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Berichte und Kurznachrichten aus der Hightech-Branche

Frank Pankotsch leitet die Gründungsinitiative „dresden exists" an der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Uni wirkt als Nukleus für Technologie-Firmen

  Im nationalen Vergleich hat sich Gründungsfieber an der TU Dresden aber merklich abgekühlt Dresden, 26. April 2016. Die Technische Universität Dresden (TUD) wirkt in der sächsischen Landeshauptstadt seit Jahren wie ein Inkubator für neue Unternehmen. Sie bringt nach vorsichtigen Schätzungen recht stabil jährlich mindestens 20 Firmengründungen („Startups“) hervor. Darunter waren und sind viele technologieorientierte Unternehmen wie die Organikelektronik-Firmen Novaled und Heliatek, in zunehmenden Maße aber auch industrienahe Softwareschmieden.   Im nationalen Vergleich hat sich Gründungsfieber an der TU Dresden aber merklich abgekühlt Dresden, 26. April 2016. Die Technische Universität Dresden (TUD) wirkt in der sächsischen Landeshauptstadt seit Jahren…






Charismatische Mentoren heben Gründungs-Fieber

Exelonix-Chef Stege infizierte sich am Fettweis-Lehrstuhl mit dem Gründer-Virus Dresden, 24. April 2016. Ob ein Lehrstuhl an einer Universität zu einer Brutstätte für viele erfolgreiche Hightech-Firmen wird oder nicht, hängt ganz wesentlich von „charismatischen Vorbildern und Mentoren“ ab. Der das sagt, hat selbst schon zweimal Unternehmen gegründet und dies ziemlich erfolgreich: Dr. Matthias Stange studierte einst beim Dresdner Mobilfunk-Guru Professor Gerhard Fettweis Elektrotechnik, päppelte dann die Dresdner TU-Ausgründung „Signalion“ bis zu einer Stärke von über 100 Köpfen mit auf, bevor diese Mobilfunk-Messtechnikfirma schließlich vom US-Konzern National Instruments übernommen wurde. Und auch danach konnte er sich einen Angestellten-Job mit Acht-Stunden-Tag nicht so recht vorstellen: Gemeinsam mit seinem alten Mentor und dessen ehemaligen Doktoranden Frank Schäfer gründete er im April 2013 die Firma „Exelonix“, die sich auf „asina“-Tablets und Apps für Senioren spezialisiert hat und jetzt richtig zu wachsen beginnt. Exelonix-Chef Stege infizierte sich am Fettweis-Lehrstuhl mit dem Gründer-Virus Dresden, 24. April 2016. Ob ein Lehrstuhl an einer Universität zu einer Brutstätte für viele erfolgreiche Hightech-Firmen wird oder nicht, hängt…






Hopfen, Malz, Wasser, Hefe – mehr Zutaten sind laut deutschem Reinheitsgebot im Bier nicht erlaubt. Foto: Heiko Weckbrodt

Deutsches Reinheitsgebot für Bier

Mesoptoamien/Ingolstadt/Dresden, 22. April 2016. Das Bier als Getränk ist mindestens 5000 Jahre alt. Die frühesten Nachweise auf Bier haben Archäologen in Mesopotamien gefunden. Allerdings gibt es inzwischen auch noch ältere – aber nicht ganz eindeutige – Hinweise auf dieses Getränk. Mesoptoamien/Ingolstadt/Dresden, 22. April 2016. Das Bier als Getränk ist mindestens 5000 Jahre alt. Die frühesten Nachweise auf Bier haben Archäologen in Mesopotamien gefunden. Allerdings gibt es inzwischen auch noch ältere…






Pils aus der Forschungs-Bierbrauerei der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Deutsche Biertag: Vor 500 Jahren trat Reinheitsgebot in Kraft

Berlin/Dresden, 22. April 2016. Die deutschen Brauer feiern jedes Jahr am 23. April den „Tag des deutschen Biers“. Denn am 23. April 1516 trat in Ingolstadt das deutsche Reinheitsgebot für die Bierbrauer in Kraft. Darin hieß es, Bier dürfe nur aus Wasser, Malz und Hopfen gebraut werden. Später kam noch Hefe hinzu. Dieses Reinheitsgebot jährt sich morgen zum 500. Mal. Berlin/Dresden, 22. April 2016. Die deutschen Brauer feiern jedes Jahr am 23. April den „Tag des deutschen Biers“. Denn am 23. April 1516 trat in Ingolstadt das deutsche Reinheitsgebot für die…






Das "Kraftwerk" auf Brennstoffzellen-Basis lädt ein Smartphone wieder auf. Foto. eZelleron

eZelleron ist pleite

Dresden, 22. April 2016. Die eZelleron GmbH Dresden, die mobile Mini-Kraftwerke auf Brennstoffzellen herstellt, ist pleite. Das Amtsgericht Dresden hat das monatelang schwebende Insolvenzverfahren (Der Oiger berichtete exklusiv) am 18. April förmlich eröffnet und den Dresdner Anwalt Thomas Beck als Insolvenzverwalter eingesetzt. Dresden, 22. April 2016. Die eZelleron GmbH Dresden, die mobile Mini-Kraftwerke auf Brennstoffzellen herstellt, ist pleite. Das Amtsgericht Dresden hat das monatelang schwebende Insolvenzverfahren (Der Oiger berichtete exklusiv) am 18….






Die Zukunft hat bereits begonnen: Unternehmen aus Dresden und Ilmenau haben sich auf hochautomatisierte "Industrie 4.0"-Lösungen für Chipfabriken spezialisiert. Möglich machen dies u.a. flexible und autonome Roboter, deren Basisversionen von Metralabs in Thüringen angeboten werden. Ortner Dresden rüstet diese Roboter dann so aus, dass sie in Reinräumen selbstständnig Transportaufgaben übernehmen können. Foto: Metralabs

Jeder 2. Industriebetrieb nutzt schon Industrie 4.0

Unternehmen hoffen auf mehr Produktivität Berlin/Hannover, 21. April 2016. Knapp jedes zweite deutsche Industrie-Unternehmen (46 Prozent) nutzt bereit Elemente der „Industrie 4.0“, also der hochautomatisierten vernetzten Zukunftsfabriken. Das hat eine Bitkom-Umfrage im Vorfeld der Hannover-Messe ergeben. Unternehmen hoffen auf mehr Produktivität Berlin/Hannover, 21. April 2016. Knapp jedes zweite deutsche Industrie-Unternehmen (46 Prozent) nutzt bereit Elemente der „Industrie 4.0“, also der hochautomatisierten vernetzten Zukunftsfabriken. Das hat eine…






Ganze Glasfassaden vbon Hochhäusern sollen künftig Sonnenstrom produzieren. Foto: AGC Glass Europe

Mehr Betriebe in Sachsen investieren in Umweltschutz

2014 flossen insgesamt 343 Millionen Euro in Öko-Projekte Kamenz, 21. April 2016. In Sachsen investieren mehr Industriebetriebe in den Umweltschutz: 603 Unternehmen tätigten laut eigenen Angaben solche Investitionen im Jahr 2014 und damit fast doppelt so viele Betriebe wie im Jahr 2008. Damals waren es 363 Unternehmen mit Öko-Investitionen. Das teilte das Statistische Landesamt in Kamenz nach einer Industrie-Umfrage mit. 2014 flossen insgesamt 343 Millionen Euro in Öko-Projekte Kamenz, 21. April 2016. In Sachsen investieren mehr Industriebetriebe in den Umweltschutz: 603 Unternehmen tätigten laut eigenen Angaben solche Investitionen im Jahr…






Foto: Atmel

Microchip schließt Atmel-Entwicklungszentrum Dresden

Neuer US-Eigentümer setzt sächsische Funkchip-Spezialisten vor die Tür Dresden, 21. April 2016. „Microchip Technology“ schließt das Atmel-Entwicklungszentrum für Zigbee-Funkchips in Dresden. Der US-Konzern hat allen 38 Ingenieuren gekündigt und will das Zentrum an der Königsbrücker Straße bereits Anfang Mai dicht machen. Das geht aus dem Oiger vorliegenden Informationen hervor, die Atmel inzwischen bestätigt hat. Neuer US-Eigentümer setzt sächsische Funkchip-Spezialisten vor die Tür Dresden, 21. April 2016. „Microchip Technology“ schließt das Atmel-Entwicklungszentrum für Zigbee-Funkchips in Dresden. Der US-Konzern hat allen 38 Ingenieuren gekündigt und will…






Hagen Vogel zeigt das Modell eines Krokodil-Schädels, das im Prototypen-Zentrum Dresden mittels 3D-Druck aus Polyamid hergestellt wurde. Foto: Heiko Weckbrodt

Ganze Häuser und Maschinen aus dem 3D-Drucker

Dresden präsentiert sich auf Hannovermesse als Hochburg der „additiv-generativen Fertigung“ Dresden/Hannover, 20. April 2016. Während sich 3D-Drucker für Hightech-Basteleien im Privatsektor immer mehr etablieren, pirscht sich inzwischen auch die Wirtschaft an den industriellen Einsatz dieser Technologie mehr und mehr heran. Allerdings nennen die Profis den industriellen 3D-Druck meist „additiv-generative Fertigung“. ie arbeiten dabei auch nicht mit schnödem Kunststoff, sondern drucken komplizierte Formteile eher aus Keramik, Titan oder anderen sehr festen Werkstoffen. Und diese Technologien werden in den Fabriken der nahen Zukunft eine wachsende Rolle spielen – vor allem, um auch Kleinstserien und Einzelanfertigungen noch profitabel und materialsparend herstellen zu können. Das hat heute Professor Andreas Leson vom Dresdner Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) eingeschätzt. Dresden präsentiert sich auf Hannovermesse als Hochburg der „additiv-generativen Fertigung“ Dresden/Hannover, 20. April 2016. Während sich 3D-Drucker für Hightech-Basteleien im Privatsektor immer mehr etablieren, pirscht sich inzwischen auch die Wirtschaft…






Das "Kraftwerk" auf Brennstoffzellen-Basis lädt ein Smartphone wieder auf. Foto. eZelleron

Mini-Kraftwerk-Hersteller geht von Dresden in die USA

eZelleron Dresden wird geschlossen Dresden, 20. April 2016. Die Bemühungen Dresdens, sich zu einer Hochburg der Energiesystemtechnik zu entwickeln, haben einen herben Rückschlag durch einen bisher viel gefeierten Hoffnungsträger erfahren: Das Unternehmen eZelleron GmbH, das ein Mini-Kraftwerk auf Brennstoffzellen-Basis entwickelt hatte und zunächst hier produzieren und vermarkten wollte, wird aufgelöst. Statt dessen haben die Initiatoren Sascha Kühn und Martin Pentenrieder im Januar 2016 eine neue Holding „kraftwerk Inc.“ in den USA gegründet, die im kalifornischen Silicon Valley das Geld einsammeln soll, um das „Mini-Kraftwerk für die Hosentasche“ weiterzuentwickeln und in Großserie produzieren zu können. De facto verlagert sich also der Hauptsitz der Kern-Unternehmung von Deutschland in die USA. eZelleron Dresden wird geschlossen Dresden, 20. April 2016. Die Bemühungen Dresdens, sich zu einer Hochburg der Energiesystemtechnik zu entwickeln, haben einen herben Rückschlag durch einen bisher viel gefeierten Hoffnungsträger erfahren:…






Logo: Ökoprofit Dresden

Dresdner Unternehmen sparen durch Ökoprofit 3,7 Millionen Euro

Dresden, 18. April 2016. Indem sie strom- und materialsparende Öko-Technologien nachgerüstet haben, konnten Dresdner Unternehmen in der vergangenen Dekade rund 3,7 Millionen Euro Betriebskosten sparen. Diese Bilanz des Ökoprofit-Projekts in der sächsischen Landeshauptstadt hat heute Umwelt-Bürgermeisterin Eva Jähnigen (Bündnisgrüne) gezogen. „Das freiwillige Engagement der teilnehmenden Unternehmen und die über die Jahre erzielten Ergebnisse sind großartig und zeigen, dass sich Umweltschutz auszahlt“, schätzte Amtsleiter Robert Franke von der städtischen Wirtschaftsförderung ein. Dresden, 18. April 2016. Indem sie strom- und materialsparende Öko-Technologien nachgerüstet haben, konnten Dresdner Unternehmen in der vergangenen Dekade rund 3,7 Millionen Euro Betriebskosten sparen. Diese Bilanz des Ökoprofit-Projekts in…






Braunkohle-Kraftwerk von Vattenfall Boxberg in der Oberlausitz. Der schwedische Konzern hat bereits angekündigt, sich aus der ostdeutschenBraunkohle zurückziehen zu wollen. Foto: Vattenfall

Vattenfall verkauft Braunkohle-Sparte an Prager EPH

Konsortium übernimmt Tagebaue und Kraftwerke Berlin/Prag/Dresden, 18. April 2016. Vattenfall verkauft seine ostdeutschen Braunkohle-Tagebaue und -Kraftwerke an den tschechischen Energiekonzern EPH und das Investmentunternehmen PPF. Das hat der schwedische Energiekonzern heute mitgeteilt. Konsortium übernimmt Tagebaue und Kraftwerke Berlin/Prag/Dresden, 18. April 2016. Vattenfall verkauft seine ostdeutschen Braunkohle-Tagebaue und -Kraftwerke an den tschechischen Energiekonzern EPH und das Investmentunternehmen PPF. Das hat der schwedische Energiekonzern…






Der Umstieg auf immer größere Chipscheiben von 150 über 200 bis 300 mm hatte der Chipindustrie in der Vergangenheit zwar Produktivitässchübe verpasst - doch der nächste Sprung auf 450 mm (hier nicht im Bild) lässt weiter auf sich warten. Foto: Globalfoundries, Montage (Visualisierung Größenvergleich): hw

450-mm-Chipfabriken erst ab 2022

IC-Insights: Umstieg kommt später, aber er kommt Scottsdale, 18. April 2016. Entgegen allen Unkenrufen wird die Mikroelektronik-Industrie doch noch von 300 auf 450 Millimeter große Siliziumscheiben (Wafer) für die Chipproduktion umsteigen. Das hat das US-amerikanische Marktanalyseunternehmen „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona eingeschätzt. Die Analysten rechnen damit, dass die neue, sehr aufwendige 450-mm-Wafertechnologie frühestens 2019 oder 2020 in die Pilotphase geht und „zwei bis drei Jahre später die Massenproduktion startet“. IC-Insights: Umstieg kommt später, aber er kommt Scottsdale, 18. April 2016. Entgegen allen Unkenrufen wird die Mikroelektronik-Industrie doch noch von 300 auf 450 Millimeter große Siliziumscheiben (Wafer) für die Chipproduktion…






Abb.: hw

Deutsche Wirtschaft wächst schwächer

Ökonomen korrigieren BIP-Prognose auf 1,6 % herunter Halle, 14. April 2016. Die führenden Wirtschaftsforschungs-Institute in Deutschland haben ihre Wachstumsprognose nach unten korrigiert. Demnach wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2016 in der Bundesrepublik nur um 1,6 % statt um 1,8 % steigen, wie noch im Herbst vorhergesagt. Dies teilte das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) heute mit, das diese Prognosen gemeinsam mit dem ifo-Institut, dem DIW Berlin und dem RWI zweimal pro Jahr für das Bundeswirtschaftsministerium erstellt. Weltwirtschaft abgekühlt, Binnennachfrage gut „Ausschlaggebend für die Revision war ausschließlich, dass sich die Weltwirtschaft Ende 2015 merklich abgekühlt hat. Die deutsche Binnenkonjunktur stellt sich aus heutiger Sicht sogar besser dar als noch im Herbst“, schätzte Timo Wollmershäuser ein, der Leiter des ifo-Zentrums für Konjunkturforschung. Ökonomen korrigieren BIP-Prognose auf 1,6 % herunter Halle, 14. April 2016. Die führenden Wirtschaftsforschungs-Institute in Deutschland haben ihre Wachstumsprognose nach unten korrigiert. Demnach wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2016…






Der Leipziger BMW-Werkleiter Hans-Peter Kemser (l.) hat den Elektro-BMW i3 an Verkehrsmuseums-Direktor Joachim Breununger vor dem Johanneum in Dresden übergeben. Foto: Heiko Weckbrodt

Elektro-BMW i3 kommt ins Verkehrsmuseum

Automobil aus Leipziger Produktion in Dresden übergeben Dresden, 12. April 2016. Ab sofort können die Besucher des Verkehrsmuseums Dresden auch das recht schmucke Elektro-Karbonauto BMW i3 bewundern. Hans-Peter Kemser, der Chef des Leipziger BMW-Werkes, übergab das Automobil heute an Museumsdirektor Joachim Breuninger. Automobil aus Leipziger Produktion in Dresden übergeben Dresden, 12. April 2016. Ab sofort können die Besucher des Verkehrsmuseums Dresden auch das recht schmucke Elektro-Karbonauto BMW i3 bewundern. Hans-Peter Kemser, der…