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Barkhausen-Institut für Industrie-Digitalisierung entsteht 2018 in Dresden

Ohne nanoelektronik, moderne Sensoren und schnelle Datenverbindungen - zum Beispiel über 5G-Funk oder Licht-WLAN (Li Fi) - werden die hochautomatisierten Fabriken der "Industrie 4.0" nur schwer realisierbar sein. Das Fraunhofer-Photonikinstitut IPMS in Dresden arbeitet in der „Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland“ (FMD) aich an solchen Lösungen. Abb.: IPMS

Abb.: Fraunhofer-IPMS

Land verspricht 5,3 Millionen Euro im Zuge der „Smart Systems Hub“-Initiative

Dresden, 29. November 2017. Ein neues Barkhausen-Institut soll ab dem Jahr 2018 auf dem Campus der Technischen Universität Dresden (TUD) entstehen. Das Institut ist Teil des sächsischen „Smart Systems Hub“ und soll sich auf die Grundlagenforschung für die Industrie-Digitalisierung konzentrieren. Für die Aufbauphase bis 2020 hat der Finanzausschuss im Sächsischen Landtag nun rund 5,3 Millionen Euro zugesagt.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Abb.: J. Jeibmann/Staatskanzlei

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Abb.: J. Jeibmann/ Staatskanzlei

Tillich: Institut ist eine Riesenchance für sächsische Wirtschaft

„Nach der Grundsatzentscheidung und der erfolgreichen Bewerbung im nationalen Hub-Konzept des Bundes bekommt das Smart Systems Hub nun deutliche Konturen“, kommentierte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). „Für sächsische Weltmarktunternehmen, Mittelständler und Start-ups sind die Hubs in Dresden und Leipzig eine riesengroße Chance, um den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort insgesamt weiter zu stärken. Dabei geht es nicht zuletzt um neue attraktive Arbeitsplätze.“

Das Barkhausen-Institut soll zwar an die TU Dresden angebunden sein, aber durch eine eigenständige gemeinnützige Gesellschaft betrieben werden. Benannt ist es nach dem deutschen Physiker Heinrich Barkhausen (1881-1956), der ab 1911 an der Technischen Hochschule Dresden – der heutigen TUD – tätig war.

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