Alle Artikel in: Forschung

Neues aus der Wissenschaft

Memristoren können beispielsweise als superschneller Speicher für Steuersysteme eingesetzt werden. Abb.: Namlab Dresden

Memristoren ahmen Gehirn nach

Forscher aus Sachsen und Bayern forschen an neuartiger Elektronik Dresden, 22. August 2016. Um auf dem Weg zu künstlichen Gehirnen voran zu kommen, haben Elektronik-Professoren aus Sachsen und Bayern gestern ein neues Forschungszentrum „Chua Memristor Center“ (CMC) in Dresden gegründet. Dort wollen sie „Memristoren“ untersuchen und konstruieren. Dies sind innovative Nanoschalter, die wie das menschliche Nervensystem „lernfähig“ sind. Forscher aus Sachsen und Bayern forschen an neuartiger Elektronik Dresden, 22. August 2016. Um auf dem Weg zu künstlichen Gehirnen voran zu kommen, haben Elektronik-Professoren aus Sachsen und Bayern gestern…






Licht an – Molekül an: Ein Lichtstrahl schaltet erstmals ein einzelnes Molekül in einen geschlossenen Zustand (rote Atome), sodass Strom fließen kann. Foto: HZDR/Pfefferkorn

3D-Chips und hauchdünne Atomlagen im Fokus

Konferenz „ALD 2016“ mit starker Dresdner Beteiligung Dublin, 21. August 2016. Wie immer dünnere Atomlagen in Computerchips und anderen Systemen aufgebracht und dabei neue Materialien verwendet werden können, darüber haben über 800 internationale Experten aus Wissenschaft und Industrie dieser Tage in Dublin diskutiert. Die „ALD 2016“ ist die größte Konferenz im Technologiefeld der Atomlagen-Abscheidung (ALD = „Atomic Layer Deposition“). Die Leitung hatten diesmal Dr. Simon Elliott vom irischen „Tyndall National Institute“ und Dr. Jonas Sundqvist von der schwedischen „Lund University“ und vom Dresdner Fraunhofer IKTS übernommen. Konferenz „ALD 2016“ mit starker Dresdner Beteiligung Dublin, 21. August 2016. Wie immer dünnere Atomlagen in Computerchips und anderen Systemen aufgebracht und dabei neue Materialien verwendet werden können, darüber haben…






Ausgerüstet mit Elektronen-Entkeimer. Foto: Fraunhofer-FEP

Mobiler Elektronen-Entkeimer

Dresdner Fraunhofer-Ingenieure und Bauern aus Güstrow machen mit Elektronenkanone Saatgut sauber Dresden/Güstrow, 16. August 2016. Eine mobile Elektronenanlage, die Bakterien und Pilzen in Saatgut abtötet, haben Fraunhofer-Strahlexperten aus Dresden gemeinsam mit Bauern aus Güstrow entwickelt. Eine neue kompakte Elektronenquelle ermögliche es, „die Anlage beispielsweise in einem kleinen Transporter zu montieren und zu betreiben“, informierte Projektleiter André Weidauer vom Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) in Dresden. Dresdner Fraunhofer-Ingenieure und Bauern aus Güstrow machen mit Elektronenkanone Saatgut sauber Dresden/Güstrow, 16. August 2016. Eine mobile Elektronenanlage, die Bakterien und Pilzen in Saatgut abtötet, haben Fraunhofer-Strahlexperten aus Dresden gemeinsam…






Prof. Joachim Ragnitz ist Stellvertretender Leiter der ifo-Niederlassung Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Wirtschaft sollte nicht nur Generation Y nachjagen

Ifo-Forscher Ragnitz im Interview: Altersarmut wird schneller steigen als bisher Dresden, 8. August 2016.Wer heute arbeitet, darf womöglich erst mit 73 in Rente gehen. Andererseits sollen heutige ostdeutsche Rentner bald mehr in der Tasche haben, während parallel dazu der Anteil armer Rentner steigt, wenn auch langsam. All dies füttert Interessenkonflikte und lässt die Diskussionen um Generationen-Solidarität und -Gerechtigkeit neu aufflammen. Oiger-Redakteur Heiko Weckbrodt hat Prof. Joachim Ragnitz darüber befragt. Der 55-jährige Wirtschaftswissenschaftler ist Vizechef der Dresdner Niederlassung des ifo-Instituts. Keine Regierungsbildung gegen Senioren mehr möglich Wird sich der Konflikt zwischen den Generationen weiter verschärfen? Joachim Ragnitz: Nehmen Sie die geplante Angleichung der Ost-Renten: Mittelfristig führt das zu Verlusten für die heutigen Beitragszahler, während die heutigen Rentner begünstigt werden. Der Hintergrund liegt auf der Hand: Der Altersdurchschnitt der deutschen Bevölkerung liegt bei 46 Jahren, der der Wähler bei 56. Das ist natürlich ein großer Anreiz für Politiker, Geschenke an die Rentner zu verteilen, um sich bei ihnen Stimmen zu sichern. Und angesichts der demografischen Entwicklung wird ein Zeitpunkt kommen, ab dem keiner mehr eine Regierung gegen …






Durch kurze Reaktionszeiten von 1 ms soll der 5G-Handyfunk auch für Echtzeit-Wanderungen durch virtuelle Welten per Datenbrille geeignet sind. Die Dresdner 5G-Entwickler denken da zum Beispiel an simulierte Zeitreisen von Schulklassen ins alte Rom. Foto: 5G Lab Germany, TU Dresden

Gipfeltreffen der 5G-Funkforscher in Dresden

450 Experten wollen zum „IEEE 5G Summit“ im Kongresszentrum Weichen für Mobilfunk der Zukunft stellen Dresden, 11. August 2016. Über 450 Forscher, Ingenieure und Manager aus der weltweiten Mobilfunkbranche kommen Ende September zum Gipfeltreffen „IEEE 5G Summit“ nach Dresden. Sie wollen auf Einladung des hiesigen „5G Labs Germany“ gemeinsam ausloten, welche technologischen, wirtschaftlichen und Standardisierungs-Probleme auf dem Weg zum Mobilfunk der 5. Generation („5G“) noch zu lösen sind und wo die Branche derzeit steht. „Hier in Dresden wird festgelegt, wie 5G entwickelt wird“, betonte Koordinator Dr. Rico Radeke vom Dresdner „5G Lab Germany“ den hohen Stellenwert der Tagung. Ähnlich äußerte sich Professor Gerhard Fettweis von der TU Dresden: Das „IEEE 5G Summit“ sei die „wohl international bisher bedeutendste Ansammlung von Entscheidungsträgern zum Thema 5G-Technikentwicklung“. 450 Experten wollen zum „IEEE 5G Summit“ im Kongresszentrum Weichen für Mobilfunk der Zukunft stellen Dresden, 11. August 2016. Über 450 Forscher, Ingenieure und Manager aus der weltweiten Mobilfunkbranche kommen…






Abb.: hw

Weniger Wissenschaftler an sächsischen Hochschulen

Kamenz, 2. August 2016. Ende 2015 waren 42.499 Menschen an sächsischen Hochschulen beschäftigt (inklusive studentische Hilfskräfte) und damit 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Das hat das Statistische Landesamt Sachsen in Kamenz ermittelt. Kamenz, 2. August 2016. Ende 2015 waren 42.499 Menschen an sächsischen Hochschulen beschäftigt (inklusive studentische Hilfskräfte) und damit 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Das hat das Statistische Landesamt Sachsen…






Blick auf das Hörsaalzentrum und den Beyerbau-Turm der TU Dresden. Foto: Foto: TUD/Eckold

TU Dresden gehört zu innovativsten Unis in Europa

Dresden, 1. August 2016. Die TU Dresden ist eine der neuerungsfreudigsten Unis in Europa, die durch ihre Forschungen und Knowhow-Transfers sowohl Wissenschaft wie auch Wirtschaft befruchtet: In einer Übersicht der Nachrichtenagentur „Reuters“ der 100 innovativsten Universitäten belegte die Dresdner Uni den 20. Platz. Dresden, 1. August 2016. Die TU Dresden ist eine der neuerungsfreudigsten Unis in Europa, die durch ihre Forschungen und Knowhow-Transfers sowohl Wissenschaft wie auch Wirtschaft befruchtet: In einer Übersicht der…






WLAN mit Gigabit-Tempo könnte die Terahertz-Technologie ermöglichen. Hier einer der vielen kostenlosen WiFi-Internetzugänge auf Kreta. Foto: Heiko Weckbrodt

TU Dresden will Internetfunk 1000 Mal schneller machen

Mobilfunk-Experte Fettweis: Wir forschen am Terabit-WLAN Dresden, 1. August 2016. Elektronik-Experten der TU Dresden forschen am Terabit-WLAN, also an drahtlosen Internet-Funknetzen, die etwa 1000 Mal schneller als heutige WLAN-Stationen arbeiten. „Kanalmessungen im Barkhausenbau in unseren Räumen haben ergeben, dass wir im Frequenzbereich 220 bis 340 Gigahertz fast ideale Bedingungen für 1 Terabit je Sekunden im WLAN bei nur 100 Milliwatt Sendeleistung haben“, erklärte auf Oiger-Anfrage der Mobilfunk-Guru Prof. Gerhard Fettweis von der Technischen Universität Dresden. Mobilfunk-Experte Fettweis: Wir forschen am Terabit-WLAN Dresden, 1. August 2016. Elektronik-Experten der TU Dresden forschen am Terabit-WLAN, also an drahtlosen Internet-Funknetzen, die etwa 1000 Mal schneller als heutige WLAN-Stationen arbeiten….






Physiker Michael Kuntzsch arbeitet an der TELBE-Anlage, die in Dresden-Rossendorf besonders brillante Terahertz-Strahlung erzeugt. Die Forscher versprechen sich noch Großes von den Analyse-Fähigkeiten dieser Durchlechtungstechnik. Foto: HZDR/Frank Bierstedt

Superschneller Internetfunk durch Terahertz-Chips

Hauchdünne Schichten sollen für mehr Tempo in WLAN-Chips sorgen Dresden, 27. Juli 2016. Wissenschaftler aus Dresden und Dublin haben einen vielversprechenden technologischen Ansatz gefunden, der Notebooks und anderen mobilen Computern in Zukunft deutlich schnellere Internet-Funkzugänge ermöglichen könnte als bisher. Die Teams am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und am irischen Trinity College Dublin brachten hauchdünne Schichten aus einer speziellen Verbindung von Mangan und Gallium dazu, sehr effizient Strahlung im sogenannten Terahertz-Frequenzbereich auszusenden. Als Sender in WLAN-Funknetzen eingesetzt, könnten die höheren Frequenzen die Datenraten zukünftiger Kommunikations-Netzwerke spürbar erhöhen. Hauchdünne Schichten sollen für mehr Tempo in WLAN-Chips sorgen Dresden, 27. Juli 2016. Wissenschaftler aus Dresden und Dublin haben einen vielversprechenden technologischen Ansatz gefunden, der Notebooks und anderen mobilen Computern…






Weil Karbonbeton leichter als Stahlbeton ist, sind damit auch filigranere Bauweisen möglich, wie diese Visualisierung zeigen soll. Visualisierung: HTWK

Land der Ideen: Dresdner Karbonbeton-Forscher ausgezeichnet

Dresden, 26. Juli 2016- Dresdner Werkstoffforscher und Bauexperten der Technischen Universität Dresden haben in den vergangen Jahren einen innovativen Karbon-Beton zur praktischen Einsatzreife geführt, der Architektur und Bauwesen in Zukunft dramatisch verändern könnte. Die Initiative „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ hat das Dresdner Forschungskonsortium „C3“ gestern für diese Innovation mit einer Urkunde als Preisträger geehrt. Stellvertretend für die rund 140 C3-Partner nahm Professor Manfred Curbach von der TU Dresden die Urkunde entgegen. Dresden, 26. Juli 2016- Dresdner Werkstoffforscher und Bauexperten der Technischen Universität Dresden haben in den vergangen Jahren einen innovativen Karbon-Beton zur praktischen Einsatzreife geführt, der Architektur und Bauwesen in Zukunft…






Prof. Olav Hellwig. Foto: Christine Bohnet, HZDR

TU Chemnitz und Zentrum Rossendorf angeln Festplatten-Forscher

Dresden/Chemnitz, 25. Juli 2016. Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und die TU Chemnitz haben sich gemeinsam den internationalen Speichertechnologie-Experten Olav Hellwig geangelt. Die Helmholtz-Gesellschaft hat dem Physiker den Wechsel von Berlin nach Sachsen mit drei Millionen Euro Berufungsgeldern versüßt. Dresden/Chemnitz, 25. Juli 2016. Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und die TU Chemnitz haben sich gemeinsam den internationalen Speichertechnologie-Experten Olav Hellwig geangelt. Die Helmholtz-Gesellschaft hat dem Physiker den Wechsel von Berlin…






So etwa soll das Forschungs-Flugzeug D-B 11 der TU Dresden aussehen. Visualisierung: Akaflieg

Junge Konstrukteure gehen in die Luft

Studententruppe Akaflieg konstruiert erstmals seit 55 Jahren wieder ein innovatives Flugzeug in Dresden Dresden, 24. Juli 2016. Erstmals seit über einem halben Jahrhundert entsteht wieder eine eigene innovative Flugzeugkonstruktion in Dresden. Anders als die 1959 abgestürzte „152“ aus DDR-Zeiten ist die „D-B 11“ allerdings kein großer Düsenflieger, sondern ein doppelsitziges Segelflugzeug mit 20 Metern Spannweite. Für dessen Konstruktion setzen die Studenten der „Akademischen Fliegergruppe“ („Akaflieg“) der TU Dresden moderne Faserverbundwerkstoffe ein. Und sie haben für ihre „D-B 11“ einen besonders Crash-sicheren Rumpf entworfen, der die Überlebens-Chancen von Pilot und Co-Pilot bei einem Absturz deutlich verbessern soll. Studententruppe Akaflieg konstruiert erstmals seit 55 Jahren wieder ein innovatives Flugzeug in Dresden Dresden, 24. Juli 2016. Erstmals seit über einem halben Jahrhundert entsteht wieder eine eigene innovative Flugzeugkonstruktion in…






Physiker Michael Kuntzsch arbeitet an der TELBE-Anlage, die in Dresden-Rossendorf besonders brillante Terahertz-Strahlung erzeugt. Die Forscher versprechen sich noch Großes von den Analyse-Fähigkeiten dieser Durchlechtungstechnik. Foto: HZDR/Frank Bierstedt

Mehr aus dem Beschleuniger herauskitzeln

Dresdner Wissenschaftler von HZDR und TU fühlen Terahertz-Wellen auf den Zahn Dresden, 20. Juli 2016. Physiker und Ingenieure der Technischen Universität Dresden (TUD) und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben einen Weg gefunden, um Teilchen-Beschleuniger effektiver zu nutzen. Sie haben dafür gemeinsam einen elektronischen Spektrometer-Chip konstruiert. Dieser Chip kann sogenannte Terahertz-Strahlen, die in Elektronenbeschleunigern wie der ELBE Anlage in Dresden-Rossendorf entstehen, besonders schnell, preiswert und zuverlässig analysieren. Die Forscher wollen damit die teuren Anlagen für mehr Wissenschaftler zugänglich machen und zuverlässiger justieren. Der 1 mal 1,4 Millimeter kleine Chip könnte auch neue Perspektiven für die Umwelt- und Sicherheitstechnik eröffnen. Dresdner Wissenschaftler von HZDR und TU fühlen Terahertz-Wellen auf den Zahn Dresden, 20. Juli 2016. Physiker und Ingenieure der Technischen Universität Dresden (TUD) und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben einen…






Das menschliche Auge kann selbst einzelne Photonen sehen. Künstlerische Viísualisierung: IMP Wien

Menschen können einzelne Photonen sehen

Auge nimmt selbst minimale Lichtimpulse wahr Wien/New York, 20. Juli 2016. Wer noch den Beweis suchte, zu welchem außergewöhnlichen „technologischen“ Leistungen die Natur imstande ist, bekommt ihn nun von Forscher aus Österreich und den USA präsentiert: Sie haben nun nachgewiesen, dass der Mensch imstande ist, auch einzelne Licht-Teilchen (Photonen) wahrnehmen können. Auge nimmt selbst minimale Lichtimpulse wahr Wien/New York, 20. Juli 2016. Wer noch den Beweis suchte, zu welchem außergewöhnlichen „technologischen“ Leistungen die Natur imstande ist, bekommt ihn nun von Forscher…






Das Zentrum eines magnetischen Wirbels sendet unter hochfrequenten magnetischen Wechselfeldern Spinwellen mit sehr kurzen Wellenlängen aus. Forscher des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf haben damit einen Mechanismus nachgewiesen, der großes Anwendungspotenzial für die zukünftige Datenverarbeitung hat. Visualisierung:HZDR)

Spinwellen statt Strom als Datenträger

Rossendorfer Forscher entwickeln gemeinsam mit internationalen Kollegen Nano-Antennen für Informations-Übertragung Dresden-Rossendorf, 18. Juli 2016. Um künftige Smartphones noch leistungsfähiger zu machen, sollen sie ihre Daten mit Spinwellen statt mit Strom übertragen. Dies sehen zumindest Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) als vielversprechenden Lösungsweg, um die Überhitzungsprobleme heutiger Computer-Chips zu überwinden. Sie haben dafür gemeinsam mit internationalen Kollegen aus der Schweiz und den USA winzig kleine Antennen entwickelt, die solche Spinwellen aussenden. Rossendorfer Forscher entwickeln gemeinsam mit internationalen Kollegen Nano-Antennen für Informations-Übertragung Dresden-Rossendorf, 18. Juli 2016. Um künftige Smartphones noch leistungsfähiger zu machen, sollen sie ihre Daten mit Spinwellen statt mit Strom…