Werbung
Schreibe einen Kommentar

CFDs: Kurzfristige Anlageinstrumente für unruhige Zeiten

sturm

Stürmische Zeiten – auch an den Finanzmärkten. Foto: https://pixabay.com/de/meer-wellen-seegang-steg-gischt-859526/

Differenzkontrakte oder auch „Contracts for Difference“ – kurz: CFDs – sind hochspekulative Derivate. Vorwiegend eignen sie sich für gut informierte und erfahrene Anleger, die sich zudem auch bewusst sind, dass sie zwar hohe Gewinne verbuchen können, jedoch auch ein hohes Risiko eingehen, wenn sie sich für den CFD-Handel entscheiden. Doch auch wenn der Trader über eine langjährige Erfahrung verfügt und einen entsprechenden Kenntnisstand hat, sind CFD-Produkte eine rein spekulative Anlage. Schlussendlich kann mit wenig Kapital eine große Handelsposition eröffnet werden. Die Risiken lassen sich, ganz egal, welche Strategie gewählt wird, nicht zur Gänze vermeiden. Fakt ist: CFDs sind kurzfristige Anlageinstrumente in besonders unruhigen Zeiten.

CFDs sind vor allem für erfahrene Trader interessant

Erwirbt der Trader ein CFD auf einer Aktie, hinterlegt er nichts anderes als eine Art Sicherheitsleistung. Die Sicherheitsleistung wird im Fachjargon als Margin bezeichnet. Ein geringer Kapitaleinsatz, also gerade einmal 10 Prozent des derzeitigen Aktienkurses, reicht bereits aus, um an der vollständigen Wertenwicklung der Aktie teilhaben zu können. Liegt der Aktienkurs daher bei 50 Euro, muss der Trader gerade einmal 5 Euro als Sicherheitsleistung hinterlegen. Die restliche Summe wird vom CFD-Anbieter finanziert. Zu Beginn waren die CFDs auf die Belange der Privatanleger zugeschnitten. Ein Umstand, der auch heute noch sichtbar wird, wenn die verschiedenen Gebührenmodelle der Broker verglichen werden. Viele CFDs werden kommissionsfrei gehandelt; die Kosten, die im Rahmen des Handels entstehen, lassen sich immer auf die Brief/Geld-Spanne zurückführen, sodass diese bei Index-CFDs oftmals nur 1,0 Punkte beträgt.

Auch der außerbörsliche Handel wird beaufsichtigt

Auch wenn es sich um einen außerbörslichen Handel handelt, entziehen sich die CFDs jedoch keiner amtlichen Regulierung. Die Broker werden durch die zuständigen Finanzaufsichtsbehörden – wie etwa durch die FCA oder die BaFin – beaufsichtigt. Die Erträge, die aus den CFD-Geschäften fließen, werden vom Fiskus in dieselbe Kategorie wie jene Erträge gesteckt, die aus Termingeschäften fließen. So kommt es zu einer vorteilhaften Stellung gegenüber den Aktiengewinnen; hier gibt es nämlich die eingeschränkte Verlustverrechnung.

Hoher Gewinn und hohes Risiko

Zahlreiche Privatanleger, die mit CFDs handeln, wissen, dass sie – aufgrund der hohen Gewinnmöglichkeiten – binnen kürzester Zeit viel Geld machen können. Jedoch werden die Kontrakte auch immer wieder zu Absicherungszwecken genutzt. CFDs haben den Vorteil, dass geringe Kosten und kurze Reaktionszeiten auch Kursverluste begrenzen. Jedoch sind es nicht nur die beträchtlichen Gewinnchancen, sondern auch die hohen Verlustrisiken, die den CFD-Handel einzigartig machen. Viele Broker reagieren aber auf die Ansprüche der Privatanleger und bieten Instrumente zur optimierten Verlustbegrenzung an. Mitunter gibt es auch Broker, die bestimmte Nachschusspflichten ausschließen.

Foto: https://pixabay.com/de/trading-analyse-forex-chart-643723/

Gewinn und Risiko liegen bei CFDs nahe beieinander. Foto: https://pixabay.com/de/trading-analyse-forex-chart-643723/

Die Eigenschaften von CFDs

CFDs haben keine Ordergebühren (außer bei Futures- und Aktien-CFDs). Es handelt sich um ein transparentes Produkt; es gibt keine Laufzeitbegrenzung (außer, der Trader entscheidet sich für Futures-CFDs). Trader können bereits mit einem äußerst geringen Kapitaleinsatz hohe Gewinne erzielen und an fallenden und steigenden Kursen partizipieren. Es gibt keinen Zeitwertverlust.

Das Fazit

Wer sich für den CFD-Handel interessiert, sollte sich im Vorfeld mit den Funktionsweisen, den Produkten, den Mechanismen und Märkten im Wertpapiergeschäft befassen. Auch wenn der CFD-Handel hohe Gewinnmöglichkeiten bietet, ist das Risiko keinesfalls zu unterschätzen. Nur dann, wenn sich der Trader im Vorfeld das notwendige Basiswissen aneignet, kann er auch in unruhigeren Zeiten mit CFDs handeln und das Risiko zumindest reduzieren. Fakt ist: Das Risiko, das der CFD-Handel mit sich bringt, kann nicht zur Gänze vermieden werden, sodass auch erfahrene Trader immer wieder Verluste verschmerzen müssen.

(Werbebeitrag)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.