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Kinder schmieden weiter an der Zukunft

Die Mädchen machten Oberbürgermeister Dirk Hilbert klare Ansagen, was er in den nächsten Jahren abzuarbeiten hat. Foto: Heiko Weckbrodt

Wettbewerb „Zukunftsstadt“: Die Mädchen machten Oberbürgermeister Dirk Hilbert klare Ansagen, was er in den nächsten Jahren abzuarbeiten hat. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden bekommt Bundesgeld für nächste Wettbewerbsphase der „Zukunftstadt“

Dresden, 14. Januar 2016. Junge und alte Dresdner dürfen weiter an einem Plan für die Zukunft ihrer Stadt schmieden – und bekommen dafür Geld von der Bundesregierung. Gefragt sind vor allem Konzepte für eine ökologische Stadt, in der die Menschen gerne leben.

Eine Bundes-Expertenjury hat die Stadt Dresden nämlich mit 19 weiteren Städten für die zweite Runde des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ ausgewählt. Das heißt, die hiesigen Zukunftsplaner bekommen bis zum Jahr 2018 rund 200.000 Euro aus Bundesforschungsmitteln. Damit können sie die Ideen für Dresdens Zukunft, die sie in der ersten Wettbewerbsrunde zunächst nur grob skizziert hatten, nun in konkretere Pläne verwandeln. Zudem sollen sie mit dem Geld eine Wissens- und Vortragsreihe und einem Schüleraustausch organisieren.

Im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ hatten sich ursprünglich 168 Kommunen um Bundesgeld beworben. Die Antragsteller mussten damals das Bundesforschungsministerium und eine Jury überzeugen, dass sie „exzellente Entwicklungschancen“ haben. In dieser ersten Runde bekamen Dresden und Jena als einzige ostdeutsche Städte je einen Zuschlag.

An der Startphase hatten sich in Dresden mehrere Dutzend Schüler beteiligt. Sie kritisierten im Planungsprozess zum Beispiel den Dreck und Gestank auf Schul-Klos und in der Neustadt, forderten mehr Annehmlichkeiten für Zoo-Tiere, sprachen sich für mehr Respekt für Ausländer, regenbogenbunte Schulen und Intelligenzhelme für alle Dresdner aus.

Das Zukunftsbild „Dresden der Zukunft“ der Klasse 5/1 des Romain-Rolland-Gymnasiums. Repro: LHD

Das Zukunftsbild „Dresden der Zukunft“ der Klasse 5/1 des Romain-Rolland-Gymnasiums. Repro: LHD

Dies gefiel den Bundes-Juroren so gut, dass Dresden nun für die zweite Phase Geld bekam, in der aus Ideen konkrete Pläne werden sollen. In der finalen Runde ab 2018 wird es schließlich um die Wurst gehen: Die acht Städte mit den besten Zukunftskonzepten bekommen dann auch Geld, um ihre Pläne zu verwirklichen. In dieser Schlussrunde wird die Jury richtig viele Euros verteilen können, hat Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) bereits versprochen.
„Die Dresdner Besonderheit wird sein, dass sich unser Zukunftsstadt-Prozess mit der Bewerbung Dresdens als Kulturhauptstadt 2025 verknüpfen wird und wir damit auch die TU Dresden auf ihrem weiteren Weg als Exzellenzuniversität begleiten werden“, kündigte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (CDU) an.

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