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LG und RWE investieren in Dresdner Kiwigrid

Carsten Bether studierte Betriebswirtschaft und Maschinenbau an der TU Dresden und gründete 2008 die Kiwigrid. Benannt hat der Gründer sein Unternehmen nach dem dezentralen Muster in der Kiwi-Frucht. Foto: Kiwigrid

Carsten Bether studierte Betriebswirtschaft und Maschinenbau an der TU Dresden und gründete 2008 die Kiwigrid. Benannt hat der Gründer sein Unternehmen nach dem dezentralen Muster in der Kiwi-Frucht. Mit seinen Energiemanagern hat er inzwischen auch große Konzerne wie LG und Innogy / RWE überzeugen können. Foto: Kiwigrid

Millionenspritze für sächsische Softwareschmiede

Dresden/Essen, 2. Februar 2017. Die Dresdner Software-Schmiede Kiwigrid bekommt eine kräftige Kapitalspritze, um ihre Energiemanagement-Systeme für das „Internet der Dinge“ weiterzuentwickeln und international zu vermarkten. Dafür investieren mehrere Investoren einen zweistelligen Millionenbetrag in die 2008 von einem Dresdner TU-Absolventen gegründete Firma. So steigen der koreanische Elektronikriese LG und die RWE-Tochter bei Kiwigrid ein. Der bisherige Anteilseigner AQTON SE baut seine Beteiligung aus, während der High-Tech Gründerfonds und die Risikokapitalgesellschaft „Innogy Venture Capital“ ihre Anteile verkauft haben.

Dezentrale Energieerzeuger sollen miteinander „sprechen“

Die größte Herausforderung für das Energienetz der Zukunft bestehe in der Vernetzung und „intelligenten Kommunikation“ dezentraler Energieanlagen“, betonte Kiwigrid-Gründer Carsten Bether. „Hierfür bedarf es einer Industrieplattform, welche die Erzeugung, den Verbrauch und die Speicherung von dezentralen Energiesystemen integriert, steuert und automatisiert. Gemeinsam mit unseren Investoren wollen wir die Entwicklung dieser Plattform weltweit vorantreiben und damit einen Standard etablieren.“

Cloud-basierte Energiemanager

Kiwigrid entwickelt Energiemanager-Programme und -Systeme. Diese Systeme steuern und vernetzen dezentrale Energieerzeuger und -verbraucher wie Windräder, Solaranlagen, Elektroautos und andere Anlagen, um sie effektiver nutzen zu können. Gesteuert werden die Geräte über eine Plattform, die per Internet die Rechenkraft von Computerzentren (Clouds) anzapfen können.

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