Autor: Heiko Weckbrodt

Abb.: hw

Fernsehen fördert Lungenembolie

Ähnliche Effekte wie beim „Holzklasse“-Fliegen London/Osaka, 30. August 2015: Stundenlanges Fernsehen erhöht das Risiko, eine Lungenembolie zu bekommen, also ein gefährliches Blut-Gerinnsel. Davor hat heute die „Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung“ gewarnt. Sie berief sich dabei auf eine neue japanische Studie, die auf dem „Kongress der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft“ (ESC) in London vorgestellt wurde. Ähnliche Effekte wie beim „Holzklasse“-Fliegen London/Osaka, 30. August 2015: Stundenlanges Fernsehen erhöht das Risiko, eine Lungenembolie zu bekommen, also ein gefährliches Blut-Gerinnsel. Davor hat heute die „Deutsche Gesellschaft für Kardiologie…






Im Polit-Thriller "Februar" von Francis Mohr eskalieren politische Grabenkämpfe in Dresden zu Terror und Gewalt. Fotos & Montage: hw, Coverfoto: Dresdner Buchverlag

Politkrimi „Februar“: Dresden versinkt in Gewaltexzessen

Francis Mohrs Roman über Wege in die Eskalation Was passiert, wenn in einer Stadtgesellschaft der Grundkonsens zerbröseln, selbst tiefe Konflikte gewaltfrei zu lösen? Wenn harter Streit erst zu Steinen, dann zu Brandsätzen und purer Terrorlust gerinnt? Eine Frage, die angesichts der jüngsten Ausschreitungen gegen Asylbewerber in Dresden und Heidenau aktueller denn je ist. Der in Leipzig geborene und in Dresden lebende Autor Francis Mohr hat sie seinem neuen Krimi „Februar“ durchgespielt. Und wie es der Titel schon andeutet, zieht er seine spannende und politisch ambitionierte Geschichte am Grundtrauma seiner selbstverliebten-geliebten Wahlheimat Dresden auf: Kurz vor einem der Gedenktage an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar eskalieren bei ihm politische Lagerkämpfe zu einer beispiellosen Spirale der Gewalt. Schließlich greift sogar das Militär ein, weil die Polizei vor Ort angesichts des mörderischen Terrors von Ultralinken und -Rechten hoffnungslos überfordert ist. Francis Mohrs Roman über Wege in die Eskalation Was passiert, wenn in einer Stadtgesellschaft der Grundkonsens zerbröseln, selbst tiefe Konflikte gewaltfrei zu lösen? Wenn harter Streit erst zu Steinen, dann…






Abb.: hw

Neues Krebszentrum für Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt

Dresden, 30. August 2015. Das städtische Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt bekommt ein neues Zentrum für Onkologie. Der Neubau wird das ältere Haus an der Ecke von Bräuergasse und Seminarstraße ersetzen und soll eine moderne Behandlung von Krebspatienten sorgen. Offizieller Baustart ist am 4. September 2015 mit einer Grundsteinlegung. Dresden, 30. August 2015. Das städtische Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt bekommt ein neues Zentrum für Onkologie. Der Neubau wird das ältere Haus an der Ecke von Bräuergasse und Seminarstraße ersetzen und soll…






Beim Einsurz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch im Jahr 2013 waren 1100 Menschen gestorben. Eine Studie soll nun Richtlinien entwickeln, die das Risiko solcher Katastrophen vermindern. Foto: Heiko WeckbrodtBeim Einsurz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch im Jahr 2013 waren 1100 Menschen gestorben. Eine Studie soll nun Richtlinien entwickeln, die das Risiko solcher Katastrophen vermindern. Foto: Heiko Weckbrodt

Mehr Schutz für Textilarbeiter in Entwicklungsländern

Studie der FU Berlin zielt nach Fabrik-Einsturz auf Leitlinien für globale Produktionsnetzwerke Berlin, 29. August 2015. Wie Arbeitschutz und Umweltauflagen für Textilfabriken in Entwicklungsländern so verbessert werden können, dass sich Katastrophen wie vor reichlich zwei Jahren im Kleiderwerk Rana Plaza in der Stadt Sabhar in Bangladesch nicht wiederholen, soll nun eine wirtschaftswissenschaftliche Studie der FU Berlin klären. Juniorprofessorin Elke Schüßler will dabei alle an den globalen Produktions-Netzwerken der Textilindustrie beteiligten Akteure einbeziehen, von den westlichen Handelsunternehmen hin bis zur Fabrikarbeiterin in Bangladesch, kündigte die Freien Universität (FU) Berlin an. Studie der FU Berlin zielt nach Fabrik-Einsturz auf Leitlinien für globale Produktionsnetzwerke Berlin, 29. August 2015. Wie Arbeitschutz und Umweltauflagen für Textilfabriken in Entwicklungsländern so verbessert werden können, dass sich…






Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

Geldpumpe der EZB half erst in der Krise – verpufft aber seitdem

IfW hat Wechselwirkung zwischen Geldpolitik und Konjunktur in Weltwirtschaftskrise ab 2008 untersucht Kiel, 29. August 2015. Die großzügige Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat in der ersten Phase der Weltwirtschaftskrise 2008 und 2009 zunächst geholfen, die Talfahrt abzubremsen – hat aber seitdem keine, wenn nicht sogar negative Folgen für die Konjunktur gehabt. Das geht aus der Studie „The Monetary Policy during Financial Crises” des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) Kiel hervor. IfW hat Wechselwirkung zwischen Geldpolitik und Konjunktur in Weltwirtschaftskrise ab 2008 untersucht Kiel, 29. August 2015. Die großzügige Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat in der ersten Phase der Weltwirtschaftskrise…






"Dresden Elektronik"- Geschäftsführer Lutz Pietschmann neben LED-Leuchten, die per Computertelefon gesteuert werden. Foto. Heiko Weckbrodt

Lichtkomposition per Tablet

„Dresden Elektronik“ setzt auf Zigbee-Funk für Leuchten-Vernetzung Dresden, 28. August 2015. Um Leuchtinseln und Wohlfühllicht in Gebäuden zu erzeugen, setzten große Leuchtenhersteller wie Osram, Philips und General Electric Lighting auf den Funkstandard „Zigbee“. Dabei werden meist Dutzende LED-Lampen drahtlos miteinander vernetzt, um sie gruppenweise oder einzeln zu steuern und mit Dämmerungssensoren zu koppeln. „Dresden Elektronik“ setzt auf Zigbee-Funk für Leuchten-Vernetzung Dresden, 28. August 2015. Um Leuchtinseln und Wohlfühllicht in Gebäuden zu erzeugen, setzten große Leuchtenhersteller wie Osram, Philips und General Electric Lighting auf…






Molekül Abb.: hw

Physiker bauen mit Laser und Gold Wärmefalle für Moleküle

Unis Leipzig und Dresden sehen damit auch neue Chancen für Alzheimer-Analyse Leipzig/Dresden, 28. August 2015. Eine Laser-befeuerte Goldfalle für Proteine soll künftig dabei helfen, die Ursachen von Krankheiten wie Alzheimer zu analysieren. Das hoffen jedenfalls die Physiker der Unis Leipzig und Dresden, die diesen winzigen Fangkescher nun entwickelt haben. Die Falle ist laut Uni-Angaben auch dafür geeignet, einzelne Moleküle einzufangen und zu manipulieren. Unis Leipzig und Dresden sehen damit auch neue Chancen für Alzheimer-Analyse Leipzig/Dresden, 28. August 2015. Eine Laser-befeuerte Goldfalle für Proteine soll künftig dabei helfen, die Ursachen von Krankheiten wie Alzheimer…






Auch Nanoelektronik-Professor Dr. Oliver G. Schmidt (vorn) wird im Nanomembran-Zentrum forschen. Foto: Christian Schenk, TU Chemnitz

TU Chemnitz bekommt Nanomembran-Zentrum

33 Millionen Euro teurer Komplex soll 2016 fertig sein Chemnitz, 28. August 2015. Innovative Nano-Membranen, die dünnere und biegsame Elektronik und Sensoren ermöglichen, wollen Forscher der Technischen Universität Chemnitz in einem neuen „Zentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen“ (MAIN) entwickeln. Der sächsische Finanzminister Georg Unland (CDU) legte heute den Grundstein für das 33 Millionen Euro teure Gebäude an der Rosenbergstraße. 33 Millionen Euro teurer Komplex soll 2016 fertig sein Chemnitz, 28. August 2015. Innovative Nano-Membranen, die dünnere und biegsame Elektronik und Sensoren ermöglichen, wollen Forscher der Technischen Universität Chemnitz in…






Vor der Kulisse der A17-Brücke und des Dölzschner Schlößchens zieht die Uralt-Ellok E 77 010 drei Diesellokomotiven am Haken aus Dresden in Richtung Chemnitz. Foto: Peter Weckbrodt

Spektakulärer Eisenbahnzug im Plauenschen Grund gesichtet

Historische “Stangenelli”-E-Lok raste durch den Plauenschen Grund Dresden/Chemnitz, 28. August 2015. Einen spektakulären Eisenbahnzug konnten Autofahrer wie Passanten heute gegen 9.30 Uhr im Plauenschen Grund zwischen dem Felsenkeller und der A17-Brücke in Dresden beobachten. Die wegen ihres Stangenantriebes als „Stangenelli“ bezeichnete Dresdner E-Lok E 77 10 kam in voller Geschwindigkeit mit drei Diesellokomotiven unterschiedlicher Bauart und einem Begleiterwagen aus Richtung Dresden kommend in Richtung Chemnitz daher. Historische “Stangenelli”-E-Lok raste durch den Plauenschen Grund Dresden/Chemnitz, 28. August 2015. Einen spektakulären Eisenbahnzug konnten Autofahrer wie Passanten heute gegen 9.30 Uhr im Plauenschen Grund zwischen dem Felsenkeller und der…






Foto: Heiko Weckbrodt

Inflation in Sachsen fällt nahe Null

Vor allem sinkende Energiepreise drücken Teuerungs-Rate Kamenz, 28. August 2015. Die Inflation, also die durchschnittliche Teuerungsrate, ist in Sachsen im August nahe Null gefallen: auf nur noch 0,2 Prozent. Das hat eine vorläufige Berechnung des Statistischen Landesamtes in Kamenz ergeben. Vor allem sinkende Energiepreise drücken Teuerungs-Rate Kamenz, 28. August 2015. Die Inflation, also die durchschnittliche Teuerungsrate, ist in Sachsen im August nahe Null gefallen: auf nur noch 0,2 Prozent. Das…






Bringen selbst nur 650 Gramm auf die Waage, tragen aber bis zu 200 Kilogramm: die Karbon-Hocker von Polymerforschern aus Dresden. Foto: IPF

Superleichter Karbon-Hocker trägt auch schwere Jungs

Einziges ostdeutsches Exponat für Karbon-Schau im Deutschen Museum Bonn kommt aus Dresden Dresden/Bonn, 27. August 2015. Er wiegt gerade mal 650 Gramm, wirkt sehr filigran und ist zweifellos ein Hingucker: Ein Hocker aus Karbonfasern, der selbst superschwere Fauliane noch tragen kann. Bis zu 200 Kilogramm Last verträgt dieser Leichtbau-Hocker, den Forscher des Leibniz-Instituts für Polymerforschung (IPF) Dresden gemeinsam mit Design-Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden entwickelt haben. Als einziges ostdeutsche Exponat wird er ab 1. September 2015 in der neuen Ausstellung „Harter Stoff“ im Deutschen Museum in Bonn zu sehen sein. Einziges ostdeutsches Exponat für Karbon-Schau im Deutschen Museum Bonn kommt aus Dresden Dresden/Bonn, 27. August 2015. Er wiegt gerade mal 650 Gramm, wirkt sehr filigran und ist zweifellos ein Hingucker:…






Abb.: hw

Wer entscheidet, wer eine Spender-Niere bekommt?

In Deutschland warten derzeit rund 8000 Dialyse-Patienten auf eine Nierentransplantation. Da aber pro Jahr nur reichlich 2000 Spenderorgane zur Verfügung stehen, gibt es eine bundesweit geltende Warteliste. In Deutschland warten derzeit rund 8000 Dialyse-Patienten auf eine Nierentransplantation. Da aber pro Jahr nur reichlich 2000 Spenderorgane zur Verfügung stehen, gibt es eine bundesweit geltende Warteliste.






Logo: Ifo Dresden

Aufwind für ostdeutsche Konjunktur

Dresden, 27. August 2015. Das ifo-Konjunkturbarometer ist im August gestiegen: Das Geschäftsklima in der ostdeutschen Wirtschaft habe sich erneut verbessert, teilte die Dresdner Außenstelle des Wirtschaftsforschungs-Instituts ifo mit. In der Industrie habe sich die Geschäftslage zwar leicht verschlechtert, in anderen Wirtschaftssektoren wie Großhandel und Baugewerbe zeige sich aber eine Aufwärtsentwicklung. Dresden, 27. August 2015. Das ifo-Konjunkturbarometer ist im August gestiegen: Das Geschäftsklima in der ostdeutschen Wirtschaft habe sich erneut verbessert, teilte die Dresdner Außenstelle des Wirtschaftsforschungs-Instituts ifo mit. In der…






Bettina Bunge. Abb.: DMG

Weniger Touristen kommen nach Dresden

„Negativschlagzeilen“ haben anscheinend Gäste abgeschreckt Dresden, 26. August 2015. Nach fünf Jahren ständiger Zuwächse kommen nun weniger Touristen nach Dresden. Die städtischen Tourismus-Vermarkter sehen einen der Gründe dafür in den „Negativschlagzeilen“, die Dresden in jüngster Zeit gemacht habe. Gemeint sind vor allem die Pegida-Aufmärsche. Ein ganz schlechtes Bild hatte Dresden zuletzt auch durch die ausländerfeindlichen Übergriffe ein Asylbewerber-Zeltlager im Stadtteil Friedrichstadt ausgesandt. Die möglichen Folgen sind aber in der aktuellen Bilanz noch nicht „eingepreist“. „Negativschlagzeilen“ haben anscheinend Gäste abgeschreckt Dresden, 26. August 2015. Nach fünf Jahren ständiger Zuwächse kommen nun weniger Touristen nach Dresden. Die städtischen Tourismus-Vermarkter sehen einen der Gründe dafür in den…






Da freuen sich Operateur und Patient: Vor 20 Jahren hat Urologie-Professor Manfred Wirth (rechts) im Uniklinikum Dresden dem Drucker Karsten Dürr eine Spenderniere eingepflanzt - und die funktioniert heute immer noch. Foto: Heiko Weckbrodt

Das lange Warten auf die rettende Niere

Inzwischen acht Jahre Wartezeit auf Spenderorgan – viele sterben vorher Dresden, 26. August 2015. Nierenpatienten in Ostsachsen müssen immer länger auf ein Spenderorgan warten. Im Universitätsklinikum Dresden stehen mittlerweile 318 Patienten auf der Warteliste für eine Nieren-Transplantation. Und in den vergangenen 20 Jahren hat sich hier die Wartezeit auf ein Spenderorgan von viereinhalb auf sieben bis acht Jahre fast verdoppelt. Gerade aber viele ältere Patienten haben oft nur noch eine Lebenserwartung von fünf Jahren, wenn sie einmal an eine künstliche Niere angeschlossen sind. Inzwischen acht Jahre Wartezeit auf Spenderorgan – viele sterben vorher Dresden, 26. August 2015. Nierenpatienten in Ostsachsen müssen immer länger auf ein Spenderorgan warten. Im Universitätsklinikum Dresden stehen mittlerweile 318…