Alle Artikel in: Wirtschaftspolitik

Wirtschaftspolitik

Industrie Zahnrad Konjunktur. Abb.: Heiko Weckbrodt

110 Millionen Euro Technologieförderung in Sachsen geflossen

Dresden, 24. Januar 2016. Sachsen hat im Jahr insgesamt 110 Millionen Euro für 557 Technologieprojekte bewilligt. Das hat heute das sächsische Wirtschaftsministerium mitgeteilt. Es handelte sich teils um eigene Landesmittel, teils um Gelder der EU. Dresden, 24. Januar 2016. Sachsen hat im Jahr insgesamt 110 Millionen Euro für 557 Technologieprojekte bewilligt. Das hat heute das sächsische Wirtschaftsministerium mitgeteilt. Es handelte sich teils um eigene Landesmittel,…






Wissenstransfer in den Mittelstand: Prof. Egon Müller (l.) und sein Mitarbeiter Frank Börner (r.) demonstrieren im Rahmen einer Veranstaltung der IHK Chemnitz digitale Werkzeuge zur Produktionsoptimierung. Foto: IHK Chemnitz

Chemnitz bekommt „Industrie 4.0“-Zentrum

Kompetenzzentrum soll Mittelstand beim Digitalisierungskurs betreuen Chemnitz 21. Januar 2016. An der TU Chemnitz entsteht bis Mitte 2016 eines von bundesweit zehn Kompetenzzentren für die Digitalisierung des Mittelstandes. Das teilten das Bundeswirtschaftsministerium und das sächsische Wirtschaftsministerium heute mit. Ein Schwerpunkt soll auf „Industrie 4.0“-Lösungen für mittlere Unternehmen liegen. Kompetenzzentrum soll Mittelstand beim Digitalisierungskurs betreuen Chemnitz 21. Januar 2016. An der TU Chemnitz entsteht bis Mitte 2016 eines von bundesweit zehn Kompetenzzentren für die Digitalisierung des Mittelstandes. Das teilten…






Abb.: hw

Einwanderung stoppt Überalterung Deutschlands nicht

Bundesstatistiker: Flüchtlings-Zuzug kann demografischen Wandel bremsen, nicht aufhalten Wiesbaden, 20. Januar 2016. Die aktuelle Zuwanderung von Flüchtlingen in die Bundesrepublik wird die Überalterung der deutschen Gesellschaft nicht stoppen, allenfalls verlangsamen. Das hat heute das Statistische Bundesamt (destatis) in Wiesbaden prognostiziert. Bundesstatistiker: Flüchtlings-Zuzug kann demografischen Wandel bremsen, nicht aufhalten Wiesbaden, 20. Januar 2016. Die aktuelle Zuwanderung von Flüchtlingen in die Bundesrepublik wird die Überalterung der deutschen Gesellschaft nicht stoppen, allenfalls verlangsamen….






Kamenz’ Oberbürgermeister Roland Dantz (links) und Dresdens OB Dirk Hilbert unterzeichnen den Rückhol-Pakt. Foto: Heiko Weckbrodt

Kommunen wollen Ex-Sachsen zurücklocken

Dresden macht bei Rückruf-Programm für Nachwende-Auswanderer mit Dresden, 18. Januar 2016. Mit lockenden Briefen, Facebook-Propaganda, der Aussicht auf Jobs, billige Eigenheime und verfügbare Kita-Plätze wollen Dresden und die Umland-Kommunen abgewanderte Ostsachsen aus dem Westen und Süden der Republik zurückholen. Diesem Rückhol-Programm „Ab in die Wachstumsregion Dresden!“ ist heute die Landeshauptstadt beigetreten. Neben dem Initiator Kamenz nördlich von Dresden machen auch Radeberg, Großenhain, Pulsnitz, Großröhrsdorf und der Landkreis Bautzen mit. Demnächst wird voraussichtlich auch die Stadt Bischofswerda dem Bündnis beitreten. Dresden macht bei Rückruf-Programm für Nachwende-Auswanderer mit Dresden, 18. Januar 2016. Mit lockenden Briefen, Facebook-Propaganda, der Aussicht auf Jobs, billige Eigenheime und verfügbare Kita-Plätze wollen Dresden und die Umland-Kommunen abgewanderte…






Die meisten ostdeutschen Maschinenbau-Unternehmer können sich vorstellen, Flüchtlinge einzustellen. Viele sind sich jedoch unsicher, wie es um die fachlichen und Sprachkenntnisse der Einwanderer bestellt ist. Foto: Rittal GmbH

Sachsen soll mehr für Integration der Flüchtlinge tun

CDU-Wirtschaftsvereinigung: Integration kann nur über Ausbildung und Arbeit gelingen Dresden, 9. Januar 2016. Die sächsische Landesregierung soll mehr für die Ausbildung und Jobvermittlung für Flüchtlinge tun. Das hat die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Sachsen gefordert. „Die Integration von Flüchtlingen kann und wird nur über Ausbildung und Arbeit gelingen“, schätzte MIT-Vorsitzender Markus Reichel ein. CDU-Wirtschaftsvereinigung: Integration kann nur über Ausbildung und Arbeit gelingen Dresden, 9. Januar 2016. Die sächsische Landesregierung soll mehr für die Ausbildung und Jobvermittlung für Flüchtlinge tun. Das hat die Mittelstands-…






Damit auch jeder gleich sieht, dass das SpinLab ein innovatioves Unternehmen ist, hat das Termin einen Saal der früheren Leipziger Baumwollspinnerei zu einem Großraum-Büru umfungiert. Spezialisiert sind die Leipziger darauf, anderen Unternehmen beim Wachstum zu helfen. Vom Freistaat bekommt SpinLab Zuschüsse für einen Transfer-Assistenten bezahlt. Foto: SpinLab

Sachsen fördert Transfer-Assi für Wirtschaft

Dresden/Leipzig, 1. Januar 2016. Damit die sächsische Wirtschaft die Forschungs-Ergebnisse aus wissenschaftlichen Instituten schneller (und wahrscheinlicher) in praktische Erfolge ummünzen kann, fördert der Freistaat Transfer-Assis: Diese Assistenten sollen kleinen und mittleren Unternehmen helfen, interessante Ergebnisse der hiesigen Forschungslandschaft herauszupicken und in innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen umzuwandeln. Das sächsische Wirtschaftsministerium bezahlt den Firmen die Hälfte des Lohns, wenn sie solche Technologie-Lotsen engagieren. Dresden/Leipzig, 1. Januar 2016. Damit die sächsische Wirtschaft die Forschungs-Ergebnisse aus wissenschaftlichen Instituten schneller (und wahrscheinlicher) in praktische Erfolge ummünzen kann, fördert der Freistaat Transfer-Assis: Diese Assistenten sollen kleinen und…






Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein Mindestlohn von 8,50 je Stunde - mit einigen Übergangs- und Ausnahmereglungen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Wirtschaftsminister Dulig: Mindestlohn ist Erfolgsgeschichte

38.000 mehr echte Jobs in Sachsen, argumentiert der Minister Dresden, 28. Dezember 2015. Der sächsische Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hat den vor einem Jahr eingeführten Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde als „klare Erfolgsgeschichte für die Menschen in unserem Land“ eingeschätzt. Dulig: „Die Einführung des Mindestlohnes war überfällig. Es handelte sich dabei nicht um eine soziale Wohltat, sondern um eine Sittlichkeitsgrenze.“ 38.000 mehr echte Jobs in Sachsen, argumentiert der Minister Dresden, 28. Dezember 2015. Der sächsische Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hat den vor einem Jahr eingeführten Mindestlohn von 8,50…






Asylbewerber in Europa im Jahr 2015 nach Herkunfsländern. Auffällig ist hier vor allem der stark gewachsene Anteil von Syrern. Abb.: Leibniz

Leibniz-Verbund: Europas Asylsystem in der Krise

Verteilung auf EU-Länder soll sich nach Integrationskosten orientieren Halle, 22. Dezember 2015. Die aktuelle Flüchtlingsmigration nach Europa trägt „krisenhafte Züge“. Das hat der Leibniz-Forschungsverbund “Krisen einer globalisierten Welt“ unter Federführung des IWH Halle eingeschätzt, in dem 23 Leibniz-Forschungsinstitute zusammenarbeiten. Das derzeitige Asylsystem in Europa weise grundsätzliche Probleme auf und sei „der momentanen Lage nicht gewachsen – und das, obwohl die Problematik an sich nicht neu ist“, heißt es in der Leibniz-Analyse. Verteilung auf EU-Länder soll sich nach Integrationskosten orientieren Halle, 22. Dezember 2015. Die aktuelle Flüchtlingsmigration nach Europa trägt „krisenhafte Züge“. Das hat der Leibniz-Forschungsverbund “Krisen einer globalisierten Welt“ unter Federführung…






Abb.: hw

Dresdner Handwerker angeln nach Studien-Abbrechern

Arbeitsvermittler sollen Fast-Akademikern Gesellen-Karriere schmackhaft machen Dresden, 13. Dezember 2015. Staatliche Arbeitsvermittler sollen Studienabbrechern eine Ersatz-Karriere als Handwerksgesellen oder Industriemeister schmackhaft machen. Dies sieht im Kern eine neue Kooperationsvereinbarung zwischen Arbeitsagentur Dresden, Jobcenter sowie Handwerkskammer (HWK) und Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden vor. Die Grundidee dabei: Es wäre schade um das Fachwissen, das sich junge Fast-Akademiker vor dem Studienabbruch bereits angeeignet haben. Arbeitsvermittler sollen Fast-Akademikern Gesellen-Karriere schmackhaft machen Dresden, 13. Dezember 2015. Staatliche Arbeitsvermittler sollen Studienabbrechern eine Ersatz-Karriere als Handwerksgesellen oder Industriemeister schmackhaft machen. Dies sieht im Kern eine neue Kooperationsvereinbarung zwischen…






Prof. Gernot Klepper, Foto: IFW

IfW: Klimaziele von Paris müssen Handlungen folgen

Forscher: Ausstieg aus Kohle muss sofort beginnen Paris/Kiel, 13. Dezember 2015. Die jüngsten Klimaschutz-Einigungen in Paris, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen, sind ein „wichtiger politischer Schritt für die Menschheit“ – doch bisher nur ein Ziel, dem auch rasch Handlungen folgen müssen. Das hat Prof. Gernot Klepper eingeschätzt, der im „Institut für Weltwirtschaft“ (IfW) Kiel den Forschungsbereich Umwelt und natürliche Ressourcen leitet. Forscher: Ausstieg aus Kohle muss sofort beginnen Paris/Kiel, 13. Dezember 2015. Die jüngsten Klimaschutz-Einigungen in Paris, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen, sind ein „wichtiger politischer Schritt für…






Angehende Juniordoktoren inspizieren Modellbahnen, die durch Supraleit-Magneten schweben können. Foto: Netzwerk Dresden – Stadt der Wissenschaften

300 junge Dresdner wollen Juniordoktoren werden

Auftakt für Jugendforscher-Parcours im Uniklinikum Dresden Dresden, 29. November 2015. Was ist zu tun, wenn ein Mensch einen Schlaganfall hat? Was können Ärzte durch eine Magnetresonanztomographie an einem Patienten erkennen und diagnostizieren? Diese und weitere medizinische Fragen haben Neurologen des Uniklinikums Dresden heute mit Schülern zum Auftakt des Dresdner Juniordoktor-Programms 2015/16 diskutiert. Insgesamt haben sich bereits rund 300 Kinder und Jugendliche für die Veranstaltungsreihe angemeldet. Auftakt für Jugendforscher-Parcours im Uniklinikum Dresden Dresden, 29. November 2015. Was ist zu tun, wenn ein Mensch einen Schlaganfall hat? Was können Ärzte durch eine Magnetresonanztomographie an einem Patienten erkennen…






Montage: Alexander Eylert

ECSEL: 60 Millionen Euro für sächsische Mikroelektronik

EU fördert 3 Forschungsprojekte und 3 Pilotlinien Dresden/Brüssel, 23. November 2015. Die EU fördert über ihr Mikroelektronik-Programm „ECSEL“ in diesem Jahr drei Forschungsvorhaben und drei Pilotlinien mit sächsischer Beteiligung. Das hat das sächsische Wirtschaftsministerium in Dresden heute mitgeteilt. Diese Projekte haben demnach ein Gesamtvolumen von über 60 Millionen Euro. Davon steuert die EU aus dem ECSEL-Topf zwölf Millionen Euro bei, der Bund und das Land Sachsen machen jeweils sechs Millionen Euro locker. Den Rest müssen die Projektpartner aus Industrie und Forschung selbst bezahlen. EU fördert 3 Forschungsprojekte und 3 Pilotlinien Dresden/Brüssel, 23. November 2015. Die EU fördert über ihr Mikroelektronik-Programm „ECSEL“ in diesem Jahr drei Forschungsvorhaben und drei Pilotlinien mit sächsischer Beteiligung. Das…






Das Fraunhofer-Institut IPMS rüstet seinen Chip-Reinraum in Dresden auf modernere Technik um. Foto: Fraunhofer-IPMS

Silicon Saxony: Eigene Mikroelektronik für Europa unersetzbar

Dresden, 12. November 2015. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen die europäischen Industrieunternehmen eine eigene, europäische Quelle für moderne Mikroelektronik. Das hat Heinz Martin Esser, der Präsident des sächsischen Hightech-Branchenverbandes „Silicon Saxony“, bei einem Besuch von EU-Kommissar Günther Oettinger in Dresden betont. „Mikrochips sind kein austauschbarer Beitrag einer Wertschöpfung, die europäische Industriepartner auch von nicht-europäischen Zulieferern beziehen können“, unterstrich Esser. „Vielmehr sind Europas Mikroelektronikstandorte auch in Zukunft ein unverzichtbarer Bestandteil industrieller Digitalisierungsstrategien und -prozesse.“ Dresden, 12. November 2015. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen die europäischen Industrieunternehmen eine eigene, europäische Quelle für moderne Mikroelektronik. Das hat Heinz Martin Esser, der Präsident des sächsischen Hightech-Branchenverbandes…






Virtueller Maschinenbau in einer Computerprojektions-Höhle (Cave) der TU Dresden. Foto: Jürgen Lösel, LHD Dresden

Impulse für Dresdens Wirtschaft kommen heute eher von Software als von Chipwerken

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert im Interview über die gewandelte Rolle der Mikroelektronik Dresden, 3. November 2015. Gaben früher die großen Halbleiter-Fabriken von AMD, Infineon & Co. den Industrietakt in Dresden an, hat die hiesige Mikroelektronik vor allem seit der Pleite des Speicherchip-Herstellers Qimonda deutlich an Dynamik verloren. Inzwischen sind es eher Software-Schmieden, die für Impulse sorgen, hat Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) in einem Interview eingeschätzt, das wir mit ihm schriftlich über die gewandelte Rolle der Chipbranche für die Stadt geführt haben. Welche Bedeutung hat die Halbleiter-Industrie für Dresden? Dirk Hilbert: In fast allen technischen Geräten befindet sich heute ein Stück Dresden. Denn jeder zweite in Europa gefertigte Chip wird in der sächsischen Landeshauptstadt produziert. Dabei kann Dresden auf eine lange Tradition zurückblicken – schließlich wurde der Computer der ehemaligen DDR hier „erfunden“ und gebaut. Nach der Wende waren die gut ausgebildeten Ingenieure und Forscher in diesen Unternehmen und der TU Dresden die ausschlaggebenden Beweggründe, dass die Chipfabriken von Infineon und Globalfoundries (früher AMD) in Dresden angesiedelt wurden und tausende neue Arbeitsplätze boten. Dresdens Oberbürgermeister …






Der Elektronen-Ringbeschleuniger des französischen Großforschungszentrums ESRF bei Grenoble. Die Röntgenstrahlen, die dieses Synchrotron erzeugt, werden z. B. für fortgeschrittene Material-Analysen benötigt. Foto: ESRF

Sachsen-Delegation streckt Industrie-Fühler in Frankreich aus

Ministerpräsident Tillich will mehr Kooperation in Mikroelektronik und Luftfahrttechnik ausloten Dresden/Grenoble, 18. Oktober 2015. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) reist in der kommenden Woche mit einer Wirtschaftsdelegation nach Frankreich, um neue Kooperationsmöglichkeiten in der Mikroelektronik und Luftfahrttechnik anzubahnen. Ministerpräsident Tillich will mehr Kooperation in Mikroelektronik und Luftfahrttechnik ausloten Dresden/Grenoble, 18. Oktober 2015. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) reist in der kommenden Woche mit einer Wirtschaftsdelegation nach Frankreich,…