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Das ist der Schädel von Alesi - der neuen ausgestorbenen Menschenaffenart Nyanzapithecus alesi. Foto: Fred Spoor

Affenkind weist auf Afrika als Wiege der Menschheit

Ältester gemeinsamer Vorfahr von Mensch und Menschenaffe lebte im heutigen Kenia Leipzig/Nairobi, 9. August 2017. Nachdem in jüngster Zeit die Frage nach dem Ursprung der frühesten Menschen neu aufgeworfen wurde, hat ein internationales Anthropologen-Kollektiv darauf nun neue Antworten beigesteuert. Der bisher älteste bekannte gemeinsame Vorfahr der Menschen und der heutigen Menschenaffen lebte demnach vor rund 13 Millionen Jahren in Afrika. Das hat ein internationales Anthropologen-Team unter der Leitung von Isaiah Nengo von der „Stony Brook University“ aus den USA nun herausbekommen. Die Wissenschaftler stützen sich dabei auf den Schädel eines Affenkindes, das die Entdecker nachträglich auf Alesi getauft haben. Beteiligt an den Forschungen war auch Fred Spoor vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Ältester gemeinsamer Vorfahr von Mensch und Menschenaffe lebte im heutigen Kenia Leipzig/Nairobi, 9. August 2017. Nachdem in jüngster Zeit die Frage nach dem Ursprung der frühesten Menschen neu aufgeworfen wurde,…



Ohne nanoelektronik, moderne Sensoren und schnelle Datenverbindungen - zum Beispiel über 5G-Funk oder Licht-WLAN (Li Fi) - werden die hochautomatisierten Fabriken der "Industrie 4.0" nur schwer realisierbar sein. Das Fraunhofer-Photonikinstitut IPMS in Dresden arbeitet in der „Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland“ (FMD) aich an solchen Lösungen. Abb.: IPMS

Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie wiederentdeckt

Halbleiter-Branche bekommt als KET-Träger nun wieder Milliarden-Subventionen Dresden/Berlin/Brüssel, 9. August 2017. Die deutsche Regierung unter Angela Merkel (CDU) und die EU-Kommission haben die Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie wiederentdeckt – wie einst schon die DDR-Führung. Folge: Inzwischen fließen wieder Subventionsmilliarden in diese Technologie. Allerdings spricht man in Berlin und Brüssel lieber neudeutsch von einer „Key Enabling Technology“ (KET) für die deutsche und europäische Industrie. Halbleiter-Branche bekommt als KET-Träger nun wieder Milliarden-Subventionen Dresden/Berlin/Brüssel, 9. August 2017. Die deutsche Regierung unter Angela Merkel (CDU) und die EU-Kommission haben die Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie wiederentdeckt – wie einst…



Eine Fraunhofer-Mitarbeiterin kontrolliert im Reinraum des Dresdner Photonik-Institut, der für 45 Millionen Euro modernisiert werden soll. Abb.: IPMS

Neue Chip-Forschungsschmiede für Deutschland gestartet

Dresden bekommt mit 81 Millionen Euro den Löwenanteil der Bundesgelder Dresden, 8. August 2017. Die sächsische Landeshauptstadt baut ihre Position als Dreh- und Angelpunkt der deutschen und europäischen Mikroelektronik aus: Bundes-Forschungsstaatssekretär Stefan Müller hat den Fraunhofer-Halbleiterexperten gestern rund 81 Millionen Euro für den Dresdner Teil der neuen „Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland“ (FMD) zugesagt. „Wir wollen die digitale Transformation nicht nur mitmachen, sondern selbst mitgestalten“, betonte er, bevor er die Förderbescheide an die Institutsdirektoren übergab. Die FMD werde die Mikroelektronik-Entwicklung in Deutschland „auf eine neue Stufe heben“. Dresden bekommt mit 81 Millionen Euro den Löwenanteil der Bundesgelder Dresden, 8. August 2017. Die sächsische Landeshauptstadt baut ihre Position als Dreh- und Angelpunkt der deutschen und europäischen Mikroelektronik aus:…



Lincoln Clay auf der Spur der Blut-Sekte. Abb.: Bildschirmfoto aus : Mafia III

„Mafia III – Sign of the Times“: Lincoln Clay jagt die Blut-Sekte

Neuer, spannender DLC gibt Mafia III eine Krimi-Adventure-Note Mit „Sign of the Times“ hat das Studio „Hangar 13“ einen neuen, spannenden Erweiterungspack zum Action-Spiel „Mafia III“ per Download bereitgestellt. Darin jagt Aufräumer Lincoln Clay eine rassistische Sekte, die in einer – unschwer als New Orleans wiedererkennbaren – Stadt im Süden der USA ihr mörderisches Unwesen treibt. Neuer, spannender DLC gibt Mafia III eine Krimi-Adventure-Note Mit „Sign of the Times“ hat das Studio „Hangar 13“ einen neuen, spannenden Erweiterungspack zum Action-Spiel „Mafia III“ per Download bereitgestellt. Darin…



Die US-Mikroelektronik - hier ein Intel-Wafer - dominiert mit 55 % Anteil ganz klar den Halbleiter-Weltmarkt. Europas Antel wrd auf nur 6 % geschätzt. Foto: Intel

Halbleitermarkt wächst stürmisch – Europa verliert Anschluss

15 % mehr Umsatz erwartet Dresden/Scottsville, 7. Juli 2017. Der Halbleitermarkt wächst in diesem Jahr um 15 % auf 419 Milliarden Dollar, hat das US-Markforschungsunternehmen „IC Insights“ prognostiziert. Die Ursache dieser starken Entwicklung ist der wachsende Anteil von Halbleitern am Gesamtwert von elektronischen Geräten. 15 % mehr Umsatz erwartet Dresden/Scottsville, 7. Juli 2017. Der Halbleitermarkt wächst in diesem Jahr um 15 % auf 419 Milliarden Dollar, hat das US-Markforschungsunternehmen „IC Insights“ prognostiziert. Die Ursache…



So spektakulär hat der Romantiker Ludwig Richter Langes "Schreckenstein" an der Elbe vor fast 200 Jahren nicht gesehen. Foto: Peter Weckbrodt

Eruptiv wie ein Vulkan

Oiger-Wochenendtipp: Museen in Dippoldiswalde zeigen starke Gemälde von Langer und von der Erde Dippoldiswalde, 4. August 2017. Dippoldiswalde mag nur eine Kleinstadt sein. Doch das dortige Lohgerbermuseum und das Museum Osterzgebirgsgalerie im Schloss verstehen es immer wieder, sehenswerte Ausstellungen zu organisieren. Expositionen, die selbst den kunstverwöhnten Dresdnern Sehenswertes zeigen. Dazu gehören derzeit Ausstellungen mit Gemälden von Langer und von der Erde. Oiger-Wochenendtipp: Museen in Dippoldiswalde zeigen starke Gemälde von Langer und von der Erde Dippoldiswalde, 4. August 2017. Dippoldiswalde mag nur eine Kleinstadt sein. Doch das dortige Lohgerbermuseum und das Museum…



Zwischen dem Gestern und dem Morgen: Schon zu DDR-Zeiten, als es noch das Fortschritt-Kombinat mit seinen Großfabriken für Mähdrescher, Traktoren und andere Landmaschinen gab, konzentrierte die TU Dresden ihre Agrartechnik-Experimente an der Südhöhe in Dresden. Im Vordergrund steht ein mit moderner Steuerungstechnik ausgerüsteter "New Holland"-Traktor, an dem die Ingenieure neue Bodenbearbeitungs- und Ernte-Anhänger ausprobiert. Foto: heiko Weckbrodt

Wozu Landwirtschaft 4.0?

„Schneller, größer, stärker“-Pfad stößt an Grenzen Dresden, 3. August 2017. In den vergangenen 150 Jahren galt in der Agrartechnik-Branche die Devise: Stärker, großer, schneller. Die Folge: Mit jeder Generation wurden die Traktoren, Mähdrescher und anderen Feldfahrzeuge immer schwerer und voluminöser. „Schneller, größer, stärker“-Pfad stößt an Grenzen Dresden, 3. August 2017. In den vergangenen 150 Jahren galt in der Agrartechnik-Branche die Devise: Stärker, großer, schneller. Die Folge: Mit jeder Generation wurden…



Noch bevor der erste Prototyp gebaut ist, wollen die Dresdner DLR-Ingenieure für jedes neue Flugzeug zuerst "virtuelle Zwillinge" für den Erstflug am Supercomputer entwerfen. Foto: DLR

Virtueller Erstflug

DLR eröffnet in Dresden ein Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung Dresden, 3. August 2017. Um die deutsche Luftfahrt-Industrie und andere Technologiebranchen mit hohem Innovationsdruck konkurrenzfähiger zu machen, hat das „Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt“ (DLR) heute ein spezielles Software-Forschungszentrum in Dresden gegründet: Das „DLR-Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung“ (ISOPROV) soll auf Hochleistungs-Rechnern computergenerierte virtuellen Labore aufbauen, in denen Ingenieure künftig Flugzeuge, Autos und andere Hightech-Produkte schneller, umweltfreundlicher und billiger entwickelt können. Ganz nebenbei bekommt Dresden dadurch einen neuen Supercomputer. DLR eröffnet in Dresden ein Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung Dresden, 3. August 2017. Um die deutsche Luftfahrt-Industrie und andere Technologiebranchen mit hohem Innovationsdruck konkurrenzfähiger zu machen, hat das „Deutsches…



Eines der Projektgebiete von "MaGICLandscapes": die Landschaft der Collina Torinese und des piemontinischen Po in der Region des Parco del Po Torinese. Foto: Elmar Csaplovics

Soziale Dividende von Natur messbar machen

Internationales Forschungsprojekt „MaGICLandscapes“ von Geowissenschaftlern der TU Dresden geleitet Dresden, 3. August 2017. Wenn Straßenbäume steinerne Hausschluchten grün kolorieren, freuen sich die meisten Stadtbewohner unwillkürlich. Holt man im Stadtpark tief Luft, kann das Labsal für die smoggeplagte Lunge sein. Und wenn der Dresdner Besuch von auswärts bekommt, weist er seine Gäste eher oder später auf die Naturschönheiten der Sächsischen Schweiz hin. Was indes der eine als wohltuend, als Bereicherung der eigenen Wohnqualität empfindet, mag dem nächsten selbstverständlich oder dem von vielen Fernreisen verwöhnten Touristen als völlig unzureichend erscheinen. Internationales Forschungsprojekt „MaGICLandscapes“ von Geowissenschaftlern der TU Dresden geleitet Dresden, 3. August 2017. Wenn Straßenbäume steinerne Hausschluchten grün kolorieren, freuen sich die meisten Stadtbewohner unwillkürlich. Holt man im Stadtpark tief…



Die Prototypen-Fahrplattform der TU Dresden für den Elwobot. Von Partnern und Kunden um Sensoren und Aufbauten ergänzt, soll dieses Chassis als Basis für autonom agierende künstliche Erntehelfer dienen. Foto: Heiko Weckbrodt

Agrar-Ingenieure verdonnern Roboter zur Erntehilfe

ELWOBOT aus Dresden kurvt künftig durch Plantagen und pflegt den Wein – der Mensch schaut zu Dresden, 2. August 2017. Noch zu DDR-Zeiten haben sich viele Geringverdiener ein Zubrot als Erntehelfer auf Erdbeerfeldern und Obstplantagen verdient. Heute aber wollen nur noch wenige für die paar Kröten die Rücken krumm machen. Und mal abgesehen vom wachsenden Problem, dafür überhaupt noch Personal zu finden: Warum eigentlich sollen Menschen überhaupt noch solche mühseligen Sklaven-Arbeiten auf Plantagen erledigen, da es doch Roboter gibt? ELWOBOT aus Dresden kurvt künftig durch Plantagen und pflegt den Wein – der Mensch schaut zu Dresden, 2. August 2017. Noch zu DDR-Zeiten haben sich viele Geringverdiener ein Zubrot als…



So etwa soll die elektrische Tretbox aussehen. Abb.: Tretbox Berlin

VW Dresden startet Inkubator-Programm

Gründer wollen in der Gläsernen Manufaktur Elektro-Dreiräder, Parkplatz-Navis und andere moderne Mobilitätskonzepte entwickeln Dresden, 1. August 2017. Kommt der große Durchbruch für die deutsche Elektromobilität womöglich nicht aus dem Auto- oder Fahrrad-Sektor, sondern aus dem Gütertransport? Junge Firmen wie Tretbox aus Berlin wollen diese Idee in Dresden ausloten: Im neuen Inkubator der Gläsernen VW-Manufaktur möchte das Team um den Autodesigner Murat Günak den Prototypen eines elektrischen Dreirads bauen, das zum Beispiel für Paketzusteller mit auswechselbaren Containern bestückt werden kann. Volkswagen Dresden hat ihnen 200 Tage Zeit gegeben, zu greifbaren Ergebnissen zu kommen. Gründer wollen in der Gläsernen Manufaktur Elektro-Dreiräder, Parkplatz-Navis und andere moderne Mobilitätskonzepte entwickeln Dresden, 1. August 2017. Kommt der große Durchbruch für die deutsche Elektromobilität womöglich nicht aus dem Auto-…



Komm, böses Alien, es gibt Sauerstoff zum Finale - Jake Gyllenhaal als todesmutiger Astronaut. Foto: Sony Pictures

„Life“: Schleimpilz stürzt Menschen vom Evolution-Thron

Science-Fiction-Horror im Stil von „Alien“ fürs Heimkino Was wäre, wenn der NASA-Roboter „Curiosity“ wirklich Leben auf dem Mars finden und es per Transportsonde gen Erde schicken würde? Sollten wir diese Sonde dann tatsächlich auf unserem Planeten landen lassen oder erst mal auf der Internationalen Raumstation ISS zwischenbunkern – für weitere Untersuchungen? Aus diesen gar nicht so abwegigen Fragen hat Regisseur Daniel Espinosa den klaustrophobischen Horror-Science-Fiction „Life“ gestrickt, der sich sichtlich bei Erfolgsstreifen wie „Alien“ und „Gravity“ bedient hat. Science-Fiction-Horror im Stil von „Alien“ fürs Heimkino Was wäre, wenn der NASA-Roboter „Curiosity“ wirklich Leben auf dem Mars finden und es per Transportsonde gen Erde schicken würde? Sollten wir diese…



Wer die Datenbrille aufsetzt, kann sowohl seine reale Umgebung wie auch computergenerierte Welten sehen. Foto: Fraunhofer FEP Dresden

Datenbrille gegen das große Vergessen

Demente reisen per VR in ihre Vergangenheit Krefeld, 31. Juli 2017. Spiele-Experten und Mediziner wollen gemeinsam in Krefeld erproben, ob virtuelle Zeitreisen per Datenbrille dementen Senioren helfen können, sich an Vergangenes wieder besser zu erinnern. Im Herbst sollen die ersten Patienten im Helios-Cäcilien-Hospital Hüls solche eine Reise zurück in ihre Jugend unternehmen – ins „Krefeld im Wirtschaftswunder“. Demente reisen per VR in ihre Vergangenheit Krefeld, 31. Juli 2017. Spiele-Experten und Mediziner wollen gemeinsam in Krefeld erproben, ob virtuelle Zeitreisen per Datenbrille dementen Senioren helfen können, sich an…



Malerischer Anflug inmitten dert Fjördlandschaft auf den Flughafen Bergen. Bildschirmfoto (Jan Gütter) aus: Aerosoft: Bergen

Die Fjorde rufen: Der Flughafen Bergen für X-Plane

Aerosoft und Jo Erlend Sund portieren „Bergen Flesland“ für X-Plane 11 Es geht munter weiter im Update- und Portierungsreigen für Norwegen. Nach „Oslo XP“ übertragen die Aerosoft-Spezialisten nun konsequenterweise die Nummer zwei unter den norwegischen Airports auf die neue Flugsimulator-Generation „X-Plane 11“: Bergen Flesland. Und auch hier hat sich Entwickler Jo Erlend Sund nicht lumpen lassen, und hat nicht nur den bereits für Flightsimulator X (FSX) und Prepar3D existierenden Flughafen für X-Plane 11 portiert, sondern hat ihm zusätzlich die Baustelle des fast vollendeten neuen Passagierterminals spendiert, das noch in diesem Jahr eröffnet werden soll. Wir sind gespannt, ob Aerosoft so weit geht und uns mit der eigentlichen Eröffnung dann auch sein virtuell fertig gestelltes Pendant qua Update zur Verfügung stellt. Aerosoft und Jo Erlend Sund portieren „Bergen Flesland“ für X-Plane 11 Es geht munter weiter im Update- und Portierungsreigen für Norwegen. Nach „Oslo XP“ übertragen die Aerosoft-Spezialisten nun konsequenterweise die…



Skelett eines Neandertalers (links) und eines modernen Menschen (rechts). Abb.: Ian Tattersall

Junge Kriminalisten lernen von Archäologen

Polizisten wollen Mord um Plaste-Skelett lösen Dresden, 28. Juli 2017. In anderen Staaten ist sie schon etabliert, im Fernsehen ohnehin, nun soll sie auch in Sachsen Einzug halten: die forensische Archäologie, bei der uralte Kriminalfälle durch Ausgrabungen und andere archäologische Methoden gelöst werden. Dafür wollen Polizisten und Archäologen im Freistaat nun enger zusammenarbeiten. Dies hat das Landesamt für Archäologie heute in Dresden mitgeteilt. Polizisten wollen Mord um Plaste-Skelett lösen Dresden, 28. Juli 2017. In anderen Staaten ist sie schon etabliert, im Fernsehen ohnehin, nun soll sie auch in Sachsen Einzug halten: die forensische…