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Deutscher Biertag: Vor 500 Jahren trat Reinheitsgebot in Kraft

Pils aus der Forschungs-Bierbrauerei der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Pils aus der Forschungs-Bierbrauerei der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Berlin/Dresden, 22. April 2016. Die deutschen Brauer feiern jedes Jahr am 23. April den „Tag des deutschen Biers“. Denn am 23. April 1516 trat in Ingolstadt das deutsche Reinheitsgebot für die Bierbrauer in Kraft. Darin hieß es, Bier dürfe nur aus Wasser, Malz und Hopfen gebraut werden. Später kam noch Hefe hinzu. Dieses Reinheitsgebot jährt sich morgen zum 500. Mal.

Langfristig gesehen schrumpft der Bierabsatz in Deutschland zwar, aber nur langsam: Im Jahr 2001 setzte der Handel 107,8 Millionen Hektoliter Bier ab. 2015 waren es nur noch 95,7 Millionen Hektoliter, also 11 % weniger. Zum Vergleich: Die deutschen Hersteller selbst brauten im selben Jahr 88 Millionen Hektoliter Bier.

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Das deutsche Reinheitsgebot für Bier

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Besonders stark im Geschäft sind immer noch die Bayern: Etwa die Hälfte (626) der 1388 Brauereien in Deutschland befinden sich im südlichen Freistaat. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Baden-Württemberg (190 Brauereien) und NRW (125 Brauereien. Das hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden errechnet.

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