Oiger http://oiger.de Neues aus Wirtschaft und Forschung Tue, 31 May 2016 09:24:22 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.4.3 http://oiger.de/wp-content/uploads/Oiger-neu-1024mal10241-54f1fedfv1_site_icon-32x32.pngOigerhttp://oiger.de 32 32 Erste Gleise für Bimmelbahn nach Kipsdorfhttp://oiger.de/2016/05/31/erste-gleise-fuer-bimmelbahn-nach-kipsdorf/159761 http://oiger.de/2016/05/31/erste-gleise-fuer-bimmelbahn-nach-kipsdorf/159761#respond Tue, 31 May 2016 09:23:41 +0000 http://oiger.de/?p=159761 Dampfeisenbahngesellschaft baut zerstörte Teilstrecke der Weißeritztalbahn wieder auf Dresden/Kipsdorf/Dippoldiswalde, 31. Mai 2016. Es geht zügig voran mit dem Wiederaufbau der Weißeritztalbahn von Dippoldiswalde bis zum Kurort Kipsdorf. Davon konnte sich der Oiger beim Besuch der Baustellen an der 11,3 Kilometer langen Strecke überzeugen. „Ja, wir kommen gut voran mit den Bauarbeiten, liegen im Zeitplan und auch das Wetter spielte bisher mit., bestätigt uns Mirko Froß, der Eisenbahnbetriebsleiter der „Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft“ (SDG). Gleisbau auf Hochtouren Im Stadtgebiet von Dippoldiswalde bereiten die Bagger und Kipper von Henschke Bau GmbH, einem der drei ARGE-Vertragspartner der SDG, gerade den Unterbau für die neuen Gleise vor. Nur knappe drei Kilometer weiter, am Ortsausgang von Ulberndorf, verlegen Arbeiter der Gleisbau Bautzen GmbH bereits Schwellen und Schienen auf Hochtouren. Die unmittelbare Nähe von Bundesstraße und Baustelle erleichtert den Baubetrieben die Materialtransporte und macht die Baustellen auch witterungsunabhängiger. Wir fahren weiter bis hinauf nach Kipsdorf. Auch hier wird am Unterbau und an der Entwässerung für das neue Gleis intensiv gearbeitet. Eine lange, stark beschädigte Stützmauer am Bahnhof zur Bundesstraße hin wird derzeit neu …

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Die Bagger haben das Gleisbett für die Weißeritztalbahn weitgehend vorbereitet. Foto: Peter Weckbrodt

Die Bagger haben das Gleisbett für die Weißeritztalbahn weitgehend vorbereitet. Foto: Peter Weckbrodt

Dampfeisenbahngesellschaft baut zerstörte Teilstrecke der Weißeritztalbahn wieder auf

Dresden/Kipsdorf/Dippoldiswalde, 31. Mai 2016. Es geht zügig voran mit dem Wiederaufbau der Weißeritztalbahn von Dippoldiswalde bis zum Kurort Kipsdorf. Davon konnte sich der Oiger beim Besuch der Baustellen an der 11,3 Kilometer langen Strecke überzeugen. „Ja, wir kommen gut voran mit den Bauarbeiten, liegen im Zeitplan und auch das Wetter spielte bisher mit., bestätigt uns Mirko Froß, der Eisenbahnbetriebsleiter der „Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft“ (SDG).

Gleisbau auf Hochtouren

Im Stadtgebiet von Dippoldiswalde bereiten die Bagger und Kipper von Henschke Bau GmbH, einem der drei ARGE-Vertragspartner der SDG, gerade den Unterbau für die neuen Gleise vor. Nur knappe drei Kilometer weiter, am Ortsausgang von Ulberndorf, verlegen Arbeiter der Gleisbau Bautzen GmbH bereits Schwellen und Schienen auf Hochtouren. Die unmittelbare Nähe von Bundesstraße und Baustelle erleichtert den Baubetrieben die Materialtransporte und macht die Baustellen auch witterungsunabhängiger. Wir fahren weiter bis hinauf nach Kipsdorf. Auch hier wird am Unterbau und an der Entwässerung für das neue Gleis intensiv gearbeitet.

Die Stützmauer am Bahnhof Kipsdorf muss zu großen Teilen neu errichtet werden. Foto: Peter Weckbrodt

Die Stützmauer am Bahnhof Kipsdorf muss zu großen Teilen neu errichtet werden. Foto: Peter Weckbrodt

Eine lange, stark beschädigte Stützmauer am Bahnhof zur Bundesstraße hin wird derzeit neu aufgebaut. Wo die Mauer zunächst in Beton errichtet werden muss, erhält sie anschließend eine Verblendung mit Natursteinen.

Neues Dach für den Lokschuppen

Am Lokschuppen, dessen grundlegende Sanierung als ein zweites großes Vorhaben neben dem eigentlichen Wiederaufbau der Strecke an die Sersa GmbH gegangen ist, hat sich seit dem Baustart Anfang viel getan. Die alte Eindeckung des Daches ist entfernt wurden. Teilweise sind die Dachdecker schon dabei, die Schindeln des neuen Daches aufzubringen. An anderer Stelle bringen die Zimmerleute die Holzschalung auf.

Die Sersa GmbH Dresden hat die Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Lokschuppens in Kipsdorf übernommen. Foto: Peter Weckbrodt

Die Sersa GmbH Dresden hat die Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Lokschuppens in Kipsdorf übernommen. Foto: Peter Weckbrodt

Völlig neu zu gestalten ist die mit zwei Gleisen versehene Giebelseite des Lokschuppens mit der Einfahrt für die Lokomotiven. Hier stehen bereits die das Dach tragenden neuen Stahlstützen, die künftigen Falttore und die Ausmauerung der Felder zwischen den Stützen fehlen noch.

Das Hochwasser 2002 hatte die Bahnstrecke der Schmalspurbahn seinerzeit stark zerstört. Zunächst konnte nur der erste Gleisabschnitt zwischen Freital und Dippoldiswalde repariert werden. Der Wiederaufbau des zweiten Abschnittes zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf zog sich wegen zäher Verhandlungen um die Kosten lange hin und konnte daher erst im Frühjahr 2016 starten.

Fazit unseres Besuchs: Der Wiederaufbau der Weißeritztalbahn ist auf einem guten Kurs. Die Baubetriebe haben ordentlich Dampf in Richtung Kipsdorf aufgemacht. Autor: Peter Weckbrodt

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Nur 40 % der Studenten halten Regelzeit einhttp://oiger.de/2016/05/31/nur-40-der-studenten-halten-regelzeit-ein/159759 http://oiger.de/2016/05/31/nur-40-der-studenten-halten-regelzeit-ein/159759#respond Tue, 31 May 2016 09:01:04 +0000 http://oiger.de/?p=159759 Wiesbaden, 31. Mai 2016. Nur 40 % der Studenten in Deutschland absolvieren ihre Studien innerhalb der Regelstudienzeit. Dies hat eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes (destatis) in Wiesbaden nun für das Jahr 2014 ergeben. Für Bachelors stehen Chancen etwas besser Obwohl die kürzeren Bachelor-Studiengänge als sehr lernintensiv gelten, halten in dieser Phase doch noch etwas mehr Studenten die Regelzeit ein: nämlich 46 % beim Bachelor im Vergleich zu nur 34 % unter den Jung-Akademikern, die einen aufbauenden Master-Studiengang absolvieren. Viele Studenten brauchen etwa ein Jahr länger Ein weiterer interessanter Befund in der Auswertung: Anscheinend brauchen viele Studenten eigentlich ein Jahr länger, um ihr Studium erfolgreich abzuschließen. „Innerhalb der vorgesehenen Studiendauer plus zwei Semester wurden 85 % der Bachelor-Abschlüsse und 87 % der Master-Abschlüsse erworben“, hat destatis ermittelt. Dies mag man als Hinweis werten, dass sowohl Bachelor- wie auch Master-Pensum zu dicht gestrickt sind.

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Studenten im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TUD

Studenten im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TUD

Wiesbaden, 31. Mai 2016. Nur 40 % der Studenten in Deutschland absolvieren ihre Studien innerhalb der Regelstudienzeit. Dies hat eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes (destatis) in Wiesbaden nun für das Jahr 2014 ergeben.

Für Bachelors stehen Chancen etwas besser

Obwohl die kürzeren Bachelor-Studiengänge als sehr lernintensiv gelten, halten in dieser Phase doch noch etwas mehr Studenten die Regelzeit ein: nämlich 46 % beim Bachelor im Vergleich zu nur 34 % unter den Jung-Akademikern, die einen aufbauenden Master-Studiengang absolvieren.

Viele Studenten brauchen etwa ein Jahr länger

Ein weiterer interessanter Befund in der Auswertung: Anscheinend brauchen viele Studenten eigentlich ein Jahr länger, um ihr Studium erfolgreich abzuschließen. „Innerhalb der vorgesehenen Studiendauer plus zwei Semester wurden 85 % der Bachelor-Abschlüsse und 87 % der Master-Abschlüsse erworben“, hat destatis ermittelt. Dies mag man als Hinweis werten, dass sowohl Bachelor- wie auch Master-Pensum zu dicht gestrickt sind.

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Dresden spielt in der Wissenschaftsnacht um Throne und lässt Bahnen schwebenhttp://oiger.de/2016/05/30/dresden-spielt-in-der-wissenschaftsnacht-um-throne-und-laesst-bahnen-schweben/159754 http://oiger.de/2016/05/30/dresden-spielt-in-der-wissenschaftsnacht-um-throne-und-laesst-bahnen-schweben/159754#respond Mon, 30 May 2016 17:41:52 +0000 http://oiger.de/?p=159754 Programm um 1/5 gewachsen: 700 Veranstaltungen sind diesmal geplant Dresden, 30. Mai 2016. Die Ränkespiele in der TV-Serie „Game of Thrones“, schwebende Fahrzeuge und der Sinn oder Widersinn weiblicher Indianer im Kindergarten sind nur drei von insgesamt 700 Programmpunkten, auf die sich die Besucher der „14. Langen Nacht der Wissenschaften“ am 10. Juni 2016 in Dresden freuen können. Damit hat sich das Programm im Vergleich zum Vorjahr deutlich ausgeweitet, diesmal stehen 20 Prozent mehr Veranstaltungen auf der Agenda der Wissenschaftsnacht. Dresden gilt als einer der größten Forschungsstandorte in ganz Deutschland. Veranstalterkreis erweitert Die Forscher von Dresden haben Experimente, Shows, Vortrage, Rätsel und Kinderveranstaltungen an insgesamt über 160 Orten im ganzen Stadtgebiet vorbereitet. Größter Anbieter ist die TU Dresden, aber auch viele andere Hochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen beteiligen sich. „Ich freue mich, dass auch immer wieder neue Teilnehmer dazukommen“, betonte Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP. In diesem Jahr präsentieren sich demnach erstmals das Städtische Klinikum Dresden-Friedrichstadt mit der Radiologischen Klinik, der VKTA – Strahlenschutz, Analytik & Entsorgung Rossendorf e. V. und die Fachhochschule Dresden. Das Programm: …

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Wissenschaftsnacht2016

Logo: LNdWDD

Programm um 1/5 gewachsen: 700 Veranstaltungen sind diesmal geplant

Dresden, 30. Mai 2016. Die Ränkespiele in der TV-Serie „Game of Thrones“, schwebende Fahrzeuge und der Sinn oder Widersinn weiblicher Indianer im Kindergarten sind nur drei von insgesamt 700 Programmpunkten, auf die sich die Besucher der „14. Langen Nacht der Wissenschaften“ am 10. Juni 2016 in Dresden freuen können. Damit hat sich das Programm im Vergleich zum Vorjahr deutlich ausgeweitet, diesmal stehen 20 Prozent mehr Veranstaltungen auf der Agenda der Wissenschaftsnacht. Dresden gilt als einer der größten Forschungsstandorte in ganz Deutschland.

284 der rund 700 Veranstaltungen während der Wissenschaftsnacht sind ausdrücklich auch für Kinder und Familien gedacht. Foto: Matthias Popp

284 der rund 700 Veranstaltungen während der Wissenschaftsnacht sind ausdrücklich auch für Kinder und Familien gedacht. Foto: Matthias Popp

Veranstalterkreis erweitert

Die Forscher von Dresden haben Experimente, Shows, Vortrage, Rätsel und Kinderveranstaltungen an insgesamt über 160 Orten im ganzen Stadtgebiet vorbereitet. Größter Anbieter ist die TU Dresden, aber auch viele andere Hochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen beteiligen sich. „Ich freue mich, dass auch immer wieder neue Teilnehmer dazukommen“, betonte Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP. In diesem Jahr präsentieren sich demnach erstmals das Städtische Klinikum Dresden-Friedrichstadt mit der Radiologischen Klinik, der VKTA – Strahlenschutz, Analytik & Entsorgung Rossendorf e. V. und die Fachhochschule Dresden.

Das Programm:

-> Das vollständige Programm ist hier im Internet zu finden.

Hashtag #LNdWDD

Unter der Kennung #LNdWDD werden Veranstalter und Besucher auf Twitter und über andere Internetkanäle weitere aktuelle Infos verbreiten. Auch der Oiger wird live berichten.

Whatsapp-Infokanal

Als neuen Service bieten die Organisatoren außerdem einen Whatsapp-Dienst an: „Bei Fragen steht das Team der Veranstaltungsorganisation unter der Telefonnummer (01511) 0993599 über die gesamte Nacht zur Verfügung“, kündigte Wirtschaftsförderin Anja Loose an. hw

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Umstieg auf HD-Fernsehen per Antenne beginnthttp://oiger.de/2016/05/30/umstieg-auf-hd-fernsehen-per-antenne-beginnt/159747 http://oiger.de/2016/05/30/umstieg-auf-hd-fernsehen-per-antenne-beginnt/159747#respond Mon, 30 May 2016 14:59:12 +0000 http://oiger.de/?p=159747 In Sachsen startet DVB-T HD zunächst nur im Raum Halle-Leipzig Leipzig/Dresden, 30. Mai 2016. Morgen beginnt in Sachsen der Umstieg, zunächst aber nur im Raum Halle-Leipzig: Ab 31. Mai 2016 stellen die Sender das per Antennen empfangbare Fernsehen schrittweise auf das höher aufgelöste Bildformat DVB-T2 HD um. Zunächst werden die HD-Kanäle zusätzlich empfangbar sein, ab 2017 dann anstatt der bisher üblichen DVB-T-Sender. Um das neue Format zu empfangen, müssen sich die Sachsen neue Empfangsboxen zulegen, nicht unbedingt aber neue Fernsehgeräte oder Antennen. Darauf hat die Verbraucherzentrale Sachsen hingewiesen. „Beim Kauf neuer Geräte sollte man daher unbedingt auf das grüne DVB-T2 HD-Logo achten“, betonte Janine Hartmann von der Verbraucherzentrale. Zuerst 6 Programme empfangbar, später bis zu 40 „In der ersten Stufe werden die 6 HD-Programme Das Erste, RTL, ProSieben, SAT.1, VOX und ZDF in diesen Regionen ohne zusätzliche Gebühren zu sehen sein“, kündigte das „Projektbüro DVB-T2 HD Deutschland“ an. Nach dem Start in ausgewählten Ballungsräumen, die auf dieser Karte im Internet eingezeichnet sind, werden nach und nach bis Mitte 2019 auch die anderen Regionen auf DVB-T2 …

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Blick vom Lingnerschloss auf den Fernsehturm und das Blaue Wunder. Foto: Heiko Weckbrodt

Blick vom Lingnerschloss auf den Fernsehturm. Foto: Heiko Weckbrodt

In Sachsen startet DVB-T HD zunächst nur im Raum Halle-Leipzig

Leipzig/Dresden, 30. Mai 2016. Morgen beginnt in Sachsen der Umstieg, zunächst aber nur im Raum Halle-Leipzig: Ab 31. Mai 2016 stellen die Sender das per Antennen empfangbare Fernsehen schrittweise auf das höher aufgelöste Bildformat DVB-T2 HD um. Zunächst werden die HD-Kanäle zusätzlich empfangbar sein, ab 2017 dann anstatt der bisher üblichen DVB-T-Sender. Um das neue Format zu empfangen, müssen sich die Sachsen neue Empfangsboxen zulegen, nicht unbedingt aber neue Fernsehgeräte oder Antennen. Darauf hat die Verbraucherzentrale Sachsen hingewiesen. „Beim Kauf neuer Geräte sollte man daher unbedingt auf das grüne DVB-T2 HD-Logo achten“, betonte Janine Hartmann von der Verbraucherzentrale.

An diesem Logo können Konsumenten Geräte erkennen, die DVB-T2 HD empfangen können. Grafik: DVB-T2HD.de

An diesem Logo können Konsumenten Geräte erkennen, die DVB-T2 HD empfangen können. Grafik: DVB-T2HD.de

Zuerst 6 Programme empfangbar, später bis zu 40

„In der ersten Stufe werden die 6 HD-Programme Das Erste, RTL, ProSieben, SAT.1, VOX und ZDF in diesen Regionen ohne zusätzliche Gebühren zu sehen sein“, kündigte das „Projektbüro DVB-T2 HD Deutschland“ an. Nach dem Start in ausgewählten Ballungsräumen, die auf dieser Karte im Internet eingezeichnet sind, werden nach und nach bis Mitte 2019 auch die anderen Regionen auf DVB-T2 HD umgestellt, darunter die Landeshauptstadt Dresden. Laut dem Projektbüro werden dann in einigen Regionen bis zu 40 Programme per Antenne empfangbar sein.

Verbraucherschützer rechnen mit Bezahlschranke für Privatsender

„Die öffentlich-rechtlichen Sender werden ihre Programme auch nach der vollständigen Umstellung unverschlüsselt anbieten“, erklärten die Verbraucherschützer. „Die privaten Sender hingegen werden für den Empfang der meisten Programme in HD-Qualität ein technisches Entgelt erheben.“

Ein weiterer Haken: Die Sender strahlen ihre Programme dann größtenteils im Bildformat 1080p aus, also mit einer Auflösung von 1920 mal 1080 Punkten. Vom HD-TV haben freilich nur Haushalte etwas, die Fernseher mit entsprechend hochauflösenden Bildschirmen haben.

Internet-Alternativen beginnen Linear-TV das Wasser abzugraben

Schon beim Umstieg vom analogen Fernsehen auf das digitale Verbreitungsformat „DVB-T“ (schrittweise von 2003 bis 2008) hatten sich die Deutschen TV-Freunde neue Empfängerboxen beziehungsweise Empfänger zulegen müssen. Weil gerade in Sachsen kaum private Sender ihre Programme per DVB-T verbreiteten, hatte das Digitalfernsehen schon damals einige Akzeptanzprobleme. Zudem sind mittlerweile der Empfang per Kabel und Satellit weit verbreitet. Auch graben alternative Empfangsformate per Internet (Netflix, Mediatheken, Streaming-Portale) längst dem klassischen linearen Fernsehen das Wasser ab. hw

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Leuchtende Starwars-Ente in der Badewannehttp://oiger.de/2016/05/30/leuchtende-starwars-ente-in-der-badewanne/159742 http://oiger.de/2016/05/30/leuchtende-starwars-ente-in-der-badewanne/159742#respond Mon, 30 May 2016 09:32:38 +0000 http://oiger.de/?p=159742 Klonkrieger-Gummitier pulsiert farbig bei Wasserkontakt Ein Abgesandter des bösen Sci-Fi-Lords Darth Vader daheim in der Badewanne? Warum nicht, wenn’s cool blinkert: „Pond Trooper“ ist eine hyperaktive Badeente für Starwars-Fans. Die Ente in der Rüstung eines Klonkriegers beginnt in verschiedenen Farben zu leuchten, sobald sie ins Wasser gesetzt wird: rot, grün, gelb, blau… Damit der schwimmende Sturmtruppler wieder erlischt, muss man ihn nur kurz trockenrubbeln. Video: Die Starwars-Ente geht baden (hw): 180 Badegänge, bis Batterien schlapp machen Diese sternenkriegerische Ente der britischen Designerfirma Locomocean speist sich aus drei (austauschbaren) „LR44“-Batterien, die Lichteffekte kommen aus eingebauten LEDs. Der Hersteller geht von 130 bis 180 Badegängen aus, bis die Energiequellen erneuert werden müssen. In unserem Praxistest blieb die Ente auch wie versprochen wasserdicht. Werbung: Hier gibt es die Starwars-Ente: Ente Glow in the Duck „Pond Trooper“ Badeente Quietschente   Fazit: lustiges Nerd-Gadget Ein lustiges Fan-Gadget für Badeenten-Sammler und Starwars-Fans mit Oho-Effekt. hw „Pondtrooper Duck“ (Locomocean, leuchtende Badeente, ca. 16 Euro (oder bei Direktimport 7,50 Pfund)

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Wenn die Starwars-Ente "Pondtrooper Duck“ aufs Wasser gesetzt wird, beginnt sie zu leuchten. Foto: Heiko Weckbrodt

Wenn die Starwars-Ente „Pondtrooper Duck“ aufs Wasser gesetzt wird, beginnt sie zu leuchten. Foto: Heiko Weckbrodt

Klonkrieger-Gummitier pulsiert farbig bei Wasserkontakt

Ein Abgesandter des bösen Sci-Fi-Lords Darth Vader daheim in der Badewanne? Warum nicht, wenn’s cool blinkert: „Pond Trooper“ ist eine hyperaktive Badeente für Starwars-Fans. Die Ente in der Rüstung eines Klonkriegers beginnt in verschiedenen Farben zu leuchten, sobald sie ins Wasser gesetzt wird: rot, grün, gelb, blau… Damit der schwimmende Sturmtruppler wieder erlischt, muss man ihn nur kurz trockenrubbeln.

Video: Die Starwars-Ente geht baden (hw):

180 Badegänge, bis Batterien schlapp machen

Diese sternenkriegerische Ente der britischen Designerfirma Locomocean speist sich aus drei (austauschbaren) „LR44“-Batterien, die Lichteffekte kommen aus eingebauten LEDs. Der Hersteller geht von 130 bis 180 Badegängen aus, bis die Energiequellen erneuert werden müssen. In unserem Praxistest blieb die Ente auch wie versprochen wasserdicht.

Werbung: Hier gibt es die Starwars-Ente:

Ente Glow in the Duck „Pond Trooper“ Badeente Quietschente

 

Fazit: lustiges Nerd-Gadget

Ein lustiges Fan-Gadget für Badeenten-Sammler und Starwars-Fans mit Oho-Effekt. hw

„Pondtrooper Duck“ (Locomocean, leuchtende Badeente, ca. 16 Euro (oder bei Direktimport 7,50 Pfund)

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Schweizer entdecken Lebens-Bausteine auf Kometenhttp://oiger.de/2016/05/29/schweizer-entdecken-lebens-bausteine-auf-kometen/159738 http://oiger.de/2016/05/29/schweizer-entdecken-lebens-bausteine-auf-kometen/159738#respond Sun, 29 May 2016 17:04:40 +0000 http://oiger.de/?p=159738 Fund erhärtet These von Kometen als Lebensbringern Sonnensystem, 29. Mai 2016. Schweizer Wissenschaftler haben mit Instrumenten der Raumsonde „Rosetta“ wichtige Bausteine für die Entstehung von Leben auf dem Kometen „Churyumov-Gerasimenko“ entdeckt. Das hat die Uni Bern mitgeteilt. Lichtanalyse wies Glyzin und Phosphor nach Mit bereits empfangenen Daten des Spektrometers ROSINA wiesen die Schweizer in der Staub- und Gaswolke um den Kometen unter anderem die Aminosäure Glyzin sowie Phosphor nach – beides wichtige Komponenten für organische Verbindungen. Diese Entdeckung stützt die bereits seit Jahren diskutierte Theorie, dass es Kometen waren, die vor Milliarden Leben das Leben auf die Erde brachten. „Erster direkter Nachweis“ „Dies ist der erste direkte Nachweis von Aminosäuren in der dünnen Atmosphäre eines Kometen“, betonte Prof. Kathrin Altwegg vom „Center for Space and Habitability“ (CSH) der Universität Bern. 140 Moleküle im Raum zwischen den Sternen gefunden In der Vergangenheit konnten Astrophysiker im interstellaren Raum zwar bereits 140 verschiedene Moleküle nachweisen, aber bislang keine Aminosäuren. Solche besonderen Verbindungen benötigen Menschen und andere Lebewesen auf der Erde für die Erbgut-Kodierung und für ihren Stoffwechsel. Frühere …

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Rosettas Komet im August 2015, als er der Sonne am nächsten war und am meisten Glyzin gemessen wurde. Foto: ESA

Rosettas Komet im August 2015, als er der Sonne am nächsten war und am meisten Glyzin gemessen wurde. Foto: ESA/ Uni Bern

Fund erhärtet These von Kometen als Lebensbringern

Sonnensystem, 29. Mai 2016. Schweizer Wissenschaftler haben mit Instrumenten der Raumsonde „Rosetta“ wichtige Bausteine für die Entstehung von Leben auf dem Kometen „Churyumov-Gerasimenko“ entdeckt. Das hat die Uni Bern mitgeteilt.

Lichtanalyse wies Glyzin und Phosphor nach

Mit bereits empfangenen Daten des Spektrometers ROSINA wiesen die Schweizer in der Staub- und Gaswolke um den Kometen unter anderem die Aminosäure Glyzin sowie Phosphor nach – beides wichtige Komponenten für organische Verbindungen. Diese Entdeckung stützt die bereits seit Jahren diskutierte Theorie, dass es Kometen waren, die vor Milliarden Leben das Leben auf die Erde brachten.

„Erster direkter Nachweis“

„Dies ist der erste direkte Nachweis von Aminosäuren in der dünnen Atmosphäre eines Kometen“, betonte Prof. Kathrin Altwegg vom „Center for Space and Habitability“ (CSH) der Universität Bern.

140 Moleküle im Raum zwischen den Sternen gefunden

In der Vergangenheit konnten Astrophysiker im interstellaren Raum zwar bereits 140 verschiedene Moleküle nachweisen, aber bislang keine Aminosäuren. Solche besonderen Verbindungen benötigen Menschen und andere Lebewesen auf der Erde für die Erbgut-Kodierung und für ihren Stoffwechsel.

Frühere Amino-Funde waren umstritten

„Einzig in Staubproben des Kometen Wild-2, welche die Stardust-Mission der NASA zurückbrachte, fanden sich Spuren von Glyzin, der einfachsten aller Aminosäuren“, informierte die Uni Bern. „Wegen verunreinigter Proben konnte allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um irdische Aminosäure handelte.“

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Rom, die „Ewige Stadt“http://oiger.de/2016/05/29/rom-die-ewige-stadt/159731 http://oiger.de/2016/05/29/rom-die-ewige-stadt/159731#respond Sun, 29 May 2016 11:10:22 +0000 http://oiger.de/?p=159731 Oder sollte man eher sagen die ewige Stadt des Verkehrchaos? Wer schon einmal in Rom war, weiß wovon ich spreche. Wer in Rom selber fahren möchte braucht Nerven wie Drahtseile und viel Geduld. Nicht gerade das wonach man sucht, wenn man zur Erholung verreist. Auch steht nicht jedem der Sinn nach Bustransfer oder Zugfahrt. Wer mit dem Flugzeug nach Rom reist kommt entweder auf dem Leonardo da Vinci Flughafen in Fiumicino oder auf dem Flughafen Ciampino an. Und für alle die bis jetzt noch nichts von KiwiTaxi.de gehört haben, geht nun die Suche nach dem richtigen und vor allem preisgünstigen Taxi los. Auch das kann einem schon wieder kostbare Zeit und vor allem Nerven kosten. Glück haben die Reisenden, die ein KiwiTaxi gebucht haben, stressfreier gehts kaum. KiwiTaxi.de bietet schon in Deutschland einen unschlagbaren Service an, wenn es darum geht bequem, günstig und rechtzeitig beim Abflughafen anzukommen. Buchen Sie auf unserer Webseite ganz einfach Ihren Transfer von Zuhause aus. Kiwitaxi gibt es natürlich auch in Italien und macht Ihre Romreise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Nachdem …

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Rom1Oder sollte man eher sagen die ewige Stadt des Verkehrchaos? Wer schon einmal in Rom war, weiß wovon ich spreche. Wer in Rom selber fahren möchte braucht Nerven wie Drahtseile und viel Geduld. Nicht gerade das wonach man sucht, wenn man zur Erholung verreist. Auch steht nicht jedem der Sinn nach Bustransfer oder Zugfahrt. Wer mit dem Flugzeug nach Rom reist kommt entweder auf dem Leonardo da Vinci Flughafen in Fiumicino oder auf dem Flughafen Ciampino an. Und für alle die bis jetzt noch nichts von KiwiTaxi.de gehört haben, geht nun die Suche nach dem richtigen und vor allem preisgünstigen Taxi los. Auch das kann einem schon wieder kostbare Zeit und vor allem Nerven kosten.

Glück haben die Reisenden, die ein KiwiTaxi gebucht haben, stressfreier gehts kaum. KiwiTaxi.de bietet schon in Deutschland einen unschlagbaren Service an, wenn es darum geht bequem, günstig und rechtzeitig beim Abflughafen anzukommen. Buchen Sie auf unserer Webseite ganz einfach Ihren Transfer von Zuhause aus. Kiwitaxi gibt es natürlich auch in Italien und macht Ihre Romreise zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Nachdem Sie ihr Gepäck am Zielflughafen wieder eingesammelt haben, erwartet Sie unser freundlicher Fahrer, um sie schnell und sicher zu ihrem Hotel oder Ferienwohnung zu chauffieren. So entspannt kann ein Urlaub beginnen. Wie auch immer Ihre Pläne für den Aufenthalt in Rom sind, mit dem KiwiTaxi kommen Sie bequem und sicher herum.

Neben den antiken Gebäuden wie dem Kolosseum, dem Pantheon oder dem Forum Romanum gibt es so viele andere Sachen in Rom zu entdecken. Neben dem wohl bekanntesten, dem Trevi Brunnen gibt es noch geschätzte 4000 weitere Brunnen in Rom. Oder sind Sie eher der Liebhaber alter Kirchen? Dann sind sie in Rom auf jeden Fall richtig. Natürlich kennt jeder den Vatikan, der mit seinen Prachtbauten vielleicht auch am aufwendigsten gestaltet ist. Aber Rom hat so viele kleinere wunderschöne Kirchen, die es zu entdecken lohnt. Mit ein wenig Vorbereitung können Sie sich einen „ Lageplan“ anfertigen und das kiwitaxi bringt Sie dann mit freundlichen und vor allem ortskundigen Fahrern an das gewünschte Ziel.

Rom2

Keine Romreise ohne einen Besuch in einem original italienischen Restaurant. Die Römer lieben gutes Essen, und natürlich auch einen guten Tropfen Wein dazu. Wer nicht nur original wie die Römer essen und trinken möchte, sondern auch seinen Geldbeutel schonen will, sollte sich vertrauensvoll an unseren KiwiTaxi Fahrer wenden. Dieser bringt Sie selbstverständlich gerne zu den favorisierten Lokalen der Römer. Hier können sie dann ganz entspannt schlemmen und ohne sich sorgen um die Rückfahrt machen zu müssen ein schönes Glas Wein genießen.

Rom ist sicherlich immer eine Reise wert. Mit KiwiTaxi.de fängt diese Reise schon zu Hause ganz entspannt an, und endet genauso auch wieder. Machen Sie das Beste aus Ihrer Reise, denn was ist schöner als sich an einen tollen Urlaub zu erinnern? Eigentlich nur schon mal über den nächsten Urlaub nachzudenken, oder? Ihnen stehen alle Möglichkeiten offen und mit dem kinderleichten Buchungssystem von Kiwitaxi.com haben Sie in über 50 Ländern garantiert eine erholsame und unvergessliche Zeit vor sich.

(Autor: Werbe-Beitrag)

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Kommentar: Europas Halbleiter-Industrie braucht Risikovorsorgehttp://oiger.de/2016/05/29/kommentar-europas-halbleiter-industrie-braucht-risikovorsorge/159728 http://oiger.de/2016/05/29/kommentar-europas-halbleiter-industrie-braucht-risikovorsorge/159728#comments Sun, 29 May 2016 08:33:20 +0000 http://oiger.de/?p=159728 Politiker sehen hohe Import-Abhängigkeit erschreckend gleichgültig Dresden, 29. Mai 2016. Die europäischen Industrien sind zu abhängig von asiatischen Lieferanten. Dies zeigt sich vor allem dann, wenn diese Lieferketten durch politische Unruhen, durch Erdbeben oder andere Naturkatastrophen ausfallen. Beben erschüttern immer wieder Lieferketten Ein Beispiel dafür: Das Mitte April in Japan auf der südlichen Hauptinsel Kyushu sich über mehrere Tage ersteckende Erdbeben der Stärke 7,3 hat zu erheblichen Störungen der Lieferkette für elektronische Bauelemente geführt. Davon sind auch die deutschen Automobilzulieferer ZF, Bosch und Continental bis heute massiv betroffen. Und erst in jüngster Vergangenheit hatte ein Erdbeben in Taiwan zu Lieferverzögerungen bei mikroelektronischen Bauelementen geführt. Auch Lieferstränge über die USA sind nicht katastrophenfest Die politisch Verantwortlichen in der EU sollten es sich daher zur ernsthaften Aufgabe machen, eine Risikovorsorge für diese immer wieder auftretenden Naturkatastrophen aufzubauen. Immerhin treffen solche Katastrophen nicht nur asiatische, sondern häufig auch wichtige amerikanische Zulieferer: Verschiedene US-Bundesstaaten wie Kalifornien bis Idaho liegen ebenfalls in einer Erdbebenzone und beheimaten bedeutende Halbleiterlieferanten. Schlüsselindustrie gemeinsam mit Anwendern stärken Die Politiker wären gut beraten, diese Risikovorsorge …

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Die US-Mikroelektronik - hier ein Intel-Wafer - dominiert mit 55 % Anteil ganz klar den Halbleiter-Weltmarkt. Europas Antel wrd auf nur 6 % geschätzt. Foto: Intel

Foto: Intel

Politiker sehen hohe Import-Abhängigkeit erschreckend gleichgültig

Dresden, 29. Mai 2016. Die europäischen Industrien sind zu abhängig von asiatischen Lieferanten. Dies zeigt sich vor allem dann, wenn diese Lieferketten durch politische Unruhen, durch Erdbeben oder andere Naturkatastrophen ausfallen.

Beben erschüttern immer wieder Lieferketten

Ein Beispiel dafür: Das Mitte April in Japan auf der südlichen Hauptinsel Kyushu sich über mehrere Tage ersteckende Erdbeben der Stärke 7,3 hat zu erheblichen Störungen der Lieferkette für elektronische Bauelemente geführt. Davon sind auch die deutschen Automobilzulieferer ZF, Bosch und Continental bis heute massiv betroffen. Und erst in jüngster Vergangenheit hatte ein Erdbeben in Taiwan zu Lieferverzögerungen bei mikroelektronischen Bauelementen geführt.

Auch Lieferstränge über die USA sind nicht katastrophenfest

Die politisch Verantwortlichen in der EU sollten es sich daher zur ernsthaften Aufgabe machen, eine Risikovorsorge für diese immer wieder auftretenden Naturkatastrophen aufzubauen. Immerhin treffen solche Katastrophen nicht nur asiatische, sondern häufig auch wichtige amerikanische Zulieferer: Verschiedene US-Bundesstaaten wie Kalifornien bis Idaho liegen ebenfalls in einer Erdbebenzone und beheimaten bedeutende Halbleiterlieferanten.

Schlüsselindustrie gemeinsam mit Anwendern stärken

Die Politiker wären gut beraten, diese Risikovorsorge in Zusammenarbeit mit den europäischen Schlüssel-Anwendern für Mikroelektronik aufzubauen, also beispielsweise mit der Auto- und Flugzeugindustrie, Maschinen- und Anlagenbau und anderen Wirtschaftszweigen. Sie sollten in diesem Zuge die europäische Halbleiter-Branche als Schlüsselindustrie für die vierte industrielle Revolution so zu stärken, dass sie als Rückgrat für eine störungsfreie Versorgung der europäischen Anwenderindustrie fungieren kann. Bisher allerdings zeigen die Verantwortlichen auch in Deutschland (und natürlich Sachsen) eine erschreckende Gleichgültigkeit gegenüber einer solchen strategischen Aufgabe.

Autor: Bernd Junghans

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3400 Besucher in Rossendorfer Laborenhttp://oiger.de/2016/05/28/3400-besucher-in-rossendorfer-laboren/159723 http://oiger.de/2016/05/28/3400-besucher-in-rossendorfer-laboren/159723#respond Sat, 28 May 2016 17:00:43 +0000 http://oiger.de/?p=159723 Dresden-Rossendorf, 28. Mai 2016. Über 3400 Forschungs-Fans haben heute zum „Tag des offenen Labors“ das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) besucht. Das teilte das HZDR heute Abend mit. Die Wissenschaftler hatten rund 100 Stationen eingerichtet, an denen die Besucher experimentieren, sich informieren und herumprobieren konnten. Zu den Themen gehörten beispielsweise stromsparende elektronische Materialien für Speicher- und Computertechnologien, moderne Supraleiter und starke Magnete, neue Ressourcentechnologien, Medizingeräte für die Krebstherapie und moderne Beschleuniger und Laser. Zum Auftakt des offenen Labortages hatte die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) das Kunstwerk „Strahlen“ von Karl-Heinz Adler am neuen „Zentrum für Radiopharmazeutische Tumorforschung“ im HZDR enthüllt.  

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Junge Besucher probieren chemische Versuche im Institut für Ressourcenökologie am HZDR aus. Foto: André Forner, HZDR

Junge Besucher probieren chemische Versuche im Institut für Ressourcenökologie am HZDR aus. Foto: André Forner, HZDR

Dresden-Rossendorf, 28. Mai 2016. Über 3400 Forschungs-Fans haben heute zum „Tag des offenen Labors“ das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) besucht. Das teilte das HZDR heute Abend mit.

Die Wissenschaftler hatten rund 100 Stationen eingerichtet, an denen die Besucher experimentieren, sich informieren und herumprobieren konnten. Zu den Themen gehörten beispielsweise stromsparende elektronische Materialien für Speicher- und Computertechnologien, moderne Supraleiter und starke Magnete, neue Ressourcentechnologien, Medizingeräte für die Krebstherapie und moderne Beschleuniger und Laser.

Zum Auftakt des offenen Labortages hatte die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) das Kunstwerk „Strahlen“ von Karl-Heinz Adler am neuen „Zentrum für Radiopharmazeutische Tumorforschung“ im HZDR enthüllt.

 

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Strahlende Kunst im Forschungszentrum Rossendorfhttp://oiger.de/2016/05/28/strahlende-kunst-im-forschungszentrum-rossendorf/159720 http://oiger.de/2016/05/28/strahlende-kunst-im-forschungszentrum-rossendorf/159720#respond Sat, 28 May 2016 12:33:46 +0000 http://oiger.de/?p=159720 Dresden-Rossendorf, 28. Mai 2016. „Strahlen“ sollen Krebspatienten künftig schonender und besser helfen. Und genauso heißt auch ein Kunstwerk von Karl-Heinz Adler, das die sächsische Forschungsministerin Eva-Maria Stange (SPD) heute am „Tag des offenen Labors“ im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eingeweiht hat. Dort ziert das 125 Quadratmeter große Werk die Fassade des neuen „Zentrums für Radiopharmazeutische Tumorforschung“. Diese und weitere Kunstwerke seien „eine selbstbewusste Repräsentation von Weltoffenheit“ der Helmholtz-Forscher, schätze Ministerin Stange ein und betonte, dass „die Wissenschafts- und Kunststadt Dresden und der Freistaat Sachsen genau auf diese Weltoffenheit angewiesen“ sei. Zum Weiterlesen: 3400 Besucher beim Tag des offenen Labors im HZDR Tag des offenen Labors im HZDR: Von der Nano- in die Kunstwelt Im „Zentrum für Radiopharmazeutische Tumorforschung“ entwickeln die Wissenschaftler verbesserte Methoden, um Tumore für die Ärzte besser sichtbar und behandelbar zu machen. Das HZDR arbeitet zudem auch daran, Krebsgeschwüre durch strahlende Mikrosonden sehr zielgerichtet zu bekämpfen, ohne dass gesundes Gewebe dabei zerstört wird.  

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Das Kunstwerk des Dresdner Künstlers Karl-Heinz Adler trägt den Namen „Strahlen“. Es ist seit kurzem an der Fassade des neuen Zentrums für Radiopharmazeutische Tumorforschung am HZDR angebracht. Werk: Karl-Heinz Adler, Repro: HZDR

Das Kunstwerk des Dresdner Künstlers Karl-Heinz Adler trägt den Namen „Strahlen“. Es ist seit kurzem an der Fassade des neuen Zentrums für Radiopharmazeutische Tumorforschung am HZDR angebracht. Werk: Karl-Heinz Adler, Repro: HZDR

Dresden-Rossendorf, 28. Mai 2016. „Strahlen“ sollen Krebspatienten künftig schonender und besser helfen. Und genauso heißt auch ein Kunstwerk von Karl-Heinz Adler, das die sächsische Forschungsministerin Eva-Maria Stange (SPD) heute am „Tag des offenen Labors“ im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eingeweiht hat. Dort ziert das 125 Quadratmeter große Werk die Fassade des neuen „Zentrums für Radiopharmazeutische Tumorforschung“.

Diese und weitere Kunstwerke seien „eine selbstbewusste Repräsentation von Weltoffenheit“ der Helmholtz-Forscher, schätze Ministerin Stange ein und betonte, dass „die Wissenschafts- und Kunststadt Dresden und der Freistaat Sachsen genau auf diese Weltoffenheit angewiesen“ sei.

Zum Weiterlesen:

3400 Besucher beim Tag des offenen Labors im HZDR

Tag des offenen Labors im HZDR: Von der Nano- in die Kunstwelt

Im „Zentrum für Radiopharmazeutische Tumorforschung“ entwickeln die Wissenschaftler verbesserte Methoden, um Tumore für die Ärzte besser sichtbar und behandelbar zu machen. Das HZDR arbeitet zudem auch daran, Krebsgeschwüre durch strahlende Mikrosonden sehr zielgerichtet zu bekämpfen, ohne dass gesundes Gewebe dabei zerstört wird.

 

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Die Schweden kommenhttp://oiger.de/2016/05/27/die-schweden-kommen/159701 http://oiger.de/2016/05/27/die-schweden-kommen/159701#respond Fri, 27 May 2016 09:00:42 +0000 http://oiger.de/?p=159701 Oigers Wochenendtipp: Festungsspiele auf dem Königstein Königstein, 27. Mai 2016. Die Schweden kommen! Mit diesem alle Verteidigungskräfte alarmierenden Ruf lockt die Besatzung der Festung Königstein im sächsischen Elbsandstein-Gebirge am Wochenende alle auf ein historisches Spektakel neugierigen Besucher. Über 300 Akteure in Uniformen und Kostümen eilen aus Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen herbei. Sie werden nachstellen, was im Jahre 1639 mit der Festung Königstein in Wahrheit n i c h t geschah: dass nämlich die Schweden angeblich den Königstein nach erbitterter sächsischer Gegenwehr eroberten. Angriffe mit Musketen und Kanonen Aufgebaut haben die „Soldaten“ ein historisches Feldlager mit etwa 100 Zelten. Darin kampieren 20 Uniformgruppen. Jeweils zwischen 11 und 16 Uhr können die Besucher die schwedischen Angriffe mit Musketen und Kanonen verfolgen. Da wird es authentische Fechtduelle geben, aber auch Paraden mit Fanfaren und Trommeln. Der Feldschmied hämmert, die Marketenderin ruft Im Lager kann ein Feldschmied bei seiner Arbeit ebenso beobachtet werden wie ein Scherenschleifer. Marketenderinnen preisen ihre Waren als wohlfeil an. Eine Anwerber- und Gerichtsszene wird nachgestellt. Abschließend gibt es einen Wachaufzug verbunden mit dem …

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EIn Historienspektakel gibt es am Wochenende beim Sturm der Schweden auf die Festung Königstein. Foto: Festung Königstein GmbH

Ein Historienspektakel gibt es am Wochenende beim Sturm der Schweden auf die Festung Königstein. Foto: Festung Königstein GmbH

Oigers Wochenendtipp: Festungsspiele auf dem Königstein

Königstein, 27. Mai 2016. Die Schweden kommen! Mit diesem alle Verteidigungskräfte alarmierenden Ruf lockt die Besatzung der Festung Königstein im sächsischen Elbsandstein-Gebirge am Wochenende alle auf ein historisches Spektakel neugierigen Besucher. Über 300 Akteure in Uniformen und Kostümen eilen aus Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen herbei. Sie werden nachstellen, was im Jahre 1639 mit der Festung Königstein in Wahrheit n i c h t geschah: dass nämlich die Schweden angeblich den Königstein nach erbitterter sächsischer Gegenwehr eroberten.

Angriffe mit Musketen und Kanonen

Aufgebaut haben die „Soldaten“ ein historisches Feldlager mit etwa 100 Zelten. Darin kampieren 20 Uniformgruppen. Jeweils zwischen 11 und 16 Uhr können die Besucher die schwedischen Angriffe mit Musketen und Kanonen verfolgen. Da wird es authentische Fechtduelle geben, aber auch Paraden mit Fanfaren und Trommeln.

Die Schweden setzen auch Feldkanonen ein. Foto: Festung Königstein GmbH

Die Schweden setzen auch Feldkanonen ein. Foto: Festung Königstein GmbH

Der Feldschmied hämmert, die Marketenderin ruft

Im Lager kann ein Feldschmied bei seiner Arbeit ebenso beobachtet werden wie ein Scherenschleifer. Marketenderinnen preisen ihre Waren als wohlfeil an. Eine Anwerber- und Gerichtsszene wird nachgestellt. Abschließend gibt es einen Wachaufzug verbunden mit dem Zapfenstreich. Die Festungsspiele sind im regulären Eintrittspreis bereits enthalten.

Erfunden wurde die Basistechnologie für Feuerwaffen zwar in China – doch erst die Europäer formten daraus in der frühen Neuzeit eine alles überwalzende Kriegsmachinerie. Foto: Peter Weckbrodt

Gegen die starke Festungs-Artillerie auf dem Königstein wirken die Feldkanonen der „Schweden“ allerdings eher wie Spielzeug. Foto: Peter Weckbrodt

Aus der Geschichte des Königsteins

Sachsens stärkste Festung geht auf das Jahr 1233 zurück. Damals wurde der Königstein erstmals urkundlich erwähnt. Mit dem historisch außerordentlich wichtigen Vertag von Eger wurde nicht nur die sächsisch-böhmische Grenze endgültig so festgelegt, wie sie noch heute existiert. Zugleich kam der Königstein zur Herrschaft der Markgrafen zu Meißen. Von den sächsischen Markgrafen und Kurfürsten wurde der Königstein fortan militärisch genutzt. Lediglich eine Episode blieb der Bestand eines Klosters auf dem Felsen zwischen 1516 und 1524.

König August der Starke empfängt den Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. auf dem Königstein. Foto: Peter Weckbrodt

König August der Starke empfängt den Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. auf dem Königstein. Foto: Peter Weckbrodt

Der Hof feiert, die Soldaten sterben

Zwischen 1589 und 1597 wurde der Königstein zur stärksten Festungsanlage Sachsens ausgebaut. Noch während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) ließen die sächsischen Kurfürsten die Befestigungsarbeiten fortsetzen. Über Jahrhunderte hinweg kam der militärische Wert der Festung nur wenig zur Geltung. Sie diente dem Dresdner Hof als Zufluchtstätte in Kriegszeiten, wo die Kavaliere und die Hofdamen ziemlich ungestört vom massenhaften Leiden und Sterben auf den Schlachtfeldern ihrem Vergnügen nachgehen konnten. Da als unbezwingbar geltend, hatte die Festung auch einen großen Stellenwert für die sichere Unterbringung des Staatsschatzes, der Kriegskasse und der Kostbarkeiten des Hofes. Auch als Staatsgefängnis übte der Königstein eine wichtige Rolle aus.

Mächtig, gewaltig und als unbezwingbar bot sich den Schweden im Dreißigjährigen Krieg der Königstein. Foto: Peter Weckbrodt

Mächtig, gewaltig und als unbezwingbar bot sich den Schweden im Dreißigjährigen Krieg der Königstein. Foto: Peter Weckbrodt

Schweden kamen nur bis Pirna

Die Geschichte von der Erstürmung des Königsteins durch schwedische Truppen während des Dreißigjährigen Krieges ist eine Mär. Sachsen war erst ab 1632 Schauplatz der Kriegshandlungen geworden. Richtig ernst wurde es erst 1638/39. Da belagerten die Schweden die Stadt Pirna sowie Festung und Schloss Sonnenstein. Den Widerstand der Pirnaer Bürger organisierte Johan Siegmund, dem vom Kurfürsten Johann Georg I. die Verteidigung des strategisch wichtigen Sonnensteins übertragen worden war. Die Stadt konnten die Schweden stürmen, der Sonnenstein widersetzte sich der siebenmonatigen Belagerung, dann zogen die Schweden ab nach Böhmen. Ihr Marsch führte am Königstein lediglich vorbei, ihn belagern , gar zu stürmen, sahen sie wohl als völlig aussichtslos an. Wie sich die Schweden eigentlich gedacht hatten, das wird nun seit einigen Jahren jeweils im Sommer dem staunenden Publikum vorgeführt. Autor: Peter Weckbrodt

Besucher-Informationen

Was?

Festung Königstein – „Die Schweden kommen“

Öffnungszeiten:

28. und 29. Mai 2016 von 9 bis 18 Uhr

Eintrittspreis:

Erwachsene 10 Euro, ermäßigt 7 Euro, Familien 25 Euro

Anfahrt:

Anfahrmöglichkeit mit dem Festungsexpress zwischen 10 und 18 Uhr halbstündlich von der Stadt zur Festung und Pendelverkehr ab Parkhaus hoch zur Festung. Ein Ausweichparkplatz steht in Leupoldishain zur Verfügung mit Shuttlebussen zur Festung.

Info im Internet:

www.festung-koenigstein.de

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Flugzeug-Ersatzteile aus dem 3D-Druckerhttp://oiger.de/2016/05/26/flugzeug-ersatzteile-aus-dem-3d-drucker/159710 http://oiger.de/2016/05/26/flugzeug-ersatzteile-aus-dem-3d-drucker/159710#respond Thu, 26 May 2016 16:20:42 +0000 http://oiger.de/?p=159710 Experten: 2030 werden viele Airports Flugzeugteile selbst herstellen Berlin, 26. Mai 2016. 3D-Drucker werden sich auch in der Flugzeugindustrie durchsetzen. So erwarten 70 % der Firmenchefs aus der Luftfahrtbranche, dass im Jahr 2030 viele Airports benötigte Ersatzteile für Flugzeuge gleich vor Ort mit 3D-Druckern herstellen werden. Die knappe Hälfte rechnet damit, dass auch ganze Flugzeuge oder zumindest Teile davon in Zukunft aus dem 3D-Drucker kommen könnten. Dies hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter 102 Luftfahrt-Experten im Vorfeld der „Internationalen Luft- und Raumfahrtaustellung“ (ILA) in Berlin ergeben. „Der 3D-Druck kann die Flugzeugherstellung von Grund auf revolutionieren“, kommentierte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder die Umfrage-Ergebnisse. „Die Herstellung von Ersatzteilen direkt am Flughafen wird die hohen Kosten für Lager und Logistik deutlich senken. 3D-Druck kann damit zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Airlines werden.“

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Abb.: Bitkom

Abb.: Bitkom

Experten: 2030 werden viele Airports Flugzeugteile selbst herstellen

Berlin, 26. Mai 2016. 3D-Drucker werden sich auch in der Flugzeugindustrie durchsetzen. So erwarten 70 % der Firmenchefs aus der Luftfahrtbranche, dass im Jahr 2030 viele Airports benötigte Ersatzteile für Flugzeuge gleich vor Ort mit 3D-Druckern herstellen werden. Die knappe Hälfte rechnet damit, dass auch ganze Flugzeuge oder zumindest Teile davon in Zukunft aus dem 3D-Drucker kommen könnten. Dies hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter 102 Luftfahrt-Experten im Vorfeld der „Internationalen Luft- und Raumfahrtaustellung“ (ILA) in Berlin ergeben.

„Der 3D-Druck kann die Flugzeugherstellung von Grund auf revolutionieren“, kommentierte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder die Umfrage-Ergebnisse. „Die Herstellung von Ersatzteilen direkt am Flughafen wird die hohen Kosten für Lager und Logistik deutlich senken. 3D-Druck kann damit zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Airlines werden.“

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Die Zukunft von Bibliothek und Museum im Netz-Zeitalterhttp://oiger.de/2016/05/26/die-zukunft-von-bibliothek-und-museum-im-netz-zeitalter/159692 http://oiger.de/2016/05/26/die-zukunft-von-bibliothek-und-museum-im-netz-zeitalter/159692#respond Thu, 26 May 2016 09:00:44 +0000 http://oiger.de/?p=159692 Annika-Valeska Walzel von der SLUB Dresden über die Chancen der Digitalisierung für Bibliotheken, Museen und Archive Dresden, 25. Mai 2016. Die Digitalisierung eröffnet Bibliotheken, Archiven und Museen neue Möglichkeiten, ihre Exponate und bibliophilen Schätze weltweit bekannt und zugänglich zu machen – darüber sind sich eigentlich alle seit Jahren einig. Aber frühe Versuche wie das Web-Museum der Staatlichen Kunstsammlungen in der Internet-Parallelwelt „Second Life“ (der eine oder andere wird sich noch an den Hype erinnern) fanden nie so ganz die erhoffte Resonanz. Die eher grobgrafischen Galerien degenerierten bald zu Höhlen voll untätiger Zombies. Doch inzwischen sind die Kunst-Scans detaillierter, die Internetzugänge schneller und die Erwartungen der Kuratoren und Bibliothekare an die digitalen Präsenzen realistischer geworden. Wir haben uns darüber mit Annika-Valeska Walzel unterhalten. Die Kunsthistorikern betreut in der Sächsischen Landes- und Unibibliothek (SLUB) Dresden das Landesdigitalisierungsprogramm und arthistoricum.net, den Fachinformationsdienst für Kunst, Fotografie und Design, mit. Die Second-Life-Galerie der Kunstsammlungen hat sich ja nie so richtig als Kunsttreffpunkt im Internet etablieren können. Bringt es überhaupt etwas, wenn Bibliotheken oder Museen solche Web-Ausstellungen aufbauen? Annika-Valeska Walzel: Ich …

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Ein SLUB-Mitarbeiter erschließt mit der Software Goobi ein digitalisiertes Buch. Foto: SLUB

Ein SLUB-Mitarbeiter erschließt mit der Software Goobi ein digitalisiertes Buch. Foto: SLUB

Annika-Valeska Walzel von der SLUB Dresden über die Chancen der Digitalisierung für Bibliotheken, Museen und Archive

Dresden, 25. Mai 2016. Die Digitalisierung eröffnet Bibliotheken, Archiven und Museen neue Möglichkeiten, ihre Exponate und bibliophilen Schätze weltweit bekannt und zugänglich zu machen – darüber sind sich eigentlich alle seit Jahren einig. Aber frühe Versuche wie das Web-Museum der Staatlichen Kunstsammlungen in der Internet-Parallelwelt „Second Life“ (der eine oder andere wird sich noch an den Hype erinnern) fanden nie so ganz die erhoffte Resonanz. Die eher grobgrafischen Galerien degenerierten bald zu Höhlen voll untätiger Zombies. Doch inzwischen sind die Kunst-Scans detaillierter, die Internetzugänge schneller und die Erwartungen der Kuratoren und Bibliothekare an die digitalen Präsenzen realistischer geworden. Wir haben uns darüber mit Annika-Valeska Walzel unterhalten. Die Kunsthistorikern betreut in der Sächsischen Landes- und Unibibliothek (SLUB) Dresden das Landesdigitalisierungsprogramm und arthistoricum.net, den Fachinformationsdienst für Kunst, Fotografie und Design, mit.

Die Second-Life-Galerie der Kunstsammlungen hat sich ja nie so richtig als Kunsttreffpunkt im Internet etablieren können. Bringt es überhaupt etwas, wenn Bibliotheken oder Museen solche Web-Ausstellungen aufbauen?

Annika-Valeska Walzel: Ich denke schon. Ein sehr gutes Beispiel ist das Rijks-Museum in Amsterdam. Während einer zehnjährigen Umbau- und Schließzeit haben die Kollegen dort zunächst zirka 125.000 Objekte aus ihrem Bestand digitalisiert und daraus eine Ausstellung im Internet gemacht, während das „echte“ Museum saniert wurde. In dem „Internetmuseum“ können sich angemeldete Nutzer zum Beispiel eine eigene Rembrandt-Ausstellung zusammenstellen.

Besonders bemerkenswert ist, dass sich die Werke hochauflösend herunterladen lassen, sofern sie der public domain angehören, also gemeinfrei sind. Das heißt: Jeder kann sich dort „seinen“ Rembrandt aussuchen und sich daraus zum Beispiel einen Rembrandt-Abzug drucken, weil die Reproduktionen so hohe Qualität haben. Solche Möglichkeiten gab es früher nicht, als die Internetleitungen noch langsam waren und es digitale Kopien nur in niedriger Qualität gab.

Zum Weiterlesen:

Das Reichsmuseum digital

Annika-Valeska Walzel. Foto: SLUB

Annika-Valeska Walzel. Foto: SLUB

Aber graben sich damit die Museen und Bibliotheken nicht das Wasser selbst ab, wenn sie es Forschern wie Laien immer leichter machen, jedes Kunstwerk, jedes Dokument von daheim aus in höchster Qualität anzuschauen? Bleiben dann nicht die Besucher in den echten Häusern weg?

Annika-Valeska Walzel: Die Angst besteht in vielen Häusern, das weiß ich. Aber dass das so kommt, scheint mir für Museen in überschaubarer Zukunft nicht eher nicht wahrscheinlich. Auch im Rijks-Museum sind die Besucherzahlen durch das inzwischen ausgebaute digitale Angebot nicht eingebrochen. Es ist und bleibt ein Unterschied, ob ich mir ein Digitalisat oder das Original anschaue. Speziell bei Kunstobjekten aus Museen kommt noch hinzu, dass digitale Sammlungen in aller Regel nicht richtig zeigen können, wie das Bild oder die Skulptur in der Galerie hängt beziehungsweise aufgestellt ist, in welchem Gesamtzusammenhang es am originalen Ort steht, wie die Größenverhältnisse sind, welchen plastischen Farbauftrag der Maler verwendet hat und so weiter. Für Bibliotheken ist mit erhöhtem digitalen Angebot schon ein leichter Rückgang der physischen Nutzung zu verzeichnen, dafür nehmen aber digitale Zugriffe und Besuche mindestens in gleichem Maße zu.

 

Die SLUB gilt in Deutschland zu den Pionieren der Digitalisierung und hat schon Millionen Buchseiten, Karten, Fotos und andere Dokumente in eigen digitalen Sammlungen ins Internet gestellt. Einige Stücke wie der Maya-Kodex sind derart hochaufgelöst abrufbar, dass ich mich frage, ob der Maya-Forscher mit der digitalen Kopie aus dem Netz nicht sogar besser bedient ist als mit dem Original. Denn den originalen Kodex könnte er in Dresden eh nur hinter Glas und bei schummriger Beleuchtung im Buchmuseum sehen…

Annika-Valeska Walzel: Für manche Fragenstellungen braucht ein Wissenschaftler das Original, für andere kann die digitale hochaufgelöste Kopie nützlicher sein: So nahe heranzoomen zu können wie in der digitalen Version des Maya-Kodex’ ist sicher ein Vorteil, da mag man manches Extra-Detail zu entdecken. Auch kann die Digitalisierung die Forschung beschleunigen: Bedenken Sie nur den Zeitvorteil, wenn ein Theologe zum Beispiel für eine Untersuchung über Bibel-Exegese Hunderte oder Tausende Dokumente im Volltext nach bestimmten Begriffen durchsuchen kann. Auch ganz neue Forschungsansätze werden möglich, wenn plötzlich riesige Datenmengen auswertbar sind.

Und gerade unser Maya-Kodex ist auch ein gutes Beispiel dafür, dass Digitalisierung eben solche Unikate auch für Forscher zugänglich macht, die weit von Dresden entfernt wohnen. Einmal ganz abgesehen davon, dass es dem Kodex nicht gut tun würde, wenn er ständig aus der Vitrine genommen werden müsste.

 

Und ich könnte mir vorstellen, dass dieses Argument nicht bei „Promi“-Beispielen wie dem Maya-Kodex aufhört…

Annika-Valeska Walzel: Im Zuge des Landesdigitalisierungsprogramms koordinieren wir auch die Digitalisierung von Dokumenten, Büchern, Karten, Fotos und anderen Objekten mit besonderem historischen oder kulturellen Wert aus regionalen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen. Diese Reproduktionen werden über unsere Digitalen Sammlungen und teilweise durch die Webauftritte der teilnehmenden Institutionen selbst online verfügbar gemacht. Über die Weitergabe der Metadaten an überregionale Datenbanken wie die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) und die Europeana werden so ganz einzigartige regionale und lokale Bestände auch international sichtbar.

Was denken Sie, wohin wird die Digitalisierung die Bibliotheken, Archive und Museen führen? Vielleicht zu neuen Präsentationsformen, die in der „analogen“, echten Welt gar nicht möglich wären?

Daran arbeiten wir heute schon. Eine interessante Frage dabei ist, wie wir Zusammenhänge zwischen verschiedenen Dokumenten und Quellen visualisieren können. Wir entwickeln jetzt beispielsweise für arthistoricum.net, den „Fachinformationsdienst Kunst, Fotografie und Design“, den die SLUB gemeinsam mit der Unibibliothek Heidelberg betreibt, ein neuartiges Personenverzeichnis. Das soll Forscher mit ihren verschiedenen Forschungsschwerpunkten und Publikationen so verknüpfen, dass diese Zusammenhänge für einen Suchenden intuitiv erkennbar werden.

Wozu soll das gut sein?

Ein Nachwuchsforscher kann so Schwerpunkte erkennen, die in seiner wissenschaftlichen Community aktuell von besonderem Interesse sind. Er kann so sein eigenes Thema besser abgrenzen und sehen, wer auf welchem Gebiet als Experte gilt. Ein junger Kunsthistoriker könnte damit beispielsweise die entscheidenden Dürer-Experten identifizieren. Dieses Projekt wollen wir noch in diesem Jahr online schalten.

Interview: Heiko Weckbrodt

Hinweis: Dieses Interview ist ursprünglich im Uni-Journal der TU Dresden erschienen. Der Beitrag ist hier im Internet zu finden.

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Rembrandt gratishttp://oiger.de/2016/05/25/rembrandt-gratis/159694 http://oiger.de/2016/05/25/rembrandt-gratis/159694#respond Wed, 25 May 2016 17:05:55 +0000 http://oiger.de/?p=159694 Das Reichsmuseum Amsterdam präsentiert Kunstwerke auch digital • Reichsmuseum Amsterdam: Über das Rijksstudio im Netz können Nutzer aus über 125.000 digitalisierten Museums-Exponaten auswählen und sie kostenlos herunterladen. Die Dateien sind so hochauflösend, dass selbst Details zum Beispiel aus Rembrandts „Nachtwache“ noch als Vorlage für eine bedruckte Tasche verwendet werden können. Zum Weiterlesen: Neue Perspektiven für Bibliotheken und Museen durch das Internet Weitere Internet-Quellen für digitalisierte Bücher, Dokumente und Kunstwerke • Fachinformationsdienst Kunst, Fotografie, Design: http://www.arthistoricum.net • Landesdigitalisierungsprogramm für Wissenschaft und Kultur in Sachsen • Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) • Die europäische Kunstsammlung „Europeana“ im Netz (derzeit über 53 Millionen Gemälde, Bücher, Videos und andere Werke)

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Das Reichsmuseum stellt Rembrandts „Nachtwache“ aus dem Jahr 1642 als digitalisierte, hochaufgelöste Kopie bereit. Repro: rijksmuseum.nl

Das Reichsmuseum stellt Rembrandts „Nachtwache“ aus dem Jahr 1642 als digitalisierte, hochaufgelöste Kopie bereit. Repro: rijksmuseum.nl

Das Reichsmuseum Amsterdam präsentiert Kunstwerke auch digital

• Reichsmuseum Amsterdam: Über das Rijksstudio im Netz können Nutzer aus über 125.000 digitalisierten Museums-Exponaten auswählen und sie kostenlos herunterladen. Die Dateien
sind so hochauflösend, dass selbst Details zum Beispiel aus Rembrandts „Nachtwache“ noch
als Vorlage für eine bedruckte Tasche verwendet werden können.

Selbst einzelne Details aus den Gemälde-Digitalisaten sind noch auf Taschen oder gar ganze Autos reproduzierbar, verspricht das Museum. Abb.: Bildschirmfoto von rijksmuseum.nl

Selbst einzelne Details aus den Gemälde-Digitalisaten sind noch auf Taschen oder gar ganze Autos reproduzierbar, verspricht das Museum. Abb.: Bildschirmfoto von rijksmuseum.nl

Zum Weiterlesen:

Neue Perspektiven für Bibliotheken und Museen durch das Internet

Weitere Internet-Quellen für digitalisierte Bücher, Dokumente und Kunstwerke

• Fachinformationsdienst Kunst, Fotografie, Design: http://www.arthistoricum.net

Landesdigitalisierungsprogramm für Wissenschaft und Kultur in Sachsen

Deutsche Digitale Bibliothek (DDB)

Startseite der digitalen Kunstsammlung „Europeana“. Abb.: Bildschirmfoto von europeana.eu

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• Die europäische Kunstsammlung „Europeana“ im Netz (derzeit über 53 Millionen Gemälde, Bücher, Videos und andere Werke)

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Blick in den Planetenkernhttp://oiger.de/2016/05/25/blick-in-den-planetenkern/159687 http://oiger.de/2016/05/25/blick-in-den-planetenkern/159687#respond Wed, 25 May 2016 09:00:16 +0000 http://oiger.de/?p=159687 Helmholz-Zentrum und TUD arbeiten zusammen an weltweit einzigartigem Flüssigmetall-Kern Dresden, 24. Mai 2016. Universitäre und außeruniversitäre Forscher arbeiten in Dresden eng zusammen, um eine weltweit einzigartige Experimentier-Anlage zu konstruieren: Für rund 24 Millionen Euro baut das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) derzeit mit mathematischer Schützenhilfe der Technischen Universität Dresden (TUD) den „DRESDYN“ (Dresdner Dynamo). Diese frei rotierbare Flüssigmetall-Kapsel soll ab 2018 bisher ungelöste astrophysikalische Rätsel lösen. Dazu gehört die Frage, wie in den heißglühenden Kernen junger Planeten plötzlich Magnetfelder zünden und warum sie sich – wie bei unserer Erde – später immer wieder umpolen können. „Neuland betreten“ Für die komplizierte Konstruktion des mechanisch und sicherheitstechnisch anspruchsvollen Apparates bekam das Zentrum Hilfe von den Maschinenbau-Experten der Uni. Als sehr wertvoll hat das HZDR insbesondere die „Berechnungen für die Auslegung von DRESDYN“ eingestuft, die Prof. Michael Beitelschmidt vom TUD-Lehrstuhl für Dynamik und Mechanismentechnik mit seiner Gruppe realisiert hat. „Mit ihren Berechnungen haben die Kollegen Neuland betreten“, ist der wissenschaftliche HZDR-Direktor Prof. Roland Sauerbrey überzeugt. Komplexe Belastungen für den Planetenkern-Simulator erwartet „Der DRESDYN-Behälter wird im Betrieb extrem komplexen Belastungen ausgesetzt …

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Roland Sauerbrey. Foto: HZDR, Oliver Killig

Roland Sauerbrey. Foto: HZDR, Oliver Killig

Helmholz-Zentrum und TUD arbeiten zusammen an weltweit einzigartigem Flüssigmetall-Kern

Dresden, 24. Mai 2016. Universitäre und außeruniversitäre Forscher arbeiten in Dresden eng zusammen, um eine weltweit einzigartige Experimentier-Anlage zu konstruieren: Für rund 24 Millionen Euro baut das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) derzeit mit mathematischer Schützenhilfe der Technischen Universität Dresden (TUD) den „DRESDYN“ (Dresdner Dynamo). Diese frei rotierbare Flüssigmetall-Kapsel soll ab 2018 bisher ungelöste astrophysikalische Rätsel lösen. Dazu gehört die Frage, wie in den heißglühenden Kernen junger Planeten plötzlich Magnetfelder zünden und warum sie sich – wie bei unserer Erde – später immer wieder umpolen können.

Skizze des Dresdyn mit dem Flüssigmetallkern (Zylinder in der Mitte) und den Dreh- und Taimel-Vorrichtungen (farbig). Abb.: HZDR

Skizze des Dresdyn mit dem Flüssigmetallkern (Zylinder in der Mitte) und den Dreh- und Taimel-Vorrichtungen (farbig). Abb.: HZDR

„Neuland betreten“

Für die komplizierte Konstruktion des mechanisch und sicherheitstechnisch anspruchsvollen Apparates bekam das Zentrum Hilfe von den Maschinenbau-Experten der Uni. Als sehr wertvoll hat das HZDR insbesondere die „Berechnungen für die Auslegung von DRESDYN“ eingestuft, die Prof. Michael Beitelschmidt vom TUD-Lehrstuhl für Dynamik und Mechanismentechnik mit seiner Gruppe realisiert hat. „Mit ihren Berechnungen haben die Kollegen Neuland betreten“, ist der wissenschaftliche HZDR-Direktor Prof. Roland Sauerbrey überzeugt.

Michael Beitelschmidt. Foto: TUD

Michael Beitelschmidt. Foto: TUD

Komplexe Belastungen für den Planetenkern-Simulator erwartet

„Der DRESDYN-Behälter wird im Betrieb extrem komplexen Belastungen ausgesetzt sein“, erläuterte Prof. Michael Beitelschmidt auf Anfrage. Aus den Experimentalideen der Rossendorfer Physiker eine funktionierende Anlage zu berechnen, die der TÜV am Ende auch abnimmt, sei eine Spezialität der universitären Ingenieure. „Gerade auch weil wir dieses Gespür für die Wünsche der Physiker haben, war die Arbeitsatmosphäre gut“, sagte Professor Beitelschmidt. „Wir haben die Zusammenarbeit als sehr positiv empfunden.“

Helmholtz kooperiert bei Exzellenz-Initiative der Uni

Generell sei die Zusammenarbeit mit den TUD-Kollegen sehr gut, betonte auch Roland Sauerbrey. Er schätzte den Exzellenz-Kurs der Uni als sehr vielversprechend ein. „Wir als HZDR sind schon jetzt in jedem Exzellenz-Cluster der TU mit vertreten und arbeiten daran, dass sich dies auch in der nächsten Exzellenz-Runde so fortsetzt“, sagte der wissenschaftliche Direktor.

Sollte die TU Dresden also in der nächsten Förderrunde des Bundes zum Zuge kommen – was inzwischen auch nach Einschätzung der sächsischen Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) als wahrscheinlich gilt –, dann „ist das auch für uns ein Standort-Vorteil“, sagte Roland Sauerbrey. Autor: Heiko Weckbrodt

Hinweis: Dieser Beitrag ist ursprünglich im Uni-Journal der TU Dresden erschienen und hier im Netz zu finden.

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Ein Vollblut-Ingenieur entspannt sich mit Javahttp://oiger.de/2016/05/24/der-vollblut-ingenieur-entspannt-sich-mit-java/159601 http://oiger.de/2016/05/24/der-vollblut-ingenieur-entspannt-sich-mit-java/159601#respond Tue, 24 May 2016 09:00:02 +0000 http://oiger.de/?p=159601 Damit Fußball-Fans bei der EM 2016 wetten können, programmiert Absolvent Simon Binder von der TU Dresden an einer globalen Tippspiel-App mit Dresden, 24. Mai 2016. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 gehörte das deutsche Tippspiel-Programm „Tipstar Brasil“ für Smartphones zu den Überraschungs-Hits in den App-Läden von Apple und Google: Über 70.000 Mal luden Fans die App herunter, um mit Freunden, Arbeitskollegen oder völlig unbekannten Fußballfreunden um die Wette zu tippen, wer wohl wie während der WM abschneidet. Zeitweise habe die App in der Top 25 im App-Store rangiert, erzählt der 25-jährige Mitinhaber Andreas Hildebrandt von der Softwareschmiede „T&A Next Solutions“ aus dem hessischen Groß-Umstadt. Neues Wettspiel heißt diesmal „Tipstar France„ Nun wollen die Hessen mit der Hilfe des Ingenieur-Absolventen Simon Binder der TU Dresden noch mal am großen Rad drehen und haben eine neue Tippspiel-App für die EM 2016 aufgelegt. „Simon Binder hat sich um die Android-Version der App gekümmert“, sagte Andreas Hildebrandt. Die Tippspiel-App heißt diesmal „Tipstar France“ und kann inzwischen in den einschlägigen App-Stores heruntergeladen werden. Mit kleinen Foto-Apps im Studium an TU Dresden angefangen …

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Simon Binder programmiert Android-Apps, darunter auch das Fußball-Tippspiel für die EM 2016. Foto: M. Schunke

Simon Binder programmiert Android-Apps, darunter auch das Fußball-Tippspiel für die EM 2016. Foto: M. Schunke

Damit Fußball-Fans bei der EM 2016 wetten können, programmiert Absolvent Simon Binder von der TU Dresden an einer globalen Tippspiel-App mit

Dresden, 24. Mai 2016. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 gehörte das deutsche Tippspiel-Programm „Tipstar Brasil“ für Smartphones zu den Überraschungs-Hits in den App-Läden von Apple und Google: Über 70.000 Mal luden Fans die App herunter, um mit Freunden, Arbeitskollegen oder völlig unbekannten Fußballfreunden um die Wette zu tippen, wer wohl wie während der WM abschneidet. Zeitweise habe die App in der Top 25 im App-Store rangiert, erzählt der 25-jährige Mitinhaber Andreas Hildebrandt von der Softwareschmiede „T&A Next Solutions“ aus dem hessischen Groß-Umstadt.

Neues Wettspiel heißt diesmal „Tipstar France

Nun wollen die Hessen mit der Hilfe des Ingenieur-Absolventen Simon Binder der TU Dresden noch mal am großen Rad drehen und haben eine neue Tippspiel-App für die EM 2016 aufgelegt. „Simon Binder hat sich um die Android-Version der App gekümmert“, sagte Andreas Hildebrandt. Die Tippspiel-App heißt diesmal „Tipstar France“ und kann inzwischen in den einschlägigen App-Stores heruntergeladen werden.

Die App "Tipstar France" automatisiert die Tippspiele der Fußball-Freunde. Abb.: Bildschirmfoto

Die App „Tipstar France“ automatisiert die Tippspiele der Fußball-Freunde. Abb.: Bildschirmfoto

Mit kleinen Foto-Apps im Studium an TU Dresden angefangen

„Ich habe eigentlich Elektrotechnik studiert“, erzählt Simon Binder, der zunächst in Darmstadt den Bachelor machte und von 2012 bis 2014 an der Technischen Universität Dresden diplomierte. „Während meines Studiums habe ich die Programmiersprache Java gelernt, auf der auch Android aufbaut.“ Damals habe er die ersten Apps selbst programmiert, berichtet der 27-Jährige. „Das waren anfangs kleine Sachen für den Eigenbedarf, ein Fotoalbum zum Beispiel und eine Tagebuch-App.“

Finanzierung über Werbung und In-App-Käufe

Die Tippspiel-App zur EM 2016, an deren Android-Version Simon Binder feilt, ist da schon ein paar Nummern funktionsstärker. Sie werde Papierzettel und händisch beschriftete Excel-Tabellen, wie sie in vielen Tippgemeinschaften noch üblich sind, durch eine vollautomatische Organisation und globale Vernetzung mit anderen Fußball-Freunden weltweit ersetzen, versprechen die Macher. „Alle User können hier in globalen Gruppen mittippen“, sagt Andreas Hildebrandt.

Die App selbst sei gratis ladbar. Wer eigene Tipp-Gruppen mit Freunden gründen will, muss Gebühren zahlen. So soll sich das Programm dann auch finanzieren. (Aktualisierung:) „Kurzfristig haben wir umdisponiert und bieten das Gründen von Tippgemeinschaften doch kostenlos an“, teilte Andreas Hildebrandt mit. Die App finanziere sich „nun durch In-App-Werbung sowie In-App-Käufe“. Gegen eine Gebühr können die Nutzer dann die Werbung ausblenden und Tipps der Gruppenmitglieder einzusehen, nachdem das jeweilige Spiel gestartet ist.

Nun rückt Promotion ganz in den Fokus

Für Simon Binder nähert sich das Projekt inzwischen der Zielgeraden. Als Nächstes will er sich erst mal wieder an seine Promotion heransetzen. „Ich fühle mich auch in erster Linie als Vollblut-Ingenieur“, betont Binder. „An der App werde ich nebenbei weitermachen. Das Programmieren ist wie ein Hobby für mich, bei dem ich prima abschalten und entspannen kann.“ Autor: Heiko Weckbrodt

Die App für Android gibt es hier, die iPhone-Version hier. Mehr Infos zur App: tipstar-app.com

Hinweis: Dieser Artikel ist ursprünglich im Uni-Journal der TU Dresden erschienen.

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4. „Extraleben“ für die Ober-Nerdshttp://oiger.de/2016/05/23/4-extraleben-fuer-die-ober-nerds/159681 http://oiger.de/2016/05/23/4-extraleben-fuer-die-ober-nerds/159681#respond Mon, 23 May 2016 09:00:30 +0000 http://oiger.de/?p=159681 Im Verschwörungskrimi „Extraleben IV – Retroland“ müssen die Retrotechnik-Experten Nick und Kee im 80er-Themenpark eine Uralt-Disk des US-Militärs retten Smartphone-Zombies, Rauchverbote und Tempolimits? Im Freizeitpark „Retroland“ gibt es all dies nicht: Irgendwo auf dem Balkan haben findige Unternehmer für Hardcore-Nostalgiker und Heimcomputer-Fans die Welt der 1980er Jahre nachgebaut: Die Frauen tragen Schulterpolster, politische Korrektheit ist ein Fremdwort, überall stehen Daddel-Automaten mit Videospiel-Klassikern, ein Mietwagen-Büro verleiht die Super-Sportwagen der 80er-Jahre-Fernsehserien – dafür gibt es ganz zeitgemäß nirgends Handy-Empfang. Werbevideo "Retroland" (CSW-Verlag): Gejagt von osteuropäischen Gangstern Das ist genau die Welt, in der sich die gealterten Nerds Nick und Kee pudelwohl fühlen und ihren Urlaub verbringen. Doch plötzlich haben sie eine uralte Computer-Diskette voller Geheimnisse des US-Militärs an der Backe und mordlüsterne osteuropäische Gangster an den Fersen. Keine Frage: Da brauchen unsere zwei Retrotechnik-Experten wohl wieder mal ein „Extraleben“ wie in den guten alten Videospielen der Achtziger… Die ferne Jahrtausendwende kam – und ging Und das spendiert ihnen wieder mal Erfolgsautor Constantin Gillies, der seine Lieblings-Geeks zuvor bereits durch drei Nerd-Krimis voller Verschwörungen, Retro-Anspielungen und Uralt-Rechner gejagt …

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Constantin Gillies. Foto: CSW-Verlag

Constantin Gillies. Foto: CSW-Verlag

Im Verschwörungskrimi „Extraleben IV – Retroland“ müssen die Retrotechnik-Experten Nick und Kee im 80er-Themenpark eine Uralt-Disk des US-Militärs retten

Smartphone-Zombies, Rauchverbote und Tempolimits? Im Freizeitpark „Retroland“ gibt es all dies nicht: Irgendwo auf dem Balkan haben findige Unternehmer für Hardcore-Nostalgiker und Heimcomputer-Fans die Welt der 1980er Jahre nachgebaut: Die Frauen tragen Schulterpolster, politische Korrektheit ist ein Fremdwort, überall stehen Daddel-Automaten mit Videospiel-Klassikern, ein Mietwagen-Büro verleiht die Super-Sportwagen der 80er-Jahre-Fernsehserien – dafür gibt es ganz zeitgemäß nirgends Handy-Empfang.

Werbevideo "Retroland" (CSW-Verlag):

Gejagt von osteuropäischen Gangstern

Das ist genau die Welt, in der sich die gealterten Nerds Nick und Kee pudelwohl fühlen und ihren Urlaub verbringen. Doch plötzlich haben sie eine uralte Computer-Diskette voller Geheimnisse des US-Militärs an der Backe und mordlüsterne osteuropäische Gangster an den Fersen. Keine Frage: Da brauchen unsere zwei Retrotechnik-Experten wohl wieder mal ein „Extraleben“ wie in den guten alten Videospielen der Achtziger…

Die ferne Jahrtausendwende kam – und ging

Und das spendiert ihnen wieder mal Erfolgsautor Constantin Gillies, der seine Lieblings-Geeks zuvor bereits durch drei Nerd-Krimis voller Verschwörungen, Retro-Anspielungen und Uralt-Rechner gejagt hatte. Im neuesten vierten Band der „Extraleben“-Reihe“ haben sich Nick und Kee per goldenem Handschlag von ihrem früheren Geheim-Arbeitgeber Datacorp verabschiedet, wollen eigentlich nur mal richtig Urlaub machen und spüren das Alter nahen, während der Lebens-Counter runterzählt: „Früher als Kind dachte das jeder: Wenn erst mal das unvorstellbar weit entfernte Jahr 2000 da ist, wird alles großartig sein, ganz sicher“, sinniert Kee an einer Stelle. „Naja, es kam und es ging, das Jahr 2000, aber ich warte immer noch darauf, dass mich M zur Weltrettungsmission rein ruft.“

Die 80er siegen über das 21. Jahrhundert

Aber natürlich schaffen es Nick und Kee recht rasch, bald in eine wilde Verfolgungs-Story um Leben, Tod und Weltenrettung hineinzutappen. Und im action-reichen Finale siegt er dann auch wieder: ihr Ingenieurs-Zeitgeist der Achtziger Jahre trickst schön cool das abgeleckte 21. Jahrhundert aus.

Foto: CSW-Verlag

Foto: CSW-Verlag

Fazit: Mit Schmiss und Charme

Mit „Extraleben IV – Retroland“ hat Autor Constantin Gillies zu altem Schmiss und Charme zurück gefunden, den der dritte Band der Nerd-Krimireihe etwas hatte vermissen lassen. Um den Plot zu ersinnen, ließ er sich nach eigenem Bekunden von abstrusen Themenparks inspirieren, die es weltweit tatsächlich gibt. Zum Beispiel in der Nähe von Vilnius, wo ein sowjetischer Bunker zu einem Kalter-Krieg-Erlebnispark mit „KGB-Verhören“ umfunktioniert wurde. Der daraus ersponnene Krimi ist nicht nur für die Kinder der 80er eine Lese-Empfehlung. Autor: Heiko Weckbrodt

Constantin Gillies: „Extraleben IV – Retroland“, Nerd-Krimi, CSW-Verlag, eBuch: eISBN: 978-3-941287-73-0, 11,99 Euro

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Malta auf den zweiten Blickhttp://oiger.de/2016/05/22/malta-auf-den-zweiten-blick/159670 http://oiger.de/2016/05/22/malta-auf-den-zweiten-blick/159670#respond Sun, 22 May 2016 09:00:36 +0000 http://oiger.de/?p=159670 Jenseits von Valletta gibt es uralte Tempel und Ritter-Herbergen auf der Mittelmeer-Insel zu entdecken Ob Sizilien, Kreta, Mallorca oder Rhodos, für jede dieser Mittelmeerinseln halten die Reiseveranstalter ein Pflichtprogramm bereit, das der nach Sehenswürdigkeiten süchtige Tourist brav abarbeitet. Das gilt für Malta ebenso uneingeschränkt. Doch die Insel bietet auch für einen zweiten Besuch noch viele Attraktionen jenseits der ganz bekannten Touristen-Wege. Der geradezu übermächtigen Versuchung, noch einmal die Landeshauptstadt zu besuchen und von ihren befestigten Höhen des Forts St. Elmo den Blick über die alten Kanonen hinweg auf den Grand Harbour zu werfen, können nur wenige ernsthaft widerstehen. Diese Bucht sucht weltweit Ihresgleichen, weil eben einzigartig. Wenn dann noch, rein zufällig natürlich, ein Flugzeugträger dort unten ankert oder ein Kreuzfahrtschiff eben gerade einläuft, dann kommt schon begeistertes Staunen auf. Für 1,50 Euro quer durch Malta Doch von den uneinnehmbar erscheinenden Höhen Valettas gleitet der Blick auch hinüber zum ähnlich wehrhaft ausgestatten Paola und zu den besuchenswerten Städten Tarxien und Vittoriosa. Wir benutzen einen der zahllosen Linienbusse, die von Valletta aus große Teile Maltas flächendeckend erreichbar …

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Die Reize des Parkes und des Präsidentenpalastes in Attard sind den Touristen weitgehend unbekannt. Foto: Ingrid Weckbrodt

Die Reize des Parkes und des Präsidentenpalastes in Attard sind den Touristen weitgehend unbekannt. Foto: Ingrid Weckbrodt

Jenseits von Valletta gibt es uralte Tempel und Ritter-Herbergen auf der Mittelmeer-Insel zu entdecken

Ob Sizilien, Kreta, Mallorca oder Rhodos, für jede dieser Mittelmeerinseln halten die Reiseveranstalter ein Pflichtprogramm bereit, das der nach Sehenswürdigkeiten süchtige Tourist brav abarbeitet. Das gilt für Malta ebenso uneingeschränkt. Doch die Insel bietet auch für einen zweiten Besuch noch viele Attraktionen jenseits der ganz bekannten Touristen-Wege.

Der geradezu übermächtigen Versuchung, noch einmal die Landeshauptstadt zu besuchen und von ihren befestigten Höhen des Forts St. Elmo den Blick über die alten Kanonen hinweg auf den Grand Harbour zu werfen, können nur wenige ernsthaft widerstehen. Diese Bucht sucht weltweit Ihresgleichen, weil eben einzigartig. Wenn dann noch, rein zufällig natürlich, ein Flugzeugträger dort unten ankert oder ein Kreuzfahrtschiff eben gerade einläuft, dann kommt schon begeistertes Staunen auf.

Für 1,50 Euro quer durch Malta

Doch von den uneinnehmbar erscheinenden Höhen Valettas gleitet der Blick auch hinüber zum ähnlich wehrhaft ausgestatten Paola und zu den besuchenswerten Städten Tarxien und Vittoriosa. Wir benutzen einen der zahllosen Linienbusse, die von Valletta aus große Teile Maltas flächendeckend erreichbar machen. Der Fahrpreis ist konkurrenzlos günstig: 1,50 Euro, egal wie weit wir mitfahren.

Tempel bei Tarxien sind fast 6000 Jahre alt

Das Städtchen Tarxien (rund 7 000 Einwohner) mit durchaus moderner Bebauung überrascht mit den Überresten der größten maltesischen Tempelanlage. Sie besteht aus sechs Einzeltempeln, die zwischen 3 800 und 2 500 v. u. Z. entstanden sind. Zum Zeitvergleich: die Cheopspyramide wurde etwa 2 500 v. u. Z. gebaut, die Himmelsscheibe von Nebra um 1 600 v. u. Z. geschaffen. Also, die Malteser sind uns, geschichtlich gesehen, mehr als nur eine Nasenlänge voraus!

Drei der Tempelanlagen sind gut erhalten, von den anderen drei Tempeln gibt es nur Spuren. Wir erkennen Reste von Altären, von Opfersteinen und Opfergefäßen. Wir sehen größere Löcher, in denen offenbar Opfertiere festgebunden wurden. Ein großes Steingefäß nahm das Blut der geopferten Tiere auf.

Malerisches Birgu

Praktisch in direkter Nachbarschaft zu Taxien liegt Vittoriosa, maltesisch Birgu. Birgu hieß schon die Gründung durch die Ordensritter. Dieser Stadt, also nicht Valletta, galt 1565 die türkische Belagerung.

Sehr schön ist die weit zurückgehende, gut erhaltene schmucke Bebauung Vittoriosas. Ein Bummel durch die malerischen Gassen lohnt. Vieles mutet uns süditalienisch an. Aber auch hier stoßen wir recht schnell auf die intakten Spuren mächtiger Befestigungen.

Die Dingliklippen mit ihren malerischen Buchten und dem in eindrucksvollen Blautönen gefärbtem Wasser. Foto: Ingrid Weckbrodt

Die Dingliklippen mit ihren malerischen Buchten und dem in eindrucksvollen Blautönen gefärbtem Wasser. Foto: Ingrid Weckbrodt

Zwischen der Wohnbebauung entdecken wir, da kommen Erinnerungen an Rom und an Rhodos hoch, die nach ihren jeweiligen Nationen benannten Häuser der Kreuz- bzw. Ordensritter aus Frankreich, Spanien und weitern Ländern. Wir erkennen die Auberge (also Herberge) de France, die Auberge de Portugal, die Auberge de Castille u. a.

Sehr eindrucksvoll, aber nicht zugänglich, ist das Ordenshospital. Es entstand bereits 1532, nach 1652 war es Benediktinerinnenkloster.

Karger Inquisitorenpalast

Das auch historisch bedeutendste Bauwerk aber ist der Inquisitorenpalast. Alle Räume wirken relativ schlicht, Luxus war offenbar weniger angesagt als die Wirksamkeit der zur Herbeiführung der Geständnisse ganz selbstverständlich eingesetzten mörderischen Mittel. Das können wir uns als Film in aller Ruhe ansehen.

Mediterranes Flora in den Dingli-Klippen. Foto: Ingrid Weckbrodt

Mediterranes Flora in den Dingli-Klippen. Foto: Ingrid Weckbrodt

Streichelzoo für Kinder

Ebenfalls noch in Busreichweite zu Valletta liegt das immerhin 3 000 Einwohner zählende Dorf Attard. Hierher verliert sich kaum ein Tourist. Zu Unrecht, wie wir bei unserem Besuch bald feststellen. Der San Anton Garden ist ein beliebtes Ausflugsziel für maltesische Familien. Für Kinder ist es ein kleines Paradies. Hier gibt es die so unendlich süßen kleinen Zieglein und Lämmchen in einem Minizoo, aber auch jede Menge Spielmöglichkeiten. Die Gastronomie ist ebenfalls familiengerecht, die Preise sind durchaus moderat. Wir finden unseren Gefallen an den gepflegten, üppig blühenden Anlagen, bummeln auf gut beschatteten Wegen, lümmeln auf den reichlich vorhandenen Bänken und finden auch den in Randlage zum Park befindlichen Palast. Er ist nicht gerade riesig.

Malta war von seiner wirtschaftlichen Bedeutung nicht Indien oder Ägypten für das britische Weltreich, auf seinem Weg nach Indien aber strategisch hochbedeutsam. Der Gouverneur hatte in Attard sein Domizil. Jetzt residiert hier, zwar klein aber recht fein, der Staatspräsident Maltas.

Klippenwanderung ab Dingli

Etwas stressiger, die Konstitution etwas stärker Forderndes, ist eine Klippenwanderung. Ihr wollen wir uns abschließend noch unterziehen. Zur Anfahrt bis zum Dorf Dingli nehmen wir ein Taxi. Es kostet etwa 25 Euro. Es bringt uns dafür aber auch bis unmittelbar an die Klippen heran. Wir können oben am Grat entlanggehen, aber auch einen der mäßig steilen Abstiege folgen. Letzteres bringt die besseren Aussichten aufs Meer, die sehr malerisch gelegenen, in die Bergsenkrechten eingeschnittenen Buchten, und auf das in allen Blaunuancen uns begeisterndes Wasser. Wenn dann noch ein Segelboot in die Bucht gleitet, ist die Szenerie perfekt. Recht interessant sind aber auch die Magerboden-Vegetationszonen an den Hängen. Da blüht es malerisch, und die Duftwolken der hier natürlich wildwachsenden mediterranen Kräuter hüllen uns ein. Den Rücktransport sollten wir mit dem Taxifahrer rechtzeitig vereinbaren. Sonst sind wir plötzlich allein auf dieser zwar sehenswerten, aber eben auch ziemlich menschenleeren Welt. Eine Reisegruppe verirrt sich hierher nie!

Autor: Peter Weckbrodt

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Jeder 8. Deutsche wünscht sich Paket-Drohnenhttp://oiger.de/2016/05/20/jeder-8-deutsche-wuenscht-sich-paket-drohnen/159678 http://oiger.de/2016/05/20/jeder-8-deutsche-wuenscht-sich-paket-drohnen/159678#respond Fri, 20 May 2016 16:12:54 +0000 http://oiger.de/?p=159678 Berlin, 20. Mai 2016. Etwa 13 Prozent aller Deutschen würden sich bestellte Waren gerne per Paket-Drohne liefern lassen, weitere 30 Prozent können sich das zumindest vorstellen. Das hat eine „Bitkom Research“-Umfrage unter knapp 1000 Bundesbürger ergeben. Besonders für eilige Medikamenten-Lieferungen stößt ein möglicher Drohnen-Einsatz auf recht starke Resonanz. Bitkom: Drohne wird beim Online-Kauf zur Liefer-Option „Drohnen können die Lieferzeiten in der Logistik enorm verkürzen und damit den Service auf ein ganz neues Niveau heben“, betonte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „In Zukunft wird es üblich sein, dass wir beim Online-Kauf auch Drohnen als Lieferart auswählen können.“ Den Einsatz unbemannter Flug-Drohnen für die Paketzustellung hatte vor allem der Online-Händler Amazon in die öffentliche Diskussion eingebracht. Inzwischen hat auch DHL schon damit experimentiert. Drohnen dürfen allerdings nicht überall eingesetzt werden. Laut Bitkom braucht man „für den privaten Einsatz von Drohnen zu Hobbyzwecken derzeit in aller Regel keinen Eignungsnachweis wie einen Führerschein. Je nach Gewicht der Drohne, Aufstiegshöhe, Flugort und Zweck der Nutzung kann jedoch eine Aufstiegsgenehmigung der Behörden nötig sein. Auf dem eigenen Grundstück darf man in der Regel …

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Der Quadcopter RC Video One hat, wie es der Name schon sagt, 4 Rotoren, eine Kamera an der Nase und blinkernde Farb-LEDs - ein Hingucker. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Berlin, 20. Mai 2016. Etwa 13 Prozent aller Deutschen würden sich bestellte Waren gerne per Paket-Drohne liefern lassen, weitere 30 Prozent können sich das zumindest vorstellen. Das hat eine „Bitkom Research“-Umfrage unter knapp 1000 Bundesbürger ergeben. Besonders für eilige Medikamenten-Lieferungen stößt ein möglicher Drohnen-Einsatz auf recht starke Resonanz.

Bitkom: Drohne wird beim Online-Kauf zur Liefer-Option

„Drohnen können die Lieferzeiten in der Logistik enorm verkürzen und damit den Service auf ein ganz neues Niveau heben“, betonte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „In Zukunft wird es üblich sein, dass wir beim Online-Kauf auch Drohnen als Lieferart auswählen können.“

Den Einsatz unbemannter Flug-Drohnen für die Paketzustellung hatte vor allem der Online-Händler Amazon in die öffentliche Diskussion eingebracht. Inzwischen hat auch DHL schon damit experimentiert.

Drohnen dürfen allerdings nicht überall eingesetzt werden. Laut Bitkom braucht man „für den privaten Einsatz von Drohnen zu Hobbyzwecken derzeit in aller Regel keinen Eignungsnachweis wie einen Führerschein. Je nach Gewicht der Drohne, Aufstiegshöhe, Flugort und Zweck der Nutzung kann jedoch eine Aufstiegsgenehmigung der Behörden nötig sein. Auf dem eigenen Grundstück darf man in der Regel eine Drohne fliegen lassen, solange diese weniger als fünf Kilo wiegt und nicht höher als 30 Meter steigt und das Grundstück nicht in einer Flugverbotszone liegt.“

Drohnen-Einsatz über Menschenmengen und Flughäfen verboten

Weiter erklärte der Hightech-Verband aus Berlin: „Auch auf Modellflugplätzen ist der Einsatz meist problemlos möglich. Im Umkreis von Flughäfen ist der Betrieb verboten bzw. streng reglementiert. Ein Flugverbot herrscht auch über Menschenansammlungen, Kraftwerken, militärischen Objekten und Krankenhäusern. Zudem sollten sich Nutzer von Drohnen über die Versicherungslage informieren. In vielen Fällen reicht eine herkömmliche private Haftpflichtversicherung für den Drohnen-Betrieb nicht aus, d.h. es muss eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Bei Bildaufnahmen von Menschen müssen im Falle einer Veröffentlichung die Persönlichkeitsrechte berücksichtigt werden. Für die gewerbliche Drohnen-Nutzung gelten Sonderregelungen.“

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Sachsen automatisieren Chipfabrik von Boschhttp://oiger.de/2016/05/19/sachsen-automatisieren-chipfabrik-von-bosch/159676 http://oiger.de/2016/05/19/sachsen-automatisieren-chipfabrik-von-bosch/159676#respond Thu, 19 May 2016 15:52:03 +0000 http://oiger.de/?p=159676 Millionen-Auftrag für HAP und Ortner Dresden/Reutlingen, 19. Mai 2016. Der deutsche Technologiekonzern Bosch hat die Dresdner Unternehmen HAP und Ortner beauftragt, die Bosch-Chipfabrik in Reutlingen zu automatisieren. Die Millionen-Investition ist für die inzwischen liierten sächsischen Firmen der bisher größte Einzelauftrag in ihrer Geschichte. Die Dresdner sollen dort unter anderem Transport- und Lade-Systeme für Siliziumscheiben (Wafer) sowie fest montierte und mobile Roboter nachrüsten. Der Auftrag hat einen Umfang von 3,3 Millionen Euro. In der Fabrik stellt Bosch beispielsweise Mikroelektronik und mikromechanische Systeme für Autos und Smartphones her. „Durch den Zusammenschluss der Roth & Rau – Ortner GmbH und HAP GmbH können wir unseren Kunden in der Halbleiterindustrie komplexe und ganzheitliche Systemlösungen zur Materialflussautomatisierung aus einer Hand anbieten“, betonte Steffen Pollack. „Wir konzentrieren uns dabei verstärkt auf die Nachrüstung von älteren 200mm-Fabriken, um sie für die zukünftigen Marktanforderungen fit zu machen“  

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Sächsische Unternehmen wie HAP und Ortner haben sich auf die Adaption von Robotern für die Automatisierung von deutschen Chipabriken spezialisiert - und wollen damit nun auch international punkten. Foto: Heiko Weckbrodt

Sächsische Unternehmen wie HAP und Ortner haben sich auf die Adaption von Robotern für die Automatisierung von Chipabriken spezialisiert. Foto: Heiko Weckbrodt

Millionen-Auftrag für HAP und Ortner

Dresden/Reutlingen, 19. Mai 2016. Der deutsche Technologiekonzern Bosch hat die Dresdner Unternehmen HAP und Ortner beauftragt, die Bosch-Chipfabrik in Reutlingen zu automatisieren. Die Millionen-Investition ist für die inzwischen liierten sächsischen Firmen der bisher größte Einzelauftrag in ihrer Geschichte.

Die Dresdner sollen dort unter anderem Transport- und Lade-Systeme für Siliziumscheiben (Wafer) sowie fest montierte und mobile Roboter nachrüsten. Der Auftrag hat einen Umfang von 3,3 Millionen Euro. In der Fabrik stellt Bosch beispielsweise Mikroelektronik und mikromechanische Systeme für Autos und Smartphones her.

Derzeit im Teststadium: Von Ortner umgebauter Metralabs-Roboter für den automatischen Chipmasken-Transport in den - ursprünglich teilautomatisch errichteten - Dresdner 200-mm-Fabriken. Abb.: Ortner

Von Ortner umgebauter Metralabs-Roboter für den automatischen Chipmasken-Transport in den – ursprünglich teilautomatisch errichteten – Dresdner 200-mm-Fabriken. Abb.: Ortner

„Durch den Zusammenschluss der Roth & Rau – Ortner GmbH und HAP GmbH können wir unseren Kunden in der Halbleiterindustrie komplexe und ganzheitliche Systemlösungen zur Materialflussautomatisierung aus einer Hand anbieten“, betonte Steffen Pollack. „Wir konzentrieren uns dabei verstärkt auf die Nachrüstung von älteren 200mm-Fabriken, um sie für die zukünftigen Marktanforderungen fit zu machen“

 

Der Beitrag Sachsen automatisieren Chipfabrik von Bosch erschien zuerst auf Oiger.

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