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Silicon Saxony Day 2018: Am Brennpunkt von Hardware, Software und Konnektivität

Das Industriemuseum schlägt auch den Bogen zu den hochautomatisierten Roboterfabriken der Gegenwart und Zukunft. Foto: Heiko Weckbrodt

Foto: Heiko Weckbrodt

Hightech-Branchentreffen in Dresden richtet den Blick auf IoT-Chancen

Dresden. Anfangs galt „Silicon Saxony“ vor allem als Branchenverband für die wiedererstarkte Halbleiter-Industrie in Sachsen. Mehr und mehr Mitgliedsunternehmen stammen inzwischen jedoch aus verwandten Technologiesektoren. Und diese gewachsene thematische Breite schlägt sich auch im „13. Silicon Saxony Day” nieder: Das Branchentreffen steht in diesem Jahr unter dem Motto “Hardware.Software.Connectivity.”, verknüpft also mehrere Sichten auf die Digitalisierung der Wirtschaft und der gesamten Gesellschaft. Austragungsort ist am 29. Mai 2018 das Tagungszentrum “DGUV Congress” in Dresden-Klotzsche. Es werden ca. 300 Besucher erwartet.

Neue Geschäftsmodelle im Porträt

Die Referenten und Besucher aus ganz Deutschland und dem Ausland wollen unter anderem erörtern, wie Elektroniker, Software-Entwickler, Funkexperten, Sensorspezialisten zusammen das “Internet der Dinge”, das “Internet of Things” (IoT) mitformen können. Unternehmer werden zudem interessante neue Geschäftsmodelle vorstellen.

Innovationen für das Internet der Dinge vorantreiben

“Als eines der erfolgreichesten Hochtechnologie-Netzwerke in Europa spiegelt Silicon Saxony perfekt das IoT-Netzwerk”, betonten die Veranstalter des “Silicon Saxony”-Tages. “Es vereint 340 Netzwerkmitglieder für Elektronik. Halbleiter, Mikrosysteme und Software – in Start- ups, kleinen und mittelständischen Unternehmen wie auch in Großkonzernen und Forschungsinstituten, die gemeinsam Innovationen für das Internet der Dinge vorantreiben.”

Auch die Zukunft der Agrarwirtschaft ist digital

Den Auftakt bestreiten an diesem Tag unter anderem “Silicon Saxony”-Vorstand Heinz Martin Esser von der Fabmatics GmbH, Prof. Dr. Uwe Aßmann von der TU Dresden und Robert Panholzer vom englischen Software-Entwickler “Atlassian” mit Impulsvorträgen über das “Smart Systems Hub” in Dresden und Innovationskultur in Unternehmen. Daran schließen sich Experten-Sitzungen über Unternehmertum in der digitalen Welt, den Weg vom Sensor zum “Smart System”, wichtige Standards in der Industrie 4.0, die jüngsten Pläne und Roadmaps der Halbleiter-Industrie sowie die digitale Zukunft der Landwirtschaft an.

Speeddatingmit Studenten, Sensorjacken und VR-Systeme

Nach einem “Speed Dating” von Studenten und Unternehmensvertretern geht es in die IoT-Praxis: In einer “Human Machine Interaction Demo Jam” präsentieren Ingenieure und andere Vertreter aus der Wirtschaft Praxisbeispiele, wie Mensch und Maschine zusammenarbeiten können. Christian Piechnick vom vielumworbenen Dresdner Start-up “Wandelbots” will beispielsweise eine Sensorjacke vorführen, mit der man Industrieroboter schnell anlernen kann. Rico Petrick von der Linguwerk GmbH stellt Dialog-Systeme für Automobile vor. Und Anne-Marie Nebe von der T-Systems Multimedia Solutions GmbH zeigt, wie „Virtual Reality”-Systeme eingesetzt werden können, um sich in den Alltag von blinden oder anderweitig behinderten Menschen hineinzuversetzen – ein wichtiger Schritt hin zur Entwicklung barrierefreier Angebote. Und zu guter Letzt lässt das Netzwerk den ereignisreichen Tag in der entspannten Atmosphäre des „My House“-Clubs in Dresden-Pieschen ausklingen.

  • -> „13. Silicon Saxony Day”, 29. Mai 2018, Tagungszentrum “DGUV Congress” in Dresden, Königsbrücker Landstr. 2; weitere Infos und Anmeldung: www.silicon-saxony-day.de

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