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Franci baut Werkzeugfabrik im Erzgebirge

Im Großwerkzeug-Bau für die Automobilindustrie ist Präzision gefragt, betonen die Italiener. Foto: Franci

Im Großwerkzeug-Bau für die Automobilindustrie ist Präzision gefragt, betonen die Italiener. Foto: Franci

Italienischer Automobilbau-Zulieferer investiert sechs Millionen Euro in Grünhain-Beierfeld

Grünhain-Beierfeld, 7. Februar 2017. Franci SpA investiert im Erzgebirge: Der italienische Werkzeugbauer, der große Autokonzerne wie Volkswagen, Daimler, Porsche und BMW ausrüstet, richtet für sechs bis sieben Millionen Euro eine Fabrik im sächsischen Grünhain-Beierfeld nahe Chemnitz ein. Das teilte die „Wirtschaftsförderung Erzgebirge“ mit. Der Stadtrat habe den Verkauf eines 18.000 Quadratmeter großen Grundstücks nun genehmigt.

Vom Erzgebirge überzeugt

„Aufgrund der in der Branche bekannten Automotive-Großwerkzeug-Kompetenz im Erzgebirge haben wir von Anfang an einen Standort in dieser Region angestrebt“, erklärt Franci-Geschäftsführer Adelmo Franci. Das Unternehmen wolle eine 1500 Quadratmeter große Werkhalle mit Großpressen ausrüsten und um einen Büro-Anbau und ein Lager für Großwerkzeuge ergänzen. In den ersten drei Jahren sollen acht bis zehn neue Arbeitsplätze entstehen.

Italiener rüsten Autofabriken mit Werkzeugen aus

Franci SpA wurde 1955 durch Bruno Franci gegründet. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in der norditalienischen Gemeinde Valmadrera. Der Ausrüster stellt Großwerkzeuge für die Automobilbranche her, mit deren Hilfe Außenhautteile wie Kotflügel, Dächer, Türen oder Seitenwände produziert werden. Am italienischen Stammsitz arbeiten rund 170 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz beträgt rund 35 Millionen Euro.

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