Alle Artikel in: Forschung

Neues aus der Wissenschaft

Als eine neue Form täglicher Meditation kann sie die soziale Verbundenheit zwischen einander fremden Menschen steigern und so das Gefühl von Einsamkeit reduzieren: Die kontemplative Dyade. Foto: MPI CBS

Gemeinsame Meditation per Smartphone mindert Einsamkeit

Leipziger Planck-Forscher entwickeln Dyaden-App Leipzig, 4. Januar 2016. Gemeinsames Meditieren mit hochkonzentrierten Dialogen hilft gegen die Einsamkeit – auch wenn Fremde nur per Smartphone-App miteinander meditieren. Das haben Forscher des Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften herausgefunden. Leipziger Planck-Forscher entwickeln Dyaden-App Leipzig, 4. Januar 2016. Gemeinsames Meditieren mit hochkonzentrierten Dialogen hilft gegen die Einsamkeit – auch wenn Fremde nur per Smartphone-App miteinander meditieren. Das haben Forscher des…






Konstruieren als angehende Bauingenieure Kanus und andere Boote aus Beton, um die Theorie aus dem studium praktisch anzuwenden: Markus Taubert (links), Sebastian Diesel und Theresa Juraschitz vom Betonboot-Team der TU Dresden. Foto (bearbeitet/freigestellt): Heiko Weckbrodt

Dresdner wollen mit Betonboot mit Rutsche Regatta gewinnen

Bauingenieur-Studenten bitten Internetschwarm um Hilfe Dresden, 3. Januar 2016. Mit einer schwimmenden Wasserrutsche aus Beton wollen rund 30 Studenten der Technischen Universität Dresden im Sommer 2017 eine Boots-Regatta in Köln gewinnen. Um ihren schwimmenden Spielplatz zu bauen, bitten die jungen Betonboot-Bauer nun um Spenden vom Internetschwarm: Bis zum 15. Januar möchten sie per Crowdfunding (Schwarmfinanzierung) auf der Dresdner Internet-Plattform „Startnext“ mindestens 8000 Euro einsammeln. Zehn Prozent der Summe sind bisher beisammen. „Crowdfunding setzen wir zum ersten Mal ein“, sagt die 21-jährige Bauingenieur-Studentin Theresa Juraschitz vom Dresdner Betonboot-Team. Sie sei gespannt, ob der Internetschwarm helfen könne. Bauingenieur-Studenten bitten Internetschwarm um Hilfe Dresden, 3. Januar 2016. Mit einer schwimmenden Wasserrutsche aus Beton wollen rund 30 Studenten der Technischen Universität Dresden im Sommer 2017 eine Boots-Regatta in Köln…






Prototyp eines antiferromagnetischen magnetoelektrischen Speicherchips, der von Forschern aus Dresden und Basel entwickelt wurde. Er besteht aus einer dünnen Chromoxid-Schicht (Cr2O3) zum Speichern, auf der die Physiker eine weitere ultradünne Platinschicht aufbringen, die zum Auslesen genutzt wird. Abbildung: T. Kosub

Rossendorfer entwickeln neuen Magnet-Datenspeicher

Dresden/Basel, 3. Januar 2016. Physiker und Materialforscher aus Dresden und Basel haben den Prototypen für einen neuen magnetischen Speicher entwickelt, der sich Daten ohne ständige Stromzufuhr merken kann. Die Wissenschaftler wollen damit den Weg zu Smartphones und Rechenzentren eröffnen, die viel weniger elektrische Energie als Abwärme verpulvern als heutige Computer. Dresden/Basel, 3. Januar 2016. Physiker und Materialforscher aus Dresden und Basel haben den Prototypen für einen neuen magnetischen Speicher entwickelt, der sich Daten ohne ständige Stromzufuhr merken kann. Die Wissenschaftler…






Dr. Michael Bussmann leitet am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf eine Forschertruppe, die die komplexen Prozesse in Laser-Protonen-Beschleunigern für die Krebsbehandlung in Supercomputern simulieren. Foto: Heiko Weckbrodt

Supercomputer helfen im Kampf gegen Krebs

Forscherteam in Dresden simuliert mit Großrechnern neue Waffen gegen Tumore Dresden, 29. Dezember 2016. Um künftig kleinere und billigere Protonen-Beschleuniger für die Krebstherapie bauen zu können, simulieren Forscher vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) die Konstruktionsprinzipien und Abläufe dafür auf einem der weltweit schnellsten Supercomputer. Der heißt „Titan“ und steht im „Oak Ridge National Laboratory“ in den USA. Dieser Rechenriese kann die Wechselwirkung extrem kurzer Laserblitze mit über 100 Milliarden geladenen Teilchen, wie sie für die Protonentherapie gebraucht werden, vorab berechnen. Möglich machen dies 18 688 Tesla-Grafikprozessoren des US-Konzerns „Nvidia“ – und spezielle Programm-Codes, die Physiker und Informatiker aus Dresden geschrieben haben. Forscherteam in Dresden simuliert mit Großrechnern neue Waffen gegen Tumore Dresden, 29. Dezember 2016. Um künftig kleinere und billigere Protonen-Beschleuniger für die Krebstherapie bauen zu können, simulieren Forscher vom Helmholtz-Zentrum…






Viele Verlage wollen lieber Papierbücher als eBooks verkaufen - die Leser sehen das zunehmend anders. Abb.: DBV

Ministerin Stange: Forschung braucht freien Zugang zu digitalem Wissen

Dresden, 23. Dezember 2016. Die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) hat die heute von der Kultusministerkonferenz, der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) unterzeichnete vorläufige Vereinbarung über die Verwendung digitaler Schriftwerke für Lehre und Forschung an Hochschulen begrüßt. Dresden, 23. Dezember 2016. Die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) hat die heute von der Kultusministerkonferenz, der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) unterzeichnete vorläufige Vereinbarung über die…






Stipendiaten besuchen die Alexander-von-Humbold-Stiftung Foto: AvH, Lichtenscheidt

Flüchtlinge forschen an deutschen Hochschulen

Dresden/Bonn, 13. Dezember 2016. Mit Unterstützung der Bonner Humboldt-Stiftung können ab dem Januar 2017 weitere 46 Wissenschaftler, die aus der Türkei, aus Syrien, dem Irak und anderen Ländern geflüchtet sind, an deutschen Hochschulen weiterforschen. Das teilte die Stiftung heute mit. In einer ersten Runde ihrer Philipp Schwartz-Initiative hatte sie bereits Stipendien an 23 geflüchtete geflüchtete Forscher vergeben. Dresden/Bonn, 13. Dezember 2016. Mit Unterstützung der Bonner Humboldt-Stiftung können ab dem Januar 2017 weitere 46 Wissenschaftler, die aus der Türkei, aus Syrien, dem Irak und anderen Ländern geflüchtet sind,…






Dieses 18 Meter tiefe Steiltal hat sich in den vergangenen Jahren durch Schmezflüsse in den Eispanzer gegraben. Foto: Ian Joughin, University of Washington

TU Dresden richtet Gletscher-Datenportal ein

Dresden, 12. Dezember 2016. Geodäten der TU Dresden haben ein neues Datenprotal für die Gletscherforschung eingerichtet. Dieses Portal zeigt die Fließgeschwindigkeiten von über 300 Gletschern entlang des grönländischen Eisschilds an. „Zum ersten Mal wird es für viele grönländische Gletscher möglich, Fließgeschwindigkeiten für einen Zeitraum von 1972 bis heute zu verfolgen und detailliert zu untersuchen“, teilte die Uni mit. Dresden, 12. Dezember 2016. Geodäten der TU Dresden haben ein neues Datenprotal für die Gletscherforschung eingerichtet. Dieses Portal zeigt die Fließgeschwindigkeiten von über 300 Gletschern entlang des grönländischen Eisschilds an….






Für seine Doktorarbeit über eine neue 3D-Biodrucktechnik bekam Felix Krujatz das Prädikat "summa cum laude" und einen Nachwuchs-Forscherpreis. Foto. Kirsten Mann

Frischluft für Gewebe aus dem 3D-Drucker

Sächsischen Akademie der Wissenschaften prämiert Biotechnologie von Felix Krujatz Dresden, 10. Dezember 2016. Damit sich künstlich erzeugtes menschliches Gewebe künftig selbst mit Sauerstoff versorgen kann, hat der Nachwuchsforscher Felix Krujatz von der TU Dresden eine neue biologische Drucktechnologie entwickelt. Die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig erkannte seiner Doktorarbeit „Entwicklung und Evaluierung neuer Bioreaktorkonzepte für phototrophe Mikroorganismen“, in der Maschinenbauexperte Krujatz diese Technologie beschrieben hat, ihren Nachwuchsförderpreis zu. Sächsischen Akademie der Wissenschaften prämiert Biotechnologie von Felix Krujatz Dresden, 10. Dezember 2016. Damit sich künstlich erzeugtes menschliches Gewebe künftig selbst mit Sauerstoff versorgen kann, hat der Nachwuchsforscher Felix Krujatz…






Ohne einen Porsche lässt es isch nur extrem schwer forschen. Foto: Porsche AG

440 Porsche-PS für Dresdner Verkehrsforscher

Dresden, 9. Dezember 2016. Keine Frage: Wer ernsthaft am vernetzten Fahren der Zukunft forschen will, brauch zwingend ein Gefährt, das mindestens 440 PS unter die Haube hat. Deshalb bekommt die TU Dresden am kommenden Mittwoch von der Porsche AG einen geeigneten Sportwagen gestellt: einen 440 PS starken Porsche Panamera 4S. Das hat die TU Dresden mitgeteilt. Dresden, 9. Dezember 2016. Keine Frage: Wer ernsthaft am vernetzten Fahren der Zukunft forschen will, brauch zwingend ein Gefährt, das mindestens 440 PS unter die Haube hat. Deshalb bekommt die…






Frank Jülicher. Foto: Katrin Boes

Leibnizpreis für Dresdner Biophysiker Jülicher

Dresden, 8. Dezember 2016. Der Dresdner Biophysiker Professor Dr. Frank Jülicher vom Max-Planck-Instituts für komplexe Systeme (MPI-PKS) erhält einen mit 2,5 Millionen euro dotierten Leibniz-Forschungspreis. die deutsche forschungsgemeinschaft (DFG) würdigt damit Jülichers „Leistungen im Bereich der theoretischen Biophysik , insbesondere für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Physik aktiver Prozesse in Zellen und Gewebe.“ Dresden, 8. Dezember 2016. Der Dresdner Biophysiker Professor Dr. Frank Jülicher vom Max-Planck-Instituts für komplexe Systeme (MPI-PKS) erhält einen mit 2,5 Millionen euro dotierten Leibniz-Forschungspreis. die deutsche forschungsgemeinschaft (DFG) würdigt…






Frank Fitzek (links) und Bruno Jacobfeuerborn sprechen über die Pläne 2017. Foto. Deutsche Telekom

TU Dresden und Telekom bauen 5G-Kooperation aus

Erste Forschungsergebnisse fließen schon in Produkte ein Dresden, 7. dezember 2016. Die Kooperation zwischen dem 5G-Labor der TU Dresden und der deutschen Telekom trägt ein knappes Jahr nach dem Start bereits Früchte: Das Telekommunikations-Unternehmen hat inzwischen begonnen, erste Forschungsergebnisse der Dresdner in ihre Produkte einzubauen. Beide Partner kündigten an, diese Zusammenarbeit im Jahr 2017 „auf sämtlichen Ebenen“ zu vertiefen. „Die Phase des Beschnupperns hat nicht lange angedauert“, betonte Telekom-Technikchef Bruno Jacobfeuerborn. „Stattdessen haben wir schnell uns immer öfter ausgetauscht und das 5G Lab Germany bei Schlüsselprojekten mit ins Boot geholt.“ Erste Forschungsergebnisse fließen schon in Produkte ein Dresden, 7. dezember 2016. Die Kooperation zwischen dem 5G-Labor der TU Dresden und der deutschen Telekom trägt ein knappes Jahr nach dem Start…






Wenn Nariko kämpft, dann mit vollem Körpereinsatz. Dabei bevorzugt sie praktischerweise leichte Bekleidung und eine lange Mähne, wie man sieht. Abb.: Koch Media

Japanische Videospiele: Forscher auf Spurensuche

Fernöstliche Computer-Games hinterließen weltweit ihre Abdrücke in der Populärkultur Leipzig, 6. Dezember 2016. Welche Spuren japanische Videospiele in der wletweiten Populärkultur hinterlassen haben, will eine Forschungsgruppe der Uni Leipzig untersuchen. Der Japanologe Dr. Martin Roth und der IT-Spezialist Leander Seige leiten das Projekt „Datenbasierte Spurensuche globaler Einflüsse japanischer Videospielkultur“, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 805.000 Euro fördert. Fernöstliche Computer-Games hinterließen weltweit ihre Abdrücke in der Populärkultur Leipzig, 6. Dezember 2016. Welche Spuren japanische Videospiele in der wletweiten Populärkultur hinterlassen haben, will eine Forschungsgruppe der Uni Leipzig untersuchen….






Dr. Olaf Bergmann. Foto: CRTD

Hirn und Herz sollen Selbstreparatur lernen

Neue Forschungsgruppen-Leiter Olaf Bergmann in Dresden Dresden, 4. Dezember 2016. Das menschliche Gehirn und das Herz galten noch vor wenigen Jahren als Organe, die sich nicht von allein reparieren können. Neuere Forschungen haben aber gezeigt, dass solche Regenerationen nach schweren Verletzungen prinzipiell angestoßen werden können, heilende Therapien also durchaus entwickelt werden können. Neue Forschungsgruppen-Leiter Olaf Bergmann in Dresden Dresden, 4. Dezember 2016. Das menschliche Gehirn und das Herz galten noch vor wenigen Jahren als Organe, die sich nicht von allein reparieren können….






Prof. Manfred Curbach. Foto: Heiko Weckbrodt

Carbonbeton-Entwickler aus Dresden gewinnen Zukunftspreis

Dresden, 30. November 2016. Die Professoren Manfred Curbach, Chokri Cherif und Peter Offermann sind die Gewinner des Deutschen Zukunftspreises 2016. Bundespräsident Joachim Gauck überreichte den mit 250.000 Euro dotierten Preis am 30. November in Berlin. Das teilte dei TU Dresden mit. Dresden, 30. November 2016. Die Professoren Manfred Curbach, Chokri Cherif und Peter Offermann sind die Gewinner des Deutschen Zukunftspreises 2016. Bundespräsident Joachim Gauck überreichte den mit 250.000 Euro dotierten Preis…






Blick ins Nanoanalyse-Labor. Foto: DCN

Dresdner Nanoexperten arbeiten an superschnellen Computern aus Nano-Drähten

Vor allem Silizium und Kohlenstoff sind als 1D-Nanomaterialien in der engeren Wahl Dresden, 29. November 2016. Dresdner Nanoexperten wollen mit eindimensionalen (1D) Nanodrähten aus Silizium oder Kohlenstoff weit leistungsfähigere Computer konstruieren als heute verfügbar. Diese Rechner sollen dann neuartige Anwendungen in der Automobilbranche, in Maschinenbau, Logistik, Energie, Sensorik, Medizin und Gesundheitsüberwachung ermöglichen. Vor allem Silizium und Kohlenstoff sind als 1D-Nanomaterialien in der engeren Wahl Dresden, 29. November 2016. Dresdner Nanoexperten wollen mit eindimensionalen (1D) Nanodrähten aus Silizium oder Kohlenstoff weit leistungsfähigere Computer…