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Datenspuren in Dresden

Cyberkriminelle sollen sich durch Phishing-Anrufe Zahlungscodes ergaunert und Millionenschäden angerichtet haben. Themenfoto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Themenfoto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Dresden, 19. Oktober 2016. Die Hacker vom Chaos Computer-Club Dresden (c3d2) laden die Dresdner am Wochenende zum Festival „Datenspuren“ in die Technischen Sammlungen in Dresden-Striesen ein. Gedacht sind die zweitägigen „Datenspuren“ nicht als Treffen von Nerds für Nerds, sondern als Info-Fest für ein breites Publikum: Die Hacker wollen den gesellschaftlichen Dialog über Chancen und Risiken computergestützter Technologien beleben und interessierte Laien über Verschlüsselungstechniken, das Betriebssystem Linux und einfach realisierbare Schutzmaßnahmen im Internet informieren.

In diesem Jahr fokussieren sich die „Datenspuren“ auf das viel beschworene „Internet der Dinge“, von dem sich vor allem viele Unternehmen eine großartige Zukunft versprechen. Die Organisatoren wollen mit Stargästen und Besuchern über „das Zusammenwachsen von Menschen und Computern zu komplex vernetzten Gemeinschaften“ diskutieren und „wie sich unsere Vorstellung von Freiheit und Privatheit verändert, wenn Sensoren uns überall vermessen und uns Vorschläge für unser Verhalten machen“.

Der Eintritt ist gratis. Datenspuren-Besucher können sich während des Festivals auch die Ausstellungen der Technischen Sammlungen kostenlos anschauen. hw

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