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Kommentar zum eZelleron-Aus

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Zum Beitrag „Mini-Kraftwerk-Hersteller geht von Dresden in die USA

Wir dürfen gespannt bleiben, wie lange die – ohnehin bisher eher bescheidene – Minikraftwerk-Manufaktur ihre Fertigung in Dresden aufrecht erhält, wenn sich wirklich ein Geldgeber für das Projekt in Kalifornien findet. Für Dresden ist die Entscheidung von eZelleron jedenfalls ein herber Rückschlag.

Und abergläubige Menschen mögen langsam an einen Fluch glauben, der über der ehemaligen Weberei an der Breitscheidstraße liegt: Der ursprüngliche Textil-VEB in dem Gebäude ging mit der Wende den Bach runter. Jahre später siedelte sich dort das Halbleiter-Unternehmen Azzurro an, das ebenfalls mit einer zukunftsweisenden Technologie (Gallium-Nitrid-beschichtete Chip-Scheiben) antrat – und im Frühsommer 2014 dort pleite ging. Und nun wird auch die eZelleron abgewickelt, die danach dort eingezogen war… Heiko Weckbrodt

Nachtrag: Auf dem Gelände des früheren VEBs und in der Nachbarschaft zu eZelleron existiert weiter eine Dresdner Gardinen- und Spitzenmanufaktur M. & S. Schröder GmbH & Co. KG. Auf deren Wunsch wollen wir hier natürlich ausdrücklich betonen, dass auf diesem Unternehmen kein Fluch liegt.

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