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Dulig sieht wieder gute Chancen für Linde Dresden

Wenn es im Rechenzentrum einmal brennen sollte, würden Löschversuche mit Wasser die Computertechnik zerstören. Daher wird hier ein System eingesetzt, das automatisch ein reaktionsarmes Inertgas in die Räume drückt. Das Löschsystem reduziert den Sauerstoffgehalt dann in den Räumen soweit, dass eingeschlossene Mitarbeiter noch atmen können, das Feuer aber zu wenig O2 ziehen kann. Foto: hw/mb

Foto: hw/mb

Dresden, 28. Juni 2017. Vorsichtig optimistisch über die Zukunftsaussichten von „Linde“ in Dresden hat sich der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) nach dem Besuch einer Betriebsversammlung des Industrie-Unternehmens geäußert. „Es ist ein großer Erfolg auch des Betriebsrates, der Gewerkschaften, aber auch des Vorstandes, jetzt eine Standortsicherheit bei Linde für Dresden hergestellt zu haben“, erklärte er im Anschluss. „Es liegt ein Zukunftskonzept vor – das muss jetzt umgesetzt werden. Das ist auch nicht einfach, weil der Weltmarkt weiterhin ein sehr umkämpfter ist. Aber der Standort Dresden ist gesichert.“ Weiterlesen

Astrophysiker befragen den Dresdner Eiswurm

40 Zentimeter strahlungsarmer sächsischer Beton schirmen das künftige Labor zusätzlich zu Felsen von störender Strahlung ab. Foto: Heiko Weckbrodt

40 Zentimeter strahlungsarmer sächsischer Beton schirmen das künftige Labor zusätzlich zu Felsen von störender Strahlung ab. Foto: Heiko Weckbrodt

Unterirdisches Richtfest: Beschleuniger im Plauenschen Grund soll die großen Fragen nach dem Leben und dem Universum beantworten

Dresden, 28. Juni 2017. Weil sie wissen wollen, wie Sterne die Grundzutaten des Lebens kochen, haben der kanadische Nobelpreisträger Professor Arthur McDonald und seine sächsischen Forscherkollegen am Mittwoch ein unterirdisches Richtfest gefeiert – eben dort, wo der Legende nach einst ein Drache das Eis von den gelagerten Bierfässer schleckte. „Für mich ist es eine besondere Freude, mit Professor Kai Zuber und den Kollegen der TU Dresden zusammenzuarbeiten“, betonte der Neutrino-Experte. Weiterlesen

Oettinger will halbe Billion für Glasfaser-Ausbau und 5G

EU-Kommissar Günther Oettinger - hier bei einem Besuch in der Dresdner Solarfabrik von Heliatek. Foto: Heiko Weckbrodt

EU-Kommissar Günther Oettinger – hier bei einem Besuch in der Dresdner Solarfabrik von Heliatek.
Foto: Heiko Weckbrodt

EU-Kommissar sieht Europas Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr

Hamburg/Brüssel, 28. Juni 2017. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, etwa 500 Milliarden Euro in Europa in Glasfasernetze und die Entwicklung des Mobilfunks der 5. Generation (5G) investieren. Er sehe die Wettbewerbsfähigkeit der EU gegenüber den Digitalisierungsschrittmachern aus den USA und Asien in Gefahr, erklärte Oettinger in einem Interview mit dem „Dub Unternehmer“-Magazin. Weiterlesen

Azubis sollen mit Digitalisierung wie Muttermilch aufsaugen

Ingenieur Sandro Jensch hat in der Wissenschaftsnacht 2017 den Besuchern vorgeführt, wie die hochautomatische und vernetzte "Industrie 4.0"-Lehrfabrik in der Berufsakademie Sachsen in Dresden funktioniert. auf dem Tablet behält er die Produktionsabläufe im Blick. Foto: Heiko Weckbrodt

Ingenieur Sandro Jensch zeigt in der Berufsakademie Sachsen in Dresden eine „Industrie 4.0“-Ausbildungsfabrik von Festo. Foto: Heiko Weckbrodt

Ostdeutsche Maschinenbauer: Industrie 4.0 kommt in der Praxis an – und erfordert neue Ausbildungsprofile

Leipzig/Gera, 27. Juni 2017. Der Facharbeiter in der vernetzten Fabrik von morgen muss mit voll digitalisierten und vernetzten Produktionsprozessen der „Industrie 4.0“ klar kommen. Bereits jetzt kommen solche Konzepte in der deutschen Industriepraxis an. Deshalb haben die ostdeutschen Maschinenbauer nun eine entsprechende Reform in der Facharbeiter-Ausbildung für die Industrie gefordert. Weiterlesen

Sachsen bündelt Technologieförderung

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

Wirtschaftsministerium setzt neue Richtlinie zum 1. Juli in Kraft

Dresden, 27. Juni 2017. Das sächsische Wirtschaftsministerium bündelt die Technologie-Förderung des Landes. In der Richtlinie für die „Landes-Technologieförderung“ sind ab 1. Juli 2017 bereits existierende Förderprogramme wie die HORIZON-Prämie, die Hilfen für die Patentinformation und -verwertung sowie Angebote zur Internationalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen zusammengefasst. Zusätzlich gibt es zwei neue Programme, die „technologiepolitisch bedeutsame Veranstaltungen sowie sonstige innovationsunterstützende Maßnahmen“ unterstützen sollen. Weiterlesen

Deutsche Verleger begrüßen Rekordstrafe gegen Google

Abb.: mitp

Abb.: mitp

Suchmaschinen-Anbieter soll 2,4 Milliarden Euro zahlen

Berlin, 27. Juni 2017. Die Verbände der deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger (BDZV und VDZ) haben die Rekordstrafe von 2,42 Milliarden Euro begrüßt, die die EU-Kommission nun gegen den US-Internetkonzern Google verhängt hat. „Wir begrüßen, dass die Kommission der Missbrauchsbeschwerde unserer Verbände stattgegeben und Google zur Gleichbehandlung aller Angebote verpflichtet hat“, erklärten die Präsidenten von BDZV und VDZ, Mathias Döpfner und Stephan Holthoff-Pförtner. Weiterlesen

Internationale Ahnenforscher treffen sich in Dresden

Die oft mühselige Recherche in alten Kirchenbüchern gehört zum kleinen Abc für Ahnenforscher. Foto: Peter Weckbrodt

Die oft mühselige Recherche in alten Kirchenbüchern gehört zum kleinen Abc für Ahnenforscher. Foto: Peter Weckbrodt

Dresdner Verein für Genealogie organisieren 69. Deutschen Genealogentag mit über 500 Teilnehmern aus acht Ländern

Dresden, 26. Juni 2017. Einer Riesenaufgabe stellen sich derzeit die 50 Mitglieder des „Dresdner Vereins für Genealogie“: Sie organisieren den „69. Deutsche Genealogentag“ vom 22. bis 25. September 2017 im Hotel Elbflorenz im Dresdner „World Trade Center“ (WTC). Thema der internationalen Tagung ist „Europa in unserer Welt“. Erwartet werden über 500 Ahnenforscher aus mindestens acht Ländern. Weiterlesen

Super-Energiespeicher aus Kohle

Der Chemiker Xinliang Feng will am Dresdner Elektronikzentrum cfaed auch kohlenstoffbasierte Schaltkreis.Technologien erforschen. Foto: cfaed

Der Chemiker Xinliang Feng will am Dresdner Elektronikzentrum cfaed auch kohlenstoffbasierte Schaltkreis.Technologien erforschen. Foto: cfaed

Hamburger Akademiepreis für Graphen-Forscher Xinliang Feng und Klaus Müllen aus Dresden und Mainz

Dresden, 26. Juni 2017. Für ihre herausragenden Arbeiten an zweidimensionalen Kohlenstoff-Netzen – sogenannten „Graphenen“ – hat die Akademie der Wissenschaften in Hamburg nun zwei Forscher in Dresden und Mainz geehrt: Xinliang Feng vom Zukunftselektronikzentrum „cfaed“ der TU Dresden und Klaus Müllen vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz bekommen den „Hamburger Wissenschaftspreis 2017“. Mit 100 000 Euro Preisgeld ist er der höchstdotierte Preis einer deutschen Wissenschaftsakademie. Weiterlesen

Mit Nanoteilchen gegen den Krebs

Dr. Tanmaya Joshi aus Indien (links) arbeitet als Humboldt-Stipendiat für zwei Jahre am HZDR. Er forscht als Experte für metallkomplex-basierte Arzneimittel mit der Gruppe von Dr. Holger Stephan (Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung) an neuartigen Nanosystemen auf Ruthenium-Basis. Letztlich soll dies später einmal zu Medikamenten führen, die Krebspatienten viele schlimme Nebenwirkungen heute üblicher Chemotherapien ersparen sollen. Foto: HZDR, Detlev Müller

Dr. Tanmaya Joshi aus Indien (links) arbeitet als Humboldt-Stipendiat für zwei Jahre am HZDR. Er forscht als Experte für metallkomplex-basierte Arzneimittel mit der Gruppe von Dr. Holger Stephan (Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung) an neuartigen Nanosystemen auf Ruthenium-Basis. Letztlich soll dies später einmal zu Medikamenten führen, die Krebspatienten viele schlimme Nebenwirkungen heute üblicher Chemotherapien ersparen sollen. Foto: HZDR, Detlev Müller

Warum der Humboldt-Stipendiat Dr. Tanmaya Joshi aus Indien zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf kam

Dresden, 26. Juni 2017. Damit Ärzte künftig Krebs besser behandeln zu können, setzen der Humboldt-Stipendiat Dr. Tanmaya Joshi und der HZDR-Wissenschaftler Dr. Holger Stephan auf Medikamente mit Nanopartikeln. Diese sollen bösartige Krebszellen gezielt aufspüren und effektiv bekämpfen. Im Interview sprechen sie über das Potenzial der Nanomedizin, über ihre Zusammenarbeit am Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung und über das Leben in Dresden. Weiterlesen

Tanmaya Joshi

Tanmaya Joshi (rechts) und Holger Stephan diskutieren im HZDR über Ruthenium-Verbindung für den Kampf gegen Krebs. Foto. Heiko Weckbrodt

Tanmaya Joshi (rechts) und Holger Stephan diskutieren im HZDR über Ruthenium-Verbindung für den Kampf gegen Krebs. Foto. Heiko Weckbrodt

Der Biochemiker Dr. Tanmaya Joshi ist 33 Jahre alt. Er wurde im indischen Kanpur geboren, studierte Chemie am Indian Institute of Technology in Kanpur und hat dann an der Monash University im australischen Melbourne geforscht. Dort spezialisierte er sich auf Nanomaterialien für die Bildgebung, Therapie und Diagnostik in der Krebsforschung. Bis zum Spätherbst 2018 ist er nun als Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung zu Gast im Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf (HZDR) als Gastwissenschaftler tätig. Sein Gastgeber ist Dr. Holger Stephan, Gruppenleiter für nano-skalige Systeme am HZDR-Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung.

Der „kleine Mann“ wählt kaum die AfD

Das Rathaus Dresden vor der Stichwahl um den Oberbürgermeister-Posten. Foto (bearbeitet): Hans-Gerd Bosse, LH Dresden, Montage: hw

Foto (bearbeitet): Hans-Gerd Bosse, LH Dresden, Montage: hw

Leipziger Studie: Vor allem Ostdeutsche und Bessergestellte sympathisieren mit der „Alternative für Deutschland“

Leipzig, 25. Juni 2017. Der typische Wähler der rechtskonservativen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) ist männlich, wohnt in Ostdeutschland und bezieht ein mittleres oder höheres Einkommen im Vergleich zum Durchschnitt der deutschen Bevölkerung. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Soziologen Holger Lengfeld von der Universität Leipzig. Weiterlesen

Die Glaskünstler von Haida

Im Stil der Art Deco der 1920er Jahre ist diese Vase aus Haida gestaltet.

Oigers Wochenendtipp: Ins Böhmische zur Felsenburg

Novy Bor, 23. Juni 2017. Ausflüge ins benachbarte Böhmen brachten uns stets bemerkenswerte Entdeckungen: Im Vorjahr lernten wir die idyllisch gelegenen Balzhütten (na Tokani) kennen, im Frühjahr 2017 entdeckten wir im Rabstein eine im Dritten Reich angelegte unterirdische Flugzeugfabrik. Unsere dritte Entdeckungsfahrt führt uns etwas weiter ins Böhmische hinein, nach Novy Bor – geografisch gesehen bis zum Übergang vom Lausitzer Gebirge ins Böhmische Mittelgebirge. Weiterlesen

Digitale Hilfe für Traumatisierte und Nervenkranke

die sächsische Sozialministerin Barbara Klepsch übergibt einen Förderbescheid für ein Telemedizin-Projekt an den Neurologen und Dekan Prof. Heinz Reichmann. Foto: Heiko Weckbrodt

die sächsische Sozialministerin Barbara Klepsch übergibt einen Förderbescheid für ein Telemedizin-Projekt an den Neurologen und Dekan Prof. Heinz Reichmann. Foto: Heiko Weckbrodt

Uniklinikum Dresden baut Telemedizin-Angebote für das Land aus

Dresden, 23. Juni 2017. Um Nervenkranke und Menschen mit psychischen Traumata besser und schneller versorgen zu können, bauen die Spezialisten im Uniklinikum Dresden ihre telemedizinischen Angebote aus. Sie wollen nun ein Internet-Betreuungsportal für Patienten mit Multipler Sklerose (MS) und ein „Telemedizinisches Netzwerk Psychotraumatologie Sachsen“ (TeleNePS) installieren. Dafür hat die sächsische Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) den beteiligten Medizinern und Ingenieuren gestern in Dresden insgesamt 2,6 Millionen Euro zugesichert. Die Federführung übernimmt die Carus Consilium Sachsen (CCS) GmbH.

Telemedizin drängt durch demografischen Wandel

Eine gute medizinischen Betreuung auch außerhalb der Großstädte ist eine der wichtigsten Herausforderungen für uns“, betonte die Ministerin mit Blick auf den demografischen Wandel und den Landarztmangel. Die medizinische Betreuung durch Experten aus der Ferne, die sogenannte Telemedizin, könne dafür in Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten.

Schluss mit Warterei auf den Facharzt

„Eines unserer Ziele ist es, nicht nur einen Dialog, sondern einen Quadrolog zwischen Patient, Hausarzt, niedergelassenem Facharzt und unserem Kompetenzzentrum für Multiple Sklerose zu ermöglichen“, sagte der Dresdner Neurologe Prof. Heinz Reichmann. Der Patient erhalte gleichzeitig die Chance, die oft schwer verständlichen Abläufe in seiner Behandlung zu durchschauen. Vor allem aber solle es für die Betreuten möglich sein, auf elektronischem und kurzem Wege medizinische Fragen an die MS-Experten in Dresden zu stellen, für deren Beantwortung er andernfalls ewig auf einen Facharzt-Termin warten müsste. Fragen wie: Vertragen sich meine Medikamente mit der Tropenimpfung für meinen nächsten Urlaub? beispielsweise. „Wir versprechen uns eine Menge von diesem Projekt“, betonte Dekan Reichmann. Wenn es gelinge, könne es zum Modell auch für die telemedizinische Behandlung bei anderen schweren Krankheiten werden, für die es nur wenige Experten gibt.

Terroranschlag kann uns jederzeit treffen – dann schlägt Stunde der Trauma-Experten

Solche besondere Expertise haben auch Dr. Julia Schellong und Prof. Kerstin Weidner von der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik im Dresdner Uniklinikum aufgebaut – und wollen sie nun ans ganze Land weitergeben. Ein Terroranschlag, ein schwerer Verkehrsunfall oder der Verlust eines nahen Menschen kann jeden von uns jederzeit treffen, betont Dr. Julia Schellong. Je nach Individuum und Ereignis seien zwischen 50 und fünf Prozent der Betroffenen außerstande, die psychischen Folgen aus solchen traumatisierenden Erlebnissen selbst zu verarbeiten. „Daraus kann eine Posttraumatische Belastungsstörung werden, die eigentlich gut behandelbar ist – aber eben auch chronisch werden kann, wenn sie nicht behandelt wird.“

Ein Netzwerk zwischen Spezialisten und Hausärzten

Deshalb haben Schellong, Weidner und viele andere Spezialisten bereits begonnen, in Sachsen eine Kette aus Trauma-Ambulanzen zu etablieren, die sie nun im „TeleNePS“ vernetzen wollen. In diesem Netzwerk können dann beispielsweise Helfer und Interventions-Teams, die zuerst an Orten von Anschlägen, Naturkatastrophen oder Unfällen eintreffen, ihre Beobachtungen und Patienten-Fragebögen an die Kompetenzzentren und die behandelnden Hausärzte schicken.

In der Telemedizin ist Deutschland ein Entwicklungsland

Beide Projekte sind Teil des sächsischen Versuchs, von einem Nachzügler zu einem Vorreiter der Telemedizin zu werden. „Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland etwa 15 Jahre hinter Staaten wie Dänemark oder Finnland hinterher, in denen es heute schon selbstverständlich ist, dass sich Menschen digital in ihre Patientenakten einloggen können“, schätzt Dr. Hannes Schliefer vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der TU Dresden ein. In der Telemedizin sei Deutschland im Ganzen eher noch ein Entwicklungsland.

Sachsen wollen zum Vorreiter werden

Speziell Sachsen habe sich aber – neben dem führenden Telemedizin-Cluster Nürnberg-Erlangen – inzwischen zu einem der wichtigsten Zentren für eHealth, also für informationstechnologisch unterstützte Medizin vorgearbeitet. Mit dem Schlaganfall-Netzwerk und weiteren Projekten haben die Sachsen inzwischen einige Erfahrung mit telemedizinischen Infrastrukturen gesammelt. Um diese Expertise weiter auszubauen und zu ganz alltäglichen Angeboten auch für die Landbevölkerung weiterzuentwickeln, haben EU und Landtag für Sachsen bis 2020 insgesamt rund 38 Millionen Euro bereitgestellt. Weitere Pilotvorhaben sollen folgen.

Foto: Heiko Weckbrodt

Warnecke verlässt Infineon Dresden

Raik Brettschneider. Foto: Infineon

Raik Brettschneider. Foto: Infineon

Chefwechsel: Nachfolger wird Raik Brettschneider

Dresden, 23. Juni 2017. Der langjährige Geschäftsführer von Infineon Dresden, Helmut Warnecke, verlässt das Halbleiter-Unternehmen. Das teilte heute der Aufsichtsrat mit. Das Gremium habe „gestern mit großem Bedauern dem Wunsch von Helmut Warnecke entsprochen, das Unternehmen zum 30. September 2017 zu verlassen“. Warneckes Nachfolger wird der bisherige kaufmännische Direktor Raik Brettschneider. Dieser werde ab dem 1. Oktober 2017 den Standort gemeinsam mit Mathias Kamolz leiten. Weiterlesen

Aorten-Zentrum Dresden gegründet

Prof. Christian Reeps (links) und Prof. Klaus Matschke leiten gemeinsam das Universitäts AortenCentrum Dresden. Foto: Herzzentrum Dresden / Robert Reuther

Prof. Christian Reeps (links) und Prof. Klaus Matschke leiten gemeinsam das Universitäts AortenCentrum Dresden. Foto: Herzzentrum Dresden / Robert Reuther

Uniklinik und Herzzentrum wollen für Betreuung von Schlagader-Patienten enger kooperieren

Dresden, 23. Juni 2017. Gefäßspezialisten des Universitätsklinikums Dresden und des benachbarten privaten Herzzentrums haben ein gemeinsames „Universitäts-Aorten-Centrum Dresden“ (UAD) gegründet. Sie wollen dort gemeinsam dafür sorgen, dass Patienten mit komplexen, lebensbedrohlichen Erkrankungen der Hauptschlagader – Aorta – in Zukunft besser und schneller behandelt werden können. 2018 wollen die Mediziner am neuen UAD zwei „High-End“-Hybrid-OP-Säle in Betrieb nehmen. Weiterlesen