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Deutsche Verleger begrüßen Rekordstrafe gegen Google

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Suchmaschinen-Anbieter soll 2,4 Milliarden Euro zahlen

Berlin, 27. Juni 2017. Die Verbände der deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger (BDZV und VDZ) haben die Rekordstrafe von 2,42 Milliarden Euro begrüßt, die die EU-Kommission nun gegen den US-Internetkonzern Google verhängt hat. „Wir begrüßen, dass die Kommission der Missbrauchsbeschwerde unserer Verbände stattgegeben und Google zur Gleichbehandlung aller Angebote verpflichtet hat“, erklärten die Präsidenten von BDZV und VDZ, Mathias Döpfner und Stephan Holthoff-Pförtner.

„Entscheidung von historischer Tragweite“

Die heutige Entscheidung sei von historischer Tragweite, betonten die Verbände. Erstmalig stelle eine Wettbewerbsbehörde klar, dass auch in der digitalen Welt solche Dienste, die für den Wettbewerb wesentlich sind, weil sie den Zugang zu bestimmten Verbrauchergruppen kontrollieren, ihre Leistungen diskriminierungsfrei erbringen müssen.

Mit einer Missbrauchsbeschwerde hatten BDZV und VDZ im Jahr 2009 formal auf Googles Begünstigung eigener Dienste hingewiesen und so das Wettbewerbsverfahren mit angestoßen.

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