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200.000 Euro Preisgeld für Kunstbaum-Hersteller „Green City Solutions“ Dresden

Mit "City Trees", die feinstaub aus der Stadtluft filtern, und anderen Erfindungen aus Dresden präsentiert sich der Institutsverbund "Dresden Concept" bis Anfang Oktober in einer Freiluft-Ausstellung auf dem Neumarkt in Dresden neben der Frauenkirche. Foto: Heiko Weckbrodt

Ein „City Tree“, der Feinstaub aus der Stadtluft filtert, auf dem Neumarkt in Dresden neben der Frauenkirche. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden/Amsterdam, 15. Oktober 2016. Eine Fachjury in Amsterdam hat dem Dresdner Umwelttechnik-Unternehmen „Green City Solutions“ Dresden den zweiten Preis der „Postcode Lottery Green Challenge“ zuerkannt. Die würdigten damit die die künstlichen Stadtbäume („City Trees“) der Dresdner, die besonders viel Feinstaub aus der Stadtluft herausfiltern können. Dotiert ist der Preis mit 200.000 Euro.

„Wir werden das Geld dazu verwenden, die Produktion unserer City Trees zu erhöhen und ein Demonstrationsprojekt in einer großen deutschen Metropole durchzuführen“, kündigte Mitgründer Zhengliang Wu an. „Wenn andere Städte sich davon überzeugt haben, dass e s wirklich funktioniert, werden sie dem Beispiel bestimmt folgen. Hiermit sind wir dem Ziel einer nachhaltigeren Welt einen großen Schritt näher gekommen.“

Peter Sänger, Dénes Honus, Zhengliang Wu und Victor Splittgerber hatten „Green City Solutions“ im Jahr 2014 gegründet. Ihr „City Tree“ ist ein moosbewachsener großer Aufsteller, der laut Firmenangaben „täglich den Feinstaub von bis zu 417 Pkw binden“ kann. Je nach Kundenwunsch statten die Dresdner diesen künstlichen Stadtbaum auch mit Bänken, Werbebildschirmen, WLAN-Sendern oder Elektro-Zapfsäulen aus

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