Oiger http://oiger.de Neues aus Wirtschaft und Forschung Tue, 01 Sep 2015 12:20:55 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1.7 http://oiger.de/wp-content/uploads/Oiger-neu-1024mal10241-54f1fedfv1_site_icon-32x32.pngOigerhttp://oiger.de 32 32 151 Azubis starten bei Volkswagen in Sachsenhttp://oiger.de/2015/09/01/151-azubis-starten-bei-volkswagen-in-sachsen/155281 http://oiger.de/2015/09/01/151-azubis-starten-bei-volkswagen-in-sachsen/155281#comments Tue, 01 Sep 2015 12:20:55 +0000 http://oiger.de/?p=155281 Dresden, 1. September 2015. Insgesamt 1587 junge Frauen und Männer haben bundesweit heute ihre Berufsausbildungen beziehungsweise duale Studien bei Volkswagen begonnen, darunter 151 an den sächsischen Standorten in Chemnitz, Zwickau und Dresden. In der Gläsernen VW-Manufaktur in Dresden gingen zwei Mädchen und fünf Jungen an den Start – sie wollen Kfz-Mechatroniker werden. Volkswagen beschäftigt in seinen sächsischen Werken reichlich 10.000 Mitarbeiter. Im Fahrzeugwerk Zwickau werden vor allem die Modelle Golf und Passat hergestellt, außerdem Karosserien für den Phaeton und den Bentley. Das Motorenwerk Chemnitz ist auf Benziner-Motoren spezialisiert, die Manufaktur Dresden baut vor allem Phaetons und Bentleys.

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Für sieben Mädchen und Jungen beginnt heute die Lehrzeit in der VW-Manufaktur in Dresden. Hier im Foto: Jens Schlender (Montageleiter), Robin Schwabe, Patrick Wolf, Sarah Schuster, Tobias Kalbas, Florian Häberlein, Zoé Hofmann, Tom Dubielczyk, Anja Rechenberger (Personalabteilung) und Andreas Michalzik (Standortleiter). Foto: Christian F. Haacke, Volkswagen

Für sieben Mädchen und Jungen beginnt heute die Lehrzeit in der VW-Manufaktur in Dresden. Hier im Foto: Jens Schlender (Montageleiter), Robin Schwabe, Patrick Wolf, Sarah Schuster, Tobias Kalbas, Florian Häberlein, Zoé Hofmann, Tom Dubielczyk, Anja Rechenberger (Personalabteilung) und Andreas Michalzik (Standortleiter). Foto: Christian F. Haacke, Volkswagen

Dresden, 1. September 2015. Insgesamt 1587 junge Frauen und Männer haben bundesweit heute ihre Berufsausbildungen beziehungsweise duale Studien bei Volkswagen begonnen, darunter 151 an den sächsischen Standorten in Chemnitz, Zwickau und Dresden. In der Gläsernen VW-Manufaktur in Dresden gingen zwei Mädchen und fünf Jungen an den Start – sie wollen Kfz-Mechatroniker werden.

Volkswagen beschäftigt in seinen sächsischen Werken reichlich 10.000 Mitarbeiter. Im Fahrzeugwerk Zwickau werden vor allem die Modelle Golf und Passat hergestellt, außerdem Karosserien für den Phaeton und den Bentley. Das Motorenwerk Chemnitz ist auf Benziner-Motoren spezialisiert, die Manufaktur Dresden baut vor allem Phaetons und Bentleys.

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Archäologen graben älteste Moschee Deutschlands aushttp://oiger.de/2015/08/31/archaeologen-graben-aelteste-moschee-deutschlands-aus/155276 http://oiger.de/2015/08/31/archaeologen-graben-aelteste-moschee-deutschlands-aus/155276#comments Mon, 31 Aug 2015 18:11:29 +0000 http://oiger.de/?p=155276 Berlin/Wünsdorf, 31. August 2015. Archäologen der FU Berlin haben die vermutlich älteste Moschee in Deutschland ausgegraben: In einem Meter Tiefe fanden sie in Wünsdorf nahe Berlin die Überreste Verspannungsdrähte und Eisenbolzen der Holzkuppel sowie grüne und blaue Glasscherben der Fenster des islamischen Gotteshauses. Deutsches Reich wollte dort muslimische Kriegsgefangene zu Jihadisten gegen Entente-Mächte machen Die Moschee war vor 100 Jahren, während des I. Weltkriegs, im Kriegsgefangenen-Camp „Halbmondlager“ errichtet worden. „Das Deutsche Reich wollte an dem Ort damals Kriegsgefangene islamischen Glaubens aus den Reihen der Entente-Staaten indoktrinieren, also des Vereinigten Königreichs, Frankreichs und Russlands“, hieß es von der FU Berlin. „Die Kriegsgefangenen sollten bewegt werden, im Krieg fortan gegen ihre Herkunftsstaaten zu kämpfen und für das Bündnis der Mittelmächte einzutreten.“ Dieser Plan scheiterte jedoch: „Die ersten 2000 vermeintlichen Jihadisten wurden von Deutschland aus 1915 in Richtung des Osmanisches Reich geschickt mit dem Ziel, sie dort in die Armee zu integrieren. Dort wurden die Menschen aber so schlecht behandelt, dass in der Folge der gesamte Plan fallengelassen wurde.“ 1930 wurde die Moschee abgerissen. Später entstanden dort Militäreinrichtungen …

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Archäologen legen den Boden rund um den Moscheebau frei. Im Vordergrund Fundamente einer Panzerhalle aus der NS-Zeit. Foto: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landemuseum/Prof. Dr. Susan Pollock, Freie Universität Berlin

Archäologen legen den Boden rund um den Moscheebau frei. Im Vordergrund Fundamente einer Panzerhalle aus der NS-Zeit. Foto: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, Prof. Dr. Susan Pollock, Freie Universität Berlin

Berlin/Wünsdorf, 31. August 2015. Archäologen der FU Berlin haben die vermutlich älteste Moschee in Deutschland ausgegraben: In einem Meter Tiefe fanden sie in Wünsdorf nahe Berlin die Überreste Verspannungsdrähte und Eisenbolzen der Holzkuppel sowie grüne und blaue Glasscherben der Fenster des islamischen Gotteshauses.

Deutsches Reich wollte dort muslimische Kriegsgefangene zu Jihadisten gegen Entente-Mächte machen

Die Moschee war vor 100 Jahren, während des I. Weltkriegs, im Kriegsgefangenen-Camp „Halbmondlager“ errichtet worden. „Das Deutsche Reich wollte an dem Ort damals Kriegsgefangene islamischen Glaubens aus den Reihen der Entente-Staaten indoktrinieren, also des Vereinigten Königreichs, Frankreichs und Russlands“, hieß es von der FU Berlin. „Die Kriegsgefangenen sollten bewegt werden, im Krieg fortan gegen ihre Herkunftsstaaten zu kämpfen und für das Bündnis der Mittelmächte einzutreten.“ Dieser Plan scheiterte jedoch: „Die ersten 2000 vermeintlichen Jihadisten wurden von Deutschland aus 1915 in Richtung des Osmanisches Reich geschickt mit dem Ziel, sie dort in die Armee zu integrieren. Dort wurden die Menschen aber so schlecht behandelt, dass in der Folge der gesamte Plan fallengelassen wurde.“

1930 wurde die Moschee abgerissen. Später entstanden dort Militäreinrichtungen erst des NS-Regimes, dann der Sowjetunion. Das Land Brandenburg will dort demnächst Wohn-Container für Asylbewerber aufstellen. Deshalb hatten die Archäologen mit den Grabungen begonnen.

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Neues Sprachzentrum für Offiziersschule in Dresdenhttp://oiger.de/2015/08/31/neues-sprachzentrum-fuer-offiziersschule-in-dresden/155273 http://oiger.de/2015/08/31/neues-sprachzentrum-fuer-offiziersschule-in-dresden/155273#comments Mon, 31 Aug 2015 17:11:18 +0000 http://oiger.de/?p=155273 Dresden, 31. August 2015. Die Bundeswehr will die Sprachausbildung ihrer Offiziere in Sachsen ausbauen. Daher entsteht in der Offiziersschule des Heeres in Dresden nun ein neues Lehr- und Hörsaalzentrum. Der Neubau kostet voraussichtlich 4,7 Millionen Euro, teilte das sächsische Finanzministerium als Bauherr mit. Der dreigeschossige Sprachlehr-Komplex an der Marienallee soll zwölf Hörsäle umfassen und im Jahr 2016 übergeben werden.

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Abb.: Bundeswehr / Offizierschule des HeeresAbb.: Bundeswehr / Offizierschule des Heeres

Abb.: Bundeswehr / Offizierschule des Heeres

Dresden, 31. August 2015. Die Bundeswehr will die Sprachausbildung ihrer Offiziere in Sachsen ausbauen. Daher entsteht in der Offiziersschule des Heeres in Dresden nun ein neues Lehr- und Hörsaalzentrum.

Der Neubau kostet voraussichtlich 4,7 Millionen Euro, teilte das sächsische Finanzministerium als Bauherr mit. Der dreigeschossige Sprachlehr-Komplex an der Marienallee soll zwölf Hörsäle umfassen und im Jahr 2016 übergeben werden.

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Chemiker wollen Klimakiller CO2 als Rohstoff nutzenhttp://oiger.de/2015/08/31/chemiker-wollen-klimakiller-co2-als-rohstoff-nutzen/155266 http://oiger.de/2015/08/31/chemiker-wollen-klimakiller-co2-als-rohstoff-nutzen/155266#comments Mon, 31 Aug 2015 13:25:27 +0000 http://oiger.de/?p=155266 2000 Teilnehmer diskutieren beim Wissenschaftsforum in Dresden über Zukunftsaufgaben der Chemie Dresden, 31. August 2015. Kohlendioxid und Methan werden heute meist als „Klima-Killer“ wahrgenommen. Als gefährliche Treibhaus-Gase, die die Erderwärmung vorantreiben. Doch deutsche Chemiker hoffen Verfahren zu finden, um diese in riesigen Mengen vorkommenden Gase als Ressource einzusetzen, um zum Beispiel Kraftstoffe herzustellen. „Kohlendioxid ist nicht nur eine Gefahr, sondern auch ein Rohstoff“, betonte Dr. Thomas Geelhaar, der Präsident der „Gesellschaft Deutscher Chemiker“ (GDCh) beim „GDCh-Wissenschaftsforum Chemie 2015“ in Dresden. Transformation in Flüssigbrennstoff ist technologisch kein Problem – aber noch viel zu teuer Technologisch ist die Umwandlung dieser Treibhausgase in Flüssigbrennstoffe zwar prinzipiell längst gelöst. Aber eben mit Verfahren, die so teuer, energiefressend und aufwendig sind, dass zum Beispiel Methan als „Abfallprodukt“ von Ölindustrie und Landwirtschaft lieber in großen Mengen in die Atmosphäre geblasen wird. Daher sei es eine der ganz großen Zukunfts-Herausforderungen für Chemiker, Physiker und Ingenieure, ein wirtschaftliches Verfahren zu finden, um solche in großen Mengen vorkommenden Treibhausgase zu verwerten, meint auch der Präsident der Humboldt-Stiftung, Prof. Helmut Schwarz von der Technische Universität …

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Ringen nicht nur mit wissenschaftlichen Herausforderungen, sondern auch mit Image-Problemen: Chemiker gelten, wenn von der Öffentlichkeit überhaupt wahrgenommen, als eingekapselte Laborforscher, die potenziell gefährliche Stoffe mischen. Hier ein Szenefoto aus dem Chemietheater: „Das geheime Labor“, das Grundschülern zeigen soll, welchen Herausforderungen sich moderne Chemiker stellen. Foto: Umweltbühne / GDCh

Ringen nicht nur mit wissenschaftlichen Herausforderungen, sondern auch mit Image-Problemen: Chemiker gelten, wenn von der Öffentlichkeit überhaupt wahrgenommen, als eingekapselte Laborforscher, die potenziell gefährliche Stoffe mischen. Hier ein Szenenfoto aus dem Chemietheater: „Das geheime Labor“, das Grundschülern zeigen soll, welchen Herausforderungen sich moderne Chemiker stellen. Foto: Umweltbühne / GDCh

2000 Teilnehmer diskutieren beim Wissenschaftsforum in Dresden über Zukunftsaufgaben der Chemie

Dresden, 31. August 2015. Kohlendioxid und Methan werden heute meist als „Klima-Killer“ wahrgenommen. Als gefährliche Treibhaus-Gase, die die Erderwärmung vorantreiben. Doch deutsche Chemiker hoffen Verfahren zu finden, um diese in riesigen Mengen vorkommenden Gase als Ressource einzusetzen, um zum Beispiel Kraftstoffe herzustellen. „Kohlendioxid ist nicht nur eine Gefahr, sondern auch ein Rohstoff“, betonte Dr. Thomas Geelhaar, der Präsident der „Gesellschaft Deutscher Chemiker“ (GDCh) beim „GDCh-Wissenschaftsforum Chemie 2015“ in Dresden.

Transformation in Flüssigbrennstoff ist technologisch kein Problem – aber noch viel zu teuer

Technologisch ist die Umwandlung dieser Treibhausgase in Flüssigbrennstoffe zwar prinzipiell längst gelöst. Aber eben mit Verfahren, die so teuer, energiefressend und aufwendig sind, dass zum Beispiel Methan als „Abfallprodukt“ von Ölindustrie und Landwirtschaft lieber in großen Mengen in die Atmosphäre geblasen wird. Daher sei es eine der ganz großen Zukunfts-Herausforderungen für Chemiker, Physiker und Ingenieure, ein wirtschaftliches Verfahren zu finden, um solche in großen Mengen vorkommenden Treibhausgase zu verwerten, meint auch der Präsident der Humboldt-Stiftung, Prof. Helmut Schwarz von der Technische Universität Berlin. Damit könne man dann auch viele Energie- und Ressourcen-Probleme auf einen Schlag lösen.

Ist auf dem "Wissenschaftsforum Chemie 2015" in Dresden mit dem Karl-Ziegler-Preis ausgezeichnet worden: Prof. Helmut Schwarz von der ZU Berlin. Foto: hw

Ist auf dem “Wissenschaftsforum Chemie 2015″ in Dresden mit dem Karl-Ziegler-Preis ausgezeichnet worden: Prof. Helmut Schwarz von der ZU Berlin. Foto: hw

Biochemiker fragen sich: Wo beginnt das Leben?

Aber auch Materialien für bessere Batterien und Smartphones, die biochemischen Stadt-Haushalte der großen Mega-Cities weltweit und Lösungen für die Vermüllung der Meere mit Plastikmüll gehören derzeit zu den „Mega-Themen“, mit denen sich die deutschen Chemiker beschäftigen. Und für die Grundlagenforscher unter ihnen werden zudem die Schnittstellen zwischen Chemie, Biologie und Physik immer interessanter: „Da gehen wir Fragen nach wie: Wie funktioniert das Gehirn? Oder: Wie wird aus anorganischen organische Materialien, wo beginnt – chemisch gesehen – das Leben?“, nennt Prof. Schwarz Beispiele.

Chemiker ringen mit Image-Problem

Allerdings, und das beschäftigt auch die rund 2000 Teilnehmer des GDCh- Wissenschaftsforums Chemie in Dresden ganz besonders, haben die Chemiker auch ein Image-Problem zu lösen: In der öffentlichen Wahrnehmung, so CDCh-Präsident, dominiere das Bild vom „Chemiker, der im Elfenbeinturm auf Distanz geht, Chemikalien, die bei leichtfertiger Handhabung Katastrophen auslösen und Angst verbreiten, die chemische Industrie als Produzent gefährlicher Substanzen“. Dabei leiste die Chemie ganz erhebliche Beiträge für Wirtschaft und Gesellschaft. „Zum Beispiel basieren 20 Prozent der Weltökonomie auf Katalyse – aber das ist kaum einem bewusst“, meint Prof. Schwarz.

Auch deshalb haben die Chemiker für ihre Tagung in Dresden ein breites öffentliches Begleitprogramm auf die Beine gestellt, mit der sie für ihre Wissenschaft werben wollen.

Autor: Heiko Weckbrodt

Aus dem öffentlichen Programm:

  • Restaurierung historischer Uhren mit Hilfe der Chemie“, öffentlicher Abendvortrag von Prof. Arndt Simon im Deutschen Hygiene-Museum, Marta-Fraenkel-Saal, Montag, 31. August 2015, 20.30 Uhr
  • Chemietheater: „Das geheime Labor“ für Grundschüler, 31.8.-2.9.2015, Hygiene-Museum, Weitere Informationen und Anmeldung bei der Umweltbühne: Ivonne Fischer, Tel.: 0371/844 949-25, E-Mail: ivonne.fischer@umweltbuehne.de, www.umwelt-buehne.de
  • „Chemiker im Dritten Reich“, öffentliche Lesung in der Thalia-Buchhandlung an der TU, Rugestraße 6 – 10, Montag, 31. August 2015, 19 Uhr, Eintritt 5 €
  • Schülertag mit „ChemSlam – Science Slam”, Messe Dresden, Mittwoch, 2. September 2015, 13.40 Uhr, Saal Hamburg 1 (in der Messe-Börse)

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Fernsehen fördert Lungenemboliehttp://oiger.de/2015/08/30/fernsehen-foerdert-lungenembolie/155263 http://oiger.de/2015/08/30/fernsehen-foerdert-lungenembolie/155263#comments Sun, 30 Aug 2015 17:47:24 +0000 http://oiger.de/?p=155263 Ähnliche Effekte wie beim „Holzklasse“-Fliegen London/Osaka, 30. August 2015: Stundenlanges Fernsehen erhöht das Risiko, eine Lungenembolie zu bekommen, also ein gefährliches Blut-Gerinnsel. Davor hat heute die „Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung“ gewarnt. Sie berief sich dabei auf eine neue japanische Studie, die auf dem „Kongress der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft“ (ESC) in London vorgestellt wurde. Risiko doppelt so hoch wie bei Wenig-Glotzern Wer demnach täglich über fünf Stunden fernsieht, hat ein doppelt so hohes Risiko, eine tödliche Lungenembolie zu entwickeln, als Menschen, die weniger als zweieinhalb Stunden fernsehen. Für Menschen unter 60 Jahren ist dieses Risiko sogar sechsmal so hoch. Experten-Rat: Umherlatschen und Trinken Studienautor Dr. Toru Shirakawa von der Uni Osaka erklärt sich das mit ähnlichen Effekten, wie sie beim Fliegen in der Touristenklasse auftreten: Die Beine verharren vor der Glotze zu lange in einer Position und dies ist ungünstig für die Durchblutung. „Zur Vorbeugung empfehlen wir daher bei langem Fernsehen ähnliche Maßnahmen wie gegen das sogenannte Economy-Class-Syndrom, also regelmäßig aufzustehen und herumzugehen und ausreichend Wasser zu trinken.

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Abb.: hw

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Ähnliche Effekte wie beim „Holzklasse“-Fliegen

London/Osaka, 30. August 2015: Stundenlanges Fernsehen erhöht das Risiko, eine Lungenembolie zu bekommen, also ein gefährliches Blut-Gerinnsel. Davor hat heute die „Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung“ gewarnt. Sie berief sich dabei auf eine neue japanische Studie, die auf dem „Kongress der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft“ (ESC) in London vorgestellt wurde.

Risiko doppelt so hoch wie bei Wenig-Glotzern

Wer demnach täglich über fünf Stunden fernsieht, hat ein doppelt so hohes Risiko, eine tödliche Lungenembolie zu entwickeln, als Menschen, die weniger als zweieinhalb Stunden fernsehen. Für Menschen unter 60 Jahren ist dieses Risiko sogar sechsmal so hoch.

Experten-Rat: Umherlatschen und Trinken

Studienautor Dr. Toru Shirakawa von der Uni Osaka erklärt sich das mit ähnlichen Effekten, wie sie beim Fliegen in der Touristenklasse auftreten: Die Beine verharren vor der Glotze zu lange in einer Position und dies ist ungünstig für die Durchblutung. „Zur Vorbeugung empfehlen wir daher bei langem Fernsehen ähnliche Maßnahmen wie gegen das sogenannte Economy-Class-Syndrom, also regelmäßig aufzustehen und herumzugehen und ausreichend Wasser zu trinken.

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Politkrimi „Februar“: Dresden versinkt in Gewaltexzessenhttp://oiger.de/2015/08/30/politkrimi-februar-dresden-versinkt-in-gewaltexzessen/155257 http://oiger.de/2015/08/30/politkrimi-februar-dresden-versinkt-in-gewaltexzessen/155257#comments Sun, 30 Aug 2015 15:52:39 +0000 http://oiger.de/?p=155257 Francis Mohrs Roman über Wege in die Eskalation Was passiert, wenn in einer Stadtgesellschaft der Grundkonsens zerbröseln, selbst tiefe Konflikte gewaltfrei zu lösen? Wenn harter Streit erst zu Steinen, dann zu Brandsätzen und purer Terrorlust gerinnt? Eine Frage, die angesichts der jüngsten Ausschreitungen gegen Asylbewerber in Dresden und Heidenau aktueller denn je ist. Der in Leipzig geborene und in Dresden lebende Autor Francis Mohr hat sie seinem neuen Krimi „Februar“ durchgespielt. Und wie es der Titel schon andeutet, zieht er seine spannende und politisch ambitionierte Geschichte am Grundtrauma seiner selbstverliebten-geliebten Wahlheimat Dresden auf: Kurz vor einem der Gedenktage an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar eskalieren bei ihm politische Lagerkämpfe zu einer beispiellosen Spirale der Gewalt. Schließlich greift sogar das Militär ein, weil die Polizei vor Ort angesichts des mörderischen Terrors von Ultralinken und -Rechten hoffnungslos überfordert ist. Immer neue Gräben: Links-Rechts, Ossi-Wessi, Oben-Unten Für Hauptkommissar Josef Kafka erscheint es zunächst ein Routine-Auftrag wie jedes Jahr: Rechte und Linke haben wieder mal ihre Demos angekündigt, Zoff ist zu erwarten, und nun soll er den Psychologen …

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Im Polit-Thriller "Februar" von Francis Mohr eskalieren politische Grabenkämpfe in Dresden zu Terror und Gewalt. Fotos & Montage: hw, Coverfoto: Dresdner Buchverlag

Im Polit-Thriller “Februar” von Francis Mohr eskalieren politische Grabenkämpfe in Dresden zu Terror und Gewalt. Fotos & Montage: hw, Coverfoto: Dresdner Buchverlag

Francis Mohrs Roman über Wege in die Eskalation

Was passiert, wenn in einer Stadtgesellschaft der Grundkonsens zerbröseln, selbst tiefe Konflikte gewaltfrei zu lösen? Wenn harter Streit erst zu Steinen, dann zu Brandsätzen und purer Terrorlust gerinnt? Eine Frage, die angesichts der jüngsten Ausschreitungen gegen Asylbewerber in Dresden und Heidenau aktueller denn je ist. Der in Leipzig geborene und in Dresden lebende Autor Francis Mohr hat sie seinem neuen Krimi „Februar“ durchgespielt. Und wie es der Titel schon andeutet, zieht er seine spannende und politisch ambitionierte Geschichte am Grundtrauma seiner selbstverliebten-geliebten Wahlheimat Dresden auf: Kurz vor einem der Gedenktage an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar eskalieren bei ihm politische Lagerkämpfe zu einer beispiellosen Spirale der Gewalt. Schließlich greift sogar das Militär ein, weil die Polizei vor Ort angesichts des mörderischen Terrors von Ultralinken und -Rechten hoffnungslos überfordert ist.

Immer neue Gräben: Links-Rechts, Ossi-Wessi, Oben-Unten

Für Hauptkommissar Josef Kafka erscheint es zunächst ein Routine-Auftrag wie jedes Jahr: Rechte und Linke haben wieder mal ihre Demos angekündigt, Zoff ist zu erwarten, und nun soll er den Psychologen Fritz Sölle überreden, in einem Deeskalations-Team der Kripo mitzumachen. Der Therapeut gibt ihm einen Korb, hat keine Lust. Blöder Wessi, denkt sich der ostdeutsche Kommissar und zieht ab. Dann jedoch prallen Linke und Rechte am Bahnhof mit unerwarteter Wucht aufeinander, zermalmen eine Polizeihundertschaft zwischen sich, mehrere Polizisten sterben und ein bekannter Lokalpolitiker verbrennt am Rande der Randale in seinem Auto. Die Kripo wertet illegal die Handy-Daten der Demonstranten aus und dabei ergibt sich bei allzu vielen ein gemeinsamer Nenner: Sie alle sind Patienten von Fritz Sölle. Zufall? Ein Zweckpakt zwischen Links- und Rechtsradikalen gegen „das System“? Oder spielen da noch persönliche Abrechnungen eine Rolle? Kafka geht widerwillig eine Ermittlungs-Allianz mit dem „Wessi-Schnösel“ Sölle ein, der wiederum beginnt, seine Schweigepflichten recht großzügig auszulegen…

Autor hält seiner Wahlheimat den Spiegel vor

Der Autor und Psychologe Francis Mohr wurde in Leipzig geboren, lebt in Dresden und liebt wie seine Romanfigur Kafka Portwein. Foto: Olga Meier-SanderDer Autor und Psychologe Francis Mohr wurde in Leipzig geboren, lebt in Dresden und liebt wie seine Romanfigur Kafka Portwein. Foto: Olga Meier-Sander

Der Autor und Psychologe Francis Mohr wurde in Leipzig geboren, lebt in Dresden und liebt wie seine Romanfigur Kafka Portwein. Foto: Olga Meier-Sander

„Die Alten verblödeten allabendlich desinteressiert vorm Sedierprogramm der Fernsehindustrie. Eine selbstverliebte und auf Egotrip getrimmte Jugend tanzte auf Crystal-Partys. Die Politik brillierte mit Gutmenschenphrasen, Political Correctness und Deeskalationsgeseiere. Die Justiz zog sich auf blockierende Standards zurück und hatte es längst verlernt, sich auf eine eigene Sprache jenseits juristischer Floskeln zurückzubesinnen. Statt einfachste Meinungsdifferenzen mittels zwischenmenschlicher oder moralischer Standards zu regeln, wurden Drohgebärden mit Hilfe von Anwälten aufgefahren.“

(Aus: Francis Mohr: „Februar“)

Obwohl durchaus parteiisch geschrieben, ist „Februar“ glücklicherweise kein propagandistisches Pamphlet geworden, sondern beides: spannender Krimi und gesellschaftliche Analyse einer zerrissenen, narzisstischen Stadt, die, obwohl namentlich nicht genannt, unschwer als Dresden zu identifizieren ist. Deren Demonstranten 1989 die kommunistischen Diktatoren mit dem Ruf „Keine Gewalt!“ ihrer Argumente beraubte, und in der nun plötzlich Gewalt gegen Menschen als opportun gilt. Eine Stadt, die „nervt“ und fasziniert“ – und in diesem eben nur halbfiktiven Szenario zeigt, in welche dunklen Abgründe Bigotterie und Radikalisierung führen können.

Fazit: stilsicher, spannend und analytisch

Dabei zeigt sich Francis Mohr als stilsicherer Autor mit einem Auge für wichtige Details. Dabei bemüht sich Mohr deutlich, Klischees und direkte Parteinahme zu umschiffen, nicht zu dick aufzutragen, was ihm nicht immer, aber meist gelingt. Kritisch anzumerken sind allerdings ein bisschen viele Flüchtigkeitsfehler, die durch das Lektorat geschlüpft sind. Abgesehen davon ist „Februar“ ein spannender, stilsicherer und gleichzeitig analytischer Polit-Krimi mit einem Kommissar Kafka (nomen est omen), von dem man gerne mehr lesen möchte.

Autor: Heiko Weckbrodt

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Francis Mohr: „Februar“, Krimi, Dresdner Buchverlag 2015, Kindle-eBuch: 8 Euro, ASIN: B00SL3NYXI, Taschenbuch: ISBN: 978-3-943450-29-3, 304 Seiten, 13 Euro, Leseprobe hier

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Neues Krebszentrum für Krankenhaus Dresden-Friedrichstadthttp://oiger.de/2015/08/30/neues-krebszentrum-fuer-krankenhaus-dresden-friedrichstadt/155253 http://oiger.de/2015/08/30/neues-krebszentrum-fuer-krankenhaus-dresden-friedrichstadt/155253#comments Sun, 30 Aug 2015 07:28:38 +0000 http://oiger.de/?p=155253 Dresden, 30. August 2015. Das städtische Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt bekommt ein neues Zentrum für Onkologie. Der Neubau wird das ältere Haus an der Ecke von Bräuergasse und Seminarstraße ersetzen und soll eine moderne Behandlung von Krebspatienten sorgen. Offizieller Baustart ist am 4. September 2015 mit einer Grundsteinlegung. Ende 2016 soll das 10,5 Millionen Euro teure Krebszentrum betriebsbereit sein. Das sächsische Sozialministerium und die Landeshauptstadt finanzieren die Investition gemeinsam. Das Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt umfasst 15 Kliniken mit rund 940 Betten. Es beschäftigt 1800 Mitarbeiter und betreut jährlich rund 85.000 Patienten. In der Onkologie ist das Krankenhaus insbesondere auf Brust-, Prostata- und Darmkrebs spezialisiert.

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Dresden, 30. August 2015. Das städtische Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt bekommt ein neues Zentrum für Onkologie. Der Neubau wird das ältere Haus an der Ecke von Bräuergasse und Seminarstraße ersetzen und soll eine moderne Behandlung von Krebspatienten sorgen. Offizieller Baustart ist am 4. September 2015 mit einer Grundsteinlegung.

Ende 2016 soll das 10,5 Millionen Euro teure Krebszentrum betriebsbereit sein. Das sächsische Sozialministerium und die Landeshauptstadt finanzieren die Investition gemeinsam.

Das Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt umfasst 15 Kliniken mit rund 940 Betten. Es beschäftigt 1800 Mitarbeiter und betreut jährlich rund 85.000 Patienten. In der Onkologie ist das Krankenhaus insbesondere auf Brust-, Prostata- und Darmkrebs spezialisiert.

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Mehr Schutz für Textilarbeiter in Entwicklungsländernhttp://oiger.de/2015/08/29/mehr-schutz-fuer-textilarbeiter-in-entwicklungslaendern/155248 http://oiger.de/2015/08/29/mehr-schutz-fuer-textilarbeiter-in-entwicklungslaendern/155248#comments Sat, 29 Aug 2015 13:49:57 +0000 http://oiger.de/?p=155248 Studie der FU Berlin zielt nach Fabrik-Einsturz auf Leitlinien für globale Produktionsnetzwerke Berlin, 29. August 2015. Wie Arbeitschutz und Umweltauflagen für Textilfabriken in Entwicklungsländern so verbessert werden können, dass sich Katastrophen wie vor reichlich zwei Jahren im Kleiderwerk Rana Plaza in der Stadt Sabhar in Bangladesch nicht wiederholen, soll nun eine wirtschaftswissenschaftliche Studie der FU Berlin klären. Juniorprofessorin Elke Schüßler will dabei alle an den globalen Produktions-Netzwerken der Textilindustrie beteiligten Akteure einbeziehen, von den westlichen Handelsunternehmen hin bis zur Fabrikarbeiterin in Bangladesch, kündigte die Freien Universität (FU) Berlin an. Textilwerk Rana Plaza in Bangladesch hatte 1100 Menschen in den Tod gerissen Beim Einsturz der neunstöckigen Fabrik in Rana Plaza am 24. April 2013 waren über 1100 Menschen gestorben, weitere 2400 erlitten Verletzungen. „Der Betreiber hatte lebensbedrohliche Baumängel ignoriert“, so die FU.

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Beim Einsurz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch im Jahr 2013 waren 1100 Menschen gestorben. Eine Studie soll nun Richtlinien entwickeln, die das Risiko solcher Katastrophen vermindern. Foto: Heiko WeckbrodtBeim Einsurz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch im Jahr 2013 waren 1100 Menschen gestorben. Eine Studie soll nun Richtlinien entwickeln, die das Risiko solcher Katastrophen vermindern. Foto: Heiko Weckbrodt

Beim Einsurz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch im Jahr 2013 waren 1100 Menschen gestorben. Eine Studie soll nun Richtlinien entwickeln, die das Risiko solcher Katastrophen vermindern. Foto: Heiko Weckbrodt

Studie der FU Berlin zielt nach Fabrik-Einsturz auf Leitlinien für globale Produktionsnetzwerke

Berlin, 29. August 2015. Wie Arbeitschutz und Umweltauflagen für Textilfabriken in Entwicklungsländern so verbessert werden können, dass sich Katastrophen wie vor reichlich zwei Jahren im Kleiderwerk Rana Plaza in der Stadt Sabhar in Bangladesch nicht wiederholen, soll nun eine wirtschaftswissenschaftliche Studie der FU Berlin klären. Juniorprofessorin Elke Schüßler will dabei alle an den globalen Produktions-Netzwerken der Textilindustrie beteiligten Akteure einbeziehen, von den westlichen Handelsunternehmen hin bis zur Fabrikarbeiterin in Bangladesch, kündigte die Freien Universität (FU) Berlin an.

Textilwerk Rana Plaza in Bangladesch hatte 1100 Menschen in den Tod gerissen

Beim Einsturz der neunstöckigen Fabrik in Rana Plaza am 24. April 2013 waren über 1100 Menschen gestorben, weitere 2400 erlitten Verletzungen. „Der Betreiber hatte lebensbedrohliche Baumängel ignoriert“, so die FU.

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Geldpumpe der EZB half erst in der Krise – verpufft aber seitdemhttp://oiger.de/2015/08/29/geldpumpe-der-ezb-half-erst-in-der-krise-verpufft-aber-seitdem/155246 http://oiger.de/2015/08/29/geldpumpe-der-ezb-half-erst-in-der-krise-verpufft-aber-seitdem/155246#comments Sat, 29 Aug 2015 10:27:04 +0000 http://oiger.de/?p=155246 IfW hat Wechselwirkung zwischen Geldpolitik und Konjunktur in Weltwirtschaftskrise ab 2008 untersucht Kiel, 29. August 2015. Die großzügige Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat in der ersten Phase der Weltwirtschaftskrise 2008 und 2009 zunächst geholfen, die Talfahrt abzubremsen – hat aber seitdem keine, wenn nicht sogar negative Folgen für die Konjunktur gehabt. Das geht aus der Studie „The Monetary Policy during Financial Crises” des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) Kiel hervor. Durch Zinssenkung und Geldschöpfung zunächst massiv Geld in den Euro-Raum zu pumpen, habe anfangs geholfen, das Vertrauen von Konsumenten, Anlegern und Unternehmern in die weitere Wirtschaftsentwicklung zu heben, meinen die Studien-Autoren Nils Jannsen, Galina Potjagailo und Maik H. Wolters, die für ihre Untersuchung die Geld- und Konjunktur-Wechselwirkungen in 20 Industrieländern analysiert hatten. In der folgenden Erholungsphase ab 2010 sei diese Geldpumpe jedoch nahezu verpufft. Möglicherweise hätte sich die Wirtschaft sogar schneller erholt, wenn die EZB dann wieder auf eine restriktive Geldpolitik umgeschwenkt wäre, mutmaßt das IfW. Grund: „In einer solchen Phase könnten immer neue expansive Maßnahmen an den Märkten als Signal interpretiert werden, dass sich …

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Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

Foto: Heiko Weckbrodt

IfW hat Wechselwirkung zwischen Geldpolitik und Konjunktur in Weltwirtschaftskrise ab 2008 untersucht

Kiel, 29. August 2015. Die großzügige Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat in der ersten Phase der Weltwirtschaftskrise 2008 und 2009 zunächst geholfen, die Talfahrt abzubremsen – hat aber seitdem keine, wenn nicht sogar negative Folgen für die Konjunktur gehabt. Das geht aus der Studie „The Monetary Policy during Financial Crises” des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) Kiel hervor.

Durch Zinssenkung und Geldschöpfung zunächst massiv Geld in den Euro-Raum zu pumpen, habe anfangs geholfen, das Vertrauen von Konsumenten, Anlegern und Unternehmern in die weitere Wirtschaftsentwicklung zu heben, meinen die Studien-Autoren Nils Jannsen, Galina Potjagailo und Maik H. Wolters, die für ihre Untersuchung die Geld- und Konjunktur-Wechselwirkungen in 20 Industrieländern analysiert hatten.

In der folgenden Erholungsphase ab 2010 sei diese Geldpumpe jedoch nahezu verpufft. Möglicherweise hätte sich die Wirtschaft sogar schneller erholt, wenn die EZB dann wieder auf eine restriktive Geldpolitik umgeschwenkt wäre, mutmaßt das IfW. Grund: „In einer solchen Phase könnten immer neue expansive Maßnahmen an den Märkten als Signal interpretiert werden, dass sich die Wirtschaft doch in einem schlechteren Zustand befindet, als zunächst angenommen, und so die Konjunktur sogar belasten.“

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Lichtkomposition per Tablethttp://oiger.de/2015/08/28/lichtkomposition-per-tablet/155243 http://oiger.de/2015/08/28/lichtkomposition-per-tablet/155243#comments Fri, 28 Aug 2015 18:40:34 +0000 http://oiger.de/?p=155243 „Dresden Elektronik“ setzt auf Zigbee-Funk für Leuchten-Vernetzung Dresden, 28. August 2015. Um Leuchtinseln und Wohlfühllicht in Gebäuden zu erzeugen, setzten große Leuchtenhersteller wie Osram, Philips und General Electric Lighting auf den Funkstandard „Zigbee“. Dabei werden meist Dutzende LED-Lampen drahtlos miteinander vernetzt, um sie gruppenweise oder einzeln zu steuern und mit Dämmerungssensoren zu koppeln. Dadurch wird es zum Beispiel möglich, per PC oder Tablettrechner Farblicht-Szenarien, Tages- oder Abendlicht-Atmosphäre in Büros zu erzeugen. Und es sind eben nicht nur die ganz großen Konzerne, die in diesem Marktsegment den Ton angeben, auch kleinere Technologie-Unternehmen mischen hier mit. So hat sich die sächsische Ingenieurfirma „Dresden Elektronik“ inzwischen laut eigenen Angaben nach Philips und Osram als einer der führenden ZigBee-Integratoren auf dem europäischen Markt“ positioniert. Auch Farbnuancen in Räumen steuerbar So hat das Unternehmen jetzt Vorschaltgeräte vorgestellt, die bis zu 40 Zigbee-fähige Leuchten ansteuern können. Den Vorteil der Zigbee-Technologie sehen die Dresdner Ingenieure vor allem im vergleichsweise geringem Installationsaufwand: Durch die Funklösung erspare man es sich, im Gebäude Kabelkanäle zu fräsen und Kabel verlegen zu müssen, und komme recht schnell …

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"Dresden Elektronik"- Geschäftsführer Lutz Pietschmann neben LED-Leuchten, die per Computertelefon gesteuert werden. Foto. Heiko Weckbrodt

“Dresden Elektronik”- Geschäftsführer Lutz Pietschmann neben LED-Leuchten, die per Smartphone gesteuert werden. Foto. Heiko Weckbrodt

„Dresden Elektronik“ setzt auf Zigbee-Funk für Leuchten-Vernetzung

Dresden, 28. August 2015. Um Leuchtinseln und Wohlfühllicht in Gebäuden zu erzeugen, setzten große Leuchtenhersteller wie Osram, Philips und General Electric Lighting auf den Funkstandard „Zigbee“. Dabei werden meist Dutzende LED-Lampen drahtlos miteinander vernetzt, um sie gruppenweise oder einzeln zu steuern und mit Dämmerungssensoren zu koppeln.

Dadurch wird es zum Beispiel möglich, per PC oder Tablettrechner Farblicht-Szenarien, Tages- oder Abendlicht-Atmosphäre in Büros zu erzeugen. Und es sind eben nicht nur die ganz großen Konzerne, die in diesem Marktsegment den Ton angeben, auch kleinere Technologie-Unternehmen mischen hier mit. So hat sich die sächsische Ingenieurfirma „Dresden Elektronik“ inzwischen laut eigenen Angaben nach Philips und Osram als einer der führenden ZigBee-Integratoren auf dem europäischen Markt“ positioniert.

Auch Farbnuancen in Räumen steuerbar

So hat das Unternehmen jetzt Vorschaltgeräte vorgestellt, die bis zu 40 Zigbee-fähige Leuchten ansteuern können. Den Vorteil der Zigbee-Technologie sehen die Dresdner Ingenieure vor allem im vergleichsweise geringem Installationsaufwand: Durch die Funklösung erspare man es sich, im Gebäude Kabelkanäle zu fräsen und Kabel verlegen zu müssen, und komme recht schnell zu einer „intelligenten Lichtsteuerung“. Mit den Zigbee-Geräten sei es zudem möglich, Räume stufenlos in verschiedenen Farbnuancen auszuleuchten.

Die NIVIL-Forscher wollen mit Studenten in Hörsälen experimenten, die sich mit verschiedenen Farbleuchten bestrahlen - um dann zu ermitteln, ob beispielsweise die Konzentration der Nachwuchsakademiker wächst oder sinkt. Fotos: TU Berlin

Die NIVIL-Forscher wollen mit Studenten in Hörsälen experimenten, die sich mit verschiedenen Farbleuchten bestrahlen – um dann zu ermitteln, ob beispielsweise die Konzentration der Nachwuchsakademiker wächst oder sinkt. Fotos: TU Berlin

Lichtstimmung beeinflusst unterbewusst Leistungsfähigkeit

Und gerade dies könnte das Arbeiten und Wohnen vieler Menschen in Zukunft spürbar verändern. Frühere Studien in Altersheimen hatten zum Beispiel ergeben, dass Hochbetagte tagsüber wacher agieren und abends besser einschlafen, wenn die Farbnuancen der Heimbeleuchtung Tages- beziehungsweise Abendlicht simulieren. Und manche Forscher entwickeln bereits weitergehende Konzepte, die darauf zielen, mit intelligenten Lichtsteuerungen auch die Produktivität von Büroangestellten. So untersuchen Wissenschaftler und Mediziner der TU Berlin, des Uniklinikums Dresden und weitere Partner derzeit im Rahmen des Projektes „Nicht-visuelle Lichtwirkungen“ (NIVIL), wie die Farbtöne von Kunstlicht die Konzentration von Studenten während der Vorlesungen beeinflusst. hw

Zum Weiterlesen:

Licht soll uns glücklicher machen

Was ist Zigbee?

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Adlige Holzspiele im Park Pillnitzhttp://oiger.de/2015/08/28/adlige-holzspiele-im-park-pillnitz/155237 http://oiger.de/2015/08/28/adlige-holzspiele-im-park-pillnitz/155237#comments Fri, 28 Aug 2015 15:11:11 +0000 http://oiger.de/?p=155237 Oigers Wochenend-Tipp: Lustwandelnde Sinnesreise in ein barockes Disneyland Dresden, 28. August 2015. Das zauberhafte Schloss Pillnitz mit seinen weitläufigen Parkanlagen, unmittelbar vor den Toren Dresdens gelegen, macht es möglich: für ein Wochenende eine lustwandelnde Sinnesreise in ein barockes Disneyland zu unternehmen. Und das ganze Vergnügen wird zum Preis von nur vier Euro geboten. Spielen wie August der Starke Wir reden vom Pillnitzer Spielewochenende am 29. und 30. August jeweils von 9 bis 18 Uhr auf der Wiese hinter dem Bergpalais. Das Spektakel knüpft an die Zeit August des Starken, als Schloss und Park Pillnitz ein perfekter Ort für barocke Feste mit Vergnügungs-, Verkleidungs- und Geschicklichkeitsspielen war. Vom Solitär bis zum Katapult Diese Tradition aufnehmend, findet auf der von zahlreichen schattenspendenden hohen Bäumen gesäumten Wiese hinter dem Bergpalais ein Spielewochenende statt. Die Besucher können sich an Dutzenden detailgetreuen historischen Holzspielen ausprobieren. Für Kinder gibt es zusätzlich eigene Spiele und eine Malstation. Die Spiele im XXL-Format fordern Geschicklichkeit und Teamarbeit, denn sie können von bis zu acht Personen gleichzeitig gespielt werden. Die ganze Familie kann zum Beispiel …

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Die der Elbe abgewandte Seite des Wasserpalais am Pillnitzer Schloss. Foto: Peter Weckbrodt

Die der Elbe abgewandte Seite des Wasserpalais’ am Pillnitzer Schloss. Foto: Peter Weckbrodt

Oigers Wochenend-Tipp: Lustwandelnde Sinnesreise in ein barockes Disneyland

Dresden, 28. August 2015. Das zauberhafte Schloss Pillnitz mit seinen weitläufigen Parkanlagen, unmittelbar vor den Toren Dresdens gelegen, macht es möglich: für ein Wochenende eine lustwandelnde Sinnesreise in ein barockes Disneyland zu unternehmen. Und das ganze Vergnügen wird zum Preis von nur vier Euro geboten.

Spielen wie August der Starke

Wir reden vom Pillnitzer Spielewochenende am 29. und 30. August jeweils von 9 bis 18 Uhr auf der Wiese hinter dem Bergpalais. Das Spektakel knüpft an die Zeit August des Starken, als Schloss und Park Pillnitz ein perfekter Ort für barocke Feste mit Vergnügungs-, Verkleidungs- und Geschicklichkeitsspielen war.

Im fernen Baltikum entdeckte der Autor diese Schaukel, wie sie einst auch der sächsische Adel für seine Vergnügungen benutzte. Foto: Peter Weckbrodt

Im fernen Baltikum entdeckte der Autor diese Schaukel, wie sie einst auch der sächsische Adel für seine Vergnügungen benutzte. Foto: Peter Weckbrodt

Vom Solitär bis zum Katapult

Diese Tradition aufnehmend, findet auf der von zahlreichen schattenspendenden hohen Bäumen gesäumten Wiese hinter dem Bergpalais ein Spielewochenende statt. Die Besucher können sich an Dutzenden detailgetreuen historischen Holzspielen ausprobieren. Für Kinder gibt es zusätzlich eigene Spiele und eine Malstation. Die Spiele im XXL-Format fordern Geschicklichkeit und Teamarbeit, denn sie können von bis zu acht Personen gleichzeitig gespielt werden. Die ganze Familie kann zum Beispiel bei Solitär-, Löcherlabyrinth-, Mal Jong- und Katapultspielen die Geschichte von Schloss & Park neu entdecken und sich – wie der König und sein Hofstaat – die Zeit vergnüglich vertreiben. In historische Kostüme gewandte Personen erklären und betreuen die Holzspielanlagen.

Einst ein Vergnügungsparadies nur für den Adel

Viele Jahrhunderte war das gemeinsame Spielen, Wippen, Schaukeln und Verkleiden ein beliebter Zeitvertreib des Adels. In der gesamten Pillnitzer Schloss- und Parkanlage waren damals Spielgeräte aufgebaut, es war eine Art „barockes Disneyland“.

Auf diesen, von schattenspenden Bäumen gesäumten Wiesen erwartet die Besucher das barocke Disneyland. Foto: Peter Weckbrodt

Auf diesen, von schattenspenden Bäumen gesäumten Wiesen erwartet die Besucher das barocke Disneyland. Foto: Peter Weckbrodt

Anlässlich des Pillnitzer Spielewochenendes kostet das Tagesticket für den Schlosspark am 29. und 30. August 4 Euro, ermäßigt 2 Euro. Kinder bis 16 Jahre und Inhaber der Jahreskarte „Gartenfreund für 1 Jahr“ erhalten freien Eintritt. Zusätzliche Kosten für die Benutzung der Spiele fallen nicht an.

Als der König selbst gefangen war

Der Besuch der Schlossanlage gibt Gelegenheit, zwei Sonderausstellungen zu besuchen. So ist bis zum 13. September „Die falsche Blume. Ein Designmärchen von Hermann August Weizeneggger“ des Kunstgewerbemuseum im Wasserpalais zu sehen.

Noch bis 20. September zugänglich ist im Schlossmuseum Neues Palais „Gefangen, gelitten, gefeiert. Sachsen 1815 – der König kehrt zurück.“. Die Sonderausstellung zeichnet genau 200 Jahre nach der Rückkehr König Friedrich August I. von Sachsen in die Heimat die Geschichte von fast 20 Monaten Gefangenschaft in außergewöhnlichen Exponaten nach. Erstmals wird die Entstehung der neuen sächsischen Landesfarben in Original-Dokumenten anschaulich gemacht. Bücher, Bilder und Dokumente beleuchten in dieser Form erstmalig die Neukonstruktion sächsischer Identität im 19. Jahrhundert. Autor: Peter Weckbrodt

Schloss & Park Pillnitz, August-Böckstiegel-Straße 2, 01326 Dresden; Di bis So 10 bis 18 Uhr geöffnet; Tagesticket für Schloss und Park 8 Euro, erm. 6 Euro, bis 16 Jahre frei; Tagesticket für den Schlosspark am 29. und 30. August 4 Euro, erm. 2 Euro, Kinder bis 16 Jahre frei. Mehr Infos gibt es hier im Netz.

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Physiker bauen mit Laser und Gold Wärmefalle für Molekülehttp://oiger.de/2015/08/28/physiker-bauen-mit-laser-und-gold-waermefalle-fuer-molekuele/155234 http://oiger.de/2015/08/28/physiker-bauen-mit-laser-und-gold-waermefalle-fuer-molekuele/155234#comments Fri, 28 Aug 2015 14:45:41 +0000 http://oiger.de/?p=155234 Unis Leipzig und Dresden sehen damit auch neue Chancen für Alzheimer-Analyse Leipzig/Dresden, 28. August 2015. Eine Laser-befeuerte Goldfalle für Proteine soll künftig dabei helfen, die Ursachen von Krankheiten wie Alzheimer zu analysieren. Das hoffen jedenfalls die Physiker der Unis Leipzig und Dresden, die diesen winzigen Fangkescher nun entwickelt haben. Die Falle ist laut Uni-Angaben auch dafür geeignet, einzelne Moleküle einzufangen und zu manipulieren. Auch einzelne Moleküle einfangbar Dabei nutzten Doktorand Marco Braun von der Uni Leipzig den altbekannten Effekt aus, dass sich Moleküle in Flüssigkeiten von warmen zu kalten Stellen hinbewegen. Diesen „Thermophorese“ genannten Prozess setzt er in Gang, indem er winzige Goldstrukturen, durch die eine Flüssigkeit fließt, an ausgewählten Stellen mit Lasern rasch aufheizt. Dadurch versammeln sich die gesuchten Moleküle in kleinen kalten Höhlen der Goldfalle. Mit dieser Methode ist es zum Beispiel möglich zu analysieren, wenn in biochemischen Reaktionen einzelne Moleküle damit beginnen, komplexe Strukturen aufzubauen.

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Molekül Abb.: hw

Abb.: hw

Unis Leipzig und Dresden sehen damit auch neue Chancen für Alzheimer-Analyse

Leipzig/Dresden, 28. August 2015. Eine Laser-befeuerte Goldfalle für Proteine soll künftig dabei helfen, die Ursachen von Krankheiten wie Alzheimer zu analysieren. Das hoffen jedenfalls die Physiker der Unis Leipzig und Dresden, die diesen winzigen Fangkescher nun entwickelt haben. Die Falle ist laut Uni-Angaben auch dafür geeignet, einzelne Moleküle einzufangen und zu manipulieren.

Auch einzelne Moleküle einfangbar

Dabei nutzten Doktorand Marco Braun von der Uni Leipzig den altbekannten Effekt aus, dass sich Moleküle in Flüssigkeiten von warmen zu kalten Stellen hinbewegen. Diesen „Thermophorese“ genannten Prozess setzt er in Gang, indem er winzige Goldstrukturen, durch die eine Flüssigkeit fließt, an ausgewählten Stellen mit Lasern rasch aufheizt. Dadurch versammeln sich die gesuchten Moleküle in kleinen kalten Höhlen der Goldfalle.

Mit dieser Methode ist es zum Beispiel möglich zu analysieren, wenn in biochemischen Reaktionen einzelne Moleküle damit beginnen, komplexe Strukturen aufzubauen.

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TU Chemnitz bekommt Nanomembran-Zentrumhttp://oiger.de/2015/08/28/tu-chemnitz-bekommt-nanomembran-zentrum/155231 http://oiger.de/2015/08/28/tu-chemnitz-bekommt-nanomembran-zentrum/155231#comments Fri, 28 Aug 2015 10:50:30 +0000 http://oiger.de/?p=155231 33 Millionen Euro teurer Komplex soll 2016 fertig sein Chemnitz, 28. August 2015. Innovative Nano-Membranen, die dünnere und biegsame Elektronik und Sensoren ermöglichen, wollen Forscher der Technischen Universität Chemnitz in einem neuen „Zentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen“ (MAIN) entwickeln. Der sächsische Finanzminister Georg Unland (CDU) legte heute den Grundstein für das 33 Millionen Euro teure Gebäude an der Rosenbergstraße. Nanomembranen für Roboter, Implantate und Energiespeicher gedacht Der 78 Meter lange Komplex soll im April 2016 fertig sein und dann unter anderem erschütterungsfrei gebaute Labore und Reinräume für die TU-Forscher bieten. Die Anwendungsfelder für die neuen nanostrukturierten Membranen sehen die Wissenschaftler beispielsweise in flexibler Magnetelektronik und Sensorik für medizinische Implantate und Roboter, außerdem in besonders leistungsfähigen Energiespeichern.

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Auch Nanoelektronik-Professor Dr. Oliver G. Schmidt (vorn) wird im Nanomembran-Zentrum forschen. Foto: Christian Schenk, TU Chemnitz

Auch Nanoelektronik-Professor Dr. Oliver G. Schmidt (vorn) interessiert sich für die Nanomembranen. Foto: Christian Schenk, TU Chemnitz

33 Millionen Euro teurer Komplex soll 2016 fertig sein

Chemnitz, 28. August 2015. Innovative Nano-Membranen, die dünnere und biegsame Elektronik und Sensoren ermöglichen, wollen Forscher der Technischen Universität Chemnitz in einem neuen „Zentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen“ (MAIN) entwickeln. Der sächsische Finanzminister Georg Unland (CDU) legte heute den Grundstein für das 33 Millionen Euro teure Gebäude an der Rosenbergstraße.

Nanomembranen für Roboter, Implantate und Energiespeicher gedacht

Der 78 Meter lange Komplex soll im April 2016 fertig sein und dann unter anderem erschütterungsfrei gebaute Labore und Reinräume für die TU-Forscher bieten. Die Anwendungsfelder für die neuen nanostrukturierten Membranen sehen die Wissenschaftler beispielsweise in flexibler Magnetelektronik und Sensorik für medizinische Implantate und Roboter, außerdem in besonders leistungsfähigen Energiespeichern.

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Spektakulärer Eisenbahnzug im Plauenschen Grund gesichtethttp://oiger.de/2015/08/28/spektakulaerer-eisenbahnzug-im-plauenschen-grund-gesichtet/155227 http://oiger.de/2015/08/28/spektakulaerer-eisenbahnzug-im-plauenschen-grund-gesichtet/155227#comments Fri, 28 Aug 2015 10:18:07 +0000 http://oiger.de/?p=155227 Historische “Stangenelli”-E-Lok raste durch den Plauenschen Grund Dresden/Chemnitz, 28. August 2015. Einen spektakulären Eisenbahnzug konnten Autofahrer wie Passanten heute gegen 9.30 Uhr im Plauenschen Grund zwischen dem Felsenkeller und der A17-Brücke in Dresden beobachten. Die wegen ihres Stangenantriebes als „Stangenelli“ bezeichnete Dresdner E-Lok E 77 10 kam in voller Geschwindigkeit mit drei Diesellokomotiven unterschiedlicher Bauart und einem Begleiterwagen aus Richtung Dresden kommend in Richtung Chemnitz daher. In dieser Zusammensetzung dürfte der Lokzug einmalig, kaum wiederholbar sein. Die Stangenelli ist beachtliche 90 Jahre alt, ihren Stangenantrieb kennen wir sonst nur noch von den berühmten Rhätischen Bahnen in der Schweiz. Die mitfahrenden Lokomotiven V 180 001, 130 006 und 240 01 sind ebenfalls Raritäten, hatten ihre große Zeit bei der Deutschen Reichsbahn. Alle vier Lokomotiven dürften zu den Stars beim 24. Chemnitzer Heizhausfest gehören, welches noch bis zum Sonntag stattfindet. -> Mehr Infos hier und hier im Internet

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Vor der Kulisse der A17-Brücke und des Dölzschner Schlößchens zieht die Uralt-Ellok E 77 010 drei Diesellokomotiven am Haken aus Dresden in Richtung Chemnitz. Foto: Peter Weckbrodt

Vor der Kulisse der A17-Brücke und des Dölzschner Schlößchens zieht die Uralt-Ellok E 77 010 drei Diesellokomotiven am Haken aus Dresden in Richtung Chemnitz. Foto: Peter Weckbrodt

Historische “Stangenelli”-E-Lok raste durch den Plauenschen Grund

Dresden/Chemnitz, 28. August 2015. Einen spektakulären Eisenbahnzug konnten Autofahrer wie Passanten heute gegen 9.30 Uhr im Plauenschen Grund zwischen dem Felsenkeller und der A17-Brücke in Dresden beobachten. Die wegen ihres Stangenantriebes als „Stangenelli“ bezeichnete Dresdner E-Lok E 77 10 kam in voller Geschwindigkeit mit drei Diesellokomotiven unterschiedlicher Bauart und einem Begleiterwagen aus Richtung Dresden kommend in Richtung Chemnitz daher.

In dieser Zusammensetzung dürfte der Lokzug einmalig, kaum wiederholbar sein. Die Stangenelli ist beachtliche 90 Jahre alt, ihren Stangenantrieb kennen wir sonst nur noch von den berühmten Rhätischen Bahnen in der Schweiz.

Die mitfahrenden Lokomotiven V 180 001, 130 006 und 240 01 sind ebenfalls Raritäten, hatten ihre große Zeit bei der Deutschen Reichsbahn.

Alle vier Lokomotiven dürften zu den Stars beim 24. Chemnitzer Heizhausfest gehören, welches noch bis zum Sonntag stattfindet.

-> Mehr Infos hier und hier im Internet

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Inflation in Sachsen fällt nahe Nullhttp://oiger.de/2015/08/28/inflation-in-sachsen-faellt-nahe-null/155224 http://oiger.de/2015/08/28/inflation-in-sachsen-faellt-nahe-null/155224#comments Fri, 28 Aug 2015 09:00:03 +0000 http://oiger.de/?p=155224 Vor allem sinkende Energiepreise drücken Teuerungs-Rate Kamenz, 28. August 2015. Die Inflation, also die durchschnittliche Teuerungsrate, ist in Sachsen im August nahe Null gefallen: auf nur noch 0,2 Prozent. Das hat eine vorläufige Berechnung des Statistischen Landesamtes in Kamenz ergeben. Verantwortlich dafür sind die sinkenden Energiepreise, vor allem für Heizöl (- 29,2 %), Diesel (- 16,1 %) und Superbenzin (- 7,6 %). Würde man diese Energie-Effekte herausrechnen, läge die Inflationsrate allerdings bei + 1,4 % liegen. Die sinkenden Energiepreise führen Wirtschaftsforscher insbesondere die massenhafte Erdgas-Gewinnung durch das umstrittene „Fracking“-Verfahren in den USA zurück. Zudem muss Russland derzeit wegen der Embargo-Politik des Westens viel Erdöl zu geringen Preisen verkaufen. Abc-Schützen-Bedarf hingegen verteuert In anderen Sektoren ist es in Sachsen sind die Preise sogar angezogen: Durch die Schuleinführungen sind Artikel für Abc-Schützen (inklusive Süßigkeiten für die Zuckertüten) teurer geworden, auch Dienstleistungen haben sich verteuert, Pauschalreisen kosteten 2,3 % mehr.

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Foto: Heiko Weckbrodt

Foto: hw

Vor allem sinkende Energiepreise drücken Teuerungs-Rate

Kamenz, 28. August 2015. Die Inflation, also die durchschnittliche Teuerungsrate, ist in Sachsen im August nahe Null gefallen: auf nur noch 0,2 Prozent. Das hat eine vorläufige Berechnung des Statistischen Landesamtes in Kamenz ergeben.

Verantwortlich dafür sind die sinkenden Energiepreise, vor allem für Heizöl (- 29,2 %), Diesel (- 16,1 %) und Superbenzin (- 7,6 %). Würde man diese Energie-Effekte herausrechnen, läge die Inflationsrate allerdings bei + 1,4 % liegen. Die sinkenden Energiepreise führen Wirtschaftsforscher insbesondere die massenhafte Erdgas-Gewinnung durch das umstrittene „Fracking“-Verfahren in den USA zurück. Zudem muss Russland derzeit wegen der Embargo-Politik des Westens viel Erdöl zu geringen Preisen verkaufen.

Abc-Schützen-Bedarf hingegen verteuert

In anderen Sektoren ist es in Sachsen sind die Preise sogar angezogen: Durch die Schuleinführungen sind Artikel für Abc-Schützen (inklusive Süßigkeiten für die Zuckertüten) teurer geworden, auch Dienstleistungen haben sich verteuert, Pauschalreisen kosteten 2,3 % mehr.

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Superleichter Karbon-Hocker trägt auch schwere Jungshttp://oiger.de/2015/08/27/superleichter-karbon-hocker-traegt-auch-schwere-jungs/155217 http://oiger.de/2015/08/27/superleichter-karbon-hocker-traegt-auch-schwere-jungs/155217#comments Thu, 27 Aug 2015 18:58:53 +0000 http://oiger.de/?p=155217 Einziges ostdeutsches Exponat für Karbon-Schau im Deutschen Museum Bonn kommt aus Dresden Dresden/Bonn, 27. August 2015. Er wiegt gerade mal 650 Gramm, wirkt sehr filigran und ist zweifellos ein Hingucker: Ein Hocker aus Karbonfasern, der selbst superschwere Fauliane noch tragen kann. Bis zu 200 Kilogramm Last verträgt dieser Leichtbau-Hocker, den Forscher des Leibniz-Instituts für Polymerforschung (IPF) Dresden gemeinsam mit Design-Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden entwickelt haben. Als einziges ostdeutsche Exponat wird er ab 1. September 2015 in der neuen Ausstellung „Harter Stoff“ im Deutschen Museum in Bonn zu sehen sein. Polymerinstitut entwickelte spezielle Kohlenfaser-Legetechnologie Demonstrieren soll dieser Hocker die Potenziale des Werkstoffs Karbon, der sehr leichte und dabei sehr feste Bauteile ermöglicht. Das Geheimnis des Hockers liegt dabei in der besonderen Art, wie die steifen Kohlefaser in einer Polymerhülle durch eine computergesteuerte Stickmaschine gelegt wurden, verrät Projektleiter Dr. Axel Spickenheuer vom IPF: Diese Fasern sind in bestimmten Richtungen besonders fest und wenn man vorher genau die Belastungsrichtungen ausrechnet, die auf solch einem Hocker wirken, kann man die Fasern so legen, das …

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Bringen selbst nur 650 Gramm auf die Waage, tragen aber bis zu 200 Kilogramm: die Karbon-Hocker von Polymerforschern aus Dresden. Foto: IPF

Bringen selbst nur 650 Gramm auf die Waage, tragen aber bis zu 200 Kilogramm: die Karbon-Hocker von Polymerforschern aus Dresden. Foto: IPF

Einziges ostdeutsches Exponat für Karbon-Schau im Deutschen Museum Bonn kommt aus Dresden

Dresden/Bonn, 27. August 2015. Er wiegt gerade mal 650 Gramm, wirkt sehr filigran und ist zweifellos ein Hingucker: Ein Hocker aus Karbonfasern, der selbst superschwere Fauliane noch tragen kann. Bis zu 200 Kilogramm Last verträgt dieser Leichtbau-Hocker, den Forscher des Leibniz-Instituts für Polymerforschung (IPF) Dresden gemeinsam mit Design-Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden entwickelt haben. Als einziges ostdeutsche Exponat wird er ab 1. September 2015 in der neuen Ausstellung „Harter Stoff“ im Deutschen Museum in Bonn zu sehen sein.

Polymerinstitut entwickelte spezielle Kohlenfaser-Legetechnologie

Zum Beweis haben die Forscher große Lasten auf die Kohlenstoff-Hocker gestapelt. Foto: IPF

Zum Beweis haben die Forscher große Lasten auf die Kohlenstoff-Hocker gestapelt. Foto: IPF

Demonstrieren soll dieser Hocker die Potenziale des Werkstoffs Karbon, der sehr leichte und dabei sehr feste Bauteile ermöglicht. Das Geheimnis des Hockers liegt dabei in der besonderen Art, wie die steifen Kohlefaser in einer Polymerhülle durch eine computergesteuerte Stickmaschine gelegt wurden, verrät Projektleiter Dr. Axel Spickenheuer vom IPF: Diese Fasern sind in bestimmten Richtungen besonders fest und wenn man vorher genau die Belastungsrichtungen ausrechnet, die auf solch einem Hocker wirken, kann man die Fasern so legen, das sie bei sehr geringem Materialeinsatz selbst Superschwergeschichte tragen können. Das besondere Knowhow der Dresdner Forscher ist dabei das Software-Modell, mit der berechnet wird, wie die Fasern optimal zu legen sind.

Interesse von Möbelhersteller

Dr. Axel Spickenheuer. Foto: IPF

Dr. Axel Spickenheuer. Foto: IPF

Ob der Karbon-Hocker je in Serie geht, ist zwar eher ungewiss, da er eher als Technologie-Demonstrator entwickelt wurde, um zeigen, was mit Karbon möglich ist. „Aber es gibt in der Tat auch die Anfrage eines Möbelherstellers, der Interesse daran hat, einen derart leichten Hocker in einer abgewandelten Variante herzustellen“, verrät Dr. Axel Spickenheuer. Ein Schäppchen-Möbelstück wird das allerdings bestimmt nicht: Je nach Material und Seriengröße dürften Stückpreise zwischen 300 und 1000 Euro realistisch sein – wohl eher was für betuchte Liebhaber von Designerstücken.

Einsatz vor allem für Luft- und Raumfahrt und Robotik

Der Wickelprozess für die Kohlefaser-Verbundbauteile. Foto: East-4D

Der Wickelprozess für die Kohlefaser-Verbundbauteile. Foto: East-4D

Ohnehin aber war das IPF nicht auf einen Einstieg in die Möbelbranche aus, sondern hat er an andere Branchen gedacht, bei der diese „Tailored Fibre Placement“ (TFP) genannte Technologie teils auch schon im Einsatz sind: So werden mit den superfesten und besonders leichten Karbonfasern inzwischen beispielsweise Fensterrahmen für den Airbus 350, sehr belastbare Sohlen für Bergsteigerschuhe, aber auch Roboterarme und Sättel gefertigt. Das IPF hat dafür mittlerweile extra dafür die Firma „Hightex“ ausgegründet. Die beschäftigt jetzt rund 30 Mitarbeiter, sitzt in Klipphausen bei Dresden sitzt und produziert ihre Karbonteile vor allem für die Luft- und Raumfahrt, die Autoindustrie und Robotik. Autor: Heiko Weckbrodt

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Wer entscheidet, wer eine Spender-Niere bekommt?http://oiger.de/2015/08/27/wer-entscheidet-wer-eine-spender-niere-bekommt/155211 http://oiger.de/2015/08/27/wer-entscheidet-wer-eine-spender-niere-bekommt/155211#comments Thu, 27 Aug 2015 10:59:56 +0000 http://oiger.de/?p=155211 In Deutschland warten derzeit rund 8000 Dialyse-Patienten auf eine Nierentransplantation. Da aber pro Jahr nur reichlich 2000 Spenderorgane zur Verfügung stehen, gibt es eine bundesweit geltende Warteliste. Erst bei nahem Nierenversagen kommt OP in Frage Um in die Warteliste aufgenommen zu werden, „muss ein endgültiges Nierenversagen vorliegen, das eine Dialysebehandlung erforderlich macht oder in Kürze erforderlich machen wird“, wie es die „Deutsche Stiftung Organtransplantation“ (DSO) formuliert hat. Lokale Transplantations-Konferenz entscheidet über Aufnahme in Liste Liegen keine Hinderungsgründe vor (zum Beispiel eine aussichtslose Behandlung im konkreten Fall), entscheidet eine Transplantations-Konferenz am jeweiligen lokalen Nieren-Transplantationszentrum über die Aufnahme des Patienten und die Dringlichkeit der Operation. Dieser Konferenz gehören ein Transplantationschirurg/Urologe, ein Nephrologe (Nierenexperte) sowie weitere Fachärzte, Pflegevertreter und zum Beispiel auch Juristen an. Reihenfolge nach Punktesystem Über die Platzierung auf der Warteliste entscheidet dann ein Punktesystem. Im Regelfall braucht ein Patient etwa 800 bis 850 Punkte, um an die Reihe zu kommen. Einerseits gibt es 33 Punkte pro Jahr Wartezeit. Einen Regionalbonus von 200 Punkten gibt es, wenn Organspender und Patient aus der selben Region kommen. Und: …

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Abb.: hw

Abb.: hw

In Deutschland warten derzeit rund 8000 Dialyse-Patienten auf eine Nierentransplantation. Da aber pro Jahr nur reichlich 2000 Spenderorgane zur Verfügung stehen, gibt es eine bundesweit geltende Warteliste.

Erst bei nahem Nierenversagen kommt OP in Frage

Um in die Warteliste aufgenommen zu werden, „muss ein endgültiges Nierenversagen vorliegen, das eine Dialysebehandlung erforderlich macht oder in Kürze erforderlich machen wird“, wie es die „Deutsche Stiftung Organtransplantation“ (DSO) formuliert hat.

Lokale Transplantations-Konferenz entscheidet über Aufnahme in Liste

Liegen keine Hinderungsgründe vor (zum Beispiel eine aussichtslose Behandlung im konkreten Fall), entscheidet eine Transplantations-Konferenz am jeweiligen lokalen Nieren-Transplantationszentrum über die Aufnahme des Patienten und die Dringlichkeit der Operation. Dieser Konferenz gehören ein Transplantationschirurg/Urologe, ein Nephrologe (Nierenexperte) sowie weitere Fachärzte, Pflegevertreter und zum Beispiel auch Juristen an.

Reihenfolge nach Punktesystem

Über die Platzierung auf der Warteliste entscheidet dann ein Punktesystem. Im Regelfall braucht ein Patient etwa 800 bis 850 Punkte, um an die Reihe zu kommen. Einerseits gibt es 33 Punkte pro Jahr Wartezeit. Einen Regionalbonus von 200 Punkten gibt es, wenn Organspender und Patient aus der selben Region kommen. Und: Je höher die biologische Kompatibilität der gerade verfügbaren Spenderniere mit dem Patienten bewertet wird, um so mehr Punkte gibt es extra. Anders ausgedrückt: Je geringer die Mediziner die Wahrscheinlichkeit einschätzen, dass das Spenderorgan vom Körper abgestoßen wird, umso mehr steigen die Chancen des jeweiligen Patienten auf eine Transplantation.

Hinweis: Hier handelt es sich nur um einen Überblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Im Zweifelsfall sind die Auskünfte des jeweiligen Transplantationszentrums entscheidend. Die Richtlinien für die Organvermittlung und Wartelisten-Führung sind hier im Internet zu finden.

Zum Weiterlesen:

Das lange Warten auf die rettende Niere

B.Braun baut Europas modernste Dialysatoren-Fabrik in Sachsen

So funktioniert eine künstliche Niere

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Aufwind für ostdeutsche Konjunkturhttp://oiger.de/2015/08/27/aufwind-fuer-ostdeutsche-konjunktur/155208 http://oiger.de/2015/08/27/aufwind-fuer-ostdeutsche-konjunktur/155208#comments Thu, 27 Aug 2015 10:24:23 +0000 http://oiger.de/?p=155208 Dresden, 27. August 2015. Das ifo-Konjunkturbarometer ist im August gestiegen: Das Geschäftsklima in der ostdeutschen Wirtschaft habe sich erneut verbessert, teilte die Dresdner Außenstelle des Wirtschaftsforschungs-Instituts ifo mit. In der Industrie habe sich die Geschäftslage zwar leicht verschlechtert, in anderen Wirtschaftssektoren wie Großhandel und Baugewerbe zeige sich aber eine Aufwärtsentwicklung. Das Konjunkturbarometer von ifo Dresden beruht auf Umfragen in ostdeutschen Unternehmen.

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Logo: Ifo Dresden

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Dresden, 27. August 2015. Das ifo-Konjunkturbarometer ist im August gestiegen: Das Geschäftsklima in der ostdeutschen Wirtschaft habe sich erneut verbessert, teilte die Dresdner Außenstelle des Wirtschaftsforschungs-Instituts ifo mit. In der Industrie habe sich die Geschäftslage zwar leicht verschlechtert, in anderen Wirtschaftssektoren wie Großhandel und Baugewerbe zeige sich aber eine Aufwärtsentwicklung.

Das Konjunkturbarometer von ifo Dresden beruht auf Umfragen in ostdeutschen Unternehmen.

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Bundeskanzlerin besucht Uhrenmetropole Glashüttehttp://oiger.de/2015/08/26/bundeskanzlerin-besucht-uhrenmetropole-glashuette/155206 http://oiger.de/2015/08/26/bundeskanzlerin-besucht-uhrenmetropole-glashuette/155206#comments Wed, 26 Aug 2015 19:59:01 +0000 http://oiger.de/?p=155206 Lange & Söhne weiht neue Fertigungsstätte ein Glashütte, 26. August 2015. Die Uhrenmanufaktur Lange & Söhne in Glashütte hat heute eine neue Fertigungsstätte in Betrieb genommen – und bekam prominenten Besuch: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war dafür in die sächsische Uhrenmetropole gekommen. Schweizer investieren Millionenbetrag Der Schweizer Eigentümer, der Luxusgüterkonzern Richemont hat nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag in das neue Projekt in Glashütte investiert, nannte allerdings keine konkrete Zahlen. Das Gebäude schaffe optimale Bedingungen für das traditionelle Uhrmacherhandwerk, hieß es. So würde die Produktion von bisher fünf Standorten auf einen zusammengeführt. Die neuen Räume seien hell, staub- und erschütterungsfrei sowie voll klimatisiert. Die Fertigungsstätte bietet Platz für 200 Mitarbeiter. Zeitraffervideo vom Bau (Lange & Söhne): Neubau ist auch Sachsens größte Geothermie-Anlage Die neue Uhren-Fertigungsstätte von Lange & Söhne ist zugleich die größte Geothermie-Anlage Sachsens. Die Anlage heizt im Winter die Manufaktur mit Erdwärme. Dabei wird die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme sowohl direkt genutzt, etwa zum Heizen (Wärmepumpenheizung), oder auch zur Erzeugung von elektrischem Strom in einer Kraft-Wärme-Kopplung. Spezialisierung auf Luxusuhren nach …

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Lange & Söhne weiht neue Fertigungsstätte ein
Kanzlerin Angela Merkel. Foto: Bundesregierung, Steffen Kugler

Kanzlerin Angela Merkel. Foto: Bundesregierung, Steffen Kugler

Glashütte, 26. August 2015. Die Uhrenmanufaktur Lange & Söhne in Glashütte hat heute eine neue Fertigungsstätte in Betrieb genommen – und bekam prominenten Besuch: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war dafür in die sächsische Uhrenmetropole gekommen.

Schweizer investieren Millionenbetrag

Der Schweizer Eigentümer, der Luxusgüterkonzern Richemont hat nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag in das neue Projekt in Glashütte investiert, nannte allerdings keine konkrete Zahlen. Das Gebäude schaffe optimale Bedingungen für das traditionelle Uhrmacherhandwerk, hieß es. So würde die Produktion von bisher fünf Standorten auf einen zusammengeführt. Die neuen Räume seien hell, staub- und erschütterungsfrei sowie voll klimatisiert. Die Fertigungsstätte bietet Platz für 200 Mitarbeiter.

Zeitraffervideo vom Bau (Lange & Söhne):
 

Neubau ist auch Sachsens größte Geothermie-Anlage

Die neue Uhren-Fertigungsstätte von Lange & Söhne ist zugleich die größte Geothermie-Anlage Sachsens. Die Anlage heizt im Winter die Manufaktur mit Erdwärme. Dabei wird die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme sowohl direkt genutzt, etwa zum Heizen (Wärmepumpenheizung), oder auch zur Erzeugung von elektrischem Strom in einer Kraft-Wärme-Kopplung.

Spezialisierung auf Luxusuhren nach der Wende

Lange & Söhne stellt Luxusuhren her und kann auf eine 170-jährige Firmengeschichte zurückblicken. Ferdinand Adolf Lange legte 1845 mit seiner Manufaktur den Grundstein für die sächsische Feinuhrenmacherei. Nach der Reprivatisierung im Jahre 1990 begann der erfolgreiche Neustart. Heute stellt die Manufaktur wenige Tausend Uhren in einer Preisspanne von 15.600 bis 1,92 Millionen Euro her. Die Firma veröffentlicht keine Bilanzen.

Kanzlerin am Flüchtlingslager in Heidenau: Ausschreitungen sind abstoßend und beschämend

Nach dem Abstecher nach Glashütte besuchte die Kanzlerin auch die Asylbewerber-Unterkunft im nahen Heidenau, an der es in den vergangenen Tagen zu gewaltsamen Ausschreitungen durch rechte Randalierer gekommen war. Merkel sprach dort mit Flüchtlingen, Sicherheitskräften sowie haupt- und ehrenamtlichen Helfern. Die gewalttätigen Ausschreitungen am Wochenende bezeichnete Merkel laut Kanzleramt als „beschämend“ und „abstoßend“. Den Protesten und Buh-Rufen einiger Demonstranten entgegnete sie: „Wir werden alle Anstrengungen unternehmen deutlich zu machen, dass Deutschland hilft, wo Hilfe geboten ist.“

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Weniger Touristen kommen nach Dresdenhttp://oiger.de/2015/08/26/weniger-touristen-kommen-nach-dresden/155204 http://oiger.de/2015/08/26/weniger-touristen-kommen-nach-dresden/155204#comments Wed, 26 Aug 2015 17:41:53 +0000 http://oiger.de/?p=155204 „Negativschlagzeilen“ haben anscheinend Gäste abgeschreckt Dresden, 26. August 2015. Nach fünf Jahren ständiger Zuwächse kommen nun weniger Touristen nach Dresden. Die städtischen Tourismus-Vermarkter sehen einen der Gründe dafür in den „Negativschlagzeilen“, die Dresden in jüngster Zeit gemacht habe. Gemeint sind vor allem die Pegida-Aufmärsche. Ein ganz schlechtes Bild hatte Dresden zuletzt auch durch die ausländerfeindlichen Übergriffe ein Asylbewerber-Zeltlager im Stadtteil Friedrichstadt ausgesandt. Die möglichen Folgen sind aber in der aktuellen Bilanz noch nicht „eingepreist“. 3,2 % weniger Übernachtungen Laut der heute vorgestellten Statistik der „Dresden Marketing GmbH“ (DMG) zählten die Hotels und Pensionen im ersten Halbjahr 2015 rund 903.000 Ankünfte von Privat- und Geschäftsreisenden in der sächsischen Landeshauptstadt. Das waren 1,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Übernachtungen verringerten sich um 3,2 Prozent auf 1,85 Millionen. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2014 hatte die Zahl der Übernachtungen noch um 7,8 Prozent zugelegt, ähnliche Zuwächse hatte es in den Vorjahren gegeben. Und es handelt sich hier offensichtlich nicht um einen generellen touristischen Abschwung, sondern um einen besonderen Effekt in Dresden. Bundesweit nämlich zählten laut Statistischem Bundesamt …

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Bettina Bunge. Abb.: DMG

Bettina Bunge. Abb.: DMG

„Negativschlagzeilen“ haben anscheinend Gäste abgeschreckt

Dresden, 26. August 2015. Nach fünf Jahren ständiger Zuwächse kommen nun weniger Touristen nach Dresden. Die städtischen Tourismus-Vermarkter sehen einen der Gründe dafür in den „Negativschlagzeilen“, die Dresden in jüngster Zeit gemacht habe. Gemeint sind vor allem die Pegida-Aufmärsche. Ein ganz schlechtes Bild hatte Dresden zuletzt auch durch die ausländerfeindlichen Übergriffe ein Asylbewerber-Zeltlager im Stadtteil Friedrichstadt ausgesandt. Die möglichen Folgen sind aber in der aktuellen Bilanz noch nicht „eingepreist“.

3,2 % weniger Übernachtungen

Laut der heute vorgestellten Statistik der „Dresden Marketing GmbH“ (DMG) zählten die Hotels und Pensionen im ersten Halbjahr 2015 rund 903.000 Ankünfte von Privat- und Geschäftsreisenden in der sächsischen Landeshauptstadt. Das waren 1,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Übernachtungen verringerten sich um 3,2 Prozent auf 1,85 Millionen. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2014 hatte die Zahl der Übernachtungen noch um 7,8 Prozent zugelegt, ähnliche Zuwächse hatte es in den Vorjahren gegeben.

Und es handelt sich hier offensichtlich nicht um einen generellen touristischen Abschwung, sondern um einen besonderen Effekt in Dresden. Bundesweit nämlich zählten laut Statistischem Bundesamt die Hotels und Pensionen in Deutschland im 1. Halbjahr 2015 zirka 3 % mehr Übernachtungen.

Auch Russlandkrise trübt die Bilanz

„Uns haben die großen Kongresse des ersten Halbjahres 2014 gefehlt und die negative Präsenz Dresdens in den Medien hat insgesamt für gedrückte Stimmung gesorgt“, schätzte Jörg Potreck ein, der Sprecher der „Dresdner Hotel-Allianz“ und General-Manager des Hilton Dresden. Laut DMG-Chefin Bettina Bunge seien wegen der Russland-Krise zudem auch weniger russische Gäste nach Dresden gekommen.

Dresden-Vermarkter würden gern mehr “Positiv-Meldungen” in die Welt senden

Für das zweite Halbjahr 2015 rechnet Bettina Bunge indes mit einer etwas besseren Tourismus-Bilanz. So seien „zahlreiche teilnehmerstarke Kongresse“ in der zweiten Jahreshälfte in Dresden geplant. Dazu gehört auch das „Wissenschaftsforum Chemie“, das Ende August erstmals in Dresden stattfindet und zu dem rund 2000 Teilnehmer erwartet werden. DMG-Chefin Bettina Bunge würde nun gern mehr „Positiv-Meldungen“ in die Welt aussenden, um das Image Dresdens wieder aufputzen zu können. Aber das gibt’s nicht für umsonst: „Damit wir langfristig weiter touristisches Wachstum erzielen können, benötigen wir mehr finanzielle Mittel.“

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