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Energiewende: Drewag baut Wärmespeicher Reick aus

Die Bildmontage zeigt das Innovationskraftwerk Reick mit den bereits gebauten, 30 Meter hohen Warmwassertanks und daneben die geplanten neuen Energiespeicher (grau). Foto und montage: Drewag

Die Bildmontage zeigt das Innovationskraftwerk Reick mit den bereits gebauten, 30 Meter hohen Warmwassertanks und daneben die geplanten neuen Energiespeicher (grau). Foto und montage: Drewag

Dresden, 27. Februar 2017. Als Beitrag zur Energiewende bauen die Dresdner Stadtwerke ihre Wärmespeicheranlagen aus. Acht Millionen Euro will die Drewag investieren, um die Wärme-Speicherkapazität im Innovationskraftwerk Dresden-Reick mehr als zu verdoppeln: von 6600 Kubikmetern um 7800 Kubikmeter auf 14.400 Kubikmeter in Warmwasser-Tanks, die Anfang 2018 in Betrieb gehen.

„Damit wird nicht nur ein entscheidender Beitrag zur Sicherung einer stabilen, bedarfsgerechten, ökologischen und vor allem wirtschaftlichen Wärmeversorgung der Stadt Dresden geleistet“, erklärte Drewag-Sprecherin Gerlind Ostmann mit. „Mit dem Ausbau der Wärmespeicherkapazitäten bereitet die Drewag das Fernwärmenetz auf die Zukunft vor und ermöglicht so perspektivisch auch die Aufnahme und Speicherung grüner Wärme aus erneuerbaren Energien.

Projektmanager Thomas Dautert prüft die Einschub-Akkus im Batterie-Großspeicher der Drewag in Dresden-Reick. "Notfalls könnten wir damit einen Vier-Personen-Haushalt 200 Tage lang mit Strom versorgen", sagt er. Foto: Heiko Weckbrodt

Projektmanager Thomas Dautert prüft die Einschub-Akkus im Batterie-Großspeicher der Drewag in Dresden-Reick. „Notfalls könnten wir damit einen Vier-Personen-Haushalt 200 Tage lang mit Strom versorgen“, sagt er. Foto: Heiko Weckbrodt

Auf dem Gelände des früheren Kohle-Kraftwerks in Dresden-Reick erproben die Stadtwerke seit einigen Jahren Komponenten für die Wende hin zu erneuerbaren Energien. Die städtische Tochtergesellschaft ließ dort zum Beispiel 2014 eine Solaranlage zu 600 Kilowatt errichten, die absichtlich etwas ungünstig in Ost-West-Richtung ausgerichtet ist, um die Solarerträge an ungünstigen Aufstellorten zu testen. Auch ging in Reick im Jahr 2015 Sachsens erster großtechnischer Batteriespeicher mit zwei Megawatt elektrischer Leistung und 2,7 Megawattstunden Speicherkapazität erfolgreich in Betrieb.

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