Alle Artikel in: Medizin & Biotech

Wie entstand das erste Leben? Können wir künstliches Leben erschaffen? Der US-amerikanische Forscher James Sáenz geht in Dresden diesen Fragen nach. Am B-Cube der TU Dresden hat er eine eigene Forschungsgruppe aufgebaut und ein spezielles Labor für die Lipid-Forschung installieren lassen. Foto: Heiko Weckbrodt

Leben aus dem Baukasten

Der US-Forscher Sáenz analysiert Fette im B-Cube Dresden, um uraltes Leben zu verstehen und neues zu erschaffen Dresden, 10. Januar 2018. Vor 17 Jahren schrieb sich ein junger Mann aus New York City an der Uni Boston bei den Geologen ein. Und seit James Sáenz in diesem Studium Milliarden Jahre altes Gestein mitsamt den Einlagerungen darin zu sehen bekam, haben ihn ein paar Fragen nicht mehr losgelassen. Fragen wie: Wie konnte vor Milliarden Jahren aus einer diffusen organischen Ursuppe das erste Leben entstehen? Wie formierte sich bei den ersten Einzellern und Bakterien die Barriere zwischen dem „Drinnen“ und dem „Draußen“, zwischen dem Ich und dem Rest der Welt? „Die fossilen Abdrücke von uraltem Leben in den Sedimenten haben mich sehr fasziniert“, erzählt er. „Und ich wollte wissen, wie komplex diese Lebensformen damals wirklich waren.“ Der US-Forscher Sáenz analysiert Fette im B-Cube Dresden, um uraltes Leben zu verstehen und neues zu erschaffen Dresden, 10. Januar 2018. Vor 17 Jahren schrieb sich ein junger Mann aus…

Prof. Christian Reeps, Prof. Jürgen Weitz und OP-Schwester Ines füghren vor, wie der hybrid-OP funktioniertr.- Links im Bild ist der C-Bogen zu sehen - ein von einem Roboterarm getragenes schwenkbares Röntgengerät für Aufnahmen während der Operation. Foto: Foto: Uniklinikum Dresden / Holger Ostermeyer

Uniklinik Dresden nimmt Hybrid-OP in Betrieb

Dresden, 8. Januar 2018. Um Blutgefäß- und Krebspatienten schonender und präziser operieren zu können, hat das Uniklinikum Dresden heute offiziell einen ersten Hybrid-OP-Saal in Betrieb genommen. Er verfügt neben dem eigentlichen OP-Tisch und dessen Infrastruktur auch über moderne und hochauflösende bildgebende Verfahren, damit die Chirurgen während der Operation in den Körper des Patienten hineinsehen können – und nicht erst danach. Der Hybrid-OP unterstützt insbesondere minimal invasive Gefäß-Operationen. Bei diesen Schlüsselloch-OPs werden alle Werkzeuge durch eine nur kleine Schnitt-Öffnung eingeführt, statt den Patienten großformatig aufzuschneiden. Dresden, 8. Januar 2018. Um Blutgefäß- und Krebspatienten schonender und präziser operieren zu können, hat das Uniklinikum Dresden heute offiziell einen ersten Hybrid-OP-Saal in Betrieb genommen. Er verfügt neben dem…

Prof. Michael P. Manns ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung. Foto: Deutsche Leberstiftung

Leberstiftung warnt vor Süß- und Fettbomben zum Jahreswechsel

Fast jeder 3. Deutsche hat eine Fettleber Hannover, 31. Dezember 2017. Die Deutsche Leberstiftung in Hannover hat vor XXL-Snacks und -Limonaden gewarnt, wie sie immer öfter vertickt werden – sei es nun in Kinos, in Schnellimbiss-Ketten oder auch im Supermarkt. Denn die Zahlen der großen und kleinen Patienten mit einer Fettleber im XXL-Format seien „alarmierend“. Inzwischen hat bereits fast jeder dritte Deutsche eine Fettleber – und die Zahl der Betroffenen steigt. Verantwortlich dafür ist neben Trunksucht vor allem unser Lebensstil: Wer zuviel Süßes und Fettiges isst, überfordert den Körper und kann eine „nicht-alkoholische Fettleber“ (Fachabkürzung: NAFLD) bekommen. Denn wenn die Leber mit dem Abbau von Giftstoffen überfordert wird, fängt sie an, Fett einzulagern. Je länger das Organ verfettet, umso gefährlich ist dieser Prozess. Fast jeder 3. Deutsche hat eine Fettleber Hannover, 31. Dezember 2017. Die Deutsche Leberstiftung in Hannover hat vor XXL-Snacks und -Limonaden gewarnt, wie sie immer öfter vertickt werden – sei…

Gerd Engel zeigt ein Titan-Implantat, das H+E Dresden im 3D-Drucker erzeugte, um für einen Krebspatienten einen individuell geformten künstlichen Kieferknochen zu ermöglichen. Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsen digitalisiert Kieferorthopädie

Pilotprojekt „KFO-DIGIT“ startet in Dresden Dresden, 11. Dezember 2017. Mit einem Pilotprojekt „KFO-DIGIT“ wollen die Sachsen die Kieferorthopädie digitalisieren. Geplant sei eine „vollständige 3D-Digitalisierung des kieferorthopädischen Planungs- und Freigabeprozesses“, teilte das sächsische Sozialministerium in Dresden mit. Dies soll Patienten unnötige Strahlenbelastung durch immer neue Röntgenaufnahmen ersparen und die Behandlung verbessern. Pilotprojekt „KFO-DIGIT“ startet in Dresden Dresden, 11. Dezember 2017. Mit einem Pilotprojekt „KFO-DIGIT“ wollen die Sachsen die Kieferorthopädie digitalisieren. Geplant sei eine „vollständige 3D-Digitalisierung des kieferorthopädischen Planungs- und Freigabeprozesses“, teilte…

Da freut sich die Seniorin: Die digitale Assistentin SUSI TD hilft im Alltag. Foto: Fraunhofer IESE

85 Millionen Euro für Altersforschung in Dresden

Landtag bewilligt insgesamt 108 Millionen Euro für Hochschulmedizin in Sachsen Dresden, 29. November 2017. Der Landtag in Dresden hat heute zusätzliche 108 Millionen Euro für die Hochschul-Medizin in Sachsen bewilligt. Das hat das Finanzministerium mitgeteilt. Von der Extra-Charge fließen 85 Millionen Euro in ein „Zentrum für Seelische Gesundheit und Altersforschungszentrum“ in Dresden. „Angesichts der demografischen Entwicklung werden die Themen psychiatrische und geriatrische Versorgung immer wichtiger“, kommentierte dies Finanzminister Georg Unland (CDU). Für weitere 23 Millionen Euro rüstet das Uniklinikum Leipzig seine teils veraltete Computer- und Netzwerktechnik auf. Landtag bewilligt insgesamt 108 Millionen Euro für Hochschulmedizin in Sachsen Dresden, 29. November 2017. Der Landtag in Dresden hat heute zusätzliche 108 Millionen Euro für die Hochschul-Medizin in Sachsen bewilligt….

Das Schaubild visualisiert, wie dSens-o-Spheres durch Bioreaktoren wandern. Rechts unten: Größenvergleich einer Sensorkugel mit einer Euro-Münze. Abb.: Tim Lauterbach, TUDDas Schaubild visualisiert, wie dSens-o-Spheres durch Bioreaktoren wandern. Rechts unten: Größenvergleich einer Sensorkugel mit einer Euro-Münze. Abb.: Tim Lauterbach, TUD

Sehende Erbsen machen Bioreaktoren durchsichtig

„Sens-o-Spheres“ der TU Dresden sollen für mehr Qualität und Ausbeute in Biotech-Fabriken sorgen Dresden, 26. Oktober 2017. Neuartige sehende Erbsen sollen künftig helfen, Medikamente und Schönheits-Cremes, aber auch Bier und andere Genussmittel noch qualitätvoller und in größeren Mengen herstellen. Entwickelt haben diese „Sens-o-Spheres“ Verfahrenstechniker der Technischen Universität Dresden (TUD) – und dies so rasch, dass sie inzwischen dafür prämiert worden sind: Von der Fachmesse „bionection“ in Jena konnten die Dresdner Ingenieure Dr. Felix Lenk und Tim Lauterbach die „Technology Transfer Trophy“ („T³“) nebst 1500 Euro Preisgeld und Beratungs-Gutscheinen mit nach Hause nehmen. „Sens-o-Spheres“ der TU Dresden sollen für mehr Qualität und Ausbeute in Biotech-Fabriken sorgen Dresden, 26. Oktober 2017. Neuartige sehende Erbsen sollen künftig helfen, Medikamente und Schönheits-Cremes, aber auch Bier und…

Prof. Jürgen Weitz vom Uniklinikum Dresden bei einer Operation. Foto: UKD

Berlin, München und Dresden haben die besten Krankenhäuser

Uniklinikum Dresden im „Focus“-Vergleich unter 1100 Häusern auf Rang 3 platziert Dresden, 5. Oktober 2017. Die Unikliniken in Berlin, München und in Dresden sind die besten deutschen Krankenhäuser. Zu diesem Ergebnis ist ein Vergleichstest der Zeitschrift „Fokus“ unter 1100 Krankenhäusern gekommen. Uniklinikum Dresden im „Focus“-Vergleich unter 1100 Häusern auf Rang 3 platziert Dresden, 5. Oktober 2017. Die Unikliniken in Berlin, München und in Dresden sind die besten deutschen Krankenhäuser. Zu diesem…

Der 84-jährige Roland Kraut freut sich mit Prof. Jürgen Weitz (rechts) über die gelungene Premiere des „da Vinci Xi“-OP-Systems. Bereits einen Tag nach der Magenoperation stieg gemeinsam mit einer Physiotherapeutin wieder eine Treppe hoch. Im Hintergrund ist der entfernte Tumor zu sehen. Foto: Uniklinikum Dresden / Holger Ostermeyer

Neuer OP-Roboter für Uniklinik Dresden

Bauchchirurgen können nun mit einem „da Vinci Si“ operieren Dresden, 25. September 2017. Das Universitätsklinikum Dresden hat sich einen weiteren Operations-Roboter zugelegt. Der „da Vinci Xi“ sei moderner als der bisher genutzte „da Vinci Si“, hieß es vom Uniklinikum. Vor allem die Bauchchirurgen wollen ihn einsetzen, um jährlich 200 roboterassistierte Operationen vornehmen. Das sind dann vier mal so viel wie beim Vorgängermodell, das sich die Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie (VTG) mit anderen Fachärzten teilen mussten. Bauchchirurgen können nun mit einem „da Vinci Si“ operieren Dresden, 25. September 2017. Das Universitätsklinikum Dresden hat sich einen weiteren Operations-Roboter zugelegt. Der „da Vinci Xi“ sei moderner als der…

Im Labor für Qualitätssicherung im neuen Blutfilter-Werk von B.Braun in Wilsdruff sind viele Ausrüstungen bereits installiert. Foto: Sabine Mutschke

Europas modernste Blutfilterfabrik wächst

B.Braun investiert 70 Millionen Euro in das neue Dialysatoren-Werk in Wilsdruff Wilsdruff, 6. September 2017. Die 143 Meter lange Außenhülle für Europas modernste Dialysatoren-Fabrik in Wilsdruff bei Dresden steht – nun hat der Medizintechnik-Hersteller „B.Braun“ mit der Ausrüstung des Blutfilter-Werkes begonnen. Das Labor zur Qualitätssicherung bereitet sich auf bereits auf die Inbetriebnahme vor. B.Braun investiert 70 Millionen Euro in das neue Dialysatoren-Werk in Wilsdruff Wilsdruff, 6. September 2017. Die 143 Meter lange Außenhülle für Europas modernste Dialysatoren-Fabrik in Wilsdruff bei Dresden steht –…

Patienten sollen ihren persönlichen virtuellen Lebensstil-Trainer bekommen. Abb.: GIMP

Der große Trainer schaut dir zu

TU Dresden entwickelt virtuellen Betreuer für Infarkt- und Schlaganfall-Patienten Dresden, 4. September 2017. Damit Senioren nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall nicht gleich wieder anfangen zu rauchen oder sich zu überfressen, bekommen sie in Zukunft einen virtuellen Trainer an die Seite. Dieser persönliche Betreuer wird aussehen wie ein Mensch, ist aber eine computergenerierte Persönlichkeit, eine „Künstliche Intelligenz“ (KI). Er soll die Ex-Patienten nach der Reha auf Trab halten, sie zu Salat statt Grützwurst motivieren und vom Griff zum Sargnagel abhalten. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Leitung von Medizininformatikern der TU Dresden will diesen „virtuellen Coach“ im Rahmen des Projektes „vCare“ (steht für „virtuelle Pflege“) in den nächsten vier Jahren entwickeln. TU Dresden entwickelt virtuellen Betreuer für Infarkt- und Schlaganfall-Patienten Dresden, 4. September 2017. Damit Senioren nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall nicht gleich wieder anfangen zu rauchen oder sich zu überfressen,…

Die neuen intelligenten Fraunhofer-Implantate sollen ihre Form selbstständig im Patienteninnern nachjustieren - und Arthrose-Patienten viel schmerzen erleichtern. Foto: Fraunhofer IWU

Fraunhofer arbeitet an intelligenter Hüftprothese

Formgedächtnis-Legierung justiert lockere Implantate im Körper selbst nach Dresden/Chemnitz, 31. August 2017. Fraunhofer-Ingenieure aus Dresden, Chemnitz und von weiteren Standorten wollen neuartige intelligente Hüftgelenk-Prothesen entwickeln. Diese Implantate werden selbst ausmessen, wenn sie locker zu werden drohen und sich dann im Körper des Patienten nachjustieren. Möglich machen sollen dies Formgedächtnislegierungen des Chemnitzer Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) sowie spezielle Sensoren, Funksender und spezielle Bestrahlungstechnologien aus Dresden. Damit würden aufwendige und schmerzhafte Nach-Operationen für viele Arthrose-Patienten wegfallen. Formgedächtnis-Legierung justiert lockere Implantate im Körper selbst nach Dresden/Chemnitz, 31. August 2017. Fraunhofer-Ingenieure aus Dresden, Chemnitz und von weiteren Standorten wollen neuartige intelligente Hüftgelenk-Prothesen entwickeln. Diese Implantate werden selbst ausmessen,…

Am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf beschäftigen sich Biologen, Chemiker, Physiker und Mediziner mit der Erforschung und Behandlung von Krebskrankheiten. Sie forschen an radioaktiven Substanzen und Medikamenten, entwickeln bildgebende Verfahren weiter und untersuchen neue Möglichkeiten hochpräziser Bestrahlungstechniken sowie neuartige Strahlungsarten wie laserbeschleunigte Protonenstrahlen. Foto. HZDR/Oliver Killig

Die Medizin 4.0: Chic statt angsteinflößend

1300 Experten wollen in Dresden über strahlende Fortschritte in der Medizintechnik diskutieren Dresden, 28. August 2017. Strahlen spielen eine wachsende Rolle in der Medizin: Protonen, Röntgen- und Gamma-Impulse zum Beispiel dienen als virtuelles Skalpell im Kampf gegen Krebs. Anderseits helfen moderne bildgebende Verfahren mit unsichtbarem und sichtbarem Licht den Ärzten, Patienten präziser zu operieren und zu therapieren. Und innovative optische Verfahren machen es inzwischen möglich, die Herzfrequenz, die Atmung und andere wichtige Vitalwerte eines Menschen berührungslos per Smartphone oder Fitness-Uhr zu überwachen. Um sich über diese und weitere Umbrüche in der Medizintechnologie auszutauschen, kommen am 10. September rund 1300 Ärzte, Physiker, Medizintechniker und weitere internationale Experten nach Dresden.  1300 Experten wollen in Dresden über strahlende Fortschritte in der Medizintechnik diskutieren Dresden, 28. August 2017. Strahlen spielen eine wachsende Rolle in der Medizin: Protonen, Röntgen- und Gamma-Impulse zum Beispiel…

Einfach losfressen? Nix da: Erst wird gepostet. Abb.: hw

Internettherapie gegen Fressanfälle entwickelt

Leipzig/Hannover, 14. August 2017. Experten der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Uni Leipzig haben eine internet-basierte Selbsthilfetherapie für Übergewichtige mit Heißhungeranfällen entwickelt. Gedacht ist diese telemedizinische Behandlung für Menschen, die wegen des Fachkräftemangels ansonsten zu lange auf einen Platz für eine kognitive Verhaltenstherapie warten müssten. Leipzig/Hannover, 14. August 2017. Experten der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Uni Leipzig haben eine internet-basierte Selbsthilfetherapie für Übergewichtige mit Heißhungeranfällen entwickelt. Gedacht ist diese telemedizinische Behandlung für Menschen,…

Mit neuen Tests der TU Dresden lassen sich über 170 Pestizide in eiern nachweisen. Foto: Nicole Gierig

Keine Chance dem Fipronil-Ei

Neuer Test der TU Dresden kann über 170 Pestizide in Eiern erkennen Dresden, 11. August 2017. Selbst kleine Spuren von Pestiziden wie Fipronil lassen sich in Eiern durch neue sächsische Analysemethoden nachweisen – und zwar in einem Rutsch zusammen mit vielen anderen Giftstoffen. Darauf haben Lebensmittel-Chemiker der TU Dresden mit Blick auf den jüngsten Fipronil-Skandal hingewiesen. Neuer Test der TU Dresden kann über 170 Pestizide in Eiern erkennen Dresden, 11. August 2017. Selbst kleine Spuren von Pestiziden wie Fipronil lassen sich in Eiern durch neue sächsische…

Krebspatienten profitieren in Dresden von einer hochgenauen Planung der Protonentherapie. Wissenschaftler nutzen hierfür die Vorteile einer innovativen Bildgebungsmethode. Quelle: NCT Dresden/ Philip Benjamin, OncoRay

Präzise Protonen im Kampf gegen Krebs

Mediziner können nun fast millimetergenau gegen Hirntumore vorgehen Dresden, 13. Juli 2017. Die Dresdner Protonentherapie-Anlage kann Krebspatienten nun mit weltweit einmaliger Präzision nahezu millimetergenau bestrahlen. Dadurch wird die Strahlentherapie für die Kranken schonender und zielgenauer als bisher. Das haben das Oncoray-Zentrum, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und die TU Dresden mitgeteilt, die die „Universitäts-Protonen-Therapie Dresden“ (UPTD) gemeinsam betreiben. Möglich machen dies verbesserte mathematische Modelle und neue Bildtechnik aus Heidelberg und Dresden. „Wir sind Pioniere auf diesem Gebiet“, betonte Dr. Christian Richter, der die verantwortliche Forschungsgruppe „Hochpräzisionsstrahlentherapie“ leitet. Mediziner können nun fast millimetergenau gegen Hirntumore vorgehen Dresden, 13. Juli 2017. Die Dresdner Protonentherapie-Anlage kann Krebspatienten nun mit weltweit einmaliger Präzision nahezu millimetergenau bestrahlen. Dadurch wird die Strahlentherapie für…