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Kommen und Gehen: Im "Future Mobility Incubator" der gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden bekommen Starups profesisonelle Schützenhilfe, um clevere Mobilitäts-Konzepte zur Marktreife zu führen. Foto: Oliver Killig

KI kitzelt mehr Reichweite aus der Batterie

VW-Manufaktur Dresden brütet die nächsten sechs Mobilitäts-Firmen aus Dresden, 12. Dezember 2017. Künstliche Intelligenz (KI) soll künftig dabei helfen, die Lebensdauer und Reichweite von Batterien für Elektroautos zu verlängern. An einem entsprechenden automatisierten „Batterielabor“ zum Mitnehmen arbeitet „Novum“ aus Dresden. Das junge Unternehmen ist eines von sechs Start-ups, die ab März beziehungsweise April 2018 in den Firmeninkubator der Gläsernen VW-Manufaktur in Dresden einziehen werden – und die dort vorher ausgebrüteten Jungunternehmen ablösen werden. Dies hat Volkswagen heute angekündigt. VW-Manufaktur Dresden brütet die nächsten sechs Mobilitäts-Firmen aus Dresden, 12. Dezember 2017. Künstliche Intelligenz (KI) soll künftig dabei helfen, die Lebensdauer und Reichweite von Batterien für Elektroautos zu verlängern. An…

So etwa sieht eine typische Mitarbeiter-App von der sächischen Software-Firma Staffbase aus. Die App wird als "Software as a Service" angeboten. Die Kunden-Unternehmen bekommen ein Content Management System (CMS), um die App mit aktuellen Inhalten zu füttern. Foto. Staffbase

Mitarbeiter-App löst die Betriebs-Zeitung ab

Softwareschmiede „Staffbase“ siedelt sich in Dresden an, um weiter zu expandieren Dresden/Chemnitz, 12. Dezember 2017. Die gedruckte Betriebszeitung hat ausgedient: Heute verständigen sich Unternehmen und Mitarbeiter per Betriebs-App – „und das auf Augenhöhe“, wie Frank Wolf von der sächsischen Softwareschmiede „Staffbase“ sagt, die eben solche Apps für Siemens, DHL, US-Sportorganisationen, Hotel-Ketten und viele andere große Auftraggeber weltweit entwickelt. Und weil diese Mini-Programme für Computertelefone (Smartphones) so gut ankommen, hat die vor drei Jahren in Chemnitz gegründete Firma nun auch eine Niederlassung in Dresden gegründet. Softwareschmiede „Staffbase“ siedelt sich in Dresden an, um weiter zu expandieren Dresden/Chemnitz, 12. Dezember 2017. Die gedruckte Betriebszeitung hat ausgedient: Heute verständigen sich Unternehmen und Mitarbeiter per Betriebs-App – „und…

Die Prototypen-Fahrplattform der TU Dresden für den Elwobot. Von Partnern und Kunden um Sensoren und Aufbauten ergänzt, soll dieses Chassis als Basis für autonom agierende künstliche Erntehelfer dienen. Foto: Heiko Weckbrodt

Fraunhofer erprobt Landwirtschaft 4.0 in Portugal

Gemeinschaftsprojekt „Präzisionslandwirtschaft“ mit Uni Porto gestartet Porto/Dresden, 11. Dezember 2017. In der künftigen „Landwirtschaft 4.0“ werden Satelliten, Smartphones und künstliche Drohnen eine mindestens ebenso große Rolle spielen wie Pflug, Traktor und Mähdrescher: Unzählige Sensoren vernetzter Ernterobotern und fliegender Vehikel sollen Umweltdaten sammeln, Schädlinge aufspüren und Wachstumsprobleme sichtbar machen. Die tauschen sie dann untereinander aus und liefern dem Bauern vor Ort Entscheidungsvorschläge für eine umweltbewusste und gleichzeitig effiziente Ernte. So etwa könnte die „Präzisionslandwirtschaft“ aussehen, die das Dresdner Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) und weitere Fraunhofer-Einrichtungen gemeinsam mit der Uni Porto und dem Center for Assistive Information and Communication Solutions (AICOS) in den nächsten Jahren in Portugal erproben wollen. Gemeinschaftsprojekt „Präzisionslandwirtschaft“ mit Uni Porto gestartet Porto/Dresden, 11. Dezember 2017. In der künftigen „Landwirtschaft 4.0“ werden Satelliten, Smartphones und künstliche Drohnen eine mindestens ebenso große Rolle spielen wie Pflug, Traktor…

Gerd Engel zeigt ein Titan-Implantat, das H+E Dresden im 3D-Drucker erzeugte, um für einen Krebspatienten einen individuell geformten künstlichen Kieferknochen zu ermöglichen. Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsen digitalisiert Kieferorthopädie

Pilotprojekt „KFO-DIGIT“ startet in Dresden Dresden, 11. Dezember 2017. Mit einem Pilotprojekt „KFO-DIGIT“ wollen die Sachsen die Kieferorthopädie digitalisieren. Geplant sei eine „vollständige 3D-Digitalisierung des kieferorthopädischen Planungs- und Freigabeprozesses“, teilte das sächsische Sozialministerium in Dresden mit. Dies soll Patienten unnötige Strahlenbelastung durch immer neue Röntgenaufnahmen ersparen und die Behandlung verbessern. Pilotprojekt „KFO-DIGIT“ startet in Dresden Dresden, 11. Dezember 2017. Mit einem Pilotprojekt „KFO-DIGIT“ wollen die Sachsen die Kieferorthopädie digitalisieren. Geplant sei eine „vollständige 3D-Digitalisierung des kieferorthopädischen Planungs- und Freigabeprozesses“, teilte…

rof. Christoph Leyens leitet das Fraunhofer-Institut IWS in Dresden und das Verbundprojekt Agent 3D. Hier zeigt er das Stahl-Modell einer Triebwerk-Düse für eine ESA-Rakete - die Originalteile fertigen die Dresdner Ingenieure aus teurem Platin. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner 3D-Drucker mit kosmischer Mission

Fraunhofer-Technikum in Gruna spannt schon heute die Produktionstechnologien der Zukunft für den Raketenbau ein Dresden, 11. Dezember 2017. Profi-3D-Drucker werden in einigen Jahren in der Industrie genauso selbstverständliche Maschinen sein wie heute noch Fräsen und Bohrer. Diese „additiv-generativen Fertigungsanlagen“ werden klassische Werkzeug Maschinen zwar wahrscheinlich nicht vollständig ablösen, dem Maschinenpark der Fabriken aber neue Fähigkeiten verleihen. Das hat Prof. Christoph Leyens vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) Dresden eingeschätzt. Fraunhofer-Technikum in Gruna spannt schon heute die Produktionstechnologien der Zukunft für den Raketenbau ein Dresden, 11. Dezember 2017. Profi-3D-Drucker werden in einigen Jahren in der Industrie genauso selbstverständliche Maschinen sein…

Die Neuronen-Netze im Gehirn geben der Wissenschaft immer noch unzählige Rätsel auf: Von einem Gesamtverständnis der komplexen Prozesse im menschlichen Gehirn sind die Forscher noch weit entfernt. Abb.: DARPA

Damit die KI Struktur im Daten-Chaos entdeckt

Biokybernetiker aus Dresden wollen mit „Koaleszenz-Einbettung“ versteckte Muster auf Facebook und im Gehirn entdecken Dresden, 10. Dezember 2017. Was hat das menschliche Gehirn mit Facebook und den Rechnerwolken des Digitalzeitalters zu tun? Sie alle sind komplexe Systeme, die selten durch einfache Gesetze beschrieben werden können à la: „Wenn Bedingung A erfüllt ist, dann passiert Folge B“. Sie ordnen sich nach komplexen Mustern, die für den einzelnen Menschen nicht mehr durchschaubar sind. Ein internationales Forscherteam um Dr. Carlo Vittorio Cannistraci am BIOTEChnologischen Zentrum der TU Dresden hat aber nun mit einer sogenannten „Koaleszenz-Einbettung“ (von lat. coalescere = „zusammenwachsen“ ein Formelwerk entwickelt, um diese Muster im scheinbaren Chaos zu entdecken – allerdings mit Maschinenhilfe. Biokybernetiker aus Dresden wollen mit „Koaleszenz-Einbettung“ versteckte Muster auf Facebook und im Gehirn entdecken Dresden, 10. Dezember 2017. Was hat das menschliche Gehirn mit Facebook und den Rechnerwolken des Digitalzeitalters…

Mit diesen aus Italien gelieferten Rohlingen aus Wurzelholz beginnt die Pfeifenproduktion. Foto: Peter Weckbrodt

Bio-basierte Industrie auf Wachstumskurs

EU-Konsortium soll neue technologische Perspektiven für Landwirtschaft entwickeln Brüssel/Dresden, 9. Dezember 2017. An einer Verbindung von Landwirtschaft, Biotechnologie und Energiewende arbeitet der Verbund „Bio-Based Industries Joint Undertaking“ (BBI-JU) von EU und Industrie – und vermeldet erste Erfolge: Die Bio-basierte Industrie sei im Jahr 2016 um elf Prozent gewachsen, teilte BBI-JU-Direktor Philippe Mengal mit. „Und gegenwärtig bemerken wir ein wachsendes Interesse von Banken und privaten Investoren, auch von außerhalb der EU.“ EU-Konsortium soll neue technologische Perspektiven für Landwirtschaft entwickeln Brüssel/Dresden, 9. Dezember 2017. An einer Verbindung von Landwirtschaft, Biotechnologie und Energiewende arbeitet der Verbund „Bio-Based Industries Joint Undertaking“ (BBI-JU) von EU…

Der Begrüßungs- und Abschieds-Kuss gehört in vielen beziehungen zum festen Ritual, das den Familien-Zusammenhalt stärkt. Grafik: hw

Küsse und Grüße sichern „soziale Wärme“ in der Familie

Soziologie-Studentin der TU Dresden hat vier Ritual-Typen identifiziert Dresden, 8. Dezember 2017. Küsse, Kosenamen und andere tägliche Rituale von Begrüßung und Verabschiedung stärken und stabilisieren den Familienzusammenhang. Zu dieser Schlussfolgerung ist die Soziologiestudentin Anna-Maria von Oltersdorff-Kalettka an der TU Dresden gekommen, nachdem sie mehrere Familien über einen längeren Zeitraum beobachtet hat. Diese Rituale seien „die unkomplizierten, preiswerten Geschenke im Alltag, die soziale Wärme erzeugen“. Soziologie-Studentin der TU Dresden hat vier Ritual-Typen identifiziert Dresden, 8. Dezember 2017. Küsse, Kosenamen und andere tägliche Rituale von Begrüßung und Verabschiedung stärken und stabilisieren den Familienzusammenhang. Zu dieser Schlussfolgerung…

Statt mit "echtem" Geld sollen Leser und Zuschauer im Internet durch Rechenzeit, die in Krypto-Geld umgerubelt wird, die Blogger und Online-Journalisten bezahlen, schlägt Prof. Alex Biryukov von der Universität Luxemburg vor. Foto: Heiko Weckbrodt

Jedes vierte Unternehmen betreibt digitalen Handel

Wiesbaden, 8. Dezember 2017. Fast jedes vierte Unternehmen in Deutschland hat im Jahr 2016 Waren oder Dienste elektronisch verkauft – über Internetseiten, Apps oder andere digitale Vertriebskanäle. Das hat das statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitgeteilt. Die Bundesstatistiker stützten sich dabei auf eine Unternehmens-Umfrage aus dem Jahr 2017. Wiesbaden, 8. Dezember 2017. Fast jedes vierte Unternehmen in Deutschland hat im Jahr 2016 Waren oder Dienste elektronisch verkauft – über Internetseiten, Apps oder andere digitale Vertriebskanäle. Das hat das…

Der CRJ 700/900 X als Lufthansa-Jet. Abb.: Bildschirmfoto JK

CRJ 700/900 X: Wie man ein virtuelles Flugzeug entwickelt

„Aufgeben stand nie zur Debatte“ Chefentwickler Hans Hartmann über die Arbeit an am Bombardier-Jet CRJ 700/900 X für den Flugsimulator Entwickler „Digital Aviation“ hat ein beliebtes Regionalstrecken-Flugzeug von Bomardier für den Flugsimulator aufbereitet: Der „CRJ 700/900 X“ hat inzwischen die ersten Flüge im Regelflugbetrieb im heimischen Simulator absolviert. Die Kundenreaktionen decken ein breites Spektrum ab: Viele sind begeistert, andere üben teils berechtigte, teils unberechtigte Kritik. Oiger-Redakteur Jan Gütter hat die CRJ einem ersten Test unterzogen, den ihr hier nachlesen könnt – und den Chefentwickler der CRJ, Hans Hartmann, zum Interview gebeten. Er hat ihn gefragt, wie es überhaupt zur Entwicklung des Kurzstreckenfliegers kam, mit welchen Schwierigkeiten er bei der Entwicklung kämpfen musste, und wie es mit der CRJ weitergeht. Was war Ihre Motivation, ausgerechnet die CRJ umzusetzen? Gab es auch andere Kandidaten? Hans Hartmann: Nein, die CRJ war der einzige Kandidat, da wir über Kontakte aus der Zeit von Eurowings Professional und Eurowings 2004 recht gute Kontakte zu Piloten von LH Cityline und Eurowings hatten, die den Typ geflogen sind. Wann genau haben Sie die …

Feile und Säge waren gestern: Diesen stählernen Skorpion haben Handwerker mit einem Plasamschneider geformt. Jetzt kriecht er durch die Handwerkskammer Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Handwerk 4.0: Direkter Draht zwischen Forschern und Handwerkern

Forscher und Meister in Sachsen wollen Technologie-Transfer in kleine Unternehmen verbessern Dresden, 7. Dezember 2017. Damit traditionelle Gewerke auch im Digital-Zeitalter wettbewerbsfähig bleiben, bekommen Handwerker in Zukunft einen direkteren und schnelleren Zugriff auf neueste Forschungsergebnisse sächsischer Wissenschaftler. Dies sieht ein Kooperationsvertrag vor, den die Handwerkskammer Dresden gestern mit der „Allianz für Material- und Ressourceneffiziente Technologien“ (Amareto) geschlossen hat. Forscher und Meister in Sachsen wollen Technologie-Transfer in kleine Unternehmen verbessern Dresden, 7. Dezember 2017. Damit traditionelle Gewerke auch im Digital-Zeitalter wettbewerbsfähig bleiben, bekommen Handwerker in Zukunft einen direkteren und…

Ein Brexit, also ein EU-Austritt der Briten, würde auch Deutschland schaden und die EU strategisch ändern. meint ifo-Präsident Clemens Fuest. Montage: hw, Flaggenabb.: EU-Kommission, Wikipedia, UK, Public Domain

Großbritannien hat 87 Milliarden Euro Handelsdefizit

Vor dem Brexit: Enge Handelsverflechtung mit EU Berlin, 7. Dezember 2017. Für Großbritannien steht durch den Ausstieg aus der EU („Brexit“) finanziell viel auf dem Spiel: Die EU fordert in der Abschlussrechnung rund 55 Milliarden Euro. Zudem ist die Wirtschaft des Vereinigten Königreichs sehr eng mit der EU verflochten: Über die Hälfte der britischen Importe stammen aus dem EU-Raum und 43 Prozent der Exporte gehen in die EU. Das hat eine Auswertung des Kreditportals „Vexcash“ aus Berlin ergeben. Vor dem Brexit: Enge Handelsverflechtung mit EU Berlin, 7. Dezember 2017. Für Großbritannien steht durch den Ausstieg aus der EU („Brexit“) finanziell viel auf dem Spiel: Die EU fordert in…

Ein Essel-Mitarbeiter stellt eine Maschine der neuen Schnelllauf-Linie in der Tubenfanrik in Dresden ein. Foto: Essel Deutschland

Sachsen arbeiten etwas weniger

Statistiker sehen vor allem Teilzeit-Effekte wirken Kamenz, 7. Dezember 2017. Die Sachsen haben 2016 etwa elf Stunden weniger gearbeitet als im Vorjahr. Sie liegen mit 1411 Arbeitsstunden aber immer noch über dem deutschen Durchschnitts-Pensum von 1359 Stunden. Das hat das Statistische Landesamt in Kamenz mitgeteilt. In Ostdeutschland betrug das jährliche Arbeitsvolumen je Erwerbstätigen 1419 Stunden. Statistiker sehen vor allem Teilzeit-Effekte wirken Kamenz, 7. Dezember 2017. Die Sachsen haben 2016 etwa elf Stunden weniger gearbeitet als im Vorjahr. Sie liegen mit 1411 Arbeitsstunden aber immer noch…

Detailansicht der Pilotanlage von Sunfire in Dresden-Reick, die aus Luft, Wasser udn Ökostrom Diesel macht. Abb.: Sunfire

64 Millionen Euro aus „Horizon 2020“ für Sachsen

Dresden, 6. Dezember 2017. Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hat gestern in Dresden an sächsische Unternehmen und Hochschulen appelliert, sich um Geld aus dem EU-Forschungsförderprogramm „Horizon 2020“ zu bewerben. Dresden, 6. Dezember 2017. Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hat gestern in Dresden an sächsische Unternehmen und Hochschulen appelliert, sich um Geld aus dem EU-Forschungsförderprogramm „Horizon 2020“ zu bewerben.

Statt mit "echtem" Geld sollen Leser und Zuschauer im Internet durch Rechenzeit, die in Krypto-Geld umgerubelt wird, die Blogger und Online-Journalisten bezahlen, schlägt Prof. Alex Biryukov von der Universität Luxemburg vor. Foto: Heiko Weckbrodt

Deutsche kaufen lieber im Internet als im Laden ein

Deutsche kaufen lieber im Internet als im Laden ein Berlin, 6. Dezember 2017. Die meisten Deutschen kaufen online ein – und nun das größtenteils auch lieber als in den Laden um die Ecke zu gehen. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ ergeben. Deutsche kaufen lieber im Internet als im Laden ein Berlin, 6. Dezember 2017. Die meisten Deutschen kaufen online ein – und nun das größtenteils auch lieber als in den Laden…