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Metallschaum für die Energiewende

So soll das hybride FHKL-System funktionieren. Links heizt es, rechts kühlt es den Raum. Grafik: Fraunhofer IFAM Dresden

So soll das hybride FHKL-System funktionieren. Links heizt es, rechts kühlt es den Raum. Grafik: Fraunhofer IFAM Dresden

Fraunhofer-Forscher arbeiten in Dresden an Flächenheizungen aus , die auch Kühler und Klimaanlagen sind

Dresden, 15. dezember 2017. Heizungen waren gestern: In den Häusern von morgen sind Decken und ganze Wände mit Metallschaum bedeckt, der Räume sowohl heizen wie abkühlen kann und Menschen ein angenehmes Lüftchen um die Ohren bläst. Darauf zielt jedenfalls ein Forschungsprojekt „Entwicklung und Untersuchung von modularen hybriden Heiz- und Kühlflächen in Kombination mit Raumluftkonditionierung“ (Hybrid-FHKL), das nun in Dresden begonnen hat.

Gemeinschaftsprojekt Hybrid-FHKL mit der Industrie

Beteiligt sind das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM), die Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung der TU Dresden, die Ilkazell Isoliertechnik  Zwickau und die Firma Mayser aus dem Allgäu. Sie wollen zusammen in den nächsten drei Jahren ein neues Flächenheiz- und -kühlsystem entwickeln, das gleichzeitig die Funktionen einer Klimaanlage übernimmt.

Auch lauwarme Energiequellen werden für Heizzwecke nutzbar

Dabei setzen die Partner auf zellulare metallische Werkstoffe, also zum Beispiel Metallschäume. Sie sollen durch ihre große Wirkoberfläche dafür sorgen, dass Wärme und Kälte gleichmäßig verteilt und keine extrem heißen Kessel mehr benötigt werden, um jede Raumecke warm zu bekommen. Dies hätte wiederum den Vorteil, auch regenerative Wärmequellen mit eher niedrigen Temperaturen besser verwerten zu können – beispielsweise Wärmepumpen und Geothermie-Bohrlöcher mit geringer Tiefe. Massenhaft installiert, könnten solche innovativen Metallschaum-Heizkühler einen wichtigen Beitrag zur sogenannten Energiewende leisten.  hw

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