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Sorgen Omega 3 und Vitamin für gesundes Altern?

Helfen Omega 3, Vitamin D und andere präparate wirklich, gesünder zu altern? Eine europäische Studie „DO-HEALTH“ soll dies ermitteln. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Helfen Omega 3, Vitamin D und andere präparate wirklich, gesünder zu altern? Eine europäische Studie „DO-HEALTH“ soll dies ermitteln. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Europäische Studie „DO-HEALTH“ mit 2157 Senioren

Zürich/Dresden, 7. März. In einer großangelegten Feldstudie namens „DO-HEALTH“ untersuchen das Unispital Zürich, die TU Dresden und weitere Partner aus Europa, wie Senioren gesünder altern können. Insbesondere wollen die Mediziner herausfinden, ob ein einfache Trainingprogramm dreimal die Woche sowie die Einnahme von Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren auf Knochenbruchrisiko, Muskel- und Gedächtnisfunktion, Infektionsrate sowie Blutdruck auswirken.

Auf der Suche nach dem guten Leben im Alter

„Falls die Wirksamkeit der drei verträglichen und erschwinglichen Maßnahmen belegt werden kann, hätte das eine enorme präventive Bedeutung und würde vielen Menschen im Alter ab 70 Jahren eine Möglichkeit bieten, ihr Leben länger gesünder und aktiver zu gestalten“, schätzte Geriatrie-Professorin Heike Bischoff-Ferrari von der Uni Zürich ein.

Um diese Zusammenhänge zu analysieren, untersuchen die Projektpartner insgesamt 2157 Frauen und Männer im Alter von 70 Jahren aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Portugal und der Schweiz. „Aus Sicht der Wissenschaftler ist es immer schwierig, von einem speziellen Fall auf die Allgemeinheit zu schließen, da immer viele Faktoren dafür verantwortlich sind, wie sich beispielsweise Muskeln und Knochenstruktur im Alter verändern“, betonte Prof. Lorenz Hofbauer, der Direktor des „Universitäts-Centrums für Gesundes Altern“ am Uniklinikum Dresden. „Deshalb war diese breit angelegte Studie für uns eine optimale Chance, um einzelne Faktoren näher zu betrachten.“

Dresdner Altersforscher: „Eine Herkulesarbeit“

Im Rahmen der Do-Health-Studie untersuchen die Dresdner Forscher, wie sich die Knochenmarker Sklerostin sowie der Muskelmarker Myostatin bei Rentnern verändern. Und sie untersuchen mit Kollegen der Uni Zürich, inwieweit sich diese Biomarker unter dem Einfluss von Vitamin D, Omega-Fettsäuren sowie Bewegung verändern. Hofbauer: „Diese Marker wurden bei allen Teilnehmern über einen Zeitraum von 3 Jahren untersucht, also fast 10000 Einzelmessungen – eine Herkulesarbeit.“

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