Alle Artikel in: Forschung

Neues aus der Wissenschaft

Prof. Markus Krötzsch Foto Birgit Holthaus

TU beruft Wikidata-Mitgründer Krötzsch als Professor

Dresden, 30. Juni 2016. Die TU Dresden hat den 35-jährigen Informatiker Dr. Markus Krötzsch zum Professor für „Wissensbasierte Systeme“ am Institut für Theoretische Informatik berufen. Krötzschs Aufgabe ist es – kurz gesagt – Ordnung in die Datenfluten des Informationszeitalters zu bringen. Einen Namen hatte er sich bereits als Mitgründer der „Wikidata“ gemacht. Diese Datenbank verknüpft Informationen der nationalen Wikipedia-Internet-Enzyklopädien und ihrer Teilprojekte. Dresden, 30. Juni 2016. Die TU Dresden hat den 35-jährigen Informatiker Dr. Markus Krötzsch zum Professor für „Wissensbasierte Systeme“ am Institut für Theoretische Informatik berufen. Krötzschs Aufgabe ist es –…






Abb.: hw

Mehr Professorinnen

„Lehrkörper“ wird weiblicher und internationaler Wiesbaden, 28. Juni 2016. In Deutschland zeichnet sich immer deutlicher ein steigender Anteil der Frauen in der Professorenschaft ab: Im Jahr 2015 wiesen insgesamt 1627 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen durch eine Habilitation ihre Lehrbefähigung an einer Hochschule beziehungsweise Universität nach und 28,4 Prozent davon waren Frauen. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren lag der Frauenanteil unter den angehenden Professoren erst bei 22,2 Prozent. Das geht aus Erhebungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden hervor. „Lehrkörper“ wird weiblicher und internationaler Wiesbaden, 28. Juni 2016. In Deutschland zeichnet sich immer deutlicher ein steigender Anteil der Frauen in der Professorenschaft ab: Im Jahr 2015 wiesen insgesamt 1627…






Im Schülerlabor DeltaX in Dresden-Rossendorf untersuchen die Jungen und Mädchen, wie Strahlen auf biologische Zellen wirken. Foto: HZDR

Schüler testen Strahlenkampf gegen Krebs

Im DeltaX-Schülerlabor in DresdenRossendorf startet neuer Ferienkurs Dresden, 27. Juni 2016. Wie reagieren Zellen, wenn sie ultraviolette Strahlen abbekommen? Wie muss man Röntgenkanonen einstellen, damit sie Krebszellen zerstören, aber das gesunde Gewebe ringsum wenig schädigen? Diesen und ähnlichen Fragen aus Strahlenbiologie und Genetik gehen elf Schüler vom 28. bis zum 30. Juni im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf nach: Wie richtige Forscher experimentieren sie drei Tage lang im Schülerlabor „DeltaX“. Dabei können sie die Strahlenquelle ELBE und andere Forschungsgeräte nutzen. Im DeltaX-Schülerlabor in DresdenRossendorf startet neuer Ferienkurs Dresden, 27. Juni 2016. Wie reagieren Zellen, wenn sie ultraviolette Strahlen abbekommen? Wie muss man Röntgenkanonen einstellen, damit sie Krebszellen zerstören, aber das…






Anlage zur Kiesproduktion im Karstgebirge der Provinz Hoa Binh bei Hanoi in Vietnam. Foto: P. Wirth/IÖR

Vietnamesen suchen in Dresden Öko-Rat

Wie aus Kiesgrubenwüsten Seenplatten werden Dresden, 27. Juni 2016. Baggern Baufirmen jahrelang Kies aus dem Boden, kann eine Landschaft hinterher wie eine Marswüste aussehen oder wie eine beschauliche Seenplatte – je nachdem, wie ernst die Verantwortlichen das Konzept „Renaturierung“ nehmen. Auch in Vietnam, wo derzeit ein Bauboom tobt, wird der ungezügelte Abbau von Baustoffen wie Sand, Kies und Stein zum wachsenden Problem. Deshalb treffen sich ab morgen Experten aus Deutschland und Vietnam in Dresden zu einer Fachtagung. Im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) wollen sie sich über umweltverträglichen Bergbau austauschen. In den Folgetagen stehen Exkursionen in alte Steinbrüche und Braunkohle-Reviere auf der Agenda. Wie aus Kiesgrubenwüsten Seenplatten werden Dresden, 27. Juni 2016. Baggern Baufirmen jahrelang Kies aus dem Boden, kann eine Landschaft hinterher wie eine Marswüste aussehen oder wie eine beschauliche Seenplatte –…






Halbdurchsichtige organische Solarzelle vom Institut für Angewandte Photophysik Dresden (IAPP). Foto: Christian Körner, IAPP

TU Dresden meldet Durchbruch für organische Elektronik

Prof. Leo entwickelt neue Mischmethode für organische Halbleiter Dresden, 16. Juni 2016. „Organikpapst“ Prof. Karl Leo von der TU Dresden hat gemeinsam mit Kollegen eine neue Methode entwickelt, um effizientere organische Elektronik herzustellen. Durch eine gezielte Molekül-Mischung soll es nun möglich sein, die elektronischen Eigenschaften organischer Solarzellen (OPV) und Leuchtdioden (OLEDs) ähnlich präzise zu designen wie in der anorganischen Silizium-Welt. Bisher hatten dies Branchenkenner für unmöglich gehalten. Prof. Leo entwickelt neue Mischmethode für organische Halbleiter Dresden, 16. Juni 2016. „Organikpapst“ Prof. Karl Leo von der TU Dresden hat gemeinsam mit Kollegen eine neue Methode entwickelt, um effizientere…






Prof. Frank Ellinger. Foto: TUD

Innovationspreis für Dresdner Elektronik-Experten Ellinger

Dresden/Berlin, 13. Juni 2016. Der Schaltungsexperte Prof. Frank Ellinger von der TU Dresden bekommt den diesjährigen Vodafone-Innovationspreis. Das hat die Uni heute mitgeteilt. Ellinger ist in Dresden unter anderem am „5G Lab Germany“ tätig. Dresden/Berlin, 13. Juni 2016. Der Schaltungsexperte Prof. Frank Ellinger von der TU Dresden bekommt den diesjährigen Vodafone-Innovationspreis. Das hat die Uni heute mitgeteilt. Ellinger ist in Dresden unter anderem am…






Techniker verbinden die Module am Europäischen XFEL-Linearbeschleuniger. Foto: Heiner Müller-Elsner / European XFEL

Schummelt Natur im kosmischen Teilchen-Haushalt?

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf baut mit Millionen-Aufwand weltweit einzigartige Großforschungs-Anlagen Dresden/Hamburg. Um zu erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält und wo die Natur heimlich „schummelt“, wollen die Wissenschaftler des Helmholz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) in den nächsten Jahren neue Großforschungs-Anlagen für über 170 Millionen Euro konstruieren. Einige dieser Geräte gehen schrittweise ab 2018 in Betrieb, andere erst ein Jahrzehnt später. Das hat Professor Roland Sauerbrey, der wissenschaftliche Direktor des HZDR, angekündigt. „Diese Anlagen werden uns weltweit einzigartige Experimentier-Möglichkeiten eröffnen“, sagte er. Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf baut mit Millionen-Aufwand weltweit einzigartige Großforschungs-Anlagen Dresden/Hamburg. Um zu erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält und wo die Natur heimlich „schummelt“, wollen die Wissenschaftler des Helmholz-Zentrums Dresden-Rossendorf…






Der neue Supercomputer der TU Dresden. Im hochabgesicherten Server-Raum ist noch viel Platz für Erweiterungen. Foto: Heiko Weckbrodt

TU Dresden rüstet Superrechner auf

Computer wird für 10 Millionen Euro zum Datenanalysten ausgebaut Dresden, 12. Juni 2016. Die Forscher der TU Dresden wollen ihren neuen Supercomputer „HRSK II“, den sie erst vor einem Jahr eingeschaltet hatten, bis 2018 für zehn Millionen Euro ausbauen. Das geht aus Angaben von Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) und Professor Wolfgang Nagel vom „Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen“ (ZIH) am Rande der studentischen Projektschau „Output.DD“ hervor. Computer wird für 10 Millionen Euro zum Datenanalysten ausgebaut Dresden, 12. Juni 2016. Die Forscher der TU Dresden wollen ihren neuen Supercomputer „HRSK II“, den sie erst vor einem Jahr…






Dicht umlagert: Prof. Edmund Koch zeigt, wie die Uniklinik-Forscher die Herzrhythmus-Störungen einer Fliege sichtbar machen. Foto: Heiko Weckbrodt

Organe aus dem 3D-Drucker und Lebkuchen-Kleider

Rund 35.000 (+6 %) genossen eine lange Wissenschaftsnacht in Dresden Dresden, 10./11. Juni 2016. Rund 35.000 Dresdner und Gäste sind am Freitagabend und Samstagmorgen bei sommerlichen Temperaturen durch die Lange Nacht der Wissenschaften 2016 in Dresden flaniert. Das waren somit etwa sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Das hat Koordinatorin Anja Loose von der städtischen Wirtschaftsförderung eingeschätzt. Dank vieler „Public Viewing“-Leinwände habe sich selbst die Fußball-EM nicht als Konkurrenz, sondern als gute Ergänzung erwiesen. Rund 35.000 (+6 %) genossen eine lange Wissenschaftsnacht in Dresden Dresden, 10./11. Juni 2016. Rund 35.000 Dresdner und Gäste sind am Freitagabend und Samstagmorgen bei sommerlichen Temperaturen durch die Lange…






Blick in eine Experimentalkammer im ELBE-Komplex des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf, an die bereits der Draco-Laser angeschlossen ist. Foto: Heiko Weckbrodt, "Creative Commons"-Lizenz 3.0 (freie Nutzung unter Namensangabe)

Wissenschaftsnacht mit Robot, Krokodil und Laserschwert

Über 700 Veranstaltungen: Größte Wissenschaftsnacht in Dresden startet heute Dresden, 10. Juni 2016. Diese Nacht wird in Dresden lang, Tausende Wissbegierige werden sich mit Kind und Kegel durch die Straßen wälzen. Denn von 18 bis 1 Uhr laden heute die Forscher zur größten „Langen Nacht der Wissenschaften“ ein, die Dresden bisher erlebt hat. Unter dem Motto „Staunend durch die Nacht!“ präsentieren sie in über 700 Veranstaltungen an 160 Standorten auf unterhaltsame Weise Experimente, Shows, Vorträge und Wettbewerbe rund um ihre Lieblings-Forschungsthemen. Der Eintritt ist frei. 284 Veranstaltungen sind ganz speziell für Kinder konzipiert. Vor allem auf und um den TU-Campus geht die Post ab. Vielen interessante Institute sind aber über das Stadtgebiet verteilt. Hier nur eine ganz winzige Auswahl aus dem illustren Programm. Über 700 Veranstaltungen: Größte Wissenschaftsnacht in Dresden startet heute Dresden, 10. Juni 2016. Diese Nacht wird in Dresden lang, Tausende Wissbegierige werden sich mit Kind und Kegel durch die Straßen…






An den großen Bildschirmwänden können mehrere Entwickler per Smartphone-fernsteuerung am Arm zusammenarbeiten - egal, ob sie sich im selben raum befinden oder sie über die kontiunente verstreut sind. Foto: Heiko Weckbrodt

Nie mehr Rot für Radler dank App

Studentische Projektschau „Output.DD“ an der TU Dresden mit pfiffigen Konzepten Dresden, 10. Juni 2016. Auf einer Projektschau „Output.DD“ haben Studenten von der Informatik-Fakultät der TU Dresden am Donnerstag der sächsischen Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) wie auch dem TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen und Wirtschaftsvertretern ihre zukunftsweisenden Forschungsprojekte vorgestellt. Studentische Projektschau „Output.DD“ an der TU Dresden mit pfiffigen Konzepten Dresden, 10. Juni 2016. Auf einer Projektschau „Output.DD“ haben Studenten von der Informatik-Fakultät der TU Dresden am Donnerstag der sächsischen…






Die 24-jährige Master-Studentin Luisa Herrmann hat den "Saxonia Special Woman Award" 2016 gewonnen. Foto: Heiko Weckbrodt

Super-Informatik-Woman will Mathe-Rätsel lösen

Dresden, 9. Juni 2016. Eigentlich wollte Luisa Herrmann Biotechnologie studieren. Doch daraus wurde nichts: „Den Informatik-Bachelor wollte ich ursprünglich nur machen, um dann den Biotech-Master dranhängen zu können“, erzählt die 24-Jährige, während sie einen Blumenstrauß und eine Bronze-Statue balanciert. „Irgendwie bin ich aber in den Informatik hängengeblieben.“ Und das mit Bravour: Eben erst hat sie ihr Master-Studium an der TU Dresden mit einem Notendurchschnitt von 1,0 abgeschlossen. Dresden, 9. Juni 2016. Eigentlich wollte Luisa Herrmann Biotechnologie studieren. Doch daraus wurde nichts: „Den Informatik-Bachelor wollte ich ursprünglich nur machen, um dann den Biotech-Master dranhängen zu können“, erzählt die…






Model Cara Julienne führt ein Kleid vor, das aus dem neuen, karbonverstärkten Beton gefertigt wurde - um zu veranschaulichen, wie leicht das neue Baumaterial ist. Foto: Heiko Weckbrodt

Neues Karbon-Forschungslabor in Dresden

Eröffnung zur Internationalen Leichtbau-Konferenz an der TU Dresden Dresden, 8. Juni 2016. Wissenschaftler der TU Dresden nehmen morgen zum Auftakt des „20. Internationalen Dresdner Leichtbausymposiums“ offiziell ein neues Karbonfaser-Forschungslabor an der Uni in Betrieb. Im „Research Center Carbon Fibers Saxony“ (RCCF) wollen sie erproben, wie sich am effektivsten maßgeschneiderte Kohlefasern für superleichte Autos, Flugzeuge und Möbel herstellen lassen. Eröffnung zur Internationalen Leichtbau-Konferenz an der TU Dresden Dresden, 8. Juni 2016. Wissenschaftler der TU Dresden nehmen morgen zum Auftakt des „20. Internationalen Dresdner Leichtbausymposiums“ offiziell ein neues Karbonfaser-Forschungslabor an…






Der Asina-Tablettrechner soll Senioren im Alltag daheim helfen - und auch Omis Blutdruck im Auge behalten. Foto: Exelonix

Neues Zentrum in Dresden erforscht demografischen Wandel

30 Experten gründen „Centrum für Demografie und Diversität“ an der TU Dresden Dresden, 8. Juni 2016. Der Baby-Boom, die prallgefüllten Kitas und die Zuwanderung junger Familien nach Dresden mögen im Moment darüber hinwegtäuschen. Aber dass der demografische Wandel Sachsen und Dresden doch wieder einholen wird, daran haben die meisten Experten kaum Zweifel. Um Ausmaß, Folgen und Antworten auf diesen Wandel zu untersuchen, wollen die Architektin Prof. Gesine Marquardt und der Arbeitspsychologe Prof. Jürgen Wegge zusammen mit rund 30 weiteren Forschern am 13. Juni an der TU Dresden ein „Centrum für Demografie und Diversität“ (CDD) gründen. 30 Experten gründen „Centrum für Demografie und Diversität“ an der TU Dresden Dresden, 8. Juni 2016. Der Baby-Boom, die prallgefüllten Kitas und die Zuwanderung junger Familien nach Dresden mögen im…






Mikroorganismen mit Glutathion können giftige Uran-Oxide leichter chemisch binden als andere Bakterien. Sie könnten künftig vielleicht ganze Uran-Altlastenhalden säubern. Foto und Montage: Karim Fahmy, HZDR

Käsebazillen mit Schutzschild sollen strahlende Landschaften entgiften

Forscher aus Dresden und Bern designen Mikroorganismen mit Glutathion-Schild gegen Uran Dresden, 6. Juni 2016. Einen Schutzschild gegen giftiges Uran haben Forscher aus Dresden-Rossendorf und Bern entdeckt. Das hat das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) am Montag mitgeteilt. Zwar schützt das aus drei Aminosäuren konstruierte Molekül „Glutathion“ nur Mikroorganismen gegen das Atombomben-Metall. Doch auch damit ist schon viel gewonnen: Glutathion-gepanzerte Käsebakterien könnten nämlich künftig eingesetzt werden, um verstrahlte Landschaften von Uran zu säubern. Forscher aus Dresden und Bern designen Mikroorganismen mit Glutathion-Schild gegen Uran Dresden, 6. Juni 2016. Einen Schutzschild gegen giftiges Uran haben Forscher aus Dresden-Rossendorf und Bern entdeckt. Das hat das…