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Wirtschaft fürchtet Cyberangriffe auf Industrie 4.0-Fabriken

"Industrie 4.0" meint meist hochautomatisierte Fabriken, in der Roboter, Maschinen, Werkstücke und Produkte durch Funkchips vernetzt und flexibel bzw. dezentral gesteuert werden. Foto: Bitkom

„Industrie 4.0“ meint hochautomatisierte Fabriken, in der Roboter, Maschinen, Werkstücke und Produkte durch Funkchips vernetzt und flexibel bzw. dezentral gesteuert werden. Foto: Bitkom

Telekom: Fast 90 % der Entscheider sehen darin größtes Risiko für 4. industrielle Revolution

Bonn, 17. November 2015. Fast 90 Prozent der deutschen Manager und Politiker sehen in möglichen Cyber-Angriffen das größte Risiko für die vierte industrielle Revolution für „Industrie 4.0“. Das geht aus einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach und vom Centrum für Strategie und Höhere Führung Bodman im Auftrag der Deutschen Telekom hervor.

Diese Furcht ist nicht abwegig: Zu den Kernmerkmalen von „Industrie 4.0“-Konzepten gehören hochautomatisierte, flexible und vernetzte Fabriken. In diesen Fabriken soll jede Maschine, jeder Roboter und jedes Werkstück mindestens mit elementarer Erkennungs-Elektronik ausgestattet und untereinander drahtlos vernetzt werden. Damit könnte auch das Risiko steigen, dass Wirtschaftsspione im Internet erprobte Angriffsmethoden einsetzen, um beispielsweise Produktions-Knowhow aus Werkstücken auszulesen oder ganze Fabriken gezielt lahmzulegen.

Ein weiterer Befund der Telefonumfrage: Das Konzept „Industrie 4.0“ hat sich inzwischen unter den Multiplikatoren in Wirtschaft und Politik herumgesprochen. War der Begriff Industrie 4.0 im Jahr 2014 erst 38 Prozent der Unternehmen bekannt, sind es heute schon fast doppelt so viele, nämlich 74 Prozent, berichtete die Telekom.

Zum Weiterlesen:

Was ist „Industrie 4.0“?

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