Alle Artikel in: Forschung

Neues aus der Wissenschaft

Das Zentrum eines magnetischen Wirbels sendet unter hochfrequenten magnetischen Wechselfeldern Spinwellen mit sehr kurzen Wellenlängen aus. Forscher des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf haben damit einen Mechanismus nachgewiesen, der großes Anwendungspotenzial für die zukünftige Datenverarbeitung hat. Visualisierung:HZDR)

Spinwellen statt Strom als Datenträger

Rossendorfer Forscher entwickeln gemeinsam mit internationalen Kollegen Nano-Antennen für Informations-Übertragung Dresden-Rossendorf, 18. Juli 2016. Um künftige Smartphones noch leistungsfähiger zu machen, sollen sie ihre Daten mit Spinwellen statt mit Strom übertragen. Dies sehen zumindest Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) als vielversprechenden Lösungsweg, um die Überhitzungsprobleme heutiger Computer-Chips zu überwinden. Sie haben dafür gemeinsam mit internationalen Kollegen aus der Schweiz und den USA winzig kleine Antennen entwickelt, die solche Spinwellen aussenden. Rossendorfer Forscher entwickeln gemeinsam mit internationalen Kollegen Nano-Antennen für Informations-Übertragung Dresden-Rossendorf, 18. Juli 2016. Um künftige Smartphones noch leistungsfähiger zu machen, sollen sie ihre Daten mit Spinwellen statt mit Strom…






Der Hornkieselschwamm (Geodia cydonium) zeigt unterm elektronenmikroskop seine Skelett-Stacheln, die weniger als ein Mikrometer dünn sind. Foto: ZIK B CUBE

Nanotech vom schnöden Schwamm lernen

Dr. Igor Zlotnikov leitet neue Grenzflächen-Arbeitsgruppe am B Cube Dresden Dresden, 18. Juli 2016. So stolz der Mensch auch auf seine Maschinen, riesigen Stahlplattformen und Computerchips ist: Die richtig raffinierten Konstruktions-Tricks hat immer noch die Natur auf Lager. Der Hornkiesel-Schwamm zum Beispiel sieht am Meeresgrund auf den ersten Blick wie ein versteinerter Blumenkohl aus. Unterm Mikroskop jedoch erweist er sich als stachliger Geselle, reckt uns Hunderte Skelett-Nanostacheln entgegen, die weniger als ein Tausendstel Millimeter dünn sind. Solche Nanostrukturen würden Elektronik-Ingenieure und Mediziner auch gerne gezielt erzeugen, am besten selbstwachsend. Wie Grenzflächen an Muschel, Schwamm & Co. das Wachstum beeinflussen Wie Schwamm, Muschel und andere Meeresbewohner es schaffen, solche feinen, haltbaren und faszinierenden Strukturen zu erschaffen, und wie sich dieses Konzept womöglich in menschliche Technologie übersetzen lässt, daran forscht nun eine neue Arbeitsgruppe an der TU Dresden. Angesiedelt ist dieses Team unter der Leitung des ukrainischen Physikers Dr. Igor Zlotnikov am „B Cube“, dem TU-Forschungszentrum für molekulares Bio-Ingenieurwesen. Der Fokus der Wissenschaftler liegt dabei auf sogenannten Grenzflächen in der Biologie, die anscheinend beeinflussen, wie Zellen in …






Seit 26 Jahre fotografiert das Weltraum-Teleskop Hubble das All - hier eine Aufnahme des Carina-Nebels, der sich in über 6500 Lichtjahren Entfernung zur Erde formiert. Noch unzählige Astrophysiker und Astronomen werden die Bildflut von Hubble auswerten wollen. Und deshalb ist es so wichtig, Forschungs-Rohdaten für die Nachwelt zu archivieren. Abb.: NASA/ESA, Hubble

Langzeitarchiv für Sachsens Forschungsdaten

SLUB Dresden und TU-Experten wollen „Rohmasse“ für Entdeckungen retten Dresden, 18. Juli 2016. Um wertvolle Forschungsdaten für spätere Untersuchungen und nachfolgende Wissenschaftler-Generationen zu sichern, wollen die Digitalisierer der Sächsischen Landes- und Uni-Bibliothek SLUB und die Supercomputer-Experten der TU Dresden ein elektronisches Langzeitarchiv aufbauen. Das hat SLUB-Generaldirektor Prof. Thomas Bürger angekündigt. In diesem Langzeit-Archiv können dann zum Beispiel Biologen aus ganz Sachsen wichtige Mikroskop-Aufnahmen ablegen, Physiker ihre Nebelkammer-Bilder sichern et cetera. SLUB Dresden und TU-Experten wollen „Rohmasse“ für Entdeckungen retten Dresden, 18. Juli 2016. Um wertvolle Forschungsdaten für spätere Untersuchungen und nachfolgende Wissenschaftler-Generationen zu sichern, wollen die Digitalisierer der Sächsischen Landes-…






Pils aus der Forschungs-Bierbrauerei der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Lässt uns Aroma altern?

Internationale Nachwuchs-Chemiker diskutieren in Dresden über die leckere Maillard-Reaktion Dresden, 14. Juli 2016. 25 internationale Nachwuchs-Chemiker reden sich ab dem 21. Juli in Dresden zwei Tage die Köpfe heiß über Back- und Brau-Prozesse. Eine besonders heiße Frage: Erkaufen wir uns das Aroma und die schöne Bräune von Brot, Bier und Steak mit vorzeitiger Alterung? Internationale Nachwuchs-Chemiker diskutieren in Dresden über die leckere Maillard-Reaktion Dresden, 14. Juli 2016. 25 internationale Nachwuchs-Chemiker reden sich ab dem 21. Juli in Dresden zwei Tage die Köpfe heiß über…






Elefantenrennen in Dänemark- Foto: Heb, Wikipedia, CC3-Lizenz, tinyurl.com/coaaon8

Warum Elefantenrennen auf der Autobahn?

Der Ausbrems-Effekt von Laster-Wettrennen wird meist überschätzt, sagt Verkehrsfluss-Experte Dr. Martin Treiber Das hat wohl schon jeden Autofahrer einmal genervt: Da düst man so schön zügig über die Autobahn – und plötzlich schert ein Laster auf die linke Spur, um einen anderen Brummi zu überholen. Natürlich mit der Tempodifferenz einer komatösen Gartenschnecke, damit’s richtig Spaß macht. Warum aber kommt es so oft zu solchen „Elefantenrennen“ zwischen Lkws, die oft nur mit zwei, drei Kilometern pro Stunde (km/h) Tempounterschied ausgetragen werden und die so furchtbar nerven? Und was haben sie für Folgen für den Verkehr ringsum? Mit Blick auf die Ferien-reisezeit hat Oiger-Redakteur Heiko Weckbrodt dazu den Verkehrsfluss-Experten Dr. Martin Treiber vom Lehrstuhl für Ökonometrie und Statistik in der Fakultät Verkehrswissenschaften der TU Dresden ausgequetscht. Als Autofahrer frage ich mich immer: Gibt es eine innere Notwendigkeit für Elefantenrennen? Fürchten die Brummi-Fahrer vielleicht, Schwung am Berg zu verlieren? Dr. Martin Treiber: Früher war das ein Argument, weil viele untermotorisierte Lkw unterwegs waren, die Probleme an Steigungen hatten. Heutige Laster dagegen haben meist genug Power, um auch voll …






Abb.: hw

Brummi-Fahrer: „Enormer Zeitdruck“ führt zu Elefantenrennen

Endlos-Wettrennen der Laster auf Autobahnen kommen unter dem Zwang der Lenkzeiten zustande, sagt der Praktiker Dresden, 12. Juli 2016. Die legendären „Elefantenrennen“ auf den Autobahnen kommen vor allem unter Zeitdruck zustande. Das erklärte Berufskraftfahrer Roland Scheip, der seit 43 Jahren als Lkw-Fahrer auf deutschen und europäischen Straßen unterwegs ist. „Die meisten machen das nur, um ihre Lenkzeiten einzuhalten.“ Endlos-Wettrennen der Laster auf Autobahnen kommen unter dem Zwang der Lenkzeiten zustande, sagt der Praktiker Dresden, 12. Juli 2016. Die legendären „Elefantenrennen“ auf den Autobahnen kommen vor allem unter Zeitdruck…






Dr. Tommy Lorenz. Foto. privat/ TU Dresden

Schwabe-Preis für jungen Nanochemiker

Dr. Tommy Lorenz von TU Dresden sagt Eigenschaften von Nanostrukturen voraus Dresden, 12. Juli 216. Weil er in seiner Dissertation einen Weg gefunden hat vorauszusagen, wie hart oder biegsam, elektrisch leitfähig oder isolierend neue Nano-Strukturen sein werden, bekommt Dr. Tommy Lorenz am 14. Juli den Professor-Schwabe-Preises 2016 der TU Dresden. Das hat die Uni am Dienstag mitgeteilt. Dr. Tommy Lorenz von TU Dresden sagt Eigenschaften von Nanostrukturen voraus Dresden, 12. Juli 216. Weil er in seiner Dissertation einen Weg gefunden hat vorauszusagen, wie hart oder biegsam, elektrisch…






Der Chemiker Dr. Gerhard Geipel ist Experte für spektroskopische Methoden. Er richtet in Dresden die BioMetals-Konferenz 2016 aus. Foto: HZDR/O.Killig

Ohne Metall kein Leben

Biometall-Experten beraten in Dresden Dresden, 8. Juli 2016. Leben assoziieren wir meist mit Kohlenstoff, Wasser, Sauerstoff. Doch ganz ohne solch ganz und gar anorganischen Metalle wie Eisen und Zink würde unser Körper versagen. Andererseits können radioaktive Metalle wie Uran dem Zellgewebe und dem Erbgut von Mensch und Tier schwere Schäden zufügen. Deshalb rankt sich längst eine eigene Wissenschaftssparte um das Zusammenspiel von Biologie und Metallkunde. Rund 120 internationale Biometall-Experten wollen sich nun in Dresden auf einer „BioMetals“-Tagung über die neuesten Erkenntnisse ihrer ganz besonderen Disziplin austauschen. Biometall-Experten beraten in Dresden Dresden, 8. Juli 2016. Leben assoziieren wir meist mit Kohlenstoff, Wasser, Sauerstoff. Doch ganz ohne solch ganz und gar anorganischen Metalle wie Eisen und Zink würde…






Dr. Martin Treiber simuliert mit Computermodellen am Lehrstuhl für Ökonometrie und Statistik der TU Dresden, was auf der Straße zusammenkommen muss, damit ein Stau entsteht. Foto: Heiko Weckbrodt

Spur-Springen im Stau ist nutzlos

  TU-Verkehrsflussexperte Dr. Martin Treiber gibt Tipps gegen den Ferienstau Dresden, 5. Juli 2016. In den Ferien stauen sich die Urlauber gern und oft, vor allem auf den Autobahnen. Aber Staus entstehen nicht aus dem Nichts, wie es oft scheint: Ein Stück weit liegt es auch in der Hand der Autofahrer, wie lange die nachfolgenden Fahrzeuge stehen müssen, wie schnell sich ein Stau auflöst – und wie rasch der einzelne Fahrer selbst vorankommt, betont Dr. Martin Treiber vom Lehrstuhl für Ökonometrie und Statistik der Technischen Universität Dresden (TUD). Der Experte für Stau-Simulationen und -Analysen hat ein paar praktische Tipps parat:  Stau-Tipps Wenn Sie einen Stau bemerken, kommen Sie meist besser voran, wenn Sie auf der Autobahn bleiben, auch wenn Ihnen das Navi empfiehlt, auf Nebenstraßen auszuweichen. Ausnahmen: „Sie kennen sich sehr gut aus in der Gegend und wissen um eine leistungsfähige Umgehung oder auf der Autobahn ist offensichtlich eine Vollsperrung“, betont Dr. Treiber. „Ansonsten verstopfen Sie auch nur das Nebenstraßennetz und warten noch länger.“ Ist ein Stau erkennbar, ordnen Sie sich rechts ein und wechseln …






Elektronenstrahl-Schmelze für industrielle 3D-Drucker. Foto: ARCAM

Fraunhofer plant 3D-Druck-Zentrum für Luftfahrt in Dresden

Elektronenschmelzen sollen harte Flugzeugteile ohne Materialverlust erzeugen Dresden, 3. Juli 2016. Fraunhofer-Fertigungstechnologen wollen in Dresden ein Zentrum für industrielle 3D-Drucker aufbauen. Das hat das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) in Dresden-Gruna angekündigt. Demnach soll am Institut bis 2018 ein spezielles Technikum entstehen. Neben anderen “additiven“ Produktionsanlagen werden darin beispielsweise neuartige Elektronenstrahl-Schmelzen superharte Titan-Bauteile für Flugzeuge herstellen – und zwar ohne jeden Materialverlust, wie er sonst beim Fräsen, Drehen und anderen klassischen formgebenden Verfahren bisher üblich war. Elektronenschmelzen sollen harte Flugzeugteile ohne Materialverlust erzeugen Dresden, 3. Juli 2016. Fraunhofer-Fertigungstechnologen wollen in Dresden ein Zentrum für industrielle 3D-Drucker aufbauen. Das hat das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung…






Gerhard Ertl. Foto: privat

Nobel-Preisträger erklärt Turbotricks der Chemie

Gerhard Ertl zu Gast an der TU Dresden Dresden, 3. Juli 2016. Der Nobelpreisträger Gerhard Ertl ist am 6. Juli 2016 zu Gast an der TU Dresden. Im Hörsalzentrum an der Bergstraße 64 will der 79-Jährige ab 19 Uhr in einem öffentlichen Vortrag erklären, wie es Wissenschaftler immer wieder schaffen, chemische Reaktionen durch Katalysatoren zu beschleunigen und zu steuern. Sein Referat „Katalyse an Oberflächen: Motor chemischer Umwandlungen“ richtet sich nicht nur an Eierköpfe, sondern an ein breites Publikum. Gerhard Ertl zu Gast an der TU Dresden Dresden, 3. Juli 2016. Der Nobelpreisträger Gerhard Ertl ist am 6. Juli 2016 zu Gast an der TU Dresden. Im Hörsalzentrum an…






Prof. Manfred Curbach. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Karbonbeton gibt alten Häusern neuen Halt

Superleichter Beton der TU inzwischen deutschlandweit gefragt Dresden, 2. Juli 2016. Gut und gerne 100 Jahre mehr „Lebenszeit“ kann neuartiger Karbonbeton aus Dresden alten Häusern nachträglich verschaffen. Das hat Prof. Manfred Curbach vom Institut für Massivbau der TU Dresden eingeschätzt. Das Konzept dahinter ist derzeit auf der „Dresden Concept“-Ausstellung auf dem Dresdner Neumarkt zu sehen: Statt überalterte Bürohochhäuser abzureißen oder eben mit dicken Spritzbetonschalen zu überziehen, genügt eine nur ein bis zwei Zentimeter dicke neue Außenhülle aus sehr leichtem kohlefaserverstärkten Beton (C3), um solch einem Gebäude wieder auf Jahrzehnte Halt zu geben. Superleichter Beton der TU inzwischen deutschlandweit gefragt Dresden, 2. Juli 2016. Gut und gerne 100 Jahre mehr „Lebenszeit“ kann neuartiger Karbonbeton aus Dresden alten Häusern nachträglich verschaffen. Das hat Prof….






Mit "City Trees", die feinstaub aus der Stadtluft filtern, und anderen Erfindungen aus Dresden präsentiert sich der Institutsverbund "Dresden Concept" bis Anfang Oktober in einer Freiluft-Ausstellung auf dem Neumarkt in Dresden neben der Frauenkirche. Foto: Heiko Weckbrodt

Saubere Luft und Kohlebeton für den Wundermolch

Institutsverbund „Dresden Concept“ zeigt seine besten Forschungsprojekte neben der Frauenkirche Dresden, 1. Juli 2016. Auf dem Neumarkt reinigt ab sofort eine neue künstliche Lunge die Luft im Stadtzentrum von Feinstaub und anderem Dreck. Denn die TU Dresden und 21 außeruniversitäre Institute und Einrichtungen des Forscherverbunds „Dresden Concept“ eröffnen am Montag ihre bisher größte Wissenschafts-Leistungsschau neben der Frauenkirche. „Wir wollen hier zeigen, woran wir forschen und dass Forschung für die Menschen da ist“, betonte TU-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen. Und um diese Superausstellung so richtig „öko“ einzurahmen, hat die Dresdner Hochschul-Ausgründung „Green City Solutions“ ringsum acht „City Trees“ aufgestellt: Das sind großflächig mit Moos und Filterpflanzen umwachsene Stellwände, von denen jede die Luftreinigungskraft von 275 natürlichen Bäumen haben soll. Institutsverbund „Dresden Concept“ zeigt seine besten Forschungsprojekte neben der Frauenkirche Dresden, 1. Juli 2016. Auf dem Neumarkt reinigt ab sofort eine neue künstliche Lunge die Luft im Stadtzentrum von Feinstaub…






Prof. Markus Krötzsch Foto Birgit Holthaus

TU beruft Wikidata-Mitgründer Krötzsch als Professor

Dresden, 30. Juni 2016. Die TU Dresden hat den 35-jährigen Informatiker Dr. Markus Krötzsch zum Professor für „Wissensbasierte Systeme“ am Institut für Theoretische Informatik berufen. Krötzschs Aufgabe ist es – kurz gesagt – Ordnung in die Datenfluten des Informationszeitalters zu bringen. Einen Namen hatte er sich bereits als Mitgründer der „Wikidata“ gemacht. Diese Datenbank verknüpft Informationen der nationalen Wikipedia-Internet-Enzyklopädien und ihrer Teilprojekte. Dresden, 30. Juni 2016. Die TU Dresden hat den 35-jährigen Informatiker Dr. Markus Krötzsch zum Professor für „Wissensbasierte Systeme“ am Institut für Theoretische Informatik berufen. Krötzschs Aufgabe ist es –…






Abb.: hw

Mehr Professorinnen

„Lehrkörper“ wird weiblicher und internationaler Wiesbaden, 28. Juni 2016. In Deutschland zeichnet sich immer deutlicher ein steigender Anteil der Frauen in der Professorenschaft ab: Im Jahr 2015 wiesen insgesamt 1627 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen durch eine Habilitation ihre Lehrbefähigung an einer Hochschule beziehungsweise Universität nach und 28,4 Prozent davon waren Frauen. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren lag der Frauenanteil unter den angehenden Professoren erst bei 22,2 Prozent. Das geht aus Erhebungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden hervor. „Lehrkörper“ wird weiblicher und internationaler Wiesbaden, 28. Juni 2016. In Deutschland zeichnet sich immer deutlicher ein steigender Anteil der Frauen in der Professorenschaft ab: Im Jahr 2015 wiesen insgesamt 1627…