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Dresdner Trafos für arabische Kunstinseln

Transformatoren von Siemens - hier eine Aufnahme aus dem Werk Nürnberg - sollen die künstlichen Inseln vor Arabiens Küste mit Strom versorgen. Foto: Siemens

Transformatoren von Siemens – hier eine Aufnahme aus dem Werk Nürnberg – sollen die künstlichen Inseln vor Arabiens Küste mit Strom versorgen. Foto: Siemens

Dresden, 14. Juni 2016. Transformatoren aus Dresden versorgen künftig die künstlichen Inseln „Deira Islands“ im arabischen Dubai mit Strom in der richtigen Spannung: „Nakheel PJSC“ – eine staatseigene Entwicklungs- und Baugesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate – hat das Dresdner Trafo-Werk von Siemens beauftragt, drei Trafos zu liefern, die Stromspannung zwischen 132 und 11 Kilovolt umwandeln können. Das hat Siemens heute mitgeteilt, nannte aber auf Kundenbitte kein Auftragsvolumen.

Große Umspanner gehen per Schiff auf Reisen

Im Dresdner Siemens-Werk mit seinen rund 260 Mitarbeitern hat nun die Konstruktion des ersten Trafos begonnen. Während der langen Nacht der Industrie am 23. Juni sollen die Besucher bei Siemens an der Overbeckstraße die Chance erhalten, die Fortschritte an den Groß-Trafos zu begutachten. Die Umspann-Anlagen werden voraussichtlich im Jahr 2017 im Alberthafen Dresden umgeschlagen und von dort aus auf dem Wasserweg weitertransportiert. Bis Mitte 2017 will Siemens die drei Anlagen schlüsselfertig an der Küste von Dubai übergeben haben.

Scheichs zaubern Wohn- und Urlaubsinseln vor die Küste

Seit 2001 schütten Arbeiter vor der Küste von Dubai Sand zu größtenteils palmenförmigen künstlichen Insel-Urlaubsparadiesen auf. Ein Teilprojekt sind die Deira-Inseln, die künftig durch Dresdner Energietechnik versorgt werden. Die Scheichs planen insgesamt vier künstliche Inseln vor der Küste des Stadtteils Deira. „Durch das mehr als 15 Quadratkilometer große Wohn- und Urlaubsgebiet entstehen 40 Kilometer Küstenlinie vor der Stadt – 21 Kilometer davon als Badestrand. Deira Islands wird über Brücken und den Wasserweg erreichbar sein“, informierte Siemens.

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