Alle Artikel in: Forschung

Neues aus der Wissenschaft

Virtueller Maschinenbau in einer Computerprojektions-Höhle (Cave) der TU Dresden. Foto: Jürgen Lösel, LHD Dresden

Informatik an TU Dresden wächst gegen den Bundes-Trend

6 % mehr Studienanfänger Dresden, 4. Dezember 2017. Immer mehr junge Menschen studieren an der TU Dresden Informatik: Während bundesweit die Zahl der neu-immatrikulierten Informatik-Studenten im Wintersemester 2017/18 um 4,1 Prozent gesunken ist, legte sie an der Dresdner Uni um fast sechs Prozent zu. „Wir verfügen über exzellente Lehr- und Lernbedingungen“, erklärt sich das Dekan Prof. Uwe Aßmann. 6 % mehr Studienanfänger Dresden, 4. Dezember 2017. Immer mehr junge Menschen studieren an der TU Dresden Informatik: Während bundesweit die Zahl der neu-immatrikulierten Informatik-Studenten im Wintersemester 2017/18 um 4,1…

Gestochen scharfe Bilder und flüssige Darstellungen Virtueller Welten sollen die neuen organischen VR-Brillen von Fraunhofer Dresden möglich machen. Foto: Fraunhofer FEP Dresden

Organische Datenbrille in HD-Auflösung von Fraunhofer Dresden

Fraunhofer verspricht gestochen scharfe und flüssige VR-Darstellungen Dresden, 2. Dezember 2017. Dresdner Fraunhofer-Ingenieure arbeiten an einer neuen Generation leichterer und hochauflösender Datenbrillen für die „Virtuelle Realität“ (VR). Die Brillen können 1920 mal 1200 Bildpunkte darstellen und dies mit einem Tempo von 120 Bildern je Sekunde (fps). Einen Prototypen wollen die Entwickler vom Dresdner Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) vom 5. bis zum 7. Dezember 2017 auf dem „European Forum for Electronic Components and Systems” (EFECS) in Brüssel vorstellen. Fraunhofer verspricht gestochen scharfe und flüssige VR-Darstellungen Dresden, 2. Dezember 2017. Dresdner Fraunhofer-Ingenieure arbeiten an einer neuen Generation leichterer und hochauflösender Datenbrillen für die „Virtuelle Realität“ (VR). Die Brillen können…

Ohne nanoelektronik, moderne Sensoren und schnelle Datenverbindungen - zum Beispiel über 5G-Funk oder Licht-WLAN (Li Fi) - werden die hochautomatisierten Fabriken der "Industrie 4.0" nur schwer realisierbar sein. Das Fraunhofer-Photonikinstitut IPMS in Dresden arbeitet in der „Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland“ (FMD) aich an solchen Lösungen. Abb.: IPMS

Barkhausen-Institut für Industrie-Digitalisierung entsteht 2018 in Dresden

Land verspricht 5,3 Millionen Euro im Zuge der „Smart Systems Hub“-Initiative Dresden, 29. November 2017. Ein neues Barkhausen-Institut soll ab dem Jahr 2018 auf dem Campus der Technischen Universität Dresden (TUD) entstehen. Das Institut ist Teil des sächsischen „Smart Systems Hub“ und soll sich auf die Grundlagenforschung für die Industrie-Digitalisierung konzentrieren. Für die Aufbauphase bis 2020 hat der Finanzausschuss im Sächsischen Landtag nun rund 5,3 Millionen Euro zugesagt. Land verspricht 5,3 Millionen Euro im Zuge der „Smart Systems Hub“-Initiative Dresden, 29. November 2017. Ein neues Barkhausen-Institut soll ab dem Jahr 2018 auf dem Campus der Technischen Universität Dresden…

Studenten im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TUD

Soviel Studenten wie nie zuvor in Deutschland

Zuwachs um 1,5 % zum Vorjahr Wiesbaden, 28. November 2017. An deutschen Unis und Hochschulen sind zum Wintersemester 2017/2018 insgesamt 2,847 Millionen Studenten immatrikuliert. Das sind 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr und gleichzeitig auch so viele wie nie zuvor. Dies hat das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitgeteilt. Zuwachs um 1,5 % zum Vorjahr Wiesbaden, 28. November 2017. An deutschen Unis und Hochschulen sind zum Wintersemester 2017/2018 insgesamt 2,847 Millionen Studenten immatrikuliert. Das sind 1,5 Prozent mehr als…

Stefanie Sonntag ist im Jahr 2017 die beste Physiklaborantin in Deutschland. Foto: HZDR / S. Floss

Stefanie Sonntag ist beste Physiklaborantin in Deutschland

24-Jährige absolvierte ihre Ausbildung im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf Dresden/Berlin, 27. November 2017. Stefanie Sonntag vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) ist in diesem Abschlussjahr die beste Physiklaborantin in Deutschland. Das teilte das HZDR heute mit. Sonntag habe mit 98 von möglichen 100 Punkten ihre Prüfung zur Facharbeiterin abgelegt. Dafür habe der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die 24-Jährige nun ausgezeichnet. 24-Jährige absolvierte ihre Ausbildung im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf Dresden/Berlin, 27. November 2017. Stefanie Sonntag vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) ist in diesem Abschlussjahr die beste Physiklaborantin in Deutschland. Das teilte das HZDR…

Umgeben von Epikur, Marx, Aristoteles und anderen Denkern sinniert Dr. Helmut Gebauer über die Zusammenhänge von Technik und Gesellschaft. Foto: Heiko Weckbrodt

Ohne Unsicherheit wäre der Mensch undenkbar

Der Dresdner Technikphilosoph Dr. Helmut Gebauer im Oiger-Interview über komplexe Systeme und die Grenzen der Sicherheit Krisen, Kriegen und Naturkatastrophen schütteln die Welt, so erscheint es uns, wenn wir tagtäglichdie Nachrichten lesen, sehen oder hören. Gerät die Welt aus den Fugen oder sind diese Unsicherheiten Teil eines größeren Bildes? Oiger-Redakteur Heiko Weckbrodt hat darüber den 62-jährigen Technikphilosophen Dr. Helmut Gebauer vom „Zentrum für Interdisziplinäre Technikforschung“ (ZIT) an der TU Dresden befragt. Ständig hören und lesen wir über Forderungen nach mehr Sicherheit im Internet, im Straßenverkehr, nach einer sicheren Welt. Warum sind Menschen so versessen auf Sicherheit? Dr. Helmut Gebauer: Weil es ihnen durch permanente öffentliche Problematisierung erfolgreich eingeredet wurde. Gemessen an der Geschichte und der Situation in vielen anderen Ländern dieser Welt leben wir in Deutschland in ausgesprochen sicheren Verhältnissen, in Mitteleuropa schon seit über 70 Jahren in Frieden mit einem hohen Maß an Rechtssicherheit, technischer, wirtschaftlicher und sozialer Sicherheit. Im Zentrum von Politik und öffentlicher Aufmerksamkeit jedoch stehen Krisen: Krieg und Terror, Flüchtlingskrisen, Finanz- und Haushaltskrisen, Umweltkrisen, zunehmende Armut und prekäre Bildungs- und Arbeitsverhältnisse, …

Kurzporträt Dr. Helmut Gebauer

Der 62-jährige Technikphilosoph Dr. Helmut Gebauer leitet das „Zentrum für Interdisziplinäre Technikforschung“ (ZIT) an der TU Dresden. Dieses fachübergreifende Zentrum beschäftigt sich mit Technikfolgen auf die Gesellschaft, die Natur und die Persönlichkeit und entwickelt daraus Leitbilder. Zu den Forschungs-Schwerpunkten gehören Nachhaltigkeit, die Auswirkungen neuer Technologien und selbstorganisierende Prozesse. Der 62-jährige Technikphilosoph Dr. Helmut Gebauer leitet das „Zentrum für Interdisziplinäre Technikforschung“ (ZIT) an der TU Dresden. Dieses fachübergreifende Zentrum beschäftigt sich mit Technikfolgen auf die Gesellschaft, die Natur und…

Dr. Andreas Hornig bei der Verleihung des Oechsler-Preises mit Prof. Maik Gude, der seine Doktorarbeit betreut hatte. Foto: Michael Müller, TUD/ILK

Wenn Leichtbau-Verbundstoffe versagen

Oechsler-Preis für Dr. Hornig von der TU Dresden Dresden/Chemnitz, 24. November 2017. Um Autos und Flugzeuge leichter zu konstruieren, setzen viele Ingenieure auf Verbundwerkstoffe zum Beispiel aus Kohlenstoff, Glasfasern, Alu und anderen Materialien. Dr. Andreas Hornig von der TU Dresden hat in seiner Doktorarbeit nun beispielgebend untersucht, wie sich solche Materalien etwa bei einem Unfall verformen und schließlich versagen. Dafür hat ihm nun der „Wissenschaftliche Arbeitskreis der Universitätsprofessoren der Kunststofftechnik“ (WAK) auf der er Fachtagung „Technomer“ in Chemnitz  den Oechsler-Preis verliehen. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert. Oechsler-Preis für Dr. Hornig von der TU Dresden Dresden/Chemnitz, 24. November 2017. Um Autos und Flugzeuge leichter zu konstruieren, setzen viele Ingenieure auf Verbundwerkstoffe zum Beispiel aus Kohlenstoff, Glasfasern, Alu…

Flüchtlinge, Migranten, Einwanderer, Familiennachzug

IfW: 50.000 würden per Familiennachzug kommen

Kiel, 22. November 2017. Durch den bei den „Jamaika-Verhandlungen“ in Berlin so umstrittenen Familien-Nachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus würden weitere 50.000 bis 60.000 Menschen nach Deutschland kommen. Darauf hat das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel hingewiesen. Kiel, 22. November 2017. Durch den bei den „Jamaika-Verhandlungen“ in Berlin so umstrittenen Familien-Nachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus würden weitere 50.000 bis 60.000 Menschen nach Deutschland kommen. Darauf hat…

rof. Christoph Leyens leitet das Fraunhofer-Institut IWS in Dresden und das Verbundprojekt Agent 3D. Hier zeigt er das Stahl-Modell einer Triebwerk-Düse für eine ESA-Rakete - die Originalteile fertigen die Dresdner Ingenieure aus teurem Platin. Foto: Heiko Weckbrodt

Flugzeug-Turbinen: Fraunhofer-Laser verklammert Metall und Keramik

Fraunhofer-IWS Dresden entwickelt mit Rolls-Royce neue Triebwerk-Strukturen Dresden, 21. November 2017. Damit Flugzeug-Triebwerke leichter werden und auch extremen Temperaturwechseln widerstehen, setzen Antriebs-Konstrukteure immer öfter auch auf Keramik. Dresdner Fraunhofer-Ingenieure haben nun gemeinsam mit Rolls-Royce ein Verfahren entwickelt, um die Metall- und Keramikteile solcher neuen Turbinen eng zu verzahnen: Mit Lasern erzeugen sie Mikrostrukturen auf den Legierungen und klammern dadurch Keramik und Nickel sehr fest zusammen. Fraunhofer-IWS Dresden entwickelt mit Rolls-Royce neue Triebwerk-Strukturen Dresden, 21. November 2017. Damit Flugzeug-Triebwerke leichter werden und auch extremen Temperaturwechseln widerstehen, setzen Antriebs-Konstrukteure immer öfter auch auf Keramik. Dresdner Fraunhofer-Ingenieure haben…

Fördergeld für neuen Mikrosatelliten-Antrieb aus Dresden

1,5 Millionen Euro für CHES“ und „Morpheus“ Berlin/Dresden, 21. November 2017. Das Bundeswirtschaftsministerium bezuschusst für zwei Ausgründungen der TU Dresden mit 1,5 Millionen Euro. Das hat die Dresdner Uni mitgeteilt. Mit dem Geld sollen die Gründer die Projekte „CHES“ und „Morpheus“ zur Marktreife Einsatzreife führen. 1,5 Millionen Euro für CHES“ und „Morpheus“ Berlin/Dresden, 21. November 2017. Das Bundeswirtschaftsministerium bezuschusst für zwei Ausgründungen der TU Dresden mit 1,5 Millionen Euro. Das hat die Dresdner Uni mitgeteilt….

Kristallaggregat von Kupferkies, Bleiglanz, Zinkblende und Kalkspat. Foto: HZDR Jürgen JeibmannKristallaggregat von Kupferkies, Bleiglanz, Zinkblende und Kalkspat. Foto: HZDR Jürgen Jeibmann

Mehr kritische Metalle als bisher angenommen

Freiberger Forscher: Mehr wissenschaftliche Risikenanalysen für Rohstoff-Engpässe nötig Freiberg, 15. November 2017. Die europäische Wirtschaft ist wahrscheinlich weit empfindlicher für Lieferengpässe sogenannter „kritischer Metalle“ als bisher angenommen. Das geht aus einer Analyse des Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) hervor, das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört, sowie der Tu Chemnitz hervor. Die bisherigen Listen seien „nicht zuverlässig“, betonte Dr. Max Frenzel, einer der Autoren der Studie. Freiberger Forscher: Mehr wissenschaftliche Risikenanalysen für Rohstoff-Engpässe nötig Freiberg, 15. November 2017. Die europäische Wirtschaft ist wahrscheinlich weit empfindlicher für Lieferengpässe sogenannter „kritischer Metalle“ als bisher angenommen. Das geht aus…

Im Labor funktioniert die Reinigungsstufe schon ganz gut: Auf dieser Platte haben die Pilzenzyme den blauen Farbstoff - der hier beispielhaft für unerwünschte Biomoleküle steht - rund um den Pilz Hirsuta Trametes herum abgebaut. Abb.: Anett Werner, TUD

Hohler Pilzdamm gegen die Hormonflut

Dresdner Ingenieure arbeiten an einer bioaktiven Metallschaum-Stufe für Klärwerke Dresden, 8. November 2017. Ein Forscher-Konsortium „Xenokat“ unter Leitung der Mikrosystem-Expertin Dr. Anett Werner von der Technischen Universität Dresden (TUD) entwickelt derzeit ein neues Filtersystem für Klärwerke, um die Umwelt vor der Hormon-Flut aus den Toiletten und Biotech-Fabriken der Menschen zu schützen. Die Entwicklungspartner aus Dresden, Wolfenbüttel und Koblenz setzen dabei auf metallische Hohlkugeln, die mit Pilzenzymen geladen sind. Auf der schwedischen Messe „ELMIA Subcontractor“ in Jönköping wollen sie ihre ersten Fortschritte vom 14.-17. November 2017 zunächst einem Fachpublikum präsentieren. Im Mai 2019 sollen die ersten voll funktionsfähigen Filtersysteme fertig sein. Dann dürfte auch absehbar sein, ob das Prinzip zum Alltagseinsatz in Stadtwerken taugt. Dresdner Ingenieure arbeiten an einer bioaktiven Metallschaum-Stufe für Klärwerke Dresden, 8. November 2017. Ein Forscher-Konsortium „Xenokat“ unter Leitung der Mikrosystem-Expertin Dr. Anett Werner von der Technischen Universität Dresden (TUD) entwickelt…

Drachen Chamäleon

„Soziale Chamäleons“ sind beliebter

Studie: Wer nachahmt, wirkt sympathischer beim ersten Kennenlernen Leipzig/Berlin, 6. November 2017. Wer andere beim ersten Treffen etwas nachahmt, hat bessere Chancen, spontan vom Gegenüber als sympathisch eingeschätzt zu werden. Das haben Forscher der Uni Leipzig und der Freien Universität (FU) Berlin in Studie mit 139 Probanten herausgefunden. „In unserer Studie können wir zeigen, dass dieses Nachahmungsverhalten zu einer höheren Beliebtheit dieser sozialen Chamäleons führte“, berichtete FU-Sozialpsychologin Helén Liebermann. Studie: Wer nachahmt, wirkt sympathischer beim ersten Kennenlernen Leipzig/Berlin, 6. November 2017. Wer andere beim ersten Treffen etwas nachahmt, hat bessere Chancen, spontan vom Gegenüber als sympathisch eingeschätzt zu werden….

Fraunhofer-Testproduktion von neuartigen Batterien - darunter auch Lithium-Schwefel-Speicher - in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Fraunhofer testet Schwefelbatterien-Produktion mit Laser

30 % mehr Energiedichte in Batterien der nächsten Generation Dresden, 5. November 2017. Elektroautos wie auch Notebooks und Smartphones verwenden heute meist Lithium-Ionen-Batterien als Energiespeicher. Als mögliche Nachfolge-Technologie gelten Lithium-Schwefel-Batterien. Erste Muster kommen auf fast ein Drittel Prozent mehr Speicherdichte. Das heißt, die speichern bei gleichem Gewicht rund 30 Prozent mehr Energie – wobei da noch Spielraum nach oben ist, glaubt man den Experten. Dresdner Fraunhofer-Forscher haben nun ein lasergestütztes Verfahren entwickelt, um Elektroden für diese neuen Batterien hochautomatisiert zuzuschneiden. 30 % mehr Energiedichte in Batterien der nächsten Generation Dresden, 5. November 2017. Elektroautos wie auch Notebooks und Smartphones verwenden heute meist Lithium-Ionen-Batterien als Energiespeicher. Als mögliche Nachfolge-Technologie gelten Lithium-Schwefel-Batterien….