Alle Artikel in: Wirtschaftspolitik

Wirtschaftspolitik

Die US-Mikroelektronik - hier ein Intel-Wafer - dominiert mit 55 % Anteil ganz klar den Halbleiter-Weltmarkt. Europas Antel wrd auf nur 6 % geschätzt. Foto: Intel

Kommentar: Europas Halbleiter-Industrie braucht Risikovorsorge

Politiker sehen hohe Import-Abhängigkeit erschreckend gleichgültig Dresden, 29. Mai 2016. Die europäischen Industrien sind zu abhängig von asiatischen Lieferanten. Dies zeigt sich vor allem dann, wenn diese Lieferketten durch politische Unruhen, durch Erdbeben oder andere Naturkatastrophen ausfallen. Politiker sehen hohe Import-Abhängigkeit erschreckend gleichgültig Dresden, 29. Mai 2016. Die europäischen Industrien sind zu abhängig von asiatischen Lieferanten. Dies zeigt sich vor allem dann, wenn diese Lieferketten durch politische…






Griechenland Die Akropolis in Athen. Foto: Heiko Weckbrodt

Griechenland kann nicht von Brüssel aus regiert werden

ifo-Präsident Fuest: Hellas soll seine Probleme selbst lösen, Schuldenerlass wäre falsch Dresden, 12. Mai 2016. Griechenland sollten keine weiteren Schulden erlassen werden. Das hat ifo-Präsident Prof. Clemens Fuest in Dresden betont. „Griechenland ist bereits mehrfach ein Schuldenerlass gewährt worden. Jetzt weitere Schuldenerleichterungen anzubieten, wäre ein Fehler. Die Zusagen, die Griechenland letzten Sommer gemacht hat, sind nicht umgesetzt worden“, erklärte er. ifo-Präsident Fuest: Hellas soll seine Probleme selbst lösen, Schuldenerlass wäre falsch Dresden, 12. Mai 2016. Griechenland sollten keine weiteren Schulden erlassen werden. Das hat ifo-Präsident Prof. Clemens Fuest in Dresden…






Ein Brexit, also ein EU-Austritt der Briten, würde auch Deutschland schaden und die EU strategisch ändern. meint ifo-Präsident Clemens Fuest. Montage: hw, Flaggenabb.: EU-Kommission, Wikipedia, UK, Public Domain

ifo-Präsident: Durch Brexit verlieren alle

EU-Austritt könnte Briten 10 % Wirtschaftsleistung kosten, auch Deutschland verliert Dresden, 11. Mai 2016. Wenn Großbritannien aus der EU austritt, dann überwiegen für die Briten die Risiken deutlich die möglichen Gewinne. Das hat Professor Clemens Fuest, der neue Präsident des Wirtschaftsforschungs-Instituts „ifo“, heute bei einem Besuch in der ifo-Niederlassung Dresden eingeschätzt. „Großbritannien hat nur wenig zu gewinnen, aber viel zu verlieren“, sagte der 47-jährige Volkswirt. Laut jüngeren Studien könne ein „Brexit“ (Britischer Exit aus der EU) das vereinigte Königreich bis zu zehn Prozent Wirtschaftsleistung in den nächsten 15 Jahren kosten. EU-Austritt könnte Briten 10 % Wirtschaftsleistung kosten, auch Deutschland verliert Dresden, 11. Mai 2016. Wenn Großbritannien aus der EU austritt, dann überwiegen für die Briten die Risiken deutlich die möglichen…






Abb.: BA

Förderjobs stärken Zugehörigkeits-Gefühl

Nürnberg, 3. Mai 2016. Öffentlich geförderte Tätigkeiten können das subjektive Gefühl von Langzeit-Arbeitslosen, Teil dieser Gesellschaft zu sein, stärken. Das hat eine gemeinsame Studie des Nürnberger „Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung“ (IAB) der Bundesarbeitsagentur sowie des „Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik“ (ISG) ergeben. Nürnberg, 3. Mai 2016. Öffentlich geförderte Tätigkeiten können das subjektive Gefühl von Langzeit-Arbeitslosen, Teil dieser Gesellschaft zu sein, stärken. Das hat eine gemeinsame Studie des Nürnberger „Instituts für Arbeitsmarkt- und…






Robert Franke leitet das Amt für Wirtschaftsförderung Dresden. Foto: DMG, Frank Grätz

Wirtschaftsförderung Dresden bietet eZelleron Unterstützung an

Verwaltung bedauert Wechsel des Brennstoffzellen-Herstellers in die USA Dresden, 21. April 2016. Nach der Ankündigung des Minikraftwerk-Herstellers „eZelleron“, den Unternehmenssitz von Dresden in die USA zu verlagern, hat die städtische Wirtschaftsförderung dem Brennstoffzellen-Unternehmen ihre Unterstützung für weitere Aktivitäten in der sächsischen Landeshauptstadt angeboten. „Wir bedauern sehr, dass die aktuelle Finanzierungsrunde für eZelleron nicht erfolgreich verlief“, erklärte Wirtschaftsförderungs-Amtsleiter Robert Franke auf Anfrage. „Wir sehen aber auch die guten Chancen für Venture Capital in den USA, obgleich auch Dresden ein gutes Pflaster für Startups und Innovationen ist.“ Verwaltung bedauert Wechsel des Brennstoffzellen-Herstellers in die USA Dresden, 21. April 2016. Nach der Ankündigung des Minikraftwerk-Herstellers „eZelleron“, den Unternehmenssitz von Dresden in die USA zu verlagern, hat die städtische…






Brigitte Zypries. Foto: Bundesregierung/ Bergmann

Zypries: Open Data hat großes wirtschaftliches Potenzial

Berlin, 19. April 2016. Ein „bisher nicht ausgeschöpftes volkswirtschaftliches Potenzial“ sieht Bundes-Wirtschaftsstaatssekretärin Brigitte Zypries (SPD) in der Veröffentlichung von Behörden-Daten („Open Data“). Berlin, 19. April 2016. Ein „bisher nicht ausgeschöpftes volkswirtschaftliches Potenzial“ sieht Bundes-Wirtschaftsstaatssekretärin Brigitte Zypries (SPD) in der Veröffentlichung von Behörden-Daten („Open Data“).






Andreas Ehrhardt (links), Chef der ads-tec Dresden, erläutert Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) die Batterieherstellung im Werk Wilsdruff. Die Wirtschaftsförderung Sachsen unterstützte das Unternehmen, als es in Sachsen seine Kapazitäten erweiterte. Foto: Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH / André Wirsig

Sachsen werben in Russland um Investoren

Bilanz der Wirtschaftsförderung: 735 neue Jobs entstanden Dresden/Wilsdruff, 18. April 2016. Die sächsischen Wirtschaftsförderer wollen in diesem Jahr verstärkt in Russland, Südkorea und Singapur um Investoren für den Freistaat werben. Das hat die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) heute angekündigt. „Für sächsische Unternehmen bleibt Russland trotz der schwierigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein wichtiger Wirtschaftspartner und Absatzmarkt“, betonte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Bilanz der Wirtschaftsförderung: 735 neue Jobs entstanden Dresden/Wilsdruff, 18. April 2016. Die sächsischen Wirtschaftsförderer wollen in diesem Jahr verstärkt in Russland, Südkorea und Singapur um Investoren für den Freistaat werben….






Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde. Foito (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

18 % höherer Stundensatz durch Mindestlohn

4 Millionen Jobs in Deutschland betroffen Wiesbaden. 6. April 2016. Das Mindestlohn-Gesetz hat ab dem 1. Januar 2015 deutschlandweit rund vier Millionen Jobs mit einer Lohnuntergrenze geschützt. Für die betroffenen Werktätigen hat dies im Durchschnitt zu 18 % höheren Stundensätzen geführt. Dies geht aus einer Auswertung hervor, die das Statistische Bundesamt (destatis) in Wiesbaden heute veröffentlicht hat. 4 Millionen Jobs in Deutschland betroffen Wiesbaden. 6. April 2016. Das Mindestlohn-Gesetz hat ab dem 1. Januar 2015 deutschlandweit rund vier Millionen Jobs mit einer Lohnuntergrenze geschützt. Für die betroffenen…






Bürokratie, Zoll und Geschäftspartner-Suche sind für viele kleinere Unternehmen Steine auf dem Weg zu einem florierendem Exportgeschäft - aber sie sind überwindbar, weiß Kerstin Tiegel, die den Kälte- und Heiztechnik-Hersteller Tiegel in Radeberg leitet. Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsen will aus Tischlern und Bäckern Export-Haie machen

Wirtschaftsminister Dulig gründet Internationalisierungs-Agentur für Mini-Betriebe Dresden/Radeberg, 6. April 2016. Um den sächsischen Export anzukurbeln, will Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) eine Internationalisierungs-Agentur gründen. Diese Agentur werde spätestens im Januar 2017 als Teil der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) starten, kündigte Martin Dulig heute bei einem Besuch der Firma Tiegel in Radeberg an. Das zweiköpfige Team soll dann gemeinsam mit zusätzlichen „Export-Lotsen“ in den Wirtschaftskammern vor allem Handwerker, junge Hightech-Gründungen und andere Mini-Firmen im Freistaat als Exporteure trainieren. „Unsere Wirtschaft ist sehr, sehr kleinteilig“, erinnerte Dulig an ein altes Problem im Land. „Sie brauchen Wachstum und eine Außenwirtschaftsstrategie“. Wirtschaftsminister Dulig gründet Internationalisierungs-Agentur für Mini-Betriebe Dresden/Radeberg, 6. April 2016. Um den sächsischen Export anzukurbeln, will Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) eine Internationalisierungs-Agentur gründen. Diese Agentur werde spätestens im Januar…






Öffentliche kostenlose WLAN-Netze sind zwar beliebt, bergen teils aber auch einige gefahren. Manche dieser Netze werden als Falle von Cyberkriminellen ausgeworfen, um Zugang auf dei Geräte von Passanten zu bekommen. Abb.: Kaspersky

Erzgebirge bekommt Gratis-WLAN

88 Stationen geplant Dresden, 22. März 2016. Im Erzgebirge soll ein Netz aus 88 WLAN-Zugangspunkten (Hotspots) „in touristisch relevanten Bereichen“ entstehen, die dann Besucher wie Einheimische nutzen können. Das hat heute das sächsische Wirtschaftsministerium in Dresden angekündigt. Die Initiative „Easy-WLAN-Erzgebirge“ soll die Region touristisch attraktiver machen. 88 Stationen geplant Dresden, 22. März 2016. Im Erzgebirge soll ein Netz aus 88 WLAN-Zugangspunkten (Hotspots) „in touristisch relevanten Bereichen“ entstehen, die dann Besucher wie Einheimische nutzen können. Das hat…






Abb.: hw

Sachsen hat per Saldo rund 42.000 Ausländer aufgenommen

Dresden/Kamenz, 21. März 2016. Nach Sachsen sind im Jahr 2015 netto rund 42.000 Ausländer eingewandert. Das hat eine vorläufige Berechnung des Statistischen Landesamtes in Kamenz ergeben. Demnach zogen im vergangenen Jahr insgesamt circa 61.000 Ausländer in den Freistaat, während rund 19.000 weggezogen sind. Dresden/Kamenz, 21. März 2016. Nach Sachsen sind im Jahr 2015 netto rund 42.000 Ausländer eingewandert. Das hat eine vorläufige Berechnung des Statistischen Landesamtes in Kamenz ergeben. Demnach zogen im vergangenen…






Dr. Sebastian Braun. Foto: IFW

Erst Kinder der Flüchtlinge bekommen gleiche Chancen

IFW Kiel rechnet sehr langem Integrationsprozess wie nach dem II. Weltkrieg Kiel, 21. März 2016. Über 30 Jahre, also mindestens eine Generation wird es dauern, bis Flüchtlinge und eingeborene Deutsche gleiche Chancen auf Wohlstand, gute Jobs und hohen Lebensstandard haben. Dass die Einwanderer den Einheimischen die Arbeit wegnehmen, ist kaum zu erwarten. Das geht aus einer Prognose von Dr. Sebastian Braun vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) hervor. Der Globalisierungsforscher hat dafür die heutige Situation mit der Integration heimatvertriebener Deutscher nach dem II. Weltkrieg verglichen. IFW Kiel rechnet sehr langem Integrationsprozess wie nach dem II. Weltkrieg Kiel, 21. März 2016. Über 30 Jahre, also mindestens eine Generation wird es dauern, bis Flüchtlinge und eingeborene Deutsche…






Sowohl die Stadt wie auch die Telekom und andere private Anbieter haben den Glasfaser-Ausbau für schnelle Internet-Zugänge in Dresden inzwischen stark beschleunigt. Foto: Deutsche TelekomSowohl die Stadt wie auch die Telekom und andere private Anbieter haben den Glasfaser-Ausbau für schnelle Internet-Zugänge in Dresden inzwischen stark beschleunigt. Foto: Deutsche Telekom

Dresden und Drewag setzen Bündnis für schnelles Internet fort

Wirtschaftsförderung plant Breitbandzugänge für weitere Gewerbegebiete Dresden, 15. März 2016. Die Stadt Dresden und die Drewag-Stadtwerke werden ihr Breitband-Bündnis fortsetzen und in den nächsten Jahren weitere Gewerbegebiete über Drewag-Glasfasern mit schnellem Internet versorgen. Das hat Wirtschaftsstrategin Heike Lutoschka von der kommunalen Wirtschaftsförderung Dresden auf Oiger-Anfrage mitgeteilt. Zu den nächsten Ausbauprojekten gehöre das Gewerbegebiet an der Bismarckstraße in Niedersedlitz. Auch dort sollen bald Ladegeschwindigkeiten von 50 bis 100 Megabit je Sekunde (Mbs) möglich sein. Wirtschaftsförderung plant Breitbandzugänge für weitere Gewerbegebiete Dresden, 15. März 2016. Die Stadt Dresden und die Drewag-Stadtwerke werden ihr Breitband-Bündnis fortsetzen und in den nächsten Jahren weitere Gewerbegebiete über Drewag-Glasfasern mit…






Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

Halbe Milliarde Euro Wagniskapital für junge Unternehmen

Bundes-Gabriel will „neue Gründerzeit“ in Deutschland Berlin/Hannover, 15. März 2016. Um eine „neue Gründerzeit“* anzustoßen, will Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) mehr Risikokapital für junge Firmen, vor allem für technologieorientierte Unternehmens-Gründungen bereitstellen. Das geht aus dem Programm „Digitale Strategie 2025“ hervor, das Sigmar Gabriel am Rande der Computermesse Cebit in Hannover nun vorgestellt hat. Demnach wird der Bund unter anderem in diesem Jahr eine sogenannte „Wachstumsfazilität“ in Höhe von 500 Millionen Euro einrichten, die sich als Ko-Investor „mit erfolgreichen Venture Capital-Managern/Fonds in innovative deutsche Wachstumsunternehmen in einer Größenordnung von 30 bis 40 Millionen Euro pro Beteiligung“ investieren soll. Bundes-Gabriel will „neue Gründerzeit“ in Deutschland Berlin/Hannover, 15. März 2016. Um eine „neue Gründerzeit“* anzustoßen, will Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) mehr Risikokapital für junge Firmen, vor allem für technologieorientierte Unternehmens-Gründungen…






Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde. Foito (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Mindestlohn wirkt nirgends stärker als in Sachsen

Arbeitsagentur-Institut sieht kaum Jobverluste durch staatlichen Eingriff Dresden, 10. März 2016. Der Mindestlohn hat in Sachsen kaum Arbeitsplätze vernichtet. Aber er wirkt hier stärker als in allen anderen ostdeutschen Ländern. Das geht aus einer Studie „Mindestlohn in sächsischen Betrieben“ vom „Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung2 der Bundesarbeitsagentur (IAB) hervor. Demnach haben insgesamt 250.000 Beschäftigte und damit etwa jeder zehnte Mitarbeiter in Sachsen vom Mindestlohn profitiert: Sie bekommen seit dem Jahr 2015 nun mindestens 8,50 Euro Lohn pro Stunde. In Ostdeutschland liegt diese Quote dagegen bei nur 7 statt 10 %. „Und mit unsere Studie können wir auch einige Mythen beerdigen“, sagte Prof. IAB-Studienautor Prof. Lutz Bellmann. „Wir haben keine Hinweise auf größere Beschäftigungsverluste gefunden“, sagte er heute in Dresden. Arbeitsagentur-Institut sieht kaum Jobverluste durch staatlichen Eingriff Dresden, 10. März 2016. Der Mindestlohn hat in Sachsen kaum Arbeitsplätze vernichtet. Aber er wirkt hier stärker als in allen anderen ostdeutschen Ländern….