Alle Artikel in: Medizin & Biotech

V.l.n.r.: Prof. Markus Donix, Prof. Lorenz Hofbauer und Prof. Andreas Hermann arbeiten im Rahmen des UniversitätsCentrums für Gesundes Altern interdisziplinär zusammen, um die Versorgung von betagten, mehrfach erkrankten Menschen zu verbessern. Foto: Uniklinikum Dresden

Uniklinik Dresden bündelt Altersmedizin

Interdisziplinäre Ambulanz gegründet Dresden, 28. Februar 2017. Dresdner Ärzte wollen in Zukunft in der Altersmedizin (Gerontologie) enger zusammenarbeiten. Deshalb hat das Uniklinikum Dresden nun eine gerontologische Ambulanz gegründet, in der Spezialisten für Innere Medizin, Psychiatrie und Neurologie zusammenarbeiten. Interdisziplinäre Ambulanz gegründet Dresden, 28. Februar 2017. Dresdner Ärzte wollen in Zukunft in der Altersmedizin (Gerontologie) enger zusammenarbeiten. Deshalb hat das Uniklinikum Dresden nun eine gerontologische Ambulanz gegründet, in der…






Prof. Michael Baumann. Foto: Oncoray

Krebs-Experte Baumann wechselt von Dresden nach Heidelberg

Gründungsdirektor des Dresdner Universitäts-Krebs-Centrums geht zum Deutschen Krebsforschungszentrum Dresden/Heidelberg, 27. Februar 2017. Der Dresdner Krebstherapie-Experte Professor Michael Baumann verlässt das Uniklinikum Dresden und wird Vorstandsvorsitzender des „Deutschen Krebsforschungszentrums“ (DKFZ) in Heidelberg. Den Direktorenposten in der Strahlentherapie übernimmt daher Professor Mechthild Krause. Dies kündigte das Unklinikum Dresden am Rande eines Abschieds- Symposiums „Die Zukunft der Strahlentherapie“ für Baumann an. Gründungsdirektor des Dresdner Universitäts-Krebs-Centrums geht zum Deutschen Krebsforschungszentrum Dresden/Heidelberg, 27. Februar 2017. Der Dresdner Krebstherapie-Experte Professor Michael Baumann verlässt das Uniklinikum Dresden und wird Vorstandsvorsitzender des „Deutschen Krebsforschungszentrums“ (DKFZ) in…






Auch Scan-Daten von Patienten können via Telemedizin Experten in anderen Kliniken zur Begutachtung zugänglich gemacht werden. Foto: by-sassi / pixelio.de

Große Mehrheit für elektronische Gesundheitsakte

Dresden, 9. Februar 2017. Rund 80 Prozent der Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen befürworten eine elektronische Gesundheitsakte, in der zum Beispiel Therapiepläne, Röntgenbilder und Laboranalysen auch digital abrufbar sind. Das ist eines der Ergebnisse einer „#SmartHealth“-Umfrage von Forsa unter 1001 Erwachsenen in Mitteldeutschland im Auftrag der Technikerkrankenkasse (TK) ergeben. Dresden, 9. Februar 2017. Rund 80 Prozent der Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen befürworten eine elektronische Gesundheitsakte, in der zum Beispiel Therapiepläne, Röntgenbilder und Laboranalysen auch digital abrufbar sind….






Der Biotech-Konzern Qiagen gründet in Dresden ein Joint Venture mit Biotype, das sich auf die Entwicklung von DNA-Analytikgeräten spezialisieren soll. Hier im Bild ist eine Labormitarbeiterin im Qiagen-Exzellenzzentrum für biologische Inhalte in Frederick, Maryland, zu sehen. Foto: Qiagen

Personalisierte Medizin im Trend

Wilhelm Zörgiebel dirigiert die Dresdner Molekulardiagnostik-Gruppe MDG – und sieht große Wachstumschancen in Sachsen Dresden, 6. Februar 2017. Personalisierte Medizin hat großes Wachstumspotenzial. Davon ist Wilhelm Zörgiebel überzeugt, der von Dresden-Hellerau aus die Biotechnologie-Firmengruppe „Molecular Diagnostics Group“ (MDG) leitet. „Darin liegt die Zukunft“, betont er: Setze man moderne Genetik- und Radiopharma-Diagnostik sowie die massenhafte Analyse von Therapie-Daten richtig ein, könne dies die Chancen deutlich verbessern, für jeden Kranken genau die richtigen Medikamente zu finden. Dies könne die Heilungs-Chancen der Patienten verbessern – und auch erhebliche gesellschaftliche Kosten für das Gesundheitssystem sparen. Wilhelm Zörgiebel dirigiert die Dresdner Molekulardiagnostik-Gruppe MDG – und sieht große Wachstumschancen in Sachsen Dresden, 6. Februar 2017. Personalisierte Medizin hat großes Wachstumspotenzial. Davon ist Wilhelm Zörgiebel überzeugt, der von…






Dr. Christian Kruppa mit Hannelore und Gert Zenker sowie Prof. Guido Fitze (hintere Reihe v.l.n.r.). Neben dem kleinen Gustav ist sein größter Bruder Eduard zu sehen. Vor ihm stehen Heinrich, Friedrich und Hermine (v.l.n.r.). Foto: Uniklinikum Dresden/Holger Ostermeyer

Schlüsselloch-OPs für Babys in Dresden

Chirurgen helfen kleinem Gustav Dresden, 12. Dezember 2016. Dresdner Chirurgen setzen inzwischen immer häufiger Schlüsselloch-OPs ein, um Neugeborene mit fehlgebildeten Speiseröhren zu operieren. Das teilte das Uniklinikum Dresden mit. Mit dem kleinen Gustav habe man nun bereits das dritte Baby mit solch einem „minimalinvasiven“ Eingriff behandelt. Chirurgen helfen kleinem Gustav Dresden, 12. Dezember 2016. Dresdner Chirurgen setzen inzwischen immer häufiger Schlüsselloch-OPs ein, um Neugeborene mit fehlgebildeten Speiseröhren zu operieren. Das teilte das Uniklinikum Dresden mit. Mit…






Neuere biophysikalische Untersuchungen deuten darauf hin, dass sich gesunde Zellen verflüssigen, wenn Krebs zu wuchern beginnt, und dadurch Kanäle für Metastasen im Gewebe öffnen. Abb.: PoC

Künstliche Proteine könnten Krebs ausbremsen

Krebsphysik-Tagung an der Uni Leipzig Leipzig, 30. September 2016. Künstliche Proteine könnten die Ausbreitung von Krebszellen in Patienten bremsen. Diese Meinung vertritt der Biophysiker Prof. Josef Alfons Käs von der Universität Leipzig. „Die bionischen Moleküle erfüllen die Funktion des echten Proteins, werden aber von der Krebszelle im Gegensatz zu den natürlichen Proteinen nicht erkannt und dadurch auch von ihr nicht bekämpft“, erklärte der Wissenschaftler. Dadurch ergebe sich eine völlig neue Methode, die Ausbreitung von Krebszellen merklich zu bremsen. Krebsphysik-Tagung an der Uni Leipzig Leipzig, 30. September 2016. Künstliche Proteine könnten die Ausbreitung von Krebszellen in Patienten bremsen. Diese Meinung vertritt der Biophysiker Prof. Josef Alfons Käs von der…






Andrés Lasagni (rechts) und Prof. Frank Mücklich (links) haben eine neue Methode gefunden, um mit Lasern sehr schnell Mikrostrukturen zu erzeugen.

Laser kopieren Anti-Keim-Insektenpanzer

Forscher aus Dresden und Saarbrücken für neue Laser-Flächentechnologie prämiert Dresden, 23. September 2016. Sie sind das Schreckensszenario der modernen Medizin: Multiresistente Bakterien, die alle Antibiotika der Menschheit überlebt und sich angepasst haben. Träte dieses Szenario mit voller Wucht ein, könnten wieder unzählige Patienten an Entzündungen sterben wie in der Ära vor der Entdeckung der Antibiotika. Vor allem in Krankenhäusern ballen sich solche Keime gern zusammen, lernen die „Waffen“ der Ärzte allzugut kennen. Gelänge es, ihnen innerhalb der Kliniken den Weg von Station zu Station zu versperren, wäre schon viel gewonnen. Forscher aus Dresden und Saarbrücken für neue Laser-Flächentechnologie prämiert Dresden, 23. September 2016. Sie sind das Schreckensszenario der modernen Medizin: Multiresistente Bakterien, die alle Antibiotika der Menschheit überlebt und sich…






Eine Apogepha-Laborantin simuliert die Medikamenten-Wirkung im menschlichen Körper, zum Beispiel in der Speiseröhre oder im Magen. Foto: Heiko Weckbrodt

Apogepha schwört auf Pflanzen

Familien-Unternehmen will durch neue Urologie-Produkte unabhängiger von Preisdiktaten werden Dresden, 21. September 2016. Das Dresdner Pharma-Unternehmen Apogepha wird in Zukunft neben neuen verschreibungspflichtigen Urologie-Medikamenten zunehmend auch frei verkäufliche pflanzliche Mittel entwickeln und anbieten. Das hat Sprecherin Steffi Liebig angekündigt. Familien-Unternehmen will durch neue Urologie-Produkte unabhängiger von Preisdiktaten werden Dresden, 21. September 2016. Das Dresdner Pharma-Unternehmen Apogepha wird in Zukunft neben neuen verschreibungspflichtigen Urologie-Medikamenten zunehmend auch frei verkäufliche pflanzliche Mittel…






Prof. Pauline Wimberger von der Klinik für Geburtshilfe am Uniklinikum Dresden informiert eine Mutter, wie ihr kleiner Frederik auf Diabetes-Risken getestet werden kann, wenn sie das wünscht. Bildschirmfotos aus: Video "Freder1k-Studie in Sachsen", Vimeo, Biermann-Jung

Chance für zuckerkranke Kinder

Sächsische Pilotstudie „Freder1k“ soll Therapien gegen frühkindliche Typ1-1-Diabetes ausloten Dresden, 26. August 2016. Kein Kind in Sachsen soll mehr an „Typ-1-Diabetes“ sterben oder wegen dieser Immunsystem-Fehlfunktion auf die Intensivstation müssen. Dieses Nah-Ziel haben sich Mediziner aus Dresden, Leipzig, München und Hannover gesteckt. Im Zuge der weltweit einzigartigen Studie „Freder1k“ wollen sie in zahlreichen Kliniken möglichst allen Eltern im Freistaat neuartige Gen-Tests und Hilfen anbieten. „Typ 1 ist nicht heilbar, aber behandelbar“, betonte Professor Wieland Kiess vom Uniklinikum Leipzig am 26. August 2016  zum offiziellen „Freder1k“-Auftakt in Dresden. Sächsische Pilotstudie „Freder1k“ soll Therapien gegen frühkindliche Typ1-1-Diabetes ausloten Dresden, 26. August 2016. Kein Kind in Sachsen soll mehr an „Typ-1-Diabetes“ sterben oder wegen dieser Immunsystem-Fehlfunktion auf die Intensivstation müssen….






Tien Phucc Long (links) und Nguyen Le Thien Y mögen ihre Arbeit in Deutschland. Sie wollen hier als Krankenpfleger blieben. Foto: Heiko Weckbrodt

Vietnamesen pflegen kranke Sachsen

„Fleißig, freundlich, integriert“: Von 16 jungen Vietnamesen, die nach Sachsen zogen, um Pfleger zu werden Dresden/Bischofswerda, 7. Juli 2016. 16 junge Vietnamesen sind vor einem Jahr nach Sachsen gekommen, um sich hier zum Krankenpfleger nach deutschem Standard ausbilden zu lassen. In Dresden pauken sie die Theorie, in Umland-Kliniken lernen sie die Praxis kennen. Die Sachsen spekulieren darauf, mit solchen Projekten den wachsenden Fachkräfte-Mangel in der Pflege zu mindern. Die Vietnamen selbst hoffen auf gute Jobs, ihre Chefs daheim auf einen Know-how-Transfer in die Heimat. Aus dem Pilotprojekt soll nun etwas Langfristiges werden. „Fleißig, freundlich, integriert“: Von 16 jungen Vietnamesen, die nach Sachsen zogen, um Pfleger zu werden Dresden/Bischofswerda, 7. Juli 2016. 16 junge Vietnamesen sind vor einem Jahr nach Sachsen gekommen, um…






Abb.: hwAbb.: hw

Washabich.de-Gründer als sozialer Innovator geehrt

Dresdner gründeten ehrenamtlichen Übersetzungsdienst für Arzt-Befunde Anfang 2011 Dresden, 7. Juli 2016. Eine Jury der Zeitschrift „Technology Review“ hat den 31-jährigen Ansgar Jonietz aus Dresden im Wettbewerb „Innovatoren unter 35“ zum „Sozialen Innovator“ des Jahres gekürt. Die Juroren würdigten damit die von Jonietz und dessen Freunden im Januar 2011 gegründete Dresdner Internet-Plattform washabich.de. Dort können sich Patienten gratis ihre Befunde vom komplizierten Arzt-Sprech in normales Deustch übersetzen lassen. Dresdner gründeten ehrenamtlichen Übersetzungsdienst für Arzt-Befunde Anfang 2011 Dresden, 7. Juli 2016. Eine Jury der Zeitschrift „Technology Review“ hat den 31-jährigen Ansgar Jonietz aus Dresden im Wettbewerb „Innovatoren unter 35“…






Neurochirurg Dr. Tareq Juratli zeigt seiner Patientin Sylvia Hesse ein Modell der implantierten Batterie. Foto: Uniklinik Dresden

Elektroden schalten den Rückenschmerz ab

Dresdner Neurochirurgen setzen Patienten SCS im Rücken ein Dresden, 6. Juli 2016. Um Patienten mit starken und anders nicht therapierbaren Rückenschmerzen zu helfen, schalten Neurologen des Uniklinikums Dresden bei diesen Menschen über Elektroden und elektrische Impulse am Rückenmark die Schmerzsignale aus. Diese Methode nennt sich „rückenmarksnahe Elektrostimulation“ (englisch: Spinal Cord Stimulation = SCS). Die Methode habe sich inzwischen bewährt, haben heute die Dresdner Neurochirurgen berichtet. Dresdner Neurochirurgen setzen Patienten SCS im Rücken ein Dresden, 6. Juli 2016. Um Patienten mit starken und anders nicht therapierbaren Rückenschmerzen zu helfen, schalten Neurologen des Uniklinikums Dresden bei diesen…






Prof. Dr. Dr. Michael Bauer, Foto: MF TUD

Hormon aus Schilddrüse gut gegen Depression

Dresden, 20. Juni 2916. Das Schilddrüsen-Hormon „Levothyroxin“ (L-T4) kann gegen Depressionen helfen. Anscheinend regt dieses Hormon den Zucker-Stoffwechsel im „Limbischen System“ an – einem Netzwerk im menschlichen Gehirn, das für die Steuerung von Emotionen, Gedächtnis und Angst verantwortlich ist. Dieser Medchanismus geht aus einer Studie unter Leitung von Prof. Michael Bauer hervor, dem Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum „Carl Gustav Carus“ in Dresden. Dresden, 20. Juni 2916. Das Schilddrüsen-Hormon „Levothyroxin“ (L-T4) kann gegen Depressionen helfen. Anscheinend regt dieses Hormon den Zucker-Stoffwechsel im „Limbischen System“ an – einem Netzwerk im menschlichen Gehirn, das für…






Dr.-Ing. Thomas Schmidt (rechts) mit Doktorvater Prof. Daniel Balzani (links) nach der Notenverkündung. Foto: Monika Keil

Bauingenieur simuliert Blutgefäße

Commerzbank-Preis für Doktor der TU Dresden Dresden, 3. Juni 2016. Weil er geschickt Simulationsmethoden, wie sie im Bauingenieurwesen längst üblich sind, auf die Biologie der Blutgefäße übertrug, hat der Doktor-Ingenieur Thomas Schmidt von der TU Dresden nun den Dr.-Walter-Seipp-Preis der Commerzbank-Stiftung bekommen. Der Preis ist mit 4000 Euro dotiert und würdigt Schmidts Promotion „Modellierung der Biomechanik von Arterienwänden unter supra-physiologischer Belastung” (2015). Das hat die TU Dresden heute mitgeteilt. Commerzbank-Preis für Doktor der TU Dresden Dresden, 3. Juni 2016. Weil er geschickt Simulationsmethoden, wie sie im Bauingenieurwesen längst üblich sind, auf die Biologie der Blutgefäße übertrug, hat der Doktor-Ingenieur…