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Chemnitz bekommt „Industrie 4.0“-Zentrum

Wissenstransfer in den Mittelstand: Prof. Egon Müller (l.) und sein Mitarbeiter Frank Börner (r.) demonstrieren im Rahmen einer Veranstaltung der IHK Chemnitz digitale Werkzeuge zur Produktionsoptimierung. Foto: IHK Chemnitz

Wissenstransfer in den Mittelstand: Prof. Egon Müller (l.) und sein Mitarbeiter Frank Börner (r.) demonstrieren im Rahmen einer Veranstaltung der IHK Chemnitz digitale Werkzeuge zur Produktionsoptimierung. Foto: IHK Chemnitz

Kompetenzzentrum soll Mittelstand beim Digitalisierungskurs betreuen

Chemnitz 21. Januar 2016. An der TU Chemnitz entsteht bis Mitte 2016 eines von bundesweit zehn Kompetenzzentren für die Digitalisierung des Mittelstandes. Das teilten das Bundeswirtschaftsministerium und das sächsische Wirtschaftsministerium heute mit. Ein Schwerpunkt soll auf „Industrie 4.0“-Lösungen für mittlere Unternehmen liegen.

„Um die Voraussetzungen für Deutschlands Führungsposition in einer neuen technologischen Ära zu schaffen, muss auch unser Mittelstand fit für die Digitalisierung gemacht werden“, betonte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). In den Zentren können die Unternehmen demnach „unter professioneller Anleitung ihre eigenen technischen Entwicklungen, Schnittstellen zu Produkten oder Kunden austesten. Zudem werden sie dort über neue digitale Anwendungen sowie Fragen zu Kosten und Sicherheit bei der Einführung von Industrie 4.0-Technologien beraten“, erklärte Sigmar Gabriel.

Konsortium unter Führung der TU Chemnitz

Insgesamt gab der Bund heute den Zuschlag für fünf Standorte bekannt: Augsburg, Hamburg, Ilmenau, Stuttgart und eben Chemnitz. Das sächsische Kompetenzzentrum wird durch ein Konsortium unter Leitung des „Instituts für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme“ (IBF) der Technischen Universität Chemnitz geleitet. „Der Zuschlag für Chemnitz ist letztendlich eine Anerkennung der exzellenten Zusammenarbeit von Forschung und Mittelstand in der Region“, meint der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD).

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