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Bald 83 Millionen Menschen in Deutschland

Abb.: hw

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Zuwanderung sorgt für wieder wachsende Bevölkerung

Wiesbaden, 27. Januar 2017. Nach jahrelangem demografischen Schrumpfkurs wächst die Bevölkerung in Deutschland wieder – vor allem durch Zuwanderung. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden ermittelt. Demnach lebten zum Jahresende 2016 rund 82,8 Millionen Menschen in der Bundesrepublik und damit zirka 600.000 mehr als im Vorjahr.

Weiterhin werden in Deutschland zu wenige Babys geboren, um die Bevölkerungszahl auf natürlichem Wege zu erhöhen: „Für 2016 wird der Schätzung nach mit 730.000 bis 770.000 Geburten und 900.000 bis 940.000 Sterbefällen sowie einem sich daraus ergebenden Geburtendefizit – Differenz aus Geburten und Sterbefällen – von etwa 150.000 bis 190.000 zu rechnen sein (2015: 188.000)“, hieß es vom Destatis.

Trotz leicht steigender Geburtenzahlen sind es insofern vor allem die Zuwanderer, die für die Trendwende gesorgt haben: „Der Saldo aus Zuzügen aus dem Ausland und Fortzügen ins Ausland wird für 2016 bei mindestens + 750.000 Personen erwartet“, so das Bundesamt. „Der Wanderungssaldo läge damit zwar deutlich unterhalb dem Rekordergebnis des Vorjahres von + 1,1 Millionen, wäre allerdings ähnlich hoch wie im Jahr 1992 (+ 782.000).“

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