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Age of Mythology – Tale of the Dragon: China ruft nach Drachentötern

Neue Götter, neue Helden: Der Erweiterungspack "Tale of the Dragon" bezieht das antike China mit in die Spielewelt von "Age of Mythology" ein. Abb.: BSF

Neue Götter, neue Helden: Der Erweiterungspack „Tale of the Dragon“ bezieht das antike China in die Spielewelt von „Age of Mythology“ ein. Abb.: BSF

Neuer Erweiterungspack für 14 Jahre altes Strategiespiel erschienen

14 Jahre nach dem ersten Ausflug mit Wikingern, Griechen und Ägyptern in das großartige mythische Zeitalter, ins „Age of Mythology“ (AoM), sendet uns Microsoft endlich auf eine neue Mission. Im nun veröffentlichten Erweiterungspack „Die Legende des Drachen“ („Tale of the Dragon“) führen die Macher mit den Chinesen ein zusätzliches Volk in die beliebte Strategiespiel-Serie ein. Wir sind hier der Held Shun und den schickt Kaiser Chao auf eine heikle Mission: Wir sollen herausbekommen, warum sich aus allen Teilen des Reiches plötzlich Berichte über Angriffe seltsamer Wesen häufen, die friedliche Reisbauern massakrieren. Schon bald müssen wir erkennen, dass diese Kreaturen aus der Unterwelt hervorgekrochen sind und von schwarzer Magie begleitet werden…

Bösartige Riesensalamander greifen in Age of Mythologie - Tale of the Dragon unsere Dorfbewohner in China an. Der Kaiser ruft uns zu Hilfe. Abb.: Bildschirmfoto (BSF)

Bösartige Riesensalamander greifen in Age of Mythologie – Tale of the Dragon unsere Dorfbewohner in China an. Der Kaiser ruft uns zu Hilfe. Abb.: Bildschirmfoto (BSF)

12 chinesische Götter und Terrakotta-Krieger auf unserer Seite

Im Vergleich zur verwandten Spielreihe „Age of Empires“ (AoE) hat „Age of Mythology“ schon immer einige charmante Besonderheiten gehabt. Zum Beispiel durch die mächtigen strategischen Zauber und Sonderfähigkeiten, die die Spielevölker hier viel stärker unterscheiden als in AoE. Und diese Tradition setzen die Entwickler mit den Chinesen fort. Die nämlich können zum Beispiel Gärten bauen, die per Knopfdruck automatisch Ressourcen wie Gold, Essen, Holz oder Gunst erzeugen. Auch kann der Spieler hier beispielsweise per „Superzauber“ gefallene Dorfbewohner wiederbeleben, bekommt moralsteigernde Taktik-Experten, hat zwölf chinesische Götter an seiner Seite, darf gar Terrakotta-Krieger und Kriegssalamander in die Schlacht schicken. Und erwartungsgemäß ist all dies in einer neuen Einzelspieler-Kampagne verpackt, die die namensgebende Drachenlegende erzählt.

Sehr pflichtbewusst: Held Shun will immer nur dem Imperator dienen. Abb.: Bildschirmfoto (BSF)

Sehr pflichtbewusst: Held Shun will immer nur dem Imperator dienen. Abb.: Bildschirmfoto (BSF)

Fazit: Unterhaltsam, aber kein Neuanfang

Nun repräsentiert AoM zweifellos nicht mehr den neuesten Stand der Technik und das merkt man dem Spiel auch an. Vor knapp zwei Jahren hat Microsoft aber mit der „Extended Edition“ immerhin eine grafiktechnisch aufpolierte Version veröffentlicht. Zudem ist und bleibt AoM ein interessantes Strategiespiel, das aber vor allem deshalb halbwegs konkurrenzfähig geblieben ist, weil sich im Echtzeit-Strategie-Genre in jüngster Zeit nicht allzu viel getan hat – leider! Umso mehr werden sich die Fans der Reihe freuen, dass mit der Drachen-Erweiterung endlich auch ein paar inhaltliche Weiterentwicklungen statt nur kosmetischer Änderungen hinzugekommen sind. Wirklich innovative konzeptionelle Impulse bringt zwar auch die Drachen-Legende nicht mit – aber ein paar unterhaltsame Strategiestunden ist die Erweiterung allemal wert.

Autor: Heiko Weckbrodt

Age of Mythology – Tale of the Dragon” (Microsoft/Forgotten Empires), Strategiespiel/Erweiterungspack, per Steam zehn Euro, USK 12

PS: Da wir auch erstmal suchen mussten, der kleine Tipp: Starten lässt sich das Erweiterungspack über den Menüpunkt „Einzelspieler“, dort die Kampagne anklicken und im folgenden Auswahlmenü „Die Legende des Drachen“ aussuchen.

Werbevideo für Age of Mythology EE (Microsoft):
 

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