Alle Artikel in: Wirtschaftspolitik

Wirtschaftspolitik

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde. Foito (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Studie: Kaum Arbeitsplatzverluste durch Mindestlohn

Dresden, 28. Juli 2016. Der Mindestlohn von 8,50 Euro, der seit Anfang 2015 in Deutschland gilt, hat in Sachsen zu keinen spürbaren Job-Verlusten geführt, wie anfangs oft angenommen. Das geht aus einer Studie des „Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung“ (IAB) im Auftrag des SPD-geführten Wirtschaftsministeriums in Dresden hervor. „Die befürchteten Arbeitsplatzverluste, vor allem im Dienstleistungsgewerbe, sind nicht einmal ansatzweise eingetreten“, kommentierte Arbeitsstaatssekretär Stefan Brangs die Befunde. Dresden, 28. Juli 2016. Der Mindestlohn von 8,50 Euro, der seit Anfang 2015 in Deutschland gilt, hat in Sachsen zu keinen spürbaren Job-Verlusten geführt, wie anfangs oft angenommen. Das geht…






Die meisten ostdeutschen Maschinenbau-Unternehmer können sich vorstellen, Flüchtlinge einzustellen. Viele sind sich jedoch unsicher, wie es um die fachlichen und Sprachkenntnisse der Einwanderer bestellt ist. Foto: Rittal GmbH

Ifo rechnen für 2017 mit mehr Arbeitslosigkeit

Grund: Die meisten Flüchtlinge haben vorerst kaum Chancen auf vernünftige Jobs Dresden, 15. Juli 2016. Der größte Teil der Flüchtlinge, die im vergangenen und in diesem Jahr nach Deutschland gekommen sind, wird nicht auf die Schnelle Jobs bekommen und in den Arbeitsmarkt integrierbar sein. Das hat Prof. Joachim Ragnitz vom Wirtschaftsforschungs-Institut „ifo“ in Dresden eingeschätzt. Eine ähnliche Prognose hatte erst kürzlich auch der Dresdner Arbeitsagentur-Chef Thomas Wünsche abgegeben. Grund: Die meisten Flüchtlinge haben vorerst kaum Chancen auf vernünftige Jobs Dresden, 15. Juli 2016. Der größte Teil der Flüchtlinge, die im vergangenen und in diesem Jahr nach Deutschland gekommen…






Die Plastic-Logic-Fabrik in Dresden-Rähnitz, unweit der Globalfoundries-Chipwerke. Abb.: Google Streetview

Wirtschaftsförderer: Airportpark Dresden hat andere Zielgruppe als Rähnitzsteig

Neues kommunales Gewerbegebiet zielt auf kleinere Ansiedlungen Dresden, 11. Juli 2016. Die freien Gewerbeflächen im Dresdner Norden nahe am Globus-Markt wären keine ernsthafte Alternative zum neuen kommunalen Gewerbegebiet gewesen, das derzeit am Rähnitzsteig entsteht. Das haben die kommunalen Wirtschaftsförderer auf Oiger-Anfrage eingeschätzt. Hauptgründe: Das dortige Gewerbegebiet wird privat vermarktet, richtet sich eher an größere Investoren. Das neue kommunale Gewerbegebiet wenige Kilometer weiter hingegen biete sich nach der Erschließung auch für kurzfristige Ansiedlungen kleiner und mittlerer Firmen gut an. Neues kommunales Gewerbegebiet zielt auf kleinere Ansiedlungen Dresden, 11. Juli 2016. Die freien Gewerbeflächen im Dresdner Norden nahe am Globus-Markt wären keine ernsthafte Alternative zum neuen kommunalen Gewerbegebiet gewesen, das…






Sechs vietnamesische künftige Berufsschullehrer haben am 8. Juli 2016 ihre Prüferzertifikate von der IHK Dresden bekommen. Foto: Sven Ellger

Vietnamesen machen mit Dresdner Hilfe ihr Abwasser klar

In Sachsen geschult, sollen sie in Vietnam selbst schulen Dresden/Ho-Chi-Minh-Stadt, 9. Juli 2016. Die ersten vietnamesischen Abwasser-Lehrer haben ihr Saubermach-Handwerk in Dresden gelernt: Sechs Vietnamesen, die künftig in ihrer Heimat selbst als Berufsschullehrer Abwasser-Spezialisten ausbilden werden, haben nun ihre Abschlusszeugnisse in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden erhalten. Das hat die Stadtentwässerung Dresden mitgeteilt, die sich an dem Projekt gemeinsam mit dem Berufsschulzentrum für Technik und Wirtschaft (BSZ) Pirna beteiligt hatte. In Sachsen geschult, sollen sie in Vietnam selbst schulen Dresden/Ho-Chi-Minh-Stadt, 9. Juli 2016. Die ersten vietnamesischen Abwasser-Lehrer haben ihr Saubermach-Handwerk in Dresden gelernt: Sechs Vietnamesen, die künftig in ihrer Heimat…






Da freut sich Wirtschaftsförderungs-Chef Robert Franke (Mitte): Ingrid Hansen von der Stadtentwässerung und Bauamtsleiter Reinhard Koettnitz helfen ihm beim Schaufeln für das neue Gewerbegebiet am Rähnitzsteig. Foto: Heiko Weckbrodt

Mehr Platz für Technologiefirmen in Dresden-Hellerau

Norden ist ausgebucht: 4,3 Millionen Euro teures Gewerbegebiet entsteht am Rähnitzsteig Dresden, 7. Juli 2016. Die Wirtschaftsförderer und die Stadtreinigung investieren über 4,3 Millionen Euro am Rähnitzsteig in Hellerau, um dort bis Herbst 2017 ein 5,5 Hektar großes Gewerbegebiet einzurichten. Norden ist ausgebucht: 4,3 Millionen Euro teures Gewerbegebiet entsteht am Rähnitzsteig Dresden, 7. Juli 2016. Die Wirtschaftsförderer und die Stadtreinigung investieren über 4,3 Millionen Euro am Rähnitzsteig in Hellerau, um…






Montage: Alexander Eylert

Milliardenprogramm für Mikroelektronik gestartet

Bund gibt davon eine Milliarde für Investitionen in Halbleiterindustrie Berlin, 6. Juli 2016. Die deutsche Regierung beteiligt sich bis zum Jahr 2020 mit einer Milliarde Euro an einem neuen europäischen Investitions-Programm in der Mikroelektronik. Das hat heute Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigt. Bund gibt davon eine Milliarde für Investitionen in Halbleiterindustrie Berlin, 6. Juli 2016. Die deutsche Regierung beteiligt sich bis zum Jahr 2020 mit einer Milliarde Euro an einem neuen europäischen…






Die Dresdner Niederlassung des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo hat sich auf die Analyse der ostdeutschen und sächsischen Wirtschaft spezialisiert. Foto: Heiko Weckbrodt

Ifo-Forscher kritisiert schlappe ostdeutsche Wirtschaftspolitik

Ragnitz: So einem „Weiter so“ wird nie was mit dem Westniveau Dresden, 28. Juni 2016. Die Wirtschaftsminister in den ostdeutschen Bundesländer müssen aufwachen und eine aktivere Politik betreiben, wenn sie jemals den Abstand zum Westen aufholen wollen. Darauf hat Prof. Joachim Ragnitz, der Dresdner Vize-Niederlassungschef des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo, am Dienstag hingewiesen, als er die aktuelle Konjunkturprognose für Ostdeutschland und Sachsen vorgestellte. Ragnitz: So einem „Weiter so“ wird nie was mit dem Westniveau Dresden, 28. Juni 2016. Die Wirtschaftsminister in den ostdeutschen Bundesländer müssen aufwachen und eine aktivere Politik betreiben, wenn sie…






Ein Brexit, also ein EU-Austritt der Briten, würde auch Deutschland schaden und die EU strategisch ändern. meint ifo-Präsident Clemens Fuest. Montage: hw, Flaggenabb.: EU-Kommission, Wikipedia, UK, Public Domain

Briten stimmen für Brexit

IWH: Jetzt nicht UK bestrafen Halle/Dresden/London, 24. Juni 2016. Nachdem die Briten gestern Abend mit knapper Mehrheit von rund 52 % dafür gestimmt haben, aus der EU auszutreten („Brxit“), hat Reint E. Gropp, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), vor einer „Bestrafung“ Großbritanniens gewarnt: „Am Ende wird hoffentlich klar sein, dass beide Seiten von einer schnellen Einigung nur profitieren können“, betonte Gropp. Das Nein zur EU werde aber für beide Seiten teuer werden, auch für die EU, in der sich nun möglicherweise ein wirtschaftsfeindlicherer Kurs und Desintegrations-Erscheinungen Raum gewinnen könnten. IWH: Jetzt nicht UK bestrafen Halle/Dresden/London, 24. Juni 2016. Nachdem die Briten gestern Abend mit knapper Mehrheit von rund 52 % dafür gestimmt haben, aus der EU auszutreten („Brxit“), hat…






Für viele Flüchtlinge ist die deutsche Bürokratie schwer durchschaubar, In Dresden führten Stadt , Arbeitsagentur und Jobcenter deshalb für die Asylbewerber einen Ordner ein, in dem sie alle Formulare aus dem papierkrieg sammeln sollen. Foto. hw

Flüchtlinge haben erst in 10 Jahren Chance auf richtige Jobs

Dresdner Arbeitsagentur-Chef: Integration braucht langen Atem Dresden, 22. Juni 2016. Hatten einige Wirtschaftspolitiker und -Weise noch im vergangenen Jahr zeitweise gemutmaßt, der Flüchtlingszustrom nach Deutschland könnte rech rasch auf dem Arbeitsmarkt wirksam werden und auch den Fachkräftemangel mindern, so hat sich dies als Irrtum herausgestellt – zumindest im Raum Dresden. „Wir brauchen dafür einen langen Atem“, zog der Dresdner Arbeitsagentur-Chef Thomas Wünsche am Dienstag ein erstes Zwischenfazit der Integrationsbemühungen am Rande eines Fachtags in Dresden. Dresdner Arbeitsagentur-Chef: Integration braucht langen Atem Dresden, 22. Juni 2016. Hatten einige Wirtschaftspolitiker und -Weise noch im vergangenen Jahr zeitweise gemutmaßt, der Flüchtlingszustrom nach Deutschland könnte rech rasch auf dem…






Zwei Mitarbeiter beäugen Chipscheiben (Wafer) im Reinraum der Globalfoundries-Chipfabrik Dresden. Foto: Globalfoundries

Auszeichnung für Hightech-Netzwerk „Silicon Saxony“

Mikroelektroniker sind Vorbild im Land der Ideen Dresden, 20. Juni 2016. Das sächsische Mikroelektronik-Areal „Silicon Saxony“ ist ein hervorragender Ort im Land der Ideen. Und weil er die Chipfabriken, Hightech-Ausrüster, Software-Schmieden und anderen Technologieunternehmen im Dreieck zwischen Dresden, Freiberg und Chemnitz in den vergangenen 16 Jahren so gut vernetzt hat, verdient der gleichnamige Verein für seine Vernetzungs-Arbeit einen Preis. Zu dieser Meinung ist jedenfalls die Jury des bundesweiten Wettbewerbs „Deutschland – Land der Ideen“ gekommen. Daher wird Jan Böttger vom Mitinitiator „Deutsche Bank“ am Mittwoch Heinz Martin Esser, Gitta Haupold, Helmut Warnecke und Frank Schönefeld stellvertretend für „Silicon Saxony – Das sächsische Mikroelektronik- und IKT-Netzwerk“ auszeichnen. Mikroelektroniker sind Vorbild im Land der Ideen Dresden, 20. Juni 2016. Das sächsische Mikroelektronik-Areal „Silicon Saxony“ ist ein hervorragender Ort im Land der Ideen. Und weil er die Chipfabriken, Hightech-Ausrüster,…






Die US-Mikroelektronik - hier ein Intel-Wafer - dominiert mit 55 % Anteil ganz klar den Halbleiter-Weltmarkt. Europas Antel wrd auf nur 6 % geschätzt. Foto: Intel

Kommentar: Europas Halbleiter-Industrie braucht Risikovorsorge

Politiker sehen hohe Import-Abhängigkeit erschreckend gleichgültig Dresden, 29. Mai 2016. Die europäischen Industrien sind zu abhängig von asiatischen Lieferanten. Dies zeigt sich vor allem dann, wenn diese Lieferketten durch politische Unruhen, durch Erdbeben oder andere Naturkatastrophen ausfallen. Politiker sehen hohe Import-Abhängigkeit erschreckend gleichgültig Dresden, 29. Mai 2016. Die europäischen Industrien sind zu abhängig von asiatischen Lieferanten. Dies zeigt sich vor allem dann, wenn diese Lieferketten durch politische…






Griechenland Die Akropolis in Athen. Foto: Heiko Weckbrodt

Griechenland kann nicht von Brüssel aus regiert werden

ifo-Präsident Fuest: Hellas soll seine Probleme selbst lösen, Schuldenerlass wäre falsch Dresden, 12. Mai 2016. Griechenland sollten keine weiteren Schulden erlassen werden. Das hat ifo-Präsident Prof. Clemens Fuest in Dresden betont. „Griechenland ist bereits mehrfach ein Schuldenerlass gewährt worden. Jetzt weitere Schuldenerleichterungen anzubieten, wäre ein Fehler. Die Zusagen, die Griechenland letzten Sommer gemacht hat, sind nicht umgesetzt worden“, erklärte er. ifo-Präsident Fuest: Hellas soll seine Probleme selbst lösen, Schuldenerlass wäre falsch Dresden, 12. Mai 2016. Griechenland sollten keine weiteren Schulden erlassen werden. Das hat ifo-Präsident Prof. Clemens Fuest in Dresden…






Ein Brexit, also ein EU-Austritt der Briten, würde auch Deutschland schaden und die EU strategisch ändern. meint ifo-Präsident Clemens Fuest. Montage: hw, Flaggenabb.: EU-Kommission, Wikipedia, UK, Public Domain

ifo-Präsident: Durch Brexit verlieren alle

EU-Austritt könnte Briten 10 % Wirtschaftsleistung kosten, auch Deutschland verliert Dresden, 11. Mai 2016. Wenn Großbritannien aus der EU austritt, dann überwiegen für die Briten die Risiken deutlich die möglichen Gewinne. Das hat Professor Clemens Fuest, der neue Präsident des Wirtschaftsforschungs-Instituts „ifo“, heute bei einem Besuch in der ifo-Niederlassung Dresden eingeschätzt. „Großbritannien hat nur wenig zu gewinnen, aber viel zu verlieren“, sagte der 47-jährige Volkswirt. Laut jüngeren Studien könne ein „Brexit“ (Britischer Exit aus der EU) das vereinigte Königreich bis zu zehn Prozent Wirtschaftsleistung in den nächsten 15 Jahren kosten. EU-Austritt könnte Briten 10 % Wirtschaftsleistung kosten, auch Deutschland verliert Dresden, 11. Mai 2016. Wenn Großbritannien aus der EU austritt, dann überwiegen für die Briten die Risiken deutlich die möglichen…






Abb.: BA

Förderjobs stärken Zugehörigkeits-Gefühl

Nürnberg, 3. Mai 2016. Öffentlich geförderte Tätigkeiten können das subjektive Gefühl von Langzeit-Arbeitslosen, Teil dieser Gesellschaft zu sein, stärken. Das hat eine gemeinsame Studie des Nürnberger „Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung“ (IAB) der Bundesarbeitsagentur sowie des „Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik“ (ISG) ergeben. Nürnberg, 3. Mai 2016. Öffentlich geförderte Tätigkeiten können das subjektive Gefühl von Langzeit-Arbeitslosen, Teil dieser Gesellschaft zu sein, stärken. Das hat eine gemeinsame Studie des Nürnberger „Instituts für Arbeitsmarkt- und…






Robert Franke leitet das Amt für Wirtschaftsförderung Dresden. Foto: DMG, Frank Grätz

Wirtschaftsförderung Dresden bietet eZelleron Unterstützung an

Verwaltung bedauert Wechsel des Brennstoffzellen-Herstellers in die USA Dresden, 21. April 2016. Nach der Ankündigung des Minikraftwerk-Herstellers „eZelleron“, den Unternehmenssitz von Dresden in die USA zu verlagern, hat die städtische Wirtschaftsförderung dem Brennstoffzellen-Unternehmen ihre Unterstützung für weitere Aktivitäten in der sächsischen Landeshauptstadt angeboten. „Wir bedauern sehr, dass die aktuelle Finanzierungsrunde für eZelleron nicht erfolgreich verlief“, erklärte Wirtschaftsförderungs-Amtsleiter Robert Franke auf Anfrage. „Wir sehen aber auch die guten Chancen für Venture Capital in den USA, obgleich auch Dresden ein gutes Pflaster für Startups und Innovationen ist.“ Verwaltung bedauert Wechsel des Brennstoffzellen-Herstellers in die USA Dresden, 21. April 2016. Nach der Ankündigung des Minikraftwerk-Herstellers „eZelleron“, den Unternehmenssitz von Dresden in die USA zu verlagern, hat die städtische…