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Digitalisierung krempelt Berufsausbildung um

Symbolische Darstellung, wie man Sprache in einer binären Sequenz darstellt und so Rückschlüsse auf den Inhalt des Textes ziehen kann. Abb.: Gianluca Costantini , MPG

Abb.: Gianluca Costantini , MPG

¼ der Unternehmen rechnen mit ganz neuen Berufen

Berlin, 3. November 2015. Der Digitalisierungstrend in der Wirtschaft wird auch die Berufsausbildung in Deutschland grundlegend verändern. Davon ist ein Großteil der Geschäftsführer und Personalverantwortlichen in der freien Wirtschaft überzeugt. Laut einer „Bitkom Research“-Umfrage rechnen 76 Prozent der Unternehmen damit, dass „der zunehmende Einsatz digitaler Technologien“ die Lehrinhalte umkrempeln wird. 29 Prozent erwarten sogar, dass durch die Digitalisierung völlig neue Ausbildungsberufe entstehen werden.

Inzwischen hat auch das Bundesinstitut für Berufsbildung Forschungsprojekte aufgelegt, die diesen Wandel untersuchen sollen. Dabei analysieren die Experten zum Beispiel den zunehmenden Einsatz des Internets sowie digitaler Medien in der beruflichen Ausbildung.

Bitkom dringt auf Informatik als Pflichtfach in Schulen

„Die Digitalisierung verändert unsere Wirtschaft tiefgreifend, von den Produkten bis zu Geschäftsprozessen und Geschäftsmodellen“, betonte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Wir müssen unsere Jugendlichen dafür mit einer modernen, zukunftsorientierten Ausbildung fit machen.“ Er erneuerte auch eine Bitkom-Forderung, Informatik in allen Bundesländern zum Pflichtfach in den Schulen zu machen.

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