Autor: Peter Weckbrodt

Die Glaskünstler von Haida

Oigers Wochenendtipp: Ins Böhmische zur Felsenburg Novy Bor, 23. Juni 2017. Ausflüge ins benachbarte Böhmen brachten uns stets bemerkenswerte Entdeckungen: Im Vorjahr lernten wir die idyllisch gelegenen Balzhütten (na Tokani) kennen, im Frühjahr 2017 entdeckten wir im Rabstein eine im Dritten Reich angelegte unterirdische Flugzeugfabrik. Unsere dritte Entdeckungsfahrt führt uns etwas weiter ins Böhmische hinein, nach Novy Bor – geografisch gesehen bis zum Übergang vom Lausitzer Gebirge ins Böhmische Mittelgebirge. Oigers Wochenendtipp: Ins Böhmische zur Felsenburg Novy Bor, 23. Juni 2017. Ausflüge ins benachbarte Böhmen brachten uns stets bemerkenswerte Entdeckungen: Im Vorjahr lernten wir die idyllisch gelegenen Balzhütten (na Tokani)…






Auch das Dreirad gehört zur Fahrradgeschichte. Foto: Peter Weckbrodt

Vom Muskel-Rad bis zum e-Bike

Radfahrverein Weinböhla zeigt Ausstellung über „200 Jahre Fahrradgeschichte“ Weinböhla, 18. Juni 2017. Was heute als e-Bike, Drahtesel und Segway die Städte bevölkert, nahm vor 200 Jahren mit dem Laufrad seinen Anfang. Der Radfahrerverein Weinböhla zeichnet in einer Ausstellung „200 Jahre Fahrraderfindung“ in Weinböhla bei Dresden diese bemerkenswerte Entwicklung nach. Radfahrverein Weinböhla zeigt Ausstellung über „200 Jahre Fahrradgeschichte“ Weinböhla, 18. Juni 2017. Was heute als e-Bike, Drahtesel und Segway die Städte bevölkert, nahm vor 200 Jahren mit dem Laufrad seinen…






Nach 1685 aufgestelltes Disputationskatheder im großen Hörsaal der Uni Wittenberg. Foto: Peter Weckbrodt

Reformation war eine Teamleistung

Oigers Wochenendtipp: Wittenberg gilt als Zentrum der Reformation Wittenberg, 16. Juni 2017. Was Rom für die Katholiken, bleibt Wittenberg für Lutheraner aus aller Welt, ihr historisches und geistiges Zentrum. Hier wurde Weltgeschichte geschrieben. Wer die Reformation verstehen will, muss Wittenberg gesehen haben! Oigers Wochenendtipp: Wittenberg gilt als Zentrum der Reformation Wittenberg, 16. Juni 2017. Was Rom für die Katholiken, bleibt Wittenberg für Lutheraner aus aller Welt, ihr historisches und geistiges Zentrum. Hier…






Selbst die Suppe kochen und auslöffeln können die Besucher in der Schwarzküche. Foto: Peter Weckbrodt

Mildenstein: Die Kinderstube der Fürsten

Oigers Wochenendtipp: Sachsen hat Burg Mildenstein mit Millionenaufwand saniert Mildenstein, 9. Juni 2017. Wenn sich eine sächsische Burg bestens saniert und ausgesprochen familienfreundlich gerüstet den Besuchern präsentiert, dann sollten wir uns ihrem Willkommensruf nicht verweigern. Also auf zur Burg Mildenstein, bei Leisnig hoch über der Freiberger Mulde gelegen. Rund 5 Millionen Euro hat sich der Freistaat Sachsen in den vergangenen 3 Jahren allein die Sanierung des Herrenhauses kosten lassen. Das ist nun wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Das Herrenhaus präsentiert jetzt die neue Dauerausstellung „Der Hof der jungen Herrschaft“ sowie die ehemalige Fürstenstube in ihrer ursprünglichen Größe. Oigers Wochenendtipp: Sachsen hat Burg Mildenstein mit Millionenaufwand saniert Mildenstein, 9. Juni 2017. Wenn sich eine sächsische Burg bestens saniert und ausgesprochen familienfreundlich gerüstet den Besuchern präsentiert, dann sollten wir…






Die Eltern des Reformators auf Bildern von L. Cranach d. Ä. Foto: Peter Weckbrodt

Besuch beim Junker Jörg

Oigers Wochenendtipp: Die Wartburg und die Luther-Frage Eisenach, 26. Mai 2017. Was machen wir bloß mit diesem Luther? Mit dieser Frage quälen sich die Deutschen, beginnend im Jahre 1521 mit dem Reichstag in Worms bis in unsere Gegenwart. Denn das 500-jährige Reformationsjubiläum naht unausweichlich. Und die Lutherfrage nimmt die Bundesregierung, die Kirchen und letztlich alle Deutschen in die Pflicht. Mit drei wuchtigen Hammerschlägen in Gestalt der drei Nationalen Sonderausstellungen in Berlin, Eisenach und Lutherstadt Wittenberg, soll einmalig und zugleich erschöpfend der Deutschen Antwort auf diese Frage verkündet werden. Oigers Wochenendtipp: Die Wartburg und die Luther-Frage Eisenach, 26. Mai 2017. Was machen wir bloß mit diesem Luther? Mit dieser Frage quälen sich die Deutschen, beginnend im Jahre 1521 mit…






Die Perfektion, mit der die Schlossanlage in die liebliche Lausitzer Hügellandschaft gesetzt wurde, ist eine Augenweide. Foto: Peter Weckbrodt

Barocker Glanz in Rammenau

Oiger-Wochenendtipp: Eine der schönsten Landbarockanlagen Sachsens versteckt sich in der Oberlausitz Rammenau, 19. Mai 2017. Ab aufs Land! Knapp 40 Autominuten von Dresden, eingebettet in die grünen Hügel, Wäldchen und Teiche der idyllischen Oberlausitz, findet sich ein sächsisches Landschloss, das Barockschloss Rammenau. Der Zusatz „Barock“ ist kein leeres Versprechen: Besucher sind immer wieder überrascht, welch geschlossenes Ensemble aus Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, von Höfen, Ställen, Haupt- und Nebengebäuden und Schlosspark hier eine der schönsten Landbarockanlagen Sachsens bildet. Und die ist fast vollständig in ihrer ursprünglichen Gestalt erhalten. Empfehlenswert auch: ein Besuch im vorzüglichen Schlossrestaurant oder in der Gesindeküche. Oiger-Wochenendtipp: Eine der schönsten Landbarockanlagen Sachsens versteckt sich in der Oberlausitz Rammenau, 19. Mai 2017. Ab aufs Land! Knapp 40 Autominuten von Dresden, eingebettet in die grünen Hügel, Wäldchen und…






Silbernes Büstenreliquiar des Heiligen Benno, 1601, plastisches Wolkenband: Ergänzung 18. Jh. Erzbistum München und Freising, Foto: Wolf Christian von der Mülbe

Ein Schatz nicht von Gold

Oigers Wochenendtipp: Ausstellung in der Albrechtsburg Meissen würdigt Sachsens einzigen Heiligen Meißen, 12. Mai 2017. Mit der neuen Sonderausstellung „Ein Schatz nicht von Gold – Benno von Meißen, Sachsens erster Heiliger!“ erinnert die Albrechtsburg Meissen an einen mittelalterlichen Stifter, der die Geschichte der Stadt Meißen wesentlich geprägt hat. Oigers Wochenendtipp: Ausstellung in der Albrechtsburg Meissen würdigt Sachsens einzigen Heiligen Meißen, 12. Mai 2017. Mit der neuen Sonderausstellung „Ein Schatz nicht von Gold – Benno von Meißen, Sachsens erster…






Christian Gottlieb hammer (1779-1864): Ansicht des Prebischtores in der Sächsischen Schweiz an der Grenze zu Böhmen. Repro: Peter Weckbrodt

Inspiration aus dem Fels

Oigers Wochenendtipp: Zwei Ausstellungen zeigen in Pirna, wie die Schweizer Berge und die Sächsische Schweiz die maler immer wieder inspirieren Pirna, 5. Mai 2017. „Inspirierende Wanderwelten“ heißen zwei Ausstellungen, zu deren Besuch das Stadtmuseum Pirna und die Richard-Wagner-Stätten Graupa bis zum 17. September einladen. Deren Untertitel „Die Schweiz(en) in Grafik, Malerei und Wagners Werk“ verhilft uns kaum zur Klarheit darüber, was wir an Sehenswertem zu erwarten haben. Oigers Wochenendtipp: Zwei Ausstellungen zeigen in Pirna, wie die Schweizer Berge und die Sächsische Schweiz die maler immer wieder inspirieren Pirna, 5. Mai 2017. „Inspirierende Wanderwelten“ heißen zwei Ausstellungen, zu…






Direktor Joachim Breuninger präsentiert die Station über die Kettenelbschifffahrt im Verkehrsmuseum Dresden. Foto. Peter Weckbrodt

Arche landet im Verkehrsmuseum Dresden

Designer Schreyer platziert Schifffahrts-Ausstellung – in einem Schiff! Dresden, 1. Mai 2017. Eher „Leinen fest“ statt „Leinen los“ müsste die neue Dauerausstellung Schifffahrt heißen, die ab 2. Mai 2017 im Verkehrsmuseum besucht werden kann. Es war die ebenso geniale wie kühne Idee des Nürnberger Designers Marius Schreyer: Er platzierte all jene Verkehrsmittel, die sich im nassen Element bewegen, in einer den gesamten Ausstellungsraum im ersten Obergeschoss ausfüllenden Arche. Designer Schreyer platziert Schifffahrts-Ausstellung – in einem Schiff! Dresden, 1. Mai 2017. Eher „Leinen fest“ statt „Leinen los“ müsste die neue Dauerausstellung Schifffahrt heißen, die ab 2. Mai 2017 im…






Moritz bei der Übergabe des Kurschwertes an seinen Bruder August. Foto: Peter Weckbrodt

Kurschwert und Pickelhaube

Wie Sachsens Herzöge ihre Kurwürde im Reich zur Schau stellten – eine Ausstellung im Residenzschloss Dresden Dresden, 28. April 2017. Wie die kurfürstlichen Herrschaften sich kleideten, wenn es um die öffentliche Repräsentation ihres Reichtum ging, hatten wir zuletzt mit dem Besuch der „Kurfürstliche Garderobe“ in der neuen ständigen Residenzschloss-Ausstellung „Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht“  bereits überzeugend demonstriert bekommen. Unser erneuter Ausstellungsbesuch gilt der Art und Weise, wie die sächsischen Kurfürsten ihren Anspruch auf die Kurwürde mittels prächtiger Rüstungen gegenüber ihren gleichrangigen Konkurrenten im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation möglichst überzeugend demonstrierten. Wie Sachsens Herzöge ihre Kurwürde im Reich zur Schau stellten – eine Ausstellung im Residenzschloss Dresden Dresden, 28. April 2017. Wie die kurfürstlichen Herrschaften sich kleideten, wenn es um die…






Die Pracht der Sachsenherzöge

Oigers Wochenendtipp: Singuläre Ausstellung „Kurfürstliche Garderobe“ im Residenzschloss Dresden zeigt prachtvolle Gewänder und Waffen Dresden, 21. April 2017. Hier ist der arg strapazierte Superlativ „einzigartig“ richtig platziert: Seit dem 9. April zeigt eine neue Dauerausstellung „Kurfürstliche Garderobe“ im Residenzschloss Dresden dem Besucher noch nie zuvor Gesehenes, eben Einzigartiges! Fragen wir einen Besucher von Frankreichs musealen Kronjuwelen, des Pariser Louvre oder des Schlosses Versailles, was er dort an Kleidungstücken beispielsweise aus des Sonnenkönigs Ludwig XIV. Garderobe zu sehen bekommen hat, so lautet die lapidare Antwort garantiert: Nichts! Oigers Wochenendtipp: Singuläre Ausstellung „Kurfürstliche Garderobe“ im Residenzschloss Dresden zeigt prachtvolle Gewänder und Waffen Dresden, 21. April 2017. Hier ist der arg strapazierte Superlativ „einzigartig“ richtig platziert: Seit dem 9….






Alte Grubenlampe und Kochgeschirr in der alten deutschen Bunkerfabrik Rabstein in Böhmen Foto: Heiko Weckbrodt

Die Flugzeugfabrik im Bunker – Teil II

Rabstein. In unserer Reihe über „Lost Places“, also (fast) vergessene Orte haben wir eine unterirdische deutsche Flugzeug-Fabrik aus dem II. Weltkrieg besucht. Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene mussten im böhmischen Rabstein unter dem Kommando der SS-Organisation Todt (OT) die Stollen dafür in den Berg treiben. Mehrere Arbeiter kamen dabei ums Leben, die unterirdische Fabrik indes ging vor Kriegsende nicht mehr in Betrieb. Nachdem wir in Teil I unseres Berichts die Vorgeschichte beleuchtet haben, wenden wir uns in Teil II dem Bau des Stollensystems im Krieg zu. Rabstein. In unserer Reihe über „Lost Places“, also (fast) vergessene Orte haben wir eine unterirdische deutsche Flugzeug-Fabrik aus dem II. Weltkrieg besucht. Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene mussten im böhmischen Rabstein unter…






Gasmasken im Stollen. Foto: Heiko Weckbrodt

Flugzeug-Fabrik im Bunker

Lost Places: Deutsche Weltkriegs-Spuren im böhmischen Rabstein – Teil 1 Rabstein, 19. April 2017. Passiert ein Autofahrer die Straße von Hrensko (Herrenskretchen) nach Ceska Kamenice (Böhmisch-Kamnitz), kann er kaum ahnen, dass das bewaldete Sandstein-Bergmassiv zu seiner Rechten in Höhe des Ortes Janska (Johnsbach) wie ein Schweizerkäse unterhöhlt ist. Tatsächlich geschah dies durch Menschenhand, in der unbegreiflich kurzen Zeit von lediglich acht Monaten, zwischen dem 28. August 1944 und dem 8. Mai 1945. Die SS-Organisation Todt (OT) wollte dort ein unterirdisches Flugzeugwerk für das „Dritte Reich“ graben. Bis zum Kriegsende dauerten die Arbeiten, die Bunker-Fabrik ging aber nicht mehr in Betrieb. Ortsansässige führen heute noch gelegentlich Touristen gegen einen Obolus durch das kaum halbfertige Stollensystem. Lost Places: Deutsche Weltkriegs-Spuren im böhmischen Rabstein – Teil 1 Rabstein, 19. April 2017. Passiert ein Autofahrer die Straße von Hrensko (Herrenskretchen) nach Ceska Kamenice (Böhmisch-Kamnitz), kann er kaum ahnen,…






Gaukler und Bänkelsänger beim Mittelalter-Spektakel auf Schloß Burgk. Foto. Projektzentrum Dresden

Gaukler und Feuerengel

Oigers Oster-Tipp: Zum Mittelalter-Spectaculum nach Freital-Burgk Dresden/Freital, 14. April 2017. Die Zahl der Vergnügungsangebote für das Osterfest kommt der Zahl der inzwischen bunt gefärbten Ostereier annähernd gleich, sprich – sie ist kaum mehr überschaubar. Wir setzen noch eins drauf und offerieren das Mittelalterliche Spectaculum auf Schloss Burgk in Freital vom 15. bis 17. April 2017. Das Spectaculum hat bereits eine Tradition, das spricht für seine positive Resonanz. Die Ausgabe 2017 ist die 16.! Oigers Oster-Tipp: Zum Mittelalter-Spectaculum nach Freital-Burgk Dresden/Freital, 14. April 2017. Die Zahl der Vergnügungsangebote für das Osterfest kommt der Zahl der inzwischen bunt gefärbten Ostereier annähernd gleich, sprich – sie…






Zum Dampfloktreffen der Superlative in Dresden

Oigers Wochenendtipp für den 8. und 9. April 2017 Dresden, 7. April 2017. Warum in die Ferne schweifen, Deutschlands schönste Dampfrösser sind ja so nah. Zu Deutschlands bedeutendsten Dampfloktreffen, sowohl nach der Anzahl als auch hinsichtlich der vertretenen Baureihen, können wir uns bei einem Besuch des 9. Dresdner Dampfloktreffens freuen, welches an diesem Wochenende auf dem Gelände des Dresdner Eisenbahnmuseums und des Depots des Verkehrsmuseums auf der Zwickauer Straße stattfindet. Oigers Wochenendtipp für den 8. und 9. April 2017 Dresden, 7. April 2017. Warum in die Ferne schweifen, Deutschlands schönste Dampfrösser sind ja so nah. Zu Deutschlands bedeutendsten Dampfloktreffen, sowohl…