Alle Artikel in: Recht & Justiz

Werden Menschen mit Chipimplantaten das Ziel von Biohacking? Abb.: Kaspersky

KI verändert deutsche Wirtschaft

Bitkom für Investitionsschub und neue Regeln Berlin, 13. Juni 2017. Deutschland braucht einen Investitionsschub, aber auch neue Datenschutz-Ansätze und Robotik-Gesetze, um im kommenden Massenmarkt für „Künstliche Intelligenz“ (KI) führend zu sein. Das geht aus einem Positionspapier „Entscheidungsunterstützung mit Künstlicher Intelligenz“ hervor, das der Digitalwirtschaftsverband „Bitkom“ heute in Berlin vorgestellt hat. „Schon in wenigen Jahren werden viele Produkte und Services, die die Stellung der deutschen Unternehmen in der Weltwirtschaft ausmachen, mit Maschinenintelligenz ausgestattet oder sogar von ihr geprägt sein“, heißt es in dem Papier. „Deutschland verfügt über günstige Standortvoraussetzungen, um in diesem Rennen in der Spitzengruppe zu landen.“ Bitkom für Investitionsschub und neue Regeln Berlin, 13. Juni 2017. Deutschland braucht einen Investitionsschub, aber auch neue Datenschutz-Ansätze und Robotik-Gesetze, um im kommenden Massenmarkt für „Künstliche Intelligenz“ (KI) führend zu…



Googles "Self-Driving Car" (auch Roboterauto genannt). Foto: Google

Deutsche glauben an autonome Auto-Zukunft

Heute debattiert Bundestag über Gesetzesänderungen für computergesteuerte Autos Berlin, 10. März 2017. Über die Hälfte der Deutschen glaubt, dass in 30 Jahren nur noch autonome Autos zugelassen werden – also Fahrzeuge, die durch Computer-Autopiloten gesteuert werden un nicht durch Menschen. Jeder Zehnte erwartet sogar, dass es bereits in zehn Jahren soweit ist, teilte der deutsche Digitalbranchen-Verband „Bitkom“ in Berlin mit, der sich dabei auf eine Umfrage unter 1006 Deutschen stützt. Heute debattiert Bundestag über Gesetzesänderungen für computergesteuerte Autos Berlin, 10. März 2017. Über die Hälfte der Deutschen glaubt, dass in 30 Jahren nur noch autonome Autos zugelassen werden – also…



Da kommt der Angreifer aus dem Lachen gar nicht mehr heraus

Sicherheitsspezialist von T-Systems warnt vor den Risiken der Alles-Vernetzung im „Internet der Dinge Dresden, 16. Januar 2017. Die Hacker-Experten des Dresdner Internet-Unternehmens „T-Systems Multimedia Software“ (MMS) haben auf die Risiken einer vollvernetzten Welt hingewiesen. Denn wenn künftig alles mit allem per Internet verbunden wird („Internet der Dinge“), dann öffnet das auch viele neue Einfalltore für Hackerangriffe – sei es nun durch fremde Geheimdienste, Industriespione oder Cybergangster. Sicherheitsspezialist von T-Systems warnt vor den Risiken der Alles-Vernetzung im „Internet der Dinge Dresden, 16. Januar 2017. Die Hacker-Experten des Dresdner Internet-Unternehmens „T-Systems Multimedia Software“ (MMS) haben auf die Risiken…



Simple Passwörter, die mit einem Lexikon-Angriff ermittelt werden können, machen Hackern das Handwerk einfach. Foto/Montage: Heiko Weckbrodt

Hochschule Zittau-Görlitz gründet Lernlabor für Internet-Sicherheit

Görlitz, 11. Januar 2017. Die Hochschule Zittau-Görlitz und das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung haben ein gemeinsames Lernlabor für Informationstechnologische (IT) Sicherheit gegründet. Das teilte das sächsische Forschungsministerium heute mit. Görlitz, 11. Januar 2017. Die Hochschule Zittau-Görlitz und das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung haben ein gemeinsames Lernlabor für Informationstechnologische (IT) Sicherheit gegründet. Das teilte das sächsische Forschungsministerium heute…



Promt-Arbeitsplatz. Foto. Promt

Dante soll Terroristen im Darknet finden

Hamburger Software dolmetscht automatisch Datenfluten Hamburg/Brüssel, 14. Dezember 2016. Auf EU-Initiative wollen 18 Behörden und Unternehmen durch das Projekt „DANTE“ wichtige Quellen im Internet und im Darknet automatisiert überwachen, um inmitten all dieser Datenfluten terroristische Gefahren zu erkennen. Von deutscher Seite ist unter anderem die Hamburger Software-Schmiede „Promt“ dabei, deren Dolmetscher-Programme helfen sollen, „multilinguale Inhalte maschinell zu übersetzen“. Hamburger Software dolmetscht automatisch Datenfluten Hamburg/Brüssel, 14. Dezember 2016. Auf EU-Initiative wollen 18 Behörden und Unternehmen durch das Projekt „DANTE“ wichtige Quellen im Internet und im Darknet automatisiert überwachen, um…



Rausgeworfenes Geld: 20 Prozent der Opfer von Online-Erpressern, die Lösegeld gezahlt haben, bekamen ihre Computer nicht wieder entschlüsselt. Grafik: Kaspersky

Jedes dritte Opfer von Online- Erpressern zahlt Lösegeld

Kaspersky rät: Lieber Polizei einschalten Moskau/Ingolstadt, 4. November 2016. Immer mehr Internet-Nutzer werden zum Opfer von Online-Erpressern – und immerhin jeder dritte Betroffene zahlt auch Lösegelder. Das haben Umfragen und Auswertungen der russischen Sicherheitssoftware-Firma Kaspersky aus Moskau ergeben. Kaspersky rät: Lieber Polizei einschalten Moskau/Ingolstadt, 4. November 2016. Immer mehr Internet-Nutzer werden zum Opfer von Online-Erpressern – und immerhin jeder dritte Betroffene zahlt auch Lösegelder. Das haben Umfragen und…



Wohin wächst die Stadt der Zukunft? In seiner Installation "Der zureichende Grund" hat der Künstler Philip Geiger als künstlichen Organismus verarbeitet, Gleich nebenan werden Hacker beim Open Data Crunch 2016 in den Technischen Sammlungen Dresden versuchen, die Behördendaten in der Stadt zu befreien. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden lädt Hacker zum digitalen Goldrausch ein

Open Data: Stadt will 2017 die Daten befreien und hat am Wochenende Hacker zum Testlauf beim „Open Data Crunch“ eingeladen Dresden, 19. Oktober 2016. „Daten sind das Gold und Öl der digitalen Wirtschaft“, hat der städtische Wirtschaftsförderungs-Chef Robert Franke eingeschätzt. Er hofft auf viele Firmen-Gründungen, wenn die Behörden und öffentlichen Verkehrsbetriebe jene Datenfluten entfesseln, die sie tagtäglich produzieren. Findige Informatiker und Gründer könnten nämlich aus „Open Data“-Quellen neue Navi-Programme, Sport-Apps oder innovative Geschäftsmodelle entwickeln. Open Data: Stadt will 2017 die Daten befreien und hat am Wochenende Hacker zum Testlauf beim „Open Data Crunch“ eingeladen Dresden, 19. Oktober 2016. „Daten sind das Gold und Öl der…



Hauptkommissar Wolfgang Schütze kümmert sich in der Polizeidirektion Dresden um die Polizeisammlungen. Er hat sich auch mit der Geschichte der Gaunerzinken beschäftigt. Foto: Heiko Weckbrodt

Kehren die Gaunerzinken zurück?

In Dresden nur sporadische Hinweise auf alte Einbrecher-Kennzeichen Dresden, 26. Juni 2016. Ein Zickzack-Linie am Türpfosten heißt: „Vorsicht, Bissiger Hund!“, ein von zwei Pfeilen durchbohrter Kreis bedeutet „Schnell abhauen!“, fünf Kreise sagen „Hier gibt es Geld!“. Durch diese und andere Geheimzeichen an Häusern haben sich Profi-Kriminelle in vergangenen Jahrhunderten gerne darüber abgesprochen, wo sich ein Einbruch lohnt und wo nicht. In jüngster Zeit melden vor allem ältere Dresdner bei Polizei und Wohnungsgesellschaften wieder solche „Gauner-Zinken.“ Doch die Beweislage ist eher dünn. In Dresden nur sporadische Hinweise auf alte Einbrecher-Kennzeichen Dresden, 26. Juni 2016. Ein Zickzack-Linie am Türpfosten heißt: „Vorsicht, Bissiger Hund!“, ein von zwei Pfeilen durchbohrter Kreis bedeutet „Schnell abhauen!“, fünf…



Montage: hw, Abb.: Bildschirmfotos aus Lovoo-App

Ermittler werfen Lovoo-Chefs Betrug mit Fake-Profilen vor

Drei Personen verhaftet, 16 Büros und Wohnungen in Dresden, Berlin und Nürnberg durchsucht Dresden, 8. Juni 2016. Die Staatsanwaltschaft Dresden und das sächsische Landeskriminalamt vermuten Betrügereien mit falschen Profilen (Fake-Profilen) beim Dresdner Kennlern-Internetportal „Lovoo“. Deshalb haben 200 Polizisten und Staatsanwälte heute zwei Personen in Dresden festgenommen sowie 16 Privatwohnungen und Firmenräume Dresden, Berlin und Nürnberg durchsucht. Sie beschlagnahmten Unterlagen, Computer, Handys und Datenspeicher. Drei Personen verhaftet, 16 Büros und Wohnungen in Dresden, Berlin und Nürnberg durchsucht Dresden, 8. Juni 2016. Die Staatsanwaltschaft Dresden und das sächsische Landeskriminalamt vermuten Betrügereien mit falschen Profilen (Fake-Profilen)…



Öffentliche kostenlose WLAN-Netze sind zwar beliebt, bergen teils aber auch einige gefahren. Manche dieser Netze werden als Falle von Cyberkriminellen ausgeworfen, um Zugang auf dei Geräte von Passanten zu bekommen. Abb.: Kaspersky

IT-Mittelstand begrüßt Ende des Störerhaftung

Aachen/Berlin, 2. Juni 2016. Ausdrücklich begrüßt hat der „Bundesverband IT-Mittelstand“ (BITMi) die heutige Entscheidung des Bundestages, die Störerhaftung in WLAN-Netzen abzuschaffen. „Wir haben sehr gehofft, dass die digitale Vernetzung durch WLAN in Deutschland endlich in Bewegung kommt. Der heutige Bundestagsbeschluss geht einen Schritt in diese Richtung“, erklärt BITMi-Präsident Oliver Grün. Aachen/Berlin, 2. Juni 2016. Ausdrücklich begrüßt hat der „Bundesverband IT-Mittelstand“ (BITMi) die heutige Entscheidung des Bundestages, die Störerhaftung in WLAN-Netzen abzuschaffen. „Wir haben sehr gehofft, dass die digitale Vernetzung durch…



Öffentliche kostenlose WLAN-Netze sind zwar beliebt, bergen teils aber auch einige gefahren. Manche dieser Netze werden als Falle von Cyberkriminellen ausgeworfen, um Zugang auf dei Geräte von Passanten zu bekommen. Abb.: Kaspersky

Bitkom begrüßt Aus für Störer-Haftung

Erleichterungen für Betreiber und Nutzer erwartet Berlin, 11. Mai 2016. Der Digitalverband „Bitkom“ hat das von der CDU-SPD-Bundeskoalition in Berlin geplante Ende der deutschen Störer-Haftung für WLAN-Internetnetze begrüßt. „Die Abschaffung der Störerhaftung wird zu spürbaren Erleichterungen für die Betreiber und Nutzer öffentlicher WLAN-Netze führen“, prognostizierte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Für die Betreiber öffentlicher WLAN-Hotspots herrscht nun endlich Rechtssicherheit. Sie laufen nicht mehr Gefahr, für Rechtsverletzungen der Nutzer haften zu müssen.“ Erleichterungen für Betreiber und Nutzer erwartet Berlin, 11. Mai 2016. Der Digitalverband „Bitkom“ hat das von der CDU-SPD-Bundeskoalition in Berlin geplante Ende der deutschen Störer-Haftung für WLAN-Internetnetze begrüßt. „Die Abschaffung…



Blick auf das Hörsaalzentrum und den Beyerbau-Turm der TU Dresden. Foto: Foto: TUD/Eckold

Kein Jura mehr in Dresden

Regierung konzentriert Rechtsstudium in Leipzig Dresden, 15. März 2016. Die sächsische Regierung will das Rechtsstudium an der TU Dresden auflösen und an der Uni Leipzig konzentrieren. Das sieht die „Hochschulentwicklungsplanung 2025“ vor, die Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) heute im sächsischen Kabinett in Dresden vorgestellt hat. Alle Studenten könnten angefangenen Studien jedoch zu Ende führen, die Änderungen sollen bis 2024 vollzogen sein, informierte die Ministerin. Regierung konzentriert Rechtsstudium in Leipzig Dresden, 15. März 2016. Die sächsische Regierung will das Rechtsstudium an der TU Dresden auflösen und an der Uni Leipzig konzentrieren. Das sieht die „Hochschulentwicklungsplanung…



Abb.: hw

Ist „Freunde finden“ bei Facebook illegal?

BGH verhandelt über Klage der Verbraucherschützer Karlsruhe, 11. Januar 2016. Deutsche Verbraucherschützer klagen vor Gericht gegen die „Freunde finden“-Funktion von „Facebook“. Das Internet-Kontaktnetzwerk mache Nutzern, die auf diesen Knopf drücken, nicht ausreichend klar, dass sie damit dem US-Unternehmen ihre E-Mail-Adressdateien schenken, kritisiert der Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände. Facebook wiederum nutze diese Daten dann für – in Deutschland unzulässige – automatische Werbekampagnen. Facebook hat dieser Sichtweise allerdings widersprochen und beantragt, diue Klage abzuweisen. BGH verhandelt über Klage der Verbraucherschützer Karlsruhe, 11. Januar 2016. Deutsche Verbraucherschützer klagen vor Gericht gegen die „Freunde finden“-Funktion von „Facebook“. Das Internet-Kontaktnetzwerk mache Nutzern, die auf diesen Knopf drücken,…



Grafik: hw

Bisher über 57.000 Reha-Anträge wegen DDR-Unrecht

Jeder dritte Antrag deutschlandweit wird in Sachsen gestellt Dresden, 10. Januar 2016. Etwa jeder dritte Antrag auf Rehabilitierung von DDR-Unrecht in Deutschland wurde in Sachsen gestellt. Das haben Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) und der sächsische Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Lutz Rathenow, heute mitgeteilt. Demnach gingen seit dem Start am 1. Juli 1994 insgesamt 57.654 Reha-Anträge in der sächsischen Rehabilitierungsbehörde in Chemnitz ein, jedes Jahr kommen im Schnitt 330 neue Anträge hinzu. Jeder dritte Antrag deutschlandweit wird in Sachsen gestellt Dresden, 10. Januar 2016. Etwa jeder dritte Antrag auf Rehabilitierung von DDR-Unrecht in Deutschland wurde in Sachsen gestellt. Das haben Sozialministerin Barbara…



Grafik: hw

BGH: Internetsperren sind letzte Wahl

Bei Urheberrechts-Verletzungen können GEMA & Co. nicht gleich gegen Netzbetreiber vorgehen Karlsruhe, 26. November 2015. Anbieter von Internetzugängen können zwar über die sogenannte „Störerhaftung“ dazu verpflichtet werden, den Zugang zu Netzseiten zu kappen, die zum Beispiel illegal kopierte Musik, Filme oder Software zum Download anbieten. Doch bevor sie solche Netzsperren durchsetzen können, müssen die Rechte-Inhaber zuerst ernsthaft versucht haben, die eigentlichen Rechts-Verletzer (also die Betreiber der Portalseite bzw. die Musikpiraten) zu ermitteln. Dies hat der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) in zwei Urteilen (I ZR 3/14 und I ZR 174/14 ) in Karlsruhe entschieden. Bei Urheberrechts-Verletzungen können GEMA & Co. nicht gleich gegen Netzbetreiber vorgehen Karlsruhe, 26. November 2015. Anbieter von Internetzugängen können zwar über die sogenannte „Störerhaftung“ dazu verpflichtet werden, den Zugang zu…