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Bombardier will 7000 Jobs streichen

Wie hier in China mögen die Bombardier-Züge auf der Schiene schnell sein - die Konzernspitze ist mit der Geschäftslage nicht zufrieden und will nun Tausende Jobs streichen. Foto: Bombardier

Wie hier in China mögen die Bombardier-Züge auf der Schiene schnell sein – die Konzernspitze ist mit der Geschäftslage nicht zufrieden und will nun Tausende Jobs streichen. Foto: Bombardier

1430 Stellen in Sachsen und Brandenburg in Gefahr – Gewerkschaften kündigen Widerstand an

Montréal/Bautzen, 17. Februar 2016. Um rentabler zu werden, will die Führung des kanadischen Fahrzeugkonzern Bombardier in den nächsten zwei Jahren weltweit rund 7000 Jobs streichen. In Gefahr sind nun auch 1430 der rund 5800 Arbeitsplätze an den deutschen Bombardier-Standorten Görlitz, Bautzen und Hennigsdorf. Das geht aus Mitteilungen des Konzerns hervor, die Bombardier heute in Montreal vorstellte, sowie aus Informationen der IG-Metall-Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen. Die Gewerkschaft kündigte Widerstand gegen die Abbaupläne an.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die IG Metall an den deutschen Bombardier-Standorten gegen die sich anbahnenden Streichpläne mobil gemacht. Foto: Helmut Roos

Bereits im vergangenen Jahr hatte die IG Metall an den deutschen Bombardier-Standorten gegen die sich anbahnenden Streichpläne mobil gemacht. Foto: Helmut Roos

IG Metall: Fehlentscheidungen der Konzernspitze sind schuld

„Wir verurteilen die Pläne, Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Beschäftigten bei Bombardier auszutragen“, erklärte Olivier Höbel, IG-Metall-Bezirksleiter für Berlin-Brandenburg-Sachsen. „Jetzt werden Folgen von Fehlentscheidungen sichtbar, vor denen wir schon 2014 gewarnt haben.“ Und: „Wir befürchten, dass es die ostdeutschen Standorte Bautzen, Görlitz und Hennigsdorf besonders hart treffen wird.“

Schon vor zwei Jahren hatten die Kanadier angekündigt, die Fertigungstiefe in Deutschland zu reduzieren und eventuell auch Standorte zu schließen. Die IG Metall will nun „eine Strategie für die Abwehr der Kahlschlagpläne“ erarbeiten und kündigte „Aktionen“ an den betroffenen Standorten an.

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