Alle Artikel in: Forschung

Neues aus der Wissenschaft

An der TU Dresden mitentwickelt: Wasserstoff-Tank für BMWs. Foto: Heiko Weckbrodt

Billigerer Treibstoff für Wasserstoff-Autos

Dresdner Elektroniker entwickeln neuen Elektrokatalysator für Wasserspaltung Dresden, 18. Mai 2017. Elektronik-Experten der TU Dresden schlägt ein neues Verfahren vor, um zum Beispiel Wasserstoff- beziehungsweise Brennstoffzellen-Autos mit billiger erzeugten Treibstoffen zu versorgen. Das Team um Prof. Xinliang Feng vom Exzellenzzentrum für Zukunftselektronik (cfaed) hat dafür einen innovativen Elektrokatalysator entwickelt. Der besteht aus Verbindungen der Elemente Molybdän und Nickel statt aus dem teuren Edelmetall Platin, das bisher als Ideales Spaltmaterial für Wasser galt. Dresdner Elektroniker entwickeln neuen Elektrokatalysator für Wasserspaltung Dresden, 18. Mai 2017. Elektronik-Experten der TU Dresden schlägt ein neues Verfahren vor, um zum Beispiel Wasserstoff- beziehungsweise Brennstoffzellen-Autos mit billiger erzeugten Treibstoffen…






Foto: IHD

Neues Konferenzzentrum für Holzinstitut Dresden

Holztechnologische Renaissance für das Kreuzgewölbe Dresden, 17. Mai 2017. Das neue Konferenzzentrum für das privatwirtschaftliche „Institut für Holztechnologie Dresden“ (IHD) ist nun fertig. Das deutschlandweit einzigartige Zentrum am Zelleschen Weg kombiniert moderne Architektur mit einer holztechnologischen Renaissance des Kreuzgewölbes. Das IHD investierte rund 2,7 Millionen Euro Neubau, der fast ausschließlich aus Holz und Glas besteht. Holztechnologische Renaissance für das Kreuzgewölbe Dresden, 17. Mai 2017. Das neue Konferenzzentrum für das privatwirtschaftliche „Institut für Holztechnologie Dresden“ (IHD) ist nun fertig. Das deutschlandweit einzigartige Zentrum am Zelleschen Weg…






Andrés Lasagni (rechts) und Prof. Frank Mücklich (links) haben eine neue Methode gefunden, um mit Lasern sehr schnell Mikrostrukturen zu erzeugen.

Argentinischer Sachse für raffinierte Lasertechnik geehrt

Dresden, 28. April 2017. Die „Federation of European Materials Societies“ (FEMS) zeichnet in diesem Jahr den Dresdner Wissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Andrés Lasagni vom Institut für Fertigungstechnik der TU Dresden mit dem „Materials Science and Technology“-Preis aus. Mit dem Preios würdigt sie alle zwei Jahre junge Wissenschaftler, die wichtige Beiträge für die Materialwissenschaft und Werkstofftechnik leisten. Dresden, 28. April 2017. Die „Federation of European Materials Societies“ (FEMS) zeichnet in diesem Jahr den Dresdner Wissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Andrés Lasagni vom Institut für Fertigungstechnik der TU Dresden mit dem…






Schon die Felsenkeller-Brauerei hatte neben dem Eiswurm-Lager ein eigenenes Laboratorium. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Roter Riese glüht im Eiswurmlager

Mit einem unterirdischen Beschleuniger wollen Dresdner Physiker das Innere von Riesensternen simulieren Dresden, 27. April 2017. Fast wie ein zu groß geratener Photonen-Torpedo aus den „Enterprise“-Filmen sieht der acht Meter lange Koloss aus, der da zwischen den Felswänden schwebt. Langsam, ganz langsam senkt sich das zehn Tonnen schwere Aggregat auf ein blaues Bett aus Stahl. Der Vorarbeiter hebt den Helm, sucht die Augen des Kranfahrers, spreizt Daumen und Zeigefinger leicht: vier Zentimeter noch. Dann sitzt der Beschleuniger so, dass ihn die stählernen Chaisenträger in den Stollen hieven können. Die Physiker ringsum nicken zufrieden: Ja, das sieht gut aus. Der Rote Riese ist im Eiswurmlager in Dresden-Coschütz gelandet. Die ehemalige Felsenkeller-Brauerei wird damit als Forschungsstandort weiter ausgebaut. Mit einem unterirdischen Beschleuniger wollen Dresdner Physiker das Innere von Riesensternen simulieren Dresden, 27. April 2017. Fast wie ein zu groß geratener Photonen-Torpedo aus den „Enterprise“-Filmen sieht der acht Meter…






In dieser sogenannten Target-Kammer im Zentrum für Hochleistungs-Strahlenquellen des HZDR trifft der Lichtstrahl des Hochleistungslasers auf den Elektronenstrahl des ELBE-Beschleunigers. Ziel ist die Erzeugung brillanter Röntgenstrahlung. Foto: HZDR/Frank Bierstedt

Rossendorfer und Israelis bauen Laserlabor

Kooperation zielt letztlich auf neue Krebstherapien und ultraschnelle Kameras Dresden, 26. April 2017. Um bessere Krebstherapien entwickeln und extrem schnelle biologische Vorgänge für das menschliche Auge sichtbar machen zu können, gründen Forscher aus Sachsen und dem Nahen Osten nun gemeinsam ein Laser-Labor im israelischen Rehovot. Das haben die Projektpartner, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und das „Weizmann Institute of Science“ mitgeteilt. Der Fokus soll auf neuen Beschleunigungs-Technologien für Protonen, Elektronen und andere Elementarteilchen liegen. Kooperation zielt letztlich auf neue Krebstherapien und ultraschnelle Kameras Dresden, 26. April 2017. Um bessere Krebstherapien entwickeln und extrem schnelle biologische Vorgänge für das menschliche Auge sichtbar machen zu können,…






In Dresden marschierten rund 2000 für die Wissenschaft. Abb.: march for science Dresden

Rund 2000 marschierten in Dresden für die Wissenschaft

Mitorganisator: March for science war voller Erfolg Dresden, 22. April 2017. Mit einem „March for Science“ haben rund 2000 Menschen heute in Dresden für die Freiheit der Wissenschaften, für mehr wissenschaftliches Fundament in der Politik und gegen die Verbreitung von Mumpitz demonstriert. „Wir sehen die Veranstaltung ganz klar als vollen Erfolg an“, erklärte Mitorganisator und TU-Student Konstantin Macher auf Oiger-Anfrage. „Wir sind begeistert, dass sich so viele Menschen zusammengefunden haben um den Wert von Wissenschaft für unsere Gesellschaft zu zelebrieren und sich für eine freie Wissenschaft in unserer pluralistischen Demokratie stark gemacht haben.“ Mitorganisator: March for science war voller Erfolg Dresden, 22. April 2017. Mit einem „March for Science“ haben rund 2000 Menschen heute in Dresden für die Freiheit der Wissenschaften, für mehr…






In Dresden marschierten rund 2000 für die Wissenschaft. Abb.: march for science Dresden

March for Science in Dresden

Auch sächsische Wissenschafts-Freunde marschieren gegen gegen wuchernden Humbug in Politik und Netzwerken Dresden, 19. April 2017. Aus Protest gegen das Abdriften der Menschheit ins postfaktische Zeitalter wollen am Sonnabend weltweit zahlreiche Forscher und Sympathisanten in „Science Marches“ für eine wissenschafts-fundierte Gesellschaft auf die Straße gehen. Bei solch einem Wissenschaftsmarsch darf auch Dresden als einer der größten deutschen Forschungsstandorte nicht fehlen: Am Samstag startet einer dieser überparteilichen „Science marches“ mit einer Auftaktkundgebung gegen 13.30 Uhr auf Theaterplatz. Auch sächsische Wissenschafts-Freunde marschieren gegen gegen wuchernden Humbug in Politik und Netzwerken Dresden, 19. April 2017. Aus Protest gegen das Abdriften der Menschheit ins postfaktische Zeitalter wollen am Sonnabend weltweit…






Roboter "Scotty" von der Turag nimmt auch am Monbasis-Bau beim Eurobot-Wettbewerb in Dresden teil. Foto: Turag

Kirk und Scotty bauen in Dresden eine Mondbasis

TU ist Gastgeber für studentischen Roboterwettberb „Eurobot“ Dresden, 17. April 2017. Ein Dutzend Roboter wird sich in zwei Wochen auf dem Mond versammeln, um das Gestein auf unserem Erdtrabanten in Windeseile zu analysieren und eine Mondbasis zu bauen. Ihnen über die Schulter schauen dann Dutzende Nachwuchsingenieure aller Couleur: junge Mechatroniker, Elektroniker, Maschinenbauer, Informatiker und Physiker. Der Mond, auf dem sich das Robotervölkchen Ende April 2017 zusammenrottet, ist allerdings nur zwei mal drei Meter groß und liegt auf dem Dresdner TU-Campus. TU ist Gastgeber für studentischen Roboterwettberb „Eurobot“ Dresden, 17. April 2017. Ein Dutzend Roboter wird sich in zwei Wochen auf dem Mond versammeln, um das Gestein auf unserem Erdtrabanten in…






Informatik-Student Johann Forster an einem 3D-Drucker, der Teil der "Industrie 4.0"-Modellfabrik an der HTW Dresden ist. Foto: HTW Dresden

Mit der Spielkonsole zur Industrie 4.0

HTW Dresden zeigt auf Hannovermesse bezahlbare Nachautomatisierungs-Konzepte für kleine Betriebe Dresden/Hannover, 14. April 2017. Auch kleine Unternehmen können ihre Fabriken nach Art der „Industrie 4.0“ zu hochautomatischen und vernetzen Werken umbauen: Dass sich mit der richtigen Expertise solche Konzepte auch bei vergleichsweise bescheidenem gerätetechnischen Aufwand realisieren lassen, wollen Ingenieure der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden vom 24. bis zum 28. April 2017 auf der Hannovermesse in Niedersachsen zeigen. Dahinter steht die Idee, dass der Weg zur Industrie 4.0 vielerorts eher eine Evolution als eine Revolution sein wird. HTW Dresden zeigt auf Hannovermesse bezahlbare Nachautomatisierungs-Konzepte für kleine Betriebe Dresden/Hannover, 14. April 2017. Auch kleine Unternehmen können ihre Fabriken nach Art der „Industrie 4.0“ zu hochautomatischen und vernetzen Werken…






Landessiegerin für Biologie wurde Lisa-Marie Pumpa mit ihren Bettwanzen-Experimenten. Foto: Landeswettbewerb Jugend forscht

Jugend forscht, Wanzen hungern und Rechner schreiben Noten

Starke Arbeiten beim Landeswettbewerb Sachsen von „Jugend forscht“ 2017 in dresden ausgezeichnet Dresden, 9. April 2017. Bettwanzen mit einsernem Überlebenswillen, musikalische Computer und autonom navigierende Segelboote gehören zu den ausgezeichneten Projektarbeiten im sächsischen Landeswettbewerb „Jugend forscht“ des Jahres 2017. Das teilte die Jury am Rande der Preisverleihung am Wochenende im Deutschen Hygiene-Museum Dresden mit. Sie wählte sieben Jungforscher aus, die Sachsen vom 25. bis 28. Mai beim Bundesfinale in Erlangen vertreten werden. Starke Arbeiten beim Landeswettbewerb Sachsen von „Jugend forscht“ 2017 in dresden ausgezeichnet Dresden, 9. April 2017. Bettwanzen mit einsernem Überlebenswillen, musikalische Computer und autonom navigierende Segelboote gehören zu den ausgezeichneten…






Blick in den "Columbia Non-neutral Torus" an der Columbia Universität in New York. In solchen Stellerator-ähnlichen Anlagen in Greifswald will Pedersen extrem starke Magnetfelder für seine Antimaterie-Experimente erzeugen. Foto: IPP, Thomas Sunn Pedersen

Greifswald will Antimaterie und Materie zusammensperren

Am Ende bleiben nur Energieblitze Greifswald, 7. April 2017. Völlig Unvereinbares möchte der Physiker Professor Thomas Sunn Pedersen vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald zusammen einsperren: Er will Elektronen und Positronen in einem magnetischen Käfig einfangen und so ein Plasma Materie und Antimaterie erzeugen. Er hofft, dass es Stunden, vielleicht sogar Tage dauern wird, bis jedes Elektron ein Positron gefunden hat und sich beide gegenseitig in einem Energieblitz vernichten. Am Ende bleiben nur Energieblitze Greifswald, 7. April 2017. Völlig Unvereinbares möchte der Physiker Professor Thomas Sunn Pedersen vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald zusammen einsperren: Er will Elektronen…






So etwa soll der IPF-Anbau für die Polymerforscher aussehen. Die beiden rötlichen Obergeschosse werden Wohnungen für gastwissenschaftler bieten. Visualisierung: hammeskrause architekten

Polymerforscher bauen in Dresden für zehn Millionen Euro an

Institut bekommt auch neue Wohnungen für Gastwissenschaftler Dresden, 6. April 2017. Die Dresdner Materialwissenschaftler bekommen bessere Forschungsbedingungen: Das Leibniz-Institut für Polymerforschung (IPF) Dresden erhält für zehn Millionen Euro einen Erweiterungs-Bau an der Kaitzer Straße 4. In die Kosten teilen sich Bund und Land. „Die Erweiterung trägt der erfolgreichen Entwicklung des Instituts Rechnung“, heiß es vom IPF. Institut bekommt auch neue Wohnungen für Gastwissenschaftler Dresden, 6. April 2017. Die Dresdner Materialwissenschaftler bekommen bessere Forschungsbedingungen: Das Leibniz-Institut für Polymerforschung (IPF) Dresden erhält für zehn Millionen Euro einen Erweiterungs-Bau…






Die Forschungsfabrik Mikroelektronik wird Elektronikforschung auf internationalem Spitzenniveau ermöglichen - hier ein Blick in den Reinraum des Dresdner Fraunhofer-Institut für Photonik (IPMS). Foto. Fraunhofer-IPMS

Bund steckt 400 Millionen in Mikroelektronik-Forschung

Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland: Ein Viertel fließt nach Sachsen – vor allem an Fraunhofer Berlin/Dresden, 6. April 2017. Das Bundesforschungsministerium investiert bis 2020 rund 400 Millionen Euro in die deutsche Mikroelektronik-Forschung. Anteilig am meisten profitieren die Fraunhofer-Institute in Dresden von der Förderung: Ein Viertel der Gelder aus dem Programm „Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland“ fließt nach Sachsen und da wiederum vor allem in die Fraunhofer-Institute für Photonik (IPMS), Chipdesign (EAS) und 3D-Chips (ASSID – IZM) in Dresden sowie in das ENAS in Chemnitz. Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland: Ein Viertel fließt nach Sachsen – vor allem an Fraunhofer Berlin/Dresden, 6. April 2017. Das Bundesforschungsministerium investiert bis 2020 rund 400 Millionen Euro in die deutsche Mikroelektronik-Forschung….






Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsens Unis beantragen Exzellenz-Millionen

Dresden/Bonn, 3. April 2017. Die Unis Dresden, Leipzig, Freiberg und Chemnitz haben insgesamt 14 Anträge bei der „Deutschen Forschungsgemeinschaft“ (DFG) in Bonn eingereicht, um in der nächsten Förderrunde Millionenzuschüsse außer der Reihe für exzellente Forschungsprojekte zu ergattern. „Die derzeit von der Exzellenzinitiative geförderten Universitäten in Sachsen haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sich Exzellenzniveau in der Forschung auf internationalem Spitzenniveau und regionale Verantwortung vor Ort nicht ausschließen, sondern sich gegenseitig bedingen“, kommentierte die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange die Antragswelle. „Auf diesen Impuls bauen wir auch in der Exzellenzstrategie.“ Dresden/Bonn, 3. April 2017. Die Unis Dresden, Leipzig, Freiberg und Chemnitz haben insgesamt 14 Anträge bei der „Deutschen Forschungsgemeinschaft“ (DFG) in Bonn eingereicht, um in der nächsten Förderrunde Millionenzuschüsse außer…






Physiker Michael Kuntzsch arbeitet an der TELBE-Anlage, die in Dresden-Rossendorf besonders brillante Terahertz-Strahlung erzeugt. Die Forscher versprechen sich noch Großes von den Analyse-Fähigkeiten dieser Durchlechtungstechnik. Foto: HZDR/Frank Bierstedt

Scharfer Blick in die Welt der ultraschnellen Prozesse

Forscher vom HZDR demonstrieren mit internationalen Partnern eine superschnelle Kamera für die Femtosekunden-Physik Dresden-Rossendorf, 22. März 2017. Aus dem Chemie-Unterricht ist bekannt: Kommen Wasserstoff und Sauerstoff zusammen, dann knallt es – und am Ende entsteht Wasser. Ursache und Resultat sind schon lange bekannt. Aber was passiert eigentlich dazwischen? Wie genau sieht es aus, wenn sich Atome zu Molekülen verketten? Diesem und ähnlich extrem schnell ablaufenden Prozessen widmet sich eine noch junge Richtung innerhalb der Naturwissenschaften: die Ultrakurzzeitphysik, die die Tür zu einem neuen Verständnis physikalischer und chemischer Vorgänge öffnen soll. Forscher des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben nun mit Kollegen aus Hamburg, Berlin und Kalifornien demonstriert, wie sich ultraschnelle Prozesse mittels präziser Messungen und einer innovativen Datenanalyse viel genauer als bisher untersuchen lassen. Forscher vom HZDR demonstrieren mit internationalen Partnern eine superschnelle Kamera für die Femtosekunden-Physik Dresden-Rossendorf, 22. März 2017. Aus dem Chemie-Unterricht ist bekannt: Kommen Wasserstoff und Sauerstoff zusammen, dann knallt es…