Alle Artikel in: Forschung

Neues aus der Wissenschaft

Energiesparender Germanium Nanodraht Transistor, der durch ein elektrisches Signal in einen p- oder einen n- leitenden Zustand gebracht werden kann. Transmissionselektronenmikroskop-Aufnahme des Querschnittes. Abb.: Namlab / TUD

Dresdner entwickeln Germanium-Transistor neuen Typs

Schalter aus Nanodrähten soll für bessere Stromspar-Chips sorgen Dresden, 4. Februar 2017. Forscher der TU Dresden haben Computerchip-Schalter aus der Urzeit der Mikroelektronik mit Nanotechnologie neu designt und dadurch stark verbessert. Ein Team um Jens Trommer und Dr. Walter Weber von der NaMLab gGmbH und vom Zukunftelektronik-Forschungszentrum cfaed der Uni entwickelte einen Transistor, der aus Germanium-Nanodrähten statt aus Silizium besteht. Dieser besonders stromsparsame Nanoschalter lässt sich sowohl im Negativ- wie im Positiv-Ladungsbetrieb (Elektronen- oder Lochladungen oder auch n- bzw. p-Modus genannt) betreiben und kombiniert damit zwei Schaltungen, für die in heutigen Computerchips zwei verschiedene Silizium-Transistoren nötig sind. Schalter aus Nanodrähten soll für bessere Stromspar-Chips sorgen Dresden, 4. Februar 2017. Forscher der TU Dresden haben Computerchip-Schalter aus der Urzeit der Mikroelektronik mit Nanotechnologie neu designt und dadurch stark…






Die spezielle Anordnung von vier Löchern („Antidots“) in einer Schicht aus Kobalt erlaubt bereits 15 unterschiedliche Typen von Zahlenkombinationen für die Programmierung, wie Forscher am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) berechnet haben. Grafik: HZDR

Spinwelle reitet im Lochgitter

Rantej Bali vom Zentrum Rossendorf will mit magnetischen Kobalt-Netzen neue Horizonte für die Computer- und Sensortechnologie öffnen Dresden, 3. Februar 2017. Dr. Rantej Bali vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) hat gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland, Singapur und Australien einen Weg gefunden, um magnetische Nano-Lochgitter („Antidots“) bei Zimmertemperatur zu programmieren – und zwar so, dass sie die eingegebenen Informationen nicht „vergessen“. Perspektivisch könnte dies „neue Wege für die Computertechnik und Sensortechnologie eröffnen“, schätzt der 35-jährige Materialwissenschaftler aus Indien ein. Rantej Bali vom Zentrum Rossendorf will mit magnetischen Kobalt-Netzen neue Horizonte für die Computer- und Sensortechnologie öffnen Dresden, 3. Februar 2017. Dr. Rantej Bali vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) hat gemeinsam…






Der Nano e-drive . Foto: Fraunhofer IPMS

Motoren für die Nanowelt

Forscher aus Dresden und Cottbus entwickeln neue elektrostatische Mikro-Antriebe Dresden/Cottbus, 2. Februar 2017. Acht Wissenschaftler aus Dresden und Cottbus haben gemeinsam eine neue Klasse von winzig kleinen Antrieben (Aktoren) entwickelt. Statt auf dem piezoelektrischen Effekt wie heutige Mikromotoren basieren sie auf dem elektrostatischen Mechanismen. Die Wissenschaftler und ihre Partner wollen nun untersuchen, wie sich diese patentierten Aktoren zum Beispiel in Mikropumpen, Mikroventilen, Lautsprechern sowie in Zoom- und Bildstabilisierungssystemen für Smartphones einsetzen lassen. Forscher aus Dresden und Cottbus entwickeln neue elektrostatische Mikro-Antriebe Dresden/Cottbus, 2. Februar 2017. Acht Wissenschaftler aus Dresden und Cottbus haben gemeinsam eine neue Klasse von winzig kleinen Antrieben (Aktoren) entwickelt….






Die Wissenschaftsausstellung von Dresden-Concept war zunächst auf dem Neumarkt in Dresden zu sehen. Foto: Oliver Killig

Dresdner Wissenschafts-Schau geht auf internationale Tournee

Carbonbeton, Zukunftselektronik und Stadtbäume ab Mai in London Dresden/London, 2. Februar 2017. Die Wissenschaftsausstellung des Institutsverbundes „Dresden-Concept“ geht nach ihrer Premiere auf dem Neumarkt in Dresden demnächst auf internationale Tournee: Ab Mai zeigt sie im King’s College London sächsische Spitzenforschungs-Ergebnisse. Ab September ist sie dann auf dem „Plac Solny“ neben dem Rathaus-Platz in Breslau zu sehen. Das hat die TU Dresden – ein Mitglied von „Dresden-Concept“ – angekündigt. Carbonbeton, Zukunftselektronik und Stadtbäume ab Mai in London Dresden/London, 2. Februar 2017. Die Wissenschaftsausstellung des Institutsverbundes „Dresden-Concept“ geht nach ihrer Premiere auf dem Neumarkt in Dresden demnächst auf internationale Tournee:…






Wissenschaftliche Mitarbeiter untersuchen im PEZ-Entwicklungszentrum der TU Dresden mit Roboterhilfe, wie belastbar neue Verbundmaterialen sind. Foto. Heiko Weckbrodt

Sachsen wollen bessere Hightech-Werkstoffe entwickeln

Land fördert Forschungsallianz „Amareto“ mit 5,5 Millionen Euro Dresden, 30. Januar 2017. Damit die sächsische Industrie Hightech-Werkstoffe für sparsame Autos, Flugzeuge und andere Maschinen schneller und effizienter als die internationale Konkurrenz entwickeln kann, haben Wissenschaftler aus Dresden, Chemnitz und Freiberg eine neue Forschungs-Allianz geschmiedet. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) hat ihnen dafür am Montag in Dresden bis zum Jahr 2020 insgesamt 5,5 Millionen Euro Fördergeld aus EU-Töpfen zugesagt. Beteiligt sind die Technischen Universitäten Dresden, Chemnitz und Freiberg sowie das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) in Chemnitz. Land fördert Forschungsallianz „Amareto“ mit 5,5 Millionen Euro Dresden, 30. Januar 2017. Damit die sächsische Industrie Hightech-Werkstoffe für sparsame Autos, Flugzeuge und andere Maschinen schneller und effizienter als die internationale…






Besonders deutschsprachige Länder sind für junge Deutsche als Studienland interesstant. Abb.: destatis

Immer mehr Deutsche studieren im Ausland

Wiesbaden, 26. Januar 2017. Immer mehr junge Deutsche studieren im Ausland. Bei der jüngsten Erhebung im Jahr 2014 registrierte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden rund 137.300 deutsche Studenten aus ausländischen Hochschulen. Das waren 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Wiesbaden, 26. Januar 2017. Immer mehr junge Deutsche studieren im Ausland. Bei der jüngsten Erhebung im Jahr 2014 registrierte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden rund 137.300 deutsche Studenten aus…






Dresdner Fraunhofer-Ingenieure haben gemeinsam mit weiteren Partnern im Projekt LOMID (Large cost-effective OLED microdisplays and their applications) eine neue Generation von OLED-Mikrobildschirmen für VR-und AR-Brillen entwickelt. Abb.: Frauunhofer FEP

Mehr Durchblick für Sehschwache durch organische Digitalbrillen

Dresdner Ingenieure entwickeln neue Generation von OLED-Mikro-Bildschirmen Dresden, 5. Januar 2016. Dresdner Fraunhofer-Forscher wollen Sehschwachen mit Digitalbrillen wieder zu mehr Durchblick verhelfen. Sie testen derzeit Prothesen, die mit organischen Bildschirmen ausgestattet sind. Diese Prothesen erlauben dem Sehschwachen den Blick sowohl auf die reale Umwelt wie auch eine digital aufgebesserte Sicht („Erweiterte Realität“ beziehungsweise englisch „Augmented reality“ = AR). Koppelt man solche Spezialbrillen mit Kameras, könnte es in Zukunft zum Beispiel möglich sein, eine Art ständig präsente Lupe für das Alltagsleben bereitzustellen. Dresdner Ingenieure entwickeln neue Generation von OLED-Mikro-Bildschirmen Dresden, 5. Januar 2016. Dresdner Fraunhofer-Forscher wollen Sehschwachen mit Digitalbrillen wieder zu mehr Durchblick verhelfen. Sie testen derzeit Prothesen, die mit organischen Bildschirmen…






Echte Molekularelektronik ermöglicht auch biegsame und hauchdünne Solarzellen. Foto: IAPP TUD

Vision vom Molekül-Computer

Dresden richtet ECME-Konferenz für Molekulare Elektronik aus Dresden, 4. Januar 2017. Gastgeber für die Europäische Konferenz für Molekularelektronik wird in diesem Jahr erstmals Dresden sein. Voraussichtlich rund 400 bis 500 internationale Wissenschaftler werden Ende August ins Kongresszentrum an der Elbe kommen und sich auf der „14. European Conference on Molecular Electronics“ (ECME) fünf Tage über die neuesten Forschungstrends in der Welt der superkleinen Speicher und Datenverarbeiter austauschen. Themen werden beispielsweise organische Elektronik, Nano-Bauelemente und Transportphänomene in neuen Materialien sein. Etwa zwei Drittel der ECME-Fachbesucher kommen erfahrungsgemäß aus Europa, das restliche Drittel aus dem außereuropäischen Ausland. Dresden richtet ECME-Konferenz für Molekulare Elektronik aus Dresden, 4. Januar 2017. Gastgeber für die Europäische Konferenz für Molekularelektronik wird in diesem Jahr erstmals Dresden sein. Voraussichtlich rund 400 bis 500…






Als eine neue Form täglicher Meditation kann sie die soziale Verbundenheit zwischen einander fremden Menschen steigern und so das Gefühl von Einsamkeit reduzieren: Die kontemplative Dyade. Foto: MPI CBS

Gemeinsame Meditation per Smartphone mindert Einsamkeit

Leipziger Planck-Forscher entwickeln Dyaden-App Leipzig, 4. Januar 2016. Gemeinsames Meditieren mit hochkonzentrierten Dialogen hilft gegen die Einsamkeit – auch wenn Fremde nur per Smartphone-App miteinander meditieren. Das haben Forscher des Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften herausgefunden. Leipziger Planck-Forscher entwickeln Dyaden-App Leipzig, 4. Januar 2016. Gemeinsames Meditieren mit hochkonzentrierten Dialogen hilft gegen die Einsamkeit – auch wenn Fremde nur per Smartphone-App miteinander meditieren. Das haben Forscher des…






Konstruieren als angehende Bauingenieure Kanus und andere Boote aus Beton, um die Theorie aus dem studium praktisch anzuwenden: Markus Taubert (links), Sebastian Diesel und Theresa Juraschitz vom Betonboot-Team der TU Dresden. Foto (bearbeitet/freigestellt): Heiko Weckbrodt

Dresdner wollen mit Betonboot mit Rutsche Regatta gewinnen

Bauingenieur-Studenten bitten Internetschwarm um Hilfe Dresden, 3. Januar 2016. Mit einer schwimmenden Wasserrutsche aus Beton wollen rund 30 Studenten der Technischen Universität Dresden im Sommer 2017 eine Boots-Regatta in Köln gewinnen. Um ihren schwimmenden Spielplatz zu bauen, bitten die jungen Betonboot-Bauer nun um Spenden vom Internetschwarm: Bis zum 15. Januar möchten sie per Crowdfunding (Schwarmfinanzierung) auf der Dresdner Internet-Plattform „Startnext“ mindestens 8000 Euro einsammeln. Zehn Prozent der Summe sind bisher beisammen. „Crowdfunding setzen wir zum ersten Mal ein“, sagt die 21-jährige Bauingenieur-Studentin Theresa Juraschitz vom Dresdner Betonboot-Team. Sie sei gespannt, ob der Internetschwarm helfen könne. Bauingenieur-Studenten bitten Internetschwarm um Hilfe Dresden, 3. Januar 2016. Mit einer schwimmenden Wasserrutsche aus Beton wollen rund 30 Studenten der Technischen Universität Dresden im Sommer 2017 eine Boots-Regatta in Köln…






Prototyp eines antiferromagnetischen magnetoelektrischen Speicherchips, der von Forschern aus Dresden und Basel entwickelt wurde. Er besteht aus einer dünnen Chromoxid-Schicht (Cr2O3) zum Speichern, auf der die Physiker eine weitere ultradünne Platinschicht aufbringen, die zum Auslesen genutzt wird. Abbildung: T. Kosub

Rossendorfer entwickeln neuen Magnet-Datenspeicher

Dresden/Basel, 3. Januar 2016. Physiker und Materialforscher aus Dresden und Basel haben den Prototypen für einen neuen magnetischen Speicher entwickelt, der sich Daten ohne ständige Stromzufuhr merken kann. Die Wissenschaftler wollen damit den Weg zu Smartphones und Rechenzentren eröffnen, die viel weniger elektrische Energie als Abwärme verpulvern als heutige Computer. Dresden/Basel, 3. Januar 2016. Physiker und Materialforscher aus Dresden und Basel haben den Prototypen für einen neuen magnetischen Speicher entwickelt, der sich Daten ohne ständige Stromzufuhr merken kann. Die Wissenschaftler…






Dr. Michael Bussmann leitet am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf eine Forschertruppe, die die komplexen Prozesse in Laser-Protonen-Beschleunigern für die Krebsbehandlung in Supercomputern simulieren. Foto: Heiko Weckbrodt

Supercomputer helfen im Kampf gegen Krebs

Forscherteam in Dresden simuliert mit Großrechnern neue Waffen gegen Tumore Dresden, 29. Dezember 2016. Um künftig kleinere und billigere Protonen-Beschleuniger für die Krebstherapie bauen zu können, simulieren Forscher vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) die Konstruktionsprinzipien und Abläufe dafür auf einem der weltweit schnellsten Supercomputer. Der heißt „Titan“ und steht im „Oak Ridge National Laboratory“ in den USA. Dieser Rechenriese kann die Wechselwirkung extrem kurzer Laserblitze mit über 100 Milliarden geladenen Teilchen, wie sie für die Protonentherapie gebraucht werden, vorab berechnen. Möglich machen dies 18 688 Tesla-Grafikprozessoren des US-Konzerns „Nvidia“ – und spezielle Programm-Codes, die Physiker und Informatiker aus Dresden geschrieben haben. Forscherteam in Dresden simuliert mit Großrechnern neue Waffen gegen Tumore Dresden, 29. Dezember 2016. Um künftig kleinere und billigere Protonen-Beschleuniger für die Krebstherapie bauen zu können, simulieren Forscher vom Helmholtz-Zentrum…






Viele Verlage wollen lieber Papierbücher als eBooks verkaufen - die Leser sehen das zunehmend anders. Abb.: DBV

Ministerin Stange: Forschung braucht freien Zugang zu digitalem Wissen

Dresden, 23. Dezember 2016. Die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) hat die heute von der Kultusministerkonferenz, der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) unterzeichnete vorläufige Vereinbarung über die Verwendung digitaler Schriftwerke für Lehre und Forschung an Hochschulen begrüßt. Dresden, 23. Dezember 2016. Die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) hat die heute von der Kultusministerkonferenz, der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) unterzeichnete vorläufige Vereinbarung über die…






Stipendiaten besuchen die Alexander-von-Humbold-Stiftung Foto: AvH, Lichtenscheidt

Flüchtlinge forschen an deutschen Hochschulen

Dresden/Bonn, 13. Dezember 2016. Mit Unterstützung der Bonner Humboldt-Stiftung können ab dem Januar 2017 weitere 46 Wissenschaftler, die aus der Türkei, aus Syrien, dem Irak und anderen Ländern geflüchtet sind, an deutschen Hochschulen weiterforschen. Das teilte die Stiftung heute mit. In einer ersten Runde ihrer Philipp Schwartz-Initiative hatte sie bereits Stipendien an 23 geflüchtete geflüchtete Forscher vergeben. Dresden/Bonn, 13. Dezember 2016. Mit Unterstützung der Bonner Humboldt-Stiftung können ab dem Januar 2017 weitere 46 Wissenschaftler, die aus der Türkei, aus Syrien, dem Irak und anderen Ländern geflüchtet sind,…






Dieses 18 Meter tiefe Steiltal hat sich in den vergangenen Jahren durch Schmezflüsse in den Eispanzer gegraben. Foto: Ian Joughin, University of Washington

TU Dresden richtet Gletscher-Datenportal ein

Dresden, 12. Dezember 2016. Geodäten der TU Dresden haben ein neues Datenprotal für die Gletscherforschung eingerichtet. Dieses Portal zeigt die Fließgeschwindigkeiten von über 300 Gletschern entlang des grönländischen Eisschilds an. „Zum ersten Mal wird es für viele grönländische Gletscher möglich, Fließgeschwindigkeiten für einen Zeitraum von 1972 bis heute zu verfolgen und detailliert zu untersuchen“, teilte die Uni mit. Dresden, 12. Dezember 2016. Geodäten der TU Dresden haben ein neues Datenprotal für die Gletscherforschung eingerichtet. Dieses Portal zeigt die Fließgeschwindigkeiten von über 300 Gletschern entlang des grönländischen Eisschilds an….