Alle Artikel in: Wirtschaft

Berichte und Kurznachrichten aus der Hightech-Branche

Raik Brettschneider. Foto: Infineon

Warnecke verlässt Infineon Dresden

Chefwechsel: Nachfolger wird Raik Brettschneider Dresden, 23. Juni 2017. Der langjährige Geschäftsführer von Infineon Dresden, Helmut Warnecke, verlässt das Halbleiter-Unternehmen. Das teilte heute der Aufsichtsrat mit. Das Gremium habe „gestern mit großem Bedauern dem Wunsch von Helmut Warnecke entsprochen, das Unternehmen zum 30. September 2017 zu verlassen“. Warneckes Nachfolger wird der bisherige kaufmännische Direktor Raik Brettschneider. Dieser werde ab dem 1. Oktober 2017 den Standort gemeinsam mit Mathias Kamolz leiten. Chefwechsel: Nachfolger wird Raik Brettschneider Dresden, 23. Juni 2017. Der langjährige Geschäftsführer von Infineon Dresden, Helmut Warnecke, verlässt das Halbleiter-Unternehmen. Das teilte heute der Aufsichtsrat mit. Das Gremium habe „gestern…






Zur Industrienacht öffnet auch der Standort Dresden des Berliner Technologie-Unternehmens "First Sensor" seine Reinraum-Schleusen. In Dresden produzieren die Mitarbeiter vor allem Sensoren für Autos und andere Transportsysteme. Foto: First Sensor

Dresdner Industrie öffnet Ihre Werktore

Von Rund 1000 Teilnehmer zur Industrienacht erwartet Dresden, 22. Juni 2017. 20 Dresdner Betriebe öffnen heute zur „Langen Nacht der Industrie“ ihre Werktore für zuvor angemeldete Besucher und geben ihnen Einblicke in ihre Produktion. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden ist der Veranstalter und erwartet rund 1000 Teilnehmer. Von Rund 1000 Teilnehmer zur Industrienacht erwartet Dresden, 22. Juni 2017. 20 Dresdner Betriebe öffnen heute zur „Langen Nacht der Industrie“ ihre Werktore für zuvor angemeldete Besucher und geben ihnen…






Philip Morris hat eine seiner Werbe-Kampagnen für die neuen Heeds stark auf die Stadt Dresden als Marke aufgebaut. Die sächsische Landeshauptstadt galt schon zu Kaisers Zeiten als Zigaretten-Hochburg des Reichs. Repro: Heiko Weckbrodt

Philip Morris baut Heißtabak-Fabrik in Dresden

Unternehmen investiert 285 Millionen Euro in Flughafen-Nähe Dresden, 19. Juni 2017. Der US-Konzern Philip Morris baut für 320 Millionen Dollar (umgerechnet 285 Millionen Euro) eine Fabrik für Tabak-Ersatzprodukte in Dresden. Das hat Geschäftsführerin Stacey Kennedy von der deutschen Konzern-Tochter „Philip Morris GmbH“ heute im f6-Zigarettenwerk Dresden angekündigt. Das Unternehmen will rund 500 neue Mitarbeiter einstellen. Sie sollen ab Anfang 2019 in der neuen Produktionsstätte in Flughafennähe sogenannte „Heets“ herstellen – zunächst für den deutschen Markt, später auch für den Export. „Diese Investition ist ein Meilenstein auf dem Weg in eine rauchfreie Zukunft“, sagte Stacey Kennedy. Unternehmen investiert 285 Millionen Euro in Flughafen-Nähe Dresden, 19. Juni 2017. Der US-Konzern Philip Morris baut für 320 Millionen Dollar (umgerechnet 285 Millionen Euro) eine Fabrik für Tabak-Ersatzprodukte in Dresden….






Halbleiter-Fertigung bei Bosch. Foto: Bosch

SEMI: Bosch-Fabrik in Dresden ist „Entscheidung von großer Tragweite“

Vor allem in Sachsen ist die Freude über die Milliarden-Investition groß Dresden, 19. Juni 2017. Als „Investition in eine zentrale Zukunftstechnologie“ und „wichtigen Schritt für den Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit auch des Industriestandorts Deutschland“, hat Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) die Ankündigung des Technologiekonzerns Bosch begrüßt, in Dresden für eine Milliarde Euro eine neue Halbleiterfabrik zu bauen. Auch für das Unternehmen selbst ist das eine große Sache: Es handele sich um die die „größte Einzelinvestition in der mehr als 130-jährigen Geschichte von Bosch“, betonte Bosch-Chef Dirk Hoheisel. Vor allem in Sachsen ist die Freude über die Milliarden-Investition groß Dresden, 19. Juni 2017. Als „Investition in eine zentrale Zukunftstechnologie“ und „wichtigen Schritt für den Erhalt und Ausbau der…






Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

Gründer-Finanzierung in Deutschland verbessert

Berlin, 15. Juni 2017. Deutsche Firmengründungen (Startups) haben im Schnitt eine Finanzierungslücke von etwa 2,2 Millionen Euro. Damit ist die durchschnittliche Kapitallücke um 200.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Das teilte der „Bitkom“ in Berlin mit. der Digitalwirtschafts-Verband stützte sich dabei auf eine Umfrage unter mehr als 250 Start-up-Gründern. Berlin, 15. Juni 2017. Deutsche Firmengründungen (Startups) haben im Schnitt eine Finanzierungslücke von etwa 2,2 Millionen Euro. Damit ist die durchschnittliche Kapitallücke um 200.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr gesunken….






Preisträgerin Christina Korger. Foto: Sabine Mutschke

Nachwuchs-Informatikerin der TU Dresden ausgezeichnet

Software-Schmiede „Saxonia Systems“ will durch Preis mehr Frauen für Informatik gewinnen Dresden, 15. Juni 2017. Für ihre Diplomarbeit über intelligentere Suchmethoden in großen Datenbeständen hat die Jung-Informatikerin Christina Korger den diesjährigen „Saxonia Special Woman-Award“ erhalten. Die 26-jährige Regensburgerin hatte ihr Informatik-Studium an der TU Dresden mit der Note 1,2 abgeschlossen. Das teilte das Dresdner Software-Unternehmen „Saxonia Systems“, das diesen Preis jährlich verleiht, um mehr Frauen für ein Informatikstudium zu motivieren. Verbunden ist der Preis mit einer Aluguss-Plastik des Dresdner Künstlers Prof. Ulrich Eißner. Software-Schmiede „Saxonia Systems“ will durch Preis mehr Frauen für Informatik gewinnen Dresden, 15. Juni 2017. Für ihre Diplomarbeit über intelligentere Suchmethoden in großen Datenbeständen hat die Jung-Informatikerin Christina Korger den…






Bosch setzt für seine Sensorproduktion vor allem auf Mikroelektromechanische Systeme (MEMS), die mit Halbleiter-Technologien hergestellt werden. Das deutsche Unternehmen hat damit seine Weltmarkt-Führung ausbauen können. Hier ist ein Bosch-Beschleunigungs-Sensor unter dem Elektronen-Mikroskop zu sehen. Zum Größenvergleich haben die Ingenieure ein 90 Mikrometer "dickes" menschliches Haar auf daneben gelegt. Foto: Bosch

Bosch baut in Dresden Großfabrik für Autoelektronik

MEMS-Produktion auf 300 Millimetern: Konzern investiert halbe Milliarde Euro Dresden, 14. Juni 2017. Der Technologiekonzern Bosch wird in Dresden eine Großfabrik für Automobilelektronik bauen. Es handelt sich um eine sogenannte 300-Millimeter-Fabrik, die Halbleiter-Bausteine auf 300 mm großen Silizium-Scheiben (Wafer) produziert. Das geht aus DNN-Informationen hervor, die mehrere unabhängige Quellen bestätigt haben. Demnach investiert das deutsche Unternehmen mindestens eine halbe Milliarde Euro im Dresdner Norden. Die Bauarbeiten könnten noch in diesem Jahr beginnen. MEMS-Produktion auf 300 Millimetern: Konzern investiert halbe Milliarde Euro Dresden, 14. Juni 2017. Der Technologiekonzern Bosch wird in Dresden eine Großfabrik für Automobilelektronik bauen. Es handelt sich um eine sogenannte…






Generative Fertigung eines Luftfahrt-Demonstrators mittels Laser-Pulver-Auftragschweißen. Foto: Fraunhofer USA CLA

Roboter füllen Arbeitskräfte-Lücken

7,5 % mehr Umsatz mit Automatisierungstechnik Frankfurt am Main, 14. Juni 2017. Der Umsatz mit Robotik und anderer Automatisierungs-Technik wird im Jahr 2017 um sieben Prozent steigen. Das prognostiziert der „Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau“ (VDMA) in Frankfurt am Main. „Damit setzt sich ein Höhenflug fort, der nach der Wirtschaftskrise das siebte Jahr in Folge anhält. Der Branchenumsatz hat sich seither mehr als verdoppelt.“ 7,5 % mehr Umsatz mit Automatisierungstechnik Frankfurt am Main, 14. Juni 2017. Der Umsatz mit Robotik und anderer Automatisierungs-Technik wird im Jahr 2017 um sieben Prozent steigen. Das prognostiziert der…






Werden Menschen mit Chipimplantaten das Ziel von Biohacking? Abb.: Kaspersky

KI verändert deutsche Wirtschaft

Bitkom für Investitionsschub und neue Regeln Berlin, 13. Juni 2017. Deutschland braucht einen Investitionsschub, aber auch neue Datenschutz-Ansätze und Robotik-Gesetze, um im kommenden Massenmarkt für „Künstliche Intelligenz“ (KI) führend zu sein. Das geht aus einem Positionspapier „Entscheidungsunterstützung mit Künstlicher Intelligenz“ hervor, das der Digitalwirtschaftsverband „Bitkom“ heute in Berlin vorgestellt hat. „Schon in wenigen Jahren werden viele Produkte und Services, die die Stellung der deutschen Unternehmen in der Weltwirtschaft ausmachen, mit Maschinenintelligenz ausgestattet oder sogar von ihr geprägt sein“, heißt es in dem Papier. „Deutschland verfügt über günstige Standortvoraussetzungen, um in diesem Rennen in der Spitzengruppe zu landen.“ Bitkom für Investitionsschub und neue Regeln Berlin, 13. Juni 2017. Deutschland braucht einen Investitionsschub, aber auch neue Datenschutz-Ansätze und Robotik-Gesetze, um im kommenden Massenmarkt für „Künstliche Intelligenz“ (KI) führend zu…






Feile und Säge waren gestern: Diesen stählernen Skorpion haben Handwerker mit einem Plasamschneider geformt. Jetzt kriecht er durch die Handwerkskammer Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Drohne statt Stehleiter

Dresdner Handwerk steht an der Schwelle zu einem Digitalisierungs-Schub Dresden, 12. Juni 2017. Das ostsächsische Handwerk steht vor einem dramatischen Modernisierungs-Schub. Der kann zunächst Jobs kosten, dürfte dafür aber höhere Produktivität und höhere Löhne ermöglichen – und eine Karriere im Handwerk für Schulabsolventen wieder attraktiver machen. Das haben Präsident Jörg Dittrich und Hauptgeschäftsführer Andreas Brzezinski von der Handwerkskammer Dresden eingeschätzt. Dresdner Handwerk steht an der Schwelle zu einem Digitalisierungs-Schub Dresden, 12. Juni 2017. Das ostsächsische Handwerk steht vor einem dramatischen Modernisierungs-Schub. Der kann zunächst Jobs kosten, dürfte dafür aber höhere…






Im Vordergrund der begonnene Technikums-Neubau für Novaled, im Hintergrund die alte Heeresmühle in der Dresdner Alberstadt. Foto: Heiko Weckbrodt

Mühle mahlt Moleküle statt Kommissbrot

Samsung investiert 25 Millionen Euro in neues Novaled-Hauptquartier Dresden, 12. Juni 2017. Wo einst Dampfmaschinen Mehl für Sachsens Heere mahlten, tüfteln Chemiker, Physiker und andere Spezialisten künftig an ganz anderen Rezepturen: an organischen Molekülen, die ein scharfes Bild auf superdünne Smartphone-Bildschirme zaubern. Denn in der 115 Jahre alten Heeresmühle in der Albertstadt richtet die Dresdner Samsung-Tochter Novaled nun ihr neues Hauptquartier ein. Gleich daneben lässt sie ein Reinraum-Technikum bauen. Gestern legte Novaled-Chef Gerd Günther gemeinsam mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) den Grundstein für die 25-Millionen-Euro-Investition. Samsung investiert 25 Millionen Euro in neues Novaled-Hauptquartier Dresden, 12. Juni 2017. Wo einst Dampfmaschinen Mehl für Sachsens Heere mahlten, tüfteln Chemiker, Physiker und andere Spezialisten künftig an ganz anderen…






So etwa soll das neue,, knapp 40 Millionen Euro teure Billdungszentrum der Handwerkskammer Dresden aussehen. Es soll im März 2019 fertig sein. Visualisierung: Arge CBH Architekten Ingenieure

Handwerkskammer baut in Dresden 40 Millionen Euro teures Bildungszentrum

Neubau soll Handwerker der Zukunft ausbilden Dresden, 12. Juni 2017. Die ostsächsischen Handwerker haben gestern den Grundstein für ihr neues, knapp 40 Millionen Euro teures Bildungszentrum in der Dresdner Albertstadt gelegt. „Nachwuchsgewinnung ist ein zentrales Thema für das Handwerk“, betonte Dachdecker-Meister Jörg Dittrich, der als Präsident der Handwerkskammer (HWK) Dresden vorsteht. „Dafür brauchen wir auch eine hohe Qualität und Modernität der Ausbildung.“ Geplant sei „eine der modernsten Aus- und Weiterbildungsstätten in Sachsen“. Neubau soll Handwerker der Zukunft ausbilden Dresden, 12. Juni 2017. Die ostsächsischen Handwerker haben gestern den Grundstein für ihr neues, knapp 40 Millionen Euro teures Bildungszentrum in der Dresdner Albertstadt…






Für das Internet der Dinge werden Funktechnologien benötigt, die nur sehr wenig Strom verbrauchen. Abb.: Keysight

Internet der Dinge wächst schwächer als erwartet

IC Insights korrigiert Halbleiter-Umsatzprognose für 2020 auf 31 Mrd. $ herunter Scottsdale, 8. Juni 2017. Noch ist das vielzitierte „Internet der Dinge“ gar nicht richtig in Fahrt gekommen, da dämpfen sich schon die Umsatzerwartungen: Weltweit investieren Regierungen und Stadtverwaltungen doch nicht so viel in die Digitalisierung urbaner Infrastrukturen wie zunächst prognostiziert. Auch die Umsätze mit Computeruhren (Smart Watches), sensorgespickten Textilien und anderen vernetzten „Dingen“ hinken den Erwartungen hinterher. Daher haben nun die Analysten des Marktforschungsunternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona nun ihre Prognosen für die Halbleiter-Umsätze mit dem „Internet of Things“ (IoT) nach unten korrigiert. IC Insights korrigiert Halbleiter-Umsatzprognose für 2020 auf 31 Mrd. $ herunter Scottsdale, 8. Juni 2017. Noch ist das vielzitierte „Internet der Dinge“ gar nicht richtig in Fahrt gekommen, da dämpfen…






Harald_Binder ist der neue Chef von Siltectra Dresden. Foto: Siltectra

Chipscheiben-Spaltfirma Siltectra Dresden unter neuer Führung

Harald Binder löst Wolfram Drescher ab – neue Prototypenfabrik soll im Herbst 2017 in Dresden online gehen Dresden, 8. Juni 2017. Das Dresdner Hightech-Unternehmen „Siltectra“ steht unter neuer Führung: Der Physiker Harald Binder hat zum 1. Juni 2017 den bisherigen Chef Wolfram Drescher abgelöst. Binder soll die von Siltectra entwickelte innovative Spalt-Technologie für Computerchip-Scheiben (Wafer) industriereif machen. Außerdem soll er eine neue Prototypen-Fabrik im Technopark Dresden-Nord aufbauen. Der bisherige Geschäftsführer Drescher wechselt auf eigenen Wunsch in den Beirat des Unternehmens. Harald Binder löst Wolfram Drescher ab – neue Prototypenfabrik soll im Herbst 2017 in Dresden online gehen Dresden, 8. Juni 2017. Das Dresdner Hightech-Unternehmen „Siltectra“ steht unter neuer Führung: Der…






Die Neuronen-Netze im Gehirn geben der Wissenschaft immer noch unzählige Rätsel auf: Von einem Gesamtverständnis der komplexen Prozesse im menschlichen Gehirn sind die Forscher noch weit entfernt. Abb.: DARPA

Offene Plattform über Künstliche Intelligenz gestartet

Wirtschaftsministerin will Dialog über Perspektiven und Grenzen der KI anstoßen Berlin, 6. Juni 2017. Um auszuloten, ob und wie Künstliche Intelligenz (KI) unser Alltags-Leben verbessern, neue Medikamente entwickeln und die Wirtschaft voranbringen kann, hat Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) die offene Innovations-Plattform „Intelligente Vernetzung“ im Internet freigeschaltet. Bürger wie auch Digitalisierungsprofis können dort die Perspektiven von computergetützter KI diskutieren. Wirtschaftsministerin will Dialog über Perspektiven und Grenzen der KI anstoßen Berlin, 6. Juni 2017. Um auszuloten, ob und wie Künstliche Intelligenz (KI) unser Alltags-Leben verbessern, neue Medikamente entwickeln und die…