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Lichtschutz gegen Lauscher

Teleconnect und Fireflay haben ihre abhörsicheren Licht-Netzwerke auf dem IEEE-5G-Gipfel in Dresden vorgeführt. Foto: Heiko Weckbrodt

Teleconnect und Firefly haben ihre abhörsicheren Licht-Netzwerke auf dem IEEE-5G-Gipfel in Dresden vorgeführt. Foto: Heiko Weckbrodt

Ingenieure aus Dresden und San Diego entwickeln abhörsichere Licht-Datennetzwerke

Dresden/ San Diego, 20. September 2017. Die Dresdner Firma Teleconnect hat gemeinsam mit dem US-amerikanischen Unternehmen Firefly aus San Diego eine leuchtende Alternative zu WLAN-Datenfunknetzen in Büros entwickelt: abhörsichere Lichtnetze. „Solch eine Alternative ist besonders wichtig bei vertraulichen Konferenzen, die nicht belauscht werden dürfen“, sagte Teleconnect-Projektleiter Philipp Rietzsch, der die noch junge Technik nun auf dem IEEE-5G-Gipfel in Dresden vorgeführt hat. Weiterlesen

5G-Pilotnetz für vernetztes Fahren in Dresden geplant

Ein 5G-Roboter misst sich mit menschlichen Gegnern im Kugel-Balancierspiel. Foto: Heiko Weckbrodt

Ein 5G-Roboter misst sich mit menschlichen Gegnern im Kugel-Balancierspiel. Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsen wollen auf Teststrecke Auto-zu-Auto- und Auto-Infrastruktur-Vernetzung im Straßenverkehr erproben

Dresden, 18. September 2017. In Dresden werden eine Pilotstrecke für autonomes, vernetztes Fahren und ein Testnetz für den Mobilfunk der fünften Generation (5G) installiert. Das hat der Dresdner Mobilfunk-Guru Prof. Gerhard Fettweis heute beim 5G-IEEE-Gipfel auf Oiger-Anfrage angekündigt. „Wir wollen diese Technologie in einem Pilotprojekt auf die Straße bringen – wahrscheinlich nicht gleich in den öffentlichen Verkehr, aber mit fahrenden Objekten.“ Nähere Details mochte Fettweis nicht mitteilen. Noch seien nicht alle Vereinbarungen mit den geplanten Partnern unter Dach und Fach. Weiterlesen

Ostdeutsche Maschinenbauer fordern Gigabit-Netz und Flüchtlinge fürs Dorf

Mitteldeutsche Industriebetriebe beschäftigen 1 Million Menschen im ländlichen Raum. Doch die Infrastruktur dort ist immer noch unterentwickelt, kritisiert der VDMA Ost. Foto: VDMA Ost

Mitteldeutsche Industriebetriebe beschäftigen 1 Million Menschen im ländlichen Raum. Doch die Infrastruktur dort ist immer noch unterentwickelt, kritisiert der VDMA Ost. Foto: VDMA Ost

VDMA Ost: 1 Million Maschinenbau-Jobs im ländlichen Raum – doch Infrastruktur hinkt hinterher

Leipzig, 19. September 2017. Die mitteldeutschen Maschinenbauer fordern von der künftigen Bundesregierung, mehr für den ländlichen Raum zu tun, in dem viele Betriebe angesiedelt sind. „Die mittelständischen Maschinenbauer sind das Rückgrat der erfolgreichen deutschen Industrie“, betonte der Verband der Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) Ost in Leipzig. „Angesiedelt sind diese Betriebe, die in Summe mehr als 1 Million Menschen beschäftigen, häufig im ländlichen Raum. Außerhalb der großen Städte bleibt der Ausbau der Infrastruktur aber vielerorts weit hinter den Bedürfnissen zurück.“ Weiterlesen

German Angst vor Fake News

Das Rathaus Dresden vor der Stichwahl um den Oberbürgermeister-Posten. Foto (bearbeitet): Hans-Gerd Bosse, LH Dresden, Montage: hw

Foto (bearbeitet): Hans-Gerd Bosse, LH Dresden, Montage: hw

Deutsche fürchten Einfluss auf Bundestagswahl

Berlin, 18. September 2017. Die meisten Deutschen befürchten, dass Fake News, Hackerangriffe und Social Bots die Bundestagswahl beeinflussen könnten. Das geht aus einer Umfrage unter 1009 Wahlberechtigten, die der Digitalverband Bitkom im Vorfeld der Bundestagswahl in Auftrag gegeben hat. Weiterlesen

Dresden bleibt Taktgeber für den 5G-Mobilfunk

Ohne nanoelektronik, moderne Sensoren und schnelle Datenverbindungen - zum Beispiel über 5G-Funk oder Licht-WLAN (Li Fi) - werden die hochautomatisierten Fabriken der "Industrie 4.0" nur schwer realisierbar sein. Das Fraunhofer-Photonikinstitut IPMS in Dresden arbeitet in der „Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland“ (FMD) aich an solchen Lösungen. Abb.: IPMS

Ohne Nanoelektronik, moderne Sensoren und schnelle Datenverbindungen – zum Beispiel über 5G-Funk oder Licht-WLAN (Li Fi) – werden die hochautomatisierten Fabriken der „Industrie 4.0“ nur schwer realisierbar sein.  Abb.: IPMS

500 Spezialisten beraten auf IEEE-Gipfel über Weg zur 5. Mobilfunkgeneration

Dresden, 18. September 2017. Rund internationale 500 Mobilfunk-Experten treffen sich heute in Dresden zum „IEEE 5G Summit“. Auf diesem Gipfeltreffen im Internationalen Kongresszentrum wollen die Wissenschaftler und Industrievertreter den weiteren Weg hin zur fünften Mobilfunk-Generation („5G“) festklopfen und Anwendungsbeispiele zu diskutieren. Gastgeber ist das „5G Lab Germany“ der TU Dresden, das zu den wichtigsten Taktgebern der 5G-Entwicklung zählt. Weiterlesen

Vom Bauernhof zum Oligarchen-Flügel

Klavier-Baumeister Bert Kirsten justiert die schaffilz-bezogenen Hämmer eines alten Flügels nach. Foto: Heiko Weckbrodt

Klavier-Baumeister Bert Kirsten justiert die schaffilz-bezogenen Hämmer eines alten Flügels nach. Foto: Heiko Weckbrodt

Auf den Dresdner Piano-Kirsten schwören auch die russischen Milliardäre

Dresden, 18. September 2017. Alles begann kurz nach der Wende auf einem Bauernhof in Dürrröhrsdorf: Noch im Jahr 1989 gründete der junge Klavierbauer Bert Kirsten im Gehöft seiner Eltern ein „Pianohaus“, die Scheue funktionierte er zum Konzertsaal und „Showroom“ um. Als erster Zoni absolvierte er die Ausbildung zum Klavierbau-Meister drüben im Westen. Mit dem Meisterbrief in der Tasche, traf er einen musikliebenden Schwaben, der ihm mit günstigen Mietversprechen nach Dresden lockte. Weiterlesen

Die Steuerpläne der Parteien im Überblick

Briefwahl. Foto: webandi, https://pixabay.com/de/bundestagswahl-briefwahl-2718933/ CC0-Lizenz

Briefwahl. Foto: webandi, https://pixabay.com/de/bundestagswahl-briefwahl-2718933/ CC0-Lizenz

Zwei Begriffe prägen die aktuellen Wahlprogramme der wahlwerbenden Parteien zum Bundestag: Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer. Bis zum Jahr 1997 gab es die sogenannte Vermögenssteuer, die derzeit aber nicht mehr erhoben wird. Die Erbschaftssteuer, die der Bundesverfassungsgericht im Jahr 2014 für verfassungswidrig erklärte, wurde im Jahr 2016 reformiert. Doch welche Pläne haben die wahlwerbenden Parteien im Jahr 2017 für die Zukunft Deutschlands? Linke Parteien befürworten beide Steuern, die rechten Parteien sind in der Regel gegen die Erbschafts- und Vermögenssteuer. Weiterlesen

Akademische Infusion fürs Handwerk

Freuen sich über eine gelungene Transformation eines Malerbetriebes zum Komplett-Innenausbauer in 60 Jahren: Gruppenchef Peter Kadur (34) mit seinem vater und Seniorchef Peter Kadur (61). Foto: Roger Günther

Freuen sich über eine gelungene Transformation eines Malerbetriebes zum Komplett-Innenausbauer in 60 Jahren: Gruppenchef Peter Kadur (34) mit seinem vater und Seniorchef Peter Kadur (61). Foto: Roger Günther

Aus der Maler-PGH „Zukunft“ ist in 60 Jahren in Dresden die Kadur-Gruppe gewachsen

Dresden, 17. September 2017. Die 43 Maler, Architekten, Ingenieure und anderen Mitarbeiter der Dresdner Kadur-Gruppe feiert derzeit das 60. Jubiläum des Unternehmens. Bei der Gelegenheit schauen sie auf eine Transformationsgeschichte zurück, die beispielhaft dafür sein mag, wie sich traditionelles Handwerk in den Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung behaupten kann. Was Peter Siegfried Kadur 1957 als Malerbetrieb und „Produktionsgenossenschaft des Handwerks“ (PGH) gründete, ist heute nämlich eine ganze Firmengruppe, die den kompletten Innenausbau ganzer Wohn- und Bürohäuser übernimmt. Weiterlesen

Technologisches Innenleben für alte Bronzetüren

Schmiede-Metallbaumeister Matthias Rosenkranz von "Fuchs + Girke" zeigt die restaurierten und innerlich aufgerüsteten Bronze-Türen am Kulturpalast Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Schmiede-Metallbaumeister Matthias Rosenkranz von „Fuchs + Girke“ zeigt die restaurierten und innerlich aufgerüsteten Bronze-Türen am Kulturpalast Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

„Fuchs + Girke“ sind auf Kulturgut-Restaurierung spezialisiert – und wurden auch zum Kulturpalast Dresden gerufen

Dresden/Ottendorf-Okrilla, 16. September 2017. Der innere Generalumbau des Kulturpalastes hatte in Dresden für heftige Kontroversen gesorgt. Umso mehr mühten sich die Stadt als Bauherr und die Handwerker vor Ort, die äußere Formsprache des DDR-Baus zu erhalten und gleichzeitig für die Anforderungen der Gegenwart fit zu machen. Anlässlich des heutigen „Tages des Handwerks“ haben Meister aus Sachsen unter anderem am Beispiel des Dresdner Kulturpalastes gezeigt, wie unverzichtbar Handwerker auch im Zeitalter der Digitalisierung sind. Weiterlesen

Pentacon: 20 Jahre nach dem Neustart

Pentacon-Chef Michael Bledau (rechts) erklärt dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich bei einem besuch im Unternehmen das neue Firmenprofil und die Produktpalette des einstigen Kamera-Großproduzenten. Foto: Thomas Aurich, Pentacon

Pentacon-Chef Michael Bledau (rechts) erklärt dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich bei einem Unternehmensbesuch das neue Firmenprofil und die heutige Produktpalette des einstigen Kamera-Großproduzenten. Foto: Thomas Aurich, Pentacon

Statt Kameras produziert der Traditionsbetrieb heute Spritzgussteile und optoelektronische Prüfsysteme

Dresden, 15. September 2017. Der ehemalige DDR-Kamerahersteller Pentacon hat sich nach einem Neustart vor 20 Jahren zu einem Zulieferer für die Automobil- und optische Industrie umprofiliert. Die knapp 140 Mitarbeiter liefern heute Metall- und Kunststoffteile sowie optische Prüfanlagen ins In- und Ausland. Pentacon entwickelt und produziert unter anderem optoelektronische Prüfsysteme zur Qualitätssicherung.  Weiterlesen

Deutsche für Verkaufsverbot für Verbrennungs-Autos – aber erst später

Armin Raupbach und René Pessier an einer Elektroauto-Ladesäule auf dem TU-Campus. Foto: Tim Tines, TUD

Armin Raupbach und René Pessier an einer Elektroauto-Ladesäule auf dem TU-Campus. Foto: Tim Tines, TUD

Berlin, 15. September 2017. Die meisten Deutschen sind dafür, den Verkauf von Autos mit Otto- und Dieselmotoren eher oder später zu verbieten – wobei die Betonung auf „später“ liegt. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter 1007 volljährigen Bundesbürgern ergeben. Weiterlesen

Aurins Kunstschmiede bringen güldenen Glanz zurück ins Schloss Dresden

Meister Steffen Aurin hält ein noch unvergoldetes Zinkguss-Teil neben das erste fertiggestellte Geländersegment für den Kleinen Ballsaal im Residenzschloss Dresden. Er und seine Mitarbeiter hatten lange geknobelt, bis sie eine Technologie fanden, um die Auflagen von Denkmalschützern wie auch die heutigen DIN-Normen für geländer einzuhalten. Foto: Heiko Weckbrodt

Meister Steffen Aurin hält ein noch unvergoldetes Zinkguss-Teil neben das erste fertiggestellte -Brüstungs-Segment für den Kleinen Ballsaal im Residenzschloss Dresden. Er und seine Mitarbeiter hatten lange geknobelt, bis sie eine Technologie fanden, um die Auflagen von Denkmalschützern wie auch die heutigen DIN-Normen für Geländer einzuhalten. Foto: Heiko Weckbrodt

Interdisziplinäre Puzzle-Arbeit für Handwerker, Computerexperten und Restauratoren

Dresden, 15. September 2017. In der Bombennacht im Februar 1945 brannte auch der Kleine Ballsaal im Dresdner Residenzschloss völlig aus. Von der beeindruckenden Pracht blieben nur monochrome Fotos. 70 Jahre später haben sich Restauratoren, Computerexperten, Baumeister und Kunsthandwerker daran gemacht, dieses Puzzle wieder zusammenzusetzen. Sie scannten alte Bildaufnahmen, entzerrten sie per PC und kombinierten sie zunächst zu einem virtuellen Abbild. Seitdem wurde viel gemalt, gehämmert, gegossen und gelötet. Nun lässt sich hinter den Gerüsten bereits die Opulenz des Ballsaals wieder erahnen. Weiterlesen

Sachsens Handwerker sichern Kulturgut

In den oberen Geschosssen des Georgenbaus im Dresdner Residenzschloss hat das Münzkabinett seine nicht üppig große, dafür aber umso exquisite Bleibe. Foto: Peter Weckbrodt

Das Residenzschloss in Dresden: Ohne fähige Handwerker und Restauratoren wäre der wiederaufbau nicht denkbar. Foto: Peter Weckbrodt

Kammer: Meister sind unverzichtbar, um Altes ins Digitalzeitalter zu retten

Dresden, 14. September 2017. Auch und gerade in Zeiten der Digitalisierung ist das moderne Handwerk unverzichtbar, um wichtige Kulturgüter zu erhalten und zu erneuern. Das haben Präsident Jörg Dittrich und Hauptgeschäftsführer Andreas Brzezinski von der Handwerkskammer Dresden im Vorfeld des deutschen Handwerkertages am 16. September betont. „Wir erhalten zum Beispiel denkmalgeschützte Gebäude und passen sie an moderne Standards an – da bedarf es handwerklichen Geschicks“, schätzte Brzezinski ein. Er verwies auf Beispiele wie das Residenzschloss oder den Kulturpalast Dresden, bei deren Restaurierung eben dieser Spagat zwischen tradierten und neuen Technologien nötig war. Den sächsischen Handwerkern gelinge es immer wieder, „sich neu zu erfinden und den modernen Gegebenheiten anpassen, aber trotzdem auf altbewährtes Wissen und Techniken zurückzugreifen“, ergänzte Dittrich. Weiterlesen

Gedemütigt, verstümmelt, stranguliert: Die dunkle Seite des Barocks

Mario Sempf (vorn) und Thomas Zahn auf dem nachgebauten, etwas kleineren Schandesel am Pulverturm am Dresdner Neumarkt. Foto: Heiko Weckbrodt

Mario Sempf (vorn) und Thomas Zahn auf dem nachgebauten, etwas kleineren Schandesel am Pulverturm am Dresdner Neumarkt. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Buchverlags stellt Herbstprogramm mit blutigen Eskapaden

Dresden, 14. September 2017. Das grausame Gesicht des vielgepriesenen augusteischen Zeitalters von Sachsen entrollen die Autoren und Experimentalhistoriker Mario Sempf und Thomas Zahn gerade im Dresdner Buchverlag. „Dresden identifiziert sich so gerne mit dem Glanz des Barocks“, weiß Mario Sempf. „Es gab aber auch dunkle Seiten im Barock.“ Die haben sie in den Aufzeichnungen des frühneuzeitlichen Schreiberlings Journalisten Krell vorgefunden, in ihrem neuen Büchlein „Blutiger Barock“ in einen modernen Duktus übertragen, auf 94 Seiten gestrafft und nun im Dresdner Buchverlag veröffentlicht. Weiterlesen

Tillich belobigt Orte der offenen Ideen in Dresden

Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (Mitte) mit den Preisträgern des Wettbewerbs "Deutschland - Land der Ideen". Foto: Heiko Weckbrodt

Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (Mitte) mit Preisträgern des Wettbewerbs „Deutschland – Land der Ideen“. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden, 13. September 2017. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat heute die Vertreter dreier ausgezeichneter Ideen-Orte aus Dresden belobigt. Unter dem Motto „Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann“ hatten die Initiativen und Unternehmen kreative und wegweisende Konzepte entwickelt, um das weltweite Ernährungsproblem zu lösen, in der sächsischen Wirtschaft eine Willkommenskultur zu etablieren und die Elektronikschrott-Berge abzutragen. Weiterlesen