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Foto: NXP

Prognose: Mikroelektronik durchstößt 2018 die Billionen-Grenze

Scottsdale, 23. März 2017. Das Internet der Dinge wirft seine Schatten voraus: Im Jahr 2018 wird die Zahl der weltweit ausgelieferten Mikroelektronik-Bauelemente erstmals die Marke von einer Billion Stück überschreiten. Das hat das Marktforschungs-Unternehmen „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona prognostiziert. Scottsdale, 23. März 2017. Das Internet der Dinge wirft seine Schatten voraus: Im Jahr 2018 wird die Zahl der weltweit ausgelieferten Mikroelektronik-Bauelemente erstmals die Marke von einer Billion Stück überschreiten….






Physiker Michael Kuntzsch arbeitet an der TELBE-Anlage, die in Dresden-Rossendorf besonders brillante Terahertz-Strahlung erzeugt. Die Forscher versprechen sich noch Großes von den Analyse-Fähigkeiten dieser Durchlechtungstechnik. Foto: HZDR/Frank Bierstedt

Scharfer Blick in die Welt der ultraschnellen Prozesse

Forscher vom HZDR demonstrieren mit internationalen Partnern eine superschnelle Kamera für die Femtosekunden-Physik Dresden-Rossendorf, 22. März 2017. Aus dem Chemie-Unterricht ist bekannt: Kommen Wasserstoff und Sauerstoff zusammen, dann knallt es – und am Ende entsteht Wasser. Ursache und Resultat sind schon lange bekannt. Aber was passiert eigentlich dazwischen? Wie genau sieht es aus, wenn sich Atome zu Molekülen verketten? Diesem und ähnlich extrem schnell ablaufenden Prozessen widmet sich eine noch junge Richtung innerhalb der Naturwissenschaften: die Ultrakurzzeitphysik, die die Tür zu einem neuen Verständnis physikalischer und chemischer Vorgänge öffnen soll. Forscher des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben nun mit Kollegen aus Hamburg, Berlin und Kalifornien demonstriert, wie sich ultraschnelle Prozesse mittels präziser Messungen und einer innovativen Datenanalyse viel genauer als bisher untersuchen lassen. Forscher vom HZDR demonstrieren mit internationalen Partnern eine superschnelle Kamera für die Femtosekunden-Physik Dresden-Rossendorf, 22. März 2017. Aus dem Chemie-Unterricht ist bekannt: Kommen Wasserstoff und Sauerstoff zusammen, dann knallt es…






Antanzen gegen das Vergessen

Dresdner Hirnforscher und Instrumentalisten loten Konnex von Musik und Wissenschaft aus Dresden, 15. März 2017. Musik hält nicht nur die Synapsen fit, sondern kann womöglich sogar die Bildung neuer Neuronen selbst im erwachsenen Hirn anstoßen. Wer tanzt und musiziert, hat jedenfalls gute Chancen, dem großen Vergessen im Alter zu entfliehen, ist der Regenerations-Forscher Prof. Gerd Kempermann vom Forschungszentrum für Regenerative Therapien der TU Dresden (CRTD) überzeugt. „Menschen, die körperlich und geistig aktiv sind, haben ein geringeres Risiko, an Demenz zu erkranken“, argumentiert er. „Man könnte sich zumindest überlegen, ob und wie sich Musik und Tanz in die Demenz-Prophylaxe einbauen lässt.“ Dresdner Hirnforscher und Instrumentalisten loten Konnex von Musik und Wissenschaft aus Dresden, 15. März 2017. Musik hält nicht nur die Synapsen fit, sondern kann womöglich sogar die Bildung neuer Neuronen…






Prof. Dr. László Székelyhidi. Foto: Swen Reichhold, Universität Leipzig

Die Faszination der Kreiszahl

Pi-Tag: Weltweit denken Mathematiker heute an π Leipzig, 3/14. 3,124159… Die Zahl Pi, die das Verhältnis zwischen Durchmesser und Umfang eines Kreise beschreibt, ist den Mathematikern auf der Erde seit rund 3500 Jahren bekannt. Und bis heute übt diese Zahl ungemeine Faszination aus: auf Mystiker wie Mathematiker, Informatiker wie Numerologen. Aufwendige Wettbewerbe gelten nur dem Ziel, die Nachkomma-Ziffern von π immer genauer zu berechnen. Und auch einen eigenen Tag hat Pi: Den 14. März, der in den USA 3/14 geschrieben wird. In einem Kurzinterview mit der Pressestelle der Uni Leipzig erzählt Professor László Székelyhidi vom Lehrstuhl für Angewandte Mathematik, was ihn an dieser irrationalen Zahl so irritiert und fasziniert. Pi-Tag: Weltweit denken Mathematiker heute an π Leipzig, 3/14. 3,124159… Die Zahl Pi, die das Verhältnis zwischen Durchmesser und Umfang eines Kreise beschreibt, ist den Mathematikern auf der Erde seit…






Die Datenbrille für den Industrieeinsatz. Foto: Westsächsische Hochschule Zwickau

Die erweiterte Realität im Stahlwerk

Ingenieure aus Zwickau und von Salzgitter entwickeln Datenbrillen für die Industrie Zwickau/Hannover, 13. März 2017. Zwickauer Forscher bringen die „Erweiterte Realität“ ins Stahlwerk: Gemeinsam mit Ingenieuren der Salzgitter AG haben die Elektrotechniker der Westsächsischen Hochschule Zwickau einen Schutzhelm mit Datenbrille entwickelt. Wer diesen Helm trägt, bekommt vom Computer per „Augmented Reality“ (AR) zusätzliche Informationen eingeblendet, wenn er oder sie sich im Stahlwerk orientieren oder Anlagen reparieren muss. Ingenieure aus Zwickau und von Salzgitter entwickeln Datenbrillen für die Industrie Zwickau/Hannover, 13. März 2017. Zwickauer Forscher bringen die „Erweiterte Realität“ ins Stahlwerk: Gemeinsam mit Ingenieuren der Salzgitter AG haben…






Felix Simon Fries zeigt eine Organische Leuchtdiode (OLED), die in der neuen Architektur angefertigt wurde. Foto: IAPP

Dresdner Student für neue Architektur organischer Bildschirme geehrt

Jung-Physiker Felix Simon Fries entwirft neue Aufbauprinzipien für OLEDs Dresden, 11. März 2017. Weil er in seiner Masterarbeit neue, strahlende Aufbau-Prinzipien für Organische Leuchtdioden (OLEDs) entwickelt hat, bekommt der Dresdner Nachwuchs-Physiker Felix Simon Fries den Studentenpreis der „Society for Information Displays“ (SID). Dies hat das Institut für angewandte Photophysik und Photonische Materialien (APP) an der TU Dresden mitgeteilt. Jung-Physiker Felix Simon Fries entwirft neue Aufbauprinzipien für OLEDs Dresden, 11. März 2017. Weil er in seiner Masterarbeit neue, strahlende Aufbau-Prinzipien für Organische Leuchtdioden (OLEDs) entwickelt hat, bekommt der Dresdner…






Wolfgang Daniels ist der präsident des VEE Sachsen. Foto: Heiko Weckbrodt

Energiewende tritt in Sachsen auf der Stelle

VEE-Präsident Daniels kündigt Aufklärungskampagne gegen Windkraft-Feindlichkeit an Dresden, 10. März 2017. Die sächsischen Politiker, aber auch die großen Automobil-Unternehmen müssen mehr tun, damit die Energiewende im Freistaat endlich wieder vorankommt. Das hat die „Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien“ (VEE) Sachsen gefordert. „Der Ausbau der Windkraft tritt in Sachsen auf der Stelle, ähnlich sieht es in der Photovoltaik aus“, kritisierte VEE-Präsident Wolfgang Daniels auf der Verbands-Jahrestagung „Phase 2 der Energiewende“ in der Gläsernen VW-Manufaktur in Dresden. VEE-Präsident Daniels kündigt Aufklärungskampagne gegen Windkraft-Feindlichkeit an Dresden, 10. März 2017. Die sächsischen Politiker, aber auch die großen Automobil-Unternehmen müssen mehr tun, damit die Energiewende im Freistaat endlich wieder vorankommt….






Googles "Self-Driving Car" (auch Roboterauto genannt). Foto: Google

Deutsche glauben an autonome Auto-Zukunft

Heute debattiert Bundestag über Gesetzesänderungen für computergesteuerte Autos Berlin, 10. März 2017. Über die Hälfte der Deutschen glaubt, dass in 30 Jahren nur noch autonome Autos zugelassen werden – also Fahrzeuge, die durch Computer-Autopiloten gesteuert werden un nicht durch Menschen. Jeder Zehnte erwartet sogar, dass es bereits in zehn Jahren soweit ist, teilte der deutsche Digitalbranchen-Verband „Bitkom“ in Berlin mit, der sich dabei auf eine Umfrage unter 1006 Deutschen stützt. Heute debattiert Bundestag über Gesetzesänderungen für computergesteuerte Autos Berlin, 10. März 2017. Über die Hälfte der Deutschen glaubt, dass in 30 Jahren nur noch autonome Autos zugelassen werden – also…






Elektromechaniker Martin Pause kontrolliert in der Fäth-Fabrik Klipphausen ene Recycling-Anlage für siliziumhaltige Abwässer, die später in einer Chipfabrik zum einsatz kommt. Foto: Heiko Weckbrodt

Herz und Lunge einer Chipfabrik

Der Anlagen-Spezialist Fäth beliefert Hightech-Unternehmen rund um den Erdball – und baut seine Fabrik in Klipphausen nun aus Klipphausen, 9. März 2017. Weil internationale Mikroelektronik- und Solar-Unternehmen mehr Reinraum-Anlagen aus Sachsen wollen, baut die Fäth-Gruppe ihre Fabrik in Klipphausen für fünf Millionen Euro aus. Den ersten Spaten für den Neubau stach Firmengründer Michael Fäth am Donnerstag mit Standort-Chef Alexander Keßler und weiteren Kollegen in den Boden an der Schwabacher Straße. „Die Auftragslage ist gut“, sagte Keßler – und auch sein Chef ist zufrieden: „Klipphausen ist ein guter Standort. Die Mitarbeiter sind motiviert und die Gemeinde steht hinter uns“, betonte Michael Fäth. Der Anlagen-Spezialist Fäth beliefert Hightech-Unternehmen rund um den Erdball – und baut seine Fabrik in Klipphausen nun aus Klipphausen, 9. März 2017. Weil internationale Mikroelektronik- und Solar-Unternehmen mehr Reinraum-Anlagen aus…






Die Umsätze von europäischen Töchtern von US-Unternehmen übersteigen die US-Exporte gen EU um ein Vielfaches. Abb.: IFW, Quelle: US-Büro für wirtschaftliche Analysen

IfW: Trumps Handelskrieg mit Europa würde US-Wirtschaft hart treffen

Hälfte aller US-Investitionen konzentrieren sich bisher auf Europa Kiel, 8. März 2017. Ein Handelskrieg mit der EU würde die US-Wirtschaft weit härter treffen als bisher angenommen. Darauf haben Ökonomen des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel und Berlin hingewiesen. Demnach wurde in der aktuellen Diskussion über die Exportüberschüsse Deutschlands und Europas in den USA bisher kaum beachtet, dass die Verflechtung der amerikanischen Wirtschaft mit dem EU-Raum weit über bloßen Handel hinausgeht. Hälfte aller US-Investitionen konzentrieren sich bisher auf Europa Kiel, 8. März 2017. Ein Handelskrieg mit der EU würde die US-Wirtschaft weit härter treffen als bisher angenommen. Darauf haben Ökonomen des…






Um eine Fabrik zu führen, ist technischer Sachverstand nützlich, sagt die Rosti-Geschäftsführerin und Ingenieurin Antje Heinze. Aber wohl noch wichtiger ist, zuhören zu können und ein Klima des Respekts im Unternehmen zu pflegen. Foto: Heiko Weckbrodt

Frauentag: Im Konsens, mit Respekt

Antje Heinze führt eine Fabrik in Dresden – und hat ihren ganz eigenen Führungsstil entwickelt Dresden, 8. März 2017. „Mein Führungsstil?“ Über diese Frage muss Antje Heinze kurz nachdenken. „Auf jeden Fall nicht autoritär, so bin ich nicht.“ Die Chefin des Dresdner Industriebetriebes „GP Rosti“ überlegt. „Bei mir steht die Kompromissfindung im Vordergrund: Ich höre meinen Leuten zu, korrigiere auch mal meine Ideen und entscheide erst dann.“ Wenn irgendwie möglich so, dass sie ihre Vorhaben „mit wenig Druck“ umsetzen kann. „Im Konsens, mit Respekt, so dass die Leute das freiwillig tun“, sagt die 50-jährige Chefin, Mutter und Ingenieurin lächelnd. „Ob das ein weiblicher Führungsstil ist, weiß ich nicht. Bei mir hat das jedenfalls funktioniert.“ Antje Heinze führt eine Fabrik in Dresden – und hat ihren ganz eigenen Führungsstil entwickelt Dresden, 8. März 2017. „Mein Führungsstil?“ Über diese Frage muss Antje Heinze kurz nachdenken. „Auf…






Geschäftführer Rutger Wijburg zeigt einen Wafer mit 22FDX-Chips, die das Globalfoundries-Werk Dresden produziert hat. Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsen gibt Globalfoundries 90 Millionen Euro

Geld für Technologie-Entwicklung im Chipwerk Dresden gedacht Dresden, 17. März 2017. Damit Globalfoundries (Glofo) seine Chiptechnologie „FDX“ in Dresden weiterentwickelt, will das sächsische Wirtschaftsministerium dem US-Elektronikkonzern 90 Millionen Euro geben. Das Landesgeld ist als indirekte Subvention für die milliardenschweren Erweiterungs-Investitionen im Dresdner Glofo-Chipwerk gedacht, gilt offiziell aber als Technologie-Förderung. Anzunehmen ist, dass weitere Millionen-Subventionen von Bund, Land und EU an Glofo noch fließen werden. Geld für Technologie-Entwicklung im Chipwerk Dresden gedacht Dresden, 17. März 2017. Damit Globalfoundries (Glofo) seine Chiptechnologie „FDX“ in Dresden weiterentwickelt, will das sächsische Wirtschaftsministerium dem US-Elektronikkonzern 90 Millionen Euro geben….






Die Beschichtungsanlage FOSA LabX 330 Glass für flexibles Glas. Foto Von Ardenne Die Beschichtungsanlage FOSA LabX 330 Glass für flexibles Glas. Foto Von Ardenne

Biegsames Elektronikglas von der Rolle

Fraunhofer FEP und Ardenne Dresden stellen weltweit einmalige Beschichtungsanlage vor Dresden/München, 7. März 2017. Eine Anlage, die biegsames Glas von der Rolle mit hauchdünner Elektronik beschichten kann, stellen der Dresdner Anlagen-Spezialist „Von Ardenne“ und das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) aus Dresden Ende März auf der Messe „LOPEC“ in München vor. „Aufgrund seiner überragenden Eigenschaften wird flexibles Glass eine wichtige Rolle als Werkstoff der Zukunft spielen“, ist Von-Ardenne-Vizedirektor Andreas Nilsson überzeugt. Fraunhofer FEP und Ardenne Dresden stellen weltweit einmalige Beschichtungsanlage vor Dresden/München, 7. März 2017. Eine Anlage, die biegsames Glas von der Rolle mit hauchdünner Elektronik beschichten kann, stellen der Dresdner…






Blick in die Lithografie der X-Fab in Erfurt. Foto: Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen, Fotograf Michael Voigt

Erfurter X-Fab geht an die Börse

Chip-Auftragsfertiger will kräftig wachsen – und braucht dafür frisches Geld Erfurt/Paris, 7. März 2017. Der ostdeutsche Mikroelektronik-Auftragsfertiger „X-Fab“ plant, seine Produktion Ausbauen sowie in neue Technologien investieren. Dieses Wachstum will Firmenchef Rudi De Winter durch einen Gang an die Pariser Börse „Euronext“ finanzieren. Er hofft, durch die Ausgabe neuer Aktien insgesamt eine Viertelmilliarde Euro einzusammeln. Chip-Auftragsfertiger will kräftig wachsen – und braucht dafür frisches Geld Erfurt/Paris, 7. März 2017. Der ostdeutsche Mikroelektronik-Auftragsfertiger „X-Fab“ plant, seine Produktion Ausbauen sowie in neue Technologien investieren. Dieses Wachstum will…






Die Visualisierung zeigt, wie sich die Forscher den Kupfererz-Aufbereitungsprozess der Zukunft vorstellen: Aus Bakterien gewonnene bioaktive Stoffe sollen zielgerichtet an den Oberflächen von Erzmineralen binden, metallhaltige Wertpartikel einsammeln und wertlose Bestandteile zurückhalten. Visualisierung: HZDR Sander Münster

Bakterien helfen im Bergbau

Biotechnologen aus Freiberg und Santiago Freiberg/Santiago de Chile, 6. März 2017. Ressourcen-Forscher aus dem sächsischen Freiberg wollen spezielle Bakterien für den Kupfer-Bergbau in Chile einspannen. Das hat das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf angekündigt. Die bakteriellen Wirkstoffe sollen – möglichst umweltfreundlich – aus dem chilenischen Roherz nicht nur Kupfer, sondern auch Molybdän gewinnen, das wiederum für die Elektronikindustrie benötigt wird. Wenn sich das Verfahren bewährt, könnten die Kupferschürf-Bakterien später vielleicht auch in Elektronik-Recycling zum Einsatz kommen. Biotechnologen aus Freiberg und Santiago Freiberg/Santiago de Chile, 6. März 2017. Ressourcen-Forscher aus dem sächsischen Freiberg wollen spezielle Bakterien für den Kupfer-Bergbau in Chile einspannen. Das hat das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf…