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e-Golf aus Dresden bei Norwegern hoch im Kurs

Am 3. April 2017 hat Volkswagen in der Gläsernen Manufaktur Dresden die Serienproduktion des neuen e-Golfs gestartet. Foto: Heiko Weckbrodt

Am 3. April 2017 hat Volkswagen in der Gläsernen Manufaktur Dresden die Serienproduktion des neuen e-Golfs gestartet. Foto: Heiko Weckbrodt

Elektrischer VW auf Platz 1 der Neu-Zulassungsstatistik

Dresden/Oslo, 3. Januar 2017. Kein anderes Auto haben die Norweger im Jahr 2017 so oft gekauft wie den neuen e-Golf. Das teilte die Gläserne Volkswagen-Manufaktur Dresden mit, in der dieses Elektrofahrzeug produziert wird. Die Manufaktur stützte sich bei dieser Meldung auf die norwegischer Zulassungsbehörde OFV.

VW will Produktion verdoppeln

Demnach registrierte die OPV insgesamt 6639 neuzugelassene e-Golfs im Jahr 2017. Ab März 2018 werde die Manufaktur in den Zwei-Schicht-Betrieb übergehen. Dadurch verdoppele sich die Tagesproduktion in Dresden von täglich 35 schrittweise auf 70 e-Golfs.

Norwegen gilt als Paradies der E-Autos

Norwegen gilt als Vorreiter für die Energiewende und die Elektromobilität. Das Land bezieht 98 Prozent seines Strombedarfs durch Wasserkraftwerke. Und der Staat subventioniert die Anschaffung von Elektroautos, indem er bei diesen Käufen auf 25 % Mehrwertsteuer sowie Importzölle und Kfz-Steuer verzichtet. Dadurch kosten Elektro-Autos in Norwegen unterm Strich oft sogar weniger als abnsonsten vergleichbare Verbrennungs-Autos.

Außerdem dürfen E-Fahrzeuge öffentliche Parkplätze und Busspuren gratis nutzen, müssen keine Maut zahlen und können an rund 4000 Ladestationen kostenlos tanken. Allerdings gibt es inzwischen so viele Elektroautos, dass die Ladesäulen – trotz des ständigen Netz-Ausbaus – knapp werden. hw

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