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53 % mehr Umsatz mit Hybrid-Spielzeug

Videospiel-Klempner Mario als Amiibo-Figur. Abb.: Nintendo

Beispiel für das „Toy to Life“-Konzept: Videospiel-Klempner Mario als Amiibo-Figur. Abb.: Nintendo

„Toys to Life“-Sammelfiguren sollen analoge und reale Spielwelten verknüpfen

Berlin, 28. April 2016. Digital-analoge Mischspielzeuge gehen ab wie Bananen in der DDR: Der Umsatz mit diesen Hybrid-Spielzeugen (alias „Toys to Life“) kletterte im Jahr 2015 auf dem deutschen Markt um 53 Prozent auf 72 Millionen Euro. Das hat der „Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware“ (BIU) heute in Berlin mitgeteilt. Zum Vergleich: Der gesamte deutsche Videospielmarkt legte „nur“ um 4,5 Prozent auf 2,81 Milliarden Euro zu.

Werbung: Yoda-Hybridfigur für die Playstation:


Unter Hybrid-Spielzeugen versteht die Branche vor allem Sammlerfiguren mit eingebauter Funkelektronik. Hält das Kind sie in die Nähe einer Spielkonsole, übertragen diese Figuren – meist per „Near Field Communication“ (NFC) – neue Inhalte und Technologien in ein Videospiel. Beispiel: Eine Yoda-Spielfigur mit NFC-Technik lässt den grünen Jedi-Meister im Starwars-Videospiel erscheinen.

Verband: Hybrid-Technologie beweist Innovationskraft der Branche

BIU-Chef Maximilian Schenk wertete diese Hybrid-Technologie als Beleg für die Innovationskraft der Spielebranche. „Sie verbinden klassische Spielwaren mit der Sammelleidenschaft und mit zusätzlichen Inhalten für Computer- und Videospiele. Was gestern noch Gegensätze waren, digitale Unterhaltung und physische Spielfiguren, ist heute ein einheitliches und vor allem erfolgreiches Produkt.“

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