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Textilien leuchten organisch

Textilien mit eingewebten Leiutungsdrähten und OLEDs. Foto: Sefar / Fraunhofer FEP

Textilien mit eingewebten Leiutungsdrähten und OLEDs. Foto: Sefar / Fraunhofer FEP

Dresdner Fraunhofer-Ingenieure und Schweizer Textilexperten entwickeln OLED-Gewebe

Dresden/Thur, 28. Juni 2017. T-Shirts, die je nach Laune des Trägers in ständig neuen Motiven leuchten, die mal Lady Gaga tanzen lassen und dann wieder Rihanna, sind keine so ferne Zukunftsmusik mehr. Möglich machen sollen dies Organische Leuchtdioden (OLEDs), die hauchdünn, biegsam und supersparsam im Stromverbrauch sind – so dass sie sich in jedes Kleidungsstück einweben lassen. Als Zwischenschritt dahin haben Dresdner Fraunhofer-Ingenieure nun gemeinsam mit der Schweizer Sefar AG solche organischen Leuchten in Textilien eingewebt. Produziert im Rolle-zu-Rolle-Verfahren, ermöglichen die mit Metalldrähten durchwirkten Stoffe OLEDs mit bis zu 250 Quadratzentimetern Größe.

Vorerst handelt es sich hier „nur“ um Industrietextilien, die die Schweizer zum Beispiel für Architekturzwecke verkauft, zum Beispiel um Saal-Decken auszuleuchten. Aber die Technologie dürfte sich auf andere webbare Stoffe anwendbar sein. Zudem zeigen die OLED-Smartphones von Samsung oder die OLED-Fernseher von LG – in denen übrigens auch Dresdner Zutaten stecken – bereits, was mit organischen Dioden auch möglich ist: nämlich nicht nur zu leuchten, sondern auch Bilder und Videos zu zeigen.

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