Alle Artikel in: News

Abb.: Bitkom

Flugzeug-Ersatzteile aus dem 3D-Drucker

Experten: 2030 werden viele Airports Flugzeugteile selbst herstellen Berlin, 26. Mai 2016. 3D-Drucker werden sich auch in der Flugzeugindustrie durchsetzen. So erwarten 70 % der Firmenchefs aus der Luftfahrtbranche, dass im Jahr 2030 viele Airports benötigte Ersatzteile für Flugzeuge gleich vor Ort mit 3D-Druckern herstellen werden. Die knappe Hälfte rechnet damit, dass auch ganze Flugzeuge oder zumindest Teile davon in Zukunft aus dem 3D-Drucker kommen könnten. Dies hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter 102 Luftfahrt-Experten im Vorfeld der „Internationalen Luft- und Raumfahrtaustellung“ (ILA) in Berlin ergeben. Experten: 2030 werden viele Airports Flugzeugteile selbst herstellen Berlin, 26. Mai 2016. 3D-Drucker werden sich auch in der Flugzeugindustrie durchsetzen. So erwarten 70 % der Firmenchefs aus der Luftfahrtbranche, dass…






Ein SLUB-Mitarbeiter erschließt mit der Software Goobi ein digitalisiertes Buch. Foto: SLUB

Die Zukunft von Bibliothek und Museum im Netz-Zeitalter

Annika-Valeska Walzel von der SLUB Dresden über die Chancen der Digitalisierung für Bibliotheken, Museen und Archive Dresden, 25. Mai 2016. Die Digitalisierung eröffnet Bibliotheken, Archiven und Museen neue Möglichkeiten, ihre Exponate und bibliophilen Schätze weltweit bekannt und zugänglich zu machen – darüber sind sich eigentlich alle seit Jahren einig. Aber frühe Versuche wie das Web-Museum der Staatlichen Kunstsammlungen in der Internet-Parallelwelt „Second Life“ (der eine oder andere wird sich noch an den Hype erinnern) fanden nie so ganz die erhoffte Resonanz. Die eher grobgrafischen Galerien degenerierten bald zu Höhlen voll untätiger Zombies. Doch inzwischen sind die Kunst-Scans detaillierter, die Internetzugänge schneller und die Erwartungen der Kuratoren und Bibliothekare an die digitalen Präsenzen realistischer geworden. Wir haben uns darüber mit Annika-Valeska Walzel unterhalten. Die Kunsthistorikern betreut in der Sächsischen Landes- und Unibibliothek (SLUB) Dresden das Landesdigitalisierungsprogramm und arthistoricum.net, den Fachinformationsdienst für Kunst, Fotografie und Design, mit. Die Second-Life-Galerie der Kunstsammlungen hat sich ja nie so richtig als Kunsttreffpunkt im Internet etablieren können. Bringt es überhaupt etwas, wenn Bibliotheken oder Museen solche Web-Ausstellungen aufbauen? Annika-Valeska Walzel: Ich …






Roland Sauerbrey. Foto: HZDR, Oliver Killig

Blick in den Planetenkern

Helmholz-Zentrum und TUD arbeiten zusammen an weltweit einzigartigem Flüssigmetall-Kern Dresden, 24. Mai 2016. Universitäre und außeruniversitäre Forscher arbeiten in Dresden eng zusammen, um eine weltweit einzigartige Experimentier-Anlage zu konstruieren: Für rund 24 Millionen Euro baut das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) derzeit mit mathematischer Schützenhilfe der Technischen Universität Dresden (TUD) den „DRESDYN“ (Dresdner Dynamo). Diese frei rotierbare Flüssigmetall-Kapsel soll ab 2018 bisher ungelöste astrophysikalische Rätsel lösen. Dazu gehört die Frage, wie in den heißglühenden Kernen junger Planeten plötzlich Magnetfelder zünden und warum sie sich – wie bei unserer Erde – später immer wieder umpolen können. Helmholz-Zentrum und TUD arbeiten zusammen an weltweit einzigartigem Flüssigmetall-Kern Dresden, 24. Mai 2016. Universitäre und außeruniversitäre Forscher arbeiten in Dresden eng zusammen, um eine weltweit einzigartige Experimentier-Anlage zu konstruieren: Für…






Simon Binder programmiert Android-Apps, darunter auch das Fußball-Tippspiel für die EM 2016. Foto: M. Schunke

Ein Vollblut-Ingenieur entspannt sich mit Java

Damit Fußball-Fans bei der EM 2016 wetten können, programmiert Absolvent Simon Binder von der TU Dresden an einer globalen Tippspiel-App mit Dresden, 24. Mai 2016. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 gehörte das deutsche Tippspiel-Programm „Tipstar Brasil“ für Smartphones zu den Überraschungs-Hits in den App-Läden von Apple und Google: Über 70.000 Mal luden Fans die App herunter, um mit Freunden, Arbeitskollegen oder völlig unbekannten Fußballfreunden um die Wette zu tippen, wer wohl wie während der WM abschneidet. Zeitweise habe die App in der Top 25 im App-Store rangiert, erzählt der 25-jährige Mitinhaber Andreas Hildebrandt von der Softwareschmiede „T&A Next Solutions“ aus dem hessischen Groß-Umstadt. Damit Fußball-Fans bei der EM 2016 wetten können, programmiert Absolvent Simon Binder von der TU Dresden an einer globalen Tippspiel-App mit Dresden, 24. Mai 2016. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 gehörte…






Der Quadcopter RC Video One hat, wie es der Name schon sagt, 4 Rotoren, eine Kamera an der Nase und blinkernde Farb-LEDs - ein Hingucker. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Jeder 8. Deutsche wünscht sich Paket-Drohnen

Berlin, 20. Mai 2016. Etwa 13 Prozent aller Deutschen würden sich bestellte Waren gerne per Paket-Drohne liefern lassen, weitere 30 Prozent können sich das zumindest vorstellen. Das hat eine „Bitkom Research“-Umfrage unter knapp 1000 Bundesbürger ergeben. Besonders für eilige Medikamenten-Lieferungen stößt ein möglicher Drohnen-Einsatz auf recht starke Resonanz. Berlin, 20. Mai 2016. Etwa 13 Prozent aller Deutschen würden sich bestellte Waren gerne per Paket-Drohne liefern lassen, weitere 30 Prozent können sich das zumindest vorstellen. Das hat eine „Bitkom…






Derzeit im Teststadium: Von Ortner umgebauter Metralabs-Roboter für den automatischen Chipmasken-Transport in den - ursprünglich teilautomatisch errichteten - Dresdner 200-mm-Fabriken. Abb.: Ortner

Sachsen automatisieren Chipfabrik von Bosch

Millionen-Auftrag für HAP und Ortner Dresden/Reutlingen, 19. Mai 2016. Der deutsche Technologiekonzern Bosch hat die Dresdner Unternehmen HAP und Ortner beauftragt, die Bosch-Chipfabrik in Reutlingen zu automatisieren. Die Millionen-Investition ist für die inzwischen liierten sächsischen Firmen der bisher größte Einzelauftrag in ihrer Geschichte. Millionen-Auftrag für HAP und Ortner Dresden/Reutlingen, 19. Mai 2016. Der deutsche Technologiekonzern Bosch hat die Dresdner Unternehmen HAP und Ortner beauftragt, die Bosch-Chipfabrik in Reutlingen zu automatisieren. Die Millionen-Investition ist…






Die Lithiumverbindung Lithiumcarbonat. Foto: Bergakademie Freiberg

Freiberger saugen Lithium aus Alt-Akkus

Neues Verfahren gewinnt strategisch wichtigen Industrierohstoff für die Energiewende Freiberg, 18. Mai 216016. Forscher der Bergakademie Freiberg haben ein Verfahren entwickelt, um das begehrte Energiespeicher-Metall Lithium sowohl aus zerkleinerten Alt-Akkus wie auch aus dem Glimmerstein Zinnwaldit zu gewinnen, das im sächsischen Erzgebirge recht häufig zu finden ist. Laut Uni Freiberg kann durch diese Technologie das Vorprodukt Lithium-Karbonat zu konkurrenzfähigen Preisen wiedergewonnen werden. Neues Verfahren gewinnt strategisch wichtigen Industrierohstoff für die Energiewende Freiberg, 18. Mai 216016. Forscher der Bergakademie Freiberg haben ein Verfahren entwickelt, um das begehrte Energiespeicher-Metall Lithium sowohl aus zerkleinerten Alt-Akkus…






Sehen die ostdeutschen Chancen, den Westen einzuholen, inzwischen sehr skeptisch: Prof. Joachim Ragnitz (links) und Prof. Marcel Thum vom ifo-Institutsteil in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Ifo-Forscher: Ostdeutsche Wirtschaft wird Westen nie einholen

Nur Wachstumszentren wie Jena, Berlin und Dresden legen noch zu Dresden, 13. Mai 2016. Die Wirtschaftskraft und damit wohl auch der Lebensstandard von Ostdeutschland wird sich wahrscheinlich niemals flächendeckend an das Westniveau angleichen. das hat Prof. Joachim Ragnitz von der Dresdner Niederlassung des „ifo“-Instituts prognostiziert. „Wachstumskerne wie Jena, Berlin oder Dresden werden sicher weiter aufholen, andere Regionen aber wohl nie“, sagte er. Nur Wachstumszentren wie Jena, Berlin und Dresden legen noch zu Dresden, 13. Mai 2016. Die Wirtschaftskraft und damit wohl auch der Lebensstandard von Ostdeutschland wird sich wahrscheinlich niemals flächendeckend an…






So richtig glücklich ist Prinzessin Garnet im königlichen Schloss von Alexandria nicht. Diese grafische Niveau gibt es allerdings nur in den Zwischensequenzen. Abb.: Bildschirmfoto

„Final Fantasy IX“: Prinzessinnen-Entführer werden zu Weltenrettern

Nach 16 Jahren ist Konsolenklassiker nun auf PCs und Tablets zockbar Das haben sich Räuberhauptmann Zidane Tribal und seine Kampfsportler schön ausgedacht: Mitten im Menschengetümmel der Großstadt Alexandria wollen sie Prinzessin Garnet entführen und fette Beute machen. Doch dabei stellen sie fest, dass sie sich erst mal ganz anderen, übermächtigen Feinden stellen müssen, um ihre Welt zu erhalten. Erleben und durchkämpfen können wir diese heldische Geschichte in „Final Fantasy IX“, das ursprünglich im Jahr 2000 nur für die „Playstation“-Spielekonsole erschien. Nun aber hat „Square Enix“ eine Version für PCs und Tablets veröffentlicht. Nach 16 Jahren ist Konsolenklassiker nun auf PCs und Tablets zockbar Das haben sich Räuberhauptmann Zidane Tribal und seine Kampfsportler schön ausgedacht: Mitten im Menschengetümmel der Großstadt Alexandria wollen sie…






So zeigte sich der Plauensche Grund Im vorigen Jahrhundert als ein Gemenge verbliebener landschaftlicher Reize und aufkommender, Alles verdüstender Industrialisierung. Repro: Peter Weckbrodt

Dampf, Koks und ein Baron

Schloss Burgk widmet dem Erfolgs-Unternehmer und Freiherrn Dathe von Burgk eine Sonderschau Freital, 16. Mai 2016. Nicht nur die Freitaler, auch die Dresdner gehen mit dem Namen Burgk recht vertraut um. Sie kennen ihn in Verbindung mit dem reizvoll gelegenen Schloss Burgk. Neuerdings weckt zudem der rührige Windbergbahnverein den Bahnhof Freital-Burgk aus seinem Dornröschenschlaf und die Burgker Straße passieren täglich Hunderte Autos. Wer aber Burgk ist oder genauer gesagt war, das ist selbst für Einheimische doch ein ziemliches Geheimnis, welches jetzt von den Städtischen Sammlungen Freital auf Schloss Burgk in einer Sonderausstellung seit dem 8. Mai bis zum 31. Juli 2016 gelüftet wird. Schloss Burgk widmet dem Erfolgs-Unternehmer und Freiherrn Dathe von Burgk eine Sonderschau Freital, 16. Mai 2016. Nicht nur die Freitaler, auch die Dresdner gehen mit dem Namen Burgk recht vertraut…






Sowohl die Stadt wie auch die Telekom und andere private Anbieter haben den Glasfaser-Ausbau für schnelle Internet-Zugänge in Dresden inzwischen stark beschleunigt. Foto: Deutsche TelekomSowohl die Stadt wie auch die Telekom und andere private Anbieter haben den Glasfaser-Ausbau für schnelle Internet-Zugänge in Dresden inzwischen stark beschleunigt. Foto: Deutsche Telekom

Jeder fünfte Sachse hat keinen Internet-Anschluss

Freistaat hinkt hinterher Kamenz, 13. Mai 2016. Etwa jeder fünfte Sachse kann oder will daheim nicht online sein: Nur 79 Prozent aller sächsischen Privathaushalte haben einen Internetzugang. Damit liegt der auf seine Hochtechnologie-Industrien so stolze Freistaat weiterhin spürbar unter dem Bundesdurchschnitt: Deutschlandweit haben 85 Prozent aller Haushalte einen Internetzugang. Dies teilte das statistische Landesamt in Kamenz im Vorfeld des Welt-Fernmeldetages (17. Mai) mit. Freistaat hinkt hinterher Kamenz, 13. Mai 2016. Etwa jeder fünfte Sachse kann oder will daheim nicht online sein: Nur 79 Prozent aller sächsischen Privathaushalte haben einen Internetzugang. Damit liegt der…






Griechenland Die Akropolis in Athen. Foto: Heiko Weckbrodt

Griechenland kann nicht von Brüssel aus regiert werden

ifo-Präsident Fuest: Hellas soll seine Probleme selbst lösen, Schuldenerlass wäre falsch Dresden, 12. Mai 2016. Griechenland sollten keine weiteren Schulden erlassen werden. Das hat ifo-Präsident Prof. Clemens Fuest in Dresden betont. „Griechenland ist bereits mehrfach ein Schuldenerlass gewährt worden. Jetzt weitere Schuldenerleichterungen anzubieten, wäre ein Fehler. Die Zusagen, die Griechenland letzten Sommer gemacht hat, sind nicht umgesetzt worden“, erklärte er. ifo-Präsident Fuest: Hellas soll seine Probleme selbst lösen, Schuldenerlass wäre falsch Dresden, 12. Mai 2016. Griechenland sollten keine weiteren Schulden erlassen werden. Das hat ifo-Präsident Prof. Clemens Fuest in Dresden…






Weltweit ist Cloud-Computing im Kommen. Grafik: "Cloud & Heat"

Die meisten Unternehmen nutzen Rechnerwolken

54 % setzen auf Cloud-Dienste Berlin, 12. Mai 2016. Erstmals nutzt eine Mehrheit der deutschen Unternehmen Cloud-Dienste, also Rechenkapazitäten, die spezialisierte Dienstleister per Internet zur Verfügung stellen. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter 457 Betrieben ergeben. Demnach nutzten 2015 bereits 54 Prozent der Firmen Cloud-Computer, im Vorjahr waren es erst 44 Prozent. 54 % setzen auf Cloud-Dienste Berlin, 12. Mai 2016. Erstmals nutzt eine Mehrheit der deutschen Unternehmen Cloud-Dienste, also Rechenkapazitäten, die spezialisierte Dienstleister per Internet zur Verfügung stellen. Das hat eine…






Ein Brexit, also ein EU-Austritt der Briten, würde auch Deutschland schaden und die EU strategisch ändern. meint ifo-Präsident Clemens Fuest. Montage: hw, Flaggenabb.: EU-Kommission, Wikipedia, UK, Public Domain

ifo-Präsident: Durch Brexit verlieren alle

EU-Austritt könnte Briten 10 % Wirtschaftsleistung kosten, auch Deutschland verliert Dresden, 11. Mai 2016. Wenn Großbritannien aus der EU austritt, dann überwiegen für die Briten die Risiken deutlich die möglichen Gewinne. Das hat Professor Clemens Fuest, der neue Präsident des Wirtschaftsforschungs-Instituts „ifo“, heute bei einem Besuch in der ifo-Niederlassung Dresden eingeschätzt. „Großbritannien hat nur wenig zu gewinnen, aber viel zu verlieren“, sagte der 47-jährige Volkswirt. Laut jüngeren Studien könne ein „Brexit“ (Britischer Exit aus der EU) das vereinigte Königreich bis zu zehn Prozent Wirtschaftsleistung in den nächsten 15 Jahren kosten. EU-Austritt könnte Briten 10 % Wirtschaftsleistung kosten, auch Deutschland verliert Dresden, 11. Mai 2016. Wenn Großbritannien aus der EU austritt, dann überwiegen für die Briten die Risiken deutlich die möglichen…






Öffentliche kostenlose WLAN-Netze sind zwar beliebt, bergen teils aber auch einige gefahren. Manche dieser Netze werden als Falle von Cyberkriminellen ausgeworfen, um Zugang auf dei Geräte von Passanten zu bekommen. Abb.: Kaspersky

Bitkom begrüßt Aus für Störer-Haftung

Erleichterungen für Betreiber und Nutzer erwartet Berlin, 11. Mai 2016. Der Digitalverband „Bitkom“ hat das von der CDU-SPD-Bundeskoalition in Berlin geplante Ende der deutschen Störer-Haftung für WLAN-Internetnetze begrüßt. „Die Abschaffung der Störerhaftung wird zu spürbaren Erleichterungen für die Betreiber und Nutzer öffentlicher WLAN-Netze führen“, prognostizierte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Für die Betreiber öffentlicher WLAN-Hotspots herrscht nun endlich Rechtssicherheit. Sie laufen nicht mehr Gefahr, für Rechtsverletzungen der Nutzer haften zu müssen.“ Erleichterungen für Betreiber und Nutzer erwartet Berlin, 11. Mai 2016. Der Digitalverband „Bitkom“ hat das von der CDU-SPD-Bundeskoalition in Berlin geplante Ende der deutschen Störer-Haftung für WLAN-Internetnetze begrüßt. „Die Abschaffung…