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Dresdner Student für neue Architektur organischer Bildschirme geehrt

Felix Simon Fries zeigt eine Organische Leuchtdiode (OLED), die in der neuen Architektur angefertigt wurde. Foto: IAPP

Felix Simon Fries zeigt eine Organische Leuchtdiode (OLED), die in der neuen Architektur angefertigt wurde. Foto: IAPP

Jung-Physiker Felix Simon Fries entwirft neue Aufbauprinzipien für OLEDs

Dresden, 11. März 2017. Weil er in seiner Masterarbeit neue, strahlende Aufbau-Prinzipien für Organische Leuchtdioden (OLEDs) entwickelt hat, bekommt der Dresdner Nachwuchs-Physiker Felix Simon Fries den Studentenpreis der „Society for Information Displays“ (SID). Dies hat das Institut für angewandte Photophysik und Photonische Materialien (APP) an der TU Dresden mitgeteilt.

SID ehrt jährlich herausragende Studenten

Der „SID-ME Chapter Best Student Award“ ist mit 1500 Euro dotiert. Die SID vergibt ihn alljährlich für herausragende wissenschaftliche oder technische Beiträge zur Weiterentwicklung der Bildschirmtechnologie.

Masterarbeit beschreibt stufenlose Strahlwinkel

Nach Überzeugung der Juroren hat Felix Simon Fries in seiner Abschlussarbeit eben solche bahnbrechende Ergebnisse erzielt. Der Jungphysiker beschrieb darin spezielle Architekturen für OLEDs, mit denen sich stufenlos über verschiedene Winkel die Intensität und Farbe des abgestrahlten Lichts verändert lässt.

Dresden gilt als OLED-Hochburg

Die organische Elektronik, zu der auch OLEDs gezählt werden, ist eine noch junge Technologie. Eingesetzt werden OLED-Bildschirme zum Beispiel in Spitzen-Smartphones, weil sie sehr dünne Bauformen ermöglichen und besonders gute Kontraste erzeugen können. Dresden gilt als eine international führende Hochburg der organischen Elektronik. OLED-Technologien aus Sachsen stecken heute in zahlreichen Oberklasse-Handys und Fernsehgeräten. hw

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