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5,7 % mehr Umsatz für Sachsens Industrie

Susann Hirschberg und Marcel Kowallik bei der Entkontrolle am 5.000.000sten Volkswagen aus Sachsen im Werk Zwickau. Foto: Volkswagen

Susann Hirschberg und Marcel Kowallik bei der Entkontrolle am 5.000.000sten Volkswagen aus Sachsen im Werk Zwickau. Foto: Volkswagen

Auch Exportquote gestiegen

Kamenz, 10. März 2016. Für die sächsische Industrie galt 2015 zunächst als durchwachsen, hat sich aber letztlich als sehr erfolgreiches Jahr erwiesen: Die Industriebetriebe* im Freistaat kamen auf 58 Milliarden Euro Umsatz und damit rund 5,7 % mehr als im Vorjahr. Das hat das Statistische Landesamt in Kamenz ausgerechnet.

Zugpferd Autobau

Die Exporte legten dabei um 6,6 %, das Inlandsgeschäft um 5,1 Prozent. Auch die Exportquote stieg leicht von 40 auf 40,4 Prozent. Damit ist auch deutlich: Die Sanktionen gegen Russland und die Wirtschaftskrise dort mögen einigen Unternehmen in Sachsen die Geschäfte verhagelt haben, insgesamt vielen diese Effekte aber weit weniger in Gewicht als zunächst erwartet. Ein wichtiges Zugpferd der sächsischen Industrie war übrigens wieder einmal die Autoindustrie, in der der Umsatz um fast 20 Prozent zulegte.

* Das Landesamt berücksichtigt nur Betriebe mit mindestens 50 Beschäftigten

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