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Ostbeauftragte will Studie über Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland

Iris Gleicke, Foto: Büro Gleicke/Sandra Ludewig

Iris Gleicke, Foto: Büro Gleicke/Sandra Ludewig

Berlin, 25. Februar 2016. Nach den jüngsten Ereignissen in Clausnitz und Bautzen will die Bundesbeauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Iris Gleicke, eine Studie über die Ursachen von Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland in Auftrag geben.

„Die Vielzahl der fremdenfeindlichen und rechtsradikalen Übergriffe in Ostdeutschland ist bestürzend und beschämend“, erklärte sie. „Bereits seit 2015 ist ein deutlicher Anstieg derartiger Vorkommnisse zu verzeichnen. Dies zeigt, dass wir in Ostdeutschland in besonderer Weise ein Problem mit Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit haben. In der Vergangenheit wurde dies viel zu oft verharmlost und bewusst weggeschaut.“ Und: „Die bittere Konsequenz: Wir erleben aktuell eine neue Qualität der Ablehnung, des Hasses und der Gewalt gegen Menschen.“

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