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Energiewende: Drewag baut Wärmespeicher Reick aus

Die Bildmontage zeigt das Innovationskraftwerk Reick mit den bereits gebauten, 30 Meter hohen Warmwassertanks und daneben die geplanten neuen Energiespeicher (grau). Foto und montage: Drewag

Die Bildmontage zeigt das Innovationskraftwerk Reick mit den bereits gebauten, 30 Meter hohen Warmwassertanks und daneben die geplanten neuen Energiespeicher (grau). Foto und montage: Drewag

Dresden, 27. Februar 2017. Als Beitrag zur Energiewende bauen die Dresdner Stadtwerke ihre Wärmespeicheranlagen aus. Acht Millionen Euro will die Drewag investieren, um die Wärme-Speicherkapazität im Innovationskraftwerk Dresden-Reick mehr als zu verdoppeln: von 6600 Kubikmetern um 7800 Kubikmeter auf 14.400 Kubikmeter in Warmwasser-Tanks, die Anfang 2018 in Betrieb gehen. Weiterlesen

„Evoland 2“: Zeitreise durch die Videospiel-Geschichte

Evoland spielt vor dem Hintergrund des ewige Kampfs zwischen Menschen und Dämonen. Abb.: Bildschirmfoto von Evoland II (zwischensequenz)

Evoland spielt vor dem Hintergrund des ewige Kampfs zwischen Menschen und Dämonen. Abb.: Bildschirmfoto von Evoland II (zwischensequenz)

Von der Klötzchen-Grafik bis zur 3D-Optik

Im Querbeet-Spiel „Evoland 2“ treten wir eine Zeitreise der besonderen Art an. Form und Inhalt gehen hier nicht nur Hand und Hand, sondern entwickeln sich auch mit dem Spiele-Fortschritt weiter und weiter: Erleben wir die ersten Trainingsmissionen des jungen Abenteurers Kuro in nahezu unterirdischer monochromer Klötzchen-Optik der frühen Heimcomputer-Ära, wird die Spielegrafik mit jedem Schritt, den unser Held vorankommt, anmutiger und feinkörniger. Weiterlesen

Veranstaltungs-Apps im Eigenbau

Die Gründer Norbert Sroke, Philipp Katz und Eric Mischke (von links nach rechts). Foto: LineUpr

Die Gründer Norbert Sroke, Philipp Katz und Eric Mischke (von links nach rechts). Foto: LineUpr

Dresdner Plattform LineUpr für digitale Programmhefte ausgezeichnet

Dresden/Berlin, 26. Februar 2017. Mit dem Ehrentitel „Captain MICE Future“ hat eine Jury in Berlin nun die junge Dresdner Software-Schmiede „LineUpr“ ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigte die „Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren“ eine von LineUpr entwickelte Internet-Plattform, mit der auch programmiertechnische unerfahrene Organisatoren für ihre Konzerte, Stadtfeste, Tagungen oder anderen Ereignisse eine Veranstaltungs-App erstellen können. Diese digitalen Programmhefte funktionieren laut LineUpr sowohl auf iPhones wie auch auf Android-Telefonen. Weiterlesen

Wo die Zitronen blühen

Edmund Hottenroth,(1803-18989), Albanergebirge bei Rom, 1850, Das Albaner und das Sabiner Grebirge übten eine magische Anziehungskraft auf die Romantiker aus. Repro: Peter Weckbrodt

Edmund Hottenroth,(1803-18989), Albanergebirge bei Rom, 1850, Das Albaner und das Sabiner Grebirge übten eine magische Anziehungskraft auf die Romantiker aus. Repro: Peter Weckbrodt

Oigers Wochenendtipp: Das Albertinum Dresden schwelgt „Unter italischen Himmeln“

Dresden, 24. Februar 2017. Der Winter verliert seine letzten Bastionen, die Sonne gewinnt fühlbar an Kraft, und wir sehnen uns nach dem Frühling. Wir sind in der richtigen Stimmung, wenigstens optisch schon mal einen Ausflug nach Italien zu unternehmen, „unter italischen Himmeln“ unseren neu erwachten Sehnsüchten nach dem ewig lockenden sonnigen Süden zu genügen. Eine gute Gelegenheit hierfür bietet seit dem 10. Februar eine neue Sonderausstellung im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD): Italienbilder des 19. Jahrhunderts zwischen Lorrain, Turner und Böcklin heißt sie. Bis zum 28. Mai 2017 zeigt sie uns mit über 130 Werken das Land, in dem die Zitronen blühen. Weiterlesen

Dresdner Funkchip-Design für das Internet der Dinge

Für das Internet der Dinge werden Funktechnologien benötigt, die nur sehr wenig Strom verbrauchen. Abb.: Keysight

Für das Internet der Dinge werden Funktechnologien benötigt, die nur sehr wenig Strom verbrauchen. Abb.: Keysight

CommSolid will per NarrowBand-IoT die stromsparende Vernetzung Tausender Geräte ermöglichen

Dresden/Barcelona, 24. Februar 2017. Das Dresdner Unternehmen „CommSolid“ stellt auf dem „Mobile World Congress 2017“ (MWC) in Barcelona ein neues Funkchip-Design für das „Internet der Dinge“ vor. Mit dem Konzept „CSN130“ soll es möglich werden, Hunderte oder gar Tausende Geräte und Sensoren stromsparend zu vernetzen. Weiterlesen

Der medizinische Trikorder à la Enterprise rückt näher

So etwa könnte ein mobiles Heim-Labor für die Blutwert-Überwachung aussehen. Abb: Anvajo Dresden

So etwa könnte ein mobiles Heim-Labor für die Blutwert-Überwachung aussehen. Abb: Anvajo Dresden

Dresdner Telemedizin-Prjekt gestartet: Das Smartphone der Zukunft schlägt Alarm, wenn wir krank werden

Dresden, 23. Februar 2017. Smartphones und andere mobile Geräte könnten schon bald zu medizinischen „Tricordern“ werden, wie es sie bisher nur auf dem TV-Raumschiff „Enterprise“ gab: Sie sollen durch berührungslose Blutanalysen erkennen, wenn ein Mensch krank wird. Und sie sollen rechtzeitig einen Arzt alarmieren, wenn sich der Gesundheitszustand eines Patienten verschlechtert, nachdem er oder sie vom Krankenhaus nach Hause entlassen worden sind.

Erste Vorläufer solcher „Tricorder“ entwickeln nun Ingenieure der TU Dresden und der Dresdner Uni-Ausgründung „Anvajo“. Die sächsische Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU) hat den Entwicklungspartnern heute rund 700.000 Euro Fördergeld für das Telemedizin-Projekt „FlexEO – Auf flexibler Elektronik und Optik basierendes tragbares Gerät zur in vivo Spektrometrie von Blutbestandteilen für die Telemedizin“ zugesagt. Weiterlesen

Die germanische Traumfabrik

Aussschnitt aus "Großstadtmelodie" mit Hilde Krahl. Abb.: Farbfilmverleih

Aussschnitt aus „Großstadtmelodie“ mit Hilde Krahl. Abb.: Farbfilmverleih

Doku „Hitlers Hollywood“ beleuchtet die reiche Filmproduktion im Nazi-Reich

Charismatische Leinwand-Stars, große Gefühle, schaurige Effekte: Über 1000 Kinofilme brachte die deutsche Filmindustrie zwischen 1933 und 1945 hervor, Millionen von Zuschauern wurden von ihnen mitgeprägt. Regisseur Rüdiger Suchsland hat ihnen einen faszinierenden, streitbaren Dokumentarstreifen voller Filmzitate und Analysen gewidmet: „Hitlers Hollywood – Das Deutsche Kino im Zeitalter der Propaganda 1933 – 1945“ startet heute in den deutschen Kinos – und versucht einen neuen Blick auf die braune Filmindustrie. Weiterlesen

Digitalzeitalter macht Westeuropas Wohlstand weltweit sichtbar

Zeichnen die Massenmedien wegen Pegida ein verzerrtes Dresden-Bild? Abb.: OEZ-Berlin-Verlag

Zeichnen die Massenmedien wegen Pegida ein verzerrtes Dresden-Bild? Abb.: OEZ-Berlin-Verlag

In „Deutschland und die Flüchtlinge“ kritisiert der Physiker Barkleit die Dresden-Reflexe von Medien und Politikern

Dass gerade jetzt so viele Syrer, Afghanen und Afrikaner an Europas und Deutschlands Türen klopfen, obwohl es Bürgerkrieg, Armut, Flucht und Völkerwanderung doch schon zu allen Zeiten gab, ist vor allem dem Internet und den Smartphones zu verdanken, meint der Dresdner Physiker und Historiker Gerhard Barkleit: „Die modernen Kommunikationstechnologien des 21. Jahrhunderts lassen Westeuropas Wohlstand und Lebensweise in aller Welt sichtbar werden“, schreibt er in seiner nun publizierten Streitschrift „Deutschland und die Flüchtlinge“. „Dieser Wohlstand weckt Neid und Begehrlichkeiten, die Lebensweise hingegen findet keineswegs überall Zustimmung, sondern stößt in Teilen der Welt auf rigorose Ablehnung.“ Weiterlesen

Deutschland ist Hauptziel gefährlicher Spam-Mails

Besonders lukrativ: Trojaner. Foto: Heiko Weckbrodt

Besonders lukrativ: Trojaner. Foto: Heiko Weckbrodt

Jede siebte Schad-Mail landet auf deutschen Rechnern

Ingolstadt, 22. Februar 2017. Die meisten gefährlichen Spam-Mails landen in Deutschland. Das hat das auf Sicherheits-Software spezialisierte Kaspersky Lab aus Russland ermittelt. Demnach bekommen deutsche Computernutzer etwa 14 Prozent aller Spam-Mails ab, die selbst Schadprogramme enthalten oder per Link zu hochinfizierten Internetseiten führen. Weiterlesen

Hohe Ingenieurquote im ostdeutschen Maschinenbau

Anders als vor 30 Jahren in der Originalversion sind die "Ghostbusters" im remake von 2016 durchweg weiblich: Von links nach rechts: Geisterjägerin Abby Yates (Melissa McCarthy), Ingenieurin Jillian Holtzmann (Kate McKinnon), Teilchenphysikerin Erin Gilbert (Kristen Wiig) und die U-Bahn-Angestellte Patty Tolan (Leslie Jones). Abb.: Columbia Pict/ Sony Pictures

 Abb.: Columbia Pict/ Sony Pictures

VDMA Ost: Auch Frauenanteil im Osten doppelt so hoch wie deutschlandweit – aber Quote sinkt

Leipzig, 21. Februar 2017. Ingenieure und insbesondere auch weibliche Ingenieure dominieren im ostdeutschen Maschinenbau immer noch weit stärker als im restlichen Deutschland. Da geht aus einer Analyse des „Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Ost“ (VDMA Ost) in Leipzig hervor. Demnach liegt die Ingenieurquote in ostdeutschen Maschinenbau-Unternehmen bei 27,8 Prozent. In der gesamten Branche beträgt sie nur 16,7 Prozent. Weiterlesen

20 % weniger Lohn im Osten

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

Foto: Heiko Weckbrodt

Differenzen im Industrie-Sektor besonders hoch

Hamburg, 21. Februar 2017. Auch ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung klaffen deutliche Lohn-Differenzen zwischen Ost und West: Ostdeutsche Fachkräfte bekommen auf ansonsten vergleichbaren Posten rund 20 Prozent weniger Lohn oder Gehalt. Dies hat das Internetportal „gehalt.de“ aus Hamburg ermittelt. „Je nach Beruf und Branche kann die Lohnlücke noch größer ausfallen“, betonen die Autoren. Weiterlesen

DVD “The Enfield Haunting“: Jagd auf den Poltergeist

Hobby-Geisterjäger ist Maurice Grosse (Timothy Spall) müht sich redlich, den Poltergeist zu vertreiben - doch er schleppt selbst eine Last mit sich herum. Abb.: Arte/ Sky

Hobby-Geisterjäger Maurice Grosse (Timothy Spall) müht sich redlich, den Poltergeist im Haus der Familie Hodgson zu vertreiben – doch er schleppt selbst eine Last mit sich herum. Abb.: Arte/ Sky

Spuk im Arbeiterviertel

Eine Geisterspuk-Serie im Stil der 1970er Jahre kredenzt uns die DVD-Box „The Enfield Haunting“, die am 24. Februar 2017 in den Handel kommt. Ihren Charme zieht sie aus ihrer klassischen Erzähl- und Inszenierungsweise und nicht zuletzt aus den vielen kleinen Ausstattungsdetails: Die Männer tragen Hemden mit spitzem Kragen, die Krawatten sind ultrabreit, die Heimelektronik ganz retro. Weiterlesen

Neuer e-Golf aus Dresden kostet 36.000 Euro

Der neue e-Golf. Foto: Volkswagen

Der neue e-Golf wird in Dresden produziert. Foto: Volkswagen

Gläserne Manufaktur baut nach dem Phaeton nun ein Elektroauto

Dresden/Wolfsburg, 20. Februar 2017. Der neue Elektro-Golf aus Dresden wird mindestens 36.000 Euro kosten (abzüglich 4000 Euro staatliche Förderung). Und er wird mit einer Batterie-Ladung im Schnitt 200 bis 300 Kilometer weit kommen – etwa 50 Prozent weiter als das Vorgängermodell. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die der Volkswagen-Konzern heute in Wolfsburg publiziert hat. Weiterlesen

Immer mehr gehen per Smartphone ins Internet

Vielen Menschen sind ihre Smartphones und Tablets so ans herz gewachsen, dass sie ihnen wichtiger werden als selbst enge verwandte, hat eine Studie ergeben. Foto: Kaspersky

Foto: Kaspersky

Berlin, 20. Februar 2017. Rund 30 Prozent aller Internetnutzer gehen mit Smartphones (Computertelefonen) ins Internet. Im vergangenen Jahr gaben dies nur 20 Prozent an. Dies geht aus Umfragen im Auftrag des deutschen Digitalbranchen-Verbandes „Bitkom“ aus Berlin hervor. Weiterlesen

Intel steckt jeden fünften Umsatz-Dollar in Forschung

Die US-Mikroelektronik - hier ein Intel-Wafer - dominiert mit 55 % Anteil ganz klar den Halbleiter-Weltmarkt. Europas Antel wrd auf nur 6 % geschätzt. Foto: Intel

 Foto: Intel

Top 10 von „IC Insights“ zeigt: Wer Marktführer bleiben will, buttert viel in F/E hinein

Scottsdale, 20. Februar 2017. Gut beraten ist, wer in einer Hochtechnologie-Branche mitmischt und jährlich viel in Forschung und Entwicklung investiert, statt hohe Dividenden aus dem Unternehmen abzuzwacken. Dieser Zusammenhang spiegelt sich auch in einer aktuellen Auflistung aus der Halbleiter-Industrie, die das US-Marktforschungsunternehmen „IC Insights“ aus Scottsdale nun erstellt hat: So gab Weltmarktführer Intel im Jahr 2016 insgesamt 12,7 Milliarden Dollar (12 Mrd. €) für Forschung und Entwicklung (F/E) aus – soviel wie die nächstfolgenden drei Konzerne zusammen. Was man so interpretieren mag, dass sich Marktführerschaft nur durch hohe F/E-Ausgaben behaupten lässt. Weiterlesen