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Auto-Mechatroniker beliebtester Handwerks-Beruf

Die Mechatroniker Tom Gerstäcker (inks) und Philipp Pulina richten hier gerade eine Geleebonbon-Verpackungsmaschine ein, die für den export bestimmt ist. Foto: Heiko Weckbrodt

Junge Mechatroniker bei der Arbeit. Foto: Heiko Weckbrodt

Auch Lehren zum Frisör und Elektroniker im Kammerbezirk Dresden gefragt

Dresden, 30. Dezember 2016. Kraftfahrzeug-Mechatroniker war in diesem Jahr im Kammerbezirk Dresden der beliebteste Handwerksberuf: Insgesamt 263 Jugendliche – und damit mehr als jede zehnte Neu-Lehrling – entschieden sich für eine solche Ausbildung. Das teilte die Handwerkskammer (HWK) Dresden am Freitag mit. Weitere 169 Jugendliche entschieden sich für eine Lehre zum Frisör, 155 wollen Elektroniker werden und 102 entschieden sich für eine Tischlerlehre.

Aufwärtstrend für Handwerks-Lehren

Insgesamt haben sich in diesem Jahr 1963 junge Menschen für eine Ausbildungen in Handwerksbetrieben in und um Dresden entscheiden. Dies waren etwa zwei Prozent mehr als im Vorjahr und damit habe sich der Aufwärtstrend der vergangenen vier Jahre fortgesetzt. Unter den neuen Lehrlingen in diesem Jahr waren 536 junge Frauen und 1427 junge Männer.

Kammer-Chef: Zukunft des Handwerks hängt am Nachwuchs

Die Handwerker sehen da generell eine positive Entwicklung: „Wenn wir von der Zukunft im Handwerk sprechen, reden wir an allererster Stelle von gut ausgebildetem Nachwuchs“, betonte HWK-Hauptgeschäftsführer Andreas Brzezinski.

Im Kammerbezirk Dresden, zu dem die Kreise Görlitz, Bautzen, Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die Landeshauptstadt gehören, sind etwa 22.500 Handwerksbetriebe registriert, informierte die Kammer. „Die Unternehmen haben rund 125.000 Beschäftigte und bilden etwa 5.200 Lehrlinge aus.“

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