Alle Artikel in: Astrophysik & Raumfahrt

Neues aus Raumfahrt und Astronomie

Künstlerische Visualisierung des geplanten Euklid-Weltraumteleskops der ESA. ESA/C. Carreau

Euklid soll die Dunkle Welt vermessen

ESA-Satellit soll ab 2020 dunkle Materie im All kartografieren Paris, 15. Oktober 2017. Die ESA will 2020 einen Euklid-Satelliten ins All schicken, um die dunkle Materie und die dunkle Energie im Universum zu vermessen. Das hat die Europäische Weltraumagentur angekündigt. ESA-Satellit soll ab 2020 dunkle Materie im All kartografieren Paris, 15. Oktober 2017. Die ESA will 2020 einen Euklid-Satelliten ins All schicken, um die dunkle Materie und die dunkle Energie…

Der RAT-Rover bei Nacht. Abb.: Fernando Gandía/GMV

Der Mond liegt auf Teneriffa

Fernando Gandía/GMV ESA testet lunare Erkundungsroboter auf der Vulkaninsel Mt. Teide/Teneriffa, 23. Juli 2017. ESA-Ingenieure haben jetzt auf Teneriffa zwei Mond-Roboterfahrzeuge bei Nacht getestet. Laut der europäischen Raumfahrtagentur wurde die spanische Ferieninsel als Teststrecke ausgesucht, weil die Gegend um den Vulkan Teide sehr den Bedingungen auf dem Mond ähnelt. Fernando Gandía/GMV ESA testet lunare Erkundungsroboter auf der Vulkaninsel Mt. Teide/Teneriffa, 23. Juli 2017. ESA-Ingenieure haben jetzt auf Teneriffa zwei Mond-Roboterfahrzeuge bei Nacht getestet. Laut der europäischen Raumfahrtagentur wurde die…

Die Visualisierung zeigt, wie die LISA-Sonden ab 2034 eine lasergestützte riesige Antenne für Gravitationswellen im Al aufspannen sollen. Visualisierung: AEI/MM/exozet; GW-Simulation: NASA/C. Henze

Kosmische Pfadfinderin Lisa abgeschaltet

2034 wollen Europäer mit den nächsten Lisa-Sonden eine riesige Gravitationswellen-Antenne im All aufspannen Sonnensystem, 19. Juli 2017. Europäische Forscher wollen einen riesigen Gravitationswellen-Empfänger ins All schießen und damit kosmische Katastrophen analysieren. Die vorbereitende Pilotsonde „Lisa Pathfinder“ haben sie nach erfolgreichen Tests nun abgeschaltet, im Jahr 2034 sollen dann die drei Nachfolge-Satelliten starten. Da teilte das Albert-Einstein-Institut in Hannover heute mit. 2034 wollen Europäer mit den nächsten Lisa-Sonden eine riesige Gravitationswellen-Antenne im All aufspannen Sonnensystem, 19. Juli 2017. Europäische Forscher wollen einen riesigen Gravitationswellen-Empfänger ins All schießen und damit kosmische Katastrophen…

Test einer britischen Drohne im niederländischen HERTZ-Labor der ESA. HERTZ steiht einerseits für den Physiker Heinrich Hertz, andererseits für " Hybrid European Radio Frequency and Antenna Test Zone". In dem funkwellen-abgeschirmten Labor können die Verbindungen zwischen Drohne und Satellit besonders störungsarm getestet werden. Foto: ESA–G. Porter, CC3.0-Lizenz

ESA testet zivile Drohnen

Unbemannte Flugkörper sollen Grenzen und Öl-Trassen überwachen Amsterdam, 9. Juli 2017. Die ESA testet gemeinsam mit der Wirtschaft unbemannte zivile Drohnen mit integrierten Antennen in den Flügeln. Diese unbemannten Flugkörper sollen zum Beispiel Öl-Pipelines, nationale Grenzen und andere Infrastrukturen weit außerhalb der üblichen Kommunikations-Netze überwachen. Unbemannte Flugkörper sollen Grenzen und Öl-Trassen überwachen Amsterdam, 9. Juli 2017. Die ESA testet gemeinsam mit der Wirtschaft unbemannte zivile Drohnen mit integrierten Antennen in den Flügeln. Diese unbemannten Flugkörper…

Das Diane-Team der TU Dresden mit ihrer aufblasbaren Antenne und der Rakete in Schweden.Evgeniy Zakutin, Nadin Rößler und , Mitte: Thilo Zirnstein, 2.v.r.: Ulrich Nordmeyer, rechts: Timo Fuckner. Foto: TUD

Jungingenieure aus Dresden blasen Großantenne im All auf

Technologie soll bei Mars- und Kometenerkundungen helfen Dresden, 12. April 2017. Um den Mars und andere ferne Planeten zu erkunden, können Astronomen möglicherweise schon bald nicht nur auffaltbare, sondern auch aufblasbare Riesenantennen im Weltall nutzen. An solch einer Technologie arbeiten derzeit Nachwuchs-Ingenieure der TU Dresden. Sie wollen später ein Unternehmen gründen, das diese Aufblas-Antennen an ESA, Roskosmos, NASA und andere Raumfahrtagenturen verkauft oder lizenziert. Dass ihr Konzept im Grundsatz funktioniert, haben sie nun mit einem Raketenstart im kalten schwedischen Norden bewiesen: Die 7,5 Meter lange Dipol-Antenne entfaltete sich rund 86 Kilometer Kilometer über der Erde und begann zu funken. „Wir waren sehr glücklich, als wir festgestellt haben, dass unser Experiment funktioniert“, berichtet Doktorand Evgeniy Zakutin. Technologie soll bei Mars- und Kometenerkundungen helfen Dresden, 12. April 2017. Um den Mars und andere ferne Planeten zu erkunden, können Astronomen möglicherweise schon bald nicht nur auffaltbare, sondern auch…

Umweltwächter rast ins All

Zweiter Sentinel-Satellit startet am Freitag vom ESA-Weltraumbahnhof Französisch-Guiana, 2. April 2017. Um die globale Umweltverschmutzung von Küstengewässern und Seen zu überwachen, hat die europäische Weltraumagentur ESA das Sentinel-2-Programm (deutsch: Wächter) gestartet. Zwei Satelliten sollen unseren Planeten stetig überfliegen und dabei mit hochauflösenden Multispektral-Kameras Fotos von Wäldern, Meeren und Feldern schießen. Voraussichtlich am kommenden Freitag bringt eine Vega-Rakete den zweiten der beiden Erdtrabanten ins All. Das Zeitraffer-Video zeigt die Vorbereitungen für „Sentinel 2B“ auf dem ESA-Weltraumbahnhof in Französisch-Guiana. Zweiter Sentinel-Satellit startet am Freitag vom ESA-Weltraumbahnhof Französisch-Guiana, 2. April 2017. Um die globale Umweltverschmutzung von Küstengewässern und Seen zu überwachen, hat die europäische Weltraumagentur ESA das Sentinel-2-Programm (deutsch: Wächter)…

Diese Aufnahmen von der Sonne hat Satellit GOES-16 in verschiedenen Bereichen des Ultraviolett-Spektrums aufgenommen und in verschiedene Farben übersetzt. So können "Weltraum-Meteorologen" auch in tiefere Schichten der Sonne hineinschauen und absehen, wenn sich ein Sonnensturm zusammenbraut. Abb.: NOAA, NASA

Sechs Sterne und doch nur einer

Satelliten überwachen auf verschiedenen Wellenlängen das „Wetter“ auf der Sonne Sonnensystem, 5. März 2017. Sechs verschiedenfarbige Feuerbälle und doch der gleiche Stern: All diese sechs Bilder zeigen die Sonne im gleichen Moment, aber aufgenommen in verschiedenen Wellenlängen von Ultraviolett-Strahlung – und informieren uns letztlich über das „Weltraum-Wetter“. Satelliten überwachen auf verschiedenen Wellenlängen das „Wetter“ auf der Sonne Sonnensystem, 5. März 2017. Sechs verschiedenfarbige Feuerbälle und doch der gleiche Stern: All diese sechs Bilder zeigen die Sonne im…

Der Südpol des Jupiters in einer farbverstärkten Juno-Aufnahme. Abb.: NASA/ JPL-Caltech, SwRI, MSSS, John Landino

Jupiters Südpol im Fokus

Raumsonde Juno umkreist den Riesenplaneten Sonnensystem, 19. Februar 2017. Die NASA-Raumsonde „Juno“ umkreist derzeit den größten Planeten unseres Sonnensystems, den Jupiter. Dabei hat das Raumschiff nun auch den Südpol des Gasriesen aus rund 100.000 Kilometern Höhe fotografiert und daraus ist dieses farbverstärkte Bild entstanden, das deutlich zeigt, wie bewölkt es über dem Jupiter-Pol ist. Raumsonde Juno umkreist den Riesenplaneten Sonnensystem, 19. Februar 2017. Die NASA-Raumsonde „Juno“ umkreist derzeit den größten Planeten unseres Sonnensystems, den Jupiter. Dabei hat das Raumschiff nun auch den Südpol des…

Die kosmische Region "NGC 6357" befindet sich etwa 5500 Lichtjahre von der Erde entfernt. Supernovae, die Strahlkraft junger Sterne und ionisierte Wasserstiff-Wolken bilden zusammen eine Formation, die wie ein malerisches Winderbild wirkt. Abb.: X-ray: NASA/CXC/PSU/L. Townsley et al; Optical: UKIRT; Infrared: NASA/JPL-Caltech

Winterbild im All zu Weihnachten

Supernovae und junge Sterne haben malerische Region NGC 6357 „gezaubert“ Weltall, 25. Dezember 2016. extra für uns zu Weihnachten hat die Natur diese wundervolle Eislandschaft ins All gemalt – möchte man zumindest meinen. Tatsächlich aber sehen wir hier eine Ansammlung aus jungen Sternen Supernova-Überresten, energiegeladenen Wasserstoffwolken und anderen kosmischen Zutaten, die dieses pittoreske Bild geformt haben. Supernovae und junge Sterne haben malerische Region NGC 6357 „gezaubert“ Weltall, 25. Dezember 2016. extra für uns zu Weihnachten hat die Natur diese wundervolle Eislandschaft ins All gemalt – möchte…

Der Merkur hat wie unsere Erde einen heißen Kern, der langsam abkühl. Dies lässt den Planeten schrumpfen. NASA/JHUAPL/Carnegie Institution of Washington/USGS/Arizona State University

Planet Merkur schrumpft wie ein Luftballon

Kleiner Steinplanet mit (noch) heißem Kern Sonnensystem, 3. Oktober 2016. Der Planet Merkur in unserem Sonnensystem schrumpft. Das haben Wissenschaftler vom „National Air and Space Museum“ in Washington herausgefunden, nachdem sie neuere Aufnahmen des NASA-Raumschiffs „Messenger“ ausgewertet hatten. Kleiner Steinplanet mit (noch) heißem Kern Sonnensystem, 3. Oktober 2016. Der Planet Merkur in unserem Sonnensystem schrumpft. Das haben Wissenschaftler vom „National Air and Space Museum“ in Washington herausgefunden, nachdem…

Gaia vermisst unsere Galaxis. Abb.: ESA

Dresdner überwachen innere Uhr der Erdmutter

Dresden/Paris, 14. September 2016. Seit fast drei Jahren umkreist die Weltraumsonde „Gaia“ nun schon im Schlepptau der Erde die Sonne und kartografiert unsere Galaxis. Von den Daten erhoffen sich die Astronomen neue Erkenntnisse darüber, wie die Milchstraße, wie unsere Sonne und all die anderen Sterne entstanden sind – und welches galaktische Schicksal sie und uns erwartet. Dresden/Paris, 14. September 2016. Seit fast drei Jahren umkreist die Weltraumsonde „Gaia“ nun schon im Schlepptau der Erde die Sonne und kartografiert unsere Galaxis. Von den Daten erhoffen sich die…

Die Visualierung zeigt den ENVISAT in der Betriebsphase. Abb.: ESA

Dresdner TU-Forscher arbeiten an Augen für Jagd-Raumschiff

Orbitaler Jäger soll 2020 den toten Envisat einfangen Dresden, 28. Juni 2016. Automatisierungs-Forscher der TU Dresden entwickeln derzeit künstliche Augen für einen kosmischen Jagd-Satelliten. Der soll voraussichtlich im Jahr 2020 im Auftrag der europäischen Raumfahrtagentur ESA den toten Umweltsatelliten ENVISAT vom Himmel holen, damit der keine Katastrophe im All auslöst. Orbitaler Jäger soll 2020 den toten Envisat einfangen Dresden, 28. Juni 2016. Automatisierungs-Forscher der TU Dresden entwickeln derzeit künstliche Augen für einen kosmischen Jagd-Satelliten. Der soll voraussichtlich im Jahr 2020…

Rosettas Komet im August 2015, als er der Sonne am nächsten war und am meisten Glyzin gemessen wurde. Foto: ESA

Schweizer entdecken Lebens-Bausteine auf Kometen

Fund erhärtet These von Kometen als Lebensbringern Sonnensystem, 29. Mai 2016. Schweizer Wissenschaftler haben mit Instrumenten der Raumsonde „Rosetta“ wichtige Bausteine für die Entstehung von Leben auf dem Kometen „Churyumov-Gerasimenko“ entdeckt. Das hat die Uni Bern mitgeteilt. Fund erhärtet These von Kometen als Lebensbringern Sonnensystem, 29. Mai 2016. Schweizer Wissenschaftler haben mit Instrumenten der Raumsonde „Rosetta“ wichtige Bausteine für die Entstehung von Leben auf dem Kometen „Churyumov-Gerasimenko“…

Künstlerische Darstellung des einzigartigen Gesteins-Kometen C/2014 S3. Visualisierung: ESO, PANSTARRS

Kosmischer Streuer kehrt nach Milliarden Jahren zur Sonne zurück

Astronomen entdecken Gesteins-Kometen aus der Geburtszeit der Erde Sonnensystem, 30. April 2016. Einen Gesteinskometen aus der Geburtszeit der Erde, der für Milliarden Jahre am Rande unseres Sonnensystems eingefroren war und nun „nach Hause“ zurückkehrt, haben Astronomen der Europäischen Südsternwarte ESO entdeckt. Das haben die ESO-Forscher und das Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg mitgeteilt. Astronomen entdecken Gesteins-Kometen aus der Geburtszeit der Erde Sonnensystem, 30. April 2016. Einen Gesteinskometen aus der Geburtszeit der Erde, der für Milliarden Jahre am Rande unseres Sonnensystems eingefroren war und…

Überreste einer Supernova: Keplers Supernova explodierte in 13.000 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Schlangenträger (Ophiuchus). Sternengucker wie der berühmte Astronom Johannes Kepler konnten sie schon vor 400 Jahren beobachten. Foto: NASA, ESA, R. Sankrit and W. Blair (Johns Hopkins University) / CC BY 3.0

16 Sternen-Explosionen in Erdnähe

Forscher aus Canberra, Dresden und Berlin weisen außerirdisches Eisen von vielen Supernovae auf Meeresgrund nach Canberra/Berlin/Dresden, 6. April 2016. In kosmischer Nähe zu Erde explodieren Sterne viel häufiger als bisher gedacht – und laden dabei radioaktives Eisen und andere Elemente in unseren Ozeanen ab. Das haben Forscher aus dem australischen Canberra, aus Berlin und Dresden-Rossendorf nun nachgewiesen. Demnach sind in den vergangenen 13 Millionen Jahren mindestens 16 solcher Supernovae in solcher Nähe zu unserem Planeten ausgebrochen, dass dadurch außerirdisches Material auf den Meeresboden von Pazifik, Atlantik und Indischem Ozean gelangen konnte. Dies teilten die TU Berlin, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und die „Australian National University“ (ANU) aus Canberra heute mit. Forscher aus Canberra, Dresden und Berlin weisen außerirdisches Eisen von vielen Supernovae auf Meeresgrund nach Canberra/Berlin/Dresden, 6. April 2016. In kosmischer Nähe zu Erde explodieren Sterne viel häufiger als bisher…