Alle Artikel in: Forschung

Neues aus der Wissenschaft

Sitzbildnis Ramses VI. Foto: Ägyptisches Museum, Universität Leipzig

Sachsen graben Ramses-Relief am Ort der Schöpfung aus

Kairo/Leipzig, 1. November 2016. Archäologen der Uni Leipzig haben in der ägyptischen Hauptstadt bedeutende Relikte aus der Pharaonen-Zeit entdeckt. Sie gruben im früheren „Heliopolis“, das den alten Ägyptern als Ort der Weltschöpfung galt, Relief-Szenen aus der Zeit von Ramses II., außerdem einen zweiten Tempel des bedeutenden Herrschers sowie ein Sitzbildnis Ramses VI. und die Pfote einer kolossalen Sphinx aus. Das hat die Uni Leipzig heute mitgeteilt. Kairo/Leipzig, 1. November 2016. Archäologen der Uni Leipzig haben in der ägyptischen Hauptstadt bedeutende Relikte aus der Pharaonen-Zeit entdeckt. Sie gruben im früheren „Heliopolis“, das den alten Ägyptern als Ort…






Logo: Fraunhofer

Institute in Sachsen bieten Flüchtlingen Jobs und Lehrstellen an

Freistaat schießt eine Million Euro pro Jahr zu Dresden, 27. Oktober 2016. Die Fraunhofer-Gesellschaft und die Leibniz-gemeinschaft wollen ab sofort jährlich bis 120 Flüchtlingen Jobs, Praktika und Lehrstellen in ihren sächsischen Forschungsinstituten anbieten. Der Freistaat unterstützt diese und weitere Integrations-Projekte an Instituten mit einer Million Euro pro Jahr, wenn der landtag dem noch zustimmt. Das haben die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) und Vertreter der beteiligten Forschungsgesellschaften heute in Dresden angekündigt. Freistaat schießt eine Million Euro pro Jahr zu Dresden, 27. Oktober 2016. Die Fraunhofer-Gesellschaft und die Leibniz-gemeinschaft wollen ab sofort jährlich bis 120 Flüchtlingen Jobs, Praktika und Lehrstellen in ihren…






Die Modellfabrik ist als "Testbett" für das "industrielle Internet der Dinge" konzipiert. Abb.: HTW Dresden

Sachsens Unis machen sich in den deutschen Top 10 breit

Deutschland-Vergleich von Wirtschaftswoche und Universum Dresden, 27. Oktober 2016. Sächsische Hochschulen und Universitäten gehören – vor allem in den wirtschafts- und ingenieurnahen Fächern – zu den besten Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland. Das geht aus dem neuen Hochschul-Ranking 2016 hervor, das die „Wirtschaftswoche“ nun veröffentlicht hat. Für die Ranglisten hatte die Beratungsgesellschaft „Universum“ über 500 Personalverantwortliche deutscher Unternehmen befragt, welche Hochschulen für ihre Bedürfnisse am besten ausbilden. Deutschland-Vergleich von Wirtschaftswoche und Universum Dresden, 27. Oktober 2016. Sächsische Hochschulen und Universitäten gehören – vor allem in den wirtschafts- und ingenieurnahen Fächern – zu den besten Bildungseinrichtungen in ganz…






Sieht aus wie psychodelische Kunst, ist aber tatsächlich eine Simulation der ersten von LIGO beobachteten verschmelzenden Schwarzen Löcher. Abb.: S. Ossokine, A. Buonanno, R. Haas (Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik)

Jungphysiker wollen trotz Pegida in Dresden tagen

jDPG hat 10 Jahre nach Gründung in Dresden nun über 3600 Mitglieder Dresden, 26. Oktober 2016. Was vor zehn Jahren in Dresden als kleiner Studentenzirkel in Europas größter Physiker-Organisation entstand, ist zu einem bundesweiten Netzwerk junger Nachwuchsforscher gewachsen: Die „Junge Deutsche Physikalische Gesellschaft“ (jDPG) hat inzwischen 31 Regionalgruppen und mehr als 3600 Mitglieder gewonnen. Ihren Jubiläumskongress hält das Nachwuchs-Netzwerk vom 28. Oktober bis 1. November in ihrer „Geburtsstadt“ Dresden ab. Das hat die Muttergesellschaft DPG mitgeteilt. jDPG hat 10 Jahre nach Gründung in Dresden nun über 3600 Mitglieder Dresden, 26. Oktober 2016. Was vor zehn Jahren in Dresden als kleiner Studentenzirkel in Europas größter Physiker-Organisation entstand,…






Mönche wie der gelehrte William von Ockham (nach dem auch das "Ockhamsche Rasiermesser" benannt ist) vernetzten sich schon im Mittelalter international. Abb.: Wikipedia, Moscarlop, GNU-Free-Lizenz

Wie Mönche Europa früh vernetzten

Kongress über Ordensgeschichte in Dresden Dresden, 25. Oktober 2016. Viel ist schon über die gleichermaßen segensreiche wie reaktionäre Rolle gesagt und geschrieben worden, die die katholische Kirche und ihre Glieder im Mittelalter spielten: Hier die gelehrten Mönche, die antikes Wissen über die „Dunkle Zeit“ hinweg retteten, da die Inquisitoren, die angebliche Hexen und Ketzer verbrennen ließen. Kongress über Ordensgeschichte in Dresden Dresden, 25. Oktober 2016. Viel ist schon über die gleichermaßen segensreiche wie reaktionäre Rolle gesagt und geschrieben worden, die die katholische Kirche und ihre Glieder…






Das Kunststoffzentrum Oberlausitz. Visualisierung: msp Architekten

Fraunhofer richtet Kunststoff-Zentrum in Oberlausitz ein

Zittau, 25. Oktober 2016. Die Fraunhofer-Gesellschaft (FHG) will ihre Entwicklungs-Aktivitäten in der Dreiländerdreieck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien ausbauen. Sie weiht deshalb am 2. November in Zittau ein Fraunhofer-Kunststoffzentrum Oberlausitz ein. Zittau, 25. Oktober 2016. Die Fraunhofer-Gesellschaft (FHG) will ihre Entwicklungs-Aktivitäten in der Dreiländerdreieck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien ausbauen. Sie weiht deshalb am 2. November in Zittau ein Fraunhofer-Kunststoffzentrum Oberlausitz…






Das neue Elektronikzentrum cfaed der TU Drseden ist eigentlich ein Sammelsurium vielert An- und Neubauten am Barkhausen-Bau. Foto: Heiko Weckbrodt

Neues Elektronikzentrum in Dresden rohbaufertig

EU und Land investieren 36,5 Millionen Euro an der TU Dresden Dresden, 21. Oktober 2016. Der rohe Bau für das neue Exzellenzzentrum für fortgeschrittene Elektronik („cfaed“) der TU Dresden steht: Bauarbeiter, Forscher und Politiker feierten gestern Richtfest. Nach dem Innen-Ausbau wollen dort Ende 2017 rund 300 Physiker, Elektronikforscher, Chemiker und andere Wissenschaftler unter Führung von Mobilfunk-Guru Prof. Gerhard Fettweis einziehen. Sie waren bisher auf dem Uni-Campus verstreut. Sie können dann am neuen Standort Hand in Hand und mit modernster Technik nach Wegen zur Computertechnik der Zukunft suchen. EU und Land investieren 36,5 Millionen Euro an der TU Dresden Dresden, 21. Oktober 2016. Der rohe Bau für das neue Exzellenzzentrum für fortgeschrittene Elektronik („cfaed“) der TU Dresden steht:…






Karbonfasernetze aus Dresden verstärken anstelel von Stahl den Beton. Foto: C³ - Jörg Singer.

Zentrum für Faserwerkstoffe in Dresden gegründet

Dresden, 13. Oktober 2016. Forscher der TU und von Fraunhofer- und Lebniz-Instituten aus Dresden haben ein neues Zentrum für Hochleistungs-Faserwerkstoffe gegründet. Das teilte die TU mit. Diese Werkstoffe sind für den Leichtbau enorm wichtig. Immer mehr Industriezweige setzen sie ein, um ihre Produkte leichter und stabiler bauen zu können. Dresden, 13. Oktober 2016. Forscher der TU und von Fraunhofer- und Lebniz-Instituten aus Dresden haben ein neues Zentrum für Hochleistungs-Faserwerkstoffe gegründet. Das teilte die TU mit. Diese Werkstoffe sind für…






Mit 3D-Druckern lassen sich heute nahezu beliebige Einzelteile aus Kunststoff kreieren. Günstige 3D-Drucker kosten nur noch zwischen 500 und 3000 Euro. Foto: Makerbot

Sessel aus dem 3D-Biodrucker

Dresden, 6. Oktober 2016. Damit Polstersessel, Stühle und Tische in Zukunft gleich im Möbelmarkt nach Kundenwunsch individuell hergestellt werden können, wollen Dresdner Holzforscher neuartige 3D-Biodrucker entwickeln. Diese „BioxXprinter“ sollen Möbelstücke und deren Polster Schicht für Schicht aus aufgeschmolzenen Bio-Werkstoffen erzeugen. In Frage kommen nachwachsende Rohstoffe wie eben Holz, das aber druckfähig gemacht werden müsste. Als Vorlage könnten dabei Computermodelle dienen, die Verkäufer und Kunde zuvor gemeinsam am Tablettrechner gestaltet haben. Dresden, 6. Oktober 2016. Damit Polstersessel, Stühle und Tische in Zukunft gleich im Möbelmarkt nach Kundenwunsch individuell hergestellt werden können, wollen Dresdner Holzforscher neuartige 3D-Biodrucker entwickeln. Diese „BioxXprinter“ sollen Möbelstücke…






Dr. Doreen Schmiedel von der TU Dresden. Foto: Doreen Schmiedel

Neophyten-Forscherin der TU Dresden ausgezeichnet

Dr. Schmiedel untersucht, wie neue Arten den Wald umkrempeln Dresden, 4. Oktober 2016. Beim Stichwort „Globalisierung“ mögen viele Menschen zuerst an Zocker-Banken, an internationale Multis oder an Freihandel denken. Doch wenn die Welt zu einem großen Dorf zusammenwächst, hat dies nicht allein wirtschaftliche und soziale Folgen, sondern auch ökologische. Wenn beispielsweise mit den globalen Warenströmen in Amerika beheimatete Baumarten oder australische Insekten nach Europa gelangen, können diese „Neophyten“ (Neue Pflanzen) und „Neozoen“ (neue Tiere) das natürliche Gleichgewicht der hiesigen Fauna und Flora durcheinander bringen. Über eben solche Phänomene forscht sehr erfolgreich Dr. Doreen Schmiedel von der TU Dresden. Eine Expertenjury hat deshalb die 35-Jährige mit dem „Deutschen Forstwissenschaftspreis“ ausgezeichnet, wie die TU heute mitteilte. Dr. Schmiedel untersucht, wie neue Arten den Wald umkrempeln Dresden, 4. Oktober 2016. Beim Stichwort „Globalisierung“ mögen viele Menschen zuerst an Zocker-Banken, an internationale Multis oder an Freihandel denken. Doch…






Direktor Burkard Hillebrands vor der Helium-Anlage des IFW Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Forschung und ihre gesellschaftliche Dividende

Der neue Direktor Prof. Hillebrands will das IFW Dresden zum führenden Materialforschungs-Institut in Deutschland machen Der Physiker Prof. Burkard Hillebrands ist der neue wissenschaftliche Direktor im Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden. Er löst Interims-Direktor Prof. Manfred Hennecke ab, der in den Ruhestand geht. Hillebrands will das IFW zum deutschlandweit führenden Institut für Materialforschung machen, kündigte der 59-Jährige im Interview an. DNN-Mitarbeiter Heiko Weckbrodt hat ihn kurz vor dem offiziellen Amtswechsel am 4. Okober über seine Motive und Pläne ausgefragt. Warum haben Sie sich für Dresden entschieden? Prof. Hillebrands: Dresden ist eine hochinteressante Stadt und zusammen mit Berlin und München einer der drei führenden Wissenschaftsstandorte in Deutschland, an denen Forschung auf höchstem Niveau betrieben wird. Und es gibt hier eine enorm hohe Dichte exzellenter Wissenschaftler. Der neue Direktor Prof. Hillebrands will das IFW Dresden zum führenden Materialforschungs-Institut in Deutschland machen Der Physiker Prof. Burkard Hillebrands ist der neue wissenschaftliche Direktor im Leibniz-Institut für Festkörper- und…






Studenten im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TUD

Jeder zweite Uni-Absolvent schließt als Master ab

Wiesbaden, 3. Oktober 2016. Der Bachelor ist inzwischen der beliebteste Studien-Abschluss in Deutschland, gefolgt vom Master, der ein Aufbaustudium voraussetzt. Das geht aus einer Aufstellung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden hervor. Wiesbaden, 3. Oktober 2016. Der Bachelor ist inzwischen der beliebteste Studien-Abschluss in Deutschland, gefolgt vom Master, der ein Aufbaustudium voraussetzt. Das geht aus einer Aufstellung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in…






Dr. Oliver Arnold voim Dresdner Extellenzzentrum cfaed hat den "Tomahawk 2" mitentwickelt - er entwarf den "Koordinator" für die 20 Kerne des Prozessors mit. Foto: Heiko Weckbrodt

Edge Cloud: Bald Supercomputer an jeder Straßenecke

Dresden ist Dreh- und Angelpunkt für 5G-Mobilfunk Dresden, 1. Oktober 2016. Die sächsische Landeshauptstadt hat sich zu einem „Dreh- und Angelpunkt der Entwicklung des zukünftigen Netzstandards der 5. Generation“ (5G) entwickelt. Das hat Prof. Gerhard Fettweis von der TU Dresden nach der 5G-Entwicklerkonferenz „IEEE 5G Summit“ 2016 eingeschätzt. Bei kommenden Konferenzen dieser Art wolle er indes „noch stärker die Region mit ins Boot bekommen, denn das Potenzial des Taktilen Internets bietet der hervorragenden Technologielandschaft in Sachsen unzählige Entwicklungschancen“, erklärte Fettweis, der die Tagung gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Frank Fitzek vom 5G Lab Germany organisiert hatte. Dresden ist Dreh- und Angelpunkt für 5G-Mobilfunk Dresden, 1. Oktober 2016. Die sächsische Landeshauptstadt hat sich zu einem „Dreh- und Angelpunkt der Entwicklung des zukünftigen Netzstandards der 5. Generation“ (5G)…






"Wir sind in einer spannenden Forschungsphase", sagt 5G-Experte Dr. Rico Radeke vom 5G Lab Germany, der hier gerade mit Datenbrillen experimentiert, die beim Ballspiel die Zeitverzögerungen im Mobilfunk simulieren. Foto: Heiko Weckbrodt

5G-Funk wird alles auf den Kopf stellen

Gipfeltreffen in Dresden schlägt Weg-Pflöcke zu einer Mobilfunk-Revolution ein Dresden, 28. September 2016. Rund 500 Forscher und Industrievertreter wollen morgen auf dem Gipfeltreffen „IEEE 5G Summit“ in Dresden die Wege zum Mobilfunk der 5. Generation (5G) besprechen. Und sie möchten ausloten, welche Chancen die neue Datentechnik eröffnet. „5G wird alles auf den Kopf stellen: Fertigungsprozesse, Medizin, Automobilproduktion, Agrarindustrie – alle Branchen, in denen Deutschland heute gut ist“, sagte Gipfel-Mitorganisator Prof. Gerhard Fettweis vom „5G Lab Germany“ der TU Dresden. Sachsen habe hier die Chance, einen der ganz großen globalen Innovationsmotoren der nächsten Jahre mitzudesignen. Gipfeltreffen in Dresden schlägt Weg-Pflöcke zu einer Mobilfunk-Revolution ein Dresden, 28. September 2016. Rund 500 Forscher und Industrievertreter wollen morgen auf dem Gipfeltreffen „IEEE 5G Summit“ in Dresden die Wege…