Alle Artikel in: Wirtschaft

Berichte und Kurznachrichten aus der Hightech-Branche

Beim Einsurz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch im Jahr 2013 waren 1100 Menschen gestorben. Eine Studie soll nun Richtlinien entwickeln, die das Risiko solcher Katastrophen vermindern. Foto: Heiko WeckbrodtBeim Einsurz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch im Jahr 2013 waren 1100 Menschen gestorben. Eine Studie soll nun Richtlinien entwickeln, die das Risiko solcher Katastrophen vermindern. Foto: Heiko Weckbrodt

Mehr Schutz für Textilarbeiter in Entwicklungsländern

Studie der FU Berlin zielt nach Fabrik-Einsturz auf Leitlinien für globale Produktionsnetzwerke Berlin, 29. August 2015. Wie Arbeitschutz und Umweltauflagen für Textilfabriken in Entwicklungsländern so verbessert werden können, dass sich Katastrophen wie vor reichlich zwei Jahren im Kleiderwerk Rana Plaza in der Stadt Sabhar in Bangladesch nicht wiederholen, soll nun eine wirtschaftswissenschaftliche Studie der FU Berlin klären. Juniorprofessorin Elke Schüßler will dabei alle an den globalen Produktions-Netzwerken der Textilindustrie beteiligten Akteure einbeziehen, von den westlichen Handelsunternehmen hin bis zur Fabrikarbeiterin in Bangladesch, kündigte die Freien Universität (FU) Berlin an. Studie der FU Berlin zielt nach Fabrik-Einsturz auf Leitlinien für globale Produktionsnetzwerke Berlin, 29. August 2015. Wie Arbeitschutz und Umweltauflagen für Textilfabriken in Entwicklungsländern so verbessert werden können, dass sich…






Weil viele Autohersteller ihre Fahrzeuge mit immer mehr Kameras spicken - hier BMW-Testfahrer Dr. Nico Kämpchen beim Forschungsprojekt "Hochautomatisiertes Fahren" auf der Autobahn - steigt die Nachfrage für hochintegrierte Bild-Sensoren. Foto: BMW

Mehr Maschinen mit Augen: Bildsensor-Markt wächst

IC Insights erwartet 2015 für Sensorindustrie Rekordumsatz von 10 Milliarden Euro Scottsdale, 12. August 2015: Weil Konstrukteure weltweit den Autos, Spielzeugen, Maschinen und andere Geräten immer mehr künstliche Augen verpassen wollen, macht die Bildsensor-Industrie inzwischen wieder gute Geschäfte: In diesem Jahr werden die globalen Umsätze mit elektronischen Bildsensoren (CMOS image sensors) um 15 Prozent auf einen neuen Rekordwert von über zehn Milliarden Dollar (9,1 Mrd. €) steigen, prognostiziert das Marktforschungs-Unternehmen „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona. Bis zum Jahr 2019 werde dieser Markt um weitere 50 % auf dann rund 15 Milliarden Dollar (13,6 Mrd. €) zulegen. IC Insights erwartet 2015 für Sensorindustrie Rekordumsatz von 10 Milliarden Euro Scottsdale, 12. August 2015: Weil Konstrukteure weltweit den Autos, Spielzeugen, Maschinen und andere Geräten immer mehr künstliche Augen verpassen…






Im vernetzten Straßenverkehr der Zukunft sollen Roboterautos und intelligente Ampeln automatisch erkennen, wenn Fußgänger unbedacht auf die Straße rennen - und dafür sorgen, dass die Fahrzeuge rechtzeitig autonom bremsen. Abb.: hw

Smart City auf dem Sachsenring

Ingenieure aus Sachsen und Holland zeigen auf Rennpiste, wie automatischer Verkehr der Zukunft funktioniert Sachsenring/Dresden, 11. August 2015. Ein Golf braust heran. Der Fahrer aber hat keine Hand am Lenkrad, hält den Kopf gesenkt, spielt mit seinem Smartphone. Oje: Ein Pulk Jungen und Mädchen stürzt auf die Straße zu. Die Kinder an der Spitze rennen schon über die Piste, als das Automobil schon ganz nahe ist. Doch was ist das? Das Fahrzeug bremst wie von Geisterhand langsam aus, hält vor dem Zebrastreifen, der Mann im Wagen hebt nicht mal seine Augen dabei… Dieses Szenario ist weder Science-Fiction noch irgend so ein neuer Google-Spaß in Kalifornien: Wir befinden uns auf dem Sachsenring bei Hohenstein-Ernstthal und der Golf ist ein Roboterauto der Chemnitzer IAV. Die sächsische Ingenieur-Firma will dort zum Verkehrssicherheitstag am 23. August 2015 gemeinsam mit „Dresden Elektronik“ und dem Halbleiter-Konzern NXP live und in Farbe vorführen, wie der intelligent vernetzte Straßenverkehr der Zukunft aussieht: sicherer, bequemer und nahezu unfallfrei. Ingenieure aus Sachsen und Holland zeigen auf Rennpiste, wie automatischer Verkehr der Zukunft funktioniert Sachsenring/Dresden, 11. …






Die Verteilung der Fahrradhersteller in Deutschland. Die verbliebenen neun Großproduzenten sitzen vor allem in kleinen Städten, die vielen kleinen Spezialschmieden dagegen eher in Ballungsräumen. Karte: IfL Leipzig

Deutsche Fahrrad-Industrie schrumpft

Produktion verlagert sich gen Osten Leipzig, 11. August 2015. Die deutsche Fahrrad-Industrie hat in den vergangenen Jahren Marktanteile verloren: Waren zur Jahrtausendwende noch rund 4100 Menschen mit der Fahrradproduktion und weitere knapp 1000 mit der Fertigung von Fahrradteilen und –Zubehör beschäftigt, blieben davon im Jahr 2013 nur noch 2600 Arbeitsplätze in der Fahrradproduktion und weitere 1300 in der Teile-Fertigung übrig. Und wurden im Jahr 2000 noch zirka 3,4 Millionen Drahtesel hergestellt, waren es 2013 nur noch 2,2 Millionen. Das geht aus einer Marktanalyse hervor, die das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) Leipzig heute veröffentlicht hat. Produktion verlagert sich gen Osten Leipzig, 11. August 2015. Die deutsche Fahrrad-Industrie hat in den vergangenen Jahren Marktanteile verloren: Waren zur Jahrtausendwende noch rund 4100 Menschen mit der Fahrradproduktion und…






Um ihre Licht-Installation zu einem Konzert der Jenaer Philharmonie genau auf ihre farblichen Vorstellungen abzustimmen, setzte die Künstlerin Rosalie auf die Echtfarb-Sensortechnik von MAZeT. Abb.: Uwe Germar/ MAZeT

Bloß kein Schweinchenrosa

Jenaer Sensor erkennt Farbnuancen wie ein Mensch – und hilft, Flugreisen angenehmer zu machen Jena, 11. August 2015. Tiefdunkelblau ist nicht das Gleiche wie Bläulichschwarz – ist doch klar, oder? Frauen erkennen meist solche feinen Farbabstufungen, wissen, dass der Unterschied manchmal allesentscheidend ist. Männer und Computer haben da oft so ihre Schwierigkeiten – und holen sich deshalb jetzt hochtechnologische Schützenhilfe: Die Jenaer Hightech-Firma „MAZeT“ hat einen Sensor entwickelt, der Farben so fein wie das beste menschliche Auge unterscheidet und vielleicht sogar noch besser. Eingesetzt wird dieser neue künstliche Nuancen-Erkenner inzwischen von Künstlern, Innendesignern, Laboren, ja selbst von Obstbauern und anderen Anwendern, die sich 100pro darauf verlassen müssen, dass sie aus dem großen Kosmos der Farben genau die richtige Schattierung herauspicken. Jenaer Sensor erkennt Farbnuancen wie ein Mensch – und hilft, Flugreisen angenehmer zu machen Jena, 11. August 2015. Tiefdunkelblau ist nicht das Gleiche wie Bläulichschwarz – ist doch klar, oder?…






Hoverboard-Tester Ross McGouran mit dem schwebenden Suptraleit-Hoverboard. Foto: Lexus

Dresdner lassen Menschen per Hoverboard schweben

“Zurück in die Zukunft”: Supraleit-Technik aus Sachsen macht Sci-Fi von gestern möglich Dresden/Tokyo, 5. August 2015. Der Anblick erinnert verblüffend an jene legendäre Szene aus dem Science-Fiction-Film „Zurück in die Zukunft II“ von 1989: Ein junger Mann steht auf einem Board und düst damit durch die Stadt, legt sich in die Kurve, wir schauen genauer hin und siehe da: Der Boarder rollt nicht, er schwebt! Und heute, 26 Jahre später, ist dieses schwebende Hoverboard tatsächlich Realität geworden – dank Supraleit-Technik aus Dresden. “Zurück in die Zukunft”: Supraleit-Technik aus Sachsen macht Sci-Fi von gestern möglich Dresden/Tokyo, 5. August 2015. Der Anblick erinnert verblüffend an jene legendäre Szene aus dem Science-Fiction-Film „Zurück in die…






Laborantin Helene Fiedler prüft in der Radeberger Fabrik von B.Braun einen Dialysator (Blutfilter). Mit einem Neubau in Wilsdruff bei Dresden will das Unternehmen nun die Dialysator-Produktion erweitern. Foto: B.Braun

B.Braun baut in Sachsen modernste Dialysatoren-Fabrik Europas

Medizintech-Firma soll ab 2018 die Blutfilter-Produktion in Sachsen mehr als verdoppeln Wilsdruff /Dresden, 4. August 2015. Das Medizintechnik-Unternehmen „B.Braun“ baut für über 70 Millionen Euro in Wilsdruff bei Dresden die laut eigenen Angaben modernste Dialysatoren-Fabrik Europas. Das hat heute Bertram König, der Geschäftsführer der „B. Braun Avitum Saxonia GmbH“ in Radeberg angekündigt. Das Unternehmen reagiere damit auf die weltweit steigende Nachfrage für solche Dialyse-Filter, die bei der Blutwäsche von Patienten mit Nierenschädigungen benötigt werden. Medizintech-Firma soll ab 2018 die Blutfilter-Produktion in Sachsen mehr als verdoppeln Wilsdruff /Dresden, 4. August 2015. Das Medizintechnik-Unternehmen „B.Braun“ baut für über 70 Millionen Euro in Wilsdruff bei Dresden die…






In immer mehr Bereichen soll Crowdfunding Finanzierungslücken schließen - inzwischen auch für große Bauprojekte, wie hier bei der Plattform "Exporo". Um die Zahlungsabwicklung vieler solcher Kampagnen kümmert sich ein kleines Unternehmen aus Pulsnitz in Sachsen. Foto: Secupay

Wenn der Internetschwarm einen Immobilien-Hai formt

Crowdfunding erfasst immer mehr Marktsegmente – oft mischen dabei sächsische Firmen mit Pulsnitz, 31. Juli 2015. Das Konzept des „Crowd Fundings“, mit dem anfangs vor allem Weltverbesserer und „verrückte“ Erfinder ihre Projekte mit Hilfe von Zuwendungen aus dem Internetschwarm finanzierten, greift auf immer mehr Sektoren über – und sächsische Unternehmen bestimmen diesen Trend wesentlich mit. Eine der führenden deutschen Crowdfunding-Plattformen, „Startnext“, wurde in Dresden gegründet, ebenso das Internetportal „Seedmatch“, das dieses Schwarmfinanzierungs-Konzept auf die Wirtschaft übertrug: Beim „Crowd Investing“ beteiligen sich Kleininvestoren per Internet an hoffnungsvollen Firmengründungen. Crowdfunding erfasst immer mehr Marktsegmente – oft mischen dabei sächsische Firmen mit Pulsnitz, 31. Juli 2015. Das Konzept des „Crowd Fundings“, mit dem anfangs vor allem Weltverbesserer und „verrückte“ Erfinder…






Kameras und Radarsysteme an Bord von Autos sind erst der Anfang: Künftig sollen spezielle WLAN-Sender Fahrern helfen, um Häuserecken zu „schauen“ und sich nähernde Gefahrenquellen rechtzeitig zu erkennen. Foto: NXP

NXP will Autos 6. Sinn gegen Unfälle einimpfen

WLAN-Funk soll unsichtbare Gefahrenquellen im Straßenverkehr sichtbar machen Hamburg, 28. Juli 2015. Luis trommelt mit den Fingern zum Takt der Musik auf seinem Lenkrad herum, das Fahren macht heute Spaß, kaum Verkehr auf den Straßen. Komisch: Warum wird das Auto plötzlich langsamer, bremst am großen fetten Vorfahrtschild? Im nächsten Moment hört Luis auch schon die Sirene, ein Krankenwagen pfeift aus der Nebenstraße vor ihm über die Kreuzung – da hat sein Auto mitgedacht. Ein Szenario aus einem Science-Fiction-Film? Keinesfalls. Wenn es nach Hamburger NXP-Manager Jan-Philipp Gehrmann geht, werden solche mitdenkenden Autos schon in naher Zukunft den Stadtverkehr dominieren und durch eine fast übersinnlich wirkende Voraussicht helfen, viele Unfälle zu vermeiden. „Wir arbeiten hier an Techniken, die den Autos gewissermaßen einen sechsten Sinn verleihen“, sagt Gehrmann über die Entwicklungsarbeiten des niederländischen Elektronikunternehmens in Deutschland. WLAN-Funk soll unsichtbare Gefahrenquellen im Straßenverkehr sichtbar machen Hamburg, 28. Juli 2015. Luis trommelt mit den Fingern zum Takt der Musik auf seinem Lenkrad herum, das Fahren macht heute Spaß,…






Mit seinen Elektrobussen ist BYD ("Build Your Dreams") inzwischen längst nicht mehr nur im Mutterland, sondern auch im Ausland erfolgreich. Abb.: BYD

Chinas Elektrobusse rollen Markt auf

Vor allem BYD zieht derzeit Großaufträge weltweit an Land Cambridge/Peking, 27. Juli 2015. Elektrobusse werden noch vor den Elektroautos die bestimmende Fahrzeugklasse für den Übergang hin zur Elektromobilität von Straßenfahrzeugen sein – und dabei könnte China weltweit eine dominierende Rolle spielen. Das hat Dr. Peter Harrop vom Marktforschungsunternehmen „ID TechEx“ aus Cambridge in einer neuen Analyse eingeschätzt. Zwar wurden chinesische Elektromobile von Experten im Westen lange Zeit als technologisch unterlegen belächelt, doch dafür sind die Chinesen inzwischen mit der Marktreife ihrer Elektrofahrzeuge inzwischen oft viel weiter als die Amerikaner und Europäer. Vor allem das chinesische Unternehmen „BYD“ ziehe mit seinem elektrischen „BYD K9 Bus“ derzeit die größten Aufträge an Land und dies nicht nur im Mutterland, sondern auch im Westen, so die Analysten. Vor allem BYD zieht derzeit Großaufträge weltweit an Land Cambridge/Peking, 27. Juli 2015. Elektrobusse werden noch vor den Elektroautos die bestimmende Fahrzeugklasse für den Übergang hin zur Elektromobilität von Straßenfahrzeugen…






Seit der Wende verfallen ganze Betriebe in Ostdeutschland - hier ein Beispiel aus der Lausitz. Foto: Heiko Weckbrodt

25 Jahre nach dem Reset hinkt Ostdeutschland weiter hinterher

IAB-Forscher: Arbeitslosigkeit 1,5-mal so hoch wie im Westen, Lohnniveau bei 80 % Nürnberg/Dresden/Jena, 26. Juli 2015. 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung, der wirtschaftlich wie gesellschaftlich einen Neustart (“Reset”) zur Folge hatte, wirken die „schwierigen Startbedingungen Ostdeutschlands noch immer nach“. Das schätzt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Arbeitsagentur in Nürnberg in einer neuen Analyse ein. Die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland sei heute etwa 1,5-mal so hoch wie im Westen, im Schnitt bekomme ein ostdeutscher Beschäftigter 20 % weniger Lohn als ein Westdeutscher. Und die wirtschaftliche Produktivität – zu DDR-Zeiten erreichte die etwa ein Drittel des bundesdeutschen Standes – habe sich bei etwa ¾ des Westniveaus eingepegelt. IAB-Forscher: Arbeitslosigkeit 1,5-mal so hoch wie im Westen, Lohnniveau bei 80 % Nürnberg/Dresden/Jena, 26. Juli 2015. 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung, der wirtschaftlich wie gesellschaftlich einen Neustart (“Reset”) zur…






Reinraumbrücke bei Globalfoundries Dresden. Foto: Globalfoundries

Bei Globalfoundries Dresden steht starker Stellenabbau zur Debatte

Fest steht schon: Leiharbeiter müssen Chipwerk verlassen Dresden, 24. Juli 2015. Im Chipwerk von Globalfoundries Dresden steht – neben anderen Optionen, Kosten zu sparen – ein deutlicher Personalabbau zur Debatte. Fest steht bereits, dass die 170 Leiharbeiter, die derzeit noch in der Fab1 in Dresden beschäftigt sind, im Herbst beziehungsweise spätestens bis zum Jahresende vom Unternehmen abbestellt werden. Das hat Jens Drews, Sprecher von Globalfoundries Dresden, auf Oiger-Anfrage im Grundsatz bestätigt. Auslöser für die Spar-Überlegungen ist die sinkende Nachfrage für PC-, Tablet- und Smartphone-Chips. Nicht bestätigen könne er hingegen einen Bericht der Bild-Zeitung, laut dem geplant sei, dass bis zu 1300 der 3700 Mitarbeiter in der „Fab1“ ihre Jobs verlieren sollen, so Drews. Dies sei lediglich „ein Szenarien von mehreren“, die in der Unternehmensleitung diskutiert werde. „Es gibt weder solch eine Entscheidung noch einen Zeitplan dafür“, betonte er. Fest steht schon: Leiharbeiter müssen Chipwerk verlassen Dresden, 24. Juli 2015. Im Chipwerk von Globalfoundries Dresden steht – neben anderen Optionen, Kosten zu sparen – ein deutlicher Personalabbau zur Debatte….






Josef A. Kickartz zeigt eine stark vergrößerte Ansicht der Farbcodes, mit denen er Daten auf Filme lasert. Tatsächlich sind diese Matrizen nur wenige Mikrometer klein. Foto: Heiko Weckbrodt

Laserfilme für die wachsende Datenflut

Dresdner Firma „Optical Data Systems“ bannt Daten per Farbmuster auf Filme statt auf Festplatten Dresden, 22. Juli 2015. Mit einem Verfahren, bei dem Informationen per Laser auf Filme gebannt werden, statt sie auf Festplatten oder Magnetbänder zu speichern, will Josef A. Kickartz die Langzeitarchivierung von Daten und Bilder revolutionieren. Dafür hat der Ingenieur aus Jena nun die Firma “Optical Data Systems” in Dresden gegründet, die für die Datenspeicherung auf Laserfilm teils auch komplizierte Farbpunkt-Muster ähnlich den QR-Codes in der Werbung einsetzt. Dresdner Firma „Optical Data Systems“ bannt Daten per Farbmuster auf Filme statt auf Festplatten Dresden, 22. Juli 2015. Mit einem Verfahren, bei dem Informationen per Laser auf Filme gebannt werden,…






Apples neuer Musik-Streaming-Dienst "Apple Music" hat die Geschäfte anscheinend beflügelt. Foto: Apple

iPhone und Apple-Watch sorgen für Rekordquartal

Umsatz und Gewinn legt bei Apple um 1/3 zu Cupertino, 21. Juli 2015. Eine starke Nachfrage für iPhones, die neue Apple-Watch sowie hohe Erlöse im App-Store haben dem US-Elektronikkonzern Apple ein Rekordquartal beschert: Der Umsatz legte im zweiten Quartal 2015 (für Apple das 3. Geschäftsquartal 2015) im Jahresvergleich um ein Drittel auf 49,6 Milliarden US-Dollar (45,8 Milliarden Euro) zu, die Gewinne kletterten sogar um 39 % auf 10,7 Milliarden US-Dollar (9,9 Milliarden Euro), wie das Unternehmen heute in Cupertino in Kalifornien mitteilte. Umsatz und Gewinn legt bei Apple um 1/3 zu Cupertino, 21. Juli 2015. Eine starke Nachfrage für iPhones, die neue Apple-Watch sowie hohe Erlöse im App-Store haben dem US-Elektronikkonzern Apple…






Stephan Raithel, Geschäftsführer des Halbleiter-Branchenverbandes „SEMI Europe". Foto: SEMI

SEMI-Chef: Europas Mikroelektronik muss sich besser vernetzen

Schlaue Regenjacken und kluge Autos: Wie Elektronik „Made in Germany“ unseren Alltag verändern kann Dresden, 20. Juli 2015. Die deutsche und die europäischen Mikroelektronik-Akteure müssen sich besser vernetzen, wenn sie mit den enormen Investitionen, die in den USA und in Asien in die Halbleiter-Industrie fließen, mithalten will, meint Stephan Raithel, Geschäftsführer des Halbleiter-Branchenverbandes „SEMI Europe“. Im Oiger-Interview bei einem Besuch in Dresden skizzierte er Stärken und Schwächen der deutschen und europäischen Mikroelektronik im weltweiten Vergleich und entwarf Visionen für die nahe Zukunft. Wo steht die Elektronikindustrie in Deutschland, in Europa heute im internationalen Vergleich? Stephan Raithel: Bei Material und Equipment stehen wir gut da, man denke da nur an wichtige Schlüsselzulieferer wie BASF, Wacker oder Linde aus Deutschland, Air Liquide aus Frankreich oder den Ausrüster ASML aus den Niederlanden. In Königsklasse hat Europas Halbleiter-Industrie nur 5 % Weltmarktanteil Aber schaut man sich Europas Anteil an der weltweiten Chipproduktion an, dann liegen wir unter zehn Prozent, in den Königsklassen sogar unter fünf Prozent. Daher hat die Europäische Kommission auch das Ziel ausgegeben, Europas Weltmarktanteil auf 20 …