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TU Dresden offeriert Blinden Computerhilfe

Blinde Studentin vor dem Andreas-Pfitzmann-Bau, Sitz der Fakultät Informatik. Foto: Claudia Loitsch, TUD

Blinde Studentin vor dem Andreas-Pfitzmann-Bau, Sitz der Fakultät Informatik. Foto: Claudia Loitsch, TUD

70 Jugendliche aus Europa und Japan zum ICC in Dresden erwartet

Dresden, 21. Juli 2016. Über 70 junge Blinde und Sehschwache aus 15 europäischen Ländern und aus Japan treffen sich ab Montag zu einem Computer-Trainingslager an der TU Dresden. Das hat die Uni am Donnerstag angekündigt. Die TU-Informatiker werden den Jugendlichen bis zum 3. August vorführen, wie sie moderne Computer- und Kommunikationstechnik sowie spezielle Software nutzen können, um im privaten und beruflichen Alltag besser zurechtzukommen.

Das Trainingslager in Dresden nennt sich offiziell „22. ICC – International Camp on Computers and Communication for Blind and Partially Sighted Youngsters” und hat eine lange Tradition: Seit 1993 gastierte das ICC bereits in 17 Ländern. Mit diesen Computerwochen wolle man „blinden und sehbehinderten Menschen, die sich noch in ihrer Ausbildung befinden, die neuesten Informations- und Kommunikationstechnologien in Workshops praktisch zu vermitteln“, hieß es von den regionalen Organisatoren, dem „Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf“ (DVBS) und der „AG Studium für Blinde und Sehbehinderte“ der TU Dresden.

„Entscheidend ist dabei, ihnen Bedeutung und Möglichkeiten von Kommunikation und Netzwerken zu erklären, Wege der Selbstständigkeit aufzuzeigen, ihnen Europa als Lebens-, Lern- und Arbeitsort vorzustellen, englische Sprachkenntnisse weiterzuentwickeln und sie zu ermutigen, sich in Netzwerken über das ICC hinaus aktiv zu beteiligen.“

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