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Ein Brexit, also ein EU-Austritt der Briten, würde auch Deutschland schaden und die EU strategisch ändern. meint ifo-Präsident Clemens Fuest. Montage: hw, Flaggenabb.: EU-Kommission, Wikipedia, UK, Public Domain

IWH: Börsen-Fusion nach Brexit „folgerichtig“

Frankfurt und London wollen zusammengehen Halle, 27. Juli 2016. Als „folgerichtig“ hat Professor Reint E. Gropp, der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), die sich nun abzeichnende Fusion der Deutschen und der Londoner Börse bezeichnet. „Europa braucht einen wettbewerbsfähigen Finanzstandort und gerade jetzt nach dem Brexit waren die Argumente für eine Fusion überzeugender denn je“, betonte er. Frankfurt und London wollen zusammengehen Halle, 27. Juli 2016. Als „folgerichtig“ hat Professor Reint E. Gropp, der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), die sich nun abzeichnende Fusion der…






Physiker Michael Kuntzsch arbeitet an der TELBE-Anlage, die in Dresden-Rossendorf besonders brillante Terahertz-Strahlung erzeugt. Die Forscher versprechen sich noch Großes von den Analyse-Fähigkeiten dieser Durchlechtungstechnik. Foto: HZDR/Frank Bierstedt

Superschneller Internetfunk durch Terahertz-Chips

Hauchdünne Schichten sollen für mehr Tempo in WLAN-Chips sorgen Dresden, 27. Juli 2016. Wissenschaftler aus Dresden und Dublin haben einen vielversprechenden technologischen Ansatz gefunden, der Notebooks und anderen mobilen Computern in Zukunft deutlich schnellere Internet-Funkzugänge ermöglichen könnte als bisher. Die Teams am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und am irischen Trinity College Dublin brachten hauchdünne Schichten aus einer speziellen Verbindung von Mangan und Gallium dazu, sehr effizient Strahlung im sogenannten Terahertz-Frequenzbereich auszusenden. Als Sender in WLAN-Funknetzen eingesetzt, könnten die höheren Frequenzen die Datenraten zukünftiger Kommunikations-Netzwerke spürbar erhöhen. Hauchdünne Schichten sollen für mehr Tempo in WLAN-Chips sorgen Dresden, 27. Juli 2016. Wissenschaftler aus Dresden und Dublin haben einen vielversprechenden technologischen Ansatz gefunden, der Notebooks und anderen mobilen Computern…






Weil Karbonbeton leichter als Stahlbeton ist, sind damit auch filigranere Bauweisen möglich, wie diese Visualisierung zeigen soll. Visualisierung: HTWK

Land der Ideen: Dresdner Karbonbeton-Forscher ausgezeichnet

Dresden, 26. Juli 2016- Dresdner Werkstoffforscher und Bauexperten der Technischen Universität Dresden haben in den vergangen Jahren einen innovativen Karbon-Beton zur praktischen Einsatzreife geführt, der Architektur und Bauwesen in Zukunft dramatisch verändern könnte. Die Initiative „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ hat das Dresdner Forschungskonsortium „C3“ gestern für diese Innovation mit einer Urkunde als Preisträger geehrt. Stellvertretend für die rund 140 C3-Partner nahm Professor Manfred Curbach von der TU Dresden die Urkunde entgegen. Dresden, 26. Juli 2016- Dresdner Werkstoffforscher und Bauexperten der Technischen Universität Dresden haben in den vergangen Jahren einen innovativen Karbon-Beton zur praktischen Einsatzreife geführt, der Architektur und Bauwesen in Zukunft…






Der Physiker Jörg Kaienburg leitet die SIListra in Dresden. Vor allem für das autonome Fahren mit Roboterautos sieht er große Chancen für die Selbstkritik-Technologie aus Sachsen. Foto: Heiko Weckbrodt

Irren ist maschinell

Dresdner Softwareschmiede SIListra bringt Auto-Computern Selbstkritik bei Dresden, 26. Juli 2016. Die kleine Software-Schmiede „SIListra“ aus Dresden schickt sich an, durch Selbstkritik-Codes weltweit Menschenleben zu retten und tragische Unfälle zu verhindern: Das Quartett bringt nämlich durch raffinierte Mathe-Tricks den Steuerprogrammen in Autos, Infusionsgeräten und andere Maschinen bei, eigene Fehler zu erkennen und zu verhindern. Im 7er BMW zum Beispiel steckt die Dresdner Selbstkritik-Automatik bereits drin. „Wir schlauen die Programme gewissermaßen auf“, sagt SIListra-Chef Jörg Kaienburg. Und er sieht noch viel Potenzial in der Luft- und Raumfahrt sowie in der „Industrie 4.0“ für die Fehlerhemmer aus Sachsen. Dresdner Softwareschmiede SIListra bringt Auto-Computern Selbstkritik bei Dresden, 26. Juli 2016. Die kleine Software-Schmiede „SIListra“ aus Dresden schickt sich an, durch Selbstkritik-Codes weltweit Menschenleben zu retten und tragische Unfälle zu…






Viele haben Pokemon Go schon ausprobiert - aber es gibt auch Gegenargumente. Abb.: Bitkom

Jeder Fünfte hat „Pokemon Go“ schon ausprobiert

Berlin. 26. Juli 2016. Das Augmented-Reality-Spiel „Pokemon Go“ entwickelt sich nun auch in Deutschland zum Massentrend: Jeder fünfte Deutsche hat dieses Spiel, das Computer- und echte Welten miteinander mischt, schon einmal ausprobiert. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen „Bitkom Resaerch“-Umfrage. Berlin. 26. Juli 2016. Das Augmented-Reality-Spiel „Pokemon Go“ entwickelt sich nun auch in Deutschland zum Massentrend: Jeder fünfte Deutsche hat dieses Spiel, das Computer- und echte Welten miteinander mischt, schon…






Elektroflugzeuge - hier der "Helios"-Prototyp der NASA - sind bisher noch selten, weil Elektromotoren nicht die Leistungsdichte von Verbrennungsantrieben haben. Dies könnte sichj durch den Einsatz von Supraleit- statt Kupferkabeln in den Motoren ändern. Foto: NASA

Nur jeder Zehnte würde in Roboter-Flugzeug steigen

Berlin, 25. Juli 2016. Nur etwa zehn Prozent aller Flugreisenden würden ein Roboter-Flugzeug benutzen, das ähnlich nur von Computern gesteuert wird. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter 3516 Bundesbürgern ergeben. Berlin, 25. Juli 2016. Nur etwa zehn Prozent aller Flugreisenden würden ein Roboter-Flugzeug benutzen, das ähnlich nur von Computern gesteuert wird. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter 3516…






Prof. Olav Hellwig. Foto: Christine Bohnet, HZDR

TU Chemnitz und Zentrum Rossendorf angeln Festplatten-Forscher

Dresden/Chemnitz, 25. Juli 2016. Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und die TU Chemnitz haben sich gemeinsam den internationalen Speichertechnologie-Experten Olav Hellwig geangelt. Die Helmholtz-Gesellschaft hat dem Physiker den Wechsel von Berlin nach Sachsen mit drei Millionen Euro Berufungsgeldern versüßt. Dresden/Chemnitz, 25. Juli 2016. Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und die TU Chemnitz haben sich gemeinsam den internationalen Speichertechnologie-Experten Olav Hellwig geangelt. Die Helmholtz-Gesellschaft hat dem Physiker den Wechsel von Berlin…






Ein Mitarbeiter der Daimler-Tochter Deutsche ACCUmotive montiert im bereits existierenden batteriewerk in Kamenz Kühlschläuchen an Batteriemodulen. Foto: Daimler AG

Fraunhofer-Chef für Batterie-Großfabriken in Deutschland

Chemnitz/Kamenz, 25. Juli 2016. Die deutsche Automobil-Industrie sollte eine eigene Batterie-Großproduktion für Elektroautos aufbauen. Das hat Reimund Neugebauer, der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, in einem Interview für das „manager magazin“ gefordert. Andernfalls drohe dem Autoland Deutschland eine gefährliche Abhängigkeit von ausländischen Zulieferern. Chemnitz/Kamenz, 25. Juli 2016. Die deutsche Automobil-Industrie sollte eine eigene Batterie-Großproduktion für Elektroautos aufbauen. Das hat Reimund Neugebauer, der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, in einem Interview für das „manager magazin“ gefordert….






So etwa soll das Forschungs-Flugzeug D-B 11 der TU Dresden aussehen. Visualisierung: Akaflieg

Junge Konstrukteure gehen in die Luft

Studententruppe Akaflieg konstruiert erstmals seit 55 Jahren wieder ein innovatives Flugzeug in Dresden Dresden, 24. Juli 2016. Erstmals seit über einem halben Jahrhundert entsteht wieder eine eigene innovative Flugzeugkonstruktion in Dresden. Anders als die 1959 abgestürzte „152“ aus DDR-Zeiten ist die „D-B 11“ allerdings kein großer Düsenflieger, sondern ein doppelsitziges Segelflugzeug mit 20 Metern Spannweite. Für dessen Konstruktion setzen die Studenten der „Akademischen Fliegergruppe“ („Akaflieg“) der TU Dresden moderne Faserverbundwerkstoffe ein. Und sie haben für ihre „D-B 11“ einen besonders Crash-sicheren Rumpf entworfen, der die Überlebens-Chancen von Pilot und Co-Pilot bei einem Absturz deutlich verbessern soll. Studententruppe Akaflieg konstruiert erstmals seit 55 Jahren wieder ein innovatives Flugzeug in Dresden Dresden, 24. Juli 2016. Erstmals seit über einem halben Jahrhundert entsteht wieder eine eigene innovative Flugzeugkonstruktion in…






Melanie Rausch ist 20 und bloggt, seit sie 16 ist. Matthias Limmer (19) alias Matthew speist einen Mode-Blog. Zusammen habe beide die Blogger-Konferenz in Dresden organisiert. Foto: Heiko Weckbrodt

Blogerinnen stricken Netzwerke in Dresden

Blogosphäre zeigt sich beim BLOST von der weiblich-modischen Seite Dresden, 22. Juli 2016. Lisa ist 20 und träumt von Reisen in ferne Länder. So weit, so wenig überraschend. Aber anders als viele ihrer Altersgenossinnen macht sich die junge Dresdnerin ihre Träume auch wahr: Im Jahr kommt sie auf ein halbes Dutzend Reisen. „Am Sonntag fliege ich nach Barcelona, ab Oktober bin ein für ein Jahr in Australien“, erzählt sie. Und sie teilt gerne , was ihr Spaß macht: Lisa betreibt ein Internettagebuch (Blog) über ihr Reisen. Blogosphäre zeigt sich beim BLOST von der weiblich-modischen Seite Dresden, 22. Juli 2016. Lisa ist 20 und träumt von Reisen in ferne Länder. So weit, so wenig überraschend. Aber anders…






Metz will zur IFA 2016 einen OLED-Fernseher vorstellen. Foto: Metz

Metz kündigt OLED-Fernseher an

Organische Leuchtdioden sollen für Tablet-dünnes Gerät sorgen Zirndorf/Berlin, 21. Juli 2016. Metz will einen OLED-Fernseher auf der Messe IFA im September in Berlin vorstellen. Das hat das deutsche Elektronik-Unternehmen aus dem fränkischen Zirndorf heute angekündigt. Organische Leuchtdioden sollen für Tablet-dünnes Gerät sorgen Zirndorf/Berlin, 21. Juli 2016. Metz will einen OLED-Fernseher auf der Messe IFA im September in Berlin vorstellen. Das hat das deutsche Elektronik-Unternehmen aus…






Die Maschinen werden in Klimahallen gefertigt. Hintergrund: Pro Grad Temperaturunterschied streckt sich Stahl durch die thermische Ausdehnung um 35 Mikrometer. Die Anlagen müssen jedoch auf bis zu drei Mikron genau fräsen, bohren und schleifen können. Abb.: Mikromat

Türkei-Krise: Noch viele Fragezeichen für Sachsen

Auch Lira-Talfahrt nach Putsch könnte ostsächsische Exporte gen Türkei ausbremsen Dresden, 21. Juli 2016. Die Auswirkungen des neuen Regierungskurses in der Türkei auf die Wirtschaft im Raum Dresden sind noch schwer abzuschätzen. Das erklärte Lars Fiehler, der Sprecher der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden, auf Anfrage. „Da stehen noch viele Fragezeichen im Raum“, sagte er. Bisher gebe es zumindest keine Signale, dass Präsident Recep Tayyip Erdoğan und dessen Anhänger den Handel mit dem Westen oder Sachsen im Besonderen drosseln wollen. Auch Lira-Talfahrt nach Putsch könnte ostsächsische Exporte gen Türkei ausbremsen Dresden, 21. Juli 2016. Die Auswirkungen des neuen Regierungskurses in der Türkei auf die Wirtschaft im Raum Dresden sind noch…






Blinde Studentin vor dem Andreas-Pfitzmann-Bau, Sitz der Fakultät Informatik. Foto: Claudia Loitsch, TUD

TU Dresden offeriert Blinden Computerhilfe

70 Jugendliche aus Europa und Japan zum ICC in Dresden erwartet Dresden, 21. Juli 2016. Über 70 junge Blinde und Sehschwache aus 15 europäischen Ländern und aus Japan treffen sich ab Montag zu einem Computer-Trainingslager an der TU Dresden. Das hat die Uni am Donnerstag angekündigt. Die TU-Informatiker werden den Jugendlichen bis zum 3. August vorführen, wie sie moderne Computer- und Kommunikationstechnik sowie spezielle Software nutzen können, um im privaten und beruflichen Alltag besser zurechtzukommen. 70 Jugendliche aus Europa und Japan zum ICC in Dresden erwartet Dresden, 21. Juli 2016. Über 70 junge Blinde und Sehschwache aus 15 europäischen Ländern und aus Japan treffen sich…






Die Kuh hängt im WLAN - und schon haben die Automaten das Tier geortet. Fotos (2): hw, Montage: hw

Ex-Intel-Leute entwerfen Funkchips für Internet der Dinge

Nach Aus für Konzern-Entwicklungszentrum in Dresden: Ingenieure finden Geldgeber für ihre Techfirma-Gründung „CommSolid“ Dresden, 20. Juli 2016. Autos, die um die Ecken „schauen“, Drohnen, die die richtigen Empfänger für ihre Pakete selbst finden, Kühe mit Gesundheits-Überwachungs-Chips im Ohr oder verlorene Brillen, die ihren Aufenthaltsort von allein an ihren Besitzer melden – all dies und mehr soll das künftige „Internet der Dinge“ (englisch: „Internet of Things = IoT) möglich machen, in dem alles mit allem vernetzt sein wird. Mit dieser Vision vor Augen haben die Ingenieure des vor einem Jahr geschlossenen Intel-Entwicklungszentrums Dresden die Firma „CommSolid“ gegründet. Sie wollen dort innovative und energiesparende Mobilfunk-Chipkonzepte für das Internet der Dinge entwickeln. Nach Aus für Konzern-Entwicklungszentrum in Dresden: Ingenieure finden Geldgeber für ihre Techfirma-Gründung „CommSolid“ Dresden, 20. Juli 2016. Autos, die um die Ecken „schauen“, Drohnen, die die richtigen Empfänger für ihre…






Physiker Michael Kuntzsch arbeitet an der TELBE-Anlage, die in Dresden-Rossendorf besonders brillante Terahertz-Strahlung erzeugt. Die Forscher versprechen sich noch Großes von den Analyse-Fähigkeiten dieser Durchlechtungstechnik. Foto: HZDR/Frank Bierstedt

Mehr aus dem Beschleuniger herauskitzeln

Dresdner Wissenschaftler von HZDR und TU fühlen Terahertz-Wellen auf den Zahn Dresden, 20. Juli 2016. Physiker und Ingenieure der Technischen Universität Dresden (TUD) und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben einen Weg gefunden, um Teilchen-Beschleuniger effektiver zu nutzen. Sie haben dafür gemeinsam einen elektronischen Spektrometer-Chip konstruiert. Dieser Chip kann sogenannte Terahertz-Strahlen, die in Elektronenbeschleunigern wie der ELBE Anlage in Dresden-Rossendorf entstehen, besonders schnell, preiswert und zuverlässig analysieren. Die Forscher wollen damit die teuren Anlagen für mehr Wissenschaftler zugänglich machen und zuverlässiger justieren. Der 1 mal 1,4 Millimeter kleine Chip könnte auch neue Perspektiven für die Umwelt- und Sicherheitstechnik eröffnen. Dresdner Wissenschaftler von HZDR und TU fühlen Terahertz-Wellen auf den Zahn Dresden, 20. Juli 2016. Physiker und Ingenieure der Technischen Universität Dresden (TUD) und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben einen…