Alle Artikel in: Forschung

Neues aus der Wissenschaft

Studenten im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TUD

Nur 40 % der Studenten halten Regelzeit ein

Wiesbaden, 31. Mai 2016. Nur 40 % der Studenten in Deutschland absolvieren ihre Studien innerhalb der Regelstudienzeit. Dies hat eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes (destatis) in Wiesbaden nun für das Jahr 2014 ergeben. Wiesbaden, 31. Mai 2016. Nur 40 % der Studenten in Deutschland absolvieren ihre Studien innerhalb der Regelstudienzeit. Dies hat eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes (destatis) in Wiesbaden nun für das…






Wissenschaftsnacht2016

Dresden spielt in der Wissenschaftsnacht um Throne und lässt Bahnen schweben

Programm um 1/5 gewachsen: 700 Veranstaltungen sind diesmal geplant Dresden, 30. Mai 2016. Die Ränkespiele in der TV-Serie „Game of Thrones“, schwebende Fahrzeuge und der Sinn oder Widersinn weiblicher Indianer im Kindergarten sind nur drei von insgesamt 700 Programmpunkten, auf die sich die Besucher der „14. Langen Nacht der Wissenschaften“ am 10. Juni 2016 in Dresden freuen können. Damit hat sich das Programm im Vergleich zum Vorjahr deutlich ausgeweitet, diesmal stehen 20 Prozent mehr Veranstaltungen auf der Agenda der Wissenschaftsnacht. Dresden gilt als einer der größten Forschungsstandorte in ganz Deutschland. Programm um 1/5 gewachsen: 700 Veranstaltungen sind diesmal geplant Dresden, 30. Mai 2016. Die Ränkespiele in der TV-Serie „Game of Thrones“, schwebende Fahrzeuge und der Sinn oder Widersinn weiblicher Indianer…






Junge Besucher probieren chemische Versuche im Institut für Ressourcenökologie am HZDR aus. Foto: André Forner, HZDR

3400 Besucher in Rossendorfer Laboren

Dresden-Rossendorf, 28. Mai 2016. Über 3400 Forschungs-Fans haben heute zum „Tag des offenen Labors“ das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) besucht. Das teilte das HZDR heute Abend mit. Dresden-Rossendorf, 28. Mai 2016. Über 3400 Forschungs-Fans haben heute zum „Tag des offenen Labors“ das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) besucht. Das teilte das HZDR heute Abend mit.






Ein SLUB-Mitarbeiter erschließt mit der Software Goobi ein digitalisiertes Buch. Foto: SLUB

Die Zukunft von Bibliothek und Museum im Netz-Zeitalter

Annika-Valeska Walzel von der SLUB Dresden über die Chancen der Digitalisierung für Bibliotheken, Museen und Archive Dresden, 25. Mai 2016. Die Digitalisierung eröffnet Bibliotheken, Archiven und Museen neue Möglichkeiten, ihre Exponate und bibliophilen Schätze weltweit bekannt und zugänglich zu machen – darüber sind sich eigentlich alle seit Jahren einig. Aber frühe Versuche wie das Web-Museum der Staatlichen Kunstsammlungen in der Internet-Parallelwelt „Second Life“ (der eine oder andere wird sich noch an den Hype erinnern) fanden nie so ganz die erhoffte Resonanz. Die eher grobgrafischen Galerien degenerierten bald zu Höhlen voll untätiger Zombies. Doch inzwischen sind die Kunst-Scans detaillierter, die Internetzugänge schneller und die Erwartungen der Kuratoren und Bibliothekare an die digitalen Präsenzen realistischer geworden. Wir haben uns darüber mit Annika-Valeska Walzel unterhalten. Die Kunsthistorikern betreut in der Sächsischen Landes- und Unibibliothek (SLUB) Dresden das Landesdigitalisierungsprogramm und arthistoricum.net, den Fachinformationsdienst für Kunst, Fotografie und Design, mit. Die Second-Life-Galerie der Kunstsammlungen hat sich ja nie so richtig als Kunsttreffpunkt im Internet etablieren können. Bringt es überhaupt etwas, wenn Bibliotheken oder Museen solche Web-Ausstellungen aufbauen? Annika-Valeska Walzel: Ich …






Roland Sauerbrey. Foto: HZDR, Oliver Killig

Blick in den Planetenkern

Helmholz-Zentrum und TUD arbeiten zusammen an weltweit einzigartigem Flüssigmetall-Kern Dresden, 24. Mai 2016. Universitäre und außeruniversitäre Forscher arbeiten in Dresden eng zusammen, um eine weltweit einzigartige Experimentier-Anlage zu konstruieren: Für rund 24 Millionen Euro baut das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) derzeit mit mathematischer Schützenhilfe der Technischen Universität Dresden (TUD) den „DRESDYN“ (Dresdner Dynamo). Diese frei rotierbare Flüssigmetall-Kapsel soll ab 2018 bisher ungelöste astrophysikalische Rätsel lösen. Dazu gehört die Frage, wie in den heißglühenden Kernen junger Planeten plötzlich Magnetfelder zünden und warum sie sich – wie bei unserer Erde – später immer wieder umpolen können. Helmholz-Zentrum und TUD arbeiten zusammen an weltweit einzigartigem Flüssigmetall-Kern Dresden, 24. Mai 2016. Universitäre und außeruniversitäre Forscher arbeiten in Dresden eng zusammen, um eine weltweit einzigartige Experimentier-Anlage zu konstruieren: Für…






Die Lithiumverbindung Lithiumcarbonat. Foto: Bergakademie Freiberg

Freiberger saugen Lithium aus Alt-Akkus

Neues Verfahren gewinnt strategisch wichtigen Industrierohstoff für die Energiewende Freiberg, 18. Mai 216016. Forscher der Bergakademie Freiberg haben ein Verfahren entwickelt, um das begehrte Energiespeicher-Metall Lithium sowohl aus zerkleinerten Alt-Akkus wie auch aus dem Glimmerstein Zinnwaldit zu gewinnen, das im sächsischen Erzgebirge recht häufig zu finden ist. Laut Uni Freiberg kann durch diese Technologie das Vorprodukt Lithium-Karbonat zu konkurrenzfähigen Preisen wiedergewonnen werden. Neues Verfahren gewinnt strategisch wichtigen Industrierohstoff für die Energiewende Freiberg, 18. Mai 216016. Forscher der Bergakademie Freiberg haben ein Verfahren entwickelt, um das begehrte Energiespeicher-Metall Lithium sowohl aus zerkleinerten Alt-Akkus…






Abb.: hw

40 % der Schüler wechseln aufs Gymnasium

Wiesbaden, 6. Mai 2016. Immer mehr Grundschüler wechseln mit der fünften Klasse aufs Gymnasium: Vor zehn Jahren taten dies 36 % der Grundschüler, inzwischen sind es bereits 40 %, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden heute mit. Wiesbaden, 6. Mai 2016. Immer mehr Grundschüler wechseln mit der fünften Klasse aufs Gymnasium: Vor zehn Jahren taten dies 36 % der Grundschüler, inzwischen sind es bereits 40 %, teilte…






Die Fraunhofer-Experten haben Organische Leuchtdioden (OLED) in hauchdünne Gläser eingekapselt. Foto: Fraunhofer FEP

Warm leuchtende Glasfolien von Fraunhofer Dresden

Organische Leuchtgläser sollen für schicke Möbel- und Auto-Designs sorgen Dresden, 5. Mai 2016. Fraunhofer-Forschern aus Dresden ist es gelungen, hauchdünne Glasfolien zu erzeugen, die organisch leuchten. Diese OLED-Gläser werden im Rollenverfahren produziert. Solche dünnen Leuchten könnten für ganz neue Möbeldesigns, Auto- und Gebäudebeleuchtungen sorgen, schätzen die Entwickler vom „Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik“ (FEP) ein. Sie wollen ihre warm leuchtenden Glasfolien Ende Mai 2016 auf der internationalen Beschichtungstechnik-Messe „AIMCAL“ in Dresden ausstellen. Organische Leuchtgläser sollen für schicke Möbel- und Auto-Designs sorgen Dresden, 5. Mai 2016. Fraunhofer-Forschern aus Dresden ist es gelungen, hauchdünne Glasfolien zu erzeugen, die organisch leuchten. Diese OLED-Gläser werden im…






IBM-Forscher Stefan Filipp kontrolliert das Kühlsystem. das den Quantencomputer nahe bei Weltraum-Temperatur hält, damit der Supraleit-Effekt nicht zusammenbricht. Foto: IBM Research

Quantencomputer aus der Internetwolke

IBM schaltet 5 tiefgekühlte Quantum-Bits per Cloud frei Yorktown Heights, 4. Mai 2016. Wer schon immer einen der legendären Quantencomputer ausprobieren wollte, die unzählige Rechenoperationen wirklich gleichzeitig ausprobieren können, hat mit ein wenig Glück und Argumentations-Kunst nun die Chance dafür: Der US-Elektronikkonzern IBM stellt ab sofort einen Quantencomputer per Internetwolke („Cloud“) zur Verfügung. IBM schaltet 5 tiefgekühlte Quantum-Bits per Cloud frei Yorktown Heights, 4. Mai 2016. Wer schon immer einen der legendären Quantencomputer ausprobieren wollte, die unzählige Rechenoperationen wirklich gleichzeitig ausprobieren können, hat…






Armin Raupbach und René Pessier an einer Elektroauto-Ladesäule auf dem TU-Campus. Foto: Tim Tines, TUD

In Deutschland fehlt ein Ökosystem für Elektroautos

Die Verkehrswissenschaftler René Pessier und Armin Raupbach von der TU Dresden über Stand und Zukunft der Elektromobilität René Pessier und Armin Raupbach vom Lehrstuhl für Kommunikationswirtschaft der Technischen Universität Dresden haben für eine Studie über Elektromobilität über 600 Nutzer von Elektroautos in Europa befragt. Oiger-Redakteur Heiko Weckbrodt hat die beiden Forscher darüber ausgefragt, wann wir auf die Kanzlermillion kommen, wo der ganze Strom für so viele Elektroautos herkommen soll – und warum der ganze Markt bisher so vor sich hinkriecht. Sie sagen: Kaufprämien für Elektroautos wie die jüngst beschlossenen sind sinnvoll als Anstoß, um eine kritische Masse im Markt zu erreichen. Sie haben aber nur Sinn, wenn Staat und/oder Wirtschaft für ein allgemein zugängliches Netz aus Ladestationen und andere Infrastrukturen für Elektroautos sorgen. Die Kanzlerin will bis 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen sehen. Wo stehen wir heute? Armin Raupbach: In Deutschland waren zum Jahresende etwa 30.000 Elektro-Fahrzeuge unterwegs, wenn man Pedelecs, E-Bikes und Eigenzulassungen der Hersteller nicht mitrechnet. Dass wir noch so weit von dem Millionenziel entfernt sind, wundert mich nicht: Wenn man …






Additiv-generativ erzeugtes Titan-Bauteil für Flugtriebwerke. Foto: IWS

Dresden und Singapur forschen gemeinsam an Keramik-3D-Druck

Technologiesprung in Industrie erhofft Singapur/Dresden, 2. Mai 2016. Die Keramikexperten vom Fraunhofer-Institut IKTS in Dresden und das „Singapore Center for 3D-Printing“ entwickeln künftig gemeinsam neue Verfahren, um leistungsfähige 3D-Drucker für den industriellen Einsatz zu entwickeln. Das sieht ein gemeinsames „Memorandum of Understanding“ vor, das beide Institute nun vereinbart haben. Sie erhoffen sich insbesondere vom 3D-Druck keramikscher Bauteile einen Technologiesprung in der Industrie. Technologiesprung in Industrie erhofft Singapur/Dresden, 2. Mai 2016. Die Keramikexperten vom Fraunhofer-Institut IKTS in Dresden und das „Singapore Center for 3D-Printing“ entwickeln künftig gemeinsam neue Verfahren, um leistungsfähige 3D-Drucker für…






Abb.: Bildschirmfoto lfe.uni-leipzig.de

Frühe Kindheit unter der Lupe

Uni Leipzig richtet Forschungszentrum mit eigener Labor-Kita ein Leipzig, 2. Mai 2016. Die Uni Leipzig richtet auf dem Campus Jahnallee ein neues Zentrum für frühkindliche Entwicklung ein. Unter der Leitung von Prof. Daniel Haun wollen Experten dort den „bereits in den vergangenen Jahren an der Universität Leipzig kontinuierlich aufgebauten Forschungsschwerpunkt Entwicklung in der frühen Kindheit bündeln und vertiefen“, kündigte die Uni an. Uni Leipzig richtet Forschungszentrum mit eigener Labor-Kita ein Leipzig, 2. Mai 2016. Die Uni Leipzig richtet auf dem Campus Jahnallee ein neues Zentrum für frühkindliche Entwicklung ein. Unter der Leitung…






Die TU Dresden hat einen Großteil ihrer Forschungen an der Elektronik der Zukunft im Exzellenz-Cluster cfaed konzentriert. Die Forscher dort hoffen, dass es auch in der nöchsten Vergaberunde Exzellenz-Millionen für ihre Arbeit gibt. Foto: Jürgen Lösel, TU Dresden

TU Dresden will mehr Exzellenz-Projekte

„Härtester Wettbewerb“ erwartet Dresden, 2. Mai 2016. Der Dresdner Uni-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen rechnet in der 3. Exzellenz-Förderrunde des Bundes mit dem bisher härtesten Wettbewerb der über 100 Unis in Deutschland. Die Dresdner wollen sich mindestens ein neues Forschungs-Cluster sichern und einen neuen Zuschlag als Exzellenz-Uni einheimsen. „Härtester Wettbewerb“ erwartet Dresden, 2. Mai 2016. Der Dresdner Uni-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen rechnet in der 3. Exzellenz-Förderrunde des Bundes mit dem bisher härtesten Wettbewerb der über 100 Unis in…






"Repowering": Techniker rüsten eine Windkraftanlage mit stärkeren Generatoren auf. Dies ist ein weltweiter Trend in der Branche, in Sachsen kommt er laut BWE-Angaben aber erst langsam voran. Foto: REpower Systems AG, BWE

Forscher suchen Wege zur Energiewende

TU Dresden übernimmt Leitung von EU-Projekt Dresden, 28. April 2016. Forscher aus sechs Länder wollen unter Führung der TU Dresden untersuchen, wie eine Energiewende weg von Kohle und Öl in Europa gelingen kann. Die Wissenschaftler möchten vor allem auch technologische und wirtschaftliche Lösungen finden, um die problematischen Produktionsschwankungen von Wind- und Solarkraftwerken auszugleichen. TU Dresden übernimmt Leitung von EU-Projekt Dresden, 28. April 2016. Forscher aus sechs Länder wollen unter Führung der TU Dresden untersuchen, wie eine Energiewende weg von Kohle und Öl in…






Abb.: hw

1/5 weniger Habilitationen in Sachsen

Kamenz, 28. April 2016. An den sächsischen Universitäten und Hochschulen haben im vergangenen Jahr insgesamt 73 Wissenschaftler ihre Lehrbefähigung als Dozent beziehungsweise Professor nachgewiesen. Damit ist die Zahl der Habilitationen im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel gesunken. Das geht aus einer Veröffentlichung des Statistischen Landesamtes in Kamenz hervor. Kamenz, 28. April 2016. An den sächsischen Universitäten und Hochschulen haben im vergangenen Jahr insgesamt 73 Wissenschaftler ihre Lehrbefähigung als Dozent beziehungsweise Professor nachgewiesen. Damit ist die Zahl der Habilitationen…