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DLR beschließt neues Software-Institut für Dresden

Forscher sollen virtuelles Flugzeug entwickeln Dresden, 29. Juni 2017. Sachsens neues Profil als Software-Standort ist um einen Mosaikstein reicher: In Dresden entsteht ein neues Forschungsinstitut für die Digitalisierung des Flugzeugbaus. Das hat der Senat des „Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt“ (DLR) beschlossen. Im neuen DLR-Institut für „Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung“ sollen im Endausbau rund 80 Wissenschaftler arbeiten. Forscher sollen virtuelles Flugzeug entwickeln Dresden, 29. Juni 2017. Sachsens neues Profil als Software-Standort ist um einen Mosaikstein reicher: In Dresden entsteht ein neues Forschungsinstitut für die Digitalisierung des Flugzeugbaus….






Treffen in der Uniklinik Dresden: Der Internist Prof. Lorenz Hofbauer, die Chemikerin Passant Atallah und Materialwissenschaftler Prof. Carsten Werner mit dem Modell der synthetischen Polymere und Zuckermoleküle, die als bioaktives Material die Wundheilung beschleunigen sollen. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Forscher arbeiten an heilenden Zucker-Polymeren

Neue Biomaterialien sollen Haut und Knochen schneller gesunden lassen Dresden, 30. Juni 2017. Mediziner und Materialwissenschaftler aus Dresden und Leipzig wollen gemeinsam dafür sorgen, dass ewig schwärende Wunden von Diabetikern und Krebspatienten doch noch heilen. Sie entwickeln derzeit neuartige Biomaterialien aus speziellen Zucker-Polymeren, die in Zukunft zu ganz verblüffenden medizinischen Fortschritten führen könnten: Knochenbrüche oder Hautwunden sollen damit bis zu doppelt so schnell verheilen wie bisher. Erste Praxisversuche mit Tiermodellen haben bereits hoffnungsvolle Ergebnisse geliefert. Neue Biomaterialien sollen Haut und Knochen schneller gesunden lassen Dresden, 30. Juni 2017. Mediziner und Materialwissenschaftler aus Dresden und Leipzig wollen gemeinsam dafür sorgen, dass ewig schwärende Wunden von Diabetikern…






40 Zentimeter strahlungsarmer sächsischer Beton schirmen das künftige Labor zusätzlich zu Felsen von störender Strahlung ab. Foto: Heiko Weckbrodt

Astrophysiker befragen den Dresdner Eiswurm

Unterirdisches Richtfest: Beschleuniger im Plauenschen Grund soll die großen Fragen nach dem Leben und dem Universum beantworten Dresden, 28. Juni 2017. Weil sie wissen wollen, wie Sterne die Grundzutaten des Lebens kochen, haben der kanadische Nobelpreisträger Professor Arthur McDonald und seine sächsischen Forscherkollegen am Mittwoch ein unterirdisches Richtfest gefeiert – eben dort, wo der Legende nach einst ein Drache das Eis von den gelagerten Bierfässer schleckte. „Für mich ist es eine besondere Freude, mit Professor Kai Zuber und den Kollegen der TU Dresden zusammenzuarbeiten“, betonte der Neutrino-Experte. Unterirdisches Richtfest: Beschleuniger im Plauenschen Grund soll die großen Fragen nach dem Leben und dem Universum beantworten Dresden, 28. Juni 2017. Weil sie wissen wollen, wie Sterne die Grundzutaten des…






EU-Kommissar Günther Oettinger - hier bei einem Besuch in der Dresdner Solarfabrik von Heliatek. Foto: Heiko Weckbrodt

Oettinger will halbe Billion für Glasfaser-Ausbau und 5G

EU-Kommissar sieht Europas Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr Hamburg/Brüssel, 28. Juni 2017. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, etwa 500 Milliarden Euro in Europa in Glasfasernetze und die Entwicklung des Mobilfunks der 5. Generation (5G) investieren. Er sehe die Wettbewerbsfähigkeit der EU gegenüber den Digitalisierungsschrittmachern aus den USA und Asien in Gefahr, erklärte Oettinger in einem Interview mit dem „Dub Unternehmer“-Magazin. EU-Kommissar sieht Europas Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr Hamburg/Brüssel, 28. Juni 2017. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, etwa 500 Milliarden Euro in Europa in Glasfasernetze und die Entwicklung des…






Ingenieur Sandro Jensch hat in der Wissenschaftsnacht 2017 den Besuchern vorgeführt, wie die hochautomatische und vernetzte "Industrie 4.0"-Lehrfabrik in der Berufsakademie Sachsen in Dresden funktioniert. auf dem Tablet behält er die Produktionsabläufe im Blick. Foto: Heiko Weckbrodt

Azubis sollen mit Digitalisierung wie Muttermilch aufsaugen

Ostdeutsche Maschinenbauer: Industrie 4.0 kommt in der Praxis an – und erfordert neue Ausbildungsprofile Leipzig/Gera, 27. Juni 2017. Der Facharbeiter in der vernetzten Fabrik von morgen muss mit voll digitalisierten und vernetzten Produktionsprozessen der „Industrie 4.0“ klar kommen. Bereits jetzt kommen solche Konzepte in der deutschen Industriepraxis an. Deshalb haben die ostdeutschen Maschinenbauer nun eine entsprechende Reform in der Facharbeiter-Ausbildung für die Industrie gefordert. Ostdeutsche Maschinenbauer: Industrie 4.0 kommt in der Praxis an – und erfordert neue Ausbildungsprofile Leipzig/Gera, 27. Juni 2017. Der Facharbeiter in der vernetzten Fabrik von morgen muss mit voll digitalisierten…






Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsen bündelt Technologieförderung

Wirtschaftsministerium setzt neue Richtlinie zum 1. Juli in Kraft Dresden, 27. Juni 2017. Das sächsische Wirtschaftsministerium bündelt die Technologie-Förderung des Landes. In der Richtlinie für die „Landes-Technologieförderung“ sind ab 1. Juli 2017 bereits existierende Förderprogramme wie die HORIZON-Prämie, die Hilfen für die Patentinformation und -verwertung sowie Angebote zur Internationalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen zusammengefasst. Zusätzlich gibt es zwei neue Programme, die „technologiepolitisch bedeutsame Veranstaltungen sowie sonstige innovationsunterstützende Maßnahmen“ unterstützen sollen. Wirtschaftsministerium setzt neue Richtlinie zum 1. Juli in Kraft Dresden, 27. Juni 2017. Das sächsische Wirtschaftsministerium bündelt die Technologie-Förderung des Landes. In der Richtlinie für die „Landes-Technologieförderung“ sind ab 1….






Die oft mühselige Recherche in alten Kirchenbüchern gehört zum kleinen Abc für Ahnenforscher. Foto: Peter Weckbrodt

Internationale Ahnenforscher treffen sich in Dresden

Dresdner Verein für Genealogie organisieren 69. Deutschen Genealogentag mit über 500 Teilnehmern aus acht Ländern Dresden, 26. Juni 2017. Einer Riesenaufgabe stellen sich derzeit die 50 Mitglieder des „Dresdner Vereins für Genealogie“: Sie organisieren den „69. Deutsche Genealogentag“ vom 22. bis 25. September 2017 im Hotel Elbflorenz im Dresdner „World Trade Center“ (WTC). Thema der internationalen Tagung ist „Europa in unserer Welt“. Erwartet werden über 500 Ahnenforscher aus mindestens acht Ländern. Dresdner Verein für Genealogie organisieren 69. Deutschen Genealogentag mit über 500 Teilnehmern aus acht Ländern Dresden, 26. Juni 2017. Einer Riesenaufgabe stellen sich derzeit die 50 Mitglieder des „Dresdner Vereins…






Super-Energiespeicher aus Kohle

Hamburger Akademiepreis für Graphen-Forscher Xinliang Feng und Klaus Müllen aus Dresden und Mainz Dresden, 26. Juni 2017. Für ihre herausragenden Arbeiten an zweidimensionalen Kohlenstoff-Netzen – sogenannten „Graphenen“ – hat die Akademie der Wissenschaften in Hamburg nun zwei Forscher in Dresden und Mainz geehrt: Xinliang Feng vom Zukunftselektronikzentrum „cfaed“ der TU Dresden und Klaus Müllen vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz bekommen den „Hamburger Wissenschaftspreis 2017“. Mit 100 000 Euro Preisgeld ist er der höchstdotierte Preis einer deutschen Wissenschaftsakademie. Hamburger Akademiepreis für Graphen-Forscher Xinliang Feng und Klaus Müllen aus Dresden und Mainz Dresden, 26. Juni 2017. Für ihre herausragenden Arbeiten an zweidimensionalen Kohlenstoff-Netzen – sogenannten „Graphenen“ – hat die…






Dr. Tanmaya Joshi aus Indien (links) arbeitet als Humboldt-Stipendiat für zwei Jahre am HZDR. Er forscht als Experte für metallkomplex-basierte Arzneimittel mit der Gruppe von Dr. Holger Stephan (Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung) an neuartigen Nanosystemen auf Ruthenium-Basis. Letztlich soll dies später einmal zu Medikamenten führen, die Krebspatienten viele schlimme Nebenwirkungen heute üblicher Chemotherapien ersparen sollen. Foto: HZDR, Detlev Müller

Mit Nanoteilchen gegen den Krebs

Warum der Humboldt-Stipendiat Dr. Tanmaya Joshi aus Indien zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf kam Dresden, 26. Juni 2017. Damit Ärzte künftig Krebs besser behandeln zu können, setzen der Humboldt-Stipendiat Dr. Tanmaya Joshi und der HZDR-Wissenschaftler Dr. Holger Stephan auf Medikamente mit Nanopartikeln. Diese sollen bösartige Krebszellen gezielt aufspüren und effektiv bekämpfen. Im Interview sprechen sie über das Potenzial der Nanomedizin, über ihre Zusammenarbeit am Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung und über das Leben in Dresden. Warum der Humboldt-Stipendiat Dr. Tanmaya Joshi aus Indien zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf kam Dresden, 26. Juni 2017. Damit Ärzte künftig Krebs besser behandeln zu können, setzen der Humboldt-Stipendiat Dr. Tanmaya Joshi…






Das Rathaus Dresden vor der Stichwahl um den Oberbürgermeister-Posten. Foto (bearbeitet): Hans-Gerd Bosse, LH Dresden, Montage: hw

Der „kleine Mann“ wählt kaum die AfD

Leipziger Studie: Vor allem Ostdeutsche und Bessergestellte sympathisieren mit der „Alternative für Deutschland“ Leipzig, 25. Juni 2017. Der typische Wähler der rechtskonservativen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) ist männlich, wohnt in Ostdeutschland und bezieht ein mittleres oder höheres Einkommen im Vergleich zum Durchschnitt der deutschen Bevölkerung. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Soziologen Holger Lengfeld von der Universität Leipzig. Leipziger Studie: Vor allem Ostdeutsche und Bessergestellte sympathisieren mit der „Alternative für Deutschland“ Leipzig, 25. Juni 2017. Der typische Wähler der rechtskonservativen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) ist männlich, wohnt…






Die Glaskünstler von Haida

Oigers Wochenendtipp: Ins Böhmische zur Felsenburg Novy Bor, 23. Juni 2017. Ausflüge ins benachbarte Böhmen brachten uns stets bemerkenswerte Entdeckungen: Im Vorjahr lernten wir die idyllisch gelegenen Balzhütten (na Tokani) kennen, im Frühjahr 2017 entdeckten wir im Rabstein eine im Dritten Reich angelegte unterirdische Flugzeugfabrik. Unsere dritte Entdeckungsfahrt führt uns etwas weiter ins Böhmische hinein, nach Novy Bor – geografisch gesehen bis zum Übergang vom Lausitzer Gebirge ins Böhmische Mittelgebirge. Oigers Wochenendtipp: Ins Böhmische zur Felsenburg Novy Bor, 23. Juni 2017. Ausflüge ins benachbarte Böhmen brachten uns stets bemerkenswerte Entdeckungen: Im Vorjahr lernten wir die idyllisch gelegenen Balzhütten (na Tokani)…






die sächsische Sozialministerin Barbara Klepsch übergibt einen Förderbescheid für ein Telemedizin-Projekt an den Neurologen und Dekan Prof. Heinz Reichmann. Foto: Heiko Weckbrodt

Digitale Hilfe für Traumatisierte und Nervenkranke

Uniklinikum Dresden baut Telemedizin-Angebote für das Land aus Dresden, 23. Juni 2017. Um Nervenkranke und Menschen mit psychischen Traumata besser und schneller versorgen zu können, bauen die Spezialisten im Uniklinikum Dresden ihre telemedizinischen Angebote aus. Sie wollen nun ein Internet-Betreuungsportal für Patienten mit Multipler Sklerose (MS) und ein „Telemedizinisches Netzwerk Psychotraumatologie Sachsen“ (TeleNePS) installieren. Dafür hat die sächsische Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) den beteiligten Medizinern und Ingenieuren gestern in Dresden insgesamt 2,6 Millionen Euro zugesichert. Die Federführung übernimmt die Carus Consilium Sachsen (CCS) GmbH. Telemedizin drängt durch demografischen Wandel Eine gute medizinischen Betreuung auch außerhalb der Großstädte ist eine der wichtigsten Herausforderungen für uns“, betonte die Ministerin mit Blick auf den demografischen Wandel und den Landarztmangel. Die medizinische Betreuung durch Experten aus der Ferne, die sogenannte Telemedizin, könne dafür in Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten. Schluss mit Warterei auf den Facharzt „Eines unserer Ziele ist es, nicht nur einen Dialog, sondern einen Quadrolog zwischen Patient, Hausarzt, niedergelassenem Facharzt und unserem Kompetenzzentrum für Multiple Sklerose zu ermöglichen“, sagte der Dresdner Neurologe Prof. Heinz Reichmann. Der Patient …






Raik Brettschneider. Foto: Infineon

Warnecke verlässt Infineon Dresden

Chefwechsel: Nachfolger wird Raik Brettschneider Dresden, 23. Juni 2017. Der langjährige Geschäftsführer von Infineon Dresden, Helmut Warnecke, verlässt das Halbleiter-Unternehmen. Das teilte heute der Aufsichtsrat mit. Das Gremium habe „gestern mit großem Bedauern dem Wunsch von Helmut Warnecke entsprochen, das Unternehmen zum 30. September 2017 zu verlassen“. Warneckes Nachfolger wird der bisherige kaufmännische Direktor Raik Brettschneider. Dieser werde ab dem 1. Oktober 2017 den Standort gemeinsam mit Mathias Kamolz leiten. Chefwechsel: Nachfolger wird Raik Brettschneider Dresden, 23. Juni 2017. Der langjährige Geschäftsführer von Infineon Dresden, Helmut Warnecke, verlässt das Halbleiter-Unternehmen. Das teilte heute der Aufsichtsrat mit. Das Gremium habe „gestern…






Prof. Christian Reeps (links) und Prof. Klaus Matschke leiten gemeinsam das Universitäts AortenCentrum Dresden. Foto: Herzzentrum Dresden / Robert Reuther

Aorten-Zentrum Dresden gegründet

Uniklinik und Herzzentrum wollen für Betreuung von Schlagader-Patienten enger kooperieren Dresden, 23. Juni 2017. Gefäßspezialisten des Universitätsklinikums Dresden und des benachbarten privaten Herzzentrums haben ein gemeinsames „Universitäts-Aorten-Centrum Dresden“ (UAD) gegründet. Sie wollen dort gemeinsam dafür sorgen, dass Patienten mit komplexen, lebensbedrohlichen Erkrankungen der Hauptschlagader – Aorta – in Zukunft besser und schneller behandelt werden können. 2018 wollen die Mediziner am neuen UAD zwei „High-End“-Hybrid-OP-Säle in Betrieb nehmen. Uniklinik und Herzzentrum wollen für Betreuung von Schlagader-Patienten enger kooperieren Dresden, 23. Juni 2017. Gefäßspezialisten des Universitätsklinikums Dresden und des benachbarten privaten Herzzentrums haben ein gemeinsames „Universitäts-Aorten-Centrum Dresden“ (UAD) gegründet….






Auch Scan-Daten von Patienten können via Telemedizin Experten in anderen Kliniken zur Begutachtung zugänglich gemacht werden. Foto: by-sassi / pixelio.de

Technikerkasse fordert schnelleres Internet in Sachsen

Breitband-Zugänge sind Schlüssel für Telemedizin Dresden/Leipzig, 22. Juni 2017. Damit auch die Einwohner von Dörfern und Kleinstädten in Sachsen die Telemedizin nutzen können, müssen schnellere Internetanschlüsse auf dem Lande her. Das hat die Techniker-Krankenkasse (TK) in Leipzig gefordert. „Damit die Menschen von der Digitalisierung im Gesundheitswesen profitieren können, muss eine stabile technische Infrastruktur sichergestellt werden“, betonte Simone Hartman, Leiterin der TK Landesvertretung in Sachsen. „Der Breitbandausbau ist intensiver voranzutreiben.“ Breitband-Zugänge sind Schlüssel für Telemedizin Dresden/Leipzig, 22. Juni 2017. Damit auch die Einwohner von Dörfern und Kleinstädten in Sachsen die Telemedizin nutzen können, müssen schnellere Internetanschlüsse auf dem Lande her….