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Sachsen will mehr Bundesgeld für praxisnahe Hochschulen

Die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange hat in der HTW Dresden eine Datenbrille aufgesetzt, um die erweiterte Realität in einem von den HTW-Ingenieuren aufgerüsteten BMW i3 zu genießen. Zusätzlich zur realen Umgebung sieht man mit solchen "Augmented Reality"-Lösungen (AR) Gefahrenstellen voraus - selbst Unfallgefahren, die noch unsichtbar hinter der nächsten Ecke lauern. Foto: Heiko Weckbrodt

Die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange hat in der HTW Dresden eine Datenbrille aufgesetzt, um die erweiterte Realität in einem von den HTW-Ingenieuren aufgerüsteten BMW i3 zu genießen. Zusätzlich zur realen Umgebung sieht man mit solchen „Augmented Reality“-Lösungen (AR) Gefahrenstellen voraus – selbst Unfallgefahren, die noch unsichtbar hinter der nächsten Ecke lauern. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden, 16. Oktober 2017. Mehr Bundesförderung für praxisnahe Hochschulen hat die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) gefordert. Anlass war die heutige Festveranstaltung zum 25-jährigen Jubiläum der fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Stange regte ein HAW-Sonderprogramm ähnlich der Exzellenzinitiative für Spitzenunis an. Weiterlesen

Thriller „Die Treibjagd“

Die Treibjagd von Antonin Varenne. Abb.: Pinguin-Verlag

Die Treibjagd von Antonin Varenne. Abb.: Pinguin-Verlag

Antonin Varennes neuer Krimi über den tödlichen Macht-Filz tief im französischen Wald

Mit „Die Treibjagd“ hat der französische Philosoph und Krimiautor Antonin Varenne einen spannenden Thriller vorgelegt, der tief in die menschlichen Herzen schaut und den Filz aus Großgrundbesitzern und Politikern in den entlegensten Landstrichen Frankreichs seziert. Weiterlesen

Euklid soll die Dunkle Welt vermessen

Künstlerische Visualisierung des geplanten Euklid-Weltraumteleskops der ESA. ESA/C. Carreau

Künstlerische Visualisierung des geplanten Euklid-Weltraumteleskops der ESA. ESA/C. Carreau

ESA-Satellit soll ab 2020 dunkle Materie im All kartografieren

Paris, 15. Oktober 2017. Die ESA will 2020 einen Euklid-Satelliten ins All schicken, um die dunkle Materie und die dunkle Energie im Universum zu vermessen. Das hat die Europäische Weltraumagentur angekündigt. Weiterlesen

Nussknacker und Mangamädchen

Atomic Flipper, 2013 courtesy Galerie Gebr. Lehmann, Dresden Foto: courtesy Galerie Gebr. Lehmann, Dresden

Atomic Flipper, 2013, courtesy Galerie Gebr. Lehmann, Dresden, Foto: courtesy Galerie Gebr. Lehmann, Dresden

Sonderschau in Dresden: Martin Mannigs Fusion aus Folklore und Futurismus

Skurril, surreal, beunruhigend und folkloristisch in einem popkulturellen Sinne sind die Bilder, die Martin Mannig seit heute in der Städtischen Galerie Dresden an der Landhausstraße zeigt: Mal meint der Betrachter, in eine abstruse Manga- und Hentai-Welt abzugleiten, dann wieder vermischen sich vertraute Motive erzgebirgischer Volkskunst mit monströsen Entlehnungen aus dem Horror-Genre. Weiterlesen

Kleiner Monster mit Morph-Muskeln

Arthur und Noah sind 12 und 13 Jahre alt und ziegen in den Tschnischen Sammlungen die Prototypen ihrer künstlichen "Smart Materials"-Hand. Foto: Heiko Weckbrodt

Arthur und Noah sind 12 und 13 Jahre alt und ziegen in den Tschnischen Sammlungen die Prototypen ihrer künstlichen Hand aus „Smart Materials“. Foto: Heiko Weckbrodt

„Science Camp“: Junge Tüftler entwerfen in Technischen Sammlungen Biester aus intelligenten Materialien

Dresden, 13. Oktober 2017. Junge Tüftler haben in der vergangenen Ferienwoche die Technischen Sammlungen Dresden (TSD) heimgesucht und in einem „Science Camp ,Paper Biests’“ gar schreckliche Papierbiester erschaffen. Und wie es sich für Biester des Digitalzeitalters gehört, bestehen die aus intelligenten Materialien. Genauer gesagt: Die Muskeldrähte der Biester sind aus Nickel und Titan. Miteinander legiert, „erinnern“ sie sich an frühere Formen, die sie schon einmal hatten – deshalb nennt man sie Formgedächtnislegerungen. Und spüren sie Hitze oder Elektrizität, dann morphen sie sich in diese „erinnerte“ Form zurück. Weiterlesen

Zeiss investiert 300 Millionen Euro in Jena

Zeiss arbeitet auch an Mikroelektronik-Zukunftstechnologien - hier eine EUV-Lithographie-Optik. Foto: Zeiss

Zeiss arbeitet auch an Mikroelektronik-Zukunftstechnologien – hier eine EUV-Lithographie-Optik. Foto: Zeiss

Technologiekonzern will Gründungsstandort stärken

Jena, 13. Oktober 2017. Die Carl Zeiss AG investiert 300 Millionen Euro in seinen gründungs-Standort Jena. Das hat der Optotechnologie-Konzern heute mitgeteilt. Geplant sei, auf einem ungenutzten Gelände der Firma Schott einen Neubau zu errichten, in dem Zeiss bis zum Jahr 2023 alle seine lokalen Einheiten zusammenfassen will. Weiterlesen

Thriller „Einer gegen alle“: Zum Tresorraum durchgeschnitten

Heiße Sache: Victor (Alain Hernandez) und sein Komplize schneiden sich im Hitzeschutzanzug durch den Tresorraum. Szenenfoto: Koch Media

Heiße Sache: Victor (Alain Hernandez) und sein Komplize schneiden sich im Hitzeschutzanzug durch den Tresorraum. Szenenfoto: Koch Media

Spanischer Bankraub-Krimi fürs Heimkino erschienen

Im spanischen Bankraub-Thriller „Einer gegen alle“ (Original: „Plan de fuga“) spielt Regisseur Inaki Dorronsoro ein doppeltes Spiel. In diesem Rätsel lässt er russische Gangster, iberische Kriminelle und die Polizei aufeinander los. Erschienen ist dieser Krimi nun bei „Koch Media“ auf Bluray und DVD fürs Heimkino. Weiterlesen

Jeder Vierte Online besucht keine Bankfiliale mehr

Die Comdirect-Mutter Commerzbank setzt das Photo-TAN-Verfahren bereits ein. Foto: Commerzbank

 Foto: Commerzbank

Berlin, 12. Oktober 2017. Rund jeder vierte Internetnutzer regelt Bankgeschäfte nur noch online. Das entspricht gut 14 Millionen Menschen in Deutschland. Sie besuchen keine Bankfiliale mehr. Das geht aus einer Umfrage unter 1.009 Bundesbürgern im Auftrag des Digitalwirtschafts-Verbands Bitkom hervor. Weiterlesen

Chinesen steigen bei Heliatek Dresden ein

Die Heliatek-Fabrik Dresden kann durch ein spezielles Verfahren organsiche Solarfolien im Rolle-zu-Rolle-Betrieb herstellen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die angestrebte Massenproduktion. Foto: Heliatek

Die Heliatek-Fabrik Dresden kann durch ein spezielles Verfahren organische Solarfolien im Rolle-zu-Rolle-Betrieb herstellen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die angestrebte Massenproduktion. Foto: Heliatek

Hersteller organischer Solarzellen akquiriert weitere 15 Millionen Euro Risikokapital

Dresden, 12. Oktober 2017. Der Dresdner Organiksolarfolien-Hersteller Heliatek hat neue Investoren gefunden: Neben der RWE-Tochter Innogy, BASF und weiteren etablierten Risikokapitalgebern sind nun ein Familienunternehmen aus Hongkong und eine deutsche Familienholding aus der Baubranche eingestiegen. Die Namen der neuen Investoren nannte Heliatek allerdings nicht, dafür aber die nun eingeworbene Summe: 15 Millionen Euro zusätzlich haben die neuen und alten Investoren zusammen in den Topf geworfen. Bereits im Jahr 2016 hatte Heliatek – das selbst noch keine Gewinne schreibt – 60 Millionen Euro Risikokapital (VC) akquiriert. Weiterlesen

Dresden vergibt neuen Preis für exzellente Nachwuchsforscher

Die TU Dresden hat einen Großteil ihrer Forschungen an der Elektronik der Zukunft im Exzellenz-Cluster cfaed konzentriert. Die Forscher dort hoffen, dass es auch in der nöchsten Vergaberunde Exzellenz-Millionen für ihre Arbeit gibt. Foto: Jürgen Lösel, TU Dresden

Foto: Jürgen Lösel, TU Dresden

Preise in 4 Kategorien sind mit insgesamt 30.000 Euro dotiert

Dresden, 12. Oktober 2017. Um herausragende Nachwuchsforschung in Dresden zu fördern, lobt die Stadt Dresden erstmals „Dresden Excellence Awards“ aus. Insgesamt wird die Jury aus Fachleuten unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) vier dieser Exzellenzpreise vergeben, die mit insgesamt 30.000 Euro dotiert sind. „Bewerben können sich Absolventinnen und Absolventen sowie Graduierte Dresdner Hochschulen und Universitäten sowie der Berufsakademie Sachsen Staatliche Studienakademie Dresden mit exzellenten Diplom-, Master und Bachelor-Arbeiten sowie Promotionen und Habilitationen“, kündigte die Stadtverwaltung an. Weiterlesen

Vom DDR-Atomtraum zum planetaren Schutzschild

Mit Super-Lasern wie dem Draco und Penelope wollen die Rossendorfer Forscher sehr kompakte Protonenbeschleuniger konstruieren, die zum Beispiel Hirnkrebs-Therapien auch in kleineren Krankenhäusern möglich machen sollen. Foto: HZDR/Jürgen Lösel

Mit Super-Lasern wie dem Draco und Penelope wollen die Rossendorfer Forscher sehr kompakte Protonenbeschleuniger konstruieren, die zum Beispiel Hirnkrebs-Therapien auch in kleineren Krankenhäusern möglich machen sollen. Foto: HZDR/Jürgen Lösel

25 nach dem Neustart: Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf feiert neue Weichenstellung nach der Wende

Dresden, 12. Oktober 2017. Was einst als Wiege eines DDR-Atomprogramms gedacht war, ist heute ein deutschlandweit führendes Zentrum für Materialforschung, modernste Krebstherapien, Ressourcen-Wiedergewinnung, Supercomputer-Simulationen und andere Disziplinen: Mit einem Symposium, Vorträgen und Filmvorführungen am 12. und 13. Oktober feiert das heutige Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) seinen Neustart vor 25 Jahren. Damals entstand aus dem Zentralinstitut für Kernforschung (ZfK) der DDR das „Forschungszentrum Rossendorf“ (FZD), das 2011 schließlich in die Helmholtz-Gemeinschaft wechselte. Die Belegschaft hat sich seither auf rund 1000 Mitarbeiter verdoppelt – darunter 30 Professoren. Das Gesamtbudget betrug im Jahr 2016 rund 130 Millionen Euro – inklusive 20 Millionen Euro aus Projekt- und Drittmitteln. Weiterlesen

Dresdner Polymerhaut soll Windräder und Flugzeuge eisfrei halten

Raureifbildung auf einer Oberfläche unter dem Mikroskop betrachtet. Foto. EISAB

Raureifbildung auf einer
Oberfläche unter dem Mikroskop betrachtet. Foto. EISAB, TUD

TUD-Forscher stellen neue pyroelektrische Beschichtung in Schweden vor

Dresden, 11. Oktober 2017. Maschinenbauer der Technischen Universität Dresden (TUD) haben gemeinsam mitdem Leibnitz-Institut für Polymerforschung Dresden eine aktive Polymerschutzhaut für Windkrafträder und Flugzeuge entwickelt, die diese teuren Maschinen eisfrei macht. Diese innovative Beschichtung wollen sie auf der schwedischen Messe „ELMIA Subcontractor“ in Jönköping vom 14.-17. November 2017 der Fachwelt vorstellen. Die neue Polymerhaut könne Energieverluste und Wartungskosten senken, betonen die Ingenieure. Weiterlesen

Intel stellt Quanten-Chip vor

Intel-Quantendirektor Jim Clarke zeigt den neuen 17-Qubit Testchip. Foto: Intel Corp.

Supraleitender Rechner kann 17 Quantenbits laden

Dresden, 11. Oktober 2017. Lange wurde nur über sie als „Super-Codeknacker“ geredet, nun kommen Quantencomputer immer mehr greifbare Nähe: Neben IBM hat nun auch Intel einen Quanten-Testchip vorgestellt. Der suptraleitende Tiefkühl-Chip kann bis zu 17 Quantenbits gleichzeitig laden. Er ging an Intels Kooperationspartner, das niederländische Forschungszentrum QuTech. Weiterlesen

E-Kraftstoff für die Energiewende

Mechatroniker Eric Howschke kontrolliert die Messwerte an einem Elektrolyse-Container von Sunfire Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Mechatroniker Eric Howschke kontrolliert die Messwerte an einem Elektrolyse-Container von Sunfire Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Sunfire Dresden: Elektromobilität speist sich nicht nur Batterien – sondern auch aus Ökostrom-Sprit

Dresden, 11. Oktober 2017. Wenn sich die Deutschen über Elektromobilität die Köpfe heiß reden, dann freut sich Sunfire-Geschäftsführer Nils Philipp Aldag sehr – obwohl das Dresdner Unternehmen keinen Cent an Elektroautos verdient. Aber: „Wir sind überzeugt, dass Elektromobilität nicht nur aus Elektroautos und Batterien besteht, sondern auch aus E-Kraftstoffen. Ohne die werden wir die Ziele unserer Energiewende nicht erreichen“, prophezeit er. Weiterlesen

Eichpunkte für Digital-Schatzsucher in Sachsen

Mögliches Ziel terroristischer Angrffe: GPS-Satellit. Abb.: US Air Force/Wikipedia

GPS-Satellit. Abb.: US Air Force/Wikipedia, gemeinfrei

14. und letzter geodätischer Referenzpunkt in Borna gesetzt

Dresden/Borna, 10. Oktober 2017. Die Schatzsucher des Digitalzeitalters können sich nun genauer in Sachsen orientieren: Für Geocacher und andere, die mit ihren Smartphones metergenau navigieren wollen, gibt es nun insgesamt 14 Eichpunkte im Freistaat. „Jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt verfügt nun über mindestens einen Vermessungs-Referenzpunkt“, betonte Sprecherin Barbara Wolters vom Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN). Weiterlesen