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Sachsens Unis machen sich in den deutschen Top 10 breit

Die Modellfabrik ist als "Testbett" für das "industrielle Internet der Dinge" konzipiert. Abb.: HTW Dresden

Die HTW Dresden gehört laut Ranking zu den besten Fachhochschulen in Deutschland. Sie arbeitet sehr wirtschaftsnah auch an anspruchsvollen Themen wie Industrie 4.0. Abb.: HTW Dresden

Deutschland-Vergleich von Wirtschaftswoche und Universum

Dresden, 27. Oktober 2016. Sächsische Hochschulen und Universitäten gehören – vor allem in den wirtschafts- und ingenieurnahen Fächern – zu den besten Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland. Das geht aus dem neuen Hochschul-Ranking 2016 hervor, das die „Wirtschaftswoche“ nun veröffentlicht hat. Für die Ranglisten hatte die Beratungsgesellschaft „Universum“ über 500 Personalverantwortliche deutscher Unternehmen befragt, welche Hochschulen für ihre Bedürfnisse am besten ausbilden.

TU Dresden stark vertreten

In den Top 10 der besten Unis konnten sich die TU Dresden, die TU Chemnitz und die HTW Dresden gleich mehrfach platzieren. So kam die TU Dresden in der Wirtschaftsinformatik auf Rang 6, im Maschinenbau, in der Informatik und der Elektrotechnik auf Rang 7. In der Wirtschaftsinformatik reihte sich die Technische Universität Chemnitz immerhin noch auf Platz 8 ein.

HTW Dresden unter den Top 3 der Fachhochschulen

Unter den zehn besten Fachhochschulen ist Sachsen mit der Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) Dresden auch stark vertreten: Sie kam im Wirtschaftsingenieurwesen und in der Wirtschaftsinformatik auf Platz 8, in der Elektrotechnik und Informatik sogar auf Platz 3. „Das zeigt, dass wir mit unserem sehr praxisorientierten Studium auf dem richtigen Weg sind“, kommentierte Rektor Prof. Roland Stenzel. „Schon seit vielen Jahren arbeiten wir vor allem mit den mittelständischen Unternehmen der Region eng zusammen – nicht nur im Bereich der Forschung, sondern auch in der Lehre und der Vermittlung von Praktika und Abschlussarbeiten.“

Sachsen will Fachhochschulen aufwerten

Sachsen setzt sich bereits seit geraumer Zeit dafür ein, die Fachhochschulen zu stärken und aufzuwerten. Die HTW beispielsweise kooperiert auch mit Fraunhofer und anderen Instituten auch an sehr anspruchsvollen Forschungsthemen wie „Industrie 4.0“.

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  1. Roland Mey, Leipzig sagt

    Fortsetzung von Roland Mey – nun (wie angekündigt) zur Hochschule für Musik und Theater Leipzig: Ein Auszug aus der Broschüre
    „Kurt Masur entzaubert, der Fünfzehnte nach Bach entlarvt und alles an der HMT Leipzig den Bachelor-Studenten um die Ohren hauen“.
    Diese Broschüre wird für 3-, € gegenwärtig von der Leipziger Lehmann-Buchhandlung in der Grimmaischen Straße zum Kauf angeboten.
    Nachfolgend der Abschnitt „Die Reaktion der HMT Leipzig“
    Der Rektor
    Die Hochschule für Musik und Theater (HMT) Leipzig hat gegenwärtig kein Interesse an einem die einseitige Biographie „Kurt Masur – Zeiten und Klänge“ (Johannes Forner, List-Verlag, München 2003) ergänzenden Text. Vom ehemaligen Rektor Professor Robert Ehrlich, jetzt Rektor der Musikhochschule HANNS EISLER Berlin, und dem Kanzler bekam ich 2014 während eines Gespräches auf meine Frage zum Umgang mit der Broschüre „Wahrheit über die Vergangenheit der Zukunft zuliebe“ keine Antwort, wenig später aber eine Mail mit der kurzen Information „als zeitgeschichtliches Dokument in das Archiv der HMT aufgenommen“ (und nicht wunschgemäß in die Bibliothek).
    Der Rektor Professor Martin Kürschner hatte die neue Gesprächsrunde am 23.02.16 aufgerüstet: Vor dem Kanzler und einem Vertreter des Personalrates teilt er mir nach Kritik an den fehlenden Fußnoten mit, dass er meine Broschüre mit dem Aufsatz über Kurt Masur „den Bachelor-Studenten um die Ohren hauen“ würde. Über eine bevorstehende Verlagsveröffentlichung hatte ich die Herren im Gespräch informiert.
    Wenn ein Text prominent veröffentlich wird, dann sollte dieser vom HMT-Rektor den Studenten nicht um die Ohren gehauen werden. Der auf Basis dieser wahren Implikations-Aussage vorhandene Widerspruch wurde mir nachträglich verständlich, als ich vermittels Internet über das Forschungsgebiet „Machen Tiere Musik?“ des Rektors Kenntnis bekam. Vor Ort stand ich im Februar 2016 zunächst vor der unlösbaren Frage: Was war das für eine Mathematik und Physik, die der Rektor (entsprechend seiner Ausschreibung) auch studiert hatte? Aktuell ist es an der HMT Leipzig aussichtslos zu vermitteln, dass es auch Wissenschaften gibt, die stückweise auf In-dizes verzichten können und (deshalb) „harte“ Wissenschaften ge-nannt werden.
    Das Debakel aus den Jahren 2010/11 an der Universität Bayreuth um die zunächst mit „summa cum laude“ beurteilte, später verworfene Doktorarbeit des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg mit einem „Fußnoten-Salat“ in der Größenordnung einer Briefmarkensammlung (ca. 1500) war vermutlich einigen Wissen-schaftlern der weichen Wissenschaften nur zum aktuellen Zeitpunkt peinlich. (Zu Guttenberg ist keinesfalls „zu dumm“ für die Selbstan-fertigung „seiner Arbeit“ – im Gegenteil: Er ist im vorangeschrittenen Alter zu klug für die elementaren Mühen der Doktorarbeit in einer verbalen Wissenschaft. In den „harten“ Wissenschaften ist alles anders!)

    Institut für Musikwissenschaft und Theaterhochschule
    Der Direktor des Institutes der Musikwissenschaft, Prof. Dr. Christoph Hust, hatte für das Semester 2014/15 das Thema „Leipziger Musikinsti-tutionen aus den Jahren 1989 und 1990“ ausgeschrieben. Im Internet hieß es in einer Kurzcharakteristik:
    „Das Hauptseminar soll einen Überblick darüber erarbeiten, wie verschiedene Leipziger Institutionen auf die Ereignisse der Jahre 1989 und 1990 reagiert haben, u. a. sollen Gewandhaus, HMT, Oper und Verlage in den Blick genommen werden. Die Teilnehmer werden Archive und Zeitzeugen befragen. Ziel ist auch ein exemplarischer Einblick in die Methoden der musikwissenschaftlichen DDR-Forschung. Eine öffentliche Vorstellung der Ergebnisse ist vorgesehen.“
    Christoph Hust wollte ursprünglich (nach einem Telefonat mit mir) sei-ne Studenten auf meine Veröffentlichungen und mich als Interview-Partner hinweisen. Als er meinen Aufsatz „Ein amerikanischer Irrglau-be: Dirigent und Revolutionär“ gelesen hatte, wurde sofort der letzte Satz seiner Internetausschreibung bezüglich Vorstellung der Ergebnisse gestrichen. Zu einer Zusammenarbeit mit mir als Zeitzeuge und Inter-view-Partner ist es nicht gekommen.
    Im HMT-Flyer „Konzerte / Veranstaltungen, April 2016“ wurde das Symposium „Musik und Nationalsozialismus“ vom 08./09.04.16 öffentlich ausgeschrieben, veranstaltet von Studierenden des Masterstudiengangs Musikwissenschaft. Das erste Thema „Die Erneuerungsbewegung der evangelischen Kirchenmusik in den Jahren 1933-45“ hat nahe gelegt, sich mit der eigenen HMT-Vergangenheit selbstkritisch auseinanderzusetzen. Wie von mir befürchtet erwähnte die Referentin den Namen des ersten Rektors der Hochschule aber nur beiläufig. In der anschließenden Diskussion hat kein Teilnehmer auf diesen Defekt hingewiesen oder die von mir geäußerte Kritik aufge-griffen.
    Der österreichisch-deutsche Komponist Johann Nepomuk David (1895-1977) ist im Jahr 1934 dem Diktator Adolf Hitler von Wien nach Deutschland quasi nachgereist. Für ihn „war nicht die Berufung nach Leipzig entscheidend, sondern der Auftritt beim Kongress für evangelische Kirchenmusik 1937 in Berlin, als von Oskar Söhngen eine Trias präsentiert wurde: David neben Distler und Pepping“ – so aufgeschrieben in der Österreichischen Musikzeitschrift ÖMZ 06/2015 unter „Davids Dilemma“. Und an gleicher Stelle ist zu lesen: „In der evangelischen Kirchenmusik gab es eine Richtung, die sich an das NS-Regime anlehnte, man kann auch sagen, angebiedert hat. David ist da hineingezogen worden, hat aber auch mitgemacht.“ David wurde 1942 erster Rektor der Leipziger Musikhochschule (vorher Konservatorium); hatte u. a. im gleichen Jahr einen Chorsatz auf Worte von Adolf Hitler komponiert und den HMT-Masterstudenten eine Fülle an Material zur Aufarbeitung hinterlassen. Wenn aber die Hochschullehrer dazu keine Vorgaben machen, dann klammern selbstverständlich auch die Studenten die eigene Hochschule bei so viel Vergangenheits-Dilemma in ihren Vorträgen kurzerhand total aus und begeben sich nicht in die Gefahr, dass ihnen der Rektor die Texte „um die Ohren haut“.
    Steffen Georgi schreibt am 28.06.2016 in der LVZ unter der Überschrift „Dialog ist nicht nur Konsens, sondern auch Streit“ und dem Untertitel „Starke Beiträge, aber wenig Resonanz von Seiten der Theaterhochschule: Viel Unmut beim ersten Leipziger Dramaturgie-Festival „Intro““ über den (leisen, weil aus Angst anonymen) Aufschrei der Studenten, die viel Leere in der Lehre erkennen. Im Text ist zu lesen: „Ganz offensichtlich gibt es da von Seiten der Studierenden einigen Gesprächsbedarf. Den der Lehrkörper indes wohl nicht teilt.“ Eine Studentin: „Was ich hier erlebt habe, ist zwei Jahre Begrenzung.“ Und Georgi berichtet von „Mangel an Vernetzung“ und „Angst der Hochschule vor Veränderung, durch die Dramaturgie zum U-Boot der Tradition“ werde. Dieses nach innen gerichtete Festhalten am bequemen Alten verdeutlicht die Notwendigkeit eines Eingriffs von außen.

    Kunst als Tochter der Freiheit
    Die Musik im 21. Jahrhundert wird erneut missbraucht werden, wenn die konkrete Aufarbeitung der Vergangenheit mit schonungsloser personenbezogener Fehleranalyse nicht stattfindet. Die Studenten der HMT in Leipzig müssen sich auch mit den folgenden exemplarisch historischen Fakten auseinandersetzen (dürfen):
    – Der erste Rektor der Hochschule (1942-1945), Professor Johann Nepomuk David, schrieb eine Motette nach einem Führerwort, die in Leipzig im Jahr 1942 uraufgeführt wurde.
    – Der dritte Hochschulrektor (1948-1973), Professor Rudolf Fischer, wurde durch seine vom SED-Parteibuch gestützte Macht-fülle in den peinlichen Wahn versetzt, ein guter Pianist zu sein. Er war Leiter der ersten Meisterklasse für Klavier, obwohl er hinter vorgehaltener Hand in Fachkreisen statt Fischer „Pfuscher“ genannt wurde. Ich habe erlebt, wie er Ende der 1960er Jahre nach einem total verpfuschten Klavierkonzert mit dem Orchester allein auf der Bühne stand, vom französisch-italienischen Stardirigenten Roberto Benzi während des letzten Tones verlassen. (Mein älterer Bruder, der nicht an die SED-Diktatur angepasste Konzertpianist und Weberpreisträger Gerhard Mey, der in Weimar „nur“ die Schulmusiker unterrichten durfte, konnte am 18. Oktober 1957 im Nationaltheater die Situation retten und im Sinfoniekonzert unter dem berühmten Leningrader Dirigenten Arvid Jansons für den kurzfristig absagenden Rudolf Fischer erfolgreich einspringen; siehe Internet unter „Zweites Sinfo-niekonzert – Digitales Archiv der Thüringischen Staatsarchive“.)
    – Der letzte DDR-Rektor (1987-1990), Prof. Dr. Werner Felix, den ich persönlich kannte, war ein amusischer SED-Manager, der ebenso wie Kurt Masur im Jahr 1970 in der Leipziger Oper die Ehrenwache am aufgebahrten Leichnam eines Mörders hielt (dazu Seite 10). Im Rahmen der Evaluierung, bei der auch die Aufde-ckung inoffizieller Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit ein wesentliches Anliegen war, verlor Werner Felix Anfang der 1990er Jahre alle seine Ämter.
    – Der Rektor Professor Martin Kürschner (seit 2015) diffamiert Beiträge zur jüngsten Leipziger Musikgeschichte, die von Verlagen und Zeitschriften veröffentlicht werden.
    Bei dieser hochbrisanten Problemlage müssten das Symposium an der Hochschule FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY baldmöglichst öffentlich wiederholt, auf Realsozialismus erweitert und zunächst die Fehlentwicklungen im eigenen Haus offengelegt und aufgearbeitet werden, bevor „NS und Norwegen“ (2. Vortrag des Symposiums vom 08./09.04.2016) thematisiert wird.
    In den ersten drei der nachfolgend aufgeführten Publikationen habe ich im Sinne von „Kunst als Tochter der Freiheit“ (Schiller) am Fallbeispiel der Hochschule FRANZ LISZT Weimar die Notwendigkeit institutioneller Veränderungen gesellschaftspolitischer Verhaltensweisen beschrieben, die grundsätzlich auch an der HMT in Leipzig realisiert werden sollten.
    – Weiße Flecken in der Musikgeschichte. Das Fallbeispiel Weimar, Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin, ZdF 35/2014
    – Demokratische Erneuerung aus der Ferne, ZdF 38/2015
    – Hochschule FRANZ LISZT Weimar, erscheint noch 2016 als Verlags-Publikation
    – Kurt Masur – Dirigent und Revolutionär?, Österreichische Musik-zeitschrift, ÖMZ 3/2016

    Für das Studium der (wirklichen) Physik ist die Kenntnis der Aussagenlogik elementarste Voraussetzung. Die mathematisch durch Wahrheitsmatrizen in der Eindeutigkeit exakt definierte Logik sollte zukünftig auf den Gymnasien Bestandteil des Lehrplanes im Fach Deutsch sein. Weil diese Fähigkeit den meisten Menschen nicht „an-geboren“ ist, muss das gegenwärtig auch in einer sprachlichen Hochschulausbildung (nach)gelehrt werden. Dann und nur dann – mit der Äquivalenz wird die „notwendige und hinreichende Bedingung“ mathematisch exakt definiert – können triviale, sprachbedingt vorprogrammierte Defekte im Kommunikationsbereich, wie ich sie an der HMT in Leipzig erfahren habe, vermieden werden (dazu Seite U3).
    Die Seite U 3 (Wahrheitsmatrix zur Implikation mit Beispiel) wurde hier nicht übernommen.
    Abschließend ein Zitat von L. v. B.; aus dem Kinderbuch „Begegnung mit der Unsterblichkeit“
    Ludwig van Beethoven:
    Verachte immer Kunst und Wissenschaft, des Menschen allerhöchste Kraft;
    dann wirst du bald am Ende sein und Bekanntschaft machen – mit dem Schwein.

    Die dazugehörige humoristische Grafik wurde hier ebenfalls nicht übernommen und ist leider nur in der o. g. Broschüre zu sehen.

    Alles zusammengefasst: Noch ein weiter Weg bis zu den Top 10 und vermutlich ohne neue Führungsmannschaften nicht erreichbar!

  2. Roland Mey, Leipzig sagt

    Die Leipziger Hochschulen sind im Ranking chancenlos! Warum?
    Zur Universität:
    Nach mehrmonatiger Senats- und Rektoratsarbeit kam in Leipzig nichts anderes heraus als das inneruniversitäre Gestzt, dass der Plural von „Der Professor“ nun in Leipzig „Die Professorinnen“ heißt. Und: An verschiedenen Fakultäten wird ohnehin mehr hypnotisiert als wissenschaftlich diplomiert oder promoviert. Vor Jahren beschwerten sich zwei Absolventen öffentlich in der Leipziger Volkszeitung unter der Überschrift „Deutschland gibt uns keine Chance“ über ihre an das Studium angrenzende Arbeitslosigkeit. Bei genauerem Hinsehen/Lesen stellte sich heraus, dass es sich um einen diplomierten Namensforscher und eine Doktorin des Kubanischen Tanzliedes handelte. Besser kann eine Hypnose nicht funktionieren!
    Zur Hochschule für Musik und Theater in Leipzig:
    Bitte haben Sie einen Moment Geduld, dazu kann ich Ihnen eine aktuelle Publikation anbieten, die in meinem nächsten Beitrag in dieses Kommentar-Feld hineingeklickt wird, nachdem dieser Beitrag „funktioniert“ hat.

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