinder in verschiedenen Kulturen aufwachsen

Zu den Themenschwerpunkten gehören kindliche Entwicklungsverläufe im interkulturellen Vergleich und der Erwerb sozialer Kompetenzen in der frühen Kindheit. Die Uni-Wissenschaftler wollen dabei mit den Max-Planck-Instituten für Evolutionäre Anthropologie (EVA) und für Kognitions- und Neurowissenschaften (CBS) kooperieren sowie mit der Leipziger Universitätsklinik.

Prof. Daniel Haun. Foto: Uni Leipzig

Prof. Daniel Haun. Foto: Uni Leipzig

Forscher durchleuchten Kita-Alltag

Eine weitere Besonderheit: Die Kindheitsforscher werden eine Kita mit Forschungsprofil auf dem Campus Jahnallee einrichten. „Die Forscher werden hier in den Alltag einer Kita ‚hinein zoomen‘ können. Die gewohnte Umgebung, bekannte Regeln und Rituale sowie die Anwesenheit vertrauter Menschen ermöglichen eine neue Qualität in der Erforschung des selbsttätigen Gestaltens und selbstgewählten Spiels der Kinder, aber auch von Interaktions- und Bildungsprozessen mit Kindern und Pädagogen als Akteuren“, erläuterte Professor Haun.

Neuer Studiengang vorbereitet

Parallel dazu richtet die Universität nun einen „deutschlandweit einzigartigen“ Masterstudiengang „Early Childhood Research“ (ECR) ein. Bewerbungen dafür sind online bis zum 30. Juni 2016 möglich.

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TU Dresden will mehr Exzellenz-Projektehttp://oiger.de/2016/05/02/tu-dresden-will-mehr-exzellenz-projekte/159492 http://oiger.de/2016/05/02/tu-dresden-will-mehr-exzellenz-projekte/159492#respond Mon, 02 May 2016 11:02:04 +0000 http://oiger.de/?p=159492 „Härtester Wettbewerb“ erwartet Dresden, 2. Mai 2016. Der Dresdner Uni-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen rechnet in der 3. Exzellenz-Förderrunde des Bundes mit dem bisher härtesten Wettbewerb der über 100 Unis in Deutschland. Die Dresdner wollen sich mindestens ein neues Forschungs-Cluster sichern und einen neuen Zuschlag als Exzellenz-Uni einheimsen. Planvorgabe: Mindestens ein neues Cluster, besser drei Damit sich die Technische Universität Dresden (TUD) international weiter profilieren und mehr weltweit herausragende Forschungs-Schwerpunkte aufbauen kann, wird sich die Uni-Leitung in der nächsten Exzellenz-Förderrunde des Bundes um mehr Projekte als bisher bewerben: Einerseits möchte sich das Kollegium für das Jahr 2019 um einen erneuten millionenschweren Zuschlag als Exzellenz-Universität bemühen. Andererseits fördert der Bund bisher erst zwei Exzellenz-Cluster in Dresden: das Zentrum für regenerative Therapien „CRTD“ und das Zukunftselektronik-Zentrum „cfaed“. Bis zum kommenden Frühjahr wollen die TUD-Wissenschaftler nun weitere zwei bis drei Projektideen auswählen und dann dafür niet- und nagelfeste Förderanträge formulieren, kündigte TUD-Rektor Müller-Steinhagen heute an. Software, Medizin, Natur- und Ingenieurwissenschaft im Fokus In Summe könnte dies der Uni zwischen 16 und 65 Millionen Euro zusätzliche Mittel pro Jahr einbringen. …

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Die TU Dresden hat einen Großteil ihrer Forschungen an der Elektronik der Zukunft im Exzellenz-Cluster cfaed konzentriert. Die Forscher dort hoffen, dass es auch in der nöchsten Vergaberunde Exzellenz-Millionen für ihre Arbeit gibt. Foto: Jürgen Lösel, TU Dresden

Die TU Dresden hat einen Großteil ihrer Forschungen an der Elektronik der Zukunft im Exzellenz-Cluster cfaed konzentriert. Die Forscher dort hoffen, dass es auch in der nächsten Vergaberunde Exzellenz-Millionen für ihre Arbeit gibt. Foto: Jürgen Lösel, TU Dresden

„Härtester Wettbewerb“ erwartet

Dresden, 2. Mai 2016. Der Dresdner Uni-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen rechnet in der 3. Exzellenz-Förderrunde des Bundes mit dem bisher härtesten Wettbewerb der über 100 Unis in Deutschland. Die Dresdner wollen sich mindestens ein neues Forschungs-Cluster sichern und einen neuen Zuschlag als Exzellenz-Uni einheimsen.

Rektor Hans Müller-Steinhagen sieht für die TU Dresden "große Chancen, Exzellenzuniversität zu bleiben". Foto: Heiko Weckbrodt

Rektor Hans Müller-Steinhagen sieht für die TU Dresden „große Chancen, Exzellenzuniversität zu bleiben“. Foto: Heiko Weckbrodt

Planvorgabe: Mindestens ein neues Cluster, besser drei

Damit sich die Technische Universität Dresden (TUD) international weiter profilieren und mehr weltweit herausragende Forschungs-Schwerpunkte aufbauen kann, wird sich die Uni-Leitung in der nächsten Exzellenz-Förderrunde des Bundes um mehr Projekte als bisher bewerben: Einerseits möchte sich das Kollegium für das Jahr 2019 um einen erneuten millionenschweren Zuschlag als Exzellenz-Universität bemühen. Andererseits fördert der Bund bisher erst zwei Exzellenz-Cluster in Dresden: das Zentrum für regenerative Therapien „CRTD“ und das Zukunftselektronik-Zentrum „cfaed“. Bis zum kommenden Frühjahr wollen die TUD-Wissenschaftler nun weitere zwei bis drei Projektideen auswählen und dann dafür niet- und nagelfeste Förderanträge formulieren, kündigte TUD-Rektor Müller-Steinhagen heute an.

Prof. Elly Tanaka vom Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) erforscht die Stammzellen des Axolotl. Der Lurch kann nämlich vollständige Gliedmaßen und Organe nachwachsen lassen. Ziel der CRTD-Forscher ist es, regenerative Therapiemöglichkeiten beim Menschen zu entwickeln. Foto: Dresden Marketing GmbH

Prof. Elly Tanaka vom Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) erforscht die Stammzellen des Axolotl. Der Lurch kann nämlich vollständige Gliedmaßen und Organe nachwachsen lassen. Ziel der CRTD-Forscher ist es, regenerative Therapiemöglichkeiten beim Menschen zu entwickeln. Foto: Dresden Marketing GmbH

Software, Medizin, Natur- und Ingenieurwissenschaft im Fokus

In Summe könnte dies der Uni zwischen 16 und 65 Millionen Euro zusätzliche Mittel pro Jahr einbringen. Neben Mikroelektronik und Medizin will die Uni-Leitung durch die neuen Projektanträge vor allem Software-Entwicklungen, ausgewählte natur- und ingenieurwissenschaftliche sowie ökologische und – zumindest in Teilen – auch geisteswissenschaftliche Forschungen in Dresden stärken. Außeruniversitäre Einrichtungen wie das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf sollen mit an Bord sein.

Wasser-Thema erst mal abgewählt

Von der ursprünglichen Idee, auch für das Forschungsthema „Ressource Wasser“ einen Exzellenz-Antrag zu stellen, haben sich Hans Müller-Steinhagen und seine Kollegen inzwischen getrennt: In diesem Sektor sei die Basis an der TUD noch nicht stark genug, räumte der Rektor auf Oiger-Nachfrage ein. Daher werde sich die Uni erst einmal um einen wasserwirtschaftlichen Sonderforschungsbereich der „Deutschen Forschungsgemeinschaft“ (DFG) bemühen, um hier exzellente Expertise aufzubauen.

Großes Gerangel der 106 deutschen Unis um Fördertöpfe

Denn Professor Müller-Steinhagen rechnet auch mit einem besonders harten und breiten Wettbewerb der 106 deutschen Universitäten in der nächsten Exzellenzförder-Runde von Bund und Ländern. Daher sei es sinnvoll, wenn sich die TU Dresden nur mit Projektideen bewerbe, für die sie bereits Stärken aufgebaut und realistische Chancen auf einen Zuschlag habe. Einen gemeinsamen Cluster-Antrag mit einer anderen sächsischen Uni könne er sich auch vorstellen.

In Zukunftselektronik und regenerativen Therapien bestimmt TUD heute schon die Spitze mit

Im Zuge der Exzellenzinitiative des Bundes erhält die TU Dresden bereits heute zusätzliche Mittel: Einerseits wurde sie in der zweiten Runde als einzige Uni in den ostdeutschen Flächenländern als Exzellenz-Universität anerkennt. Außerdem bekommt sie Zuschläge für ausgewählte Exzellenzprojekte: die Cluster „cfaed“ und „CRTD“ sowie eine Graduiertenschule.

Zum Weiterlesen:

Gute Chance auf neue Exzellenz-Millionen für Sachsens Unis

Cfaed sucht auf mehreren Pfaden nach Nanoelektronik der Zukunft

Sachsen sagt Finanzierung für CRTD zu

2019 verteilen Bund und DFG neu

Diese Gelder fließen per Verlängerungs-Entscheid vorerst weiter, nämlich bis 2018. Im Folgejahr verteilen die DFG und der Bund dann die Exzellenzgelder neu. Insgesamt stehen in der dritten Exzellenzrunde jährlich deutschlandweit 533 Millionen Euro zur Verfügung. Davon sollen acht bis elf besonders exzellente Universitäten insgesamt 148 Millionen Euro Querschnitts-Fördergelder (also zehn bis 15 Millionen Euro pro Uni) bekommen. Außerdem soll es etwa 385 Millionen Euro pro Jahr für 45 bis 50 (bisher: 43) exzellente Forschungscluster geben. Pro Cluster wollen die Geldgeber zwischen drei und zehn Millionen Euro gewähren.

Der Exzellenz-Zeitplan

Hier will die TUD wieder mit dem Zukunftselektronik-Zentrum Cfaed und dem medizinischen Zentrum CRTD ins Rennen gehen und außerdem mindestens ein weiteres neues Exzellenz-Cluster einwerben, so die Zielansage von Hans Müller-Steinhagen. Die Professoren beraten derzeit über sechs Cluster-Ideen, vier bis fünf davon will der Rektor bis zur Einreichungs-Reife vorantreiben. Bis April 2017 müssen die interessierten Unis ihre Antragskizzen für Exzellenz-Cluster einreichen, bis Februar 2018 ausformulierte Anträge. Ende 2018 fallen die Entscheidungen über die Cluster, die Anfang 2019 starten sollen. Im Februar 2019 können die Unis, die mindestens zwei Cluster-Projekte gefördert bekommen, dann den Status als Exzellenzuniversität beantragen, um weitere Millionen für ihre generelle Elite-Profilierung zu bekommen.

Stanford bleibt dennoch in weiter Ferne

„Mit einer Universität wie Stanford mit 3,5 Milliarden Grundfinanzierung können wir dann zwar immer noch nicht mithalten“, räumte Rektor Müller-Steinhagen ein. Aber schon jetzt sei deutlich, dass die bisherigen Exzellenz-Zuschüsse die TUD in den internationalen Vergleichslisten vorangebracht, Forschung und auch Lehre nachhaltig gestärkt haben.

Autor: Heiko Weckbrodt

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Airport Berlin-Tegel im Flugsimulator runderneuerthttp://oiger.de/2016/05/01/airport-berlin-tegel-im-flugsimulator-runderneuert/159482 http://oiger.de/2016/05/01/airport-berlin-tegel-im-flugsimulator-runderneuert/159482#respond Sun, 01 May 2016 16:40:19 +0000 http://oiger.de/?p=159482 Was im echten Berlin ewig dauert, ist im PC jetzt erledigt Da der neue Hauptstadt-Flughafen durchaus noch eine Weile auf seine Eröffnung warten muss, sollte er überhaupt jemals in Betrieb gehen, platzt Berlin-Tegel mittlerweile aus allen Nähten. Zudem benötigt er dringend eine Rundumerneuerung. Gefühlt jedenfalls fällt er fast auseinander. Was jedoch im wahren Leben – zumindest im laufenden Betrieb – unmöglich ist, gelingt in der Flugsimulator-Welt etwas leichter. Werbevideo (Aerosoft): Berlin-Tegel Detailliert modelliert So stellte am Freitag „Aerosoft“ eine neue Version von „Berlin Tegel X“ vor. Entwickler PADLabs nahm sich der mittlerweile doch sehr in die Jahre gekommenen Version aus dem „German Airports“ Paket an und hievte es auf den neuesten Stand. Nun kommt auch hier endlich das Gefühl auf, sich am realen Flughafen zu befinden. Die Szenerie ist sehr detailliert modelliert, inklusive regem Verkehr der Service-Fahrzeuge auf dem Vorfeld und der Autos innerhalb des Terminal-Rings. In der Draufsicht ist das Gewusel fast schon zu viel des Guten. Aber besser so als ein leblos wirkender Flughafen. Alle wichtigen Gebäude auf dem Flughafen selbst sind dargestellt. …

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Unverkennbar ist das Terminal-Sechseck von Berlin-Tegel. Bildschirmfoto: Jan Gütter

Unverkennbar ist das Terminal-Sechseck von Berlin-Tegel. Bildschirmfoto: Jan Gütter

Was im echten Berlin ewig dauert, ist im PC jetzt erledigt

Da der neue Hauptstadt-Flughafen durchaus noch eine Weile auf seine Eröffnung warten muss, sollte er überhaupt jemals in Betrieb gehen, platzt Berlin-Tegel mittlerweile aus allen Nähten. Zudem benötigt er dringend eine Rundumerneuerung. Gefühlt jedenfalls fällt er fast auseinander. Was jedoch im wahren Leben – zumindest im laufenden Betrieb – unmöglich ist, gelingt in der Flugsimulator-Welt etwas leichter.

Werbevideo (Aerosoft): Berlin-Tegel

Detailliert modelliert

So stellte am Freitag „Aerosoft“ eine neue Version von „Berlin Tegel X“ vor. Entwickler PADLabs nahm sich der mittlerweile doch sehr in die Jahre gekommenen Version aus dem „German Airports“ Paket an und hievte es auf den neuesten Stand. Nun kommt auch hier endlich das Gefühl auf, sich am realen Flughafen zu befinden. Die Szenerie ist sehr detailliert modelliert, inklusive regem Verkehr der Service-Fahrzeuge auf dem Vorfeld und der Autos innerhalb des Terminal-Rings. In der Draufsicht ist das Gewusel fast schon zu viel des Guten. Aber besser so als ein leblos wirkender Flughafen. Alle wichtigen Gebäude auf dem Flughafen selbst sind dargestellt. Auch die wichtigsten Rollwege und -beschriftungen sind da, wo sie sein sollen. In der Umgebung des Flughafens hätte man sich etwas mehr Liebe zum Detail gewünscht. Aber vermutlich ist das dem Umstand geschuldet, dass ich den Flughafen aus eigener Erfahrung recht genau kenne. Da ist man immer etwas pingeliger.

Wer diese Flughafenmauer genauer anschaut, findet ein witziges "Osterei": Entwickler PADLabs hat sich auf einem Werbeplakat verewigt. Bildschirmfoto: Jan Gütter

Wer diese Flughafenwand genauer anschaut, findet ein witziges „Easter Egg“: Entwickler PADLabs hat sich auf einem Werbeplakat verewigt. Bildschirmfoto: Jan Gütter

Zum Weiterlesen:

Flugsimulator: Landung am Fuß der Alpen

Flugsimulator: Virtuelles Inselhüpfen

Nur bei Kombi aus FSX und AES funktionieren auch die Fahrgast-Brücken

Abzüge gibt es allerdings in der B-Note beim Thema Performance. Und – ein alter Bekannter bei Aerosoft-Szenerien – die Jetways (Passagierbrücken) funktionieren nur, wenn der Flugsimulant den Flight Simulator X (FSX) in Kombination mit dem Hauseigenen AES (Airport Extended Services) verwendet. Somit sind alle Nutzer von Prepar3D und FSX:Steam außen vor. Hier wünscht man sich dringend Abhilfe bzw. den schnellen Umstieg auf alternative Lösungen, die allen Käufern von Aerosoft Szenerien den gleichen Leistungsumfang bieten.

Bildschirmfoto: Jan Gütter

Bildschirmfoto: Jan Gütter

Ruckelei-Gefahr in der Großstadt

Was die Performance angeht, ist Aerosoft kaum ein Vorwurf zu machen. Hier liegt der Hase schlicht in der Gebäudedichte von Berlin begraben. In der Nähe größerer Städte gibt es immer wieder Probleme aufgrund zu geringer FPS („Frames per Second“ – Anzahl der Bilder, die der PC pro Sekunde darstellen kann) was zu einem unangenehmen Ruckeln vor allem bei Schwenks führen kann. Hier hilft nur, die Grafikeinstellungen, insbesondere die vom PC generierten Objekte („Autogen“) und Verkehr („AI Traffic“) zu reduzieren. Alternativ gibt es bei simmershome.de eine Anleitung (http://bit.ly/1YZNi0M), wie man die Performance unter Umständen steigern kann. Davon profitieren dann alle Berliner Flughäfen.

Fazit: Authentisch, mit kleinen Mängeln

Mit „Berlin-Tegel X“ hat Aerosoft einen rege genutzten deutschen Flughafen auf den aktuellen Stand der Realität und Technik gebracht, was vor allem die deutsche Flugsimulatorgemeinschaft sehr zu schätzen wissen dürfte. Die Umsetzung wirkt aufgrund guter 3D-Modelle sehr realistisch und authentisch. Einziges Manko sind fehlende sich bewegende Jetways, die Aerosoft bzw. Entwickler PADLabs hoffentlich noch nachliefern werden.

-> Erhältlich ist die Szenerie „Berlin-Tegel X“ hier bei Aerosoft im Netz

Autor: Jan Gütter

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Keule statt Sturmgewehrhttp://oiger.de/2016/05/01/keule-statt-sturmgewehr/159475 http://oiger.de/2016/05/01/keule-statt-sturmgewehr/159475#respond Sun, 01 May 2016 10:15:46 +0000 http://oiger.de/?p=159475 Im Egoshooter „Farcry Primal“ stranden wir in der Urzeit Wer „Far Cry“ mit Sturmgewehr, Scharfschützen, Hawai-Hemd und technischen aufgerüsteten Tropeninseln assoziiert, muss umdenken: Im neuesten Ableger dieser Spiele-Reihe, „Farcry Primal“, schickt uns Ubisoft geradewegs zurück in die Urzeit – mitten zwischen Mammuts, Säbelzahnkrieger, Wölfe und feindliche Urmenschen-Stämme. Das Urprinzip aller taktisch angehauchten Ego-Shooter bleibt indes erhalten: Anschleichen, Kämpfen, Ressourcen-Sammeln stehen auch hier im Mittelpunkt, nur auf eine eben viel elementarere, erdverbundenere Art und Weise als aus Hightech-Waffen-Spektakeln sonst gewöhnt. Wer nicht jagt und sammelt, endet als Trophäe Und dies hat seinen ganz eigenen Spielcharme. Denn hier müssen wir wirklich beim Punkt 0 anfangen und beginnen, unsere Vorfahren allein dafür zu bewundern, dass sie solange überhaupt überlebt haben. Denn in dieser computergenerierten Urzeit müssen wir ratzfatz Keulen, Speere sowie Pfeil und Bogen bauen, Ziegen jagen, Feuer machen, das gelobte Land Oros sowie Urzeit-Kumpels und -Kumpelinen finden, sonst sind wir ganz schnell verhungert, erfroren, aufgefressen – oder enden als kleine Trophäenstückchen am Hals eines Feindes. Eule macht auf Spionage-Drohne Allerdings haben die Macher auch ein paar eher …

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Wer als Urzeit-Mensch richtig den Dreh raus hat, zähmt sich einen Säbelzahntiger oder ein Mammut. Visualisierung: Ubisoft

Wer als Urzeit-Mensch richtig den Dreh raus hat, zähmt sich einen Säbelzahntiger oder ein Mammut. Visualisierung: Ubisoft

Im Egoshooter „Farcry Primal“ stranden wir in der Urzeit

Wer „Far Cry“ mit Sturmgewehr, Scharfschützen, Hawai-Hemd und technischen aufgerüsteten Tropeninseln assoziiert, muss umdenken: Im neuesten Ableger dieser Spiele-Reihe, „Farcry Primal“, schickt uns Ubisoft geradewegs zurück in die Urzeit – mitten zwischen Mammuts, Säbelzahnkrieger, Wölfe und feindliche Urmenschen-Stämme. Das Urprinzip aller taktisch angehauchten Ego-Shooter bleibt indes erhalten: Anschleichen, Kämpfen, Ressourcen-Sammeln stehen auch hier im Mittelpunkt, nur auf eine eben viel elementarere, erdverbundenere Art und Weise als aus Hightech-Waffen-Spektakeln sonst gewöhnt.

Wer nicht jagt und sammelt, endet als Trophäe

Und dies hat seinen ganz eigenen Spielcharme. Denn hier müssen wir wirklich beim Punkt 0 anfangen und beginnen, unsere Vorfahren allein dafür zu bewundern, dass sie solange überhaupt überlebt haben. Denn in dieser computergenerierten Urzeit müssen wir ratzfatz Keulen, Speere sowie Pfeil und Bogen bauen, Ziegen jagen, Feuer machen, das gelobte Land Oros sowie Urzeit-Kumpels und -Kumpelinen finden, sonst sind wir ganz schnell verhungert, erfroren, aufgefressen – oder enden als kleine Trophäenstückchen am Hals eines Feindes.

Es kann sich immer als sinnvoll erweisen, misstrauische Ischen am Wegesrand vor Säbelzahntigern zu retten - irgendwann bekommen wir so einen richtig schlagkräftigen Stamm zusammen. Bildschirmfoto Farcry Primal

Es kann sich immer als sinnvoll erweisen, misstrauische Ischen am Wegesrand vor Säbelzahntigern zu retten. Auf diese altruistische Weise bekommen wir einen richtig schlagkräftigen Stamm zusammen. Bildschirmfoto Farcry Primal

Eule macht auf Spionage-Drohne

Allerdings haben die Macher auch ein paar eher magische Tricks eingebaut, um das Spielerlebnis aufzumotzen. So können die Urzeitmenschen in „Farcry Primal“ bereits Eulen zähmen und wie eine Drohne der Neuzeit zur Fernerkundung ganzer Steppen und Gebirge einsetzen. Auch dürfen wir per Tastendruck einen „Jägerblick“ aktivieren, der lohnenswerte Beute in der Spielumgebung gelbleuchtend hervorhebt – eine Art Supernachtsicht-Gerät der Urzeit gewissermaßen, das für eine ganz eigene, geheimnisvolle Optik sorgt.

Ha, ich habe Feuer und eine Keule gemacht! Bildschirmfoto Farcry Primal

Ha, ich habe Feuer und eine Keule gemacht! Bildschirmfoto Farcry Primal

Werbung: Hier gibt es Farcry Primal:
Far Cry Primal [PC Download - Uplay]

Knausrig verteilte Speicherpunkte

Was uns nicht so gut gefallen hat: Die Stellen, an denen wir im Spiel unsere Fortschritte speichern und damit auch mal aussteigen können, sind durch ausgewählte Speicherpunkte von Ubisoft vorgegeben. Und apropos Ubisoft: Um „Farcry Primal“ zocken zu können, muss sich der Spieler ein Konto auf der UPlay-Plattform anlegen, die unseres Erachtens vor allem als Kopierschutz gedacht ist. Der Zugang ist zwar kostenlos, bleibt aber neben Steam und vielen anderen Plattformen wieder ein Konto mehr, dass man im Auge behalten und für sich ein Passwort merken muss.

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Fazit: Überleben gewinnt neuen Wert

Mit „Farcry Primal“ gibt Ubisoft der Farcry-Spielereihe eine interessante neue Richtung. Die Reise in die Urzeit macht das Spiel zudem erdiger, blutiger und verschiebt das Spielerlebnis etwas mehr hin zu ganz elementaren Triumphen: Ich habe Feuer gemacht. Ich habe meinen ersten Wolf erlegt! Und ja, ich habe in dieser Wildnis überlebt! Autor: Heiko Weckbrodt

„Farcry Primal“ (Ubisoft), Urzeit-Egoshooter, USK 16

 

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Kosmischer Streuer kehrt nach Milliarden Jahren zur Sonne zurückhttp://oiger.de/2016/04/30/kosmischer-streuer-kehrt-nach-milliarden-jahren-zur-sonne-zurueck/159469 http://oiger.de/2016/04/30/kosmischer-streuer-kehrt-nach-milliarden-jahren-zur-sonne-zurueck/159469#respond Sat, 30 Apr 2016 17:17:30 +0000 http://oiger.de/?p=159469 Astronomen entdecken Gesteins-Kometen aus der Geburtszeit der Erde Sonnensystem, 30. April 2016. Einen Gesteinskometen aus der Geburtszeit der Erde, der für Milliarden Jahre am Rande unseres Sonnensystems eingefroren war und nun „nach Hause“ zurückkehrt, haben Astronomen der Europäischen Südsternwarte ESO entdeckt. Das haben die ESO-Forscher und das Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg mitgeteilt. Gefangen in der Oortschen Wolke Dieser kosmische Streuer wurde anscheinend vor etwa viereinhalb Milliarden Jahren, als unsere Erde entstand, hinaus in Tiefen des Alls geschleudert. Der Steinbrocken blieb dann in der sogenannten „Oortsche Wolke“ tiefgefroren eingefangen. Mutmaßliche Schutzblase um das Sonnensystem Die Oortsche Wolke ist nach dem niederländischen Astronomen Jan Hendrik Oort (1900-1992) benannt. Sie ist mutmaßlich eine Art Schutz-Blase, die das Sonnensystem im Abstand von 1,6 Lichtjahren zu unserem Zentralgestirn umgibt – also weit außerhalb der äußeren Planeten. Diese Wolke soll aus Billionen Eisbröckchen bestehen, von denen immer mal eines einen kleinen Stoß bekommt und sich als Komet der Sonne nähert. Ein kleiner Stups gen Sonne Das nun entdeckte Objekt „C/2014 S4“ besteht aber erstaunlicherweise nicht aus Eis, sondern aus Stein. …

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Künstlerische Darstellung des einzigartigen Gesteins-Kometen C/2014 S3. Visualisierung: ESO, PANSTARRS

Künstlerische Darstellung des einzigartigen Gesteins-Kometen C/2014 S3. Visualisierung: ESO, PANSTARRS

Astronomen entdecken Gesteins-Kometen aus der Geburtszeit der Erde

Sonnensystem, 30. April 2016. Einen Gesteinskometen aus der Geburtszeit der Erde, der für Milliarden Jahre am Rande unseres Sonnensystems eingefroren war und nun „nach Hause“ zurückkehrt, haben Astronomen der Europäischen Südsternwarte ESO entdeckt. Das haben die ESO-Forscher und das Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg mitgeteilt.

Gefangen in der Oortschen Wolke

Dieser kosmische Streuer wurde anscheinend vor etwa viereinhalb Milliarden Jahren, als unsere Erde entstand, hinaus in Tiefen des Alls geschleudert. Der Steinbrocken blieb dann in der sogenannten „Oortsche Wolke“ tiefgefroren eingefangen.

Der einzigartige Gesteins-Komet C/2014 S3 (PANSTARRS) und seine Umlaufbahn Grafik: ESO/L. Calçada

Der einzigartige Gesteins-Komet C/2014 S3 (PANSTARRS) und seine Umlaufbahn. Grafik: ESO, L. Calçada

Mutmaßliche Schutzblase um das Sonnensystem

Die Oortsche Wolke ist nach dem niederländischen Astronomen Jan Hendrik Oort (1900-1992) benannt. Sie ist mutmaßlich eine Art Schutz-Blase, die das Sonnensystem im Abstand von 1,6 Lichtjahren zu unserem Zentralgestirn umgibt – also weit außerhalb der äußeren Planeten. Diese Wolke soll aus Billionen Eisbröckchen bestehen, von denen immer mal eines einen kleinen Stoß bekommt und sich als Komet der Sonne nähert.

Ein kleiner Stups gen Sonne

Das nun entdeckte Objekt „C/2014 S4“ besteht aber erstaunlicherweise nicht aus Eis, sondern aus Stein. Durch welchen Impuls auch immer: C/2014 S4 bewegt sich seit kurzem auf einer lang gestreckten Bahn gen Sonne. Gelingt es, diesen Gesteinkometen genauer zu untersuchen, wenn er sich der Erde nähert, könnte sein tiefgekühlt-konserviertes Inneres möglicherweise neue Erkenntnisse über die junge Erde liefern.

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Star Wars 7 erwacht im Heimkinohttp://oiger.de/2016/04/30/star-wars-7-erwacht-im-heimkino/159461 http://oiger.de/2016/04/30/star-wars-7-erwacht-im-heimkino/159461#respond Sat, 30 Apr 2016 12:51:09 +0000 http://oiger.de/?p=159461 „Das Erwachen der Macht“ auf DVD: Der neue Sternenkrieg ist größer, knalliger, böser – und bleibt irgendwie uninspiriert Wer den Sternenkrieg 7 in den Kinos verpasst hat, darf nun das Heimkino warmlaufen lassen: Lucasfilm hat jetzt „Star Wars – Das Erwachen der Macht“ auf Bluray und DVD veröffentlicht – in der Grundversion leider ohne Bonusmaterial. Die technisch spektakuläre, aber wenig innovative Fortsetzung der legendären Science-Fiction-Saga setzt vor allem auf die Prinzipien „Noch mehr, noch größer, noch jünger, noch knalliger.“ Werbevideo: Nix mit Happy End nach Todesstern-Grillparty Wir erinnern uns: In den ursprünglichen drei Starwars-Filmen (die jetzt chronologisch als Episoden 4 bis 6 gelten) hatten die Rebellen um Luke Skywalker (Mark Hamill), Han Solo (Harrison Ford, „Blade Runner“, „Enders Game„) und Prinzessin Leia (Carry Fisher) den Todesstern des bösen Imperators gegrillt, Lukes nicht weniger bösen Papi Darth Vader besiegt und alles sah nach einem glücklichen Opernende aus. Zum Weiterlesen: Star Wars Rebels: Jung Jedi gegen das Böse Lichtschwerter in der photonischen Ausstellung Schrottsammlerin und Deserteur suchen den Jedi-Messias Mit dieser Erwartung haben wir aber geschnitten, wie …

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Daisy Ridley rennt als Rebellin Rey durch die außerirdische Wüste und hat anscherinend einen abtrünnigen Klon-Krieger im Schlepptau. Foto: Disney

Die sehr vital agierende Daisy Ridley ist die rebellische Schrottsammlerin Rey. Hier rennt sie durch die Wüste und hat einen abtrünnigen Strumtruppler im Schlepptau. Und natürlich hat der kleine Roboter im Hintergrund ultrawichtige Geheiminformationen im Speicher. Foto: Disney

„Das Erwachen der Macht“ auf DVD: Der neue Sternenkrieg ist größer, knalliger, böser – und bleibt irgendwie uninspiriert

Wer den Sternenkrieg 7 in den Kinos verpasst hat, darf nun das Heimkino warmlaufen lassen: Lucasfilm hat jetzt „Star Wars – Das Erwachen der Macht“ auf Bluray und DVD veröffentlicht – in der Grundversion leider ohne Bonusmaterial. Die technisch spektakuläre, aber wenig innovative Fortsetzung der legendären Science-Fiction-Saga setzt vor allem auf die Prinzipien „Noch mehr, noch größer, noch jünger, noch knalliger.“

Werbevideo:

Nix mit Happy End nach Todesstern-Grillparty

Wir erinnern uns: In den ursprünglichen drei Starwars-Filmen (die jetzt chronologisch als Episoden 4 bis 6 gelten) hatten die Rebellen um Luke Skywalker (Mark Hamill), Han Solo (Harrison Ford, „Blade Runner“, „Enders Game„) und Prinzessin Leia (Carry Fisher) den Todesstern des bösen Imperators gegrillt, Lukes nicht weniger bösen Papi Darth Vader besiegt und alles sah nach einem glücklichen Opernende aus.

Zum Weiterlesen:

Star Wars Rebels: Jung Jedi gegen das Böse

Lichtschwerter in der photonischen Ausstellung

Harte Schale, weicher Kern: Mancher Strumtruppler würde gern zu den Guten gehören. Foto: Lucasfilm/ Disney

Harte Schale, weicher Kern: Mancher Strumtruppler würde gern zu den Guten gehören. Foto: Lucasfilm/ Disney

Schrottsammlerin und Deserteur suchen den Jedi-Messias

Mit dieser Erwartung haben wir aber geschnitten, wie uns die neue Episode 7 eröffnet: Die neue Republik ist schwach geblieben, die Anhänger der dunklen Seite rotten sich in einer Geheimorganisation namens „Erste Ordnung“ zusammen und rüsten auf, während die halbe Galaxis verzweifelt nach Luke Skywalker sucht, der als letzter Überritter noch eine Jedi-Ausbildung genossen hat. Nach bewährter Starwars-Strickart ist es nun an den „kleinen“ Leuten, das Böse zu stoppen: Die Wüsten-Schrottsammlerin Rey (Daisy Ridley) und Ex-Sturmtruppler FN 2187 (John Boyega) tun sich zusammen, um den Messias zu finden…

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Star Wars: Das Erwachen der Macht

Zweifellos macht Daisy Ridley in all ihrer Vitalität und Leinwandpräsenz schwer was her als neue Hauptheldin. Und auch an Spezialeffekten und aufwendigen optischen Effekten haben Lucasfilm und der Mutterkonzern Disney nicht herumgeknausert. Aber es ist mit Star Wars 7 aber wie mit so vielen Filmen, in denen J. J. Abrams Regie geführt hat: Sie sind knallig, aber wirken irgendwie uninspiriert.

Die Flugsicherheit von Sternenkreuzern hat offensichtlich nachgelassen. Foto: Lucasfilm/ Disney

Die Flugsicherheit von Sternenkreuzern hat offensichtlich nachgelassen. Foto: Lucasfilm/ Disney

Abrams will es allen recht machen

Ähnlich wie schon bei Star Trek versuchen Abrams und die Studiobosse, es hier allen recht zu machen (und dieser Spagat gelingt selten): Für die alten Fans erfüllen die alten Helden wie Carry Fisher und Harrison Ford brav ihre Aufgabe, den Staffelstab an jüngere Heroen zu übergeben, damit auch die Teenager von heute an die dunkle oder helle Seite der Macht gebunden bleiben. Und dann wird eben überall noch was draufgesetzt: Die Kämpfe sind noch schneller geschnitten, der neue Todesstern noch größer, die Böse noch böser. Wie überzeugt diese Rollen allerdings Jungspunde wie ein Kylo Ren oder ein General Hux im direkten Vergleich zu einem Darth Vader ausfüllen, darf jeder für sich entscheiden. Dennoch ist natürlich jeder Starwars-Fan jetzt angefixt bis hinten gegen – und muss sich leider bis 2017 gedulden: Dann startet der achte Sternenkrieg.

Autor: Heiko Weckbrodt

Star Wars VII. Foto: Lucasfilm/ Disney

Star Wars VII. Foto: Lucasfilm/ Disney

„Star Wars VII – Das Erwachen der Macht“ (Lucasfilm/ Disney), Science Fiction, USA 2015, Regie: J. J. Abrams, mit Daisy Ridley, Harrison Ford, Max von Sydow, Carrie Fisher, DVD ca. 130 Minuten, zehn Euro, FSK 12

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Bluray „Ich spucke auf dein Grab 3“: Sarah Butler im Rache-Exzesshttp://oiger.de/2016/04/29/bluray-ich-spucke-auf-dein-grab-3-sarah-butler-im-rache-exzess/159457 http://oiger.de/2016/04/29/bluray-ich-spucke-auf-dein-grab-3-sarah-butler-im-rache-exzess/159457#respond Fri, 29 Apr 2016 18:03:41 +0000 http://oiger.de/?p=159457 Und wieder torkelt Jennifer Hills (Sarah Butler) leicht bekleidet durch eine Selbstjustiz-Orgie: Nach ihrer Vergewaltigung und ihrem Rachefeldzug im Wald hat sie sich in „Ich spucke auf dein Grab 3“ („I spit on your Grave“) in einer fremden Stadt unter falschem Namen eine neue Identität als Büroschnackse zugelegt. In ihrer Freizeit massakriert sie mit einer Freundin all jene Männer, die sich in ihren Augen sexueller Übergriffe an anderen Mädchen und Frauen schuldig gemacht haben. Mit Beweissicherung und Unschuldsvermutungen hält sich das mörderische Duo nicht lang auf, dafür umso mehr mit immer brutaleren Rachepraktiken… Werbung: Ich Spucke auf dein Grab auf Bluray: I Spit on your Grave 3 – Vengeance is mine – Unrated [Blu-ray] War schon der erste Teil von „ich spucke auf dein Grab“ grenzwertig, aber wenigstens noch einigermaßen in sich plausibel, so ist die nun auf DVD und Bluray veröffentlichte Fortsetzung eher ein filmisches Vehikel, um den Fans von Sarah Butler (die in Teil 2 fehlte) und exzessiven Selbstjustiz-Phantasien Futter zu bieten. Der Story fehlt es vorne und hinten an innerer Schlüssigkeit, die …

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Über Schuld oder Unschuld denkt Jennifer Hills (Sarah Butler) am ende ihres rachefeldzuges nicht mehr großartig nach. Foto: Tiberiusfilm

Über Schuld oder Unschuld denkt Jennifer Hills (Sarah Butler) am ende ihres rachefeldzuges nicht mehr großartig nach. Foto: Tiberiusfilm

Und wieder torkelt Jennifer Hills (Sarah Butler) leicht bekleidet durch eine Selbstjustiz-Orgie: Nach ihrer Vergewaltigung und ihrem Rachefeldzug im Wald hat sie sich in „Ich spucke auf dein Grab 3“ („I spit on your Grave“) in einer fremden Stadt unter falschem Namen eine neue Identität als Büroschnackse zugelegt. In ihrer Freizeit massakriert sie mit einer Freundin all jene Männer, die sich in ihren Augen sexueller Übergriffe an anderen Mädchen und Frauen schuldig gemacht haben. Mit Beweissicherung und Unschuldsvermutungen hält sich das mörderische Duo nicht lang auf, dafür umso mehr mit immer brutaleren Rachepraktiken…

Werbung: Ich Spucke auf dein Grab auf Bluray:

I Spit on your Grave 3 – Vengeance is mine – Unrated [Blu-ray]

War schon der erste Teil von „ich spucke auf dein Grab“ grenzwertig, aber wenigstens noch einigermaßen in sich plausibel, so ist die nun auf DVD und Bluray veröffentlichte Fortsetzung eher ein filmisches Vehikel, um den Fans von Sarah Butler (die in Teil 2 fehlte) und exzessiven Selbstjustiz-Phantasien Futter zu bieten. Der Story fehlt es vorne und hinten an innerer Schlüssigkeit, die Protagonisten plappern langatmig-pseudopsychologisch daher, um die Pausen zwischen immer extremeren Gewalttaten zu füllen.

Fazit: zweifelhaftes Plädoyer für Selbstjustiz

Foto: Tiberiusfilm

Foto: Tiberiusfilm

Da mag Sarah Butler so formschön sein wie sie will: Das rettet dieses überkonstruierte Selbstjustiz-Werk auch nicht. Zurecht hat die FSK diesen Film nur für Volljährige freigegeben.

hw

„I spit on your Grave 3“ („Ich spucke auf dein Grab 3 – mein ist die Rache“), Tibierius-Film, USA 2015, deutsche Heimkino-Veröffentlichung: 2016, Rache-Thriller, Regie. R. D. Braunstein, mit Sarah Butler, Gabriel Hogan und Jennifer Landon, 90 Minuten, Extras: Fan-Interview mit Sarah Butler, FSK 18

Werbevideo:
 

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Online-Portal für Dresden-Pieschen geplanthttp://oiger.de/2016/04/29/online-portal-fuer-dresden-pieschen-geplant/159451 http://oiger.de/2016/04/29/online-portal-fuer-dresden-pieschen-geplant/159451#respond Fri, 29 Apr 2016 12:36:06 +0000 http://oiger.de/?p=159451 Winfried Schenk von „Menschen in Dresden“ startet demnächst neues Stadtteil-Magazin Dresden, 29. April 2016. Ein neues Internet-Nachrichtenportal für Dresden-Pieschen hat der Dresdner Online-Journalist Winfried Schenk auf der ersten sächsischen Blogger-Konferenz #bsen heute in Leipzig angekündigt. Das Magazin „Pieschen aktuell“ soll in den nächsten Wochen starten. Berichten will er dort über einen „spannenden Stadtteil“, in dem derzeit enorm viel passiere. Winfried Schenk war bisher in Dresden vor allem durch sein stadtweites Nachrichtenportal menschen-in-dresden.de bekannt, für das er inzwischen eine breite Stammleserschaft gefunden hat. Laut Schenk hat dieses Online-Magazin etwa 30.000 bis 36.000 Besuche pro Monat. Künftig werde er aber mehr Zeit in das neue digitale Pieschen-Magazin investieren, kündigte er an. Als Gründe für diese Neuorientierung hin zur sublokalen tagesaktuellen Berichterstattung nannte er unter anderem die wachsende Konkurrenz im Internet durch mopo24, dnn.de und sz-online.de. hw

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Winfried Schenk. Foto: privat

Winfried Schenk. Foto: privat

Winfried Schenk von „Menschen in Dresden“ startet demnächst neues Stadtteil-Magazin

Dresden, 29. April 2016. Ein neues Internet-Nachrichtenportal für Dresden-Pieschen hat der Dresdner Online-Journalist Winfried Schenk auf der ersten sächsischen Blogger-Konferenz #bsen heute in Leipzig angekündigt. Das Magazin „Pieschen aktuell“ soll in den nächsten Wochen starten. Berichten will er dort über einen „spannenden Stadtteil“, in dem derzeit enorm viel passiere.

Winfried Schenk war bisher in Dresden vor allem durch sein stadtweites Nachrichtenportal menschen-in-dresden.de bekannt, für das er inzwischen eine breite Stammleserschaft gefunden hat. Laut Schenk hat dieses Online-Magazin etwa 30.000 bis 36.000 Besuche pro Monat. Künftig werde er aber mehr Zeit in das neue digitale Pieschen-Magazin investieren, kündigte er an.

Als Gründe für diese Neuorientierung hin zur sublokalen tagesaktuellen Berichterstattung nannte er unter anderem die wachsende Konkurrenz im Internet durch mopo24, dnn.de und sz-online.de. hw

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Klassische Medien verlieren Relevanzhttp://oiger.de/2016/04/29/klassische-medien-verlieren-relevanz/159447 http://oiger.de/2016/04/29/klassische-medien-verlieren-relevanz/159447#respond Fri, 29 Apr 2016 10:41:21 +0000 http://oiger.de/?p=159447 Erste sächsische Bloggerkonferenz #bsen in Leipzig gestartet – rund 120 Online-Affine sind dabei Leipzig, 29.April 2016. Patenziegen-Fotos, Handy-Pauschaltarife, Erotik, nächtliche Graffiti-Aktionen, Essen, Nerd-Spielzeuge oder Straßenkunst – es gibt kaum etwas, über das die Sachsen nicht bloggen oder auf ihren Online-Portalen berichten. „Die Szene ist sehr heterogen“, hat Organisator und Dresdner „Flurfunk“-Blogger Peter Stawowy auf der ersten sächsischen Bloggerkonferenz „#bsen“ eingeschätzt. Rund 120 Blogger, Online-Journalisten, Agenturvertreter und andere Teilnehmer waren seiner Einladung auf den Mediencampus der Villa Ida in Leipzig gefolgt, um zu diskutieren, um sich zu vernetzen und Referaten über Markenbildung von Blogs, Netzwerkstrategien und ähnliche Themen zu folgen. Interessante Erkenntnis per Sponan-Plenarfrage zum Start: Kaum einer der Online-Affinen kann von seinem Blog leben – höchstens über angedockte Projekte. Insgesamt gibt es Sachsen laut Peter Stawowy über 470 Blogs und Online-Magazine in Sachsen. Gewachsener Stellenwert für Blogger „Die Rolle der klassischen Massenmedien verändert sich, sie verlieren an Relevanz für die öffentliche Diskussion“, formulierte Direktor Geffken von der gastgebenden „Leipzig School of Media“ zum Konferenz-Auftakt seine Thesen. Derweil habe die Bloggerszene in den vergangenen Jahren an …

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Vorstellungsrunde auf der ersten sächsischen Blogger-Konferenz #bsen in Leipzig. Foto: Heiko Weckbrodt

Vorstellungsrunde auf der ersten sächsischen Blogger-Konferenz #bsen in Leipzig. Foto: Heiko Weckbrodt

Erste sächsische Bloggerkonferenz #bsen in Leipzig gestartet – rund 120 Online-Affine sind dabei

Leipzig, 29.April 2016. Patenziegen-Fotos, Handy-Pauschaltarife, Erotik, nächtliche Graffiti-Aktionen, Essen, Nerd-Spielzeuge oder Straßenkunst – es gibt kaum etwas, über das die Sachsen nicht bloggen oder auf ihren Online-Portalen berichten. „Die Szene ist sehr heterogen“, hat Organisator und Dresdner „Flurfunk“-Blogger Peter Stawowy auf der ersten sächsischen Bloggerkonferenz „#bsen“ eingeschätzt.

Rund 120 Blogger, Online-Journalisten, Agenturvertreter und andere Teilnehmer waren seiner Einladung auf den Mediencampus der Villa Ida in Leipzig gefolgt, um zu diskutieren, um sich zu vernetzen und Referaten über Markenbildung von Blogs, Netzwerkstrategien und ähnliche Themen zu folgen. Interessante Erkenntnis per Sponan-Plenarfrage zum Start: Kaum einer der Online-Affinen kann von seinem Blog leben – höchstens über angedockte Projekte. Insgesamt gibt es Sachsen laut Peter Stawowy über 470 Blogs und Online-Magazine in Sachsen.

Gewachsener Stellenwert für Blogger

„Die Rolle der klassischen Massenmedien verändert sich, sie verlieren an Relevanz für die öffentliche Diskussion“, formulierte Direktor Geffken von der gastgebenden „Leipzig School of Media“ zum Konferenz-Auftakt seine Thesen. Derweil habe die Bloggerszene in den vergangenen Jahren an Stellenwert als „Gegenöffentlichkeit“ zur klassischen Presse gewonnen. Er sieht zudem einen „radikalen Wandel“ des Verbraucherverhaltens in der Mediennutzung durch die massenhafte Verbreitung von Smartphones und anderen mobilen Endgeräten.

Autor: Heiko Weckbrodt

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Ritter und Gaukler im Walpurgisfeuerhttp://oiger.de/2016/04/29/ritter-und-gaukler-im-walpurgisfeuer/159440 http://oiger.de/2016/04/29/ritter-und-gaukler-im-walpurgisfeuer/159440#respond Fri, 29 Apr 2016 09:00:58 +0000 http://oiger.de/?p=159440 Wochenendtipp für den 30. April und 1. Mai 2016: Hexenfeier in Meißen Meißen, 29. April 2016. In die mittelalterlich geheimnisvolle Atmosphäre der Albrechtsburg und der Klosterruine Heilig Kreuz in Meißen wollen wir an diesem Wochenende eintauchen. Hoch oben auf dem großen Domplatz erwartet die Besucher an beiden Tagen ein illustres Burgfest, welches am Sonnabend mit einem Konzert in die Walpurgisnacht überleitet. Die Walpurgisnacht ist die Nacht der Hexen und des Teufels, aber auch der Ausgelassenheit und der wilden Tänze. Wer solcherart Unterhaltung sucht, ist auf dem Burgberg am rechten Fleck. Dem nächtlichen Spektakel geht tagsüber ein familienfreundliches Programm voraus: Puppenspiele, ritterliche Schwertkämpfe, Gaukeleien unterhalten die Besucher ebenso wie das original-italienische Stelzentheater Theatro Mundi. Ab 19 Uhr spielt die Band „Cuvus Corax“. Dazu wird eine imposante Licht- und Feuershow geboten. Am Sonntag kommen dann noch weitere Rittergruppen hinzu, damit es ordentlich was zu sehen und zu staunen gibt. Eintritt: am Sonnabend: Erwachsene 10 Euro, Kinder (ab 6 Jahre) 5 Euro; am Sonntag: Erwachsene 7 Euro, Kinder (ab 6 Jahre) 4 Euro Historisch gekleidete Besucher erhalten 2 …

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Mit dabei sind jede Menge sich balgende und schlagende Ritter. Foto: Agentur AD DICO

Mit dabei sind jede Menge sich balgende und schlagende Ritter. Foto: BIbow Communications

Wochenendtipp für den 30. April und 1. Mai 2016: Hexenfeier in Meißen

Meißen, 29. April 2016. In die mittelalterlich geheimnisvolle Atmosphäre der Albrechtsburg und der Klosterruine Heilig Kreuz in Meißen wollen wir an diesem Wochenende eintauchen. Hoch oben auf dem großen Domplatz erwartet die Besucher an beiden Tagen ein illustres Burgfest, welches am Sonnabend mit einem Konzert in die Walpurgisnacht überleitet.

Die Walpurgisnacht ist die Nacht der Hexen und des Teufels, aber auch der Ausgelassenheit und der wilden Tänze. Wer solcherart Unterhaltung sucht, ist auf dem Burgberg am rechten Fleck.

Dem nächtlichen Spektakel geht tagsüber ein familienfreundliches Programm voraus: Puppenspiele, ritterliche Schwertkämpfe, Gaukeleien unterhalten die Besucher ebenso wie das original-italienische Stelzentheater Theatro Mundi. Ab 19 Uhr spielt die Band „Cuvus Corax“. Dazu wird eine imposante Licht- und Feuershow geboten. Am Sonntag kommen dann noch weitere Rittergruppen hinzu, damit es ordentlich was zu sehen und zu staunen gibt.

Eintritt: am Sonnabend: Erwachsene 10 Euro, Kinder (ab 6 Jahre) 5 Euro;

am Sonntag: Erwachsene 7 Euro, Kinder (ab 6 Jahre) 4 Euro

Historisch gekleidete Besucher erhalten 2 Euro Rabatt.

Öffnungszeiten: Sonnabend von 11 bis 24 Uhr, Sonntag von 11 bis 19 Uhr.

Weitere Informationen unter www.suendenfrei. de

In der Walpurgisnacht erreicht die Stimmung ihren Höhepunkt - hier mit der Band Covus Corax. Foto: BIbow Communications

In der Walpurgisnacht erreicht die Stimmung ihren Höhepunkt – hier mit der Band Covus Corax. Foto: BIbow Communications

Johanna tanzt in der Klosterruine

Wer gern auf das Klirren von Rüstungen und Schwertern und die megalaute Bandmusik verzichten möchte, dem eher Besinnlichen den Vorzug für die Gestaltung „seiner“ Walpurgisnacht den Vorzug geben möchte, der ist im Areal der Klosterruine Heilig Kreuz gut aufgehoben. Dieses elbnahe mittelalterliche Ambiente zu Füßen von Burg und Dom ist gar nicht so leicht von der B 6 auszumachen, weil es gut hinter Mauern und Grün versteckt ist.

In dieser wunderschönen Atmosphäre wird den Besuchern ein unterhaltsamer, genüsslicher Abend bei Irish Folk Musik mit „Bumerang“ aus Chemnitz, Feuertänzen mit Johanna sowie heiß und kühlen Getränken am Walpurgisfeuer geboten.

Auch für die Unterhaltung der Kinder wird gesorgt. Für sie steht die „Bibi Blocksberg-Hüpfburg“, Ponyreiten, Bogenschießen und vieles mehr bereit. Bei schlechtem Wetter fällt die Veranstaltung allerdings aus.

Der Eintritt beträgt 5 Euro, für Kinder bis 5 Jahre ist er frei.

Besonders gern gesehen sind Gäste im Outfit der Walpurgisnacht. Foto: Agentur AD DICO

Besonders gern gesehen sind Gäste im Outfit der Walpurgisnacht. Foto: Agentur AD DICO

Stichwort Walpurgisnacht

Die Walpurgisnacht (auch Hexenbrennen) ist ein traditionell Nord- und mittelalterliches Fest am 30. April. Das Fest ist nach der heiligen Walpurga benannt, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am 1. Mai, dem Tag ihrer Heiligsprechung, gefeiert wurde. Walpurga war eine englische Äbtissin (710-779). Als Tanz in den Mai wird die Walpurgisnacht gern als geselliger Vorabend zum Maifeiertag mit Tanz und Spiel privat und kommerziell genutzt.

Autor: Peter Weckbrodt

Informationen auch unter www.spectaculum-walpurgisnacht.de sowie kneipennacht-meissen.de

Der Beitrag Ritter und Gaukler im Walpurgisfeuer erschien zuerst auf Oiger.

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