Oiger http://oiger.de Neues aus Wirtschaft und Forschung Tue, 09 Feb 2016 16:37:44 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.4.2 http://oiger.de/wp-content/uploads/Oiger-neu-1024mal10241-54f1fedfv1_site_icon-32x32.pngOigerhttp://oiger.de 32 32 Rekord-Exportüberschuss für Deutschlandhttp://oiger.de/2016/02/09/rekord-exportueberschuss-fuer-deutschland/157855 http://oiger.de/2016/02/09/rekord-exportueberschuss-fuer-deutschland/157855#respond Tue, 09 Feb 2016 16:37:44 +0000 http://oiger.de/?p=157855 Ausfuhren steigen auf 1,2 Billionen Euro Wiesbaden, 9. Februar 2016. Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2015 mehr exportiert und importiert als je zuvor – der deutsche Außenhandels-Überschuss kletterte damit auf einen neuen Rekordwert von 247,8 Milliarden Euro. Das hat heute das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitgeteilt. Die Bundesrepublik führte demnach im vergangenen Jahr Waren und Dienstleistungen für 1,195 Billionen Euro (+ 6,4 % im Vergleich zum Vorjahr) aus, die Importe stiegen dagegen nur um 4,2 % auf 948 Milliarden Euro. Die deutschen Außenhandels-Überschüsse haben für die exportorientierte Wirtschaft der Bundesrepublik eine lange Tradition. Sie sind allerdings nicht unumstritten: Kritiker werfen Deutschland vor, durch seine Exportpolitik die Euro-Krise verschärft und die südeuropäischen Staaten in eine stärkere Verschuldung und Abhängigkeit geführt zu haben.

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Der deutsche Außenhandel seit Ende 2013. Abb.: Destatis

Der deutsche Außenhandel seit Ende 2013. Abb.: Destatis

Ausfuhren steigen auf 1,2 Billionen Euro

Wiesbaden, 9. Februar 2016. Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2015 mehr exportiert und importiert als je zuvor – der deutsche Außenhandels-Überschuss kletterte damit auf einen neuen Rekordwert von 247,8 Milliarden Euro. Das hat heute das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitgeteilt.

Die Bundesrepublik führte demnach im vergangenen Jahr Waren und Dienstleistungen für 1,195 Billionen Euro (+ 6,4 % im Vergleich zum Vorjahr) aus, die Importe stiegen dagegen nur um 4,2 % auf 948 Milliarden Euro.

Die deutschen Außenhandels-Überschüsse haben für die exportorientierte Wirtschaft der Bundesrepublik eine lange Tradition. Sie sind allerdings nicht unumstritten: Kritiker werfen Deutschland vor, durch seine Exportpolitik die Euro-Krise verschärft und die südeuropäischen Staaten in eine stärkere Verschuldung und Abhängigkeit geführt zu haben.

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Titanen-Planet Theia ist frontal auf Erde gestürzthttp://oiger.de/2016/02/09/titanen-planet-theia-ist-frontal-auf-erde-gestuerzt/157850 http://oiger.de/2016/02/09/titanen-planet-theia-ist-frontal-auf-erde-gestuerzt/157850#respond Tue, 09 Feb 2016 15:05:54 +0000 http://oiger.de/?p=157850 Aufprallenergie hat Mond aus Erdmantel herausgeschmolzen Erdorbit, 9. Februar 2016. Der titanische Planet Theia ist mit rund 36.000 km/h frontal auf die Erde eingeschlagen und hat dabei große Teile unseres planetaren Mantels aufgeschmolzen. Das hat ein internationales Forschungsteam um Prof. David Rubie von der Universität Bayreuth herausgefunden. Glück im Unglück: Diese Katastrophe ist bereits eine ganze Weile her, nämlich etwa 4,5 Milliarden Jahre, und ist wahrscheinlich verantwortlich dafür, dass wir heute nächtens einen Mond am Himmel sehen. Theia-These geistert schon lange durch die Forschung Die Theia-These ist an für sich nicht neu: Bereits seit geraumer Zeit sind viele Wissenschaftler davon überzeugt, dass die Erde in der Frühzeit ihrer Existenz, als sich ihr Gesteinsmantel gerade erst verfestigt hatte, mit einem anderen Planeten zusammengestoßen ist. Diesen (hypothetischen) Planeten haben die Astronomen im Nachhinein „Theia“ genannt, nach einer Titanin der griechischen Mythologie. Kosmischer Unfall mit hohem Tempo Prof. Rubie und seine Geologen-Kollegen haben diese kosmische Katastrophe aber nun etwas genauer rekonstruieren können. Demnach ist Theia nicht in einem flachen Winkel, wie bisher oft angenommen, sondern frontal und mit …

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Die künstlerische Visualisierung zeigt, wie der etwa marsgroße Planet Theia wohl vor 4,5 Milliarden Jahren auf die Erde geprallt und dadurch das Material für den Mond herausgelöst haben könnte. Visualisierung; NASA/Jet Propulsion Laboratory am California Institute of Technology

Die künstlerische Visualisierung zeigt, wie der etwa marsgroße Planet Theia wohl vor 4,5 Milliarden Jahren auf die Erde geprallt und dadurch das Material für den Mond herausgelöst haben könnte. Visualisierung; NASA/Jet Propulsion Laboratory am California Institute of Technology

Aufprallenergie hat Mond aus Erdmantel herausgeschmolzen

Erdorbit, 9. Februar 2016. Der titanische Planet Theia ist mit rund 36.000 km/h frontal auf die Erde eingeschlagen und hat dabei große Teile unseres planetaren Mantels aufgeschmolzen. Das hat ein internationales Forschungsteam um Prof. David Rubie von der Universität Bayreuth herausgefunden. Glück im Unglück: Diese Katastrophe ist bereits eine ganze Weile her, nämlich etwa 4,5 Milliarden Jahre, und ist wahrscheinlich verantwortlich dafür, dass wir heute nächtens einen Mond am Himmel sehen.

Theia-These geistert schon lange durch die Forschung

Die Theia-These ist an für sich nicht neu: Bereits seit geraumer Zeit sind viele Wissenschaftler davon überzeugt, dass die Erde in der Frühzeit ihrer Existenz, als sich ihr Gesteinsmantel gerade erst verfestigt hatte, mit einem anderen Planeten zusammengestoßen ist. Diesen (hypothetischen) Planeten haben die Astronomen im Nachhinein „Theia“ genannt, nach einer Titanin der griechischen Mythologie.

Prof. David Rubie von der Uni Bayreuth. Foto: Christian Wißler

Prof. David Rubie von der Uni Bayreuth. Foto: Christian Wißler

Kosmischer Unfall mit hohem Tempo

Prof. Rubie und seine Geologen-Kollegen haben diese kosmische Katastrophe aber nun etwas genauer rekonstruieren können. Demnach ist Theia nicht in einem flachen Winkel, wie bisher oft angenommen, sondern frontal und mit großer Wucht und hohem Temp (10 Kilometer je Sekunde) auf die Erde geprallt. Dabei wurde der Steinmantel unseres Planeten teilweise wieder aufgeschmolzen, vermischte sich mit Theia-Material und wurde in großen Teilen in die Erdumlaufbahn geschleudert, wo sich daraus dann unser Mond bildete.

Isotopen-Mix auf Erde und Mond sehr ähnlich

Die Wissenschaftler hatten zuvor die Konzentrationen bestimmter Unterarten (Isotope) des Elements Sauerstoff in mehreren Erdregionen mit dem Mondgestein vergleichen, das die Astronauten der Apollo-Missionen 12, 15 und 17 mitgebracht hatten. Die Mengenverhältnisse der Isotopen ähneln sich demnach auf der Erde und auf dem Mond, während sie auf anderen Planeten ganz anders ausfallen. Dies ist zwar kein Beweis, aber doch ein handfester Hinweis darauf, dass Erde und Mond aus dem selben Material bestehen, das durch die Vermischung von Erd- und Theia-Gestein entstanden sein könnte.

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Jeder dritte Deutsche nutzt Fitness-Aufzeichnerhttp://oiger.de/2016/02/09/jeder-dritte-deutsche-nutzt-fitness-aufzeichner/157845 http://oiger.de/2016/02/09/jeder-dritte-deutsche-nutzt-fitness-aufzeichner/157845#respond Tue, 09 Feb 2016 14:23:54 +0000 http://oiger.de/?p=157845 Justizminister Maas: Krankenkassen dürfen keine Smartwatch-Daten einfordern Berlin, 9. Februar 2016. Elektronische Aufzeichnungsgeräte für Freizeitsportler sind bemerkenswert beliebt in der Bundesrepublik: Inzwischen nutzt fast jeder dritte Deutsche (31 %) digitale Fitness-Armbänder, Smartphones mit Sport-App, Smart-Watches oder andere „Fitness-Tracker“. Das hat „Bitkom Research“ durch eine Umfrage unter 1236 Bundesbürgern ermittelt. Zugleich aber kommen auch die Diskussionen über einen möglichen Missbrauch der Schrittzähler und anderer durch die sogenannten „Wearables“ aufgezeichneten Sportdaten auf. „Fitness- und Gesundheitsdaten sind Teil der Privatsphäre“, betonte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) heute zum „Safer Internet Day“. „Dies müssen Unternehmen respektieren. Niemand sollte gezwungen sein, seine Fitness überwachen zu lassen. Das bedeutet zum Beispiel, dass man bei Krankenversicherungen keine Nachteile haben darf, weil man seine Gesundheitsdaten nicht zur Verfügung stellt.“ 5 % ist es egal, wer persönliche Gesundheitsdaten sieht Laut einer „YouGov“-Umfrage sehen 39 % der Befragten die Verwendung der Daten von Fitness-Trackern durch Dritte als Problem; nur 28 % der Befragten sahen keine Probleme. Nur 5 % der Befragten war es egal, wer auf die persönlichen Gesundheitsdaten Zugriff hat.

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13 % der Deutschen nutzen Fitness-Apps auf dem Smartphone, etwa 18 % tragen Fitness-Armbänder und 6 % nutzen Smartwatches für die Aufzeichnung ihrer sportlichen Leistungen. Foto: Heiko Weckbrodt

13 % der Deutschen nutzen Fitness-Apps auf dem Smartphone, etwa 18 % tragen Fitness-Armbänder und 6 % nutzen Smartwatches für die Aufzeichnung ihrer sportlichen Leistungen. Foto: Heiko Weckbrodt

Justizminister Maas: Krankenkassen dürfen keine Smartwatch-Daten einfordern

Berlin, 9. Februar 2016. Elektronische Aufzeichnungsgeräte für Freizeitsportler sind bemerkenswert beliebt in der Bundesrepublik: Inzwischen nutzt fast jeder dritte Deutsche (31 %) digitale Fitness-Armbänder, Smartphones mit Sport-App, Smart-Watches oder andere „Fitness-Tracker“. Das hat „Bitkom Research“ durch eine Umfrage unter 1236 Bundesbürgern ermittelt.

Bundesjustizminister Heiko Maas. Foto: SPD, Dominik Butzmann

Bundesjustizminister Heiko Maas. Foto: SPD, Dominik Butzmann

Zugleich aber kommen auch die Diskussionen über einen möglichen Missbrauch der Schrittzähler und anderer durch die sogenannten „Wearables“ aufgezeichneten Sportdaten auf. „Fitness- und Gesundheitsdaten sind Teil der Privatsphäre“, betonte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) heute zum „Safer Internet Day“. „Dies müssen Unternehmen respektieren. Niemand sollte gezwungen sein, seine Fitness überwachen zu lassen. Das bedeutet zum Beispiel, dass man bei Krankenversicherungen keine Nachteile haben darf, weil man seine Gesundheitsdaten nicht zur Verfügung stellt.“

5 % ist es egal, wer persönliche Gesundheitsdaten sieht

Laut einer „YouGov“-Umfrage sehen 39 % der Befragten die Verwendung der Daten von Fitness-Trackern durch Dritte als Problem; nur 28 % der Befragten sahen keine Probleme. Nur 5 % der Befragten war es egal, wer auf die persönlichen Gesundheitsdaten Zugriff hat.

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Dresdner Forscher wollen lichtschnelle Computerchips konstruierenhttp://oiger.de/2016/02/09/dresdner-forscher-wollen-lichtschnelle-computerchips-konstruieren/157838 http://oiger.de/2016/02/09/dresdner-forscher-wollen-lichtschnelle-computerchips-konstruieren/157838#respond Tue, 09 Feb 2016 08:25:48 +0000 http://oiger.de/?p=157838 TU Dresden leitet Projekt „DIMENSION“ für neue Laser-Kommunikations-Chips auf Siliziumbasis Dresden, 9. Februar 2016. Weil die zu verarbeitenden Datenmengen im Internet und vor allem in den Mobilfunk-Netzen weltweit Jahr für Jahr enorm wachsen, wollen Elektronikexperten der Technischen Universität Dresden (TUD) bis zum Jahr 2020 besonders schnelle und effiziente Laser-Computerchips auf Silizium-Basis für die optische Datenübertragung entwickeln. Diese Siliziumphotonik-Chips sollen künftig zum Beispiel in großen Rechenzentren dafür sorgen, dass Hochleistungs-Computer ihre Daten mit Lichtgeschwindigkeit austauschen können und dabei nur wenig Energie verbrauchen. Um diese neuartigen Silizium-Laser-Chips zu entwickeln, haben die TUD-Wissenschaftler gemeinsam mit europäischen Partnern am 1. Februar 2016 das Forschungsprojekt „Directly Modulated Lasers on Silicon“ (DIMENSION) gestartet. 3,4 Millionen Euro für Entwicklungsprojekt Für „DIMENSION“ stehen rund 3,4 Millionen Euro zur Verfügung. Davon steuert die EU zirka 2,6 Millionen Euro über das Innovationsprogramm „Horizon 2020“ bei. Die restlichen Mittel finanzieren die Projektpartner, die sich gestern zu einer Auftakt-Beratung in Dresden getroffen haben. Die TUD-Professur für Schaltungstechnik und Netzwerktheorie der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik koordiniert das Projekt. Bis zum Jahr 2020 wollen die Wissenschaftler erste Demonstratoren vorstellen, …

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In "HiLights! laden viele Licht-Tische zum Experimentieren ein. Foto: Heiko Weckbrodt

Foto: Heiko Weckbrodt

TU Dresden leitet Projekt „DIMENSION“ für neue Laser-Kommunikations-Chips auf Siliziumbasis

Dresden, 9. Februar 2016. Weil die zu verarbeitenden Datenmengen im Internet und vor allem in den Mobilfunk-Netzen weltweit Jahr für Jahr enorm wachsen, wollen Elektronikexperten der Technischen Universität Dresden (TUD) bis zum Jahr 2020 besonders schnelle und effiziente Laser-Computerchips auf Silizium-Basis für die optische Datenübertragung entwickeln. Diese Siliziumphotonik-Chips sollen künftig zum Beispiel in großen Rechenzentren dafür sorgen, dass Hochleistungs-Computer ihre Daten mit Lichtgeschwindigkeit austauschen können und dabei nur wenig Energie verbrauchen. Um diese neuartigen Silizium-Laser-Chips zu entwickeln, haben die TUD-Wissenschaftler gemeinsam mit europäischen Partnern am 1. Februar 2016 das Forschungsprojekt „Directly Modulated Lasers on Silicon“ (DIMENSION) gestartet.

3,4 Millionen Euro für Entwicklungsprojekt

Für „DIMENSION“ stehen rund 3,4 Millionen Euro zur Verfügung. Davon steuert die EU zirka 2,6 Millionen Euro über das Innovationsprogramm „Horizon 2020“ bei. Die restlichen Mittel finanzieren die Projektpartner, die sich gestern zu einer Auftakt-Beratung in Dresden getroffen haben. Die TUD-Professur für Schaltungstechnik und Netzwerktheorie der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik koordiniert das Projekt. Bis zum Jahr 2020 wollen die Wissenschaftler erste Demonstratoren vorstellen, die mit den neuen Chips Daten übertragen. Diese experimentellen Geräte sollen dann unter anderem die Laserchip-gestützte Datenkommunikation innerhalb von Rechenzentren und auf längeren Distanzen zwischen verschiedenen Cloud-Rechenzentren demonstrieren.

Sachsen hoffen auf weltweit führende Rolle in Siliziumphotonik – und neue Jobs

„DIMENSION“ könne für einen Durchbruch in der Siliziumphotonik sorgen und habe das Potenzial, Deutschland und Europa eine führende Position auf dem Gebiet der Siliziumphotonik zu sichern, schätzten die TUD-Wissenschaftler ein. Diese Technologie könne zudem viele Arbeitsplätze in der sächsischen Halbleiter-Industrie schaffen und erhalten.

Laser-Dioden bisher meist auf Gallium-Basis

Zum Hintergrund: Zwar gibt es auch heute schon Laser-Chips für die Datenübertragung. Diese müssen aber bisher aus speziellen Halbleiter-Verbindungen wie Gallium-Arsenid oder Germanium-Zinn hergestellt werden. Und diese besonderen Materialien vertragen sich nur schlecht mit den sogenannten CMOS-Produktionstechnologien („Complementary metal-oxide-semiconductor“) auf Silizium-Basis, die in den meisten Chipfabriken dominieren.

Im Jahr 2006 zeigte Intel die ersten Ergebnisse jahrelanger Forschungen an Silizium-Lasern. Foto: Intel

Im Jahr 2006 zeigte Intel die ersten Ergebnisse jahrelanger Forschungen an Silizium-Lasern. Foto: Intel

Auch Intel arbeitet an siliziumbasierten Lasern

Auch Intel forscht bereits seit geraumer Zeit an siliziumbasierten Halbleiter-Lasern für die Datenübertragung. Inzwischen hat der US-Halbleiterkonzern auch einige Fortschritte mit Hybrid-Lösungen erzielt, bei denen die miniaturisierten Laserkomponenten teilweise aus Silizium, teilweise aus Indium-Phosphor-Verbindungen hergestellt werden. Doch der ganz große Durchbruch für Silizium-Laser steht weiter aus.

Prof. Frank Ellinger. Foto: TUD

Prof. Frank Ellinger. Foto: TUD

Laser-Optik bleibt vorerst noch ein Flaschenhals für den Datenfluss

„Bereits heute können fast alle Chipkomponenten auf einem Siliziumchip integriert werden – mit Ausnahme der sogenannten aktiven optischen Komponenten“, betonte Projektkoordinator Professor Frank Ellinger, der den Lehrstuhl für Schaltungstechnik und Netzwerktheorie an der TUD leitet. Dabei handele es sich um Laser zur Lichterzeugung für die optische Datenübertragung. „Diese können aufgrund der physikalischen Eigenschaften des Materials bislang nicht effizient auf siliziumbasierten Chips erzeugt werden.“ Das wiederum habe zur Folge, „dass bislang Systeme für die Datenübertragung aus mehreren Chips aufgebaut werden müssen“, ergänzte Projektmanager Dr. Ronny Henker. „Dadurch wird die Chipproduktion aufwendig und teuer. Außerdem führt dieser Chipaufbau zu hohen Verlusten bei der Datenübertragung.“

Auf einer Standard-Siliziumscheibe (Wafer) mit Elektronik-Ebenen für die Datenverarbeitung (CMOS Front-end) wollen die TUD-Forscher eine weitere Ebene für die optische Datenübertragung aufbringen. Diese soll Laserdioden (DBR/DFB), Modulatoren (MZM) und Wellenlängen-Filter (AWG) auf Siliziumbasis enthalten. Grafik: DIMENSION

Auf einer Standard-Siliziumscheibe (Wafer) mit Elektronik-Ebenen für die Datenverarbeitung (CMOS Front-end) wollen die TUD-Forscher eine weitere Ebene für die optische Datenübertragung aufbringen. Diese soll Laserdioden (DBR/DFB), Modulatoren (MZM) und Wellenlängen-Filter (AWG) auf Siliziumbasis enthalten. Grafik: DIMENSION

Durch das „DIMENSION“-Projekt wollen die Forscher nun alle Komponenten auf nur einem Chip auf Siliziumbasis integrieren. Dies soll für eine schnellere Datenübertragung sorgen, den Energieverbrauch – und somit auch den Kohlendioxid-Ausstoß der Informations- und Kommunikationstechnologie – senken und die Umwelt schonen. Außerdem soll die neue Technologie die Produktionskosten stark reduzieren, weil dann weniger Material für die Chipherstellung benötigt wird.

Auch IBM-Forschungszentrum ist an Bord

Zum Forschungskonsortium „DIMENSION“ gehören neben der TU Dresden zwei Forschungsinstitute sowie zwei Groß- und ein Kleinunternehmen aus vier europäischen Ländern: IBM Research (Schweiz); ADVA Optical Networking (Deutschland); IHP Microelectronics (Deutschland); Research and Education Laboratory in Information Technology (Griechenland); Optocap (Großbritannien).

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Safer Internet Day: Ministerium hackt live in der Kirchehttp://oiger.de/2016/02/08/safer-internet-day-ministerium-hackt-live-in-der-kirche/157834 http://oiger.de/2016/02/08/safer-internet-day-ministerium-hackt-live-in-der-kirche/157834#respond Mon, 08 Feb 2016 16:38:09 +0000 http://oiger.de/?p=157834 Jeder 2. Deutsche war schon einmal Zielscheibe von Cyberkriminellen Dresden, 8. Februar 2016. Fast jeder zweite Deutsche ist schon einmal zum Opfer von Internetkriminalität geworden – sei es nun durch Computerviren oder Phishing-Attacken gegen das Online-Bankkonto. Das hat eine „TNS Emnid“-Umfrage im Auftrag der Deutschen Telekom im Vorfeld des „Safer Internet Day“ ergeben. Der morgige Tag soll das Internet nun ein bisschen sicherer machen: Zum „Safer Internet Day“ am 9. Februar informieren Experten weltweit über Fallstricke und Sicherheitsvorkehrungen im Netz. Auch in Dresden sind Live-Vorführungen, Präsentationen und Vorträge geplant – zum Beispiel ein abendliches „Live Hacking“ in der Dresdner Dreikönigskirche. Ministerielle Hacker zeigen wie’s geht Unter dem Motto „Die Hacker kommen!“ wollen nämlich morgen ab 19 Uhr Computerexperten des sächsischen Innenministeriums im „Haus der Kirche“ (Dresden, Hauptstraße 23) live zeigen, wie echte Hacker und Cyber-Kriminelle vorgehen, wie sie in fremde Rechner einbrechen und Daten stehlen. „Durch eine unterhaltsame Mischung aus Vortrag und Live-Hacking werden Techniken und Tipps zu den Themen Tücken der Internetnutzung, Mobilität mit Sicherheitslücken sowie Schutz bei Facebook und Co. vermittelt, um kein …

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Simple Passwörter, die mit einem Lexikon-Angriff ermittelt werden können, machen Hackern das Handwerk einfach. Foto/Montage: Heiko Weckbrodt

Simple Passwörter, die mit einem Lexikon-Angriff ermittelt werden können, machen Hackern das Handwerk einfach. Foto/Montage: Heiko Weckbrodt

Jeder 2. Deutsche war schon einmal Zielscheibe von Cyberkriminellen

Dresden, 8. Februar 2016. Fast jeder zweite Deutsche ist schon einmal zum Opfer von Internetkriminalität geworden – sei es nun durch Computerviren oder Phishing-Attacken gegen das Online-Bankkonto. Das hat eine „TNS Emnid“-Umfrage im Auftrag der Deutschen Telekom im Vorfeld des „Safer Internet Day“ ergeben. Der morgige Tag soll das Internet nun ein bisschen sicherer machen: Zum „Safer Internet Day“ am 9. Februar informieren Experten weltweit über Fallstricke und Sicherheitsvorkehrungen im Netz. Auch in Dresden sind Live-Vorführungen, Präsentationen und Vorträge geplant – zum Beispiel ein abendliches „Live Hacking“ in der Dresdner Dreikönigskirche.

Ministerielle Hacker zeigen wie’s geht

Unter dem Motto „Die Hacker kommen!“ wollen nämlich morgen ab 19 Uhr Computerexperten des sächsischen Innenministeriums im „Haus der Kirche“ (Dresden, Hauptstraße 23) live zeigen, wie echte Hacker und Cyber-Kriminelle vorgehen, wie sie in fremde Rechner einbrechen und Daten stehlen. „Durch eine unterhaltsame Mischung aus Vortrag und Live-Hacking werden Techniken und Tipps zu den Themen Tücken der Internetnutzung, Mobilität mit Sicherheitslücken sowie Schutz bei Facebook und Co. vermittelt, um kein leichtes Opfer für Cyberkriminelle zu werden“, verspricht die Volkshochschule, die diese Veranstaltung gemeinsam mit dem Innenministerium organisiert hat. Der Eintritt ist gratis, man sollte sich aber vorher anmelden (Telefon 0351/254 40-0 bzw. www.vhs-dresden.de).

Prinzip Massen-E-Mail: Selbst wenn nur ein Prozent der Angeschriebenen auf die betrügerischen Mails anspringt, haben die Phisher schon einen Gewinn. Foto: Steffen Sledz, Wikipedia, cc3-Lizenz, bearbeitet: hw

Prinzip Massen-E-Mail: Selbst wenn nur ein Prozent der Angeschriebenen auf die betrügerischen Mails anspringt, haben die Phisher schon einen Gewinn. Foto: Steffen Sledz, Wikipedia, cc3-Lizenz, bearbeitet: hw

Verbraucherschützer beleuchten die Tücken im Netz

Bereits um 10 Uhr beginnt morgen eine ebenfalls kostenlose Infoveranstaltung der sächsischen Verbraucherschützer zum „Safer Internet Day“ in der Beratungszentrale in Dresden, Fetscherplatz 3. Unter dem Thema „Missbrauchsfalle Internet: Die neuen Medien und ihre Tücken“ wollen sie über Stolpersteine im Internet informieren, beispielsweise über Phishing-E-Mails, Fake-Shops, unseriöse Onlineshops sowie Probleme im Umgang mit Sozialen Netzwerken und mit Smartphones. Auch hier wird um eine Anmeldung gebeten: per Termintelefon 0341/6962929 oder direkt über die Verbraucherzentrale in Dresden unter 0351/4593484.

Tipps für mehr Sicherheit

(Quelle: Avira)

Derweil hat der Antiviren-Softwareanbieter Avira eine Liste mit Ratschlägen für mehr Sicherheit im Internet veröffentlicht:

• Sicherheitssoftware

Sicherheitssoftware ist die erste und wichtigste technische Schutzmaßnahme für privat genutzte Endgeräte. Neben häufig aktualisierten Virendefinitionen sollten auch Cloud-Funktionen zum Schutz herangezogen werden. Durch die Nutzung der Cloud wird der Computer während der Virensuche weniger belastet und es stehen mehr Informationen anderer Nutzer zum Vergleich und für die Trenderkennung zur Verfügung.

• Updates

Software hat Fehler, die behoben werden müssen. Darum sind Updates nicht nur für das Betriebssystem, sondern auch für die Anwendungen Pflicht – und zwar so schnell wie möglich, nachdem die neuen Versionen bereitgestellt wurden. Schwachstellen in weit verbreiteten Programmen wie Adobe Acrobat Reader oder Java-Plug-Ins gehören zu den gefährlichsten Bedrohungen überhaupt und werden sofort nach deren Bekanntwerden von Cyber-Kriminellen ausgenutzt. Regelmäßige Checks auf neue Versionen und Patches sind lästig, aber leider notwendig.

• Durchhaltevermögen

Antivirus-Software scannt Endgeräte in der Regel automatisch. Das belastet vor allem ältere PCs und macht sich durch schlechtere Reaktionszeiten bemerkbar. Trotzdem sollte man die Checks nicht vorzeitig abbrechen. Sie sind die Basis für ein sicheres System ohne verstecke Schadsoftware.

• Besser ohne Admin-Rechte ins Netz

Moderne Betriebssysteme können unterschiedliche Benutzer sehr gut trennen. Selbst wenn man den PC allein verwendet, sollten zumindest zwei Benutzeraccounts definiert sein: Neben dem Admin-Account mit vollen Rechten auch ein täglich genutzter persönlicher Account. Der persönliche Account muss in seinen Rechten beschränkt sein, denn so kann Schadsoftware keine Kontrolle über Systemfunktionen übernehmen, wenn sie eingeschleppt wird.

• Vorsicht an öffentlichen WLAN-Hotspots

WLAN-Access–Points sind – vor allem in viel frequentierten Urlaubsgebieten oder an öffentlichen Orten – der Hort der Gefahr. Die Daten werden häufig unverschlüsselt oder nur marginal geschützt übertragen und sind am Access-Point in aller Regel abgreifbar. Dagegen hilft nur Verschlüsselung. Beim Browsen kann das ein Tool wie HTTPS Everywhere sein, das die verschlüsselte SSL-Kommunikation mit Webseiten erzwingt.

• Passwörter

Das Ende des Passworts als einziger Zugangsschutz ist zumindest eingeleitet, neue Betriebssysteme und Anwendungen bieten eine Zwei- oder Mehr-Faktor-Authentifizierung an. Wenn dieses Feature (noch) nicht verfügbar oder unerwünscht ist, sollten ein Passwort-Manager oder komplexe und vor allem unterschiedliche Passwörter für jeden wichtigen Account verwendet werden.

• Alt-Programme entfernen

Nicht genutzte Anwendungen sollten vom Endgerät entfernen werden. Java und Flash beispielsweise sind kaum noch für Webseiten erforderlich, stellen aber ein sehr hohes Sicherheitsrisiko dar.

• Datenschutz

Internetaktivitäten der Nutzer aufzuzeichnen und deren Surfverhalten weiter zu verkaufen ist eine Haupteinnahmequelle von Google, Facebook und Co. Wer das nicht gut findet – und es ist ganz erstaunlich, was mit diesen Daten alles an Querverbindungen und Schlussfolgerungen hergestellt werden kann – kann sich mit Zusatz-Tools schützen.

• Klick-Reflex zügeln

Nach wie vor klicken zu viele Anwender zu leichtfertig auf E-Mail-Anhänge oder Links. Spam wäre längst ausgestorben, wenn nicht immer noch Menschen glauben würden, dass die angebotenen Potenzpillen wirklich supergünstig sind. Erfolgreiche Schadsoftware verbreitet sich immer noch durch einen schnellen Klick auf das angehängte Dokument. Es ist an der Zeit den Klickreflex abzustellen und den Posteingang mit mehr Zurückhaltung zu betrachten.

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Pegida-Agenda trifft Westdeutsche ins Mark ihrer Tabuzonehttp://oiger.de/2016/02/08/pegida-agenda-trifft-westdeutsche-ins-mark-ihrer-tabuzone/157829 http://oiger.de/2016/02/08/pegida-agenda-trifft-westdeutsche-ins-mark-ihrer-tabuzone/157829#comments Mon, 08 Feb 2016 14:32:39 +0000 http://oiger.de/?p=157829 FDP-Politiker Biesok: Unterschiedliche Sozialisierung in Ost und West ist mitverantwortlich für Konflikt-Eskalation Dresden, 8. Februar 2016. Der oft scharf geführte Disput in Sachsen um den Umgang mit Flüchtlingen auf der einen und mit der rechtspopulistischen Pegida-Bewegung auf der anderen Seite ist auch ein Konflikt zwischen ostdeutscher und westdeutscher Erziehung. Diese Ansicht vertritt der FDP-Politiker Carsten Biesok, der selbst in Niedersachsen aufgewachsen ist und seit 1999 in Dresden lebt. „Die Forderungen und Ansichten von Pegida und Pegida-Anhängern treffen die im Westen Sozialisierten in die Mitte ihrer Tabuzone“, sagt der frühere Landtagsabgeordnete.   Mit Tabu-Zone meint der Jurist das, was er und seine Altersgenossen in der Bundesrepublik (alt) mit der Muttermilch aufgesogen haben. Tenor: Etwas gegen Ausländer oder gegen andere Religionen zu sagen, geht gar nicht, ist indiskutabel. Viele Ostdeutsche würden diesen Ansatz überhaupt nicht verstehen, „sie wollen darüber diskutieren, ob es wirklich okay ist, wenn jemand in der Burka herumläuft“, sagt Carsten Biesok. Und diese Einstellung wiederum sei für jene, die aus dem Westen nach Dresden gezogen sei, unfassbar. „Ich glaube, dass sich auch deshalb der …

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Wutbürger gegen Wutbürger? Pegida-Demonstration gegen Einwanderung am 1. Dezember 2014 - und links daneben die Gegendemo der "Antifa" Foto: Heiko Weckbrodt

Pegida-Demonstration im Dezember 2014 – und links daneben die Gegendemo der „Antifa“ Foto: Heiko Weckbrodt

FDP-Politiker Biesok: Unterschiedliche Sozialisierung in Ost und West ist mitverantwortlich für Konflikt-Eskalation

Dresden, 8. Februar 2016. Der oft scharf geführte Disput in Sachsen um den Umgang mit Flüchtlingen auf der einen und mit der rechtspopulistischen Pegida-Bewegung auf der anderen Seite ist auch ein Konflikt zwischen ostdeutscher und westdeutscher Erziehung. Diese Ansicht vertritt der FDP-Politiker Carsten Biesok, der selbst in Niedersachsen aufgewachsen ist und seit 1999 in Dresden lebt. „Die Forderungen und Ansichten von Pegida und Pegida-Anhängern treffen die im Westen Sozialisierten in die Mitte ihrer Tabuzone“, sagt der frühere Landtagsabgeordnete.

 

Carsten Biesok. Foto: FDP

Carsten Biesok. Foto: FDP Sachsen

Mit Tabu-Zone meint der Jurist das, was er und seine Altersgenossen in der Bundesrepublik (alt) mit der Muttermilch aufgesogen haben. Tenor: Etwas gegen Ausländer oder gegen andere Religionen zu sagen, geht gar nicht, ist indiskutabel. Viele Ostdeutsche würden diesen Ansatz überhaupt nicht verstehen, „sie wollen darüber diskutieren, ob es wirklich okay ist, wenn jemand in der Burka herumläuft“, sagt Carsten Biesok. Und diese Einstellung wiederum sei für jene, die aus dem Westen nach Dresden gezogen sei, unfassbar. „Ich glaube, dass sich auch deshalb der Konflikt um Pegida so hochgeschraubt hat.“

Richter: Ostdeutsche wissen nicht, was sie den Westdeutschen antun

Diese Interpretation hält auch der Direktor der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, Frank Richter, für gar nicht so abwegig. „Hier begegnen sich auf der Straße zwei Kulturen, sie einander gar nicht verstehen“, sagt er über den unterschwelligen Ost-West-Konflikt, wie er sich in Dresden ganz besonders manifestiert. „Da wissen die einen gar nicht richtig, was sie den anderen da antun.“

Autor: Heiko Weckbrodt

Zum Weiterlesen:

Anfangs wird oft gebrüllt

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Rekordausbeute für organische Solarzellen aus Sachsenhttp://oiger.de/2016/02/08/rekordausbeute-fuer-organische-solarzellen-aus-sachsen/157826 http://oiger.de/2016/02/08/rekordausbeute-fuer-organische-solarzellen-aus-sachsen/157826#respond Mon, 08 Feb 2016 11:35:45 +0000 http://oiger.de/?p=157826 Heliatek Dresden schraubt Energieausbeute auf 13,2 % hoch Dresden, 8. Februar 2016. Das Dresdner Technologie-Unternehmen Heliatek hat laut eigenen Angaben einen neuen Effizienz-Rekord für organische Solarzellen aufgestellt. Demnach wandeln die neuesten Zellen von Heliatek 13,2 Prozent der einfallenden Sonnenlichtenergie in Strom um. „Der neue Rekord unterstreicht die weltweit führende Technologieposition von Heliatek, wie sie durch den kontinuierlichen Fortschritt in den letzten 10 Jahren von einem Wirkungsgrad von 3% bis heute mehr als 13% gezeigt wurde“, schätzte das Unternehmen selbst ein. „Der Erfolg basiert auf unserer chemischen Grundlagenforschung und den daraus resultierenden neuen organischen Absorbermaterialien“, betonte Heliatek-Technikchef Martin Pfeiffer. Zum Vergleich: Klassische anorganische Solarzellen auf Siliziumbasis kommen meist auf Energieausbeuten zwischen 14 und 25 %. Die Vorteile der organischen Solarzellen: Sie sind leicht, biegsam, können auch transparent hergestellt werden und kommen relativ zu den Siliziumzellen auf bessere Energieausbeuten bei ungünstigen Lichtverhältnissen. In der Weltrekord-Zelle sind drei verschiedene Lichtsammelschichten (Absorber) gestapelt. „Jeder Absorber ist darauf ausgelegt, grünes, rotes und fast-infrarotes Licht der Wellenlängen zwischen 450 und 950 Nanometer in Elektrizität umzuwandeln“, hieß es von Heliatek. Das Fraunhofer-Center …

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Ein Heliatek-Mitarbeiter prüft in der Dresdner Fabrik ein organisches Solarmodul. Seit zwei Wochen spuckt die Anlage funktionsfähige Muster aus, in zwei Monaten sollen verkaufsfähige Produkte bereit stehen. Abb.: Heliatek

Ein Heliatek-Mitarbeiter prüft in der Dresdner Fabrik ein organisches Solarmodul. Foto: Heliatek

Heliatek Dresden schraubt Energieausbeute auf 13,2 % hoch

Dresden, 8. Februar 2016. Das Dresdner Technologie-Unternehmen Heliatek hat laut eigenen Angaben einen neuen Effizienz-Rekord für organische Solarzellen aufgestellt. Demnach wandeln die neuesten Zellen von Heliatek 13,2 Prozent der einfallenden Sonnenlichtenergie in Strom um.

„Der neue Rekord unterstreicht die weltweit führende Technologieposition von Heliatek, wie sie durch den kontinuierlichen Fortschritt in den letzten 10 Jahren von einem Wirkungsgrad von 3% bis heute mehr als 13% gezeigt wurde“, schätzte das Unternehmen selbst ein. „Der Erfolg basiert auf unserer chemischen Grundlagenforschung und den daraus resultierenden neuen organischen Absorbermaterialien“, betonte Heliatek-Technikchef Martin Pfeiffer.

Heliatek-Technikchef Martin Pfeiffer

Heliatek-Technikchef Martin Pfeiffer

Zum Vergleich: Klassische anorganische Solarzellen auf Siliziumbasis kommen meist auf Energieausbeuten zwischen 14 und 25 %. Die Vorteile der organischen Solarzellen: Sie sind leicht, biegsam, können auch transparent hergestellt werden und kommen relativ zu den Siliziumzellen auf bessere Energieausbeuten bei ungünstigen Lichtverhältnissen.

In der Weltrekord-Zelle sind drei verschiedene Lichtsammelschichten (Absorber) gestapelt. „Jeder Absorber ist darauf ausgelegt, grünes, rotes und fast-infrarotes Licht der Wellenlängen zwischen 450 und 950 Nanometer in Elektrizität umzuwandeln“, hieß es von Heliatek. Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik (CSP) aus Halle habe inzwischen die Rekord-Messung bestätigt.

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Zeit auf Facebook effizienter nutzenhttp://oiger.de/2016/02/08/zeit-auf-facebook-effizienter-nutzen/157819 http://oiger.de/2016/02/08/zeit-auf-facebook-effizienter-nutzen/157819#comments Mon, 08 Feb 2016 10:27:22 +0000 http://oiger.de/?p=157819 Wie ich mir meinen persönlichen Facebook-Stream konfiguriere Die meisten Facebook-Nutzer mögen diese nervenden Momente kennen: Wir schlagen die Startseite auf und bekommen von Facebook allerlei Beiträge und Anzeigen ganz oben präsentiert, die uns gar nicht interessieren. Bis wir die richtig interessanten Postings unserer Freunde gefunden haben, verplempern wir viel zu viel Zeit. Mit der folgenden Vorgehensweise verbringe ich derzeit auf Facebook nur noch fünf bis zehn Minuten, ohne dabei meine Freunde aus dem Fokus zu verlieren. Du wirst deswegen in dem folgenden Beitrag erfahren, wie du deine Zeit auf Facebook effizienter nutzen kannst und Störungen durch Facebook-Werbung minimierst. Solltest du bereits süchtig sein nach Facebook, dann wird dir die Anleitung vielleicht dabei helfen, deine Facebooksucht in den Griff zu bekommen. Favoriten-Listen ohne Werbung Eines der Hilfsmittel, um keine Zeit mehr auf Facebook zu verschwenden, sind Listen. Mit ihrer Hilfe kannst du alle deine Kontakte organisieren. Der zweite wichtige Hinweis ist: Sieh dir nie wieder deinen Facebook-Live-Stream an. Dieser ist einer der Hauptursachen dafür, dass man länger auf Facebook seine Zeit verbringt als man möchte. Verwendest …

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Mit Favoriten-Listen kannst Du dir deinen Facebook-Stream zurechtbasteln. Abb.: Screenshot

Mit Favoriten-Listen kannst Du dir deinen Facebook-Stream zurechtbasteln. Abb.: Screenshot

Wie ich mir meinen persönlichen Facebook-Stream konfiguriere

Die meisten Facebook-Nutzer mögen diese nervenden Momente kennen: Wir schlagen die Startseite auf und bekommen von Facebook allerlei Beiträge und Anzeigen ganz oben präsentiert, die uns gar nicht interessieren. Bis wir die richtig interessanten Postings unserer Freunde gefunden haben, verplempern wir viel zu viel Zeit. Mit der folgenden Vorgehensweise verbringe ich derzeit auf Facebook nur noch fünf bis zehn Minuten, ohne dabei meine Freunde aus dem Fokus zu verlieren. Du wirst deswegen in dem folgenden Beitrag erfahren, wie du deine Zeit auf Facebook effizienter nutzen kannst und Störungen durch Facebook-Werbung minimierst. Solltest du bereits süchtig sein nach Facebook, dann wird dir die Anleitung vielleicht dabei helfen, deine Facebooksucht in den Griff zu bekommen.

Favoriten-Listen ohne Werbung

Eines der Hilfsmittel, um keine Zeit mehr auf Facebook zu verschwenden, sind Listen. Mit ihrer Hilfe kannst du alle deine Kontakte organisieren. Der zweite wichtige Hinweis ist: Sieh dir nie wieder deinen Facebook-Live-Stream an. Dieser ist einer der Hauptursachen dafür, dass man länger auf Facebook seine Zeit verbringt als man möchte.

Verwendest du Listen bei Facebook, ist uns zudem noch etwas Interessantes aufgefallen. Der Stream, der durch diese Facebook-Listen erzeugt wird, enthält anscheinend keine Facebook-Werbung. Er enthält ausschließlich Postings der Leute, welche sich in der Liste befinden – allerdings nicht immer chronologisch.

So richtest du neue Listen ein

Hast du noch keine Listen erstellt, klicke in die von Facebook automatisch erstellte Liste „Freunde”.

Als Einsteig kann die bereits vorhandene "Freunde"-Liste dienen. Abb.: Screenshot

Als Einsteig kann die bereits vorhandene „Freunde“-Liste dienen. Abb.: Screenshot

Anschließend kommst du in den Listenbereich von Facebook. Hier kannst du jetzt weitere Listen erstellen. Klicke dazu einfach auf „Liste erstellen”.

Abb.: Screenshot

Hier kannst Du neue Favoriten-Listen erstellen. Abb.: Screenshot

Danach gibst du der neuen Liste einen Namen und fügst der Liste die ersten Freunde hinzu. Du kannst die Liste später auch noch vervollständigen oder ändern.

Abb.: Screenshot

Abb.: Screenshot

Klickst du die Liste an, siehst du ab sofort nur noch die Meldungen der Freunde in dieser Liste. Rechts wird angezeigt, welche Freunde dies sind. Hier kannst du auch nachträglich die Liste schnell bearbeiten.

Mit Favoriten-Listen kannst Du dir deinen Facebook-Stream zurechtbasteln. Abb.: Screenshot

Links tauchen die neuen Listen im Favoriten-Verzeichnis auf und können schnell durchgeklickt werden. Abb.: Screenshot

Ich empfehle dir zudem, die Listen unter deinen Favoriten anzeigen zu lassen, damit du schneller auf sie zugreifen kannst.

Wie bereits am Anfang erwähnt, verbringe ich dadurch noch 5 bis 10 Minuten täglich bei Facebook, wobei ich mich ungefähr zweimal auf der Plattform einlogge.

Autor: Ronny Siegel

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Neuer Euro-Zweier: Dresdner Zwinger im Portemonnaiehttp://oiger.de/2016/02/07/neuer-euro-zweier-dresdner-zwinger-im-portemonnaie/157808 http://oiger.de/2016/02/07/neuer-euro-zweier-dresdner-zwinger-im-portemonnaie/157808#respond Sun, 07 Feb 2016 11:19:19 +0000 http://oiger.de/?p=157808 Dank ihrer Bundesrats-Präsidentschaft durften die Sachsen diesmal über das 2-Euro-Münzbild entscheiden Dresden, 7. Februar 2016. Deutschland hat eine neue 2-Euro-Münze geprägt, auf deren Rückseite der Zwinger in Dresden zu sehen ist. Und mit etwas Glück können die Dresdner „ihren“ Zwinger schon in den nächsten Tagen im Portemonnaie haben und – so sie sich von ihm wieder trennen wollen – auch damit bezahlen. Denn der neue Euro-Zweier wird seit Freitag ausgegeben. Was verschafft den Dresdnern diese spezielle Ehre? Wie jedes der 28 Euro-Mitgliedsländer darf auch die Bundesrepublik jährlich zwei eigene Zwei-Euro-Münzen in Bimetall als Gedenkmünzen ihrer Wahl prägen und im gesamten Euroraum als gesetzliches Zahlungsmittel in den Umlauf bringen. Deutschland macht allerdings nur einmal jährlich von diesem Recht Gebrauch. Am 5. Februar war es für 2016 soweit, seitdem kann bei der eigenen Hausbank schon mal nach dem edlen Stück gefragt werden. Immerhin werden 30 Millionen Stück mit der für alle Euro-Münzen gültigen Vorderseite, dem sogenannten Avers, geprägt. Über die Rückseite, das Revers, auch Bildseite genannt, durfte das Land Sachsen entscheiden, weil dieses Recht an die jeweilige …

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Das Revers der 2-Euro-Gedenkmünze "Sachsen Dresdner Zwinger" 2016. Der Buchstaben "D" zeigt hier an, dass die Sachsen-Münze in Bayern geprägt wurde, konkret im München. Foto: Peter Weckbrodt

Das Revers der 2-Euro-Gedenkmünze „Sachsen Dresdner Zwinger“ 2016. Foto: Peter Weckbrodt

Dank ihrer Bundesrats-Präsidentschaft durften die Sachsen diesmal über das 2-Euro-Münzbild entscheiden

Dresden, 7. Februar 2016. Deutschland hat eine neue 2-Euro-Münze geprägt, auf deren Rückseite der Zwinger in Dresden zu sehen ist. Und mit etwas Glück können die Dresdner „ihren“ Zwinger schon in den nächsten Tagen im Portemonnaie haben und – so sie sich von ihm wieder trennen wollen – auch damit bezahlen. Denn der neue Euro-Zweier wird seit Freitag ausgegeben.

Was verschafft den Dresdnern diese spezielle Ehre?

Wie jedes der 28 Euro-Mitgliedsländer darf auch die Bundesrepublik jährlich zwei eigene Zwei-Euro-Münzen in Bimetall als Gedenkmünzen ihrer Wahl prägen und im gesamten Euroraum als gesetzliches Zahlungsmittel in den Umlauf bringen. Deutschland macht allerdings nur einmal jährlich von diesem Recht Gebrauch. Am 5. Februar war es für 2016 soweit, seitdem kann bei der eigenen Hausbank schon mal nach dem edlen Stück gefragt werden. Immerhin werden 30 Millionen Stück mit der für alle Euro-Münzen gültigen Vorderseite, dem sogenannten Avers, geprägt. Über die Rückseite, das Revers, auch Bildseite genannt, durfte das Land Sachsen entscheiden, weil dieses Recht an die jeweilige Präsidentschaft im Bundesrat gebunden ist. Und da schwingt eben Stanislaw Tillich (CDU), der sächsische Ministerpräsident, derzeit das Zepter.

Blister der 2-Euro-Gedenkmünze mit den Ausgaben der fünf deutschen Münzprägestätten. Foto: Peter Weckbrodt

Blister der 2-Euro-Gedenkmünze mit den Ausgaben der fünf deutschen Münzprägestätten. Foto: Peter Weckbrodt

Entwurf von Münzdesigner Jordi Truxa

Die Landesregierung hat sich bei der Motivwahl für den Dresdner Zwinger entschieden. Den von einer Jury mit Platz 1 gekürten Entwurf lieferte der Münzgestalter und Produktdesigner Jordi Truxa. „Besonders beeindruckend ist die gelungene Darstellung der räumlichen Tiefe bis an die architektonische Fassade. Die Einbeziehung der Gartenanlage als wesentlicher Bestandteil des Gesamtensembles hat besonders überzeugt“, begründeten die Juroren ihre Entscheidung. Bald können wir unser eigenes Urteil fällen.

Revers der im Jahre 2006 erschienenen 10 -Euro-Gedenkmünze "800 Jahre Dresden". Foto: Peter Weckbrodt

Revers der im Jahre 2006 erschienenen 10-Euro-Gedenkmünze „800 Jahre Dresden“. Foto: Peter Weckbrodt

Nur Spiegelglanz-Euros haben Chance auf Wertsteigerung

Auf dem Münzbild entdecken wir unterhalb des Kronentores einen Buchstaben. Er steht für die jeweilige Prägestätte der Münze: A für Berlin, D für München, F für Stuttgart, G für Karlsruhe und J für Hamburg. Wer als Sammler auf höchste Prägequalität Wert legt, sollte die Ausgabe in Spiegelglanz erwerben, von der nur 50.000 Münzen geprägt werden. Nur Münzen dieser Qualitätsstufe haben, wenn überhaupt, eine Chance auf Wertsteigerung über die Jahre. Die kostengünstigste Variante ist eine Bestellung via Internet bei der Verkaufsstelle für Sammlermünzen.

Silber zu teuer geworden: Keine 10-Euro Gedenkmünzen mehr

Derweil ist im Jahr 2015 eine andere Präge-Tradition zu Ende gegangenen: Die Bundesrepublik gibt nun nämlich keine 10-Euro-Gedenkmünzen mehr aus. Über 14 Jahrgänge hinweg wurden 76 Münzen herausgebracht. Sammler wissen, dass die ursprüngliche Ausprägung in reinem Silber mit der Ehrung von Franz Liszt im Jahre 2011 endete. Das hatte schlicht rein finanzielle Gründe. Denn mit dem stetig gestiegenen Silberpreis auf dem Weltmarkt wurde die Reinsilber-Münze für das Bundesfinanzministerium ein Defizit-Geschäft. Alle nachfolgenden Münzen wurden daher als Kupfer/Nickel-Legierung ausgeprägt. Das setzte der Beliebtheit dieser Gedenkmünze arg zu. Lediglich die Spiegelglanz-Sammler-Ausgaben bestanden noch zu 62,5 Prozent aus Silber.

Rotkäppchen startet nun neue Silbermünz-Serie

Eine Umfrage unter Münzsammlern hatte gezeigt, das diese meisten Numismatiker eine aus Sterling-Silber geprägte Münze zurückhaben wollen – selbst wenn es die dann nur mit einem höheren Nominalwert als 10 Euro geben sollte. Daher werden die deutschen Münz-Prägestätten in diesem Jahr eine neue Serie von teureren Gedenkmünzen starten. Zum Auftakt im Jahr 2016 wird es rund eine Million 20-Euro-Münzen mit dem Motiv „Rotkäppchen“ (!) auf dem Revers geben.

Anleger setzen eher auf Gold-Euros

Reine Anleger werden eher auf den Erwerb von Goldmünzen setzen. Schon jetzt können diese ihre Aufträge für die neue offizielle deutsche 100-Euro-Goldmünze „UNESCO Welterbe Regensburg“ aufgeben. Wer es etwas kleiner mag, der setze auf die 20-Euro-Goldmünzenserie „Heimische Vögel“. Noch 2016 startet mit der „Nachtigall“ die erste von sechs Ausgaben der Serie. Jedes Jahr gibt es einen Vogel in der Qualität Stempelglanz, Material 1/8 Unze gleich 3,89 g Feingold. Niemand sollte darauf hoffen, die Goldmünzen zum aufgeprägten Wert zu erhalten. Der Ausgabepreis richtet sich nach dem dann aktuellen Goldpreis und dürfte daher deutlich höher liegen. Das könnte durchaus ein Erfolg für den Bundesfinanzminister werden!

Autor: Peter Weckbrodt

-> Verkaufsstelle für Sammlermünzen, www.deutsche-sammlermuenzen.de; Tel.: 0961-3818 4400

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Per Bobbycar, Dampflok und Hubschrauber in die Ferienhttp://oiger.de/2016/02/06/per-bobbycar-dampflok-und-hubschrauber-in-die-ferien/157800 http://oiger.de/2016/02/06/per-bobbycar-dampflok-und-hubschrauber-in-die-ferien/157800#respond Sat, 06 Feb 2016 10:18:58 +0000 http://oiger.de/?p=157800 Neuer Verkehrsgarten im Verkehrsmuseum Dresden: Oigers Wochenendtipp für den 6. und 7. Februar 2016 Dresden, 6. Februar 2016. Endlich Ferien, atmen die Kids auf, und die lieben Eltern sind jetzt als deren Animateure für die nächsten zwei Wochen rund um die Uhr gefragt. Also, wohin mit den lieben Kleinen, lautet die Preisfrage. Eine denkbare Antwort lautet: ins Verkehrsmuseum in der Nähe der Frauenkirche. Dort finden vom 3-Jährigen bis zum 93-Jährigen alle Familienmitglieder ihnen genehme Unterhaltung. Kinder-Parcours mit Ampeln, Tanke & Einbahnstraße Völlig neu gestaltet ist der Verkehrsgarten im 2. Obergeschoss des Museums. Hier haben die Kindergarten- und Vorschulkinder Gelegenheit, spielerisch mit den Verkehrsregeln vertraut zu werden. Da könnten sogar Erwachsene ihr eventuell vorhandenes Defizit beim richtigen Verhalten in einem Kreisverkehr abbauen. Im Verkehrsgarten fehlen auch nicht Tankstelle, Ampeln, Bahnübergänge und Einbahnstraßen. Die Kinder können hier auch einen „Bobbycar-Führerschein“ erwerben. Jeder 10. Museumsbesucher ist ein Kind Im 2. Obergeschoss entsteht schrittweise auf 1000 Quadratmetern Fläche eine neue Spiel- und Erlebnislandschaft. Damit trägt Museumsdirektor Joachim Breuninger der Tatsache Rechnung, dass Kinder inzwischen fast 10 Prozent seiner Besucher …

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Die kleinen Besucher im Verkehrsmuseum Dresden mögen ganz offensichtlich den neuen Verkehrsgarten. Foto: Peter weckbrodt

Die kleinen Besucher im Verkehrsmuseum Dresden mögen ganz offensichtlich den
neuen Verkehrsgarten. Foto: Peter Weckbrodt

Neuer Verkehrsgarten im Verkehrsmuseum Dresden: Oigers Wochenendtipp für den 6. und 7. Februar 2016

Dresden, 6. Februar 2016. Endlich Ferien, atmen die Kids auf, und die lieben Eltern sind jetzt als deren Animateure für die nächsten zwei Wochen rund um die Uhr gefragt. Also, wohin mit den lieben Kleinen, lautet die Preisfrage. Eine denkbare Antwort lautet: ins Verkehrsmuseum in der Nähe der Frauenkirche. Dort finden vom 3-Jährigen bis zum 93-Jährigen alle Familienmitglieder ihnen genehme Unterhaltung.

Kinder-Parcours mit Ampeln, Tanke & Einbahnstraße

Völlig neu gestaltet ist der Verkehrsgarten im 2. Obergeschoss des Museums. Hier haben die Kindergarten- und Vorschulkinder Gelegenheit, spielerisch mit den Verkehrsregeln vertraut zu werden. Da könnten sogar Erwachsene ihr eventuell vorhandenes Defizit beim richtigen Verhalten in einem Kreisverkehr abbauen. Im Verkehrsgarten fehlen auch nicht Tankstelle, Ampeln, Bahnübergänge und Einbahnstraßen. Die Kinder können hier auch einen „Bobbycar-Führerschein“ erwerben.

Das Verkehrsmuseum unweit der Frauenkirche Dresden. Foto: Peter Weckbrodt

Das Verkehrsmuseum unweit der Frauenkirche Dresden. Foto: Peter Weckbrodt

Jeder 10. Museumsbesucher ist ein Kind

Im 2. Obergeschoss entsteht schrittweise auf 1000 Quadratmetern Fläche eine neue Spiel- und Erlebnislandschaft. Damit trägt Museumsdirektor Joachim Breuninger der Tatsache Rechnung, dass Kinder inzwischen fast 10 Prozent seiner Besucher ausmachen.

Nach dem Verkehrsgarten sind es nur Schritte bis zur großen Modelleisenbahn Spur O. Sie fährt in den Winterferien unter Volldampf, also von Montag bis Freitag drei Mal täglich (11, 14. 16 Uhr), am Wochenende sogar fünf Mal täglich 811, 12, 14, 15 ,16 Uhr). Jede Vorführung dauert etwa 15 Minuten. Mit einer Fläche von 325 qm zählt die Anlage auch international zu den größten in der Spur 0. Zu ihr gehören 150 Fahrzeuge, 625 Meter Gleis, 5 Bahnhöfe und eine integrierte Schmalspurbahn. Bis zu 27 Züge drehen ihre Runden.

Im Hubschrauber können die Väter sich als Piloten erproben. Foto: Peter Weckbrodt

Im Hubschrauber können die Väter sich als Piloten erproben. Foto: Peter Weckbrodt

Flug im Hubschrauber-Simulator

Nachdem die jüngeren Familienmitglieder voll auf ihre Kosten gekommen sind, könnte die Familie zu einem virtuellen Überflug starten: Im 1. Obergeschoss des Museums ist ein Hubschrauber-Flugsimulator in einem echten Helikopter EC 135 installiert. Dieses Erlebnis muss allerdings extra bezahlt werden, je nach virtueller Flugdauer sind 120 bis 20 Euro fällig. Der Simulator ist übrigens laut Museums-Angaben auch für Kinder geeignet.

Nun kommt auch Vati endgültig zu seinem Recht: Sein Herz schlägt für Dampflokomotiven, uralte Abteilwagen, E-Lokomotiven mit riesigen Motoren und selbstverständlich für die wunderbar funkelnde„Saxonia“.

Die alten Motorräder und Autos haben unbedingt ihren Reiz. Foto: Peter Weckbrodt

Die alten Motorräder und Autos haben unbedingt ihren Reiz. Foto: Peter Weckbrodt

200 Jahre Straßenverkehr

Gleich nebenan wird es in der Dauerausstellung „Mobil – 200 Jahre Straßenverkehr“ für alle wieder richtig interessant. In einige der alten Wägelchen könnten wir uns glatt verlieben. Und die Motorräder aus den 1930er Jahren, beispielsweise die legendäre „Böhmerland“, beeindrucken uns ungemein.

Dem DDR-Prestigeflieger 152 auf der Spur

Von den alten Straßenbahnen ist weniger zu sehen. Dafür werden wir in der Luftfahrtabteilung exakt darüber ins Bild gesetzt, was vor etwa 60 Jahren in Klotzsche als Weltmarktüberraschung zusammengebastelt und schließlich zum Absturz gebracht wurde. Die Rede ist vom gescheiterten Düsenflugzeug 152, mit dem die DDR groß in den Verkehrsflugzeugbau einsteigen wollte.

Ferienprogramm rankt sich um die vier Naturelemente

Selbstverständlich hält das Verkehrsmuseum auch ein richtiges Winterferienprogramm bereit: Es steht ganz im Zeichen der vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Wer auf eigene Faust den Elementen im Museum auf die Spur kommen will. erhält an der Kasse ein Entdeckerblatt mit kniffligen Aufgaben und Tipps für Experimente zum Selbermachen.

Autor: Peter Weckbrodt

Geführte Rundgänge gibt es am 12. und 19. Februar jeweils von 15 bis 16 Uhr (Anmeldung unter nicole.auerswald@verkehrsmuseum-dresden.de oder Tel.: 0351-8644- 133 erforderlich)

Besucherinfos:

Verkehrsmuseum Dresden, Augustusstraße 1, 01067 Dresden, Öffnungszeiten: Di bis So. 10-18 Uhr, Eintritt: Erw. 9 Euro, Erm. Euro, Familien 15 Euro

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Schülerlabore in Sachsenhttp://oiger.de/2016/02/05/schuelerlabore-in-sachsen/157779 http://oiger.de/2016/02/05/schuelerlabore-in-sachsen/157779#respond Fri, 05 Feb 2016 17:11:18 +0000 http://oiger.de/?p=157779 Dresden, 5. Februar 2016. In Sachsen ist in den vergangenen Jahren ein Netzwerk aus zehn Schülerlaboren entstanden, darunter sind sieben in Dresden konzentriert. In diesen Lernlaboren können wissenschaftlich und technisch interessierte Kinder und Jugendliche unter Anleitung von Experten über den üblichen Unterrichtsstoff hinaus ihr Wissen über Physik, Biologie, Informatik, Mathe und andere Themenkreise spielerisch vertiefen und praktisch experimentieren. Betreiber sind teils Forschungsinstitute, teils Museen oder Unternehmen. Die Betreiber sehen sich einem Bildungsauftrag verpflichtet und wollen die Schüler für Karrieren in Technik und Wissenschaft begeistern. An diese Schülerlabore sind oft auch ganz besondere Mitmach-Angebote angedockt. Hier die wichtigsten Schüler-Labore und verwandten Angebote in Dresden und Sachsen im Überblick: Schülerlabore in Dresden • Schülerrechenzentrum Dresden Schwerpunkt: Begabtenförderung in Programmieren, Elektronik und Robotik Ort: Parkstraße 4, Dresden, Raum 333.2 Träger: Technische Universität Dresden (TUD) Kontakt: Telefon 0351/4867-2634 und hier im Internet Mehr Informationen über das SRZ gibt es hier   • Gläsernes Labor im Deutschen Hygiene-Museum  Schwerpunkt: Biologie, Medizin und Biotech Ort: Deutsches Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1 Träger: Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden (SBG) Kontakt: Telefon 0351/4846400 …

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Aufgereiht warten die Geiger-Müller-Zählrohre auf ihren Einsatz. Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse können im Schülerlabor DeltaX ab sofort einen Experimentiertag zum Thema Radioaktivität verbringen. Foto: André Forner

Blick ins Schülerlabor DeltaX in Dresden-Rossendorf. Foto: André Forner

Dresden, 5. Februar 2016. In Sachsen ist in den vergangenen Jahren ein Netzwerk aus zehn Schülerlaboren entstanden, darunter sind sieben in Dresden konzentriert. In diesen Lernlaboren können wissenschaftlich und technisch interessierte Kinder und Jugendliche unter Anleitung von Experten über den üblichen Unterrichtsstoff hinaus ihr Wissen über Physik, Biologie, Informatik, Mathe und andere Themenkreise spielerisch vertiefen und praktisch experimentieren. Betreiber sind teils Forschungsinstitute, teils Museen oder Unternehmen. Die Betreiber sehen sich einem Bildungsauftrag verpflichtet und wollen die Schüler für Karrieren in Technik und Wissenschaft begeistern. An diese Schülerlabore sind oft auch ganz besondere Mitmach-Angebote angedockt. Hier die wichtigsten Schüler-Labore und verwandten Angebote in Dresden und Sachsen im Überblick:

Schülerlabore in Dresden

Junge Programmierer bei der Arbeit im Schülerrechenzentrum Dresden. Foto: hw

Junge Programmierer bei der Arbeit im Schülerrechenzentrum Dresden. Foto: hw

Schülerrechenzentrum Dresden

Schwerpunkt: Begabtenförderung in Programmieren, Elektronik und Robotik

Ort: Parkstraße 4, Dresden, Raum 333.2

Träger: Technische Universität Dresden (TUD)

Kontakt: Telefon 0351/4867-2634 und hier im Internet

Mehr Informationen über das SRZ gibt es hier

 

Im Gläsernen Labor des hygiene-Museums Dresden können Kinder experimentieren. Foto. Oliver Killig

Im Gläsernen Labor des Hygiene-Museums in Dresden können Kinder experimentieren. Foto. Oliver Killig

• Gläsernes Labor im Deutschen Hygiene-Museum 

Schwerpunkt: Biologie, Medizin und Biotech

Ort: Deutsches Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1

Träger: Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden (SBG)

Kontakt: Telefon 0351/4846400 und hier im Internet

Mehr Informationen über das Labor gibt es hier

 

Schüler löten im DeltaX Radios im Kaffeebecher. Foto: Christine Bohnet, HZDR

Schüler löten im DeltaX Radios im Kaffeebecher. Foto: Christine Bohnet, HZDR

Schülerlabor „DeltaX“

Schwerpunkt: Physik (u. a. Licht, Farbe, Radioaktivität, Magnetismus), Astronomie und Elektronik

Ort und Träger: Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, Bautzner Landstraße 400, 01328 Dresden

Kontakt: Telefon 0351/260-2272 oder -2274 und hier im Internet

Mehr Informationen über das Labor gibt es hier

 

Blick durch die noch geöffneten Riesenmagnet-Tore des „Alice“-Aggregats. Im Innern werden schon bald Bleiatome mit Fast-Lichtgeschwindigkeit aufeinanderprallen und eine „Ursuppe“ kochen: Ein „Quark-Gluon-Plasma“ wie zu Zeiten des Urknalls. Heutzutage treten Quarks und Gluon-Kraftteilchen – außer in Neutronensternen – nur noch vereinigt auf, in der Ursuppe hingegen koexistierten sie. Alice ist 16 Meter hoch und 26 Meter lang.

Abb.: CERN

• Netzwerk Teilchenwelt

Schwerpunkt: Teilchen-Physik – Forschen wie die CERN-Wissenschaftler

Ort und Träger: TU Dresden, Institut für Kern- und Teilchenphysik, Zellescher Weg 19, Büro E25, 01069 Dresden

Kontakt: hier im Internet

Mehr Informationen über das Netzwerk gibt es hier

 

An einer Rennbahn können Jugendliche Superkondensatoren testen. Foto: TSD

Foto: TSD

DLR_School_Lab

Schwerpunkt: Neue Materialien, Energietechnik, organische Elektronik, Mobilität

Ort: Technische Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1

Träger: TU Dresden und DLR

Kontakt: Telefon 0351-488-7262 und hier im Internet

Mehr Informationen über das Labor gibt es hier

 

Schülerinnen experimentieren im ComLabBio in Dresden mit Enzymen. Foto: SBG

Schülerinnen experimentieren im ComLabBio in Dresden mit Enzymen. Foto: SBG

• ComLab-Bio

Schwerpunkt: Biotechnologie

Ort: Gutenbergstraße 6, 01307 Dresden

Träger: SBG Dresden mbH

Kontakt: Buchung hier im Internet

 

• Lernlabor Farbe

Schwerpunkt: Farbchemie, Textilfärben etc.

Ort: Weberplatz 5, Dresden

Träger: TU Dresden

Kontakt: mehr Infos hier im Internet

 

Weitere Angebote für angehende Forscher in Dresden:

Fraunhofer-Forscher Frank Kretzschmar vom IWS zeigt den Schülern, wie man mit Lasern umgeht. Foto: Heiko Weckbrodt

Fraunhofer-Forscher Frank Kretzschmar vom IWS zeigt angehenden Juniordoktoren, wie man mit Lasern umgeht. Foto: Heiko Weckbrodt

Juniordoktor

Schwerpunkt: Querschnittskursus für junge Forscher

Prinzip: Mädchen und Jungen der Klassenstufen 3 bis 12 können jedes Jahr aus über 100 Programmpunkten ind Forschungs-Instituten und Hightech-Unternehmen auswählen. Sie besuchen Workshops, Labore, Hörsälen oder Ausstellungen und erkunden so die Welt der Naturwissenschaften, Technik und Kultur. Wer 7 Stempel für absolvierte Aufgaben sammelt, bekommt im Sommer den Titel „Juniordoktor“.

Kontakt: Telefon 0351/65698401, per Whatsapp: 0151/10993599 und hier im Internet (Anmelde-Formular hier)

Mehr Informationen über das Juniordoktor-Programm gibt es hier

 

Ähnlich wie im benachbarten "Erlebnisland Mathe", in dem sich hier die elfjährige Charlotta amüsiert, soll auch das neue "Cool Silicon"-Wissenschaftszentrum in den Technischen Sammlungen Dresden Technologie zum Anfassen bieten. Foto: Frank Grätz/ Cool Silicon

Foto: Frank Grätz, Cool Silicon

• Erlebnisland Mathematik

Schwerpunkt: Mathe-Spiele (inklusive Epsilon-Land für kleine Kinder)

Ort: Technische Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1

Kontakt: Telefon 0351 – 488 7272 und hier im Internet

Mehr Informationen über das Erlebnisland gibt es hier

 

Antonia und Max (beide 12 Jahre alt) experimentieren in "CoolX" mit Licht, wie es in der Chip-Lithografie benötigt wird. Foto: Heiko Weckbrodt

Antonia und Max (beide 12 Jahre alt) experimentieren in „CoolX“ mit Licht, wie es in der Chip-Lithografie benötigt wird. Foto: Heiko Weckbrodt

CoolX

Schwerpunkt: Die Welt der Nanoelektronik

Ort: Technische Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1

Kontakt: hier im Internet

Mehr Informationen über das Elektronikland CoolX gibt es hier

 

Weitere Schülerlabore in Sachsen:

• „Science meets School“ (TU Freiberg)

• „Wunderland Physik“ (TU Chemnitz)

UFZ-Schülerlabor (Helmholtzzentrum für Umweltforschung Leipzig)

 

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Schüler schauen im Dresdner Labor der Natur unter die Haubehttp://oiger.de/2016/02/05/schueler-schauen-im-dresdner-labor-der-natur-unter-die-haube/157768 http://oiger.de/2016/02/05/schueler-schauen-im-dresdner-labor-der-natur-unter-die-haube/157768#respond Fri, 05 Feb 2016 16:44:56 +0000 http://oiger.de/?p=157768 Gläsernes Schülerlabor im Hygienemuseum Dresden kann dank BASF-Zusage weitermachen Dresden, 5. Februar 2016. Die 17-jährige Annika mustert das Probenglas kritisch: Mädchen oder Junge? Der äußere Anschein mag bei Annika Jung und Alexander Börner noch so offensichtlich sein, doch die gute Wissenschaftlerin weiß: Was zählt, ist der experimentell-empirische Beweis. Zum Beispiel sind Barr-Körperchen in der Spucke ein klares Indiz für einen weiblichen Chromosomen-Satz. Und im Gläsernen Schülerlabor im Hygiene-Museum in Dresden hat sie wenigstens die Ausrüstung, um das zu überprüfen. Also hat sie Speichelproben von sich und Alex genommen, die Spucke lila gefärbt und die Flüssigkeit auf den Objektträger pipettiert, während Alex das Mikroskop für die Suche nach den verräterischen Barr-Körperchen vorbereitet hat… BASF Schwarzheide sagt Finanzierung für weiter 3 Jahre zu Nur wenige Schritte nebenan haben gerade ein Chemiechef und Vertreter des Schülerlabors eine wichtige Weiche gestellt, damit die Gymnasiasten weiter praxisnah forschen und lernen können: Karl Heinz Tebel von BASF Schwarzheide hat gerade schriftlich zugesagt, das 1999 gegründete Schülerlabor für weitere drei Jahre finanziell zu unterstützen. Auch, weil er als Leiter eines Chemie-Standorts, der …

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Annika Jung und Alexander Börner (beide 17) aus Freiberg präparieren im Gläsernen Labor im Hygienemuseum Dresden Objektträger. Sie will später mal "in Richtung Biochemie" gehen, er möchte Medizin studieren. Foto: Heiko Weckbrodt

Annika Jung und Alexander Börner (beide 17) aus Freiberg präparieren im Gläsernen Labor im Hygienemuseum Dresden Objektträger. Sie will später mal „in Richtung Biochemie“ gehen, er möchte Medizin studieren. Das Labor fdinden sie interessant, die studentische Betreuung dort besonders gut. Foto: Heiko Weckbrodt

Gläsernes Schülerlabor im Hygienemuseum Dresden kann dank BASF-Zusage weitermachen

Dresden, 5. Februar 2016. Die 17-jährige Annika mustert das Probenglas kritisch: Mädchen oder Junge? Der äußere Anschein mag bei Annika Jung und Alexander Börner noch so offensichtlich sein, doch die gute Wissenschaftlerin weiß: Was zählt, ist der experimentell-empirische Beweis. Zum Beispiel sind Barr-Körperchen in der Spucke ein klares Indiz für einen weiblichen Chromosomen-Satz. Und im Gläsernen Schülerlabor im Hygiene-Museum in Dresden hat sie wenigstens die Ausrüstung, um das zu überprüfen. Also hat sie Speichelproben von sich und Alex genommen, die Spucke lila gefärbt und die Flüssigkeit auf den Objektträger pipettiert, während Alex das Mikroskop für die Suche nach den verräterischen Barr-Körperchen vorbereitet hat…

BASF Schwarzheide sagt Finanzierung für weiter 3 Jahre zu

Karl Heinz Tebel, Vorsitzenden der Geschäftsführung der BASF Schwarzeide GmbH. Foto: hw

Karl Heinz Tebel, Vorsitzenden der Geschäftsführung der BASF Schwarzeide GmbH. Foto: hw

Nur wenige Schritte nebenan haben gerade ein Chemiechef und Vertreter des Schülerlabors eine wichtige Weiche gestellt, damit die Gymnasiasten weiter praxisnah forschen und lernen können: Karl Heinz Tebel von BASF Schwarzheide hat gerade schriftlich zugesagt, das 1999 gegründete Schülerlabor für weitere drei Jahre finanziell zu unterstützen. Auch, weil er als Leiter eines Chemie-Standorts, der auf ingenieurtechnisch-wissenschaftlichen Nachwuchs angewiesen ist, schon immer ein wenig neidisch von Brandenburg aus gen Sachsen und Dresden geschaut hat: Im Freistaat nämlich konzentrieren sich die Gymnasien viel stärker auf die sogenannten MINT-Fächer, also Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In Sachsen können die Gymnasiasten Bio, Physik oder Chemie nicht einfach abwählen, mindestens drei MINT-Fächer bleiben bis zum Schluss Pflicht. Daran, so lässt Karl Heinz Tebel kaum verbrämt durchblicken, könnten sich andere Bundesländer eine Scheibe abschneiden.

Kampf um die Köpfe hat längst begonnen

Und weil viele Betriebe inzwischen verinnerlicht haben, dass es die „Schüler von heute sind, die die Technologien von morgen entwickeln“, hat angesichts sinkender Absolventenzahlen in Ostdeutschland „der Kampf um die Köpfe“ längst begonnen, sagt Referatsleiter Rainer Heinrich vom sächsischen Kultusministerium. In Sachsen schlägt sich das in der starken MINT-Orientierung in den Schulen nieder. Und speziell in Dresden haben Forschungs-Institute, Unternehmen und Politiker zusätzlich noch ein ganzes Netz aus Schülerlaboren gespannt, das es in dieser Dichte weit und breit nirgends woanders gibt (siehe Liste „Schülerlabore in Sachsen“). Und die Resonanz ist groß: Allein das Gläsere Schülerlabor im Hygienemuseum hatte im vergangenen Jahr fast 3600 Besucher – etwa 55 % mehr als vor zwei Jahren. Und bis heute haben sich schon wieder über 2000 Schüler für 2016 angemeldet.

Allerdings warnt inzwischen selbst Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), der dieses Netz aus Schülerlaboren mitgespannt hat, die MINT-Orientierung der Jugend nicht zu weit zu treiben: Mit Blick auf die Pegida-Umtriebe sieht er inzwischen klare Defizite in der gesellschaftlichen und multikulturellen Bildung in Dresden.

Vorstandsmitglied Hans-Werner Stumpf von der Stiftung Deutsches Hygiene.Museum schaut den Gymnasiastinnen im Schülerlabor bei der ARbeit zu. Foto: Heiko Weckbrodt

Vorstandsmitglied Hans-Werner Stumpf von der Stiftung Deutsches Hygiene.Museum schaut den Gymnasiastinnen im Schülerlabor bei der ARbeit zu. Foto: Heiko Weckbrodt

Noten-Upgrade in Biotech-Unterricht lockt

Solche Grundsatzdebatten kümmern die weißbekittelten 17-Jährigen im Gläsernen Schülerlabor wenige Meter weiter in diesem Moment indes wenig. Heute sind Gymnasiasten aus Freiberg sind nach Dresden gekommen, um mal im Labor das zu tun, was sie bisher nur in der Theorie kennen: Wie sie unterm Mikroskop Männlein von Weiblein unterscheiden oder einen Vaterschaftstest anstellen – da weiß man ja nie, wozu man das später noch braucht.

„All das kennen wir zwar als Thema aus dem Unterricht. Das aber mal in der Praxis zu probieren, ist interessant“, meint beispielsweise Alexander Börner vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Freiberg, der gerade im weißen Kittel am Mikroskop steht und später mal Medizin studieren will. Seine Ko-Wissenschaftlerin und Mitschülerin Annika Jung, die später mal in die Biochemie einsteigen will, sieht das ganz ähnlich. Die 17-Jährige vergisst indes nicht, einen wichtigen Bonus zu erwähnen. „Am Ende können wir durch unsere Arbeit hier im Labor eine gute Note für den Biotechnologie-Unterricht bekommen“, erzählt sie. „Und da ist es ein großer Vorteil, dass wir hier von Medizinstudenten betreut werden, die sich auskennen, und die man mal fragen kann, wenn wir unsere Zensur etwas aufhübschen wollen.“ Es geht doch nichts über Glasnost…

Autor: Heiko Weckbrodt

 

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Dresden darf sich nicht allein auf MINT stützenhttp://oiger.de/2016/02/05/dresden-darf-sich-nicht-allein-auf-mint-stuetzen/157764 http://oiger.de/2016/02/05/dresden-darf-sich-nicht-allein-auf-mint-stuetzen/157764#respond Fri, 05 Feb 2016 12:43:03 +0000 http://oiger.de/?p=157764 OB Hilbert sieht hohe Defizite im Demokratieverständnis Dresden, 5. Februar 2016. Die Dresdner dürfen sich nicht allein auf naturwissenschaftlich-technische Tugenden, auf die sogenannten MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) stützten, sondern brauchen mehr gesellschaftliche und interkulturelle Bildung, hat Oberbürgermeister und MINT-Freund Dirk Hilbert (FDP) heute im Hygienemuseum während eines Besuchs im gläsernen Schülerlabor gefordert. „Wir sehen in unserer Stadtgesellschaft hohe Defizite im Demokratieverständnis“, sagte er zur Begründung. Er nannte „Pegida“ zwar nicht direkt als Auslöser diese Diagnose, verwies aber indirekt auf das Erstarken dieser rechtspopulistisch-fremdenfeindlichen Bewegung in Dresden. Oberbürgermeister will mehr Geld für Schüleraustausch locker machen Sinnvoll sei es, da bei der Jugend anzusetzen und den Schüleraustausch mit Dresdens internationalen Partnerstädten wie Ostrava, Breslau, St. Petersburg, Coventry und Rotterdam auszubauen, betonte Dirk Hilbert. Er wolle sich daher dafür einsetzen, dass die städtischen Etats dafür mit deutlich mehr gefüllt werden, mit etwa 200.000 Euro pro Jahr. Neue gesellschaftliche Diskussions- und Bildungsveranstaltungen wie den „Schülergipfel“ wolle er fortsetzen. Interkulturelle Bildung soll nicht mehr hinter Ingenieurs-Tugenden anstehen Dirk Hilbert selbst hatte in seiner früheren Zeit als Wirtschaftsbürgermeister Schülerlabore und …

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Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) im Hygiene-Museum. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) im Hygiene-Museum. Foto: Heiko Weckbrodt

OB Hilbert sieht hohe Defizite im Demokratieverständnis

Dresden, 5. Februar 2016. Die Dresdner dürfen sich nicht allein auf naturwissenschaftlich-technische Tugenden, auf die sogenannten MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) stützten, sondern brauchen mehr gesellschaftliche und interkulturelle Bildung, hat Oberbürgermeister und MINT-Freund Dirk Hilbert (FDP) heute im Hygienemuseum während eines Besuchs im gläsernen Schülerlabor gefordert. „Wir sehen in unserer Stadtgesellschaft hohe Defizite im Demokratieverständnis“, sagte er zur Begründung. Er nannte „Pegida“ zwar nicht direkt als Auslöser diese Diagnose, verwies aber indirekt auf das Erstarken dieser rechtspopulistisch-fremdenfeindlichen Bewegung in Dresden.

Oberbürgermeister will mehr Geld für Schüleraustausch locker machen

Sinnvoll sei es, da bei der Jugend anzusetzen und den Schüleraustausch mit Dresdens internationalen Partnerstädten wie Ostrava, Breslau, St. Petersburg, Coventry und Rotterdam auszubauen, betonte Dirk Hilbert. Er wolle sich daher dafür einsetzen, dass die städtischen Etats dafür mit deutlich mehr gefüllt werden, mit etwa 200.000 Euro pro Jahr. Neue gesellschaftliche Diskussions- und Bildungsveranstaltungen wie den „Schülergipfel“ wolle er fortsetzen.

Interkulturelle Bildung soll nicht mehr hinter Ingenieurs-Tugenden anstehen

Dirk Hilbert selbst hatte in seiner früheren Zeit als Wirtschaftsbürgermeister Schülerlabore und andere MINT-Bildungsangebote fleißig gefördert, um Forscher- und Ingenieurs-Nachwuchs für die regionale Hochtechnologie-Wirtschaft anzufüttern. Gesellschaftliche und interkulturelle Bildungsangebote gerade auch für die jungen Dresdner sollen „in Zukunft MINT nicht nachstehen“, erklärte er. Einbauen wolle er solche Angebote auch in das Juniordoktor-Programm, das bisher eher MINT-lastig ist. Autor: Heiko Weckbrodt

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Mittwoch 04:45: Jazzfreund massakriert die Rumänenmafiahttp://oiger.de/2016/02/05/mittwoch-0445-jazzfreund-massakriert-die-rumaenenmafia/157758 http://oiger.de/2016/02/05/mittwoch-0445-jazzfreund-massakriert-die-rumaenenmafia/157758#respond Fri, 05 Feb 2016 09:32:45 +0000 http://oiger.de/?p=157758 Griechischer Thriller über die Verstrickungen zwischen Athener Eliten und Ostblock-Gangstern „Mittwoch 04:45“, der nun in den deutschen Kinos zu sehen ist, reflektiert die kriselnde griechische Gesellschaft aus einer hier selten beachteten Perspektive: Der griechische Thriller erzählt über die dramatischen Verstrickungen mit osteuropäischen Mafiosi, in denen sich ehrgeizige Athener Geschäftsleute wie der Musikclub-Besitzer Stelios (Stelios Mainas) verfangen haben. Zunächst langsam, fast soziologisch erzählt, zeigt der Thriller den Weg eines koksenden, aber ansonsten eher braven Familienvaters zum erbarmungslosen Killer. Werbevideo (Neue Visionen): Die Story: In den 1990er Jahren scheint für den griechischen Jazz-Freund Stelios (Stelios Mainas) der Himmel grenzenlos zu sein: Wie so viele andere aus seiner Generation lässt er sich mit den neuen Gangstern des zusammengebrochenen Ostblocks ein, leiht viel Geld bei einem rumänischen Mafioso (Mimi Branescu), um in Athen seinen eigenen Jazz-Club aufzubauen. Doch 20 Jahre später hat er den Kredit immer noch nicht zurückgezahlt und nun sitzt ihm die rumänische Mafia im Nacken: Stelios soll den geliebten Club an den Vetter des Rumänen überschreiben, damit der daraus einen Disko-Schuppen machen kann… Die Umsetzung: Stelios …

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Noch ein paar Tage zuvor war Koksen das kriminellste, was sich Stelios (Stelios Mainas) vorstellen konnte. Um seinen Jazzclub zu retten, steht er plötzlich mit der Knarre in der Hand da... Szenenfoto: Neue Visionen

Noch ein paar Tage zuvor war Koksen das kriminellste, was sich Stelios (Stelios Mainas) vorstellen konnte. Um seinen Jazzclub zu retten, steht er plötzlich mit der Knarre in der Hand da… Szenenfoto: Neue Visionen

Griechischer Thriller über die Verstrickungen zwischen Athener Eliten und Ostblock-Gangstern

„Mittwoch 04:45“, der nun in den deutschen Kinos zu sehen ist, reflektiert die kriselnde griechische Gesellschaft aus einer hier selten beachteten Perspektive: Der griechische Thriller erzählt über die dramatischen Verstrickungen mit osteuropäischen Mafiosi, in denen sich ehrgeizige Athener Geschäftsleute wie der Musikclub-Besitzer Stelios (Stelios Mainas) verfangen haben. Zunächst langsam, fast soziologisch erzählt, zeigt der Thriller den Weg eines koksenden, aber ansonsten eher braven Familienvaters zum erbarmungslosen Killer.

Werbevideo (Neue Visionen):

Die Story:

In den 1990er Jahren scheint für den griechischen Jazz-Freund Stelios (Stelios Mainas) der Himmel grenzenlos zu sein: Wie so viele andere aus seiner Generation lässt er sich mit den neuen Gangstern des zusammengebrochenen Ostblocks ein, leiht viel Geld bei einem rumänischen Mafioso (Mimi Branescu), um in Athen seinen eigenen Jazz-Club aufzubauen. Doch 20 Jahre später hat er den Kredit immer noch nicht zurückgezahlt und nun sitzt ihm die rumänische Mafia im Nacken: Stelios soll den geliebten Club an den Vetter des Rumänen überschreiben, damit der daraus einen Disko-Schuppen machen kann…

Die Umsetzung:

Stelios Mainas zeigt seinen fiktiven Namensvetter nicht gerade als Sympathieträger par excellence: Der Familienvater Stelios betrügt seine Frau, ist ein nachlässiger Vater, kokst herum und ist ziemlich unzuverlässig. Und doch wächst dieser Mann mit der Liebe zum Jazz dem Zuschauer ans Herz, was eben daran liegt, dass Stelios Mainas bei allen philosophischen Exkursen und Längen doch sehr persönlich, sehr menschlich agiert.

Wer indes auf einen reinrassigen Thriller geeicht ist, sei gleich gewarnt: „Mittwoch 04:45“ braucht lange, bis er in Fahrt kommt, man mag ihn stellenweise auch etwas langatmig nennen. Aber wenn es schließlich zum visuell furiosen Finale auf dem verregneten Hochhaus-Dach kommt, hilft eben dieser vorher ausgebreitete biografische Hintergrund zu verstehen, warum die Akteure um 04:45 Uhr so und nicht anders agieren und reagieren…

Noch ein paar Tage zuvor war Koksen das kriminellste, was sich Stelios (Stelios Mainas) vorstellen konnte. Um seinen Jazzclub zu retten, steht er plötzlich mit der Knarre in der Hand da... Szenenfoto: Neue Visionen

Showdown auf dem hochhausdach mit der rumänischen Mafia… Szenenfoto: Neue Visionen

Fazit:

Ein nicht durchweg spannender, aber doch interessanter Krimi aus Hellas, der das Treiben jener Geschäftsmacher-Generation kritisch beleuchtet, die wir bei uns vielleicht das „Nachwende-Jetset“ nennen würden. Was allerdings immens nervt, ist ein Stilmittel, in das sich Regisseur Alexis Alexiou allzu sehr verliebt hat: Ständig vibirieren brummende Handys in dieser Story bis hin zum aktionsreichen Finale, in dem der nervtötend-omnipräsente Ton nicht fehlen darf: Brrrh…Brrrrh…

Autor: Heiko Weckbrodt

„Mittwoch 04:45“ (Neue Visionen), Thriller, Griechenland/Deutschland 2015, Regie und Buch: Alexis Alexiou, 116 Minuten, FSK 12

In Dresden in folgenden Kinos:

Kino im Dach (KiD), 20 Uhr

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Robinson Crusoe 3D: Schiffbruch aus tierischer Perspektivehttp://oiger.de/2016/02/04/robinson-crusoe-3d-schiffbruch-aus-tierischer-perspektive/157747 http://oiger.de/2016/02/04/robinson-crusoe-3d-schiffbruch-aus-tierischer-perspektive/157747#respond Thu, 04 Feb 2016 16:28:00 +0000 http://oiger.de/?p=157747 3D-Animationsabenteuer dreht den Spieß auf der Insel um Eisvogel Kiki, die Tapir-Dame Rosie und die anderen Tiere sind anfangs gar nicht begeistert, als ein Schiff vor ihrer Insel strandet: Ein Zweibeiner kriecht an Land, schleppt allerlei seltsame Gegenstände aus dem Wrack, entzündet ein Feuer, geht gar mit einem Donnerstock auf die Jagd nach essbarer Fauna. Nur Papagei Mick, der bald den Namen „Dienstag“ verpasst bekommt, freundet sich rasch mit dem zweibeinigen Wesen an. Und bald erkennt auch Dienstags tierische Clique, dass dieser seltsam unbeholfene „Robinson“ für ein klares Plus an inulsarer Lebensqualität gut ist: Er sorgt für fließendes Wasser, baut eine Hütte für die Regenzeit und dergleichen mehr. Wenn nur nicht immer wieder bösartige Schiffskatzen und Piraten in das schöne neue Inselparadies hereinplatzen würden… Werbevideo (Studiocanal): Mehr Tollpatsch als Zivilisations-Bringer Den originalen „Robinson Crusoe“ hatte Daniel Defoe vor 300 Jahren als den unermüdlich formenden Menschen dargestellt, dem es im Blut liegt, Zivilisation in die Wildnis zu bringen und seine Umwelt zu kolonialisieren. Im Animationsfilm „Robinson Crusoe 3D“ hingegen, der jetzt in den Kinos angelaufen ist, …

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Während die andere Inseltiere lieber tagein-tagaus Parties feiern, träumt Papagei Mick alias "Dienstag" von fernen Welten jenseits des Horizonts. Da kommt der Zweibeiner Robinson gerade richtig. Abb.: Studiocanal

Während die andere Inseltiere lieber tagein-tagaus Fress-Parties feiern, träumt Papagei Mick alias „Dienstag“ von fernen Welten jenseits des Horizonts. Da kommt der Zweibeiner Robinson gerade richtig. Abb.: Studiocanal

3D-Animationsabenteuer dreht den Spieß auf der Insel um

Eisvogel Kiki, die Tapir-Dame Rosie und die anderen Tiere sind anfangs gar nicht begeistert, als ein Schiff vor ihrer Insel strandet: Ein Zweibeiner kriecht an Land, schleppt allerlei seltsame Gegenstände aus dem Wrack, entzündet ein Feuer, geht gar mit einem Donnerstock auf die Jagd nach essbarer Fauna. Nur Papagei Mick, der bald den Namen „Dienstag“ verpasst bekommt, freundet sich rasch mit dem zweibeinigen Wesen an. Und bald erkennt auch Dienstags tierische Clique, dass dieser seltsam unbeholfene „Robinson“ für ein klares Plus an inulsarer Lebensqualität gut ist: Er sorgt für fließendes Wasser, baut eine Hütte für die Regenzeit und dergleichen mehr. Wenn nur nicht immer wieder bösartige Schiffskatzen und Piraten in das schöne neue Inselparadies hereinplatzen würden…

Werbevideo (Studiocanal):

Mehr Tollpatsch als Zivilisations-Bringer

Den originalen „Robinson Crusoe“ hatte Daniel Defoe vor 300 Jahren als den unermüdlich formenden Menschen dargestellt, dem es im Blut liegt, Zivilisation in die Wildnis zu bringen und seine Umwelt zu kolonialisieren. Im Animationsfilm „Robinson Crusoe 3D“ hingegen, der jetzt in den Kinos angelaufen ist, hat Regisseur Vincent Kesteloot die Perspektiven umgedreht: Nicht der Mensch steht im Mittelpunkt, sondern die Tiere – und die helfen unserem liebenswert-tollpatschigem Schiffbrüchigen überhaupt erst, auf der Insel zu überleben.

Sind nicht unbedingt alle intellektuelle Überflieger: Die meisten Tiere auf der Robinson-Insel haben es gerne, wenn sich möglichst nichts verändert. Abb.: Canalplus

Sind nicht unbedingt alle intellektuelle Überflieger: Die meisten Tiere auf der Robinson-Insel haben es gerne, wenn sich möglichst nichts verändert. Abb.: Canalplus

Diese (nur scheinbar) verkehrte Tier-Mensch-Welt ist lustig und kindgerecht in Szene gesetzt, gelegentlich allerdings vielleicht auch etwas zu infantil in seinen Dialogen. Technisch sehr beeindruckend sind die 3D-Effekte, die hier wirklich mal sehr plastisch wirken.

Autor: Heiko Weckbrodt

Robinson Crusoe 3D“ (Studiocanal), Animationsfilm, FSK 0, 90 Minuten

In Dresden u.a. in folgenden Kinos:

Cinemaxx, 17.15 Uhr

Cineplex Rundkino Dresden, 17:30
Filmtheater Schauburg, 17:30
UCI, 17:15
UFA-Kristallpalast, 17:15

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Erst wird nur gebrüllthttp://oiger.de/2016/02/04/erst-wird-nur-gebruellt/157744 http://oiger.de/2016/02/04/erst-wird-nur-gebruellt/157744#respond Thu, 04 Feb 2016 13:49:27 +0000 http://oiger.de/?p=157744 Dennoch plädiert Landeszentralen-Direktor Richter dafür, Dialogversuche mit der Pegida-Klientel nicht aufgeben Dresden, 4. Februar 2016. Der Dialog mit zornigen Sachsen mag oft langwierig, mühsam, ja ohrenbetäubend sein – aber er ist zumindest ein erprobter, gangbarer Weg, um wuterfüllte Menschen davon abzuhalten, sich rechtspopulistischen Bewegungen wie Pegida gänzlich zuzuwenden. Diese Ansicht vertritt Frank Richter, der Direktor der sächsischen Landeszentrale für politischen Bildung. „Oft braucht es erst fünf, sechs Einwohnerversammlungen, in denen die Leute erstmal ihren Frust rauslassen, oft auch rausbrüllen“, berichtete Richter im Oiger-Gespräch. „Aber danach fängt die rationale, sachliche Diskussion über die konkreten Probleme an“ – und damit eben auch ein lösungsorientierter Dialog. Frust von Jahrzehnten entzündet sich an Flüchtlings-Konflikten Wovon er da redet, sind eigentlich gar keine „Dialoge“ mit Pegidisten im engeren Wortsinne – vielmehr Einwohnersammlungen, zu denen die Abgesandten der Landeszentrale zum Beispiel von Bürgermeistern oder Landräten eingeladen werden – als externe Moderatoren, weil sie sich selbst vom Volkszorn überfordert sehen. Dutzende Male sind Richter und seine Mitarbeiter in den vergangenen anderthalb Jahren zu solchen Einwohnerversammlungen gegangen. Und die meisten davon fanden noch …

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Frank Richter, Direktor der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Foto: Heiko Weckbrodt

Frank Richter, Direktor der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Foto: Heiko Weckbrodt

Dennoch plädiert Landeszentralen-Direktor Richter dafür, Dialogversuche mit der Pegida-Klientel nicht aufgeben

Dresden, 4. Februar 2016. Der Dialog mit zornigen Sachsen mag oft langwierig, mühsam, ja ohrenbetäubend sein – aber er ist zumindest ein erprobter, gangbarer Weg, um wuterfüllte Menschen davon abzuhalten, sich rechtspopulistischen Bewegungen wie Pegida gänzlich zuzuwenden. Diese Ansicht vertritt Frank Richter, der Direktor der sächsischen Landeszentrale für politischen Bildung. „Oft braucht es erst fünf, sechs Einwohnerversammlungen, in denen die Leute erstmal ihren Frust rauslassen, oft auch rausbrüllen“, berichtete Richter im Oiger-Gespräch. „Aber danach fängt die rationale, sachliche Diskussion über die konkreten Probleme an“ – und damit eben auch ein lösungsorientierter Dialog.

Frust von Jahrzehnten entzündet sich an Flüchtlings-Konflikten

Wovon er da redet, sind eigentlich gar keine „Dialoge“ mit Pegidisten im engeren Wortsinne – vielmehr Einwohnersammlungen, zu denen die Abgesandten der Landeszentrale zum Beispiel von Bürgermeistern oder Landräten eingeladen werden – als externe Moderatoren, weil sie sich selbst vom Volkszorn überfordert sehen. Dutzende Male sind Richter und seine Mitarbeiter in den vergangenen anderthalb Jahren zu solchen Einwohnerversammlungen gegangen. Und die meisten davon fanden noch nicht einmal in der „Pegida-Haupstadt“ Dresden statt, sondern auf dem Lande ringsum.

Hier war die Pegida-Diskussion im Stadtmuseum Dresden noch sachlich... Autor: Heiko Weckbrodt

Pegida-Diskussion 2015 im Stadtmuseum Dresden. Autor: Heiko Weckbrodt

„Da steht nicht Pegida drauf – aber es steckt Pegida drin“, sagt Richter. Gemeint ist: Fast immer drehen sich die oft lautstarken Diskussionen auf diesen Anwohnerversammlungen um die Frage, wo wieviele Asylbewerber in der Nachbarschaft einquartiert werden. Und an diese aktuellen Konflikte dockt sich dann all der Frust an, den viele Menschen in den 25 Jahren seit der Wende angestaut haben – ein Bassin, aus dem auch Pegida schöpft.

Exkurs:

Pegida-Agenda trifft Westdeutsche in die Mitte ihrer Tabu-Zone

Erst wird nur gebrüllt

„Manchmal scheint es auf diesen Versammlungen so, als ob dort nur gebrüllt statt miteinander gesprochen wird“, erzählt der Direktor. „Aber ich vertraue da meiner Erfahrung: Kein Mensch, auch der wütendste, bleibt völlig unbeeindruckt, wenn er mit anderen Meinungen konfrontiert wird.“

Dialog-Versammlungen sollen repräsentative Demokratie nicht aushebeln

Natürlich müsse sich jeder darüber klar sein, dass solch ein Dialog-Format zwischen „Staat“ und „Bürger“ via Einwohnerversammlungen die politischen Probleme dahinter nicht löst, betont Richter. Dieser „offene Diskurs“ sei kein Ersatz für die repräsentative Demokratie – wobei er gerade bei vielen Pegida-Sympathisanten beobachtet habe, dass diese so ihre Probleme mit dem indirekten Demokratiemodell à la Bundesrepublik haben und lieber eine direkte Demokratie mit Volksentscheiden à la Schweiz hätten.

„Aber wir sollten diese ganze Situation nicht nur als Krise, sondern auch als Chance sehen“, sagte Richter. Denn einerseits erreiche politische Bildung, wie sie die Landeszentrale fördere, nun plötzlich Teile der Bevölkerung, die sie vorher niemals erreicht habe. Und andererseits sei es für viele Bürger auch die erste richtige Gelegenheit seit Jahren, eigenen Widerspruch öffentlich zu artikulieren – und auch entgegenzunehmen. „Denn auch das gehört dazu“, sagt Richter: „Das Volk ist nicht gewohnt, Widerspruch nicht nur vorzubringen, sondern auch anzuhören.“

Autor: Heiko Weckbrodt

Zum Weiterlesen:

„Da verstehen die einen gar nicht, was sie den anderen da antun“

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Dresden unter führende Energiespeicher-Standorte aufgerückthttp://oiger.de/2016/02/04/dresden-unter-fuehrende-energiespeicher-standorte-aufgerueckt/157739 http://oiger.de/2016/02/04/dresden-unter-fuehrende-energiespeicher-standorte-aufgerueckt/157739#respond Thu, 04 Feb 2016 09:42:14 +0000 http://oiger.de/?p=157739 Fraunhofer, TU & Co. forschen an Energie-Superpasten, Brennstoffzellen & diamantartige Motoren Dresden, 3. Februar 2016. In der Energiespeicher-Forschung gehört Dresden inzwischen zu den „drei bis vier führenden Standorten in Deutschland“. Das hat Prof. Andreas Leson vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) Dresden eingeschätzt. Vor allem im Zusammenspiel mit der TU Dresden, den Fraunhofer-, Leibniz-, Helmholtz- und anderen außeruniversitären Instituten sei hier eine leistungsstarke Forschungslandschaft für die Herausforderungen der Energiewende gewachsen. Ähnlich sieht das auch Prof. Bernd Kieback vom benachbarten Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM). In der Entwicklung von kompletten Energiesystemen habe Dresden noch Defizite, sei aber ein in Deutschland führender Standort für energietechnische Werkstoffe. Energiepaste statt Reserve-Batterie So haben das IFAM und die TU Dresden beispielsweise jüngst eine „PowerPaste“ vorgestellt, die viele Energieprobleme für mobile elektrische Geräte lösen soll: Mischt der Nutzer die Paste mit Wasser, bekommt er reinen Wasserstoff, der in einer kleinen Brennstoffzelle Strom erzeugt. Die Fraunhofer-Erfinder sehen die energiereiche Paste vor allem als Alternative für Reserve-Akkus oder konventionelle Brennstoffe. Salz-Nickel-Energiespeicher für Sonnenstrom Ein weiteres Beispiel für die Energiespeicher-Forschung in …

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Dr. Volker Weihnacht, Prof. Andreas Leson und Dr. Hans-Joachim Scheibe (v.l.n.r.) vor der Laser-Arc-Anlage, die Bauteile mit einem fast diamant-hartem Überzug versehen, der die Motor.Reibung drastisch senkt. Foto: Dirk Mahler, FHG

Dr. Volker Weihnacht, Prof. Andreas Leson und Dr. Hans-Joachim Scheibe (v.l.n.r.) vor einer Laser-Bogen-Anlage, die Bauteile mit einem fast diamant-hartem Überzug versehen, der die Motor-Reibung drastisch senkt. Foto: Dirk Mahler, FHG

Fraunhofer, TU & Co. forschen an Energie-Superpasten, Brennstoffzellen & diamantartige Motoren

Dresden, 3. Februar 2016. In der Energiespeicher-Forschung gehört Dresden inzwischen zu den „drei bis vier führenden Standorten in Deutschland“. Das hat Prof. Andreas Leson vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) Dresden eingeschätzt. Vor allem im Zusammenspiel mit der TU Dresden, den Fraunhofer-, Leibniz-, Helmholtz- und anderen außeruniversitären Instituten sei hier eine leistungsstarke Forschungslandschaft für die Herausforderungen der Energiewende gewachsen.

Ähnlich sieht das auch Prof. Bernd Kieback vom benachbarten Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM). In der Entwicklung von kompletten Energiesystemen habe Dresden noch Defizite, sei aber ein in Deutschland führender Standort für energietechnische Werkstoffe.

Kaum so groß wie eine Silikon-Kartusche aus dem Baumarkt, enthält aber genug Energie, um ein iPhone 50 Mal aufzuladen: Tobias Zschech zeigt eine Portion seiner PowerPaste. Foto: Heiko Weckbrodt

Kaum so groß wie eine Silikon-Kartusche aus dem Baumarkt, enthält aber genug Energie, um ein iPhone 50 Mal aufzuladen: Tobias Zschech zeigt eine Portion seiner PowerPaste. Foto: Heiko Weckbrodt

Energiepaste statt Reserve-Batterie

So haben das IFAM und die TU Dresden beispielsweise jüngst eine „PowerPaste“ vorgestellt, die viele Energieprobleme für mobile elektrische Geräte lösen soll: Mischt der Nutzer die Paste mit Wasser, bekommt er reinen Wasserstoff, der in einer kleinen Brennstoffzelle Strom erzeugt. Die Fraunhofer-Erfinder sehen die energiereiche Paste vor allem als Alternative für Reserve-Akkus oder konventionelle Brennstoffe.

Die Anzahl der Komponenten ist bei der Natrium-Nickel-Chlorid-Batterie ist eher übersichtlich: Im Prinzip braucht man nur Kochsalz, Nickelpulver, einen Keramik- und einen Blechmantel. Dafür mussten die Fraunhofer-Forscher ihr ganzes Keramik-Know-How einbringen, um ein preiswertes Verfahren für eine Massenproduktion zu entwickeln. Foto: Heiko Weckbrodt

Die Anzahl der Komponenten ist bei der Natrium-Nickel-Chlorid-Batterie ist eher übersichtlich: Im Prinzip
braucht man nur Kochsalz, Nickelpulver, einen Keramik- und einen Blechmantel. Dafür mussten die IKTS-Forscher ihr ganzes Keramik-Know-How einbringen, um ein preiswertes Verfahren für eine Massenproduktion zu entwickeln. Foto: Heiko Weckbrodt

Salz-Nickel-Energiespeicher für Sonnenstrom

Ein weiteres Beispiel für die Energiespeicher-Forschung in Dresden und Mitteldeutschland sind die besonders billigen Salz-Nickel-Batterien, die Professor Michael Stelter vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) gerade entwickelt: Diese Batterien sollen kaum halb so teuer wie Lithium-Batterien sein, auf vergleichbare Energiedichten kommen und damit die Nachfrage für billige Solarstrom-Zwischenspeicher decken.

Tragbare Hochtemperatur-Brennstoffzelle für den mobilen Einsatz. Herzstück des kleinen Energiekraftwerks ist ein Keramik-Stapel ("Stack") von Fraunhofer Dresden, in dem Wasserstoff-Verbindungen und Sauerstoff reagieren, dabei entstehen Wasser, Strom und Wärme. Foto: Heiko Weckbrodt

Tragbare Hochtemperatur-Brennstoffzelle für den mobilen Einsatz. Herzstück des kleinen Energiekraftwerks ist ein Keramik-Stapel („Stack“) von Fraunhofer Dresden, in dem Wasserstoff-Verbindungen und Sauerstoff reagieren, dabei entstehen Wasser, Strom und Wärme. Foto: Heiko Weckbrodt

Brennstoffzellen mit Keramikherzen

Thomas Pfeifer. Foto: hw

Thomas Pfeifer. Foto: hw

Auch haben die Fraunhofer-Forscher in Dresden mittlerweile über 20 Jahre Erfahrungen mit der Konstruktion von Hochtemperatur-Brennstoffzellen. Die keramischen Herzstücke („Stacks“) dieser kleinen Kraftwerke kommen mittlerweile in Indien ebenso wie in deutschen Heizungskellern oder (vorerst noch versuchsweise) als Energiespender auf Baustellen zum Einsatz. Weil die Hochtemperatur-Brennstoffzellen (SOFC) eine geringere Energiedichte haben als ihre Niedrigtemperatur-Schwester, die „PEM“, sieht IKTS-Ingenieur Thomas Pfeifer zwar kaum Chancen für die Dresdner Stacks als Autoantrieb. Aber überall dort, wo bisher klassische Haustechnik im Einsatz ist oder – wie in vielen indischen Dörfern – viele Notstromaggregate oder Batterien für die Stromversorgung verwendet werden, haben die sächsischen Brennstoffzellen-Designs gute Markt-Chancen, ist er überzeugt. Ein wichtiger Bonuspunkt der (kohlen-)wasserstoff-gespeisten Brennstoffzellen gegenüber Diesel-Aggregaten: Sie erzeugen je nach Betankung überhaupt keine oder sehr wenig schädliche Abgase, schonen also auch die Umwelt.

h2e-Gründer Amarnath Chakradeo und Siddharth R. Mayur mit einem Brennstoffzellen-System, das sie gemeinsam mit dem Fraunhofer-IKTS-Dresden entwickelt haben. 2016 soll die Serienproduktion in Indien starten. Foto: h2e Power Systems Inc.

h2e-Gründer Amarnath Chakradeo und Siddharth R. Mayur mit einem Brennstoffzellen-System, das sie gemeinsam mit dem Fraunhofer-IKTS-Dresden entwickelt haben. 2016 soll die Serienproduktion in Indien starten. Foto: h2e Power Systems Inc.

Diamor-Härtung für Motorenteile könnte weltweit 100 Milliarden Liter Treibstoff sparen

Noch viel weitreichender könnte der ökologische und wirtschaftliche Nutzen einer anderen Dresdner Entwicklung ausfallen und das schon recht rasch. Zusammen mit der TU Dresden, der Vakuumtechnik Dresden und weiteren Partnern hat das Fraunhofer-IWS nämlich Maschinen entwickelt, die Laser- und Bogenlampen-Techniken kombinieren. Diese Anlagen überziehen Motorteile von Autos mit einer hauchdünnen diamantähnlichen Kohlenstoffverbindung. Im Zusammenspiel mit bestimmten Schmierstoffen senke diese „Diamor“-Härtung die Reibung der so behandelten Motorteile auf nahe Null, berichtete Prof. Andreas Leson vom IWS. Konsequenz: Verschleiß und Benzinverbrauch sinken.

Prof. Andreas Leson. Abb.: IWS

Prof. Andreas Leson. Abb.: IWS

Bei Opel sei diese Dresdner Beschichtungstechnik bereits im Einsatz, fast alle namhaften deutschen Auto- und Lkw-Hersteller testen sie derzeit. Würde man jeden Auto- und Laster-Motor mit dieser sächsischen Spezialbeschichtung versehen, „könnte man bei konsequenter Anwendung in den kommenden zehn Jahren über 100 Milliarden Liter Treibstoff pro Jahr einsparen“, schätzte Andreas Leson.

Autor: Heiko Weckbrodt

Zum Weiterlesen:

An diesen Energiespeicher-Technologien forschen Dresdner Wissenschaftler

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Fraunhofer-Energiepaste spendet Strom für den Urlaubhttp://oiger.de/2016/02/03/fraunhofer-energiepaste-spendet-strom-fuer-den-urlaub/157732 http://oiger.de/2016/02/03/fraunhofer-energiepaste-spendet-strom-fuer-den-urlaub/157732#respond Wed, 03 Feb 2016 17:30:54 +0000 http://oiger.de/?p=157732 Dresdner Forscher: Energiedichte ist zehnmal so hoch wie bei Reserve-Batterien Dresden, 3. Februar 2016. Wenn es nach Tobias Zschech geht, müssen wir in Zukunft für e-Fahrräder, Notebooks, Kameras und andere elektrische Geräte keine Reserve-Akkus mehr im Urlaub herumschleppen, sondern betanken sie mit „PowerPaste“. Eine handgroße Kartusche dieser Paste aus einer Magnesium-Wasserstoff-Verbindung enthält genug Energie, um zusammen mit etwas Wasser und einer kompakten Fraunhofer-Brennstoffzelle ein iPhone 50 Mal wieder aufzuladen oder eine eBike-Batterie wenigstens einmal, sagt der angehende Werkstofftechnologe aus Dresden. „Sie kommen damit auf extrem kurze Nachladezeiten und auf enorme Energiedichten im Vergleich zu Reserve-Batterien.“ Bis zu 2000 Wattstunden pro Liter „PowerPaste“ Entwickelt hat der TU-Student diese silbrige Superpaste gemeinsam mit Dr. Marcus Tegel und Sebastian Mauermann im Dresdner Teil des „Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung“ (IFAM). Das Basismaterial Magnesiumhydrid ist zwar schon länger bekannt, der Dreh der Dresdner liegt aber in der besonderen Pasten-Zubereitung. Sie ist so gemixt, dass sie reinen Wasserstoff freisetzt, wenn man sie mit normalem Wasser mischt. Weil sie dabei nicht nur den im Magnesiumhydrid enthaltenen Wasserstoff abgibt, sondern dieses …

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Kaum so groß wie eine Silikon-Kartusche aus dem Baumarkt, enthält aber genug Energie, um ein iPhone 50 Mal aufzuladen: Tobias Zschech zeigt eine Portion seiner PowerPaste. Foto: Heiko Weckbrodt

Kaum so groß wie eine Silikon-Kartusche aus dem Baumarkt, enthält aber genug Energie, um ein iPhone 50 Mal aufzuladen: Tobias Zschech zeigt eine Portion seiner PowerPaste. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Forscher: Energiedichte ist zehnmal so hoch wie bei Reserve-Batterien

Dresden, 3. Februar 2016. Wenn es nach Tobias Zschech geht, müssen wir in Zukunft für e-Fahrräder, Notebooks, Kameras und andere elektrische Geräte keine Reserve-Akkus mehr im Urlaub herumschleppen, sondern betanken sie mit „PowerPaste“. Eine handgroße Kartusche dieser Paste aus einer Magnesium-Wasserstoff-Verbindung enthält genug Energie, um zusammen mit etwas Wasser und einer kompakten Fraunhofer-Brennstoffzelle ein iPhone 50 Mal wieder aufzuladen oder eine eBike-Batterie wenigstens einmal, sagt der angehende Werkstofftechnologe aus Dresden. „Sie kommen damit auf extrem kurze Nachladezeiten und auf enorme Energiedichten im Vergleich zu Reserve-Batterien.“

Bis zu 2000 Wattstunden pro Liter „PowerPaste“

Entwickelt hat der TU-Student diese silbrige Superpaste gemeinsam mit Dr. Marcus Tegel und Sebastian Mauermann im Dresdner Teil des „Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung“ (IFAM). Das Basismaterial Magnesiumhydrid ist zwar schon länger bekannt, der Dreh der Dresdner liegt aber in der besonderen Pasten-Zubereitung. Sie ist so gemixt, dass sie reinen Wasserstoff freisetzt, wenn man sie mit normalem Wasser mischt. Weil sie dabei nicht nur den im Magnesiumhydrid enthaltenen Wasserstoff abgibt, sondern dieses Element auch aus dem Wasser zieht, kommt auch die hohe nutzbare Energiedichte von 2000 Wattstunden pro Liter Paste zustande – zehnmal soviel wie auf das gleiche Volumen, dass der Nutzer alternativ in Form vom Powerbank-Batterien mit sich herumschleppen müsste.

Julia Scholz vom IFAM füllt eine Prise Energiepaste in eine Demonstrations-Anlage. Gemischt mit Wasser, entsteht reiner Wasserstoff, der in einer Brennstoffzelle zu Strom verbrannt wird und hier im Beispiel einen Ventilator antreibt. Foto: Heiko Weckbrodt

Julia Scholz vom IFAM füllt eine Prise Energiepaste in eine Demonstrations-Anlage. Gemischt mit Wasser, entsteht reiner Wasserstoff, der in einer Brennstoffzelle (rechts) zu Strom verbrannt wird und hier im Beispiel einen Ventilator (im Vordergrund) antreibt. Foto: Heiko Weckbrodt

Paste + Wasser + Brennstoffzelle = Strom

Der Wasserstoff aus der Paste wird zusammen mit dem Sauerstoff in der Luft in einer etwas batteriegroßen Brennstoffzelle zu Strom und Wasser verbrannt. Von der Paste selbst bleibt Magnesium-Hydroxid übrig – ein ungefährliches Abprodukt, dass der Nutzer einfach entsorgen kann, wie Tobias Zschech versichert.

TU-Professor: Das bietet weltweit kein anderer

IFAM-Institutsteil-Chef Prof. Bernd Kieback verspricht sich Großes von der Energiepaste, die seine Studenten erfunden haben: „Wir haben drei Patente auf das Verfahren“, sagt der Professor, der an der TU Dresden Pulvermetallurgie lehrt. Weltweit gebe es keinen weiteren Anbieter für solch eine energiereiche Wasserstoffpaste.

Firmen-Ausgründung geplant

Um die Technologie zu vermarkten, plant Prof. Kieback eine Unternehmens-Ausgründung aus dem IFAM, ein „Spin-Off“, wie es neudeutsch so schön heißt. In etwa zwei bis drei Jahren könne die Paste ausentwickelt und massenproduktionsreif sein, glaubt Entwickler Tobias Zschech. Auch die Brennstoffzelle, in die die „PowerPaste“ zwecks Stromerzeugung eingefüllt wird, muss noch kleiner werden: Im Moment ist das System noch so groß wie ein Schreibtisch-PC, soll aber auf das Format eines Reserve-Akkus oder einer externen Festplatte schrumpfen. Gelingt all dies, können wir Zschechs Superpaste dann vielleicht schon an jeder Tankstelle so wie heute Campinggas-Kartuschen kaufen – und müssen nie wieder Reserveakkus schleppen.

Autor: Heiko Weckbrodt

Zum Weiterlesen:

Fraunhofer Dresden entwickelt leistungsstarke Billigbatterien für die Energiewende

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Kanzlerin macht Fusionsplasma im Wendelstein 7X heißhttp://oiger.de/2016/02/03/kanzlerin-macht-fusionsplasma-im-wendelstein-7x-heiss/157729 http://oiger.de/2016/02/03/kanzlerin-macht-fusionsplasma-im-wendelstein-7x-heiss/157729#respond Wed, 03 Feb 2016 16:04:32 +0000 http://oiger.de/?p=157729 Fusionsgemisch kam auf 80 Millionen Grad für ¼ Sekunde Greifswald, 3. Februar 2016. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat heute in Greifswald das erste Wasserstoff-Plasma in der Fusionsanlage Wendelstein 7X heiß gemacht. Das Gemisch aus Wasserstoff-Atomrümpfen und Elektronen erreichte, angeregt durch eine Mikrowellen-Heizung, für eine Viertelsekunde rund 80 Millionen Grad Celsius, teilte das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) mit, das den Fusionsreaktor konstruiert hatte. Anlage soll neues „Stellarator“-Design für Kernfusion testen Eine Kernfusion wie in der Sonne kam bei der heutigen Zündung allerdings nicht zustande: Die Planck-Forscher haben den „Wendelstein 7X“ nicht als voll funktionsfähigen Fusionsreaktor gebaut. Vielmehr soll die 370 Millionen teure Anlage überhaupt erst mal den Nachweis erbringen, dass das mit Supercomputern verbesserte „Stellarator“-Design (eine Art vollkommen verdrehter Kuchenkringel) prinzipiell funktioniert, also heißes Wasserstoff-Plasma lange genug in einem stabilen Magnetfeld einsperrt, dass eine Fusionsreaktion starten könnte. Bereits im Dezember 2015 hatten die Planck-Forscher das erste Helium-Plasma in der Anlage gezündet. Dies diente allerdings vor allem zunächst der Reinigung der Anlage.

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Die nachkolorierte Aufnahme zeigt das erste heiße Wasserstoff-Plasma in Wendelstein 7-X. Kamerafoto: IPP

Die nachkolorierte Aufnahme zeigt das erste heiße Wasserstoff-Plasma in Wendelstein 7-X. Kamerafoto: IPP

Fusionsgemisch kam auf 80 Millionen Grad für ¼ Sekunde

Greifswald, 3. Februar 2016. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat heute in Greifswald das erste Wasserstoff-Plasma in der Fusionsanlage Wendelstein 7X heiß gemacht. Das Gemisch aus Wasserstoff-Atomrümpfen und Elektronen erreichte, angeregt durch eine Mikrowellen-Heizung, für eine Viertelsekunde rund 80 Millionen Grad Celsius, teilte das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) mit, das den Fusionsreaktor konstruiert hatte.

Anlage soll neues „Stellarator“-Design für Kernfusion testen

Eine Kernfusion wie in der Sonne kam bei der heutigen Zündung allerdings nicht zustande: Die Planck-Forscher haben den „Wendelstein 7X“ nicht als voll funktionsfähigen Fusionsreaktor gebaut. Vielmehr soll die 370 Millionen teure Anlage überhaupt erst mal den Nachweis erbringen, dass das mit Supercomputern verbesserte „Stellarator“-Design (eine Art vollkommen verdrehter Kuchenkringel) prinzipiell funktioniert, also heißes Wasserstoff-Plasma lange genug in einem stabilen Magnetfeld einsperrt, dass eine Fusionsreaktion starten könnte.

Blick in den Reaktorraum des Wendelstein 7X. Foto: Heiko Weckbrodt

Blick auf den Wendelstein 7X. Foto: Heiko Weckbrodt

Bereits im Dezember 2015 hatten die Planck-Forscher das erste Helium-Plasma in der Anlage gezündet. Dies diente allerdings vor allem zunächst der Reinigung der Anlage.

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Sachsens Organikelektroniker suchen Partner in Englandhttp://oiger.de/2016/02/03/sachsens-organikelektroniker-suchen-partner-in-england/157727 http://oiger.de/2016/02/03/sachsens-organikelektroniker-suchen-partner-in-england/157727#respond Wed, 03 Feb 2016 13:52:56 +0000 http://oiger.de/?p=157727 Dresdner Delegation in Cambridge Dresden/Cambridge, 3. Februar 2016. Sächsische Organikelektronik-Unternehmer wollen Partnerschaften in Großbritannien knüpfen, um von den Briten zu lernen, wie sie ihre Produktentwicklungen besser in bare Münze verwandeln können. Deshalb hat sich nun eine Delegation des Netzwerkes „Organic Electronics Saxony“ (OES) nach Cambridge aufgemacht, um dort die Konferenz „Innovations in Large Area Electronics” für Kontaktaufbau und -pflege zu nutzen. Der Fokus der Konferenz liegt auf dem Wissenstransfer zwischen Universitäten und Industrie. „Die Zusammenarbeit mit Cambridge bietet den sächsischen Akteuren ein enormes Potenzial“, schätzte OES-Geschäftsführer Dominik Gronarz ein. „Unsere Mitglieder verfügen insbesondere in der Vakuum-prozessierten Elektronik über weltweit führendes Know-how entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Expertise in Cambridge liegt dagegen vor allem im Bereich gedruckter Sensorik und Transistoren. Die komplementären Expertisen von Dresden und Cambridge sollen jetzt in Kooperationsprojekte münden. Ziel ist es, gemeinsame Projektideen zu erarbeiten, bei denen die Entwicklung neuer flexibler und ultradünner Endprodukte und deren Kommerzialisierung im Fokus steht.“ Zwischen Dresden und Cambridge gibt es bereist seit Jahren Hightech-Kooperationen: Der ePapier-Entwickler „Plastic Logic“ hat seine Wurzeln an der englischen Uni und …

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Plastic Logic präsentiert ein flexibles elektrophoretisches Display (EPD) in Form eines Armreifs Foto: Plastic Logic Germany

Foto: Plastic Logic Germany

Dresdner Delegation in Cambridge

Dresden/Cambridge, 3. Februar 2016. Sächsische Organikelektronik-Unternehmer wollen Partnerschaften in Großbritannien knüpfen, um von den Briten zu lernen, wie sie ihre Produktentwicklungen besser in bare Münze verwandeln können. Deshalb hat sich nun eine Delegation des Netzwerkes „Organic Electronics Saxony“ (OES) nach Cambridge aufgemacht, um dort die Konferenz „Innovations in Large Area Electronics” für Kontaktaufbau und -pflege zu nutzen. Der Fokus der Konferenz liegt auf dem Wissenstransfer zwischen Universitäten und Industrie.

„Die Zusammenarbeit mit Cambridge bietet den sächsischen Akteuren ein enormes Potenzial“, schätzte OES-Geschäftsführer Dominik Gronarz ein. „Unsere Mitglieder verfügen insbesondere in der Vakuum-prozessierten Elektronik über weltweit führendes Know-how entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Expertise in Cambridge liegt dagegen vor allem im Bereich gedruckter Sensorik und Transistoren. Die komplementären Expertisen von Dresden und Cambridge sollen jetzt in Kooperationsprojekte münden. Ziel ist es, gemeinsame Projektideen zu erarbeiten, bei denen die Entwicklung neuer flexibler und ultradünner Endprodukte und deren Kommerzialisierung im Fokus steht.“

Dominik Gronarz, Abb.: OES

Dominik Gronarz, Abb.: OES

Zwischen Dresden und Cambridge gibt es bereist seit Jahren Hightech-Kooperationen: Der ePapier-Entwickler „Plastic Logic“ hat seine Wurzeln an der englischen Uni und baute seine bisher größte Fabrik für elektronisches Papier in Dresden auf. Auf der jüngsten Anbahnungsreise gen England sind u.a. Vertreter von Heliatek Dresden (Fabrik für organische Solarzellen) sowie des Fraunhofer-Instituts für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) und des Instituts für Angewandte Photophysik der TU Dresden (IAPP) dabei.

Der England-Besuch ist Teil der internationalen Vernetzungsbemühungen der Sachsen: Erst kürzlich war eine OES-Delegation zu ähnlichen Zwecken nach Japan aufgebrochen.

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