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Argentinischer Sachse für raffinierte Lasertechnik geehrt

Andrés Lasagni (rechts) und Prof. Frank Mücklich (links) haben eine neue Methode gefunden, um mit Lasern sehr schnell Mikrostrukturen zu erzeugen.

Andrés Lasagni (rechts) und Prof. Frank Mücklich (links) haben eine neue Methode gefunden, um mit Lasern sehr schnell Mikrostrukturen zu erzeugen. Foto: Klingseisen, Berthold-Leibinger-Stiftung

Dresden, 28. April 2017. Die „Federation of European Materials Societies“ (FEMS) zeichnet in diesem Jahr den Dresdner Wissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Andrés Lasagni vom Institut für Fertigungstechnik der TU Dresden mit dem „Materials Science and Technology“-Preis aus. Mit dem Preios würdigt sie alle zwei Jahre junge Wissenschaftler, die wichtige Beiträge für die Materialwissenschaft und Werkstofftechnik leisten.
Seit fast fünf Jahren forscht Lasagni an schneller Laserstrukturierung. Er konzentriert sich dabei auf Technologien, um mit Lasern sehr rasch mikro- und nanostrukturierte Oberflächen zu erzeugen. Diese winzig kleinen Stukturen können Maschinenteilen, Apparaten, aber auch simplen Alltagsgegenständen wie Türklinken neue Funktionen und Eigenschaften verleihen – zum Beispiel Abwehrfähigkeiten gegen Krankenhaus-Keime.

Der gebürtige Argentinier studierte zunächst in seinem Heimatland und später im Saarland Chemie und Materialwissenschaft. Er war ein Jahr als Forschungsassistent in Georgia und Michigan (USA) tätig. Ab 2008 war er Gruppenleiter am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) Dresden. An der TU Dresden hat er die „Open Topic Tenure Track“-Professur für „Laserbasierte Methoden der großflächigen Oberflächenstrukturierung“ am Institut für Fertigungstechnik inne.

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