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Aktien legen trotz Brexit zu

Ein Brexit, also ein EU-Austritt der Briten, würde auch Deutschland schaden und die EU strategisch ändern. meint ifo-Präsident Clemens Fuest. Montage: hw, Flaggenabb.: EU-Kommission, Wikipedia, UK, Public Domain

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Salzburg, 16. August 2016. Die Aktienmärkte haben die Brexit-Entscheidung in Großbritannien recht gut verdaut: Weltweit haben die Börsen im Juli zugelegt. Darauf hat die Zürcher Kantonalbank Österreich hingewiesen.

Auf die Entscheidung der Briten, aus der EU auszutreten, hatten zunächst vor allem die Devisenhändler heftig reagiert und das Pfund abgewertet. Über mehrere Wochen betrachtet, haben an den globalen Märkten aber andere Faktoren viele Wertpapiere ins Plus klettern lassen. „Verantwortlich dafür sind neben den guten Konjunkturdaten vor allem Wachstumstreiber aus den USA und einigen Schwellenländern“, schätzte die Bank ein. „Auch in der Eurozone setzt sich die konjunkturelle Erholung langsam fort. Risiken liegen allerdings im italienischen Bankensektor und der künftigen Geldpolitik der EZB begraben. Großbritannien selbst steuert hingegen auf eine Rezession zu, was sich auch im weiteren Absturz des Pfund Sterling widerspiegelt.“

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