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Kinder spielen gegen den Schmerz

Wie taube Kinder durch Chochlea-Implantate und EEG-Reha hören lernen, zeigten die Mediziner im Uniklinikum. Foto: Heiko Weckbrodt

Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Schmerzzentrum bietet weit und breit einzigartige Hilfe für sehr junge Migräne-Patienten

Dresden, 29. März 2017. Über zwei Drittel aller Dresdner Schüler haben Kopfschmerzen – mindestens einmal im Monat. Davon wiederum die Hälfte hat sogar häufig Kopfschmerzen, hat eine Umfrage unter rund 2500 Kindern und Jugendlichen durch das Universitätsklinikum ergeben. Die Dresdner Mediziner haben darauf reagiert und das Dresdner Kinder-Kopfschmerz-Programm „DreKiP“ entwickelt. Die Kopfschmerzambulanz im Universitäts-Schmerz-Centrum (USC) ist damit eine der ganz wenigen Einrichtungen in Deutschland, die sich auch auf Kopfschmerz-Kinder spezialisiert hat. Weiterlesen

Stigma fürs Leben

Professor Rainer Sabatowski leitet das Universitärte Schmerz-Centrum in Dresden, Dr. Gudrun Goßrau die daruin integrierte Kopfschmerzambulanz. Foto: Heiko Weckbrodt

Professor Rainer Sabatowski leitet das Universitärte Schmerz-Centrum in Dresden, Dr. Gudrun Goßrau die daruin integrierte Kopfschmerzambulanz. Foto: Heiko Weckbrodt

In der Kopfschmerzambulanz im Uniklinikum Dresden hilft ein interdisziplinäres Team Migräne-Patienten aus dem tiefen Tal heraus

Dresden, 28. März 2017. Wer selten oder nie Kopfschmerzen hat, kann Migräne-Patienten oft kaum verstehen: „Hab Dich nicht so, jeder hat mal ein bisschen Kopfschmerzen“, heißt es dann oft. Aber wer eine angeborene Migräne hat, kann ein ganz anderes Lied singen – wenn ihm oder ihr denn überhaupt noch nach Singen zumute ist. Denn diese chronische, meist auf einer Seite des Kopfes auftretende Kopfschmerz-Variante kann ganze Biografien verändern. Mediziner haben Zusammenhänge zwischen Migräne, Depressionen, Übergewicht und besonderen Begabungen ausgemacht. Weiterlesen

Migräne: Als ob der Kopf explodiert

"Als ob der Kopf explodiert": Wer nmur selten Kopfschmerzen hat, kann die Tortur von Migräne-Patienten oft nicht recht verstehen. Foto (verfremdet): Heiko Weckbrodt

„Als ob der Kopf explodiert“: Wer nmur selten Kopfschmerzen hat, kann die Tortur von Migräne-Patienten oft nicht recht verstehen. Foto (verfremdet): Heiko Weckbrodt

An 20 von 30 Tagen hat Elisa Migräne – durch das DreKiP-Programm der Uniklinik Dresden hat sie gelernt, den Schmerz nicht mehr zu fürchten

Dresden, 27. März 2017. Die Attacke beginnt oft schon in aller Frühe: Im Kopf niestet sich ein Schmied mit einem schweren Hammer ein. Und er schlägt und schlägt und schlägt – immer auf dieselbe Stelle, immer auf eine Hirnhälfte. Wenn dann die Bilder vor Elisas* Augen verschwimmen, wenn die Übelkeit würgt und jedes Knacken einer Wasserflasche laut wie ein Donner im Kopf dröhnt, weiß die 17-jährige Dresdnerin: Heute ist wieder mal ein schlechter Tag. Ein Migräne-Tag. Weiterlesen

Märchenwelt aus Playmobilen

Der furchterregende Drachen ist mit von der Partie. Foto: Peter Weckbrodt

Der furchterregende Drachen ist mit von der Partie. Foto: Peter Weckbrodt

Oigers Wochenendtipp: Spielzeug-Paradies in der Burg Scharfenstein

Scharfenstein, 24. März 2017. Eine Märchenwelt aus Playmobilen ist diesmal das Ziel unseres Ausflugs. Wir finden es in der hoch über dem Fluss Zschopau gelegenen Burg Scharfenstein. Artisten, Clowns, Cowboys, Indianer, Prinzen und Prinzessinnen, Ritter und edle Burgfräulein, aber auch Zauberkünstler und viele weitere Zirkusmenschen haben die Burg am 4. März erobert und halten sie exakt ein ganzes Jahr lang bis zum 4. März 2018 besetzt. Sie alle bilden das Herzstück der neuen Sonderschau „Playmobil Zirkusgeschichte(n) – Sammlung Oliver Schaffer“. Erwachsene dürfen die Kinder beim Besuch der Ausstellung begleiten! Weiterlesen

Prognose: Mikroelektronik durchstößt 2018 die Billionen-Grenze

Foto: NXP

Foto: NXP

Scottsdale, 23. März 2017. Das Internet der Dinge wirft seine Schatten voraus: Im Jahr 2018 wird die Zahl der weltweit ausgelieferten Mikroelektronik-Bauelemente erstmals die Marke von einer Billion Stück überschreiten. Das hat das Marktforschungs-Unternehmen „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona prognostiziert. Weiterlesen

Scharfer Blick in die Welt der ultraschnellen Prozesse

Physiker Michael Kuntzsch arbeitet an der TELBE-Anlage, die in Dresden-Rossendorf besonders brillante Terahertz-Strahlung erzeugt. Die Forscher versprechen sich noch Großes von den Analyse-Fähigkeiten dieser Durchlechtungstechnik. Foto: HZDR/Frank Bierstedt

Physiker Michael Kuntzsch arbeitet an der TELBE-Anlage, die in Dresden-Rossendorf besonders brillante Terahertz-Strahlung erzeugt. Die Forscher versprechen sich noch Großes von den Analyse-Fähigkeiten dieser Durchlechtungstechnik. Foto: HZDR/Frank Bierstedt

Forscher vom HZDR demonstrieren mit internationalen Partnern eine superschnelle Kamera für die Femtosekunden-Physik

Dresden-Rossendorf, 22. März 2017. Aus dem Chemie-Unterricht ist bekannt: Kommen Wasserstoff und Sauerstoff zusammen, dann knallt es – und am Ende entsteht Wasser. Ursache und Resultat sind schon lange bekannt. Aber was passiert eigentlich dazwischen? Wie genau sieht es aus, wenn sich Atome zu Molekülen verketten? Diesem und ähnlich extrem schnell ablaufenden Prozessen widmet sich eine noch junge Richtung innerhalb der Naturwissenschaften: die Ultrakurzzeitphysik, die die Tür zu einem neuen Verständnis physikalischer und chemischer Vorgänge öffnen soll. Forscher des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben nun mit Kollegen aus Hamburg, Berlin und Kalifornien demonstriert, wie sich ultraschnelle Prozesse mittels präziser Messungen und einer innovativen Datenanalyse viel genauer als bisher untersuchen lassen. Weiterlesen

Deutscher Pass öffnet die meisten Türen

Der deutsche Pass öffnet weltweit besonders viele Grenzschranken. Foto (bearbeitet, verfremdet): Heiko Weckbrodt

Der deutsche Pass öffnet weltweit besonders viele Grenzschranken. Foto (bearbeitet, verfremdet): Heiko Weckbrodt

Ranking: Die Deutschen können in besonders viele Länder visafrei reisen

Berlin, 21. März 2017. Der wertvollste Pass weltweit ist der deutsche – zumindest, wenn man den Wert danach bemisst, in welche Länder der Inhaber damit visa-frei reisen kann. Das geht aus Vergleichstatistiken von Internetportalen hervor.

Nicht nur im Arton-Ranking gilt der deutsche Pass als der "stärkste". Abb.: Bildschirmfoto von passportindex.org

Nicht nur im Arton-Ranking gilt der deutsche Pass als der „stärkste“. Abb.: Bildschirmfoto von passportindex.org

US-Pass rangiert erst auf Platz 10

Der Passport-Index des kanadischen Finanzberatungs-Unternehmens „Arton“ beispielsweise platziert den deutschen Pass auf Platz 1 in der Weltrangliste. Mit dem Ausweisdokument kann man nämlich laut dieser Zählung Visa-frei in 158 Länder reisen oder bekommt vor Ort sofort ein Visum – von A wie Albanien bis V wie Vietnam. Auf den Folgeplätzen finden sich die Pässe von Schweden, Singapur, Dänemark, Finnland und Frankreich. Der angeblich so begehrte US-amerikanische Pass rangiert da fast schon unter „Ferner liefen“: Platz 10.

Video (Independent):


Spitzenplätze belegt der deutsche Pass auch in anderen Rankings – beispielsweise der britischen Zeitungen „Telegraph“ und „Independent“.

Beispiel Vietnam: Per Sonderregelung hat die Bundesrepublik für zunächst ein Jahr bis Mitte 2017 de facto visa-freie Einreisen für Bundesbürger erwirkt - hier ein Blick auf die Einreise-Terminals am Flughafen Saigon. Foto: Heiko WeckbrodtBeispiel Vietnam: Per Sonderregelung hat die Bundesrepublik für zunächst ein Jahr bis Mitte 2017 de facto visa-freie Einreisen für Bundesbürger erwirkt - hier ein Blick auf die Einreise-Terminals am Flughafen Saigon. Foto: Heiko Weckbrodt

Beispiel Vietnam: Per Sonderregelung hat die Bundesrepublik für zunächst ein Jahr bis Mitte 2017 de facto visa-freie Einreisen für Bundesbürger erwirkt – hier ein Blick auf die Einreise-Terminals am Flughafen Saigon. Foto: Heiko Weckbrodt

Schengen-Raum steht offen – aber nur für die, die den „richtigen“ Pass haben

Einige der Gründe für diese Vorteile deutscher Reisender liegen auf der Hand: Die Bundesrepublik gehört zum Schengenraum und damit stehen den ohnehin reiselustigen Deutschen die Tore zu 25 weiteren Ländern automatisch offen sowie zu den assoziierten Mini-Staaten Monaco, San Marino und Vatikanstadt. Außerdem ist Deutschland ein exportorientiertes Land und da fällt quasi fast schon „von selbst“ bei Verhandlungen über wirtschaftliche Beziehungen da und dort noch eine Visa-Erleichterung ab. In diesem Zuge hat die Bundesrepublik mehrere Sonderabkommen, die Deutschen die Besuchsreisen in andere Staaten außerhalb des Schengenraums erleichtern. hw

 

Valencia X – Iberischer Airport für Flugsimulatoren

Es kommt eben auf die Details an: Die Programmierer haben das Flugzeug nicht vergessen, das im Terminal von Valencia unter der Decke hängt. Abb.: Bildschirmfoto von Velancia X

Es kommt eben auf die Details an: Die Programmierer haben das Flugzeug nicht vergessen, das im Terminal von Valencia unter der Decke hängt. Abb.: Bildschirmfoto von Velancia X

Aerosoft und Latinwings entführen in die „Stadt der Starken“

Die Urlaubssaison naht mit großen Schritten. Zeit also, unsere Aufmerksamkeit wieder etwas mehr in Richtung lohnender Urlaubsdestinationen zu lenken – wenn auch „nur“ im Flugsimulator. Aber mit dem aufkommenden Sommerflugplan ist es unerlässlich, Prepar3D oder den Flightsimulator X (FSX) mit den angesagtesten Ferienzielen zu bestücken. Weiterlesen

Leben ist Glühn

Pferd und Reiter aus dem Jahre 1916 beeindruckt durch die für Ascher typischen kräftige Farben und Pinselstriche. Repro: Peter WeckbrodtPferd und Reiter aus dem Jahre 1916 beeindruckt durch die für Ascher typischen kräftige Farben und Pinselstriche. Repro: Peter Weckbrodt

„Pferd und Reiter“ aus dem Jahre 1916 beeindruckem durch die für Ascher typischen kräftigen Farben und Pinselstriche. Repro: Peter Weckbrodt

Oigers Wochenendtipp: Gunzenhauser Chemnitz zeigt Werkschau des fast vergessenen Expressionisten Fritz Ascher

Chemnitz, 17. März 2017. „Leben ist Glühn – der deutsche Expressionist Fritz Ascher“ heißt die Sonderausstellung, zu der das Museum Gunzenhauser der Kunstsammlungen Chemnitz einlädt. Der Name Ascher ist mir wie Schall und Rauch, lautet dazu die nachvollziehbare Reaktion Vieler. Der Maler, der Expressionist Fritz Ascher ist unbekannt, er ist schlicht und einfach vergessen. Tatsache ist, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden besitzen nicht ein Bild des Malers, auch die Kunstsammlungen Chemnitz haben keins. Selbst bei Kennern der Kunstszene löst der Name Fritz Ascher nur hilfloses, bedauerndes Kopfschütteln aus. Weiterlesen

Antanzen gegen das Vergessen

Albert Einstein spielte Geige. Fotograf unbekannt

Dresdner Hirnforscher und Instrumentalisten loten Konnex von Musik und Wissenschaft aus

Dresden, 15. März 2017. Musik hält nicht nur die Synapsen fit, sondern kann womöglich sogar die Bildung neuer Neuronen selbst im erwachsenen Hirn anstoßen. Wer tanzt und musiziert, hat jedenfalls gute Chancen, dem großen Vergessen im Alter zu entfliehen, ist der Regenerations-Forscher Prof. Gerd Kempermann vom Forschungszentrum für Regenerative Therapien der TU Dresden (CRTD) überzeugt. „Menschen, die körperlich und geistig aktiv sind, haben ein geringeres Risiko, an Demenz zu erkranken“, argumentiert er. „Man könnte sich zumindest überlegen, ob und wie sich Musik und Tanz in die Demenz-Prophylaxe einbauen lässt.“ Weiterlesen

Die Urlaubssaison hat begonnen – zumindest im Flugsimulator

Man ahnt es schon: Die Landung ist eine herausforderung. Bildschirmfoto aus: Madeira X Evolution

Man ahnt es schon: Die Landung auf dem Airport Madeira ist eine Herausforderung. Bildschirmfoto aus: Madeira X Evolution

Aerosoft und MK Studios stellen „Madeira X Evolution“ vor

Madeira ist immer eine Reise wert. Und zwar nicht nur aus Urlaubersicht – die wunderschöne Insel empfiehlt sich zum Baden genauso wie zum Wandern – sondern auch aus fliegerischer Perspektive. Folgerichtig ist „Madeira X Evolution“ aus der Feder von MK Studios ein heiß ersehntes Zusatzpaket für den Flugsimulator X (FSX) und Prepar3D (P3D).

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Die Faszination der Kreiszahl

Prof. Dr. László Székelyhidi. Foto: Swen Reichhold, Universität Leipzig

Prof. Dr. László Székelyhidi. Foto: Swen Reichhold, Universität Leipzig

Pi-Tag: Weltweit denken Mathematiker heute an π

Leipzig, 3/14. 3,124159… Die Zahl Pi, die das Verhältnis zwischen Durchmesser und Umfang eines Kreise beschreibt, ist den Mathematikern auf der Erde seit rund 3500 Jahren bekannt. Und bis heute übt diese Zahl ungemeine Faszination aus: auf Mystiker wie Mathematiker, Informatiker wie Numerologen. Aufwendige Wettbewerbe gelten nur dem Ziel, die Nachkomma-Ziffern von π immer genauer zu berechnen. Und auch einen eigenen Tag hat Pi: Den 14. März, der in den USA 3/14 geschrieben wird. In einem Kurzinterview mit der Pressestelle der Uni Leipzig erzählt Professor László Székelyhidi vom Lehrstuhl für Angewandte Mathematik, was ihn an dieser irrationalen Zahl so irritiert und fasziniert. Weiterlesen

Die erweiterte Realität im Stahlwerk

Die Datenbrille für den Industrieeinsatz. Foto: Westsächsische Hochschule Zwickau

Die Datenbrille für den Industrieeinsatz. Foto: Westsächsische Hochschule Zwickau

Ingenieure aus Zwickau und von Salzgitter entwickeln Datenbrillen für die Industrie

Zwickau/Hannover, 13. März 2017. Zwickauer Forscher bringen die „Erweiterte Realität“ ins Stahlwerk: Gemeinsam mit Ingenieuren der Salzgitter AG haben die Elektrotechniker der Westsächsischen Hochschule Zwickau einen Schutzhelm mit Datenbrille entwickelt. Wer diesen Helm trägt, bekommt vom Computer per „Augmented Reality“ (AR) zusätzliche Informationen eingeblendet, wenn er oder sie sich im Stahlwerk orientieren oder Anlagen reparieren muss. Weiterlesen

Dresdner Student für neue Architektur organischer Bildschirme geehrt

Felix Simon Fries zeigt eine Organische Leuchtdiode (OLED), die in der neuen Architektur angefertigt wurde. Foto: IAPP

Felix Simon Fries zeigt eine Organische Leuchtdiode (OLED), die in der neuen Architektur angefertigt wurde. Foto: IAPP

Jung-Physiker Felix Simon Fries entwirft neue Aufbauprinzipien für OLEDs

Dresden, 11. März 2017. Weil er in seiner Masterarbeit neue, strahlende Aufbau-Prinzipien für Organische Leuchtdioden (OLEDs) entwickelt hat, bekommt der Dresdner Nachwuchs-Physiker Felix Simon Fries den Studentenpreis der „Society for Information Displays“ (SID). Dies hat das Institut für angewandte Photophysik und Photonische Materialien (APP) an der TU Dresden mitgeteilt. Weiterlesen