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Vodafone baut in Sachsen Glasfasernetz aus

Glasfaser-Verteiler-Kasten von Vodafone an der Eisenacher Straße in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Glasfaser-Verteiler-Kasten von Vodafone an der Eisenacher Straße in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Internetanschlüsse werden bis zu zehnmal schneller

Dresden, 20. September 2017. Vodafone investiert in den nächsten Jahren weitere Milliardenbeträge in seine Glasfasernetze. Der Konzern will diese Netze für Datenübertragungsraten bis zu ein Gigabit je Sekunde zu ertüchtigen – das ist zwei- bis zehnmal schneller als bisher an den meisten Glasfaser-Internetzugängen möglich. Starten soll dieses Ausbauprogramm in Sachsen und in Bayern. Das hat Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter beim IEEE-5G-Gipfel in Dresden angekündigt.

„Wir sind davon überzeugt, dass die Nutzer bald noch mehr Bandbreite als bisher brauchen werden“, sagte Ametsreiter. Da Sachsen und Bayern bereits die benötigten rechtlichen Voraussetzungen für solche Ausbauten geschaffen haben, wolle das Unternehmen in diesen beiden Bundesländern mit dem Programm beginnen. in Sachsen werde dies dazu führen, dass 2019 und 2020 etwa 600 000 weitere Haushalte für Gigabit-Zugänge ausgerüstet werden.

Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter und der Technikchef Dr. Eric Kuisch sowie Prof. Gerhard Fettweis von der TU Dresden (von links nach rechts) beim 5G-IEEE-Gipfel am 19. September 2017 im Kongresszentrum Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter und der Technikchef Dr. Eric Kuisch sowie Prof. Gerhard Fettweis von der TU Dresden (von links nach rechts) beim 5G-IEEE-Gipfel am 19. September 2017 im Kongresszentrum Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Darüber hinaus plant Vodafone ein 1,4 Milliarden Euro teures besonderes Ausbauprogramm für die 32 000 Gewerbeparks in Deutschland. Und schließlich ist auch noch ein weiteres Projekt vorgesehen, das vor allem auf bisher unterversorgte Gemeinden besonders im ländlichen Raum zielt: Dort will die Geschäftsführung vor allem durchgängige schnelle Glasfaser-Leitungen bis in die Gebäude hinein (sogenannte FTTB-Technik) beziehungsweise bis in die Wohnungen (FTTH) legen – und zwar in Partnerschaften mit den jeweiligen Gemeinden, die sich um die Schacht- und Rohrarbeiten für die Glasfasern kümmern sollen.

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