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2/3 der Betriebe in Sachsen würden Flüchtlinge beschäftigen

Industrie Zahnrad Konjunktur. Abb.: Heiko Weckbrodt

Abb.: Heiko Weckbrodt

Vor allem Industrie und Gastwirte wollen Jobs für Asylbewerber anbieten

Dresden, 28. Oktober 2015. Fast zwei Drittel (63 %) der Industriebetriebe, Gastwirte und Händler in Sachsen sind grundsätzlich bereit, Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge einzustellen. Das hat eine Umfrage der sächsischen Industrie- und Handelskammern unter reichlich 2500 Unternehmen ergeben. Besonders groß ist die Bereitschaft im Gastgewerbe (78 % der befragten Betriebe) und in der Industrie (74 %), während die Händler (50 %) zurückhaltender sind.

Allerdings erwarten die meisten Unternehmen von den ausländischen Bewerbern gute Deutschkenntnisse, mindestens eine abgeschlossene Schulausbildung und Klarheit darüber, wie lange die Flüchtlinge bleiben dürfen.

Zu ähnlichen Ergebnissen war erst kürzlich auch eine ähnliche VDMA-Umfrage unter den ostdeutschen Maschinenbauern gekommen.

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