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The Girl and the Robot: Charmantes Action-Adventure aus Kanada

Das Mädchen freundet sich mit dem Roboter an. Abb.: Bildschirmfoto aus "The Girl and the Robot".

Das Mädchen freundet sich mit dem Roboter an. Abb.: Bildschirmfoto aus „The Girl and the Robot“.

Ein namenloses Mädchen ist eingekerkert in einer arkanen Festung, gefangen von einer bösen Königin. Mit etwas Hilfe von außen gelingt ihr eines Tages die Flucht aus ihrem Turm-Verließ hoch über den Wolken. Nach wenigen Schritten stößt sie auf einen Roboter, der fortan ihr ständiger Begleiter durch ein Labyrinth aus Gängen, Fallen, feindlichen Wachrobotern und seltsamen magischen Mechanismen sein. So etwa mag man das Action-Adventure „The Girl and the Robot“ kurz beschreiben, das mit Hilfe von Internetunterstützern von einem internationalen Team programmiert und inzwischen veröffentlicht wurde.

Rätsel und Falltüren à la Tomb Raider

Ein bisschen erinnert dieses märchenhafte Adventure an „Zelda“ oder an die frühen „Tomb Raider“-Spiele. Der Spieler steuert hier die Abenteuer der beiden Protagonisten aus der Dritte-Person-Perspektive. Dabei können wir hier abwechselnd in den Roboter oder in das namenlose Mädchen schlüpfen. Und wir müssen dies auch, denn viele Rätsel, die uns mit Ihren Gittern und Falltüren den Weg durch die Festung versperren, sind nur lösbar, wenn Mensch und Maschine zusammenarbeiten.

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Anleihen an Alice im Wunderland

Um es gleich zu sagen: Grafiktechnisch ist „The Girl and the Robot“ nicht auf dem neuesten Stand. Auch fehlt eine Sprachausgabe. Viel davon macht dieses zauberhafte Adventure aber durch seine charmante Optik wett, die etwas an Alice im Wunderland und deren russische Adaption durch Alexander Wolkow erinnert.

Na, erinnert das nicht etwas an "Urfin und seine Holzsoldaten" von Alexander Wolkow. Hier ist es eine böse Königin, die Ihre Roboter ausschickt. Abb.: Salim Larochelle

Na, erinnert das nicht etwas an „Urfin und seine Holzsoldaten“ von Alexander Wolkow. Hier ist es eine böse Königin, die Ihre Roboter ausschickt. Abb.: Salim Larochelle

Internetschwarm finanzierte Entwicklung mit

Entstanden ist dieses Spiel nicht zuletzt durch die Hilfe des Internetschwarms: Initiator Salim Larochelle aus Montreal und seine Mitstreiter aus Kanada, Japan und England konnten auf der Crowdfunding-Plattform „Kickstarter“ über 38.000 Dollar einsammeln, um „The Girl and the Robot“ im Indie-Studio „Flying Carpet Games” fertigzustellen.

Fazit: Sympathisch

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Dieses Action- und Mechanismen-orientierte Adventure hat seinen ganz eigenen Charme und eine auf sympathische Weise altmodische Optik. Schade nur, dass es für eine Sprachausgabe nicht gereicht hat – die hätte die Story hinter dem Geschehen sicher besser herausgestellt.

„The Girl and the Robot “, Entwickler: Flying Carpet Games, Genre: Action-Adventure, Plattformen: PC (Steam), Wii U, PS4

Autor: Heiko Weckbrodt

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