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Berichte und Kurznachrichten aus der Hightech-Branche

Foto: NXP

Prognose: Mikroelektronik durchstößt 2018 die Billionen-Grenze

Scottsdale, 23. März 2017. Das Internet der Dinge wirft seine Schatten voraus: Im Jahr 2018 wird die Zahl der weltweit ausgelieferten Mikroelektronik-Bauelemente erstmals die Marke von einer Billion Stück überschreiten. Das hat das Marktforschungs-Unternehmen „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona prognostiziert. Scottsdale, 23. März 2017. Das Internet der Dinge wirft seine Schatten voraus: Im Jahr 2018 wird die Zahl der weltweit ausgelieferten Mikroelektronik-Bauelemente erstmals die Marke von einer Billion Stück überschreiten….






Wolfgang Daniels ist der präsident des VEE Sachsen. Foto: Heiko Weckbrodt

Energiewende tritt in Sachsen auf der Stelle

VEE-Präsident Daniels kündigt Aufklärungskampagne gegen Windkraft-Feindlichkeit an Dresden, 10. März 2017. Die sächsischen Politiker, aber auch die großen Automobil-Unternehmen müssen mehr tun, damit die Energiewende im Freistaat endlich wieder vorankommt. Das hat die „Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien“ (VEE) Sachsen gefordert. „Der Ausbau der Windkraft tritt in Sachsen auf der Stelle, ähnlich sieht es in der Photovoltaik aus“, kritisierte VEE-Präsident Wolfgang Daniels auf der Verbands-Jahrestagung „Phase 2 der Energiewende“ in der Gläsernen VW-Manufaktur in Dresden. VEE-Präsident Daniels kündigt Aufklärungskampagne gegen Windkraft-Feindlichkeit an Dresden, 10. März 2017. Die sächsischen Politiker, aber auch die großen Automobil-Unternehmen müssen mehr tun, damit die Energiewende im Freistaat endlich wieder vorankommt….






Elektromechaniker Martin Pause kontrolliert in der Fäth-Fabrik Klipphausen ene Recycling-Anlage für siliziumhaltige Abwässer, die später in einer Chipfabrik zum einsatz kommt. Foto: Heiko Weckbrodt

Herz und Lunge einer Chipfabrik

Der Anlagen-Spezialist Fäth beliefert Hightech-Unternehmen rund um den Erdball – und baut seine Fabrik in Klipphausen nun aus Klipphausen, 9. März 2017. Weil internationale Mikroelektronik- und Solar-Unternehmen mehr Reinraum-Anlagen aus Sachsen wollen, baut die Fäth-Gruppe ihre Fabrik in Klipphausen für fünf Millionen Euro aus. Den ersten Spaten für den Neubau stach Firmengründer Michael Fäth am Donnerstag mit Standort-Chef Alexander Keßler und weiteren Kollegen in den Boden an der Schwabacher Straße. „Die Auftragslage ist gut“, sagte Keßler – und auch sein Chef ist zufrieden: „Klipphausen ist ein guter Standort. Die Mitarbeiter sind motiviert und die Gemeinde steht hinter uns“, betonte Michael Fäth. Der Anlagen-Spezialist Fäth beliefert Hightech-Unternehmen rund um den Erdball – und baut seine Fabrik in Klipphausen nun aus Klipphausen, 9. März 2017. Weil internationale Mikroelektronik- und Solar-Unternehmen mehr Reinraum-Anlagen aus…






Um eine Fabrik zu führen, ist technischer Sachverstand nützlich, sagt die Rosti-Geschäftsführerin und Ingenieurin Antje Heinze. Aber wohl noch wichtiger ist, zuhören zu können und ein Klima des Respekts im Unternehmen zu pflegen. Foto: Heiko Weckbrodt

Frauentag: Im Konsens, mit Respekt

Antje Heinze führt eine Fabrik in Dresden – und hat ihren ganz eigenen Führungsstil entwickelt Dresden, 8. März 2017. „Mein Führungsstil?“ Über diese Frage muss Antje Heinze kurz nachdenken. „Auf jeden Fall nicht autoritär, so bin ich nicht.“ Die Chefin des Dresdner Industriebetriebes „GP Rosti“ überlegt. „Bei mir steht die Kompromissfindung im Vordergrund: Ich höre meinen Leuten zu, korrigiere auch mal meine Ideen und entscheide erst dann.“ Wenn irgendwie möglich so, dass sie ihre Vorhaben „mit wenig Druck“ umsetzen kann. „Im Konsens, mit Respekt, so dass die Leute das freiwillig tun“, sagt die 50-jährige Chefin, Mutter und Ingenieurin lächelnd. „Ob das ein weiblicher Führungsstil ist, weiß ich nicht. Bei mir hat das jedenfalls funktioniert.“ Antje Heinze führt eine Fabrik in Dresden – und hat ihren ganz eigenen Führungsstil entwickelt Dresden, 8. März 2017. „Mein Führungsstil?“ Über diese Frage muss Antje Heinze kurz nachdenken. „Auf…






Die Beschichtungsanlage FOSA LabX 330 Glass für flexibles Glas. Foto Von Ardenne Die Beschichtungsanlage FOSA LabX 330 Glass für flexibles Glas. Foto Von Ardenne

Biegsames Elektronikglas von der Rolle

Fraunhofer FEP und Ardenne Dresden stellen weltweit einmalige Beschichtungsanlage vor Dresden/München, 7. März 2017. Eine Anlage, die biegsames Glas von der Rolle mit hauchdünner Elektronik beschichten kann, stellen der Dresdner Anlagen-Spezialist „Von Ardenne“ und das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) aus Dresden Ende März auf der Messe „LOPEC“ in München vor. „Aufgrund seiner überragenden Eigenschaften wird flexibles Glass eine wichtige Rolle als Werkstoff der Zukunft spielen“, ist Von-Ardenne-Vizedirektor Andreas Nilsson überzeugt. Fraunhofer FEP und Ardenne Dresden stellen weltweit einmalige Beschichtungsanlage vor Dresden/München, 7. März 2017. Eine Anlage, die biegsames Glas von der Rolle mit hauchdünner Elektronik beschichten kann, stellen der Dresdner…






Blick in die Lithografie der X-Fab in Erfurt. Foto: Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen, Fotograf Michael Voigt

Erfurter X-Fab geht an die Börse

Chip-Auftragsfertiger will kräftig wachsen – und braucht dafür frisches Geld Erfurt/Paris, 7. März 2017. Der ostdeutsche Mikroelektronik-Auftragsfertiger „X-Fab“ plant, seine Produktion Ausbauen sowie in neue Technologien investieren. Dieses Wachstum will Firmenchef Rudi De Winter durch einen Gang an die Pariser Börse „Euronext“ finanzieren. Er hofft, durch die Ausgabe neuer Aktien insgesamt eine Viertelmilliarde Euro einzusammeln. Chip-Auftragsfertiger will kräftig wachsen – und braucht dafür frisches Geld Erfurt/Paris, 7. März 2017. Der ostdeutsche Mikroelektronik-Auftragsfertiger „X-Fab“ plant, seine Produktion Ausbauen sowie in neue Technologien investieren. Dieses Wachstum will…






Elaskon-Exportvertriebschef Michael Kronschnabl zeigt die schwarze Probe des Schmierstoffes "Elaskon 30", der weltweit Stahlseile vor Rost und Brüchen schützt. Auch hier an der Bergstation der Schwebebahn Dresden wird er eingesetzt. Foto. Heiko Weckbrodt

Globale Ölschwemme sorgt für Delle bei Elaskon

Dresdner Chemie-Unternehmen will nun mit automatischen Seilölern und anderen Innovationen zurück auf Kurs Dresden, 3. März 2017. Der Ölpreisverfall hat dem erfolgsverwöhnten Chemie-Unternehmen „Elaskon“ eine Wachstumsdelle verpasst: 2016 setzte der Traditionsbetrieb aus Dresden-Reick nur noch auf 28 Millionen Euro um, eine knappe Million weniger als im Vorjahr. Schuld daran sei letztlich der lange Verfall des Ölpreises gewesen, erklärte Elaskon-Exportvertriebschef Michael Kronschnabl. „In allen anderen Segmenten sind wir gewachsen, doch die Offshore-Krise hat uns zurückgeworfen.“ Für dieses Jahr rechne das Unternehmen indes wieder mit wachsenden Umsätzen – dank neuer Produkte. Dresdner Chemie-Unternehmen will nun mit automatischen Seilölern und anderen Innovationen zurück auf Kurs Dresden, 3. März 2017. Der Ölpreisverfall hat dem erfolgsverwöhnten Chemie-Unternehmen „Elaskon“ eine Wachstumsdelle verpasst: 2016 setzte der…






Pierre Herzer gehört zu den Organisatoren des Impact Hubs Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Impact Hub Dresden: Vernetzen statt Briefe sortieren

Neuer Co-Working Space in der alten Post am Hauptbahnhof versteht sich auch als Inkubator für junge Firmen Dresden, 3. März 2017. In der alten Post hinter dem Hauptbahnhof Dresden hat mit dem „Impact Hub“ ein neues Kollaborations-Büro geöffnet. Dabei handelt es sich um ein Großraumbüro, „Co-Working Space“ genannt, in dem zum Beispiel Freiberufler und Jungunternehmer sich Arbeitsplätze auf Zeit mieten, wenn sie kein eigenes Bürogebäude haben – oder die Nähe zu einer internationalen Gemeinde suchen. Der „Impact Hub“ (auf deutsch etwa: „Wirkzentrum“) solle aber kein Co-Working Space wie jeder andere sein, betonte Mitbegründer Pierre Herzer zugleich: „Wir sehen uns auch als Event Location.“ Neuer Co-Working Space in der alten Post am Hauptbahnhof versteht sich auch als Inkubator für junge Firmen Dresden, 3. März 2017. In der alten Post hinter dem Hauptbahnhof Dresden hat…






Der FDX-Chip aus Dresden und Niedersachsen soll für die Bildanalyse in autonom fahrenden Autos eingesetzt werden. Abb.: Dream Cheip Technolgies

Globalfoundries zeigt erste FDX-Chips aus Dresden in Barcelona

Chip-System soll Auto-Computer helfen zu sehen Barcelona/Dresden, 28. Februar 2017. Der Halbleiter-Auftragsfertiger Globalfoundries (GF) zeigt die ersten serienreifen Computerchips, die die Dresdner GF-Fabrik in der neuen 22FDX-Technologie produziert hat, auf der Mobilfunk-Messe „Mobile World Congress“ in Barcelona. Die FDX-Technologie soll besonders strom-sparende und billige Prozessoren für das Internet der Dinge , die Industrie 4.0 und das autonome Fahren ermöglichen. Die nun vorgestellten Chips dienen der computergestützten Bildanalyse in Kraftfahrzeugen mit Autopilot-Funktionen. Chip-System soll Auto-Computer helfen zu sehen Barcelona/Dresden, 28. Februar 2017. Der Halbleiter-Auftragsfertiger Globalfoundries (GF) zeigt die ersten serienreifen Computerchips, die die Dresdner GF-Fabrik in der neuen 22FDX-Technologie produziert hat, auf…






Ein Wafer-Test im Globalfoundries-Werk Dresden, das schon heute als hochautomatisiert gilt. Der Chip-Auftrasgfertiger will diesen Automatisierungsgrad noch erhöhen. Foto: Globalfoundries

Chinas Weltmarkt-Anteil in Mikroelektronik wächst

Europa tritt derweil auf der Stelle Scottsdale/Santa Clara/Dresden, 28. Februar 2017. Während Europas Mikroelektronik auf der Stelle tritt, wächst das chinesische Gewicht in der globalen Halbleiter-Branche. Von allen Computerchips, die weltweit die Fabriken verlassen, produziert das Reich der Mitte inzwischen bereits jeden zehnten Chip – Tendenz: steigend. Dagegen sind die Europäer selbstgesteckten Ziel, ihren Weltmarktanteil in der Mikroelektronik von zehn auf 20 Prozent zu verdoppeln, weiter entfernt denn je: Nur noch 6,4 Prozent aller weltweit installierten Fertigungs-Kapazitäten für Halbleiter stehen auf europäischen Boden. Das geht aus einer Analyse des US-Marktforschungsunternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona hervor. Europa tritt derweil auf der Stelle Scottsdale/Santa Clara/Dresden, 28. Februar 2017. Während Europas Mikroelektronik auf der Stelle tritt, wächst das chinesische Gewicht in der globalen Halbleiter-Branche. Von allen Computerchips, die…






Die Bildmontage zeigt das Innovationskraftwerk Reick mit den bereits gebauten, 30 Meter hohen Warmwassertanks und daneben die geplanten neuen Energiespeicher (grau). Foto und montage: Drewag

Energiewende: Drewag baut Wärmespeicher Reick aus

Dresden, 27. Februar 2017. Als Beitrag zur Energiewende bauen die Dresdner Stadtwerke ihre Wärmespeicheranlagen aus. Acht Millionen Euro will die Drewag investieren, um die Wärme-Speicherkapazität im Innovationskraftwerk Dresden-Reick mehr als zu verdoppeln: von 6600 Kubikmetern um 7800 Kubikmeter auf 14.400 Kubikmeter in Warmwasser-Tanks, die Anfang 2018 in Betrieb gehen. Dresden, 27. Februar 2017. Als Beitrag zur Energiewende bauen die Dresdner Stadtwerke ihre Wärmespeicheranlagen aus. Acht Millionen Euro will die Drewag investieren, um die Wärme-Speicherkapazität im Innovationskraftwerk Dresden-Reick mehr als…






Für das Internet der Dinge werden Funktechnologien benötigt, die nur sehr wenig Strom verbrauchen. Abb.: Keysight

Dresdner Funkchip-Design für das Internet der Dinge

CommSolid will per NarrowBand-IoT die stromsparende Vernetzung Tausender Geräte ermöglichen Dresden/Barcelona, 24. Februar 2017. Das Dresdner Unternehmen „CommSolid“ stellt auf dem „Mobile World Congress 2017“ (MWC) in Barcelona ein neues Funkchip-Design für das „Internet der Dinge“ vor. Mit dem Konzept „CSN130“ soll es möglich werden, Hunderte oder gar Tausende Geräte und Sensoren stromsparend zu vernetzen. CommSolid will per NarrowBand-IoT die stromsparende Vernetzung Tausender Geräte ermöglichen Dresden/Barcelona, 24. Februar 2017. Das Dresdner Unternehmen „CommSolid“ stellt auf dem „Mobile World Congress 2017“ (MWC) in Barcelona ein neues…






Anders als vor 30 Jahren in der Originalversion sind die "Ghostbusters" im remake von 2016 durchweg weiblich: Von links nach rechts: Geisterjägerin Abby Yates (Melissa McCarthy), Ingenieurin Jillian Holtzmann (Kate McKinnon), Teilchenphysikerin Erin Gilbert (Kristen Wiig) und die U-Bahn-Angestellte Patty Tolan (Leslie Jones). Abb.: Columbia Pict/ Sony Pictures

Hohe Ingenieurquote im ostdeutschen Maschinenbau

VDMA Ost: Auch Frauenanteil im Osten doppelt so hoch wie deutschlandweit – aber Quote sinkt Leipzig, 21. Februar 2017. Ingenieure und insbesondere auch weibliche Ingenieure dominieren im ostdeutschen Maschinenbau immer noch weit stärker als im restlichen Deutschland. Da geht aus einer Analyse des „Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Ost“ (VDMA Ost) in Leipzig hervor. Demnach liegt die Ingenieurquote in ostdeutschen Maschinenbau-Unternehmen bei 27,8 Prozent. In der gesamten Branche beträgt sie nur 16,7 Prozent. VDMA Ost: Auch Frauenanteil im Osten doppelt so hoch wie deutschlandweit – aber Quote sinkt Leipzig, 21. Februar 2017. Ingenieure und insbesondere auch weibliche Ingenieure dominieren im ostdeutschen Maschinenbau immer…






Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

20 % weniger Lohn im Osten

Differenzen im Industrie-Sektor besonders hoch Hamburg, 21. Februar 2017. Auch ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung klaffen deutliche Lohn-Differenzen zwischen Ost und West: Ostdeutsche Fachkräfte bekommen auf ansonsten vergleichbaren Posten rund 20 Prozent weniger Lohn oder Gehalt. Dies hat das Internetportal „gehalt.de“ aus Hamburg ermittelt. „Je nach Beruf und Branche kann die Lohnlücke noch größer ausfallen“, betonen die Autoren. Differenzen im Industrie-Sektor besonders hoch Hamburg, 21. Februar 2017. Auch ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung klaffen deutliche Lohn-Differenzen zwischen Ost und West: Ostdeutsche Fachkräfte bekommen auf ansonsten vergleichbaren Posten rund…






Der neue e-Golf. Foto: Volkswagen

Neuer e-Golf aus Dresden kostet 36.000 Euro

Gläserne Manufaktur baut nach dem Phaeton nun ein Elektroauto Dresden/Wolfsburg, 20. Februar 2017. Der neue Elektro-Golf aus Dresden wird mindestens 36.000 Euro kosten (abzüglich 4000 Euro staatliche Förderung). Und er wird mit einer Batterie-Ladung im Schnitt 200 bis 300 Kilometer weit kommen – etwa 50 Prozent weiter als das Vorgängermodell. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die der Volkswagen-Konzern heute in Wolfsburg publiziert hat. Gläserne Manufaktur baut nach dem Phaeton nun ein Elektroauto Dresden/Wolfsburg, 20. Februar 2017. Der neue Elektro-Golf aus Dresden wird mindestens 36.000 Euro kosten (abzüglich 4000 Euro staatliche Förderung). Und er…