Alle Artikel in: Wirtschaftspolitik

Wirtschaftspolitik

Braunkohle-Kraftwerk von Vattenfall Boxberg in der Oberlausitz. Der schwedische Konzern hat bereits angekündigt, sich aus der ostdeutschenBraunkohle zurückziehen zu wollen. Foto: Vattenfall

EU erlaubt Verkauf der ostdeutschen Braunkohle

Brüssel/Dresden, 22. September 2016. Die EU-Kommission hat heute den Verkauf der deutschen Braunkohlesparte von Vattenfall an den tschechischen Energiekonzern EPH und dessen Finanzpartner PPF Investments genehmigt. Das teilten der schwedische Energiekonzern Vattenfall und das sächsische Wirtschaftsministerium heute übereinstimmend mitgeteilt. Brüssel/Dresden, 22. September 2016. Die EU-Kommission hat heute den Verkauf der deutschen Braunkohlesparte von Vattenfall an den tschechischen Energiekonzern EPH und dessen Finanzpartner PPF Investments genehmigt. Das teilten der schwedische…






Googles "Self-Driving Car" (auch Roboterauto genannt). Foto: Google

Handwerker wollen nicht nur Handlanger von Google sein

Dresden, 16. September 2016. Zum „Tag des Handwerks“ am Samstag wollen die Dresdner Handwerker ihre Innovationskraft herausstreichen und junge Menschen für Berufe „mit goldenem Boden“ begeistern. „Wir wollen zeigen, wie innovativ Handwerk heute ist und wie wir auf den digitalen und den demografischen Wandel reagieren“, betonte Kammerpräsident Jörg Dietrich. „Wir Handwerker sind keineswegs gegen die Digitalisierung. Aber wir wollen sie mitgestalten und nicht zur verlängerten Werkbank von Google, Tesla oder anderen Konzernen degradiert werden.“ Dresden, 16. September 2016. Zum „Tag des Handwerks“ am Samstag wollen die Dresdner Handwerker ihre Innovationskraft herausstreichen und junge Menschen für Berufe „mit goldenem Boden“ begeistern. „Wir wollen zeigen, wie…






Montage: Alexander Eylert

1 Bundes-Milliarde für deutsche Mikroelektronik

Ex-Minister Jurk: Großteil wird nach Sachsen fließen Berlin/Dresden, 11. September 2016. Eine Milliarde Euro für Investitionen in die Mikroelektronik sind im Etat des Bundeswirtschaftsministeriums für die Jahre 2017 bis 2020 vorgesehen. Darauf hat mit Blick auf die entsprechenden Beratungen des Bundestages der SPD-Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk hingewiesen, der dies auch als Verdienst seiner Fraktion wertet. „Ein großer Teil dieser Fördermittel wird voraussichtlich nach Sachsen fließen und damit einen wichtigen Beitrag für die künftige Entwicklung des Mikroelektronikclusters Dresden leisten“, betonte der frühere sächsische Wirtschaftsminister. Die Haushaltsberatungen des Bundestags sind aber noch nicht abgeschlossen. Ex-Minister Jurk: Großteil wird nach Sachsen fließen Berlin/Dresden, 11. September 2016. Eine Milliarde Euro für Investitionen in die Mikroelektronik sind im Etat des Bundeswirtschaftsministeriums für die Jahre 2017 bis 2020…






Sowohl die Stadt wie auch die Telekom und andere private Anbieter haben den Glasfaser-Ausbau für schnelle Internet-Zugänge in Dresden inzwischen stark beschleunigt. Foto: Deutsche TelekomSowohl die Stadt wie auch die Telekom und andere private Anbieter haben den Glasfaser-Ausbau für schnelle Internet-Zugänge in Dresden inzwischen stark beschleunigt. Foto: Deutsche Telekom

Die Sachsen wollen dem Internet-Zeitalter nicht mehr hinterher humpeln

400 Millionen Euro für schnelles Internet auf dem Dorfe Dresden. Um die Rückstände des Technologielandes Sachsen in der Internet-Versorgung zu mindern, werden kündig mehr staatliche Eingriffe nötig sein. Das hat der sächsische Breitband-Staatssekretär Stefan Brangs (SPD) am Mittwoch in Dresden eingeschätzt. „Der Markt regelt eben nicht immer alles von allein“, sagte er. 400 Millionen Euro für schnelles Internet auf dem Dorfe Dresden. Um die Rückstände des Technologielandes Sachsen in der Internet-Versorgung zu mindern, werden kündig mehr staatliche Eingriffe nötig sein. Das hat…






Abb.: Apple

EU-Kommission: Apple soll 13 Milliarden Euro Steuern nachzahlen

Verband empört: Mittelständler zahlen 40 % Steuern, Apple nur 0,005% Aachen/Brüssel/Dublin, 30. August 2016:. Apple drohen milliardenschwere Steuer-Nachzahlungen in Europa: EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, hat Irland aufgefordert, von dem US-Elektronikkonzern rund 13 Milliarden Euro unbezahlter Steuern einzutreiben. Verband empört: Mittelständler zahlen 40 % Steuern, Apple nur 0,005% Aachen/Brüssel/Dublin, 30. August 2016:. Apple drohen milliardenschwere Steuer-Nachzahlungen in Europa: EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, hat Irland aufgefordert, von dem US-Elektronikkonzern rund…






Susann Hirschberg und Marcel Kowallik bei der Entkontrolle am 5.000.000sten Volkswagen aus Sachsen im Werk Zwickau. Foto: Volkswagen

Ifo Dresden fordert aktivere Wirtschaftspolitik in Ostdeutschland

Forscher: Sonst schafft Osten niemals den Anschluss Dresden, 24. August 2016. Für eine aktivere Wirtschafts- und Technologietransfer-Förderung in Ostdeutschland hat der Wirtschaftsforscher Prof. Joachim Ragnitz vom „ifo“-Institut in Dresden plädiert. Andernfalls werde in überschaubarer Zukunft wohl nur Sachsen und Brandenburg der Anschluss an das gesamtdeutsche Wirtschaftsniveau gelingen. Forscher: Sonst schafft Osten niemals den Anschluss Dresden, 24. August 2016. Für eine aktivere Wirtschafts- und Technologietransfer-Förderung in Ostdeutschland hat der Wirtschaftsforscher Prof. Joachim Ragnitz vom „ifo“-Institut in Dresden plädiert….






Grafik-destatis

Sprache entscheidend für Job-Chancen von Einwanderern

Wer nur wenig Deutsch kann, bekommt oft nur Hilfsarbeit ab Wiesbaden, 23. August 2016. Die Mehrheit der langfristigen Einwanderer in Deutschland hatten im Jahr 2014 Jobs. Aber die Erwerbsquote der arbeitsfähigen Zuwanderer liegt mit 69,3 % spürbar niedriger als die der einheimischen Deutschen (79,6 %). Dies geht aus einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes (destatis) in Wiesbaden hervor. Wer nur wenig Deutsch kann, bekommt oft nur Hilfsarbeit ab Wiesbaden, 23. August 2016. Die Mehrheit der langfristigen Einwanderer in Deutschland hatten im Jahr 2014 Jobs. Aber die Erwerbsquote der…






Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde. Foito (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Studie: Kaum Arbeitsplatzverluste durch Mindestlohn

Dresden, 28. Juli 2016. Der Mindestlohn von 8,50 Euro, der seit Anfang 2015 in Deutschland gilt, hat in Sachsen zu keinen spürbaren Job-Verlusten geführt, wie anfangs oft angenommen. Das geht aus einer Studie des „Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung“ (IAB) im Auftrag des SPD-geführten Wirtschaftsministeriums in Dresden hervor. „Die befürchteten Arbeitsplatzverluste, vor allem im Dienstleistungsgewerbe, sind nicht einmal ansatzweise eingetreten“, kommentierte Arbeitsstaatssekretär Stefan Brangs die Befunde. Dresden, 28. Juli 2016. Der Mindestlohn von 8,50 Euro, der seit Anfang 2015 in Deutschland gilt, hat in Sachsen zu keinen spürbaren Job-Verlusten geführt, wie anfangs oft angenommen. Das geht…






Die meisten ostdeutschen Maschinenbau-Unternehmer können sich vorstellen, Flüchtlinge einzustellen. Viele sind sich jedoch unsicher, wie es um die fachlichen und Sprachkenntnisse der Einwanderer bestellt ist. Foto: Rittal GmbH

Ifo rechnen für 2017 mit mehr Arbeitslosigkeit

Grund: Die meisten Flüchtlinge haben vorerst kaum Chancen auf vernünftige Jobs Dresden, 15. Juli 2016. Der größte Teil der Flüchtlinge, die im vergangenen und in diesem Jahr nach Deutschland gekommen sind, wird nicht auf die Schnelle Jobs bekommen und in den Arbeitsmarkt integrierbar sein. Das hat Prof. Joachim Ragnitz vom Wirtschaftsforschungs-Institut „ifo“ in Dresden eingeschätzt. Eine ähnliche Prognose hatte erst kürzlich auch der Dresdner Arbeitsagentur-Chef Thomas Wünsche abgegeben. Grund: Die meisten Flüchtlinge haben vorerst kaum Chancen auf vernünftige Jobs Dresden, 15. Juli 2016. Der größte Teil der Flüchtlinge, die im vergangenen und in diesem Jahr nach Deutschland gekommen…






Die Plastic-Logic-Fabrik in Dresden-Rähnitz, unweit der Globalfoundries-Chipwerke. Abb.: Google Streetview

Wirtschaftsförderer: Airportpark Dresden hat andere Zielgruppe als Rähnitzsteig

Neues kommunales Gewerbegebiet zielt auf kleinere Ansiedlungen Dresden, 11. Juli 2016. Die freien Gewerbeflächen im Dresdner Norden nahe am Globus-Markt wären keine ernsthafte Alternative zum neuen kommunalen Gewerbegebiet gewesen, das derzeit am Rähnitzsteig entsteht. Das haben die kommunalen Wirtschaftsförderer auf Oiger-Anfrage eingeschätzt. Hauptgründe: Das dortige Gewerbegebiet wird privat vermarktet, richtet sich eher an größere Investoren. Das neue kommunale Gewerbegebiet wenige Kilometer weiter hingegen biete sich nach der Erschließung auch für kurzfristige Ansiedlungen kleiner und mittlerer Firmen gut an. Neues kommunales Gewerbegebiet zielt auf kleinere Ansiedlungen Dresden, 11. Juli 2016. Die freien Gewerbeflächen im Dresdner Norden nahe am Globus-Markt wären keine ernsthafte Alternative zum neuen kommunalen Gewerbegebiet gewesen, das…






Sechs vietnamesische künftige Berufsschullehrer haben am 8. Juli 2016 ihre Prüferzertifikate von der IHK Dresden bekommen. Foto: Sven Ellger

Vietnamesen machen mit Dresdner Hilfe ihr Abwasser klar

In Sachsen geschult, sollen sie in Vietnam selbst schulen Dresden/Ho-Chi-Minh-Stadt, 9. Juli 2016. Die ersten vietnamesischen Abwasser-Lehrer haben ihr Saubermach-Handwerk in Dresden gelernt: Sechs Vietnamesen, die künftig in ihrer Heimat selbst als Berufsschullehrer Abwasser-Spezialisten ausbilden werden, haben nun ihre Abschlusszeugnisse in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden erhalten. Das hat die Stadtentwässerung Dresden mitgeteilt, die sich an dem Projekt gemeinsam mit dem Berufsschulzentrum für Technik und Wirtschaft (BSZ) Pirna beteiligt hatte. In Sachsen geschult, sollen sie in Vietnam selbst schulen Dresden/Ho-Chi-Minh-Stadt, 9. Juli 2016. Die ersten vietnamesischen Abwasser-Lehrer haben ihr Saubermach-Handwerk in Dresden gelernt: Sechs Vietnamesen, die künftig in ihrer Heimat…






Da freut sich Wirtschaftsförderungs-Chef Robert Franke (Mitte): Ingrid Hansen von der Stadtentwässerung und Bauamtsleiter Reinhard Koettnitz helfen ihm beim Schaufeln für das neue Gewerbegebiet am Rähnitzsteig. Foto: Heiko Weckbrodt

Mehr Platz für Technologiefirmen in Dresden-Hellerau

Norden ist ausgebucht: 4,3 Millionen Euro teures Gewerbegebiet entsteht am Rähnitzsteig Dresden, 7. Juli 2016. Die Wirtschaftsförderer und die Stadtreinigung investieren über 4,3 Millionen Euro am Rähnitzsteig in Hellerau, um dort bis Herbst 2017 ein 5,5 Hektar großes Gewerbegebiet einzurichten. Norden ist ausgebucht: 4,3 Millionen Euro teures Gewerbegebiet entsteht am Rähnitzsteig Dresden, 7. Juli 2016. Die Wirtschaftsförderer und die Stadtreinigung investieren über 4,3 Millionen Euro am Rähnitzsteig in Hellerau, um…






Montage: Alexander Eylert

Milliardenprogramm für Mikroelektronik gestartet

Bund gibt davon eine Milliarde für Investitionen in Halbleiterindustrie Berlin, 6. Juli 2016. Die deutsche Regierung beteiligt sich bis zum Jahr 2020 mit einer Milliarde Euro an einem neuen europäischen Investitions-Programm in der Mikroelektronik. Das hat heute Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigt. Bund gibt davon eine Milliarde für Investitionen in Halbleiterindustrie Berlin, 6. Juli 2016. Die deutsche Regierung beteiligt sich bis zum Jahr 2020 mit einer Milliarde Euro an einem neuen europäischen…






Die Dresdner Niederlassung des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo hat sich auf die Analyse der ostdeutschen und sächsischen Wirtschaft spezialisiert. Foto: Heiko Weckbrodt

Ifo-Forscher kritisiert schlappe ostdeutsche Wirtschaftspolitik

Ragnitz: So einem „Weiter so“ wird nie was mit dem Westniveau Dresden, 28. Juni 2016. Die Wirtschaftsminister in den ostdeutschen Bundesländer müssen aufwachen und eine aktivere Politik betreiben, wenn sie jemals den Abstand zum Westen aufholen wollen. Darauf hat Prof. Joachim Ragnitz, der Dresdner Vize-Niederlassungschef des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo, am Dienstag hingewiesen, als er die aktuelle Konjunkturprognose für Ostdeutschland und Sachsen vorgestellte. Ragnitz: So einem „Weiter so“ wird nie was mit dem Westniveau Dresden, 28. Juni 2016. Die Wirtschaftsminister in den ostdeutschen Bundesländer müssen aufwachen und eine aktivere Politik betreiben, wenn sie…






Ein Brexit, also ein EU-Austritt der Briten, würde auch Deutschland schaden und die EU strategisch ändern. meint ifo-Präsident Clemens Fuest. Montage: hw, Flaggenabb.: EU-Kommission, Wikipedia, UK, Public Domain

Briten stimmen für Brexit

IWH: Jetzt nicht UK bestrafen Halle/Dresden/London, 24. Juni 2016. Nachdem die Briten gestern Abend mit knapper Mehrheit von rund 52 % dafür gestimmt haben, aus der EU auszutreten („Brxit“), hat Reint E. Gropp, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), vor einer „Bestrafung“ Großbritanniens gewarnt: „Am Ende wird hoffentlich klar sein, dass beide Seiten von einer schnellen Einigung nur profitieren können“, betonte Gropp. Das Nein zur EU werde aber für beide Seiten teuer werden, auch für die EU, in der sich nun möglicherweise ein wirtschaftsfeindlicherer Kurs und Desintegrations-Erscheinungen Raum gewinnen könnten. IWH: Jetzt nicht UK bestrafen Halle/Dresden/London, 24. Juni 2016. Nachdem die Briten gestern Abend mit knapper Mehrheit von rund 52 % dafür gestimmt haben, aus der EU auszutreten („Brxit“), hat…